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Weitere Entscheidung unten: LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016

Rechtsprechung
   LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15 B ER   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2015,10344
LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15 B ER (https://dejure.org/2015,10344)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 04.05.2015 - L 7 AS 139/15 B ER (https://dejure.org/2015,10344)
LSG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 04. Mai 2015 - L 7 AS 139/15 B ER (https://dejure.org/2015,10344)
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Volltextveröffentlichungen (6)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2015, 589
 
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Wird zitiert von ... (55)Zitiert selbst (29)

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.01.2015 - L 11 AS 261/14

    Anspruch auf Arbeitslosengeld II; Leistungen für Unterkunft und Heizung; …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Rn. 32 Die Versagung der Bedarfe für Unterkunft und Heizung führt damit unmittelbar und sogleich zu einer Bedarfsunterdeckung, die bei glaubhaft gemachter Hilfebedürftigkeit den Kernbereich des Grundrechts auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums berührt (in diesem Sinne auch LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 28.01.2015 - L 11 AS 261/14 B; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22.07.2014 - L 10 AS 1393/14 BER, L 10 AS 1394/ B ER PKH).

    Es ist den Betroffenen gerade nicht zuzumuten, einen zivilrechtlichen Kündigungsgrund entstehen zu lassen, eine Kündigung hinzunehmen, eine Räumungsklage abzuwarten und auf die nachfolgende Beseitigung der Kündigung zu hoffen (in diesem Sinne auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 29.01.2015 - L 6 AS 2085/14 B ER mit zutreffendem Hinweis auf den Grundrechtsschutz nach Art. 13 GG; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 28.01.2015 - L 11 AS 261/14 B; SG Berlin, Beschluss vom 05.01.2015 - S 205 AS 27758/14 ER; Bayerisches LSG, Beschluss vom 19.03.2013 - L 16 AS 61/13 B ER).

    Zweifeln an der Ernsthaftigkeit eines Mietzinsverlangens ist im Rahmen der Glaubhaftmachung des Anordnungsanspruchs nachzugehen (abweichend insoweit - erhöhte Anforderungen an den Anordnungsgrund - LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 28.01.2015 - L 11 AS 261/14 B).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 29.01.2015 - L 6 AS 2085/14

    Vorläufige Gewährung von SGB II -Leistungen für EU-Ausländer

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Der Anordnungsgrund für die Bedarfe für Unterkunft und Heizung sei unter Hinweis auf die Rechtsprechung des 6. Senats des LSG Nordrhein-Westfalen zu bejahen (Beschluss vom 29.01.2015 - L 6 AS 2085/14 B ER).

    Im Rahmen des Verschuldens könne zudem eine nachträgliche Zahlung des Mieters innerhalb der Schonfrist des § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB zu seinen Gunsten berücksichtigt werden, weil sie ein etwaiges Eigenverschulden in einem milderen Licht erscheinen lasse (ausführlich und m.w.N. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19.05.2014 - L 19 AS 805/14 B ER; zweifelnd demgegenüber an der insoweit gegebenen Einheitlichkeit der Zivilrechtsprechung LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 29.01.2015 - L 6 AS 2085/14 B).

    Es ist den Betroffenen gerade nicht zuzumuten, einen zivilrechtlichen Kündigungsgrund entstehen zu lassen, eine Kündigung hinzunehmen, eine Räumungsklage abzuwarten und auf die nachfolgende Beseitigung der Kündigung zu hoffen (in diesem Sinne auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 29.01.2015 - L 6 AS 2085/14 B ER mit zutreffendem Hinweis auf den Grundrechtsschutz nach Art. 13 GG; LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 28.01.2015 - L 11 AS 261/14 B; SG Berlin, Beschluss vom 05.01.2015 - S 205 AS 27758/14 ER; Bayerisches LSG, Beschluss vom 19.03.2013 - L 16 AS 61/13 B ER).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 22.07.2014 - L 10 AS 1393/14

    Bedarf für Unterkunft und Heizung - Anordnungsgrund Kündigungslage - …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Rn. 32 Die Versagung der Bedarfe für Unterkunft und Heizung führt damit unmittelbar und sogleich zu einer Bedarfsunterdeckung, die bei glaubhaft gemachter Hilfebedürftigkeit den Kernbereich des Grundrechts auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums berührt (in diesem Sinne auch LSG Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 28.01.2015 - L 11 AS 261/14 B; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22.07.2014 - L 10 AS 1393/14 BER, L 10 AS 1394/ B ER PKH).

