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Weitere Entscheidung unten: BGH, 03.11.1993

Rechtsprechung
   BGH, 27.10.1993 - XII ZB 91/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,808
BGH, 27.10.1993 - XII ZB 91/93 (https://dejure.org/1993,808)
BGH, Entscheidung vom 27.10.1993 - XII ZB 91/93 (https://dejure.org/1993,808)
BGH, Entscheidung vom 27. Oktober 1993 - XII ZB 91/93 (https://dejure.org/1993,808)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Besprechungen u.ä.

  • standesbeamte-bayern.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Namensführung in der Ehe im Wandel der obergerichtlichen Rechtsprechung (Reinhold Vogt)

Papierfundstellen

  • NJW-RR 1994, 578
  • MDR 1994, 920
  • FamRZ 1994, 225
 
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Wird zitiert von ... (44)Zitiert selbst (7)

  • OLG Bremen, 05.05.1986 - 1 W 70/85
    Auszug aus BGH, 27.10.1993 - XII ZB 91/93
    1 Z 110/80">BayObLGZ 1980, 409 f; BayObLG StAZ 1988, 203 f; 1989, 375 f; OLG Bremen StAZ 1986, 213 f; OLG Düsseldorf StAZ 1986, 39 f; OLG Stuttgart StAZ 1986, 321 f. Das Oberlandesgericht Köln hat deshalb mit dem in StAZ 1993, 214 veröffentlichten Beschluß vom 28. April 1993 die Sache gemäß § 28 Abs. 2 Satz 1 FGG dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.

    Es kann daher dahingestellt bleiben, ob der Auffassung einiger Oberlandesgerichte gefolgt werden könnte, etwaige durch die Transliteration verursachte Unannehmlichkeiten seien von den Betroffenen hinzunehmen (so etwa BayObLG StAZ 1984, 11, 12 re. Sp. oben; OLG Düsseldorf StAZ 1986, 39, 40 li.Sp. unten; OLG Bremen StAZ 1986, 213, 214 li.Sp. oben).

  • OLG Stuttgart, 05.06.1986 - 8 W 123/86
    Auszug aus BGH, 27.10.1993 - XII ZB 91/93
    1 Z 110/80">BayObLGZ 1980, 409 f; BayObLG StAZ 1988, 203 f; 1989, 375 f; OLG Bremen StAZ 1986, 213 f; OLG Düsseldorf StAZ 1986, 39 f; OLG Stuttgart StAZ 1986, 321 f. Das Oberlandesgericht Köln hat deshalb mit dem in StAZ 1993, 214 veröffentlichten Beschluß vom 28. April 1993 die Sache gemäß § 28 Abs. 2 Satz 1 FGG dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.

    Eine an dem Zweck der Führung der deutschen Personenstandsregister orientierte Auslegung spricht allerdings mehr dafür, unter "andere Urkunde" nur eine solche Urkunde zu verstehen, die mit gleicher Beweiskraft wie eine Personenstandsurkunde ausgestattet oder die von einer Behörde mit standesamtlichen Funktionen ausgestellt ist (vgl. OLG Köln StAZ 1985, 209; OLG Stuttgart StAZ 1986, 321).

  • OLG Düsseldorf, 25.03.1985 - 3 W 31/85
    Auszug aus BGH, 27.10.1993 - XII ZB 91/93
    1 Z 110/80">BayObLGZ 1980, 409 f; BayObLG StAZ 1988, 203 f; 1989, 375 f; OLG Bremen StAZ 1986, 213 f; OLG Düsseldorf StAZ 1986, 39 f; OLG Stuttgart StAZ 1986, 321 f. Das Oberlandesgericht Köln hat deshalb mit dem in StAZ 1993, 214 veröffentlichten Beschluß vom 28. April 1993 die Sache gemäß § 28 Abs. 2 Satz 1 FGG dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorgelegt.

    Es kann daher dahingestellt bleiben, ob der Auffassung einiger Oberlandesgerichte gefolgt werden könnte, etwaige durch die Transliteration verursachte Unannehmlichkeiten seien von den Betroffenen hinzunehmen (so etwa BayObLG StAZ 1984, 11, 12 re. Sp. oben; OLG Düsseldorf StAZ 1986, 39, 40 li.Sp. unten; OLG Bremen StAZ 1986, 213, 214 li.Sp. oben).

