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Weitere Entscheidung unten: BGH, 07.02.1979

Rechtsprechung
   BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1979,195
BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78 (https://dejure.org/1979,195)
BGH, Entscheidung vom 31.01.1979 - VIII ZR 93/78 (https://dejure.org/1979,195)
BGH, Entscheidung vom 31. Januar 1979 - VIII ZR 93/78 (https://dejure.org/1979,195)
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Übertragung von Hausrat an Ehefrau

§ 929 BGB, Bestimmtheitsgrundsatz, Übergabe bei Mitbesitz, § 930 BGB

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zuordnung des ehelichen Hausrats zur Konkursmasse - Eigentumsübertragung von Hausrat unter Ehegatten - Anforderungen an den Bestimmtheitsgrundsatz bei der Übereignung von Gegenständen - Berücksichtigung von späteren, ausserhalb des Vertrages liegenden Umständen - ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 868, § 930, § 1353
    Wirksamkeit einer Eigentumsübertragung von Hausrat unter Ehegatten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 73, 253
  • NJW 1979, 976
  • MDR 1979, 575
  • DB 1979, 1176
 
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Wird zitiert von ... (40)Zitiert selbst (15)

  • BGH, 26.02.1954 - V ZR 135/52

    Treuhänder und Rückerstattungsverfahren

    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Unabhängig vom Güterstand haben die Eheleute Mitbesitz an allen Sachen, die zu dem im gemeinsamen Gebrauch stehenden Hausrat gehören (BGHZ 12, 380, 398;… Kregel in BGB-RGRK, 12. Aufl. § 866 Rdn. 7;… Pikart in BGB-RGRK, 12. Aufl. § 929 Rdn. 44;… Staudinger/Hübner, BGB, 11. Aufl. § 1353 Rdn. 23;… Westermann, Sachenrecht 5. Aufl. § 20 I, jeweils m.w.Nachw.).

    Denn aus dem Gebot der ehelichen Lebensgemeinschaft (§ 1353 BGB) ergibt sich die Pflicht der Ehegatten, sich gegenseitig die Benutzung der ehelichen Wohnung und des darin befindlichen Hausrats zu gestatten, auch wenn ein Ehegatte Alleineigentümer dieser Sachen ist (BGH Urteil vom 7. April 1978 - V ZR 154/75 = WM 1978, 932, 934 m.w.Nachw.; BGHZ 67, 217, 221; vgl. auch BGHZ 12, 380, 400).

    Ähnlich wie bei den Rechtsverhältnissen der Verwahrung oder Leihe (vgl. BGHZ 12, 380, 399) hat der eine Ehegatte dem anderen den ihm gehörenden Hausrat zum (gemeinsamen) Gebrauch zu überlassen, während der Nichteigentümer die von ihm mitbenutzten Sachen mit der erforderlichen Sorgfalt zu behandeln und zu bewahren hat.

  • RG, 17.03.1924 - IV 377/23

    Kann bei Schenkungen und sonstigen Veräußerungen des Mannes an die Frau das …

    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Von einer derartigen Besitzaufgabe ist jedoch bei Veräußerungsgeschäften zwischen Eheleuten nicht auszugehen (vgl. auch RGZ 108, 122).

    Gründet sich das den Besitz vermittelnde Rechtsverhältnis auf das Gesetz - hier § 1353 BGB -, dann ist es im Sinne des § 930 BGB als vereinbart anzusehen, wenn die Beteiligten die gesetzliche Rechtsfolge im Auge gehabt und übereinstimmend in ihren Willen aufgenommen haben (RGZ 108, 122, 124;… Pikart aaO § 930 Rdn. 12; vgl. auch OLG Stuttgart JW 1931, 1386 mit Anmerkung Baer JV 1931, 2140;… Palandt/ Bassenge aaO § 929 Anm. 3 a;… Gernhuber aaO § 18 111, 5;… Westermann aaO § 40 11, 3).

