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Weitere Entscheidung unten: BGH, 13.01.1983

Rechtsprechung
   BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1983,223
BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81 (https://dejure.org/1983,223)
BGH, Entscheidung vom 27.01.1983 - III ZR 131/81 (https://dejure.org/1983,223)
BGH, Entscheidung vom 27. Januar 1983 - III ZR 131/81 (https://dejure.org/1983,223)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zahlung einer Entschädigung wegen der Erteilung rechtswidriger Baugenehmigungen - Voraussetzungen einer Entschädigung nach dem Ordnungsbehördengesetz NRW (OBG NW) - Wirksamkeit einer Baugenehmigung trotz eines für nichtig erklärten Bebauungsplans - Rechtsschutz gegen ...

  • Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)(kostenpflichtig, Leitsatz frei)

    § 41 Abs. 1 Buchst. b ) OBG. i d. F. v. 28.10.1969 = § 39 Abs. 1 Buchst. b ) OBG i. d. F. v. 13.5.1980; § 839 BGB.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 86, 356
  • NJW 1983, 1795
  • MDR 1983, 470
  • NVwZ 1984, 291
  • NVwZ 1984, 333 (Ls.)
  • VersR 1983, 455
  • WM 1983, 475
  • DVBl 1983, 628
  • BauR 1983, 226
 
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Wird zitiert von ... (46)Zitiert selbst (24)

  • BVerwG, 25.02.1977 - 4 C 22.75

    Anforderungen an das objekt-rechtliche Gebot der Rücksichtnahme

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    Der Nachbar ist in seinen eigenen Rechten betroffen, wenn die bei der Erteilung der Baugenehmigung verletzte Norm des Baurechts nicht nur öffentlichen Interessen, sondern - zumindest auch - seinen Individualinteressen zu dienen bestimmt ist und damit nachbarschützenden Charakter hat (BVerwGE 52, 122, 128;… Friauf a.a.O. S. 605 f.;… Bender/Dohle a.a.O. Rdn. 26;… Ernst/Hoppe a.a.O. Rdn. 453).

    Dem Gebot der Rücksichtnahme kommt drittschützende Wirkung zu, "soweit in qualifizierter und zugleich individualisierter Weise auf schutzwürdige Interessen eines erkennbar abgegrenzten Kreises Dritter Rücksicht zu nehmen ist" (BVerwGE 52, 122, 128 ff.).

    Das auch für den Außenbereich geltende (BVerwGE 52, 122, 125 f. m.w.Nachw.) Gebot der Rücksichtnahme ist, wie die Ausführungen zu 4 b) ergeben, nicht verletzt.

  • BGH, 24.06.1982 - III ZR 169/80

    Keine Amtshaftung wegen nichtigen Bebauungsplans

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    Der Begriff der "Maßnahme" ist, wie der erkennende Senat wiederholt entschieden hat, bewußt weit gefaßt worden (Senatsurteile BGHZ 72, 273, 275; 84, 292, 294, jew. m.w. Nachw.).

    Darunter fällt grundsätzlich auch die Erteilung einer Baugenehmigung, die einen Verwaltungsakt bildet (BGHZ 84, 292, 294).

    Die Mitglieder des Gemeinderats der Rechtsvorgängerin der Beklagten haben bei der Verabschiedung des - später für nichtig erklärten - Bebauungsplans keine Amtspflichten verletzt, die ihnen gegenüber der Klägerin und ihrem Ehemann als planbetroffenen Grundstückseigentümern oblagen (Senatsurteil BGHZ 84, 292, 298 ff.).

  • BGH, 12.10.1978 - III ZR 162/76

    Verjährung eines Amtshaftungsanspruches wegen rechtswidrig erteilter …

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    Beruht die Rechtswidrigkeit einer Baugenehmigung auf der Verletzung baurechtlicher Vorschriften, die keinen nachbarschützenden Charakter haben, so kann der "betroffene" Nachbar Schadensersatz weder nach § 41 Satz 1 Buchst. b) OBG (heute § 39 OBG) noch nach Amtshaftungsgrundsätzen (§ 839 BGB, Art. 34 GG) verlangen (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 12. Oktober 1978 - III ZR 162/76 = NJW 1979, 34 = LM § 852 BGB Nr. 34).

