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Weitere Entscheidung unten: BGH, 24.03.1983

Rechtsprechung
   BGH, 16.06.1983 - VII ZR 370/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1983,140
BGH, 16.06.1983 - VII ZR 370/82 (https://dejure.org/1983,140)
BGH, Entscheidung vom 16.06.1983 - VII ZR 370/82 (https://dejure.org/1983,140)
BGH, Entscheidung vom 16. Juni 1983 - VII ZR 370/82 (https://dejure.org/1983,140)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zahlungsleistung einer Bank auf der Grundlage einer wirksam widerrufenen Anweisung - Abhängigkeit eines etwaigen Bereicherungsanspruchs gegen den Zahlungsempfänger von dessen Wissen um den Widerruf der Anweisung - Bereicherungsausgleich im Dreiecksverhältnis - Beweislast ...

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zum Bereicherungsausgleich im Dreipersonenverhältnis bei "Widerruf" eines ungültigen Schecks

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 87, 393
  • NJW 1983, 2499
  • ZIP 1983, 1050
  • MDR 1983, 925
  • JR 1984, 245
 
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Wird zitiert von ... (73)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 18.10.1973 - VII ZR 8/73

    Übersehener Scheckwiderruf - § 812 BGB, Dreiecksverhältnis, Fehler im …

    Auszug aus BGH, 16.06.1983 - VII ZR 370/82
    Eine Bank, die aufgrund einer ihr erteilten, vom Anweisenden wirksam widerrufenen Anweisung Geld an den Empfänger überweist, hat einen unmittelbaren Bereicherungsanspruch gegen den Empfänger, wenn dieser den Widerruf der Anweisung kannte (im Anschluß an BGHZ 61, 289 = NJW 74, 39).

    Nach dem bereicherungsrechtlichen Leistungsbegriff bewirkt der Angewiesene, der von ihm getroffenen, allseits richtig verstandenen Zweckbestimmung entsprechend, mit seiner Zuwendung an den Anweisungsempfänger zunächst eine eigene Leistung an den Anweisenden und zugleich eine Leistung des Anweisenden an den Anweisungsempfänger (vgl. Senatsurteile BGHZ 40, 272, 277; 61, 289, 291 m.w.N.; 66, 362, 363).

    Es kommt stets auf die Besonderheiten des Einzelfalles an (vgl. BGHZ 50, 227, 229 [BGH 27.05.1968 - AnwSt R 8/67]; 58, 184, 187; 61, 289, 292; 66, 362, 364; 66, 372, 374; 67, 75, 77).

    So hat der Senat in einem Fall, in dem eine Anweisung zunächst wirksam erteilt und dem Empfänger durch Übergabe eines Schecks bekannt gemacht, dann aber noch vor Gutschrift oder Auszahlung ohne Kenntnis des Empfängers widerrufen worden war, entschieden, daß die Bank, die den Scheck gleichwohl eingelöst hat, keinen unmittelbaren Bereicherungsanspruch gegen den Scheckinhaber hat, sondern einen etwaigen Bereicherungsausgleich bei ihrem Kunden suchen muß (BGHZ 61, 289).

    Die Gründe hierfür liegen aber allein in den zwischen der Bank und ihrem Kunden bestehenden Rechtsbeziehungen; innerhalb dieser Rechtsbeziehungen sind die Fehler grundsätzlich auch zu bereinigen (BGHZ 61, 289, 293 f).

    Wenn die Bank, die nach wirksamem Widerruf einer Anweisung irrtümlich an den Anweisungsempfänger gezahlt hat, sich deswegen an ihren Kunden halten will, so sucht sie den Bereicherungsausgleich in dem für sie maßgebenden Leistungsverhältnis (dem Deckungsverhältnis), in dem er grundsätzlich auch zu vollziehen ist (BGHZ 61, 289, 291 m.N.).

  • BGH, 31.05.1976 - VII ZR 218/74

    Bereicherungsausgleich bei Zahlung auf nicht unterschriebenen Scheck

    Auszug aus BGH, 16.06.1983 - VII ZR 370/82
    Nach dem bereicherungsrechtlichen Leistungsbegriff bewirkt der Angewiesene, der von ihm getroffenen, allseits richtig verstandenen Zweckbestimmung entsprechend, mit seiner Zuwendung an den Anweisungsempfänger zunächst eine eigene Leistung an den Anweisenden und zugleich eine Leistung des Anweisenden an den Anweisungsempfänger (vgl. Senatsurteile BGHZ 40, 272, 277; 61, 289, 291 m.w.N.; 66, 362, 363).