  • BGH, 10.01.1979 - VIII ZR 302/77

    geschenkte Bilder - § 929 BGB, Aufgabe des Besitzes, einseitige Besitzergreifung

    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Der Revision ist zuzugeben, daß eine Übereignung nach § 929 BGB hier zu verneinen ist, weil der Ehemann der Klägerin weiterhin wie bisher Besitzer des Hausrats blieb und bleiben sollte (vgl. Senatsurteil vom 10. Januar 1979 - VIII ZR 302/77, zur Veröffentlichung bestimmt).
  • BGH, 24.06.1958 - VIII ZR 205/57

    Warenlager II - § 929 BGB, sachenrechtlicher Bestimmtheitsgrundsatz; § 136 GVG aF …

    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Dem Bestimmtheitsgrundsatz wird auch dann ausreichend Rechnung getragen, wenn es infolge der Wahl einfacher, äußerer Abgrenzungskriterien für jeden, der die Parteiabreden in dem für den Eigentumsübergang vereinbarten Zeitpunkt kennt, ohne weiteres ersichtlich ist, welche individuell bestimmten Sachen übereignet worden sind (vgl. BGHZ 21, 52, 56 = WM 1956, 919; BGH WM 1956, 1467; BGHZ 28, 16, 20 = WM 1958, 891 und Senatsurteile vom 1. April 1963 - VIII ZR 211/61 = WM 1963, 504, 505 und vom 24. November 1965 - VIII ZR 222/63 = WM 1965, 1248, 1249).
  • BGH, 07.04.1978 - V ZR 154/75

    Besitzrecht an der Ehewohnung

    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Denn aus dem Gebot der ehelichen Lebensgemeinschaft (§ 1353 BGB) ergibt sich die Pflicht der Ehegatten, sich gegenseitig die Benutzung der ehelichen Wohnung und des darin befindlichen Hausrats zu gestatten, auch wenn ein Ehegatte Alleineigentümer dieser Sachen ist (BGH Urteil vom 7. April 1978 - V ZR 154/75 = WM 1978, 932, 934 m.w.Nachw.; BGHZ 67, 217, 221; vgl. auch BGHZ 12, 380, 400).
  • BGH, 13.06.1956 - IV ZR 24/56

    Warenlager - § 929 BGB, Sicherungsübereignung, Bestimmtheitsgrundsatz

    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Dem Bestimmtheitsgrundsatz wird auch dann ausreichend Rechnung getragen, wenn es infolge der Wahl einfacher, äußerer Abgrenzungskriterien für jeden, der die Parteiabreden in dem für den Eigentumsübergang vereinbarten Zeitpunkt kennt, ohne weiteres ersichtlich ist, welche individuell bestimmten Sachen übereignet worden sind (vgl. BGHZ 21, 52, 56 = WM 1956, 919; BGH WM 1956, 1467; BGHZ 28, 16, 20 = WM 1958, 891 und Senatsurteile vom 1. April 1963 - VIII ZR 211/61 = WM 1963, 504, 505 und vom 24. November 1965 - VIII ZR 222/63 = WM 1965, 1248, 1249).
  • RG, 28.10.1926 - IV 273/26

    Gestohlene Sachen

    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Eine Abtretung kann auch nicht nach § 281 BGB, der nach h.M. nicht für den dringlichen Anspruch des Eigentümers auf Herausgabe (§ 985 BGB) gilt (RGZ 115, 31, 33; 157, 40, 44;… Pikart in BGB-RGRK 12. Aufl. § 985 Rdn. 35 m.w.Nachw.), verlangt werden, weil ein Ersatzanspruch aus § 281 BGB keine Aussonderungsmöglichkeit gewährt (RGZ 94, 20, 23;… Mentzel/Kuhn, KO, 8. Aufl. § 46 Rdn. 11).
  • BGH, 29.04.1958 - VIII ZR 211/57
    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Spätere Ereignisse, die außerhalb des Vertrages liegen, können diesem nicht nachträglich seine Bestimmtheit nehmen (RGZ 132., 183, 188; Senatsurteil vom 29. April 1958 - VIII ZR 211/57 = LM BGB § 929 Nr. 8 = WM 1958, 673, 674).
  • BGH, 13.10.1976 - IV ZR 89/75