    Auch dem betroffenen Nachbarn gegenüber kann eine zu Unrecht erteilte Baugenehmigung eine entschädigungsfähige rechtswidrige Maßnahme im Sinne der angeführten Vorschrift darstellen (Senatsurteil vom 12. Oktober 1978 - III ZR 162/77 - NJW 1979, 34, 36 = LM § 852 BGB Nr. 64 - DVBl 1979, 112 [BGH 12.10.1978 - III ZR 162/76]).

    Der Ablehnung von Entschädigungsansprüchen stehen die Ausführungen im erwähnten Senatsurteil vom 12. Oktober 1978 - III ZR 162/76 - (…aaO) schon deshalb nicht entgegen, weil dort ein im entscheidenden Punkte abweichender Sachverhalt zu beurteilen war.

  • BVerwG, 13.03.1981 - 4 C 1.78

    Gebot der Rücksichtnahme - Drittschutz - Ausgleich - Belästigung - Nachbar - …

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    Das gilt auch für die Neufassung der Vorschrift durch das BBauG 1976 (BVerwG ZfBR 1981, 149).

    Das (objektivrechtliche) Gebot der Rücksichtnahme kann (auch) im unbeplanten Innenbereich unter engen Voraussetzungen Nachbarschutz begründen; es ist Bestandteil des § 34 BBauG 1960/§ 34 Abs. 1 BBauG 1976/79 (BVerwG Buchholz 406.19 Nachbarschutz Nr. 44 = BauR 1981, 354; 406.11 § 34 BBauG Nr. 88).

  • BVerwG, 13.06.1969 - IV C 234.65

    Nachbarklage gegen einen "Befreiungsbeschluß" für ein Vorhaben im nicht beplanten …

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    § 34 BBauG 1960, nach dem das Vorhaben Medico zu beurteilen ist, hat (wenn man das noch zu erörternde Gebot der Rücksichtnahme außer Betracht läßt) keine nachbarschützende Wirkung (BVerwGE 32, 173).

    Ein Grundstückseigentümer kann durch eine rechtswidrige Baugenehmigung, auch wenn diese nicht gegen eine nachbarschützende Norm des einfachen Rechts verstößt, in einer Nachbarschutz begründenden Weise in seinem Eigentumsrecht verletzt sein, wenn die Genehmigung bzw. ihre Ausnutzung die vorgegebene Grundstückssituation nachhaltig verändert und dadurch den Nachbarn schwer und unerträglich trifft (BVerwGE 32, 173, 178 f.; 50, 282, 286 f.;… Ernst/Hoppe a.a.O. Rdn. 454;… Friauf a.a.O. S. 609;… Finkelnburg/Ortloff a.a.O. S. 272).

  • BVerwG, 06.12.1967 - IV C 94.66

    Abgrenzung zwischen Innen- und Außenbereich; Fehlende nachbarschützende Funktion …

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    § 35 Abs. 2 BBauG hat grundsätzlich keine nachbarschützende Funktion (BVerwGE 28, 268, 273 f.;… Finkelnburg/Ortloff a.a.O. S. 271).
  • BVerwG, 16.04.1971 - IV C 66.67

    Vorbeugende Unterlassungsklage gegen erwartete Baugenehmigungen zugunsten von …

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    Ob und inwieweit § 35 Abs. 1 BBauG nachbarschützende Wirkung entfaltet (vgl. BVerwG DVBl 1969, 263 ff.; 1971, 746 ff.), kann schon deshalb offenbleiben, weil das Vorhaben der Klägerin nicht privilegiert ist.
  • BGH, 25.01.1973 - III ZR 256/68

