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Weitere Entscheidung unten: BGH, 26.05.1987

Rechtsprechung
   BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86, VI ZR 43/86   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1987,760
BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86, VI ZR 43/86 (https://dejure.org/1987,760)
BGH, Entscheidung vom 28.04.1987 - VI ZR 1/86, VI ZR 43/86 (https://dejure.org/1987,760)
BGH, Entscheidung vom 28. April 1987 - VI ZR 1/86, VI ZR 43/86 (https://dejure.org/1987,760)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Bank - Anspruch - Erwerb - Rechtsmissbrauch - Aufrechnung

Papierfundstellen

  • NJW 1987, 2997
  • NJW-RR 1988, 173 (Ls.)
  • ZIP 1987, 974
  • MDR 1987, 1013
  • VersR 1987, 891
  • WM 1987, 834
  • DB 1987, 1884
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (19)

  • BGH, 21.12.1984 - V ZR 204/83

    Auslegung des Zurückbehaltungsrechts aufgrund AGB der Sparkassen

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Jedoch bedarf die Zugriffsmöglichkeit der Bank einer einschränkenden Auslegung dahin, daß die auf die Bank übergegangenen Forderungen Dritter der Sicherung nur dann unterfallen, wenn sie aus einer bankmäßigen Geschäftsverbindung herrühren (BGH, Urteile vom 24. April 1958 - II ZR 94/57 - WM 1958, 722, 723; vom 17. Dezember 1980 - VIII ZR 307/79 - NJW 1981, 756 und vom 27. Februar 1981 - V ZR 48/80 - NJW 1981, 1600; vgl. auch Urteil vom 21. Dezember 1984 - V ZR 204/83 - WM 1985, 116 mit Anm. Räfle in EWiR Nr. 21 V AGB-Sparkassen 1/85).

    Dabei ist insbesondere zu beachten, daß sich die nach den Feststellungen des Berufungsgerichts von Kurt A. begangene Betrugshandlung gegen die SRMA und nicht gegen die aufrechnende Beklagte gerichtet hat; in dieser Hinsicht unterscheidet sich der Streitfall von der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 21. Dezember 1984 (aaO), in der offen gelassen worden ist, ob einer Sparkasse bei einer gegen sie gerichteten betrügerischen Handlung ihres Kunden eine Aufrechnungsbefugnis zukommt.

  • BGH, 14.07.1961 - IV ZR 30/61

    Unterhaltsanspruch der Ehefrau

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Daraus folgt, daß eine zulässige Revision gegen das Teilurteil auch die Revision gegen die darauf bezogene Kostenentscheidung des Schlußurteils statthaft macht (RGZ 68, 301 f; RG JW 1936, 2544; BGHZ 19, 172, 174 f; 20, 253 = LM § 99 ZPO Nr. 4 mit Anmerkung Fischer; BGHZ 29, 126, 127; 35, 302, 307).

    Deshalb kann ein gegen die Kostenentscheidung zulässiger Revisionsangriff nicht einmal auf einen unter der Revisionssumme liegenden Zinsausspruch des Schlußurteils erstreckt werden (BGHZ 29, 126, 128; 35, 302, 307); erst recht ist es.

  • BGH, 24.06.1985 - III ZR 219/83

    Hinterlegungsverhältnis und Aufrechnung

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Ein solches Aufrechnungsverbot aufgrund der Eigenart des konkreten Rechtsverhältnisses oder des Zwecks der geschuldeten Leistung ist zwar über die gesetzlich oder vertraglich ausdrücklich geregelten Fälle hinaus bei bestimmten Sachgestaltungen möglich (Motive zu dem Entwurf eines BGB II S. 105; BGHZ 25, 211, 214 f; 95, 109, 113 mit zahlreichen Nachweisen; siehe auch BGH, Urteil vom 30. November 1972 - II ZR 115/71 - WM 1973, 167;… weitere Beispiele bei Staudinger/Schmidt, BGB 12. Aufl., § 242 Rdn. 1300;… Weber in BGB -RGRK, 12. Aufl., § 387 Rdn. 58 ff).
  • BGH, 09.04.1956 - II ZR 135/55