    Keine Klage auf Herausgabe der Ehewohnung während des Eheprozesses

    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Denn aus dem Gebot der ehelichen Lebensgemeinschaft (§ 1353 BGB) ergibt sich die Pflicht der Ehegatten, sich gegenseitig die Benutzung der ehelichen Wohnung und des darin befindlichen Hausrats zu gestatten, auch wenn ein Ehegatte Alleineigentümer dieser Sachen ist (BGH Urteil vom 7. April 1978 - V ZR 154/75 = WM 1978, 932, 934 m.w.Nachw.; BGHZ 67, 217, 221; vgl. auch BGHZ 12, 380, 400).
  • BGH, 24.11.1965 - VIII ZR 222/63

    Gewährung eines Betriebsmittelkredites - Abschluss eines …

    Auszug aus BGH, 31.01.1979 - VIII ZR 93/78
    Dem Bestimmtheitsgrundsatz wird auch dann ausreichend Rechnung getragen, wenn es infolge der Wahl einfacher, äußerer Abgrenzungskriterien für jeden, der die Parteiabreden in dem für den Eigentumsübergang vereinbarten Zeitpunkt kennt, ohne weiteres ersichtlich ist, welche individuell bestimmten Sachen übereignet worden sind (vgl. BGHZ 21, 52, 56 = WM 1956, 919; BGH WM 1956, 1467; BGHZ 28, 16, 20 = WM 1958, 891 und Senatsurteile vom 1. April 1963 - VIII ZR 211/61 = WM 1963, 504, 505 und vom 24. November 1965 - VIII ZR 222/63 = WM 1965, 1248, 1249).
  • BGH, 20.02.1953 - V ZR 72/51

    Geregelter Nachlaß (KontrRG 45)

  • BGH, 10.10.1956 - IV ZR 71/56

    Rechtsmittel

  • BGH, 01.04.1963 - VIII ZR 211/61
  • RG, 08.10.1918 - VII 164/18

    Dinglicher Ersatz bei der Enteignung und im Konkurs

  • RG, 01.02.1938 - VII 174/37

    1. Können die Vorschriften über Ersatzherausgabe bei Unmöglichkeit der Leistung …

  • BGH, 26.06.2008 - IX ZR 47/05

    Unzulässigkeit der Verrechnung von Zahlungseingängen aus an die Bank global …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs liegt hinreichende Bestimmtheit dann vor, wenn es infolge der Wahl einfacher äußerer Abgrenzungskriterien für jeden, der die Parteiabreden in dem für den Eigentumsübergang vereinbarten Zeitpunkt kennt, ohne Weiteres ersichtlich ist, welche individuell bestimmten Sachen übereignet worden sind (BGHZ 73, 253, 254;… BGH, Urt. v. 13. Januar 1992 - II ZR 11/91, NJW 1992, 1161).
  • OLG München, 04.07.2013 - 23 U 3950/12

    Notwendigkeit der Aufgabe jeglichen Besitzes der Veräußerers einer Sache zur …

    Dies gilt im Hinblick auf § 1353 BGB für die eheliche Lebensgemeinschaft und im Hinblick auf § 1626 Abs. 1 BGB auch für die sorgeberechtigten Eltern im Verhältnis zu ihrem Kind (…BGH NJW 1989, S. 2542, 2543 f [BGH 08.06.1989 - IX ZR 234/87] ; NJW 1979, S. 976, 977 [BGH 31.01.1979 - VIII ZR 93/78] ).