    Rechtswidrige Erlaubnis - § 839 BGB, Drittgerichtetheit

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    Zwar obliegt den Baugenehmigungsbehörden die Pflicht, eine den bauordnungsrechtlichen Vorschriften widersprechende Baugenehmigung nicht zu erteilen, auch gegenüber dem Bauherrn (Senatsurteil BGHZ 60, 112; vgl. auch Senatsurteil NJW 1969, 234 = LM § 839 Cb BGB Nr. 10).
  • BVerwG, 21.10.1968 - IV C 13.68

    Auf die Beeinträchtigung öffentlicher Belange gestützte Nachbarklage des …

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    Ob und inwieweit § 35 Abs. 1 BBauG nachbarschützende Wirkung entfaltet (vgl. BVerwG DVBl 1969, 263 ff.; 1971, 746 ff.), kann schon deshalb offenbleiben, weil das Vorhaben der Klägerin nicht privilegiert ist.
  • BGH, 25.11.1968 - III ZR 73/67

    Pflicht der Baugenehmigungsbehörden zur Nichtgenehmigung gewerblicher, das Wohnen …

    Auszug aus BGH, 27.01.1983 - III ZR 131/81
    Zwar obliegt den Baugenehmigungsbehörden die Pflicht, eine den bauordnungsrechtlichen Vorschriften widersprechende Baugenehmigung nicht zu erteilen, auch gegenüber dem Bauherrn (Senatsurteil BGHZ 60, 112; vgl. auch Senatsurteil NJW 1969, 234 = LM § 839 Cb BGB Nr. 10).
  • BGH, 04.05.1964 - III ZR 142/62
  • BGH, 09.02.1979 - V ZR 108/77

    Ästhetische Beeinträchtigung einer Grundstückseinfriedigung

  • BVerwG, 26.03.1976 - IV C 7.74

    Nachbarrechtlicher Abwehranspruch gegen eine rechtswidrige ein Notwegerecht nach …

  • BGH, 08.06.1976 - VI ZR 50/75

    Anspruch auf Schadensersatz wegen einer unerlaubten Handlung; Vorliegen einer zum …

  • BVerwG, 14.07.1978 - 7 N 1.78

    Gerichtsbesetzung bei Vorlagen im Normenkontrollverfahren; …

  • BVerwG, 28.04.1967 - IV C 10.65

    Nachbarrechtliche Abwehransprüche gegen einen Garagenbau; Begriff des "Baublocks" …

  • BVerwG, 15.01.1982 - 4 C 58.79

    Zulässigkeit einer Diskothek im unbeplanten Innenbereich; Nutzungsänderung bei …

  • BGH, 27.11.1963 - V ZR 201/61

    Reichsgaragenordnung als Schutzgesetz

  • BGH, 30.04.1976 - V ZR 188/74

    Vorschriften über Bauwich als Schutzgesetze

  • BVerwG, 23.08.1974 - IV C 29.73
  • BGH, 02.10.1978 - III ZR 9/77

    Allgemeiner enteignungsgleicber Eingriff und spezialgesetzliche Regelung

  • BGH, 21.12.1973 - V ZR 107/72

    Schadensersatz wegen schuldhafter Verletzung eines Schutzgesetzes - …

  • BGH, 25.09.1980 - III ZR 18/79

    Enteignungsentschädigung bei Veränderungssperre; Rechtswidrigkeit einer …

  • BGH, 22.03.1979 - III ZR 22/78

    Ersatz von Zinsschäden für eine rechtswidrige Heranziehung zur Bardepotpflicht - …

  • BGH, 10.12.1987 - III ZR 220/86

    Haftung der öffentlichen Hand für Waldschäden

    Das Vorsorgegebot dient nur dem Allgemeininteresse und entfaltet keine drittschützende Wirkung (BVerwGE 65, 313, 320); seine Verletzung kann daher keine Entschädigungsansprüche (oder Amtshaftungsansprüche) auslösen (vgl. Senatsurteil BGHZ 86, 356, 361 ff.) Entschädigungsansprüche scheiden zudem deshalb aus, weil der Kläger in den Tatsacheninstanzen eine rechtswidrige Erteilung immissionsschutzrechtlicher Genehmigungen (auch außerhalb des Anwendungsbereichs des Vorsorgegebots) nicht behauptet hat.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.08.2003 - 15 B 1137/03

    Schutz gegen Konkurrenz durch kommunale Betriebe?