  • EuGH, 30.03.1993 - C-168/91

    Konstantinidis / Stadt Altensteig und Landratsamt Calw

    Auszug aus BGH, 27.10.1993 - XII ZB 91/93
    Zudem vermeidet dieses Verständnis des Art. 2 Abs. 1 NamÜbk die vom Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften angeführte Gefahr einer Verletzung des Art. 52 EWG-Vertrag, auch wenn er festgestellt hat, daß es nach dem EWG-Vertrag nicht untersagt ist, einen griechischen Namen in den Personenstandsbüchern eines Mitgliedstaates, der das lateinische Alphabet verwendet, umzuschreiben (Urteil vom 30. März 1993 - Rs.C - 168/91 - Christos Konstantinidis - StAZ 1993, 256 f).
  • BGH, 02.05.1990 - XII ZB 63/89

    Amtspflegschaft des Jugendamtes für nichteheliche Kinder ausländischer …

    Auszug aus BGH, 27.10.1993 - XII ZB 91/93
    Die Abweichung von dieser Beurteilung, auf der die genannten Entscheidungen beruhen, begründet die Vorlagepflicht (vgl. Senatsbeschluß BGHZ 111, 199, 201).
  • BGH, 18.10.1962 - V BLw 8/62
    Auszug aus BGH, 27.10.1993 - XII ZB 91/93
    Zur Einlegung der Erstbeschwerde waren sie befugt, weil sie bei Unrichtigkeit der Entscheidung des Amtsgerichts in ihrem Recht beeinträchtigt waren (§ 20 Abs. 1 FGG ; BGH, Beschluß vom 18. Oktober 1962 - V Blw 8/62 - MDR 1963, 39;… Keidel/Kahl aaO § 20 Rdn. 17 m.w.N.).
  • OLG Köln, 17.04.1985 - 16 Wx 18/85
    Auszug aus BGH, 27.10.1993 - XII ZB 91/93
    Eine an dem Zweck der Führung der deutschen Personenstandsregister orientierte Auslegung spricht allerdings mehr dafür, unter "andere Urkunde" nur eine solche Urkunde zu verstehen, die mit gleicher Beweiskraft wie eine Personenstandsurkunde ausgestattet oder die von einer Behörde mit standesamtlichen Funktionen ausgestellt ist (vgl. OLG Köln StAZ 1985, 209; OLG Stuttgart StAZ 1986, 321).
  • BGH, 08.02.2023 - XII ZB 402/22

    Personenstandssache: Transliteration der Schreibweise persischer Namen in die …

    Sein sachlicher Anwendungsbereich hängt nicht davon ab, dass der Heimatstaat der Person oder derjenige Staat, der eine heranzuziehende Urkunde ausgestellt hat, dem Abkommen beigetreten ist (vgl. Senatsbeschluss vom 27. Oktober 1993 - XII ZB 91/93 - FamRZ 1994, 225, 226).

    Rn. 13 Zutreffend hat das Standesamt den anlässlich des Geburtseintrags vorgelegten iranischen Nationalpass des Beteiligten zu 2 als eine "andere Urkunde" im Sinne der vorgenannten Bestimmung angesehen (vgl. bereits Senatsbeschluss vom 27. Oktober 1993 - XII ZB 91/93 - FamRZ 1994, 225, 226 ff.) und den Familiennamen buchstabengetreu so übernommen, wie er in dieser Urkunde in lateinische Schrift transliteriert aufgeführt war.

  • OLG Stuttgart, 29.11.2004 - 8 W 414/04

    Personenstandsverfahren auf Berichtigung eines griechischen Familiennamens im …

    Jedenfalls wenn ein zu berichtigender Eintrag im Geburtenbuch aus einer Zeit stammt, in der die neue Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gemäß seinem Beschluss vom 27.10.1993 (StAZ 1994, 42; NJW-RR 1994, 578) den Standesämtern noch nicht allgemein bekannt war, ist in der Regel von einem unrichtigen Namenseintrag auszugehen, wenn die lateinische Schreibweise eines später ausgestellten Reisepasses vom Eintrag im Geburtenbuch abweicht.

    Als Voraussetzung einer Berichtigung verlangt § 47 PStG, dass ein abgeschlossener Eintrag unrichtig ist, wobei sich dies auch auf die Schreibweise von Namen beziehen kann (BGH StAZ 1994, 42 = NJW-RR 1994, 578).

    Jedenfalls wenn der zu berichtigende Eintrag im Geburtenbuch aus einer Zeit stammt, in der die neue Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gemäß seinem Beschluss vom 27.10.1993 (StAZ 1994, 42; NJW-RR 1994, 578) den Standesämtern noch nicht allgemein bekannt war, ist in der Regel von einem unrichtigen Namenseintrag auszugehen, wenn die lateinische Schreibweise eines später ausgestellten Reisepasses vom Eintrag im Geburtenbuch abweicht.

  • OLG Köln, 30.09.1998 - 16 Wx 138/98

    Berichtigung abgeschlossener Einträge griechischer Namen im deutschen …

    Rn. 11 Als Voraussetzung einer Berichtigung verlangt § 47 PStG, dass ein abgeschlossener Eintrag unrichtig ist, wobei sich dies auch auf die Schreibweise von Namen beziehen kann (vgl. BGH, FamRZ 94, 225 m.w.N.).