    Aus der Besitzberechtigung folgt, dass der mitbesitzende Nichteigentümer dem Eigentümer den Besitz mittelt (BGH NJW 1979, S. 976, 977 [BGH 31.01.1979 - VIII ZR 93/78] ).

  • BGH, 16.12.2022 - V ZR 174/21

    Wahrung des Bestimmtheitsgrundsatzes bei einer Übereignung einer Gesamtheit von …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs wird dem Bestimmtheitsgrundsatz auch dann ausreichend Rechnung getragen, wenn es infolge der Wahl einfacher äußerer Abgrenzungskriterien für jeden, der die Parteiabreden in dem für den Eigentumsübergang vereinbarten Zeitpunkt kennt, ohne Weiteres ersichtlich ist, welche individuell bestimmten Sachen übereignet worden sind (BGH, Urteil vom 31. Januar 1979 - VIII ZR 93/78, BGHZ 73, 253, 254; Urteil vom 13. Januar 1992 - II ZR 11/91, NJW 1992, 1161; Urteil vom 3. Juli 2000 - II ZR 314/98, WM 2000, 1704, 1706;… Urteil vom 26. Juni 2008 - IX ZR 47/05, WM 2008, 1442 Rn. 27; jeweils mwN).

    Soll eine danach eindeutig zu kennzeichnende Gesamtheit vollständig oder eine qualitativ beschreibbare Teilmenge hiervon übereignet werden, bedarf es der räumlichen Abgrenzung nicht (sog. All-Formel; vgl. BGH, Urteil vom 31. Januar 1979 - VIII ZR 93/78, BGHZ 73, 253, 254 f.: bejaht für "Hausinventar des gemeinsam bewohnten Einfamilienhauses"; Urteil vom 13. Januar 1992 - II ZR 11/91, NJW 1992, 1161: verneint für "Handbibliothek Kunst"; Urteil vom 4. Oktober 1993 - II ZR 156/92, NJW 1994, 133, 134: bejaht für Container mit einem bestimmten Volumen;… vgl. auch Staudinger/C. Heinze, BGB [2020], Anhang zu §§ 929 ff. Rn. 27 ff.;… Ganter in Ellenberger/Bunte, BankR-HdB, 6. Aufl., § 74 Rn. 40 mwN).

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Rechtsprechung
   BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1979,633
BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77 (https://dejure.org/1979,633)
BGH, Entscheidung vom 07.02.1979 - VIII ZR 279/77 (https://dejure.org/1979,633)
BGH, Entscheidung vom 07. Februar 1979 - VIII ZR 279/77 (https://dejure.org/1979,633)
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Buchgroßhändler Sammelrechnung II

§ 455 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 449 BGB <Fassung seit 1.1.02>), verlängerter Eigentumsvorbehalt, vereitelte Vorausabtretung wegen Kontokorrentabrede zwischen Käufer und seinen Abnehmern, § 46 S. 2 KO (§ 48 S. 2 InsO)

Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHZ 73, 259
  • NJW 1979, 1206
  • MDR 1979, 575
  • DB 1979, 829
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (12)

  • BGH, 08.03.1972 - VIII ZR 40/71

    Ersatzaussonderung und Kontokorrent

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Mit der Einstellung in ein Kontokorrent sind die kontokorrentpflichtigen Einzelposten nicht mehr abtretbar und können für sich als Einzelforderungen nicht mehr geltend gemacht werden (…BGH Urteil vom 19. Dezember 1969 a.a.O.; BGHZ 50, 277, 279 [BGH 28.06.1968 - I ZR 156/66]; 58, 257, 260 [BGH 08.03.1972 - VIII ZR 40/71]; BGH Urteil vom 21. Dezember 1970 - II ZR 52/68 = WM 1971, 178).

    Sie können deshalb auch nicht unter Billigkeitsgesichtspunkten auf die in die Kontokorrente eingestellten Einzelforderungen zurückgreifen (BGHZ 58, 257, 262) [BGH 08.03.1972 - VIII ZR 40/71].