    Kostenentscheidung im Schlußurteil

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Daraus folgt, daß eine zulässige Revision gegen das Teilurteil auch die Revision gegen die darauf bezogene Kostenentscheidung des Schlußurteils statthaft macht (RGZ 68, 301 f; RG JW 1936, 2544; BGHZ 19, 172, 174 f; 20, 253 = LM § 99 ZPO Nr. 4 mit Anmerkung Fischer; BGHZ 29, 126, 127; 35, 302, 307).
  • BGH, 28.11.1955 - II ZR 19/55

    Kostenentscheidung nach Teilurteil

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Daraus folgt, daß eine zulässige Revision gegen das Teilurteil auch die Revision gegen die darauf bezogene Kostenentscheidung des Schlußurteils statthaft macht (RGZ 68, 301 f; RG JW 1936, 2544; BGHZ 19, 172, 174 f; 20, 253 = LM § 99 ZPO Nr. 4 mit Anmerkung Fischer; BGHZ 29, 126, 127; 35, 302, 307).
  • BGH, 17.12.1980 - VIII ZR 307/79

    Formularmäßige Erstreckung von Sicherheiten auf künftig entstehende Forderungen - …

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Jedoch bedarf die Zugriffsmöglichkeit der Bank einer einschränkenden Auslegung dahin, daß die auf die Bank übergegangenen Forderungen Dritter der Sicherung nur dann unterfallen, wenn sie aus einer bankmäßigen Geschäftsverbindung herrühren (BGH, Urteile vom 24. April 1958 - II ZR 94/57 - WM 1958, 722, 723; vom 17. Dezember 1980 - VIII ZR 307/79 - NJW 1981, 756 und vom 27. Februar 1981 - V ZR 48/80 - NJW 1981, 1600; vgl. auch Urteil vom 21. Dezember 1984 - V ZR 204/83 - WM 1985, 116 mit Anm. Räfle in EWiR Nr. 21 V AGB-Sparkassen 1/85).
  • BGH, 22.04.1959 - IV ZR 255/58

    Aufrechnungsverbot des § 394 BGB

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Des weiteren vermag eine Forderung aus vorsätzlicher deliktischer Handlung je nach der konkreten Sachlage über § 242 BGB ein vertragliches oder gar gesetzliches Aufrechnungsverbot (§ 394 BGB ) zu überspielen (RGZ 60, 294, 296; 142, 143, 144; BGH, Urteile vom 22. April 1959 - IV ZR 255/58 - NJW 1959, 1275 und vom 9. Mai 1966 - VIII ZR 8/64 - NJW 1966, 1452).
  • BAG, 19.10.1982 - 4 AZR 303/82

    Anschlußrevision

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Denn aus deren akzessorischer Natur folgt, daß sie sich auf einen der Überprüfung durch die (Haupt-)Revision zugänglichen Gegenstand der Entscheidung beziehen muß (RG HRR 1934 Nr. 968; BGHZ 36, 162, 165 f; Senatsurteil vom 21. Mai 1968 - VI ZR 27/68 - VersR 1968, 778 f; BAG MDR 1983, 348 ).
  • BGH, 19.09.1957 - VII ZR 423/56

    Aufrechnung gegen Soforthilfedarlehen

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Ein solches Aufrechnungsverbot aufgrund der Eigenart des konkreten Rechtsverhältnisses oder des Zwecks der geschuldeten Leistung ist zwar über die gesetzlich oder vertraglich ausdrücklich geregelten Fälle hinaus bei bestimmten Sachgestaltungen möglich (Motive zu dem Entwurf eines BGB II S. 105; BGHZ 25, 211, 214 f; 95, 109, 113 mit zahlreichen Nachweisen; siehe auch BGH, Urteil vom 30. November 1972 - II ZR 115/71 - WM 1973, 167;… weitere Beispiele bei Staudinger/Schmidt, BGB 12. Aufl., § 242 Rdn. 1300;… Weber in BGB -RGRK, 12. Aufl., § 387 Rdn. 58 ff).
  • BGH, 31.01.1983 - II ZR 24/82

    Inanspruchnahme von Sicherheiten für abgetretene Forderungen - Deckung aus nicht …

    Auszug aus BGH, 28.04.1987 - VI ZR 1/86
    Dies gilt erst recht, wenn der Aufrechnung kein eigenes wirtschaftliches Interesse der Bank zugrundeliegt, sie vielmehr die Forderung allein deshalb einzieht, um dem Zedenten Deckung aus einer von ihr nicht benötigten Sicherheit zu verschaffen (BGH, Urteil vom 31. Januar 1983 - II ZR 24/82 - WM 1983, 537, 538).
  • BGH, 21.05.1968 - VI ZR 27/68

