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Weitere Entscheidungen unten: BGH, 29.06.1982 | BGH, 24.06.1982

Rechtsprechung
   BGH, 15.06.1982 - VI ZR 179/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,337
BGH, 15.06.1982 - VI ZR 179/80 (https://dejure.org/1982,337)
BGH, Entscheidung vom 15.06.1982 - VI ZR 179/80 (https://dejure.org/1982,337)
BGH, Entscheidung vom 15. Juni 1982 - VI ZR 179/80 (https://dejure.org/1982,337)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Feststellungsurteil - Rechtskraft eines Feststellungsurteils - Einwendung - Tatsachenverhandlung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    ZPO § 322
    Umfang der Rechtskraft eines Feststellungsurteils

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 2257
  • MDR 1983, 47
  • VersR 1982, 877
  • BauR 1982, 604
 
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Wird zitiert von ... (49)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 23.01.1979 - VI ZR 199/77

    Entscheidung über Haftungsbeschränkungen im Rahmen einer Direktklage

    Auszug aus BGH, 15.06.1982 - VI ZR 179/80
    Die materielle Rechtskraft des Feststellungsurteils trat vielmehr unabhängig davon ein, ob das Gericht alle einschlägigen Aspekte gesehen und zutreffend gewürdigt hat (vgl. Senat, NJW 1979, 1046 = VersR 1979, 272 m. w. Nachw.).

    Die Rechtskraft dieses Urteils führt dazu, daß die Ersatzpflicht der Bekl. für die hier geltend gemachten Aufwendungen der Kl. für Lohnfortzahlung nicht mehr in Zweifel gezogen und nicht mehr überprüft werden darf, sondern dem bezifferten Leistungsbegehren der Kl. zugrunde zu legen ist (vgl. RGZ 144, 222; BGH, MDR 1962, 210 = NJW 1962, 243 L; BGH, NJW 1978, 544; 1979, 1046).

    Die Urteilsformel, der in erster Linie der Inhalt der Entscheidung zu entnehmen ist (vgl. Senat, NJW 1979, 1046), läßt eine solche Einschränkung nicht erkennen.

  • BGH, 25.11.1977 - I ZR 30/76

    Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung eines Handelsvertretervertrags - …

    Auszug aus BGH, 15.06.1982 - VI ZR 179/80
    Die Rechtskraft dieses Urteils führt dazu, daß die Ersatzpflicht der Bekl. für die hier geltend gemachten Aufwendungen der Kl. für Lohnfortzahlung nicht mehr in Zweifel gezogen und nicht mehr überprüft werden darf, sondern dem bezifferten Leistungsbegehren der Kl. zugrunde zu legen ist (vgl. RGZ 144, 222; BGH, MDR 1962, 210 = NJW 1962, 243 L; BGH, NJW 1978, 544; 1979, 1046).
  • BGH, 20.11.1961 - VIII ZR 160/60
    Auszug aus BGH, 15.06.1982 - VI ZR 179/80
    Die Rechtskraft dieses Urteils führt dazu, daß die Ersatzpflicht der Bekl. für die hier geltend gemachten Aufwendungen der Kl. für Lohnfortzahlung nicht mehr in Zweifel gezogen und nicht mehr überprüft werden darf, sondern dem bezifferten Leistungsbegehren der Kl. zugrunde zu legen ist (vgl. RGZ 144, 222; BGH, MDR 1962, 210 = NJW 1962, 243 L; BGH, NJW 1978, 544; 1979, 1046).
  • BGH, 14.02.1962 - IV ZR 156/61

    Umfang der Rechtskraft

    Auszug aus BGH, 15.06.1982 - VI ZR 179/80
    Allerdings ist es grundsätzlich zulässig, zur Auslegung der Urteilsformel den Tatbestand und die Entscheidungsgründe sowie das Parteivorbringen heranzuziehen (BGHZ 34, 339 = NJW 1961, 917; BGHZ 36, 367 = NJW 1962, 1109).
  • BGH, 24.09.1952 - II ZR 19/51

    Schiedsvertrag. Gerichtszuständigkeit

    Auszug aus BGH, 15.06.1982 - VI ZR 179/80
    Den Entscheidungsgründen des Urteils des BerGer. vom 1.6.1978, auf die bei der Auslegung der Urteilsformel abzustellen wäre (BGHZ 7, 184 = NJW 1952, 1336), ist die nunmehr vorgenommene Einschränkung des Feststellungsausspruchs nicht zu entnehmen.
  • BGH, 14.02.2006 - VI ZR 322/04