    Eine kontokorrentpflichtige Forderung sei aber von Anfang an unabtretbar (BGHZ 58, 257, 261) [BGH 08.03.1972 - VIII ZR 40/71].

  • BGH, 28.06.1968 - I ZR 156/66

    Sparkassen-Kontokorrent. Haftung des ausgeschiedenen Gesellschafters (OHG)

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Die fortgeführte Saldierung bei den einzelnen Geschäftsvorfällen auf den Debitorenkonten der Gemeinschuldnerin hatte die Bedeutung eines reinen Postensaldos und erleichterte den Überblick und die Zinsberechnung, zumal auch das Vorliegen eines Staffelkontokorrents, bei dem fortlaufend und nicht in Perioden saldiert wird, nur bei besonderen Umständen, die für eine solche Vereinbarung sprechen, angenommen werden kann (BGH Urteil vom 9. Dezember 1971 - III ZR 58/69 = WM 1972, 283, 284; BGHZ 50, 277, 279 f) [BGH 28.06.1968 - I ZR 156/66].

    Mit der Einstellung in ein Kontokorrent sind die kontokorrentpflichtigen Einzelposten nicht mehr abtretbar und können für sich als Einzelforderungen nicht mehr geltend gemacht werden (…BGH Urteil vom 19. Dezember 1969 a.a.O.; BGHZ 50, 277, 279 [BGH 28.06.1968 - I ZR 156/66]; 58, 257, 260 [BGH 08.03.1972 - VIII ZR 40/71]; BGH Urteil vom 21. Dezember 1970 - II ZR 52/68 = WM 1971, 178).

  • BGH, 19.12.1969 - I ZR 33/68

    Klage auf Unzulässigkeitserklärgung einer Zwangsvollstreckung - Auflösung eines …

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Daß das Berufungsgericht als Tatrichter die von der Gemeinschuldnerin auf der Grundlage von Nr. 5 ihrer Allgemeinen Lieferungs- und Zahlungsbedingungen mit ihren Abnehmern vorgenommene Abrechnungspraxis über Debitorenkonten als echtes kaufmännisches Kontokorrent (§ 355 HGB) gewertet hat, ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden (BGH Urteil vom 19. Dezember 1969 - I ZR 33/68 = WM 1970, 184, 185).

    Mit der Einstellung in ein Kontokorrent sind die kontokorrentpflichtigen Einzelposten nicht mehr abtretbar und können für sich als Einzelforderungen nicht mehr geltend gemacht werden (BGH Urteil vom 19. Dezember 1969 a.a.O.; BGHZ 50, 277, 279 [BGH 28.06.1968 - I ZR 156/66]; 58, 257, 260 [BGH 08.03.1972 - VIII ZR 40/71]; BGH Urteil vom 21. Dezember 1970 - II ZR 52/68 = WM 1971, 178).

  • BGH, 29.05.1978 - II ZR 166/77

    doppelte Kontogutschrift (Konsul) - Girovertrag, Stornorecht, Saldoanerkennung, …

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Der Saldo galt als anerkannt, wenn während des laufenden Monats seitens des Kunden keine Beanstandung erfolgte (vgl. BGH Urteil vom 29. Mai 1978 - II ZR 166/77 = WM 1978, 998).
  • BGH, 09.12.1971 - III ZR 58/69

    Voraussetzungen für die Rechtskraft eines Anerkenntnisurteils - Fortsetzung der …

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Die fortgeführte Saldierung bei den einzelnen Geschäftsvorfällen auf den Debitorenkonten der Gemeinschuldnerin hatte die Bedeutung eines reinen Postensaldos und erleichterte den Überblick und die Zinsberechnung, zumal auch das Vorliegen eines Staffelkontokorrents, bei dem fortlaufend und nicht in Perioden saldiert wird, nur bei besonderen Umständen, die für eine solche Vereinbarung sprechen, angenommen werden kann (BGH Urteil vom 9. Dezember 1971 - III ZR 58/69 = WM 1972, 283, 284; BGHZ 50, 277, 279 f) [BGH 28.06.1968 - I ZR 156/66].
  • BGH, 07.12.1977 - VIII ZR 164/76