    Zulassung der Revision zum Oberlandesgericht - Entscheidung des …

  • BGH, 09.05.1966 - VIII ZR 8/64

    Einbeziehung Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGBs) in einen Vertrag - Anspruch …

  • BGH, 27.02.1981 - V ZR 48/80

    Erwerb einer Forderung durch eine Bank gegen einen Bankkunden in Kenntnis seiner …

  • BGH, 27.11.1961 - III ZR 170/60

    Halten bei Ertönen des Martinshorns

  • RG, 15.03.1905 - V 424/04

    Zur Auslegung des § 853 B.G.B.

  • BGH, 24.04.1958 - II ZR 94/57

    Rechtsmittel

  • BGH, 30.11.1972 - II ZR 115/71

    Verbot der Verrechnung von Debetsalden des Gesellschaftskontos mit den Beträgen …

  • RG, 07.10.1933 - V 195/33

    Gibt es Ausnahmen von der Regel, daß vertragsmäßiger Ausschluß der Aufrechnung …

  • RG, 15.04.1908 - VI 596/07

    Ist die Revision (bzw. Berufung) lediglich gegen die in einem Ergänzungsurteil …

  • BGH, 21.06.2001 - IX ZR 73/00

    Verjährung des sekundären Schadensersatzanspruchs bei Anmeldung durch einen …

    Sie muß sich deshalb grundsätzlich auf einen der Überprüfung durch die Hauptrevision zugänglichen Gegenstand der angefochtenen Entscheidung beziehen (BGH, Urt. v. 28. April 1987 - VI ZR 1 + 43/86, WM 1987, 834; RG HRR 1934, Nr. 968) oder jedenfalls in einem inneren Zusammenhang damit stehen.
  • OLG Saarbrücken, 12.09.2000 - 7 U 972/99

    Belastung eines Nachlasskontos mit Beerdigungskosten durch die Bank

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  • BGH, 19.02.2002 - X ZR 166/99

    Rücktritt von einem vollzogenen Dauerschuldverhältnis

    Sie muß sich deshalb grundsätzlich auf einen der Überprüfung durch die Hauptrevision zugänglichen Gegenstand der angefochtenen Entscheidung beziehen (BGH, Urt. v. 28.4.1987 - VI ZR 1 u. 43/86, WM 1987, 834) oder jedenfalls in einem inneren Zusammenhang damit stehen.
  • BGH, 13.03.2007 - XI ZR 383/06

    Umfang des Pfandrechts gemäß AGB-Sparkassen

    Dies gilt allerdings nicht, wenn die Abtretung rechtsmissbräuchlich erfolgt (…Bunte, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch 2. Aufl. § 19 Rdn. 39) und nur dem Zweck dient, dem Zedenten Deckung aus den von der Bank nicht voll benötigten Sicherheiten zu verschaffen (BGH, Urteile vom 31. Januar 1983 - II ZR 24/82, WM 1983, 537, 538 und vom 28. April 1987 - VI ZR 1 und 43/86, WM 1987, 834, 835).
  • BGH, 16.11.2016 - VII ZB 59/14

    Rechtsmittel gegen einen eine Kostenentscheidung enthaltenden Ergänzungsbeschluss

    Auf dieser Grundlage entspricht es der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, dass eine nach § 321 ZPO hinsichtlich der Kosten ergehende ergänzende Entscheidung mit Rechtsmitteln angegriffen werden kann, wenn gleichzeitig das gegen die Ausgangsentscheidung statthafte Rechtsmittel in zulässiger Weise eingelegt ist (BGH, Urteile vom 28. November 1955 - II ZR 19/55, BGHZ 19, 172, 174 f.; vom 28. April 1987 - VI ZR 1/86, VI ZR 43/86, NJW 1987, 2997, juris Rn. 8;… vom 4. April 1984 - VIII ZR 313/82, ZIP 1984, 1107, 1113, juris Rn. 78).
  • BGH, 10.07.2008 - III ZR 292/07

