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Weitere Entscheidung unten: LSG Nordrhein-Westfalen, 23.10.2006

Rechtsprechung
   LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2007,2982
LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06 (https://dejure.org/2007,2982)
LSG Hessen, Entscheidung vom 12.03.2007 - L 9 AS 33/06 (https://dejure.org/2007,2982)
LSG Hessen, Entscheidung vom 12. März 2007 - L 9 AS 33/06 (https://dejure.org/2007,2982)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    § 7 Abs 3 SGB 2, § 9 Abs 1 SGB 2, § 9 Abs 2 S 1 SGB 2, § 9 Abs 2 S 2 SGB 2, § 9 Abs 2 S 3 SGB 2
    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Einkommensberücksichtigung - Unterhaltsgeld - Individualansprüche der Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft - Anforderungen an Aufhebungs- bzw Rückforderungsbescheide - Berechnung des Rückforderungsbetrags

  • RA Kotz

    Bedarfsgemeinschaft kann nicht Schuldner von Rückforderungsansprüchen sein

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • Wolters Kluwer

    Errechnung der Höhe eines Rückforderungsbetrages als Frage der hinreichenden Begründung eines Verwaltungsaktes; Zulässigkeit einer Rückforderung von Sozialhilfeleistungen für Angehörige einer Bedarfsgemeinschaft gegenüber dem Adressaten der Leistungsbewilligung; ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • hessen.de (Pressemitteilung)

    Hartz IV: Kein Rückforderungsrecht gegen Bedarfsgemeinschaften

  • hessen.de (Pressemitteilung)

    Hartz IV: Kein Rückforderungsrecht gegen Bedarfsgemeinschaften

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Rückforderung bei Bedarfsgemeinschaften

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (14)Zitiert selbst (20)

  • LSG Hessen, 10.04.2006 - L 9 AL 163/05

    Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsaktes - Vertrauensschutz …

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Diese Aussage weckt Zweifel, ob der Kläger seiner Obliegenheit, Bewilligungsbescheide zu lesen und zur Kenntnis zu nehmen (BSG, Urteil vom 8. Februar 2001 - s.o.; Urteil des erkennenden Senats vom 10. April 2006 - L 9 AL 163/05 -), nachgekommen ist.
  • BSG, 07.11.2006 - B 7b AS 8/06 R

    Arbeitslosengeld II - Unterkunftskosten - selbst genutztes Wohneigentum - …

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Der in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zur Sozialhilfe entwickelte Grundsatz eines Individualanspruchs gilt auch im Leistungssystem des SGB II (BSG, Urteil vom 7. November 2006 - B 7b AS 8/06 R - NDV-RD 2007, 3; BVerwG, Urteil vom 30. April 1992 - 5 C 29/88 - NJW 1993, 215;… Mecke in: Eicher/Spellbrink, SGB II, 1. Aufl. 2005, § 9 Rdnr. 28 f.).
  • BSG, 08.02.2001 - B 11 AL 21/00 R

    Vertrauensschutz bei der Rücknahme von Verwaltungsakten

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Voraussetzung dafür ist, dass sich die tatsächlichen oder rechtlichen Mängel aus dem Bewilligungsbescheid oder anderen Umständen ergeben und für das Einsichtsvermögen des Betroffenen ohne weiteres erkennbar sind (BSG, Urteil vom 8. Februar 2001 - B 11 AL 21/00 R - FEVS 52, 494).
  • BSG, 11.04.2002 - B 3 P 8/01 R

    Umdeutung eines Aufhebungsbescheids - Ermessensreduzierung auf Null

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Eine Ermessensbetätigung ist jedoch dann entbehrlich, wenn das Ermessen der Behörde dahingehend gebunden ist, dass nur eine einzige Entscheidung rechtmäßig ist (BSG, Urteil vom 23. Juni 1993 - 9/9a RVs 1/92 - HVBG-Info 1994, 726; Urteil vom 11. April 2002 - B 3 P 8/01 R - USK 2002, 59; Urteil vom 9. September 1998 - B 13 RJ 41/97 R - SozSich 1999, 137; Urteil vom 26. September 1990 - 9b/7 RAr 30/89 - BSGE 67, 232).
  • BSG, 11.06.1987 - 7 RAr 105/85