    Es kommt stets auf die Besonderheiten des Einzelfalles an (vgl. BGHZ 50, 227, 229 [BGH 27.05.1968 - AnwSt R 8/67]; 58, 184, 187; 61, 289, 292; 66, 362, 364; 66, 372, 374; 67, 75, 77).

    Dagegen hat der Senat in einem Fall, in dem die Bank - wie dem Einreicher bekannt war - vom Aussteller nicht unterschriebene und damit ungültige Schecks eingelöst hatte, angenommen, daß die Bank den von ihr irrtümlich gezahlten Betrag unmittelbar vom Empfänger zurückverlangen kann (BGHZ 66, 362).

    Die Bank hat jedenfalls einen unmittelbaren Bereicherungsanspruch gegen den Empfänger (vgl. BGHZ 66, 362, 366; 66, 372, 376; 67, 75, 80; vgl. z.B. auch OLG Köln WM 1983, 190 mit zust. Anm. von Axer;… Esser/Weyers, Schuldrecht BT, 5. Aufl., § 48 III 3; Koppensteiner/Kramer, Ungerechtfertigte Bereicherung, S. 47 ff; Kümpel WM 1979, 378, 381;… Larenz, Schuldrecht BT, 12. Aufl., § 68 III d;… Lieb in MünchKomm, BGB, § 812 Rdn. 71, 74; Udo Meyer, Der Bereicherungsausgleich in Dreiecksverhältnissen, S. 108 ff, 116;… Staudinger/Lorenz, BGB, 12. Aufl., § 812 Rdn. 51; Wilhelm AcP 175, 304, 347 ff;… a.A. etwa Canaris, Bankvertragsrecht, 2. Bearbeitung, Rdn. 739; derselbe WM 1980, 354, 366).

  • BGH, 31.05.1976 - VII ZR 260/75

    Bereicherungsausgleich bei Geldüberweisungen an falschen Empfänger

    Auszug aus BGH, 16.06.1983 - VII ZR 370/82
    Es kommt stets auf die Besonderheiten des Einzelfalles an (vgl. BGHZ 50, 227, 229 [BGH 27.05.1968 - AnwSt R 8/67]; 58, 184, 187; 61, 289, 292; 66, 362, 364; 66, 372, 374; 67, 75, 77).

    Ebenso hat der Senat in einem anderen Fall, in dem die Bank entgegen der ihr erteilten Anweisung ihres Kunden Geld an den falschen Empfänger überwiesen hatte, wie dieser wußte, die Bereicherungsklage der Bank gegen den Zahlungsempfänger durchgreifen lassen (BGHZ 66, 372).

    Die Bank hat jedenfalls einen unmittelbaren Bereicherungsanspruch gegen den Empfänger (vgl. BGHZ 66, 362, 366; 66, 372, 376; 67, 75, 80; vgl. z.B. auch OLG Köln WM 1983, 190 mit zust. Anm. von Axer;… Esser/Weyers, Schuldrecht BT, 5. Aufl., § 48 III 3; Koppensteiner/Kramer, Ungerechtfertigte Bereicherung, S. 47 ff; Kümpel WM 1979, 378, 381;… Larenz, Schuldrecht BT, 12. Aufl., § 68 III d;… Lieb in MünchKomm, BGB, § 812 Rdn. 71, 74; Udo Meyer, Der Bereicherungsausgleich in Dreiecksverhältnissen, S. 108 ff, 116;… Staudinger/Lorenz, BGB, 12. Aufl., § 812 Rdn. 51; Wilhelm AcP 175, 304, 347 ff;… a.A. etwa Canaris, Bankvertragsrecht, 2. Bearbeitung, Rdn. 739; derselbe WM 1980, 354, 366).

  • BGH, 01.07.1976 - VII ZR 333/75

    Bereicherungsausgleich bei Wechseleinlösung nach Konkurseröffnung

    Auszug aus BGH, 16.06.1983 - VII ZR 370/82
    Es kommt stets auf die Besonderheiten des Einzelfalles an (vgl. BGHZ 50, 227, 229 [BGH 27.05.1968 - AnwSt R 8/67]; 58, 184, 187; 61, 289, 292; 66, 362, 364; 66, 372, 374; 67, 75, 77).

    Schließlich hat der Senat in einem Fall, in dem ein Wechselinhaber bei Empfang der Zahlung auf den Wechsel Kenntnis von der Eröffnung des Konkurses über das Vermögen des Wechselbezogenen hatte, entschieden, daß die den Wechsel einlösende Bank einen unmittelbaren Bereicherungsanspruch gegen den Zahlungsempfänger hat (BGHZ 67, 75).