    Umfang der Rechtskraft eines ein Schmerzensgeld zusprechenden, einen …

    Einigkeit besteht deshalb darüber, dass die Rechtskraft nicht daran hindert, sich zur Begründung einer neuen Klage auf Tatsachen zu berufen, die erst nach diesem Zeitpunkt entstanden sind (BGH, BGHZ 37, 375, 380 f.; 83, 278, 280; 117, 1, 5; 157, 47, 51 f.; Urteile vom 11. März 1983 - V ZR 287/81 - NJW 1984, 126, 127; vom 28. Mai 1986 - IV a ZR 197/84 - VersR 1986, 756, 757; vom 26. April 1990 - I ZR 99/88 - NJW 1990, 2469, 2470;… vom 17. März 1995 - V ZR 178/93 - aaO, 1758; vom 14. Juli 1995 - V ZR 171/94 - ZZP 109, 395, 397; vom 13. November 1998 - V ZR 29/98 - NJW-RR 1999, 376, 377; vom 2. März 2000 - IX ZR 285/99 - NJW 2000, 2022, 2023; vgl. auch Senat, Urteile vom 15. Juni 1982 - VI ZR 179/80 - VersR 1982, 877, 878; vom 14. Juni 1988 - VI ZR 279/87 - VersR 1988, 1139; vom 28. Juni 2005 - VI ZR 108/04 - VersR 2005, 1159, 1160 m.w.N.;… MünchKommZPO/Gottwald, aaO, Rdn. 140;… Musielak/Musielak, aaO, Rdn. 28;… Stein/Jonas/Leipold, aaO, Rdn. 236 ff.;… Leipold, Festschrift für Mitsopoulos, 1993, 797, 798; Würthwein, ZZP 112, 447, 464).
  • BGH, 02.12.2008 - VI ZR 312/07

    Umfang der Rechtskraft eines Feststellungsurteils über die Schadensersatzpflicht …

    Zwar führt die Rechtskraft eines Feststellungsurteils, in dem die Schadensersatzpflicht des in Anspruch genommenen Schädigers festgestellt worden ist, dazu, dass Einwendungen, die sich auf Tatsachen stützen, welche schon zum Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung vorgelegen haben, nicht mehr berücksichtigt werden dürfen, soweit sie das Bestehen des festgestellten Anspruchs betreffen (vgl. Senatsurteile vom 15. Juni 1982 - VI ZR 179/80 - VersR 1982, 877 und vom 14. Juni 1988 - VI ZR 279/87 - VersR 1988, 1139).
  • BGH, 30.09.2009 - VIII ZR 29/09

    Eröffnung des Rechtsmittelzugs neben dem Ergänzungsverfahren nach § 321 Abs. 1 …

    Zwar können zur Auslegung der Urteilsformel auch Tatbestand, Entscheidungsgründe und in geeigneten Fällen das zugrunde liegende Parteivorbringen herangezogen werden (BGH, Urteil vom 15. Juni 1982 - VI ZR 179/80, NJW 1982, 2257, unter II; Urteil vom 16. März 1999 - XI ZR 209/98, NJW-RR 1999, 1006, unter II 2; Urteil vom 16. April 2002 - KZR 5/01, WRP 2002, 1082, unter II 2 a, jeweils m.w.N.).

    Zudem ist eine solche Auslegung nur begrenzt möglich; sie hat sich im Interesse der Rechtssicherheit allein an das zu halten, was der Richter erkennbar zum Ausdruck gebracht hat (BGH, Urteil vom 15. Juni 1982, aaO;… Urteil vom 16. April 2002, aaO, jeweils m.w.N.).