    Buchgroßhändler Sammelrechnung I - § 455 BGB <Fassung bis 31.12.01> …

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Die Reklagten hätten zudem bei dieser Ausgestaltung der Geschäftsbeziehungen zwischen der Gemeinschuldnerin und ihren Abnehmern ebenfalls die Möglichkeit gehabt, sich abzusichern, indem sie sich die Saldoforderungen eines etwaigen Kontokorrents vorausabtreten ließen, wie es in der vom erkennenden Senat durch Urteil vom 7. Dezember 1977 - VIII ZR 164/76 - BGHZ 70, 86 = WM 1978, 137, 138 entschiedenen, denselben Konkurs betreffenden Sache der Fall war.
  • BGH, 23.05.1958 - VIII ZR 434/56

    Verlängerter Eigentumsvorbehalt. Ersatzaussonderungsrecht

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Zwar ist in der Rechtsprechung wiederholt festgestellt worden, daß eine vom Vorbehaltsverkäufer erteilte Genehmigung zur Weiterveräußerung der unter verlängertem Eigentumsvorbehalt gelieferten Waren im ordnungsgemäßen Geschäftsgang nur dann anzunehmen ist, wenn der Vorbehaltskäufer nicht durch Vereinbarungen mit seinem Abnehmer die erstrebte Sicherung des Verkäufers durch Übergang der vorausabgetretenen Forderung aus dem Weiterverkauf vereitelt (BGHZ 27, 306, 308 [BGH 23.05.1958 - VIII ZR 434/56]; 30, 176, 181; Senatsurteile vom 17. Dezember 1969 - VIII ZR 113/68 = WM 1970, 286, 287; vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 52/69 = WM 1971, 71, 72).
  • BGH, 11.06.1959 - VII ZR 53/58

    Ersatzaussonderung im Konkurs

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Zwar ist in der Rechtsprechung wiederholt festgestellt worden, daß eine vom Vorbehaltsverkäufer erteilte Genehmigung zur Weiterveräußerung der unter verlängertem Eigentumsvorbehalt gelieferten Waren im ordnungsgemäßen Geschäftsgang nur dann anzunehmen ist, wenn der Vorbehaltskäufer nicht durch Vereinbarungen mit seinem Abnehmer die erstrebte Sicherung des Verkäufers durch Übergang der vorausabgetretenen Forderung aus dem Weiterverkauf vereitelt (BGHZ 27, 306, 308 [BGH 23.05.1958 - VIII ZR 434/56]; 30, 176, 181; Senatsurteile vom 17. Dezember 1969 - VIII ZR 113/68 = WM 1970, 286, 287; vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 52/69 = WM 1971, 71, 72).
  • BGH, 16.03.1977 - VIII ZR 215/75

    Molkereiprodukte - § 46 KO (§ 48 InsO), Weiterveräußerung unter …

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Ist der Weiterverkauf einer unter Eigentumsvorbehalt gelieferten Ware aber im ordnungsgemäßen Geschäftsgang erfolgt, dann scheiden Ersatzaussonderungsansprüche nach § 46 KO aus (BGHZ 68, 199, 203).
  • BGH, 09.12.1970 - VIII ZR 52/69