    Die Bank hat jedenfalls einen unmittelbaren Bereicherungsanspruch gegen den Empfänger (vgl. BGHZ 66, 362, 366; 66, 372, 376; 67, 75, 80; vgl. z.B. auch OLG Köln WM 1983, 190 mit zust. Anm. von Axer;… Esser/Weyers, Schuldrecht BT, 5. Aufl., § 48 III 3; Koppensteiner/Kramer, Ungerechtfertigte Bereicherung, S. 47 ff; Kümpel WM 1979, 378, 381;… Larenz, Schuldrecht BT, 12. Aufl., § 68 III d;… Lieb in MünchKomm, BGB, § 812 Rdn. 71, 74; Udo Meyer, Der Bereicherungsausgleich in Dreiecksverhältnissen, S. 108 ff, 116;… Staudinger/Lorenz, BGB, 12. Aufl., § 812 Rdn. 51; Wilhelm AcP 175, 304, 347 ff;… a.A. etwa Canaris, Bankvertragsrecht, 2. Bearbeitung, Rdn. 739; derselbe WM 1980, 354, 366).

  • BGH, 31.10.1963 - VII ZR 285/61

    Elektroherde - §§ 951, 812 BGB, Dreiecksverhältnis, Empfängerhorizont, …

    Auszug aus BGH, 16.06.1983 - VII ZR 370/82
    Nach dem bereicherungsrechtlichen Leistungsbegriff bewirkt der Angewiesene, der von ihm getroffenen, allseits richtig verstandenen Zweckbestimmung entsprechend, mit seiner Zuwendung an den Anweisungsempfänger zunächst eine eigene Leistung an den Anweisenden und zugleich eine Leistung des Anweisenden an den Anweisungsempfänger (vgl. Senatsurteile BGHZ 40, 272, 277; 61, 289, 291 m.w.N.; 66, 362, 363).
  • BGH, 24.02.1972 - VII ZR 207/70

    Bereicherungsausgleich beim Vertrag zugunsten Dritter

    Auszug aus BGH, 16.06.1983 - VII ZR 370/82
    Es kommt stets auf die Besonderheiten des Einzelfalles an (vgl. BGHZ 50, 227, 229 [BGH 27.05.1968 - AnwSt R 8/67]; 58, 184, 187; 61, 289, 292; 66, 362, 364; 66, 372, 374; 67, 75, 77).
  • BGH, 30.05.1968 - VII ZR 2/66

    Lupinenweg - § 812 BGB, Dreiecksverhältnis, Direktkondiktion

    Auszug aus BGH, 16.06.1983 - VII ZR 370/82
    Es kommt stets auf die Besonderheiten des Einzelfalles an (vgl. BGHZ 50, 227, 229 [BGH 27.05.1968 - AnwSt R 8/67]; 58, 184, 187; 61, 289, 292; 66, 362, 364; 66, 372, 374; 67, 75, 77).
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Rechtsprechung
   BGH, 24.03.1983 - VII ZR 171/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1983,1435
BGH, 24.03.1983 - VII ZR 171/82 (https://dejure.org/1983,1435)
BGH, Entscheidung vom 24.03.1983 - VII ZR 171/82 (https://dejure.org/1983,1435)
BGH, Entscheidung vom 24. März 1983 - VII ZR 171/82 (https://dejure.org/1983,1435)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vereinbarung einer Erhöhung des Honorars für Leistungen bei Umbauten und Modernisierungen gemäß § 24 der Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und der Ingenieure (HOAI) bei Auftragserteilung - Mündliche Vereinbarung einer Honorarserhöhung - Erhöhung ...

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • hoai.de (Leitsatz)

    §§ 4 Abs. 1, 4 Abs. 2, 4 Abs. 3, 4 Abs. 4, 15 Abs. 1, 24 HOAI

Papierfundstellen

  • NJW 1983, 1736
  • MDR 1983, 925
  • BauR 1983, 281
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 09.07.1981 - VII ZR 139/80

    Formularmäßiger Verzicht auf zeitlichen und örtlichen Zusammenhang; …

    Auszug aus BGH, 24.03.1983 - VII ZR 171/82
    Die Honorarsätze waren an Art und Umfang der Aufgabe sowie an der Leistung des Architekten auszurichten (vgl. auch BGHZ 81, 229, 234/235).