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Rechtsprechung
   BGH, 29.06.1982 - VI ZR 206/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,747
BGH, 29.06.1982 - VI ZR 206/80 (https://dejure.org/1982,747)
BGH, Entscheidung vom 29.06.1982 - VI ZR 206/80 (https://dejure.org/1982,747)
BGH, Entscheidung vom 29. Juni 1982 - VI ZR 206/80 (https://dejure.org/1982,747)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Indiztatsachen - Aufklärungsbedürftigkeit

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 2447
  • MDR 1983, 47
  • VersR 1982, 972
 
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Wird zitiert von ... (36)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 17.02.1970 - III ZR 139/67

    Anastasia - Anforderungen an die Überzeugungsbildung des Gerichts

    Auszug aus BGH, 29.06.1982 - VI ZR 206/80
    Er darf und muß vor der Beweiserhebung prüfen, ob der Indizienbeweis schlüssig ist, ob also die Gesamtheit aller vorgetragenen Indizien - ihre Richtigkeit unterstellt - ihn von der Wahrheit der Haupttatsache (hier: Verseuchung der der Kl. verabreichten Muscheln mit Hepatitis-Erregern) überzeugen würde (BGHZ 53, 245 (261) = NJW 1970, 946).
  • BGH, 27.06.1978 - VI ZR 183/76

    Rechtsfolgen unrichtiger oder unzulänglicher ärztlicher Dokumentation

    Auszug aus BGH, 29.06.1982 - VI ZR 206/80
    Dies gilt vor allem für den Arzthaftungsprozeß (BGHZ 72, 132 (133) = NJW 1978, 2337).
  • BGH, 10.11.1970 - VI ZR 83/69

    Anspruch aus Vertragsverletzung oder Verschulden bei Vertragsverhandlungen - …

    Auszug aus BGH, 29.06.1982 - VI ZR 206/80
    In ähnlicher Weise hat der erkennende Senat bei Verletzungen anderer Berufspflichten, die auf Bewahrung vor Gefahren für Körper und Gesundheit gerichtet sind, für den Beweis der haftungsbegründenden Kausalität eine Beweislastumkehr angenommen (Senat, NJW 1962, 959 = VersR 1962, 541; NJW 1971, 241 = VersR 1971, 227 (229)).
  • BGH, 31.05.1978 - VIII ZR 263/76

    Baumwollballen - § 535 BGB, pVV des Vermieters, Beweislastverteilung (vgl. …

    Auszug aus BGH, 29.06.1982 - VI ZR 206/80
    Der Beweis des ersten Anscheins greift nur bei typischen Geschehensabläufen ein, d. h. in Fällen, in denen ein bestimmter Tatbestand feststeht, der nach der Lebenserfahrung auf eine bestimmte Ursache als maßgeblich für den Eintritt eines bestimmten Erfolges hinweist (vgl. BGH, NJW 1978, 2197 = VersR 1978, 724 m. w. Nachw.).
  • BGH, 13.03.1962 - VI ZR 142/61
    Auszug aus BGH, 29.06.1982 - VI ZR 206/80
    In ähnlicher Weise hat der erkennende Senat bei Verletzungen anderer Berufspflichten, die auf Bewahrung vor Gefahren für Körper und Gesundheit gerichtet sind, für den Beweis der haftungsbegründenden Kausalität eine Beweislastumkehr angenommen (Senat, NJW 1962, 959 = VersR 1962, 541; NJW 1971, 241 = VersR 1971, 227 (229)).
  • BGH, 01.07.1980 - VI ZR 112/79

    Pflichtverletzung - PVV - Haftung - Schaden - Verschulden

    Auszug aus BGH, 29.06.1982 - VI ZR 206/80
    c) Die Kl. kann auch nicht unter Hinweis auf das Senatsurteil vom 1.7.1980 (NJW 1980, 2186 = VersR 1980, 1027 f.) mit Erfolg eine für sie sprechende Kausalitätsvermutung geltend machen.
  • BGH, 29.09.1981 - VI ZR 147/80

    Anspruch eines von Betriebs- und Hausratsversicherung nicht abgedeckten …

    Auszug aus BGH, 29.06.1982 - VI ZR 206/80
    Für diesen Beweis der haftungsbegründenden Kausalität gibt es keine generellen Beweiserleichterungen (vgl. dazu auch Senat, VersR 1981, 1181).
  • BGH, 29.07.2014 - II ZR 353/12

    Zur Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank

    Einen Indizienbeweis muss der Richter nur erheben, wenn er davon ausgehen kann, dass die Gesamtheit der Sachverhaltsumstände und der vorgetragenen Indizien, ihre Richtigkeit unterstellt, ihn von der Wahrheit der Haupttatsache überzeugen würden (BGH, Urteil vom 17. Februar 1970 - III ZR 139/67, BGHZ 53, 245, 260 f.; Urteil vom 29. Juni 1982 - VI ZR 206/80, NJW 1982, 2447).
  • BGH, 14.06.2005 - VI ZR 179/04