    Da nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung (BGH, FamRZ 94, 225 = StAZ 94, 42 ) ein griechischer Reisepaß, der den Namen des Inhabers (auch ) in lateinischen Schriftzeichen wiedergibt, wenngleich auf der Grundlage der ELOT-Norm, eine "andere Urkunde" iSd. Art. 2 Abs. 1 NamÜbk.

    Andererseits lässt die neuere obergerichtliche Rechtsprechung erkennen, dass eine Übertragung griechischer Namen nach anderen als den ISO-Normen (z.B. den ELOT-Normen ) den Interessen der Beteiligten nach einer phonetisch möglichst identischen Namensführung sowohl im Heimatland wie im Aufenthaltsland weit mehr entgegen kommen wird ( BGH. FamRZ 94, 225; OLG Frankfurt, StAZ 96, 330; so auch Senat im Vorlagebeschluß v. 28.4.93, OLG-Report 93, 197 ).

  • OLG Hamm, 10.05.2005 - 15 W 114/05

    Unrichtigkeit der Wiedergabe des Familiennamens einer griechischen …

    Um eine andere Urkunde in diesem Sinn handelt es sich nach gefestigter Rechtsprechung auch bei einem von den Behörden des Heimatstaates der betroffenen Person ausgestellten Reisepaß (BGH NJW-RR 1994, 578), dessen Wiedergabe des Namens auch dann Grundlage einer durchzuführenden Berichtigung sein kann, wenn die zu berichtigende Eintragung bereits vor dem Inkrafttreten des NamÜbK erfolgt ist (OLG Frankfurt StAZ 1996, 330; OLG Köln OLGR 1999, 85; KG StAZ 2000, 216; OLG Stuttgart StAZ 2005, 77; Senat StAZ 2002, 124).

    Gerade in der einheitlichen Angabe von Familien- und Vornamen einer Person in den Personenstandsregistern der einzelnen Staaten besteht ausweislich seiner Präambel der maßgebliche Zweck des NamÜbK (BGH NJW-RR 1994, 578, 579; Senat OLGZ 1982, 34, 40).

  • KG, 04.04.2000 - 1 W 8107/99
    Eine Namenseintragung in deutsche Personenstandsbücher ist im Hinblick auf die Übertragung fremder Schriftzeichen in die lateinische Schrift in Anwendung von Art. 2 NamÜbk grundsätzlich auch dann als von Anfang an unrichtig zu berichtigen (§ 47 PStG), wenn die maßgebende andere Urkunde, hier im Anschluss an BGH, StAZ 1994, 43 ein ausländischer Reisepass, erst nach Abschluss der Eintragung ausgestellt und vorgelegt wird.

    Insoweit geht die Beteiligte zu 3) mit dem Landgericht davon aus, dass diese Übertragung nach Maßgabe des Übereinkommens über die Angabe von Familiennamen und Vornamen in den Personenstandsbüchern vom 13.9.1976 (NamÜbk), in der Bundesrepublik in Kraft auf Grund des Gesetzes vom 30.8.1976 (BGBl. II S. 1473) seit dem 16.2.1977 (BGBl. II S. 254), zu erfolgen hat und in Anwendung von Art. 2 NamÜbk als maßgebende andere Urkunde nach inzwischen allgemein vertretener und vom Senat geteilter Meinung auch ein von dem ausländischen Staat ausgestellter Reisepass anzusehen ist (vgl. dazu nur BGH, StAZ 1994, 42; KG, unveröff. Beschlüsse vom 18.11.1997 - 1 W 6040/97 - und 9.12.1997 - 1 W 2277/96 - siehe auch § 49 Abs. 2 Satz 3 DA).

    Für eine Kostenerstattungsanordnung nach der an sich zwingenden Vorschrift des § 13a Abs. 1 Satz 2 FGG ist kein Raum, da die Beteiligte zu 3) als Standesamtsaufsichtsbehörde im Berichtigungsverfahren öffentliche Interessen wahrnimmt und deshalb nicht Beteiligte im Sinne des § 13a Abs. 1 FGG in Verb. mit § 48 Abs. 1 PStG ist (vgl. BGH, StAZ 1994, 42, 45; BayObLG, StAZ 1995, 170, 171; OLG Frankfurt am Main, StAZ 1996, 330, 332; je mit weit. Nachw.).