    Zwar mögen die Fragen, ob eine Norm Schutznorm i.S.d. § 823 Abs. 2 BGB und ob sie drittschützend im Sinne des Verwaltungsrechts ist, zusammenhängen, vgl. BGH, Urteil vom 27.1.1983 - III ZR 131/81 -, BGHZ 86, 356 (362), jedoch sind sie nicht deckungsgleich.
  • BGH, 10.12.1986 - VIII ZR 349/85

    Vereinbarung einer Rücktrittsklausel bei Störungen der öffentlichen Sicherheit …

    Denn dessen Unanfechtbarkeit bzw. Bestandskraft schließt die inzidente Prüfung seiner Fehlerhaftigkeit als Vorfrage in einem Schadensersatzprozeß vor den ordentlichen Gerichten nicht aus (vgl. zur Amtshaftung BGHZ 9, 129, 131; 86, 356, 359; BGH-Urteil vom 17. Januar 1985 - III ZR 109/83 = VersR 1985, 492, 494).
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Rechtsprechung
   BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81   

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BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81 (https://dejure.org/1983,791)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • ArgeLandentwicklung

    Bindung; Enteignungsgleicher Eingriff; Flurbereinigungsgericht; Ordentliches Gericht; Zuständigkeit; Zuständigkeit ordentlicher Gerichte

    Enthalten in der kostenlosen behördlichen Rechtsprechungsdatenbank RzF, welche zunächst heruntergeladen und installiert werden muß.

  • Wolters Kluwer

    Streit um die Höhe der Enteignungsentschädigung bei Teilnahme an einer Flurbereinigungsmaßnahme wegen schlechter Beschaffenheit eines im Verfahren erworbenen Grundstücks - Zulässigkeit des ordentlichen Rechtswegs bei Flurbereinigungsmaßnahmen und Bindung des Gerichts an ...

  • Baurechtssammlung (Wolters Kluwer)

    Art. 14 GG; §§ 1, 44, 140 FlurbG.

  • ArgeLandentwicklung (Volltext/Auszüge)

    Ordentliches Gericht/Zuständigkeit; Ordentliches Gericht/Bindung; Flurbereinigungsgericht/Zuständigkeit; Enteignungsgleicher Eingriff/Zuständigkeit ordentlicher Gerichte

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 86, 226
  • NJW 1983, 1661
  • MDR 1983, 470
  • NVwZ 1983, 499 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (23)Zitiert selbst (15)

  • BGH, 29.03.1976 - III ZR 98/73

    Enteignende Wirkung einer Unternehmensflurbereinigung

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Das Berufungsgericht ist weitgehend dem Senatsurteil vom 29. März 1976 (III ZR 98/73 - BGHZ 66, 173) gefolgt.

    Ob sie ausreicht, das dem Eigentümer auferlegte Sonderopfer auszugleichen oder ob ein nicht ausgeglichener, in Geld zu entschädigender Rest (§ 88 Nr. 4 Satz 4 FlurbG) verbleibt, ist als notwendige Vortrage der Entscheidung über die Höhe der Enteignungsentschädigung vom Zivilgericht in eigener Verantwortung und ohne Bindung an den Ausgang des flurbereinigungsgerichtlichen Verfahrens zu prüfen (§ 88 Nr. 7 FlurbG; Art. 14 Abs. 3 Satz 3 GG; BGHZ 66, 173, 176).