    Selbst eine "Kündigungslage" ist nach den vorstehenden Ausführungen nicht erforderlich (abweichend insoweit LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22.07.2014 - L 10 AS 1393/14 B).

  • EuGH, 11.11.2014 - C-333/13

    Nicht erwerbstätige Unionsbürger, die sich allein mit dem Ziel, in den Genuss von …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Der Anspruch sei aufgrund des Urteils des EuGH in der Rechtssache Dano (C-333/13) zu verneinen.

    Nach der Entscheidung des EuGH in der Rechtssache Dano (EuGH, Urteil vom 11.11.2014, C-333/13) sei die Gleichbehandlung wirtschaftlich inaktiver Unionsbürger, die kein materielles Aufenthaltsrecht geltend machen können, mit eigenen Staatsangehörigen nicht geboten.

  • BVerfG, 12.05.2005 - 1 BvR 569/05

    Effektiver Rechtsschutz in einem sozialgerichtlichen Eilverfahren

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Ist eine abschließende Prüfung der Sach- und Rechtslage im Eilverfahren nicht möglich, ist im Wege der Folgenabwägung zu entscheiden, in die insbesondere die grundrechtlich relevanten Belange des Antragstellers einzustellen sind (BVerfG, Beschlüsse vom 12.05.2005 - 1 BvR 569/05 und 06.02.2013 - 1 BvR 2366/12; Beschluss des Senats vom 11.07.2014 - L 7 AS 1035/14 B ER).

    Denn die prozessuale Konsequenz der Anerkennung eines im Moment der Bedarfsentstehung bestehenden verfassungsrechtlichen Anspruchs auf Gewährleistung des Existenzminimums folgt aus Art. 19 Abs. 4 GG: Es muss sichergestellt sein, dass gegen eine Versagung der existenznotwendigen Mittel effektiver Rechtsschutz zur Verfügung steht (BVerfG, Beschluss vom 12.05.2005 - 1 BvR 569/05).

  • BVerfG, 09.02.2010 - 1 BvL 1/09

    Hartz IV - Regelleistungen nach SGB II ("Hartz IV-Gesetz") nicht verfassungsgemäß

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Rn. 30 Nach der Rechtsprechung des BVerfG (BVerfG, Urteil vom 09.02.2010 - 1 BvL 1/09 u.a.) ergibt sich aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG ein Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums.

    Zu dieser physischen Existenz gehört nach ausdrücklicher Rechtsprechung des BVerfG (Urteil vom 09.02.2010 a.a.O. Rn. 135) auch die Gewährleistung von Unterkunft und Heizung (vergl. hierzu jüngst SG Mainz, Vorlagebeschluss vom 12.12.2014 - S 3 AS 130/14 m.w.N.).

  • LSG Berlin-Brandenburg, 28.01.2013 - L 14 AS 3133/12

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Leistungsausschluss für Ausländer bei …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Ausschlaggebend ist das Gesamtbild der Tätigkeit (OVG Hamburg, Beschluss vom 21.06.2010 - 1 B 137/10; LSG Berlin- Brandenburg, Beschluss vom 28.01.2013 - L 14 AS 3133/12 B ER;… Renner/Bergmann/Dienelt, Ausländerrecht, § 2 FreizügG/EU Rn. 70).