    Auslegung von Lieferbedingungen durch ein Gericht - Geltendmachung eines …

    Auszug aus BGH, 07.02.1979 - VIII ZR 279/77
    Zwar ist in der Rechtsprechung wiederholt festgestellt worden, daß eine vom Vorbehaltsverkäufer erteilte Genehmigung zur Weiterveräußerung der unter verlängertem Eigentumsvorbehalt gelieferten Waren im ordnungsgemäßen Geschäftsgang nur dann anzunehmen ist, wenn der Vorbehaltskäufer nicht durch Vereinbarungen mit seinem Abnehmer die erstrebte Sicherung des Verkäufers durch Übergang der vorausabgetretenen Forderung aus dem Weiterverkauf vereitelt (BGHZ 27, 306, 308 [BGH 23.05.1958 - VIII ZR 434/56]; 30, 176, 181; Senatsurteile vom 17. Dezember 1969 - VIII ZR 113/68 = WM 1970, 286, 287; vom 9. Dezember 1970 - VIII ZR 52/69 = WM 1971, 71, 72).
  • BGH, 21.12.1970 - II ZR 52/68

    Möglichkeit der Abtretung von Ansprüchen und Leistungen aus dem Kontokorrent - …

  • BGH, 17.12.1969 - VIII ZR 113/68

    Übereignung von angelieferten Gegenständen durch schlüssige Erklärung; …

  • BGH, 03.12.1987 - VII ZR 374/86

    Einbeziehung der ZVB-StB; Verkauf von Waren unter verlängertem …

    Dann aber ist der Vorbehaltskäufer zur Weiterveräußerung (im weiten Sinne) der Ware nicht ermächtigt, wenn dadurch eine Vorausabtretung der Werklohnforderung an einem Abtretungsverbot oder einer Abtretungsbeschränkung scheitert (vgl. BGHZ 27, 306 [BGH 23.05.1958 - VIII ZR 434/56]; 30, 176, 180 f.; 40, 156, 162; 51, 113, 116 [BGH 28.11.1968 - VII ZR 157/66]; 73, 259, 264).
  • BGH, 25.06.2009 - IX ZR 98/08

    Zum Rechtserwerb vorausabgetretener Kontokorrentforderungen bei Insolvenz

    Die Vorausabtretung dieser Forderungen scheiterte mithin an der weiterwirkenden Kontokorrentbindung (vgl. BGHZ 58, 257, 260 ; 70, 86, 92 ; 73, 259, 263 unter I. 3.;… 170, 206, 213 Rn. 19).
  • BGH, 26.06.2002 - VIII ZR 327/00

    Rechtsfolgen der Kenntnis einer Vorausabtretung

    Durch Einstellung der Einzelforderungen in das Kontokorrent sind diese von vornherein nicht mehr abtretbar, so daß eine Vorausabtretung der kontokorrentpflichtigen Einzelforderungen an der Kontokorrentabrede scheitert (BGHZ 70, 86, 92 f; 73, 259, 263; Senatsurteil vom 27. Januar 1982 - VIII ZR 28/81, WM 1982, 233 unter III 2 c m.w.Nachw.;… MünchKomm-BGB/Roth, § 399 Rdnr. 31;… MünchKomm-HGB/Hefermehl, § 355 Rdnr. 33).
  • BGH, 22.10.2009 - IX ZR 90/08

    Auswirkungen einer Anordnung von Verfügungsbeschränkungen im Eröffnungsverfahren …

    Jene waren wegen der Kontokorrentbindung nicht selbständig abtretbar (BGHZ 58, 257, 260; 70, 86, 92; 73, 259, 263; 170, 206, 213).
  • OLG Köln, 30.04.2008 - 2 U 19/07

    Insolvenzrecht - Rechtserwerb bei Anordnung eines Zustimmungsvorbehalts; …

    Eine selbstständige - insbesondere klageweise - Geltendmachung der gebundenen Einzelansprüche ist ausgeschlossen (vgl. z.B. BGHZ 73, 259 [263]; BGH, NJW 1970, 560; OLG Saarbrücken, OLGR 2003, 262 [263];… Hopt in Baumbach/Hopt, HGB, 33. Auflage 2008, § 355 Rn. 7;… MünchKomm/Hefermehl, aaO, § 355 Rn. 31;… Wagner in Röhricht/Graf von Westphalen, aaO, § 355 Rn. 28;… Schimansky in Bankrechts-Handbuch, 2. Aufl. 2007, § 47 Rn. 68 f.).
  • OLG Köln, 30.04.2008 - 2 U 106/07