    Anforderungen auf die Risikoaufklärung durch den Notar bei Einschaltung des …

    Denn das Schlussurteil enthält insoweit eine notwendige Ergänzung des ohne Kostenausspruch ergangenen Teilurteils und bildet infolgedessen in diesem Umfang mit dem Teilurteil ein einheitliches, untrennbares Ganzes (vgl. für dieses Verhältnis BGH, Urteil vom 28. April 1987 - VI ZR 1/86, VI ZR 43/86 - NJW 1987, 2997).
  • BGH, 18.11.2008 - XI ZR 590/07

    Erstreckung einer Globalzession hinsichtlich im Rahmen der bankmäßigen …

    Anders liegt es allerdings, wenn die Abtretung rechtsmissbräuchlich zu dem Zweck erfolgt, dem Zedenten Deckung aus den von der Bank nicht voll benötigten Sicherheiten zu verschaffen (BGH, Urteile vom 31. Januar 1983 - II ZR 24/82, WM 1983, 537, 538 und vom 28. April 1987 - VI ZR 1 + 43/86, WM 1987, 834, 835; Senat, Urteil vom 13. März 2007 - XI ZR 383/06, WM 2007, 874, 875 f. Tz. 16).
  • LAG München, 30.10.2008 - 3 Sa 480/08

    Aufrechnung gegen Betriebsrente

    Die Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 28.04.1987 - VI ZR 1/86 und VI ZR 43/86 = NJW 1987, 2997 - müsse man eins zu eins auf den streitgegenständlichen Fall geradezu übertragen.

    Insoweit - und nur insoweit - sind die von der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur eingeschränkten Aufrechnungsbefugnis einer Bank gegen Kundenforderungen mit von Dritten in nicht banküblicherweise erworbener Gegenforderung entwickelten Grund- 3 Sa 480/08 - 21 sätze (vgl. BGH 28.04.1987 - VI ZR 1/86 und VI ZR 43/86; BGH 20.03.1991 - IV ZR 50/90) auf Fälle der vorliegenden Art übertragbar.

  • BGH, 25.04.1989 - VI ZB 13/89

    Bemessung der Berufungsbeschwer bei Entscheidung über die Haftungsquote durch …

    Ist über ein Schmerzensgeld im Schlußurteil entschieden und liegt die Beschwer nicht über 700 DM, so führt nicht schon allein eine gewisse Abhängigkeit des Schmerzensgeldes von der Haftungsquote für den durch Teilurteil entschiedenen materiellen Anspruch zur Anfechtbarkeit der Schmerzensgeldentscheidung zusammen mit dem Teilurteil (im Anschluß an Senatsurteil vom 28.4.1987 - VI ZR 1 + 43/86 = NJW 1987, 2997 [BGH 28.04.1987 - VI ZR 1/86]).

    Es entspricht gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. BGHZ 29, 126, 128; Senatsurteil vom 28. April 1987 - VI ZR 143/83 = NJW 1987, 2997 [BGH 28.04.1987 - VI ZR 1/86] sowie Beschlüsse vom 18. Januar 1977 - VI ZR 82/76 = NJW 1977, 1152 und vom 22. September 1983 - VII ZB 12/83 = VersR 1983, 1082), daß bei Aufteilung der Entscheidung in ein Teil- und Schlußurteil für die Anfechtbarkeit des Schlußurteils die mit diesem verbundene Beschwer maßgeblich ist.

  • BGH, 18.01.2001 - IX ZR 73/00
    Sie muss sich deshalb grundsätzlich auf einen der Überprüfung durch die Hauptrevision zugänglichen Gegenstand der angefochtenen Entscheidung beziehen (BGH, Urt. v. 28. April 1987 - VI ZR 1 + 43/86, WM 1987, 834; RG HRR 1934, Nr. 968) oder jedenfalls in einem inneren Zusammenhang damit stehen.
  • BGH, 10.07.2008 - III ZR 293/07

    Anforderungen auf die Risikoaufklärung durch den Notar bei Einschaltung des …

  • OLG Stuttgart, 17.08.2021 - 12 U 69/18

    Eintrittspflicht der Haftpflichtversicherung des unentgeltlichen Nutzers einer …

  • BGH, 20.03.1991 - IV ZR 50/90

    Zulässigkeit der Verwertung von Sicherheiten ohne eigenes wirtschaftliches …

  • LG Frankfurt/Main, 30.11.2017 - 13 S 135/15

    Für eine (Fortsetzungs-) Feststellungsklage des Verwalters auf Ungültigkeit des …