  • KG, 23.09.2003 - 1 W 34/03

    Eintragung in Personenstandsbuch: Schreibweise eines fremdsprachigen Buchstabens, …

    Dafür spricht nach Auffassung des Senats der Zweck des Übereinkommens, das gemäß seiner Präambel eine einheitliche Angabe von Namen in den Personenstandsregistern der einzelnen Staaten gewährleisten soll (…vgl. BTDrucks 7/5203, S. 9; BGH StAZ 1994, 42, 44).
  • OLG Nürnberg, 31.03.2015 - 11 W 2502/14

    Personenstandssache auf Berichtigung der Namensangabe im Geburtseintrag für ein …

    Da sowohl nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (FamRZ 1994, 225) wie nach der PStG-VwV der Reisepass der Betroffenen als "andere Urkunde" im Sinne von Art. 2 Abs. 1 NamÜbK anzusehen ist, muss eine Eintragung in das Geburtenregister, die nach Ausstellung des Passes erfolgt, zweifellos die dort verwendete Schreibweise akzeptieren.
  • OLG Hamm, 10.05.2005 - 15 W 114/04

    Bindungswirkung des NamÜbK bei der Transliteration entsprechend nationalem Recht …

    Um eine andere Urkunde in diesem Sinn handelt es sich nach gefestigter Rechtsprechung auch bei einem von den Behörden des Heimatstaates der betroffenen Person ausgestellten Reisepaß (BGH NJW-RR 1994, 578), dessen Wiedergabe des Namens auch dann Grundlage einer durchzuführenden Berichtigung sein kann, wenn die zu berichtigende Eintragung bereits vor dem Inkrafttreten des NamÜbK erfolgt ist (OLG Frankfurt StAZ 1996, 330; OLG Köln OLGR 1999, 85; KG StAZ 2000, 216; OLG Stuttgart StAZ 2005, 77; Senat StAZ 2002, 124).

    Gerade in der einheitlichen Angabe von Familien- und Vornamen einer Person in den Personenstandsregistern der einzelnen Staaten besteht ausweislich seiner Präambel der maßgebliche Zweck des NamÜbK (BGH NJW-RR 1994, 578, 579; Senat OLGZ 1982, 34, 40).

  • OLG Düsseldorf, 31.08.2007 - 3 Wx 57/07

    Zur Weigerung eines Standesbeamten, ein Ehefähigkeitszeugnis zur Eheschließung im …

    Weder der Beigetretene noch die ihn tragende juristische Person ist Beteiligter im Sinne des § 13 a Abs. 1 FGG, weil der Beigetretene am vorliegenden Verfahren allein im öffentlichen Interesse und somit nicht in einem der Antragstellerin entgegengesetzten Sinne - als "Gegenpartei" - beteiligt ist (BGH StAZ 1994, S. 42/45;… KG StAZ 2000, S. 216/217;… OLG Hamm StAZ 2006, S. 355/357;… OLG Köln StAZ 2006, S. 107/108).
  • OLG München, 28.05.2009 - 31 Wx 43/09

    Personenstandsverfahren: Transliteration eines in einem griechischen …

    Ein ausländischer amtlicher Ausweis ist eine solche "andere" Urkunde i.S.v. Art. 2 Abs. 1 NamÜbK (BGH FamRZ 1994, 225; OLG Stuttgart StAZ 2005, 77;… vgl. aber zur Unterscheidung zwischen Schreibweise und Wortlaut eines Namens OLG Hamm StAZ 2005, 262 und Staudinger/Hepting Art. 10 EGBGB Rn. 59).
  • OLG München, 19.01.2010 - 31 Wx 152/09

    Kindesname: Vorrang des EU-Gemeinschaftsrechts bei Eintragung eines aus den Namen …

  • OLG Nürnberg, 10.03.2025 - 11 Wx 184/25

    Personenstandsregister, Staatsangehörigkeitsrecht, Personenstandsbücher, …

  • OLG Düsseldorf, 29.12.2009 - 3 Wx 73/09

    Wahl des für die Namensführung maßgeblichen Rechts bei Ehegatten mit …

  • OLG Hamm, 06.03.2008 - 15 W 367/07

    Berichtigung des Geburtsbuches; "Flüchtlingspass" als personenstandsrechtlich …

  • OLG Hamm, 14.09.2004 - 15 W 22/04

    Namenserteilung für ein nachgeborenes Kind nicht verheirateter Eltern

  • OLG München, 25.06.2026 - 31 Wx 173/24

    Personenstandsberichtigung, Namensschreibweise, Transliteration, Ausländische …

  • AG Hagen, 05.03.2007 - 8 III 151/06

    Änderung der lateinischen Schreibweise in einem späteren Pass, keine Rückwirkung, …

  • AG Hagen, 03.06.2005 - 8 III 58/05

    Vaterschaftsanerkenntnis; Antrag des Kindesvaters auf Berichtigung seines …

  • OLG Köln, 06.01.2006 - 16 Wx 217/05

    Nachweis der Unrichtigkeit der Schreibweise eines Namens in einer ausländischen …

  • OLG Bremen, 11.10.2001 - 1 W 13/01

    Berichtigung von abgeschlossenen Einträgen in Personenstandsbüchern; Inhalt eines …