    Insolvenzrecht - Rechtserwerb bei Anordnung eines allgemeinen Verfügungsverbots

    (vgl. z.B. BGHZ 73, 259 [263]; BGH, NJW 1970, 560; OLG Saarbrücken, OLGR 2003, 262 [263];… Hopt in Baumbach/Hopt, HGB, 33. Auflage 2008, § 355 Rn. 7;… MünchKomm/Hefermehl, aaO, § 355 Rn. 31;… Wagner in Röhricht/Graf von Westphalen, aaO, § 355 Rn. 28;… Bankrechts-Handbuch/Schimansky, w. Aufl. 2007, § 47 Rn. 68 f.).
  • OLG Köln, 19.04.2004 - 2 U 187/03

    Stillschweigende Kontokorrentvereinbarung bei Warenlieferung an selbständige …

    Eine selbständige Geltendmachung der gebundenen Einzelansprüche durch die Schuldnerin ist ausgeschlossen (vgl. allgemein z.B. BGHZ 73, 259 [263]; BGH, NJW 1970, 560; OLG Saarbrücken, OLGR 2003, 262 [263];… Hopt in Baumbach/Hopt, HGB, 31. Auflage 2003, § 355 Rn 7;… MünchKomm/Hefermehl, a.a.O., § 355 Rn 31;… Wagner in Röhricht/Graf von Westphalen, a.a.O., § 355 Rn 28).
  • OLG Saarbrücken, 07.01.2003 - 4 U 822/01

    Abgrenzung periodischer und Sonderzahlung bei Kontokorrent

    Es sind daher nicht nur nachträgliche Abtretungen, sondern auch eventuelle Vorausabtretungen unwirksam bzw. sie gehen ins Leere (vgl. BGHZ 73, 259 (263); 84, 371 (377); BGH, WM 1971, 178;… Ebenroth/Boujong/Joost-Grundmann, aaO., § 355 HGB, Rdnr. 9 u. 14;… Baumbach/Duden/Hopt, aaO., § 355 HGB, Rdnr. 13;… Koller/Roth/Morck-Koller, aaO., § 355 HGB, Rdnr. 6;… Staudinger-Busche, aaO., § 399 BGB, Rdnr. 38; Blaurock, JA 1980, 691 (692)).
  • OLG Frankfurt, 27.01.1995 - 20 W 411/93

    Anforderungen an die Namensgebung; Voraussetzungen für die Berücksichtigung des …

    Eine Vorlage ist nämlich nicht zulässig, wenn das Oberlandesgericht in Übereinstimmung mit dem Bundesgerichtshof - hier mit der Entscheidung BGHZ 73, 259 - a.a.O. -, aber abweichend von einer wenn auch später unter Verletzung der Vorlagepflicht ergangenen Entscheidung eines anderen Oberlandesgerichts entscheiden will (BGHZ 15, 151 = NJW 1955, 105; KG OLGZ 1968, 470/471;… Jansen a.a.O. Rn. 12, Keidel/Kuntze a.a.O. Rn, 17, je zu § 28).
  • BGH, 28.11.1997 - V ZR 68/97

    Verjährung des Anspruchs auf Auflassung des Grundstücks

    Mit der Verjährung des Auflassungsanspruchs sind gleichzeitig die Ansprüche des Klägers verjährt, die gemäß §§ 280, 281 BGB als Ersatzansprüche an dessen Stelle getreten sind (BGHZ 73, 263, 269 [BGH 07.02.1979 - VIII ZR 279/77]; 87, 27, 37 [BGH 23.02.1983 - VIII ZR 325/81]; BGH, Urteil vom 23. November 1983, VIII ZR 281/82, NJW 1984, 793, 794).
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