  • BGH, 10.03.1994 - IX ZB 20/94

    Beschwer des Berufungsklägers und Beklagten

  • BGH, 26.10.1989 - I ZR 111/88

    Verteilung der Berufungskosten - Zulässigkeit einer auf die Entscheidung über den …

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Rechtsprechung
   BGH, 26.05.1987 - VI ZR 157/86   

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https://dejure.org/1987,1250
BGH, 26.05.1987 - VI ZR 157/86 (https://dejure.org/1987,1250)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anforderungen an die Entschuldbarkeit des Irrtums, in Notwehr zu handeln - Maßstab der Fahrlässigkeit bei Schusswaffengebrauch - Gebrauch der Schußwaffe als Mittel der Abwehr einer Gefahrensituation - Gebotenheit der Durchführung einer Parteivernehmung

  • rechtsportal.de

    BGB § 227
    Irrtum über Notwehrsituation aufgrund falscher Auslösung einer Alarmsirene

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1987, 2509
  • NJW-RR 1987, 1433 (Ls.)
  • MDR 1987, 1013
  • VersR 1987, 1133
 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 18.11.1980 - VI ZR 151/78

    Darlegungs- und Beweislast bei Berufung auf Notwehr

    Auszug aus BGH, 26.05.1987 - VI ZR 157/86
    Es ist auch richtig, daß den Beklagten die irrige Annahme, bei dem Kläger und seinem Kollegen handele es sich um Einbrecher, die von ihrer Schußwaffe Gebrauch machen, nach den zur Putativnotwehr entwickelten Grundsätzen nur dann von der deliktischen Haftung befreit, wenn dieser Irrtum nicht i.S. von § 276 BGB auf Fahrlässigkeit beruhte (RGZ 88, 118, 120; RG JW 1924, 1968; Senatsurteile vom 23. September 1975 - VI ZR 232/73 - VersR 1975, 1146, 1148 m.w.N. - und vom 18. November 1980 - VI ZR 151/78 - VersR 1981, 376, 377;… vgl. ferner BGB-RGRK, 12. Aufl., § 227 Rdn. 18;… MünchKomm- v. Feldmann, BGB, 2. Aufl., § 227 Rdn. 11).

    Die Beurteilung der Frage, ob der Beklagte bei der Annahme der tatsächlichen Voraussetzungen einer Notwehrlage fahrlässig gehandelt hat, ist am Maßstab der im Zivilrecht geltenden objektiven Fahrlässigkeit im Sinne des § 276 Abs. 1 Satz 2 BGB vorzunehmen (Senatsurteil vom 18. November 1980 - a.a.O. S. 377).

  • BGH, 23.09.1975 - VI ZR 232/73

    Erforderlichkeit des Gebrauchs einer Schußwaffe

    Auszug aus BGH, 26.05.1987 - VI ZR 157/86
    Es ist auch richtig, daß den Beklagten die irrige Annahme, bei dem Kläger und seinem Kollegen handele es sich um Einbrecher, die von ihrer Schußwaffe Gebrauch machen, nach den zur Putativnotwehr entwickelten Grundsätzen nur dann von der deliktischen Haftung befreit, wenn dieser Irrtum nicht i.S. von § 276 BGB auf Fahrlässigkeit beruhte (RGZ 88, 118, 120; RG JW 1924, 1968; Senatsurteile vom 23. September 1975 - VI ZR 232/73 - VersR 1975, 1146, 1148 m.w.N. - und vom 18. November 1980 - VI ZR 151/78 - VersR 1981, 376, 377;… vgl. ferner BGB-RGRK, 12. Aufl., § 227 Rdn. 18;… MünchKomm- v. Feldmann, BGB, 2. Aufl., § 227 Rdn. 11).

    Die Entscheidung für die Verteidigung mit der Schußwaffe erlaubt in dieser Situation grundsätzlich keinen Schuldvorwurf; aus seiner Sicht durfte der Beklagte von einer ernsten Gefahrensituation ausgehen, in der der Gebrauch der Schußwaffe als äußerstes Mittel der Abwehr geboten erschien (vgl. Senatsurteil vom 23. September 1975 - a.a.O. S. 1146 f.).