  • OLG Hamburg, 18.04.2018 - 2 W 21/18

    Personenstandssache: Berichtigung der Schreibweise eines griechischen …

  • AG Hagen, 05.03.2007 - 8 III 152/06

    Berichtigung der lateinischen Schreibweise der Namen von griechischen …

  • AG Hagen, 16.08.2005 - 8 III 60/05

    Berichtigung eines Heiratsbuches wegen der Berichtigung eines Vornamens

  • OLG Hamburg, 28.04.2014 - 2 W 11/11

    Personenstandsverfahren: Anwendbares Recht bei Überführung eines Namens in …

  • OLG Düsseldorf, 18.02.2009 - 3 Wx 12/08
  • OLG Brandenburg, 13.09.2006 - 13 Wx 27/05

    Name des Kindes: Gemeinsame Bestimmung des Geburtsnamens nach Eintritt der …

  • OLG Hamm, 28.06.2006 - 15 W 399/05

    Namensführung von Ehefrauen srilankischer Herkunft

  • KG, 09.05.2017 - 1 W 466/16

    Personenstandssache: Schreibweise der Beurkundung eines russischen Namens im …

  • BayObLG, 09.11.2004 - 1Z BR 79/04

    Eintragung eines die Vaterschaft anerkennenden äthiopischen Asylbewerbers im …

  • OLG Hamm, 02.02.2006 - 15 W 303/05

    Anordnung der Berichtigung des Heiratsbuches

  • KG, 30.09.2014 - 1 W 519/13

    Personenstandssache: Maßgebliche Schreibweise des Geburtsnamen des Kindes für die …

  • KG, 05.10.2017 - 1 W 199/17

    Eintragung des tschetschenischen Vaters eines Kindes im Geburtsregister: …

  • AG Hamburg, 12.12.2017 - 60 III 100/16

    Personenstandssache: Berichtigung der Schreibweise eines griechischen …

  • OLG Hamm, 06.11.2001 - 15 W 217/01

    Antrag auf Berichtigung der Schreibweise des Familiennamens der Eltern und des …

  • OLG Hamburg, 09.05.2018 - 2 W 29/18

    Anspruch auf Berichtigung im Personenstandsregister bei Transliteration eines …

  • OLG Brandenburg, 31.08.2006 - 13 Wx 25/05

    Zur Anerkennung der Vaterschaft durch den leiblichen Vater bei bereits …

  • LG Hagen, 17.07.2005 - 3 T 86/05
  • AG Hagen, 06.03.2007 - 8 III 37/07

    Keine Berichtigung der unüblichen lateinischen Schreibweise des Vornamens eines …

  • AG Rottweil, 06.03.2003 - 4 GRI 7/03

    Voraussetzungen für eine Berichtigung von Geburtseinträgen; Vorgeschriebene Form …

  • KG, 08.08.1995 - 1 W 6425/94

    Richtigkeit der Schreibweise von Namen in einem Familienbuch; Rechtmäßigkeit der …

  • LG Hagen, 12.09.2008 - 3 T 515/08

    Voraussetzungen für die Berichtigung eines Geburtenbuches des Standesamtes

  • AG München, 27.08.2004 - 721 UR III 100/04

    Berichtigung des Vornamens des Ehemannes im Heiratsbuch; Übertragung von Namen …

  • AG Hagen, 06.11.2002 - 8 III 61/02

    Antrag auf Berichtigung einer Namenseintragung im Heiratsbuch ; Verbindlichkeit …

  • AG Rottweil, 09.04.2001 - 4 GRI 22/01

    Übernahme eines in einem Reisepass in lateinischen Schriftzeichen ausgewiesenen …

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Rechtsprechung
   BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,1276
BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92 (https://dejure.org/1993,1276)
BGH, Entscheidung vom 03.11.1993 - XII ZR 135/92 (https://dejure.org/1993,1276)
BGH, Entscheidung vom 03. November 1993 - XII ZR 135/92 (https://dejure.org/1993,1276)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NJW 1994, 589
  • MDR 1994, 920
  • FamRZ 1994, 237
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (17)

  • BGH, 24.09.1987 - III ZR 187/86

    Materielle Rechtskraft von Vollstreckungsbescheiden; Unterlassung der …

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Voraussetzung ist, daß das Urteil, aus dem vollstreckt werden soll, objektiv unrichtig ist, daß die vollstreckende Partei diese Unrichtigkeit erkennt und daß besondere Umstände hinzukommen, die die Ausnutzung der Rechtskraft des als unrichtig erkannten Urteils als in hohem Maße unbillig und geradezu unerträglich erscheinen lassen (BGHZ 101, 380, 384 f [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86];… 103 [BGH 26.05.1987 - KVR 4/86]aaO;… Zöller/Vollkommer aaO Rdn. 74 vor § 322;… Thomas/Putzo aaO § 322 Rdn. 51).
  • BGH, 26.05.1987 - KVR 4/86