    Mit der HOAI wird unter anderem der Zweck verfolgt, unter sachgerechter Berücksichtigung der Interessen von Auftraggeber und Auftragnehmer auf die Entwicklung der Baukosten einzuwirken und dadurch den Mietanstieg in vertretbaren Grenzen zu halten (…vgl. Hesse in Korbion/Hesse/Mantscheff, aaO, Einf. Rdn. 8; vgl. a. BGHZ 81, 229, 234).

  • BVerwG, 24.10.1980 - 4 C 81.77

    Antrag auf Erteilung einer Genehmigung zur Durchführung von Erneuerungsarbeiten …

    Auszug aus BGH, 24.03.1983 - VII ZR 171/82
    Ob und in welchem Umfange der Auftragnehmer bei Umbauten einen Zuschlag nach § 24 HOAI verlangen kann, ist daher grundsätzlich ebenso bei Auftragserteilung zu vereinbaren wie - zum Beispiel - bei Instandhaltungen und Instandsetzungen nach § 27 HOAI oder bei der Tragwerks-Planung für Umbauten nach § 56 Abs. 4 HOAI (dazu LG Waldshut-Tiengen, BauR 1981, 80, 83 und Jagenburg, NJW 1981, 2387, 2391) [BVerwG 24.10.1980 - 4 C 81/77].
  • BVerfG, 20.10.1981 - 2 BvR 201/80

    Verfassungswidrigkeit des § 4 Abs. 2 HOAI

    Auszug aus BGH, 24.03.1983 - VII ZR 171/82
    Entsprechendes gilt aus diesem Grunde für die hier auch nach Ansicht des Berufungsgerichts unerhebliche Frage, ob § 24 HOAI, soweit diese Vorschrift Vereinbarungen unter 20 % ausschließt, im Blick auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts NJW 1982, 373 [BVerfG 20.10.1981 - 2 BvR 201/80] verbindlich ist.
  • BGH, 25.03.1982 - VII ZR 41/81

    Reisevertrag - Vertaner Urlaub - Schadensbemessung

    Auszug aus BGH, 24.03.1983 - VII ZR 171/82
    Zwar hat bei beschränkter Zulassung der Revision eine Partei das Recht, sich innerhalb des Klageanspruchs, der infolge Zulassung und Einlegung der Revision dem Revisionsgericht angefallen ist, dem Rechtsmittel des Gegners anzuschließen (Senatsurteil NJW 1982, 1522 mit Nachw.).
  • OLG Düsseldorf, 16.02.1982 - 23 U 211/81

    Architektenhonorarberechnung; Unterschreitung der Mindestsätze; Umbauzuschlag

    Auszug aus BGH, 24.03.1983 - VII ZR 171/82
    Nach seiner Ansicht stellen die 20 % einen "Mindestsatz" im Sinne des § 4 HOAI dar; einer schriftlichen Vereinbarung bedürfe es daher nur, wenn eine über 20 % hinausgehende Erhöhung oder ein diesen Prozentsatz unterschreitender Zuschlag gefordert werden solle (NJW 1982, 1541, 1542).
  • LG Waldshut-Tiengen, 24.06.1980 - 2 O 282/79
    Auszug aus BGH, 24.03.1983 - VII ZR 171/82
    Ob und in welchem Umfange der Auftragnehmer bei Umbauten einen Zuschlag nach § 24 HOAI verlangen kann, ist daher grundsätzlich ebenso bei Auftragserteilung zu vereinbaren wie - zum Beispiel - bei Instandhaltungen und Instandsetzungen nach § 27 HOAI oder bei der Tragwerks-Planung für Umbauten nach § 56 Abs. 4 HOAI (dazu LG Waldshut-Tiengen, BauR 1981, 80, 83 und Jagenburg, NJW 1981, 2387, 2391) [BVerwG 24.10.1980 - 4 C 81/77].
  • BGH, 06.05.1985 - VII ZR 320/84

    Anwendung der HOAI; Subunternehmertätigkeit eines Architekten; Vereinbarung über …

    Hiervon ist der Senat denn auch bislang ohne weiteres ausgegangen (NJW 1983, 1736, 1737) [BGH 24.03.1983 - VII ZR 171/82].
  • BGH, 07.12.1989 - VII ZR 70/89

    Bemessung des Honorars für raumbildenden Ausbau bei Fehlen eines schriftlichen …

    Der nach § 25 Abs. 3 a.F. = § 25 Abs. 2 n.F. HOAI mögliche, an der unteren Grenze liegende Vergütungszuschlag gehört - wie der des § 24 HOAI - nicht zu den Mindestsätzen i.S. des § 4 Abs. 4 HOAI (im Anschluß an Senatsurteile vom 24. März 1983 - VII ZR 171/82 = BauR 1983, 281 = ZfBR 1983, 190 und vom 9. Juli 1987 - VII ZR 282/86 = BauR 1987, 706 = ZfBR 1987, 284).