    Verurteilung des Krankenhausträgers, der einem Notfallpatienten 1985 …

    Ein solcher typischer Geschehensablauf kann anzunehmen sein, wenn die Kontaminierung eines verwendeten Blutprodukts feststeht und keine weiteren Ursachen außerhalb des Verantwortungsbereichs der Behandlungsseite für die der Kontaminierung entsprechende Erkrankung ersichtlich sind (vgl. Senatsurteile BGHZ 114, 290; vom 29. Juni 1982 - VI ZR 206/80 - VersR 1982, 972).
  • LG Berlin, 23.10.2003 - 57 S 4/03

    Haftungsverteilung bei Beschädigung eines stehenden Fahrzeugs durch ein …

    6 Der Beweis des ersten Anscheins greift bei typischen Geschehensabläufen ein, d.h. in Fällen, in denen ein bestimmter Sachverhalt feststeht, der nach der allgemeinen Lebenserfahrung auf eine bestimmte Ursache oder auf einen bestimmten Ablauf als maßgeblich für den Eintritt eines bestimmten Erfolges hinweist (vgl. BGHZ 100, 31; BGH, Urt. v. 29.6.1982 - VI ZR 206/80, NJW 1982, 2447, 2448;… BGH, Urt. v. 22.9.1982 - VIII ZR 246/81, VersR 1982, 1145).
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dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   BGH, 24.06.1982 - VII ZR 302/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1982,1515
BGH, 24.06.1982 - VII ZR 302/81 (https://dejure.org/1982,1515)
BGH, Entscheidung vom 24.06.1982 - VII ZR 302/81 (https://dejure.org/1982,1515)
BGH, Entscheidung vom 24. Juni 1982 - VII ZR 302/81 (https://dejure.org/1982,1515)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Unterbrechung - Entrichtung der zweiten Gebührenhälfte - Gerichtskosten - Mahnbescheid

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    BGB § 211 Abs. 2 S. 2
    Prozeßförderung durch Überleitung in das Streitverfahren

Papierfundstellen

  • NJW 1982, 2662
  • MDR 1983, 47
  • BauR 1982, 501
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 23.11.1978 - VII ZR 41/78

    Begriff der Förderung des Prozesses

    Auszug aus BGH, 24.06.1982 - VII ZR 302/81
    Mit der Einzahlung der zweiten Gebührenhälfte im Mahnverfahren betreibt der Kläger auch dann den Prozeß weiter i. S. des § 211 II 2 BGB, wenn er nicht zugleich ausdrücklich beantragt, nunmehr Verhandlungstermin zu bestimmen (im Anschluß an BGHZ 55, 212 = NJW 1971, 751; BGHZ 73, 8 = NJW 1979, 809).*).

    Zur Unterbrechung der Verjährung nach § 211 II 2 BGB genügt jede zur Förderung des Prozesses bestimmte und geeignet erscheinende Handlung einer Partei (BGHZ 52, 47 (51) = NJW 1969, 1164; BGHZ 55, 212 (216) = NJW 1971, 751; BGHZ 73, 8 (10, 11) = NJW 1979, 809;… Johannsen, in: RGRK, 12. Aufl., § 211 Rdnr. 11).

    Unerheblich ist, wie das Gericht auf die Handlung der Partei reagiert, d. h. ob es seinerseits dem Verfahren Fortgang gibt oder nicht (BGHZ 73, 8 (11) = NJW 1979, 809).

  • BGH, 31.03.1969 - VII ZR 35/67

    Unterbrechung der Verjährung durch Klageerhebung

    Auszug aus BGH, 24.06.1982 - VII ZR 302/81
    Deshalb hat denn auch die Rechtsprechung in der Entrichtung der Gebühr regelmäßig ein Weiterbetreiben des Verfahrens i. S. des § 211 II 2 BGB gesehen (vgl. BGHZ 52, 47 (50, 51) = NJW 1969, 1164; BGH, NJW 1981, 1550 (1551); VersR 1976, 36 (37);… vgl. auch v. Feldmann, in: MünchKomm, § 211 Rdnr. 12).

    Zur Unterbrechung der Verjährung nach § 211 II 2 BGB genügt jede zur Förderung des Prozesses bestimmte und geeignet erscheinende Handlung einer Partei (BGHZ 52, 47 (51) = NJW 1969, 1164; BGHZ 55, 212 (216) = NJW 1971, 751; BGHZ 73, 8 (10, 11) = NJW 1979, 809; Johannsen, in: RGRK, 12. Aufl., § 211 Rdnr. 11).