    Zulässigkeit des gekoppelten Kartenverkaufs im bezahlten Fußball

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Voraussetzung ist, daß das Urteil, aus dem vollstreckt werden soll, objektiv unrichtig ist, daß die vollstreckende Partei diese Unrichtigkeit erkennt und daß besondere Umstände hinzukommen, die die Ausnutzung der Rechtskraft des als unrichtig erkannten Urteils als in hohem Maße unbillig und geradezu unerträglich erscheinen lassen (BGHZ 101, 380, 384 f [BGH 24.09.1987 - III ZR 187/86]; 103 [BGH 26.05.1987 - KVR 4/86]aaO;… Zöller/Vollkommer aaO Rdn. 74 vor § 322;… Thomas/Putzo aaO § 322 Rdn. 51).
  • BGH, 25.09.1952 - IV ZR 22/52

    Veräußerung eines Erwerbsgeschäfts

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Es kann dahingestellt bleiben, unter welchen Voraussetzungen das Gericht überhaupt berechtigt oder verpflichtet ist, eine Klageänderung anzuregen (vgl. BGHZ 7, 208, 211 ff; 24, 269, 278;… Zöller/Greger aaO § 139 Rdn. 11).
  • BGH, 22.05.1957 - IV ZR 74/57

    Vollstreckungsgegenklage gegen einstweilige Anordnung

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Es kann dahingestellt bleiben, unter welchen Voraussetzungen das Gericht überhaupt berechtigt oder verpflichtet ist, eine Klageänderung anzuregen (vgl. BGHZ 7, 208, 211 ff; 24, 269, 278;… Zöller/Greger aaO § 139 Rdn. 11).
  • BGH, 14.12.1959 - V ZR 197/58

    Prozeßführungsbefugnis als Prozeßvoraussetzung

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Die tatsächlichen Voraussetzungen des die Zulässigkeit der Klage betreffenden Ablaufs der Klagefrist kann der Senat ohne Bindung an die Feststellungen des Berufungsgerichts selbst feststellen (vgl. BGHZ 31, 279, 281 ff; BGH, Urteil vom 2. Juni 1986 - II ZR 300/85 - WM 1986, 1201, 1202;… Zöller/Schneider aaO § 589 Rdn. 1 m.N.).
  • BVerfG, 26.10.1987 - 1 BvR 198/87

    Rechtliches Gehör - Öffentliche Bekanntmachung - Zustellungsform

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat allerdings im Anschluß an eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (2. Kammer des Ersten Senats, Beschluß vom 26. Oktober 1987 - 1 BvR 198/87 - NJW 1988, 2361 [BVerfG 26.10.1987 - 1 BvR 198/87]) Bedenken geäußert, ob diese Rechtsprechung uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann, hat die Frage aber offenlassen können (Urteil vom 6. April 1992 - II ZR 242/91 - NJW 1992, 2280, 2281).
  • BGH, 06.04.1992 - II ZR 242/91

    Wiedereinsetzung bei öffentlicher Urteilszustellung in Kenntnis des …

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Der II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat allerdings im Anschluß an eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (2. Kammer des Ersten Senats, Beschluß vom 26. Oktober 1987 - 1 BvR 198/87 - NJW 1988, 2361 [BVerfG 26.10.1987 - 1 BvR 198/87]) Bedenken geäußert, ob diese Rechtsprechung uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann, hat die Frage aber offenlassen können (Urteil vom 6. April 1992 - II ZR 242/91 - NJW 1992, 2280, 2281).
  • BGH, 02.03.1988 - IVb ZB 10/88

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Berufungsfrist - …

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Da die Rechtskraft des Urteils schon aufgrund der öffentlichen Zustellung eingetreten ist, braucht nicht entschieden zu werden, ob sie unter den gegebenen Umständen auch ohne wirksame Zustellung nach § 516 ZPO spätestens sechs Monate nach Verkündung des Urteils eingetreten wäre (vgl. hierzu Senatsbeschluß vom 2. März 1988 - IVb ZB 10/88 - FamRZ 1988, 827 m.N.).
  • BGH, 05.03.1958 - IV ZR 307/57

    Pflichten des Zeugen zur Beantwortung von Fragen

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Die Revision beruft sich in diesem Zusammenhang zu Unrecht auf die Entscheidung BGHZ 26, 391.
  • BGH, 18.11.1963 - VII ZR 182/62

    Rechtsmittel bei gemischter Kostenentscheidung

    Auszug aus BGH, 03.11.1993 - XII ZR 135/92
    Unzuträglichkeiten, die sich dadurch ergeben, daß eine Entscheidung mit verschiedenen Rechtsmitteln - evtl. durch verschiedene Parteien - angefochten werden kann, müssen hingenommen werden (BGHZ 40, 265, 271 ff;… Zöller/Schneider, ZPO 18. Aufl. Rdn. 33 vor § 511).
  • BGH, 28.09.1971 - VI ZR 216/69

    Pflicht des Sozialversicherungsträgers zum Verzicht auf die Durchsetzung des …

  • BGH, 31.01.1975 - IV ZR 18/74

    Erschlichene öffentliche Zustellung

  • BVerfG, 13.09.1991 - 2 BvR 355/91

    Subsidiarität der Verfassungsbeschwerde - Rechtswegerschöpfung und …

  • BGH, 02.06.1986 - II ZR 300/85

    Schadenersatzanspruch bei Mietung eines Bildschirmtextbanksystems - Ermächtigung …