    Aufhebung der Bewilligung - Rückforderung von Wintergeld/Schlechtwettergeld - …

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Grobe Fahrlässigkeit ist also dann anzunehmen, wenn die in der Personengruppe herrschende Sorgfaltspflicht in ungewöhnlich hohem Maße verletzt worden ist, wenn also außer acht gelassen worden ist, was im gegebenen Falle jedem hätte einleuchten müssen (BSG, Urteile vom 31. August 1976 - 7 RAr 112/74 - BSGE 42, 184 und vom 11. Juni 1987 - BSGE 62, 32;… Waschull in: LPK-SGB X, 1. Aufl. 2004, § 45 Rdnr. 43 m.w.N.).
  • BSG, 31.08.1976 - 7 RAr 112/74

    Berufsausbildungsbeihilfe - Grobe Fahrlässigkeit

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Grobe Fahrlässigkeit ist also dann anzunehmen, wenn die in der Personengruppe herrschende Sorgfaltspflicht in ungewöhnlich hohem Maße verletzt worden ist, wenn also außer acht gelassen worden ist, was im gegebenen Falle jedem hätte einleuchten müssen (BSG, Urteile vom 31. August 1976 - 7 RAr 112/74 - BSGE 42, 184 und vom 11. Juni 1987 - BSGE 62, 32;… Waschull in: LPK-SGB X, 1. Aufl. 2004, § 45 Rdnr. 43 m.w.N.).
  • BSG, 22.03.1995 - 10 RKg 10/89

    Vorliegen von rechtswirksamen Kindergeldbewilligungen mit Dauerwirkung - …

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Darüber hinaus scheidet eine Rücknahme des Bewilligungsbescheides ab Februar 2005 auch deshalb aus, weil die Bösgläubigkeit hinsichtlich der Rechtmäßigkeit des begünstigenden Verwaltungsakts bereits im Zeitpunkt der Bekanntgabe des früheren, zurückzunehmenden Bescheides vorgelegen haben muss (BSG, Urteil vom 22. März 1995 - 10 RKg 10/89 - SozR 3-1300 § 45 Nr. 24;… Urteil vom 4. Februar 1998 - B 9 V 24/96 R - SozR 3-1300 § 45 Nr. 39).
  • BSG, 24.02.1987 - 11b RAr 53/86

    Aufhebung eines rechtswidrigen nicht begünstigenden Verwaltungsakts durch die BA …

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Beginn der Zukunft in § 45 SGB X ist daher der Tag der Zustellung bzw. Bekanntgabe des Aufhebungsbescheides (BSG, Urteil vom 9. September 1986 - 7 RAr 47/85 - Urteil vom 24. Februar 1987 - 11b RAr 53/86 - BSGE 61, 189).
  • BVerwG, 30.04.1992 - 5 C 29.88

    Sozialhilfe - Minderjährige - Rückforderung

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Der in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zur Sozialhilfe entwickelte Grundsatz eines Individualanspruchs gilt auch im Leistungssystem des SGB II (BSG, Urteil vom 7. November 2006 - B 7b AS 8/06 R - NDV-RD 2007, 3; BVerwG, Urteil vom 30. April 1992 - 5 C 29/88 - NJW 1993, 215;… Mecke in: Eicher/Spellbrink, SGB II, 1. Aufl. 2005, § 9 Rdnr. 28 f.).
  • BSG, 09.09.1998 - B 13 RJ 41/97 R

    Anhörung Beteiligter - Umdeutung eines Verwaltungsakts - Rücknahme eines …

    Auszug aus LSG Hessen, 12.03.2007 - L 9 AS 33/06
    Eine Ermessensbetätigung ist jedoch dann entbehrlich, wenn das Ermessen der Behörde dahingehend gebunden ist, dass nur eine einzige Entscheidung rechtmäßig ist (BSG, Urteil vom 23. Juni 1993 - 9/9a RVs 1/92 - HVBG-Info 1994, 726; Urteil vom 11. April 2002 - B 3 P 8/01 R - USK 2002, 59; Urteil vom 9. September 1998 - B 13 RJ 41/97 R - SozSich 1999, 137; Urteil vom 26. September 1990 - 9b/7 RAr 30/89 - BSGE 67, 232).
  • BSG, 26.09.1990 - 9b/7 RAr 30/89

    Ermessensausübung bei der rückwirkenden Aufhebung von Verwaltungsakten, Betrug, …