    Die Unterhaltung einer baulichen Einrichtung, etwa im Sinne eines Ladenlokals, eines Lagerraums oder einer Werkstatt, ist für die Anerkennung einer selbständigen Tätigkeit, die der Niederlassungsfreiheit unterliegt, nicht erforderlich (LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 28.01.2013 - L 14 AS 3133/12 B).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 10.09.2014 - L 7 AS 1385/14

    Beschwerde gegen die Verpflichtung zur vorläufigen Gewährung von Leistungen zur …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Eine solche Fallgestaltung ist anzunehmen, wenn es - wie hier - im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes um die Sicherung des verfassungsrechtlich garantierten Existenzminimums während eines gerichtlichen Hauptsacheverfahrens geht (vgl. Beschlüsse des Senats vom 22.01.2015 - L 7 AS 2162/14 und vom 10.09.2014 - L 7 AS 1385/14 B ER).

    Die bisher vertretene Auffassung, ein Anordnungsgrund liege erst vor, wenn Wohnungs- und Obdachlosigkeit drohen, d.h. Räumungsklage erhoben wurde (u.a. Beschlüsse des Senats vom 10.09.2014 - L 7 AS 1385/14 B ER; vom 28.02.2013 - L 7 AS 306/13 B ER und vom 25.05.2012 - L 7 AS 743/12 B ER), gibt der Senat auf:.

  • OVG Bremen, 21.06.2010 - 1 B 137/10

    Unionsbürger; Freizügigkeit des selbständig Erwerbstätigen - Freizügigkeit; …

    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Ausschlaggebend ist das Gesamtbild der Tätigkeit (OVG Hamburg, Beschluss vom 21.06.2010 - 1 B 137/10; LSG Berlin- Brandenburg, Beschluss vom 28.01.2013 - L 14 AS 3133/12 B ER;… Renner/Bergmann/Dienelt, Ausländerrecht, § 2 FreizügG/EU Rn. 70).

    Der Lebensunterhalt muss durch die selbständige Tätigkeit nicht gesichert sein (LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 10.10.2013 - L 19 AS 129/13; OVG Bremen, Beschluss vom 21.06.2010 - 1 B 137/10).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 19.05.2014 - L 19 AS 805/14
    Auszug aus LSG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2015 - L 7 AS 139/15
    Im Rahmen des Verschuldens könne zudem eine nachträgliche Zahlung des Mieters innerhalb der Schonfrist des § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB zu seinen Gunsten berücksichtigt werden, weil sie ein etwaiges Eigenverschulden in einem milderen Licht erscheinen lasse (ausführlich und m.w.N. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 19.05.2014 - L 19 AS 805/14 B ER; zweifelnd demgegenüber an der insoweit gegebenen Einheitlichkeit der Zivilrechtsprechung LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 29.01.2015 - L 6 AS 2085/14 B).
  • BGH, 04.02.2015 - VIII ZR 175/14

    Zur Kündigung bei unverschuldeter Geldnot des Mieters

  • BGH, 16.02.2005 - VIII ZR 6/04

    Kündigung des Vermieters wegen Zahlungsverzugs des Mieters

  • BGH, 28.02.1989 - IX ZR 130/88

    Wirksamkeit des Abschlusses risikoreicher Geschäfte

  • BGH, 11.12.2001 - VI ZR 350/00

    Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich fehlender Zahlungsfähigkeit bei …

  • BGH, 15.03.2002 - V ZR 396/00

    Umfang der Haftung des Käufers auf Rückgabe eines mit einer Grundschuld …

  • LG Bonn, 06.11.2014 - 6 S 154/14

    Einmal gekündigt, einmal nachgezahlt: Kündigung unwirksam!

  • LSG Bayern, 19.03.2013 - L 16 AS 61/13

    Einstweilige Anordnung, Leistungen für Unterkunft und Heizung, Anordnungsgrund …

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 23.06.2009 - L 7 AS 456/09

    Voraussetzungen des Erlasses einer einstweiligen Regelungsanordnung bzgl. …

  • SG Berlin, 05.01.2015 - S 205 AS 27758/14

    Einstweiliger Rechtsschutz - Anordnungsgrund - Eilbedürftigkeit - …

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 18.07.2014 - L 7 AS 982/14

    Gewährung von Prozesskostenhilfe und vorläufige Verpflichtung zur Gewährung eines …

  • LG Berlin, 09.01.2012 - 65 T 227/11

    Beendigung eines Mietverhältnisses durch fristlose Kündigung bei Beruhen der …

  • LG Bonn, 10.11.2011 - 6 T 198/11

    Vertretenmüssen einer Wohnraumkündigung durch den im Leistungsbezug der ARGE …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.12.2004 - 16 B 2371/04

    Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt

  • SG Mainz, 12.12.2014 - S 3 AS 130/14

    Regelung der Unterkunftskosten im SGB II verfassungswidrig?