  • BGH, 17.10.1966 - II ZR 230/64

    Form und Anfechtbarkeit der Entscheidung über den Verlust eines Rechtsmittels

  • BGH, 14.02.1952 - IV ZR 137/51

    Beischreibungsvermerk im Geburtsregister

  • BGH, 22.05.1985 - IVb ZB 24/85

    Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe - Wiedereinsetzung in den vorigen …

  • BGH, 19.12.2001 - VIII ZR 282/00

    Wirksamkeit der öffentlichen Zustellung

    c) Ob die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur Wirksamkeit einer nach § 203 Abs. 1 ZPO unzulässigen öffentlichen Zustellung im Hinblick auf den Beschluß des Bundesverfassungsgerichts aufrechterhalten werden kann, ist bereits vom II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs bezweifelt worden (BGHZ 118, 45, 47;… kritisch dazu MünchKomm-Wenzel, ZPO, 2. Aufl., 2000, § 203 Rdnr. 3), wurde aber von ihm nicht abschließend entschieden, weil dem Anspruch des Adressaten auf rechtliches Gehör durch Gewährung von Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die versäumte Einspruchsfrist Rechnung getragen werden konnte (BGHZ 118, 45, 47; ebenfalls offengelassen in BGH, Urteil vom 3. November 1993 - XII ZR 135/92, NJW 1994, 589 unter III 4b, sowie BGH, Beschluß vom 12. März 2001 - AnwZ (B) 22/00, nicht veröffentlicht).
  • BGH, 28.10.1998 - VIII ZR 190/98

    Zulässigkeit der Revision wegen Verletzung rechtlichen Gehörs und eines fairen …

    Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör reicht jedoch für eine "greifbare Gesetzwidrigkeit" regelmäßig nicht aus, so daß aus diesem Gesichtspunkt auch im Beschlußverfahren ein weiterer Rechtszug nicht eröffnet wäre (BGHZ 130, 97, 99; BGH, Urteile vom 18. Oktober 1989 - III ZR 111/88 - NJW 1990, 838, 840…, vom 8. November 1994 aaO unter I, 1 und vom 9. September 1997 - IX ZB 92/97 - NJW 1998, 82, vgl. zu der bei Verletzung des rechtlichen Gehörs erörterten Frage, ob und in welchen Fällen gegen rechtskräftige Urteile entsprechend § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO die Nichtigkeitsklage in Betracht kommt: BAG MDR 1994, 1044; BGH, Urteil vom 3. November 1993 - XII ZR 135/92 - NJW 1994, 589 unter III 1; vgl. BVerfG NJW 1992, 496;… MünchKomm/Braun, ZPO § 579 Rdnr. 20 f m.w.Nachw.).
  • BGH, 11.12.2002 - XII ZR 51/00

    Nichtigkeitsklage bei erschlichener öffentlicher Zustellung der Klage

    Der Senat hat die Frage in seinem Urteil vom 3. November 1993 (XII ZR 135/92 - NJW 1994, 589, 591 = FamRZ 1994, 237 f.) offen gelassen.

    Schon die Rechtssicherheit erfordere es, daß die Wirksamkeit einer öffentlichen Zustellung nicht noch nach Jahren mit dem Versuch des Nachweises in Frage gestellt werden könne, dem bewilligenden Gericht sei der Sachverhalt nicht richtig oder nicht vollständig vorgetragen worden (Senatsurteil vom 3. November 1993 aaO S. 591 f.).

  • BGH, 16.10.1995 - II ZR 298/94

    Rechtsnatur des Widerrufsrechts und des Rückgewähranspruchs

    Ein solcher Hinweis wäre allenfalls dann in Betracht gekommen, wenn das Vorbringen des Klägers ausreichende Anhaltspunkte dafür enthalten hätte, daß ein anderer materiell-rechtlicher Anspruch bestehen könnte, für dessen Einführung in den Prozeß eine Klageänderung erforderlich wäre (vgl. BGH, Urt. v. 3. November 1993 - XII ZR 135/92, NJW 1994, 589, 592).
  • BGH, 09.12.1999 - III ZR 73/99

    Fristwahrende Berufung gegen Urteil einer Kammer für Baulandsachen in …

    Aus § 518 Abs. 1 ZPO muß entnommen werden, daß nur bei Einreichung der Berufungsschrift bei dem hierfür zuständigen Gericht eine wirksame Berufungseinlegung vorliegt, der Eingang der Berufungsschrift bei einem anderen Gericht die Frist also grundsätzlich nicht wahren kann (BGH, Urteil vom 3. November 1993 - XII ZR 135/92 - NJW 1994, 589, 590; vgl. auch BGHZ 71, 367, 374;… Baumbach/Albers ZPO 58. Aufl. § 518 Rn. 5;… Stein/Jonas/Grunsky ZPO 21. Aufl. § 518 Rn. 1;… Musielak/Ball ZPO § 518 Rn. 16).
  • BGH, 13.06.2012 - XII ZR 77/10