  • BSG, 20.09.1977 - 12 RKg 8/76

    Anwendung zivilrechtlicher Vorschriften im Verwaltungsrecht - Auszahlung von …

  • BSG, 13.12.1972 - 7 RKg 9/69
  • BSG, 23.06.1993 - 9a RVs 1/92

    Rücknahme - fehlende Ermessensentscheidung - Anhörung - Heilung - Verwaltungsakt …

  • BSG, 04.02.1998 - B 9 V 24/96 R

    Rücknahme eines Verwaltungsaktes mit Dauerwirkung - Zweijahresfrist - …

  • SG Schleswig, 13.06.2006 - S 9 AS 834/05

    Anspruch auf Grundsicherung für Arbeitsuchende, - Rücknahmeentscheidung bei …

  • BSG, 09.09.1986 - 7 RAr 47/85

    Vermittlungsbemühung - Bundesanstalt für Arbeit - Arbeitserlaubnis - …

  • BSG, 22.07.1999 - B 11 AL 91/99 B

    Darlegung der Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen Verfahren, …

  • OVG Niedersachsen, 24.04.2003 - 12 LA 85/03

    Hinreichende Bestimmtheit eines Rücknahme- und Rückforderungsbescheids bei …

  • VG Karlsruhe, 12.07.1999 - 8 K 2907/98
  • LSG Berlin-Brandenburg, 10.11.2011 - L 29 AS 2038/09

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Anforderungen an die Bestimmtheit eines …

    Nach der Rechtsprechung des Landessozialgerichts (LSG) Hessen (Urteil vom 12. März 2007, Az.: L 9 AS 33/06) sei die Höhe des zu erstattenden Betrages eine Frage der materiellen Rechtmäßigkeit.

    Ob der Beklagte hierzu berechtigt ist, ist eine Frage des materiellen Leistungsrechts und nicht des § 33 Abs. 1 SGB X (in diesem Sinne Hessisches LSG, Urteil vom 12. März 2007, L 9 AS 33/06; Schleswig-Holsteinisches LSG…, Urteil vom 13. November 2008, L 6 AS 16/07, alle zitiert nach juris, ebenso Udsching/Link, a.a.O., S. 516 unter Bezugnahme auf eine Entscheidung des Sozialgerichts Schleswig vom 17. Januar 2007, S 5 AS 375/06, diese veröffentlicht in juris).

    Der gegenteiligen Auffassung des Sozialgerichts sowie der von dem Beklagten benannten Entscheidungen des Sozialgerichts Schleswig, Urteil vom 13. Juni 2006, S 9 AS 834/05, des LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Mai 2009, L 28 AS 1354/08 sowie des LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 16. Juni 2008, L 19 B 106/08 AS, alle zitiert nach juris) könnte nur dann gefolgt werden, wenn sich der Aufhebungs- und Erstattungsbescheid an sämtliche Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft gerichtet hätte (vgl. a. Hessisches LSG, Urteil vom 12. März 2007, L 9 AS 33/06, a.a.O.; OVG Niedersachen, Beschluss vom 24. April 2003 - 12 LA 85/03 - FEVS 55, 10; VG Karlsruhe, Urteil vom 12. Juli 1999, 8 K 2907/98, zitiert nach juris), ohne den Umfang der Aufhebung sowie den jeweiligen Erstattungsbetrag individuell zuzuweisen (vgl. Hänlein, Anmerkung zu SG Schleswig…, Urteil vom 13. Juni 2006 in juris PR-SozR 19/2006 Anm. 2: Dem Sozialgericht Schleswig lag folgender Sachverhalt zugrunde: Es änderte sich das Einkommen der Ehefrau des Klägers, der Aufhebungs- und Erstattungsbescheid erging jedoch an den Kläger. Die fehlende Bestimmtheit begründete das Gericht damit, dass der Bescheid ausschließlich an den Kläger gerichtet war und nur diesen verpflichtete; in der Begründung des Widerspruchsbescheides war jedoch ausgeführt, dass die Gesamtrückforderung vom "Ehepaar" zu erstatten sei. Hänlein führt in seiner Besprechung der Entscheidung aus, dass das Sozialgericht den Kläger als alleinigen Adressaten des angefochtenen Bescheides gesehen habe, mit dem der gesamte Erstattungsanspruch gegen diesen geltend gemacht werde. Der so verstandene Bescheid könne kaum als unbestimmt angesehen werden, weil und soweit er den Kläger über das Maß dessen belaste, was er selbst zu Unrecht erhalten habe).