  • EuGH, 23.03.1982 - 53/81

    Levin / Staatssecretaris van Justitie

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 10.10.2013 - L 19 AS 129/13

    "Hartz IV" - Anspruch für Migranten - Grundsicherungsleistungen für rumänische …

  • BVerfG, 06.02.2013 - 1 BvR 2366/12

    Nichtannahmebeschluss: Anforderungen der Rechtsschutzgarantie (Art 19 Abs 4 S 1 …

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 11.07.2014 - L 7 AS 1035/14

    Vorläufige Gewährung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts in Höhe …

  • LSG Bayern, 15.11.2012 - L 7 AS 743/12

    Wer aktuell volle Leistungen nach dem SGB II erhält, kann im Wege des …

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 09.10.2019 - L 7 AS 922/18

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

    Ebenso wie andere Bedarfe zur Abdeckung des Existenzminimums, wie Ernährung, Bekleidung oder Gesundheitsschutz sind Bedarfe für Unterkunft und Heizung als eine der "grundrechtsintensivsten Bedarfspositionen" (BVerfG Beschluss vom 10.10.2017 - 1 BvR 617/14) abzudecken, sobald der Bedarf faktisch vorhanden ist, also der Leistungsberechtigte eine Wohnung benötigt (BVerfG Urteil vom 09.02.2010 - 1 BvL 1/09 Rn 140; Beschluss des Senats vom 04.05.2015 - L 7 AS 139/15 B ER).
  • SG Speyer, 29.12.2017 - S 16 AS 1466/17

    Sozialgerichtliches Verfahren - einstweiliger Rechtsschutz - Regelungsanordnung - …

    Rn. 88 3.1 Ein Anordnungsgrund besteht insbesondere auch im Hinblick auf Bedarfe für Unterkunft und Heizung gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II. Hierfür ist es entgegen einer in der Rechtsprechung verbreiteten Auffassung keineswegs erforderlich, dass bereits eine Räumungsklage erhoben wurde und konkret Wohnungslosigkeit droht (so auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.05.2015 - L 7 AS 139/15 B ER -, Rn. 26 ff.; LSG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 06.12.2017 - L 7 AS 2132/17 B ER -, Rn. 13 ff.; LSG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 17.06.2015 - L 6 AS 833/15 B ER -, Rn. 33; in diese Richtung auch BVerfG, Beschluss vom 01.08.2017 - 1 BvR 1910/12).

    Rn. 89 Der 7. Senat des LSG Nordrhein-Westfalen führt zur Begründung seiner (geänderten) Auffassung im Wesentlichen aus (LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.05.2015 - L 7 AS 139/15 B ER - Rn. 27 ff.):.

  • SG Mainz, 12.11.2015 - S 12 AS 946/15

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Leistungsausschluss von Ausländern bei …

    Rn. 112 4.1 Ein Anordnungsgrund besteht auch im Hinblick auf Bedarfe für Unterkunft und Heizung gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II. Hierfür ist es entgegen einer in der Rechtsprechung verbreiteten Auffassung keineswegs erforderlich, dass bereits eine Räumungsklage erhoben wurde und konkret Wohnungslosigkeit droht (so auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.05.2015 - L 7 AS 139/15 B ER - Rn. 26 ff.; dem folgend LSG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 17.06.2015 - L 6 AS 833/15 B ER - Rn. 33).

    Rn. 113 Der 7. Senat des LSG Nordrhein-Westfalen führt zur Begründung seiner (geänderten) Auffassung im Wesentlichen aus (LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 04.05.2015 - L 7 AS 139/15 B ER - Rn. 27 ff.):.