    Verfahren auf Nichtigerklärung einer nach italienischem Recht durch ein deutsches …

    Die Meistbegünstigung führt nämlich nicht zu einer dem korrekten Verfahren widersprechenden Erweiterung des Instanzenzugs (BGH Beschlüsse vom 5. Juli 1990 - LwZR 7/89 - NJW-RR 1990, 1483 mwN;… vom 27. Januar 2010 - AnwZ (B) 104/09 - juris Rn. 4; vom 8. Mai 2006 - II ZB 10/05 - NJW-RR 2006, 1184 f.; BGHZ 124, 192, 194 f. = WM 1994, 257 und Senatsbeschluss vom 3. November 1993 - XII ZR 135/92 - FamRZ 1994, 237, 238;… Rosenberg/Schwab/Gottwald ZPO 17. Aufl. § 135 Rn. 13).
  • OLG Dresden, 29.01.2007 - 8 U 1938/06

    Erhebung von Nichtigkeitsklage wegen mangelnder Vertretung gemäß § 586 Abs. 3 …

    Soweit der Bundesgerichtshof für den Fall unberechtigter öffentlicher Zustellung eines Urteils § 586 Abs. 3 ZPO für unanwendbar gehalten hat (NJW 1994, 589), ergibt sich daraus nichts anderes.
  • OLG Hamm, 10.01.2000 - 6 UF 120/99

    Wiederaufnahme des Scheidungsverfahrens - Beseitigung nachteiliger …

    Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme ist nicht nur glaubhaft gemacht (§ 589 Abs. 2 ZPO ) sondern steht zur Überzeugung des Senats fest, dass die Klägerin die nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (NJW 1994, 589 ff.), der der Senat folgt, für den Fristbeginn gemäß § 586 Abs. 2 Satz 1 ZPO maßgebliche Kenntnis von dem Urteil vom 14.05.1998 und dessen öffentlicher Zustellung erst Ende November 1998 erlangt hat.

    Die Revision hat der Senat- entsprechend einer Anregung des Beklagten - im Anblick darauf zugelassen, dass der Bundesgerichtshof die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO dann analog anzuwenden ist, wenn als Folge einer öffentlichen Zustellung oder auf andere Weise vor der Entscheidung kein rechtliches Gehör gewährt worden ist, in seiner bereits genannten Entscheidung NJW 1994, 589 ff. ausdrücklich offengelassen und- soweit ersichtlich - auch anderweitig bis lang noch nicht beantwortet hat.

  • OLG Dresden, 18.12.2006 - 8 U 1938/06

    Wiederaufnahme bei einem Versäumnisurteil, das im schriftlichen Vorverfahren des …

    Soweit der Bundesgerichtshof für den Fall unberechtigter öffentlicher Zustellung eines Urteils § 586 Abs. 3 ZPO für unanwendbar gehalten hat (NJW 1994, 589), ergibt sich daraus nichts anderes.
  • LSG Baden-Württemberg, 31.01.2006 - L 13 KN 2837/05

    Unzulässige Nichtigkeitsklage

    Es kann offen bleiben, ob sich die Frist bei einem hier allein in Betracht kommenden auf eine analoge Anwendung des § 579 Abs. 1 Nr. 4 ZPO gestützten Nichtigkeitsgrund nach Maßgabe des § 586 Abs. 2 (so für den Fall der unterbliebenen Zustellung der Entscheidung BGH, NJW 1994, 589;… OLG Frankfurt, a.a.O;… OLG Hamm, a.a.O.) oder - was hier angesichts der erfolgten Zustellung der Entscheidung näher liegt - nach § 586 Abs. 3 ZPO (so das SG) bemisst.
  • OLG Celle, 13.03.2000 - 15 UFH 1/00

    Selbstständiges Beweisverfahren sowie Beweiserfordernis und Beweisanordnung; …

  • OLG Düsseldorf, 22.02.2002 - 1 WF 8/02

    Wiederaufnahmeklage in Kindschaftssachen; Anwendung von § 641 i Abs. 4 ZPO auf …

  • OLG München, 16.10.1997 - 12 WF 1147/97

    Kürzung des Unterhalts wegen Leistungsminderung durch Arbeitslosigkeit

  • LAG Köln, 21.08.1999 - 4 Ta 315/97

    Bewilligung der öffentlichen Zustellung ; Einwand des Rechtsmißbrauchs ; …

  • LG Düsseldorf, 20.01.2004 - 4a O 321/02

    Formnichtigkeit eines Lizenzvertrags

  • LG Düsseldorf, 16.12.2003 - 4 O 319/02

    Lizenzvertrag

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