  • RG, 21.02.1916 - VI 412/15

    Notwehr und vermeintliche Notwehr

    Auszug aus BGH, 26.05.1987 - VI ZR 157/86
    Es ist auch richtig, daß den Beklagten die irrige Annahme, bei dem Kläger und seinem Kollegen handele es sich um Einbrecher, die von ihrer Schußwaffe Gebrauch machen, nach den zur Putativnotwehr entwickelten Grundsätzen nur dann von der deliktischen Haftung befreit, wenn dieser Irrtum nicht i.S. von § 276 BGB auf Fahrlässigkeit beruhte (RGZ 88, 118, 120; RG JW 1924, 1968; Senatsurteile vom 23. September 1975 - VI ZR 232/73 - VersR 1975, 1146, 1148 m.w.N. - und vom 18. November 1980 - VI ZR 151/78 - VersR 1981, 376, 377;… vgl. ferner BGB-RGRK, 12. Aufl., § 227 Rdn. 18;… MünchKomm- v. Feldmann, BGB, 2. Aufl., § 227 Rdn. 11).

    Ferner geht das Berufungsgericht zutreffend davon aus, daß den Beklagten die Beweislast dafür trifft, daß sein Irrtum über die tatsächlichen Umstände der Notwehrsituation entschuldbar war (RGZ 88, 118, 120; Senatsurteile vom 23. September 1975 …und vom 18. November 1980, jeweils aaO).

  • BGH, 01.02.1983 - VI ZR 152/81

    Begründung des Absehens von einer Parteivernehmung

    Auszug aus BGH, 26.05.1987 - VI ZR 157/86
    Dies gebietet es - wie die Revision mit Recht geltend macht -, die Parteivernehmung nach § 448 ZPO, die der Beklagte ausdrücklich beantragt hatte, durchzuführen, zumal sich der Beklagte in Beweisnot befindet (vgl. Senatsurteile vom 1. Februar 1983 - VI ZR 152/81 - VersR 1983, 445 und vom 8. Mai 1984 - VI ZR 179/82 - VersR 1984, 665, 666).
  • BGH, 08.05.1984 - VI ZR 179/82

    Ablehnung der Parteivernehmung über den Hergang eines Unfalls

    Auszug aus BGH, 26.05.1987 - VI ZR 157/86
    Dies gebietet es - wie die Revision mit Recht geltend macht -, die Parteivernehmung nach § 448 ZPO, die der Beklagte ausdrücklich beantragt hatte, durchzuführen, zumal sich der Beklagte in Beweisnot befindet (vgl. Senatsurteile vom 1. Februar 1983 - VI ZR 152/81 - VersR 1983, 445 und vom 8. Mai 1984 - VI ZR 179/82 - VersR 1984, 665, 666).
  • BGH, 07.11.2006 - VI ZR 206/05

    Kein unbedingter Vertrauensschutz des Chefarztes bei Delegation der Aufklärung …

    Wenn der behandelnde Arzt entschuldbar eine wirksame Einwilligung des Patienten angenommen hat, kann zwar seine Haftung für nachteilige Folgen der Behandlung nicht wegen fehlender Rechtswidrigkeit seines Verhaltens, möglicherweise aber mangels Verschuldens entfallen (vgl. Senatsurteile vom 23. September 1975 - VI ZR 232/73 - NJW 1976, 41, 42; vom 26. Mai 1987 - VI ZR 157/86 - VersR 1987, 1133).
  • BGH, 18.03.2025 - XI ZR 59/23

    Zur Schadensersatzforderung einer iranischen Bank gegen die deutsche …

    Die Haftung kann aber mangels Verschuldens entfallen (vgl. BGH, Urteile vom 23. September 1975 - VI ZR 232/73, NJW 1976, 41, 42, vom 26. Mai 1987 - VI ZR 157/86, VersR 1987, 1133 …und vom 7. November 2006 - VI ZR 206/05, BGHZ 169, 364 Rn. 8).
  • BGH, 30.10.2007 - VI ZR 132/06

    Schadensersatz bei einer tätlichen Auseinandersetzung auf einem Straßenfest

    aa) Zwar trifft die Beweislast dafür, dass eine Verletzungshandlung eine Verteidigung auf eine Notwehrlage darstellte, denjenigen, der sich darauf beruft (vgl. Senat, Urteile vom 23. September 1975 - VI ZR 232/73 - NJW 1976, 41, 42; vom 18. November 1980 - VI ZR 151/78 - VersR 1981, 376, 377; vom 26. Mai 1987 - VI ZR 157/86 - NJW 1987, 2509;… Baumgärtel/Laumen, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, Band 1, 2. Aufl., § 227 Rn. 1).
  • OLG Jena, 23.07.2015 - 4 U 18/14