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Rechtsprechung
   LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,101654
LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15 (https://dejure.org/2016,101654)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 26.04.2016 - L 7 AS 139/15 (https://dejure.org/2016,101654)
LSG Niedersachsen-Bremen, Entscheidung vom 26. April 2016 - L 7 AS 139/15 (https://dejure.org/2016,101654)
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 20.01.2011 - V ZB 216/10

    Rechtsanwaltsgebühr: Beweislast für die Unbilligkeit der Gebührenbestimmung bei …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15
    Unter Berücksichtigung des Beschlusses des BGH vom 20. Januar 2011 zum Aktenzeichen V ZB 216/10 könne von der verbindlichen Gebührenbestimmung des Rechtsanwalts nicht abgewichen werden, weil vor der Festsetzung von der Landeskasse keine Einwendungen substantiiert worden seien.

    Der Beschwerdeführer könne mit dem Einwand fehlender Einwendungen des Beschwerdegegners nicht gehört werden, weil der hierfür herangezogene Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 20. Januar 2011 zum Aktenzeichen V ZB 216/10 für sozialgerichtliche Verfahren mit dem Amtsermittlungsprinzip nicht einschlägig sei.

    Für eine grundsätzliche Beschränkung der sozialgerichtlichen Prüfungs- und ggf. Korrekturkompetenz im Rahmen von Vergütungsfestsetzungsverfahren für im Wege der Prozesskostenhilfe beigeordnete Rechtsanwälte auf Fälle, in denen der zur Erstattung verpflichtete Dritte die Unbilligkeit als Einwendung vorgetragen hat, ist eine gesetzliche Grundlage vor dem Hintergrund des im sozialgerichtlichen Verfahren nach dem Sozialgerichtsgesetz (SGG) gemäß § 103 SGG geltenden Untersuchungs- bzw. Amtsermittlungsgrundsatzes nicht zu ersehen, auch nicht aus dem auf die Situation eines zivilgerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahrens gegen den zur Kostenerstattung verpflichteten Verfahrensgegner in der Hauptsache bezogenen Beschluss des BGH vom 20. Januar 2011 (Az.: V ZB 216/10).

  • BSG, 01.07.2009 - B 4 AS 21/09 R

    Erstattung von isolierten Vorverfahrenskosten - keine Ersetzung der Mittelgebühr …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15
    Mindestgebühr als Mitte des gesetzlichen Gebührenrahmens (vgl. Bundesozialgericht, Urteil vom 1. Juli 2009 - B 4 AS 21/09 R - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen…, Beschluss vom 24. April 2006 - L 4 B 4/05 KR SF - Mayer in Gerold/Schmidt, Kommentar zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 21. Aufl. 2013, § 14 Rn 15 ff.).

    Dies ist der Fall, wenn die geltend gemachten Gebühren die Toleranzgrenze von circa 20% zur tatsächlich objektiv angemessenen Gebührenhöhe überschreiten (vgl. Bundesozialgericht, Urteil vom 1. Juli 2009 - B 4 AS 21/09 R).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 01.07.2015 - L 7/14 AS 7/14

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Überprüfung der …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15
    Der Senat verweist insoweit auf die hierzu bereits ergangenen Beschlüsse (z.B. vom 1. Juli 2015 - L 7/14 AS 7/14 B -, vom 5. August 2015 - L 7/14 AS 6/14 - und vom 23. September 2015 - L 7/14 AS 20/14 B).
  • LSG Sachsen, 09.09.2014 - L 8 AS 1192/12

    Streit über die Höhe der aus der Staatskasse zu erstattenden Vergütung eines im …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15
    Eine über EUR 20, 00 hinausgehende Vergütung ergibt sich schließlich auch nicht bei der vertretenen vollen Festsetzung der angemessenen Gebühren ohne Zuschlag nach Nr. 1008 VV RVG für die Vertretung der weiteren Streitgenossen (vgl. z.B.: Landessozialgericht Thüringen, Beschluss vom 25. März 2015 - L 6 SF 163/15 B - Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 9. September 2014 - L 8 AS 1192/12 B KO).
  • LSG Niedersachsen-Bremen, 24.04.2006 - L 4 B 4/05