  • LSG Sachsen, 18.09.2008 - L 3 AS 40/08

    Beteiligtenfähigkeit von Arbeitsgemeinschaften im sozialgerichtlichen Verfahren

    Ob gegenüber diesem der geltend gemachte Anspruch dem Grunde nach oder der Höhe nach besteht, ist keine Frage der hinreichenden inhaltlichen Bestimmtheit, sondern der materiellen Rechtmäßigkeit des Bescheides (im Ergebnis ebenso: HessLSG, Urteil vom 12. März 2007 - L 9 AS 33/06 - JURIS-Dokument Rdnr. 17, m.w.N.;… Eicher, in: Eicher/Spellbrink, SGB II [2. Aufl., 2008], § 40 Rdnr. 109b; Udsching/Link, SGB 2007, 513 [516]).

    Denn wie sich der Gesamtbetrag der Rückforderung berechnet, ist nicht eine Frage der inhaltlichen hinreichenden Bestimmtheit eines Verwaltungsaktes, sondern der hinreichenden Begründung des Verwaltungsaktes im Sinne von § 35 Abs. 1 SGB X (…vgl. Krasney, in: Kasseler Kommentar [Stand: 51. Erg.-Lfg., 1. September 2006], § 33 SGB X Rdnr. 7; vgl. auch HessLSG, Urteil vom 12. März 2007 - L 9 AS 33/06 - JURIS-Dokument Rdnr. 17, m.w.N.).

    Dies wiederum hat für die Rückabwicklung von Leistungen zur Folge, dass die Rückabwicklung im jeweiligen individuellen Leistungsverhältnis zu erfolgen hat (vgl. HessLSG, Urteil vom 12. März 2007 - L 9 AS 33/06 - JURIS-Dokument Rdnr. 19, m.w.N.;… Eicher, in: Eicher/Spellbrink, SGB II [2. Aufl., 2008], § 40 Rdnr. 108; Udsching/Link, SGb 2007, 513 [514], m.w.N.).

  • LSG Baden-Württemberg, 16.08.2007 - L 7 AS 3646/07
    Eine allein die Ast. zu 1 begünstigende abweichende Entscheidung kommt mit Blick auf die gebotene Gleichbehandlung aller Leistungsempfänger (Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz) nicht in Betracht (vgl. LSG Hessen, Urteil vom 12. März 2007 - L 9 AS 33/06 - (juris)).

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus § 38 SGB II, der nur eine gesetzliche Vermutung normiert, wonach der erwerbsfähige Hilfebedürftige bevollmächtigt ist, Leistungen nach dem SGB II auch für eine mit ihm in Bedarfsgemeinschaft lebende Person zu beantragen und entgegen zu nehmen (vgl. BSG…, Urteil vom 7. November 2006, a.a.O.; LSG Hessen, Urteil vom 12. März 2007, a.a.O.; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 25. August 2006 - L 5 B 549/06 AS ER - (juris)).

  • LSG Baden-Württemberg, 16.08.2007 - L 7 AS 3645/07
    Eine allein die Ast. zu 1 begünstigende abweichende Entscheidung kommt mit Blick auf die gebotene Gleichbehandlung aller Leistungsempfänger (Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz) nicht in Betracht (vgl. LSG Hessen, Urteil vom 12. März 2007 - L 9 AS 33/06 - (juris)).

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus § 38 SGB II, der nur eine gesetzliche Vermutung normiert, wonach der erwerbsfähige Hilfebedürftige bevollmächtigt ist, Leistungen nach dem SGB II auch für eine mit ihm in Bedarfsgemeinschaft lebende Person zu beantragen und entgegen zu nehmen (vgl. BSG…, Urteil vom 7. November 2006, a.a.O.; LSG Hessen, Urteil vom 12. März 2007, a.a.O.; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 25. August 2006 - L 5 B 549/06 AS ER - (juris)).