    Der Senat hat im Fall einer fehlenden Vereinbarung über einen Umbauzuschlag nach § 24 HOAI bereits entschieden, daß dieser Zuschlag nicht zu den Mindestsätzen im Sinne des § 4 Abs. 4 HOAI gehört (Urteile vom 24. März 1983 - VII ZR 171/82 = BauR 1983, 281 = ZfBR 1983, 190 und vom 9. Juli 1987 - VII ZR 282/86 = BauR 1987, 706, 707 = ZfBR 1987, 284, 285).

    Der in der Entscheidung des Senats (BauR 1983, 281, 282 = ZfBR 1983, 190, 191) zu § 24 HOAI tragende Gedanke, wonach bei Umbauten ein Mehraufwand nicht immer unumgänglich sei, trifft auch für § 25 HOAI zu.

  • BGH, 09.07.1987 - VII ZR 282/86

    Abweichung von Mindestsätzen bei während der Architektentätigkeit geschlossenem …

    Entsprechendes gilt für den Umbau- und Modernisierungszuschlag: Jede - nicht nur die 20 v.H. übersteigende -Erhöhung des Honorars für Leistungen bei Umbauten und Modernisierungen muß gemäß § 24 HOAI bei Auftragserteilung vereinbart werden (Senatsurteil NJW 1983, 1736).
  • OLG Koblenz, 16.11.1999 - 3 U 378/99

    Honorarzuschlag für Leistungen des raumbildenden Ausbaus

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  • OLG Düsseldorf, 28.02.1997 - 22 U 156/96
    Ein Umbauzuschlag (§ 66 Abs. 4 HOAI in der Fassung 1988) ist nicht vorzunehmen, weil die Parteien einen solchen hätten vereinbaren müssen (vgl. BGH Baurecht 1983, 281/282 zu § 24 HOAI a. F.).
  • OLG Düsseldorf, 09.01.2001 - 23 U 90/00

    Prüffähigkeit der Schlußrechnung des Architekten; Einwand des schriftlichen …

    Dies gilt auch für den Umbauzuschlag, weil es einer - früher erforderlichen (BGH NJW 1983, 1736 f. = BauR 1983, 281 f.) - Vereinbarung "bei Auftragserteilung" infolge der bereit seit dem 1.1.1991 gültigen Neufassung des § 24 HOAI durch die 4. Änderungsverordnung nicht mehr bedarf (…Werner/Pastor aaO., Rn. 861;… Hesse/Korbion/Mantscheff/Vygen, § 24 HOAI, Rn. 5).
  • BGH, 12.10.1989 - VII ZR 98/88

    Ersetzung der Kostenansätze durch Sachverständigengutachten

    Alle insoweit erforderlichen Vereinbarungen müssen bei Auftragserteilung getroffen werden (vgl. Senatsurteile NJW 1982, 1595; 1983, 1736 und vom 24. November 1988 - VII ZR 313/87 = BauR 1989, 223 = ZfBR 1989, 104).
  • OLG Düsseldorf, 18.01.2000 - 23 U 204/95

    Schriftform eines Architektenvertrages hinsichtlich Umbauzuschlag und …

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu dieser seinerzeit gültigen Fassung der genannten Bestimmung setzt der Anspruch des Architekten eine ausdrückliche, bei Auftragserteilung zwischen den Vertragspartnern getroffene schriftliche Vereinbarung voraus (vgl. unter anderem BGH BauR 1983, 281 und 1987, 706 = NJW-RR 1987, 1374; BauR 1990, 238).
  • OLG Stuttgart, 05.12.1984 - 3 U 279/83

    Anforderungen an eine Architektenrechnung; Fälligkeit des Architektenhonorars; …

    Denn bereits ein Zuschlag von 20 % stellt eine Überschreitung des Mindestsatzes gemäß § 4 Abs. 1 und 4 HOAI dar und bedarf deshalb der schriftlichen Vereinbarung (…vgl. Hesse a.a.O. § 24 Rz 2;… a.A. Locher/Koeble/Frik HOAI 3. Aufl. § 24 Rz 4; offengelassen in BGH Baurecht 1983, 281, 282).
  • BGH, 06.05.1985 - VII ZR 520/84
    Hiervon ist der Senat denn auch bislang ohne weiteres ausgegangen (NJW 1983, 1736, 1737 [BGH 24.03.1983 - VII ZR 171/82]).
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