    Taubheit im Bein nach Hüftprothesenoperation: 40.000 EUR Schmerzensgeld

    Soweit er als behandelnder Arzt entschuldbar eine wirksame Einwilligung des Patienten angenommen hat, kann zwar seine Haftung für nachteilige Folgen der Behandlung nicht wegen fehlender Rechtswidrigkeit seines Verhaltens, möglicherweise aber mangels Verschuldens entfallen (BGH Urteil vom 07. November 2006 - VI ZR 206/05 -, BGHZ 169, 364-369 er 1975 - VI ZR 232/73 - Urteil vom 23. September NJW 1976, 41, 42; vom 26. Mai 1987 - VI ZR 157/86 - VersR 1987, 1133).
  • LG Koblenz, 03.09.2025 - 10 O 368/23

    Ausscheiden einer Schadensersatzpflicht wegen Körperverletzung bei Vorliegen …

    Die Anforderungen an die erforderliche Sorgfalt dürfen dabei aber nicht überspannt werden, weil das Risiko einer Abwehrhandlung zunächst einmal von dem Angreifer geschaffen worden ist (…Staudinger/Repgen (2024) BGB § 227 Rn. 79; vgl. auch BGH, Urteil vom 26. Mai 1987 - VI ZR 157/86 -, juris).

    Bei der dann folgenden Annäherung des Klägers war es für den Beklagten in der konkreten Stress- und Paniksituation dann auch eine durchaus nachvollziehbare Reaktion, dass er sich mittels seiner Machete gegen einen befürchteten, eventuell weiteren Angriff des Klägers zur Wehr setzte, da auch aus dieser Situation heraus eine Fluchtmöglichkeit nicht zur Abwendung der Gefahr eines möglichen weiteren Einsatz der Schusswaffe geeignet gewesen wäre (vgl. insgesamt auch bei ähnlichen Fällen u.a. BGH…, Urteil vom 2. November 2011 - 2 StR 375/11 -, juris, Rn. 25; BGH, Urteil vom 26. Mai 1987 - VI ZR 157/86 -, juris; OLG Düsseldorf, Urteil vom 29. März 1996 - 22 U 5/96 -, juris).

  • OLG Düsseldorf, 23.01.1998 - 22 U 96/97

    Entfallen der Haftung des Schädigers bei Putativnotwehr

    Danach entfällt eine Schadensersatzpflicht, wenn der Schädiger irrig von einer Notwehrlage ausgeht und dieser Irrtum nicht auf Fahrlässigkeit beruht (BGH NJW 1987, 2509 ; 1981, 745).
  • OLG München, 10.02.2011 - 1 U 2382/10

    Arzthaftung: Verwendung etwas zu langer Schrauben bei einer Operation zur …

    Auch würde eine Haftung des Arztes auch dann entfallen, wenn er entschuldbar eine wirksame Einwilligung des Patienten annimmt (BGH VersR 1987, 1133), etwa weil er trotz Anwendung der gebotenen Sorgfalt keine Verdachtsmomente für eine mangelnde Einsichtsfähigkeit des Patienten hat.
  • LG Osnabrück, 14.11.2017 - 2 S 338/17

    Körperverletzung: Notwehrrecht des Schädigers in einer Gefahrensituation während …

    Putativnotwehr liegt vor, wenn der Schädiger irrtümlich annimmt, in Notwehr zu handeln, dieser Irrtum aber entschuldigt werden kann (BGH NJW 87, 2509).
  • LG Stade, 03.09.2020 - 3 O 165/19
    Die Beweislast dafür, dass eine Verletzungshandlung eine Verteidigung auf eine Notwehrlage darstellte, trifft denjenigen, der sich darauf beruft (vgl. BGH, NJW 1976, 41 [42]; NJW 1981, 745 = VersR 1981, 376 [377]; NJW 1987, 2509 = NJW-RR 1987, 1433;… Baumgärtel/Laumen, Hdb. d. Beweislast im PrivatR, Bd. 1, 2. Aufl., § 227 Rdnr. 1, NJW 2008, 571, beck-online).
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