  • SG Cottbus, 09.03.2009 - S 14 AS 1202/08

    Aufhebung bzw Rücknahme der Bewilligung von Arbeitslosengeld II - …

    § 38 SGB II regelt nur eine Bevollmächtigungsvermutung für die Antragsstellung (vgl. insofern BSG B 7b AS 8/06 R LSG Hessen L 9 AS 33/06; SG Schleswig S 9 AS 834/05; SG Dortmund S 31 AS 340/06 ER, SG Koblenz S 11 AS 305/05).

    Die Kammer folgt damit nicht der Rechtsaufassung des Landessozialgerichts Hessen vom 12.3.2007 (L 9 AS 33/06), die, auf den hier zu beurteilenden Einzelfall betrachtet, zu weit gehen würde.

  • LSG Hessen, 31.08.2012 - L 7 AS 312/11

    Rückforderung von Arbeitslosengeld II wegen Einkommenserzielung - Anforderungen …

    Rn. 47 Die Tatsache, dass die Klägerin zunächst auch auf Rückzahlung der sich aus der Rückforderung der Leistungsgewährung bzgl. ihrer Kinder ergebenden Beträge in Anspruch genommen wurde und die Aufhebung dieser Leistungen vollständig gegenüber ihr erfolgte, ist eine Frage der materiellen Rechtmäßigkeit und nicht der Bestimmtheit (siehe hierzu schon Hess. LSG, Urteil vom 12. März 2007, Az.: L 9 AS 33/06; LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 5. Mai 2011, Az.: L 15 AS 64/09, nachfolgend BSG, Urteil vom 16. Mai 2012, Az.: B 4 AS 154/11 R - juris -).
  • SG Dortmund, 23.08.2007 - S 22 (31, 48) AS 532/05

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

    Eine auf den objektiven Empfängerhorizont abstellende Auslegung ergibt daher, dass nur der Kläger Regelungsadressat ist und dass dementsprechend der Rückforderungsbetrag in voller Höhe ausschließlich ihm gegenüber geltend gemacht worden ist (vgl. Hessisches Landessozialgericht (LSG), Urteil vom 12.3.2007, Az.: L 9 AS 33/06).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 07.02.2013 - L 6 AS 404/12
    Im Übrigen dürfte die Frage, wie sich der Gesamtbetrag der Rückforderung berechnet, weniger der Bestimmtheit als vielmehr der Begründung des Verwaltungsaktes (§ 35 Abs. 1 SGB X) zuzurechnen sein (…vgl. BSG Beschluss vom 22.07.1999 - B 11 AL 91/99 B Rn. 3; Hessisches LSG - Urteil vom 12.03.2007 - L 9 AS 33/06,, juris Rn. 17 und Senatsurteil vom 25.01.2011 L 6 AS 37/10).
  • LSG Hessen, 07.02.2008 - L 8 KR 218/07

    Krankenversicherung - Versicherungspflicht als bisher Nichtversicherter beim …

    Rn. 21 Auch für das Leistungssystem der Grundsicherung für Arbeitsuchende hat das Bundessozialgericht (Urteil vom 7. November 2006 - B 7 b AS 8/06 R, NDV - RD 2007, 3) herausgestellt, dass der in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zur Sozialhilfe entwickelte Grundsatz eines Individualanspruches in Ansehung der §§ 7, 19, 28, 38 SGB II gelte (so auch Hessisches Landessozialgericht Urteil vom 12. März 2007 L 9 AS 33/06).
  • LSG Hamburg, 15.09.2011 - L 5 AS 3/09
    Aufhebungs- und Rückforderungsbescheide wegen zu Unrecht gewährter Leistungen nach dem SGB II müssen deshalb eindeutig erkennen lassen, welches Mitglied der Bedarfsgemeinschaft in welcher Höhe zu Unrecht erhalten hat und welcher Betrag von welcher Person zurückgefordert wird (LSG Hessen, Urteil vom 12.3.2007, L 9 AS 33/06; LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7.5.2009, L 28 AS 1354/08, LSG NRW, Urteil vom 28.4.2010, L 12 AS 34/09).
  • SG Aachen, 31.03.2008 - S 14 (23) AS 51/06

    Grundsicherung für Arbeitssuchende

  • SG Lüneburg, 03.09.2009 - S 28 AS 936/08

    Bestimmtheit eines Rückforderungsbescheides trotz fehlender Aufschlüsselung des …

  • BSG, 26.02.2008 - B 7/7a AL 106/07 B
  • LSG Berlin-Brandenburg, 13.07.2007 - L 29 B 383/07
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