    Umfang von Betragsrahmengebühren in Verfahren vor den Gerichten der …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15
    Mindestgebühr als Mitte des gesetzlichen Gebührenrahmens (vgl. Bundesozialgericht, Urteil vom 1. Juli 2009 - B 4 AS 21/09 R - Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 24. April 2006 - L 4 B 4/05 KR SF - Mayer in Gerold/Schmidt, Kommentar zum Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, 21. Aufl. 2013, § 14 Rn 15 ff.).
  • OLG Naumburg, 19.08.2003 - 12 W 64/03

    Anwaltsgebühren bei Bewilligung von Prozesskostenhilfe nur für einen der …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15
    Die bereits festgesetzten EUR 20, 00 überschreiten nämlich sowohl die teilweise vertretene Vergütungsbeschränkung auf den Erhöhungsbetrag nach § 7 RVG und Nr. 1008 VV RVG (vgl. z.B.: Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 13 W 56/06 - Oberlandesgericht des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 19. August 2003 - 12 W 64/03) als auch die teilweise vertretene Vergütungsbeschränkung auf den kopfteilig zu berechnenden Anteil am Gesamtbetrag der anwaltlichen Kosten für die Vertretung aller Streitgenossen (vgl. z.B.: Oberlandesgericht Thüringen, Beschluss vom 15. Juni 2006 - 9 W 81/06).
  • LSG Thüringen, 25.03.2015 - L 6 SF 163/15

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Gebührenfestsetzung bei …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15
    Eine über EUR 20, 00 hinausgehende Vergütung ergibt sich schließlich auch nicht bei der vertretenen vollen Festsetzung der angemessenen Gebühren ohne Zuschlag nach Nr. 1008 VV RVG für die Vertretung der weiteren Streitgenossen (vgl. z.B.: Landessozialgericht Thüringen, Beschluss vom 25. März 2015 - L 6 SF 163/15 B - Sächsisches Landessozialgericht, Beschluss vom 9. September 2014 - L 8 AS 1192/12 B KO).
  • OLG Karlsruhe, 03.07.2007 - 13 W 56/06

    Rechtsanwaltsvergütung aus der Staatskasse: Vergütung des gemeinsamen …

    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15
    Die bereits festgesetzten EUR 20, 00 überschreiten nämlich sowohl die teilweise vertretene Vergütungsbeschränkung auf den Erhöhungsbetrag nach § 7 RVG und Nr. 1008 VV RVG (vgl. z.B.: Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 13 W 56/06 - Oberlandesgericht des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 19. August 2003 - 12 W 64/03) als auch die teilweise vertretene Vergütungsbeschränkung auf den kopfteilig zu berechnenden Anteil am Gesamtbetrag der anwaltlichen Kosten für die Vertretung aller Streitgenossen (vgl. z.B.: Oberlandesgericht Thüringen, Beschluss vom 15. Juni 2006 - 9 W 81/06).
  • OLG Jena, 15.06.2006 - 9 W 81/06
    Auszug aus LSG Niedersachsen-Bremen, 26.04.2016 - L 7 AS 139/15
    Die bereits festgesetzten EUR 20, 00 überschreiten nämlich sowohl die teilweise vertretene Vergütungsbeschränkung auf den Erhöhungsbetrag nach § 7 RVG und Nr. 1008 VV RVG (vgl. z.B.: Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom 3. Juli 2007 - 13 W 56/06 - Oberlandesgericht des Landes Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 19. August 2003 - 12 W 64/03) als auch die teilweise vertretene Vergütungsbeschränkung auf den kopfteilig zu berechnenden Anteil am Gesamtbetrag der anwaltlichen Kosten für die Vertretung aller Streitgenossen (vgl. z.B.: Oberlandesgericht Thüringen, Beschluss vom 15. Juni 2006 - 9 W 81/06).
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