  • BGH, 21.01.1971 - VII ZR 137/69

    Rechtsfolgen eines Verfahrensstillstands nach Überleitung des Mahnverfahrens in …

    Auszug aus BGH, 24.06.1982 - VII ZR 302/81
    Mit der Einzahlung der zweiten Gebührenhälfte im Mahnverfahren betreibt der Kläger auch dann den Prozeß weiter i. S. des § 211 II 2 BGB, wenn er nicht zugleich ausdrücklich beantragt, nunmehr Verhandlungstermin zu bestimmen (im Anschluß an BGHZ 55, 212 = NJW 1971, 751; BGHZ 73, 8 = NJW 1979, 809).*).

    Zur Unterbrechung der Verjährung nach § 211 II 2 BGB genügt jede zur Förderung des Prozesses bestimmte und geeignet erscheinende Handlung einer Partei (BGHZ 52, 47 (51) = NJW 1969, 1164; BGHZ 55, 212 (216) = NJW 1971, 751; BGHZ 73, 8 (10, 11) = NJW 1979, 809;… Johannsen, in: RGRK, 12. Aufl., § 211 Rdnr. 11).

  • BGH, 17.10.1975 - I ZR 3/75

    Enden der Unterbrechung der Verjährung durch den Stillstand des Verfahrens - …

    Auszug aus BGH, 24.06.1982 - VII ZR 302/81
    Dabei kann offenbleiben, ob ein "Nichtbetreiben" des Verfahrens durch den Kl. bereits deshalb ausscheidet, weil das Gericht nach Zustellung des Verweisungsbeschlusses von Amts wegen Verhandlungstermin hätte bestimmen müssen (§ 697 II 2 ZPO a. F. i. V. mit § 216 I ZPO; vgl. auch BGH, VersR 1976, 36 (37)).

    Deshalb hat denn auch die Rechtsprechung in der Entrichtung der Gebühr regelmäßig ein Weiterbetreiben des Verfahrens i. S. des § 211 II 2 BGB gesehen (vgl. BGHZ 52, 47 (50, 51) = NJW 1969, 1164; BGH, NJW 1981, 1550 (1551); VersR 1976, 36 (37);… vgl. auch v. Feldmann, in: MünchKomm, § 211 Rdnr. 12).

  • BGH, 29.01.1981 - III ZR 168/79

    Hemmung der Verjährung durch Anbringung eines Prozeßkostenhilfegesuchs

    Auszug aus BGH, 24.06.1982 - VII ZR 302/81
    Deshalb hat denn auch die Rechtsprechung in der Entrichtung der Gebühr regelmäßig ein Weiterbetreiben des Verfahrens i. S. des § 211 II 2 BGB gesehen (vgl. BGHZ 52, 47 (50, 51) = NJW 1969, 1164; BGH, NJW 1981, 1550 (1551); VersR 1976, 36 (37);… vgl. auch v. Feldmann, in: MünchKomm, § 211 Rdnr. 12).
  • OLG Karlsruhe, 19.07.1991 - 14 U 6/90

    Anspruch auf Generalübernehmerwerklohn gegenüber einem Mitglied einer …

    Mit der Einzahlung der zweiten Gebührenhälfte hat der Kläger das Mahnverfahren fortbetrieben (vgl. BGH NJW 82, 2662).
  • LG Hamburg, 15.02.2021 - 331 O 302/18

    Verjährungshemmung im Mahnverfahren; Vergütung für die Dienstleistung eines …

    Rn. 76 Innerhalb der 6-monatigen Ablaufhemmung wurde das Verfahren durch Einzahlung der Gerichtskosten betrieben i.S.d. § 204 Abs. 2 BGB und dadurch die Verjährung erneut gehemmt (vgl. BGH NJW 1982, 2662).
  • AG Rheine, 23.12.2011 - 10 C 263/10

    Zur Preisanpassung im Rahmen von Gaslieferungsverträgen; Billigkeitskontrolle

    Die Einzahlung des Kostenvorschusses stellt ein Weitbetreiben des Verfahrens dar, so dass die Hemmung der Verjährung weiterbesteht (vgl. BGH NJW 1982, 2662).
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