    Diese hier vertretene Auffassung steht nicht in Widerspruch zu dem Urteil des Senats vom 29. März 1976 (aaO).

  • BGH, 03.03.1958 - III ZR 157/56

    Umlegung und Enteignung

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Das ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt (so u.a. BGHZ 27, 15; 35, 175, 179 f.; 63, 81, 84 ff. [BGH 19.09.1974 - III ZR 12/73] ; BVerwGE 1, 225, 228 f.; 6, 79; 12, 1).

    Die bisher unregelmäßig im Gemenge liegenden Grundstücke sollen planmäßig derart neu verteilt werden, daß jeder Eigentümer einen dem bisherigen gleichwertigen, nach seiner Lage jedoch rationeller zu bewirtschaftenden Grundbesitz erhält (BVerwGE 3, 156, 157; BGHZ 27, 15, 23).

  • BVerwG, 06.10.1960 - I C 64.60

    Städtische Umlegung von Grundstücken - Gewährung von Entschädigungsleistungen

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Soweit den Beteiligten eine Landabgabe zugunsten des Unternehmens abgefordert wird, stellt das einen Enteignungstatbestand dar (§ 88 Nr. 4 Satz 4 FlurbG; BVerwGE 3, 156, 157; 12, 1, 2).

    Das ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt (so u.a. BGHZ 27, 15; 35, 175, 179 f.; 63, 81, 84 ff. [BGH 19.09.1974 - III ZR 12/73] ; BVerwGE 1, 225, 228 f.; 6, 79; 12, 1).

  • BVerwG, 20.02.1956 - I B 97.55

    Voraussetzungen für die Bewilligung des Armenrechts (Prozesskostenhilfe) - …

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Soweit den Beteiligten eine Landabgabe zugunsten des Unternehmens abgefordert wird, stellt das einen Enteignungstatbestand dar (§ 88 Nr. 4 Satz 4 FlurbG; BVerwGE 3, 156, 157; 12, 1, 2).

    Die bisher unregelmäßig im Gemenge liegenden Grundstücke sollen planmäßig derart neu verteilt werden, daß jeder Eigentümer einen dem bisherigen gleichwertigen, nach seiner Lage jedoch rationeller zu bewirtschaftenden Grundbesitz erhält (BVerwGE 3, 156, 157; BGHZ 27, 15, 23).

  • BGH, 30.04.1953 - III ZR 268/51

    Masseur-Praxis - Bindung der Zivilgerichte an ein rechtskräftiges …

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Die Zivilgerichte sind nach ständiger Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Gleichwertigkeit aller Gerichtszweige an verwaltungsgerichtliche Urteile im Rahmen ihrer Rechtskraftwirkungen gebunden, die - wie hier - zwischen den Parteien ergangen sind (BGHZ 9, 329, 332; 10, 220; 20, 379, 383).
  • BVerwG, 09.11.1954 - I B 145.53

    Verfassungsmäßigkeit/Flurbereinigung; Enteignung/Flurbereinigung

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Das ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt (so u.a. BGHZ 27, 15; 35, 175, 179 f.; 63, 81, 84 ff. [BGH 19.09.1974 - III ZR 12/73] ; BVerwGE 1, 225, 228 f.; 6, 79; 12, 1).
  • BGH, 19.09.1974 - III ZR 12/73

    Erstattung von Rechtsberatungskosten aus dem Umlegungsverfahren

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Das ist in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts anerkannt (so u.a. BGHZ 27, 15; 35, 175, 179 f.; 63, 81, 84 ff. [BGH 19.09.1974 - III ZR 12/73] ; BVerwGE 1, 225, 228 f.; 6, 79; 12, 1).
  • BGH, 17.05.1956 - III ZR 280/54

    Gründe des Urteils eines Verwaltungsgerichts

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Die Zivilgerichte sind nach ständiger Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Gleichwertigkeit aller Gerichtszweige an verwaltungsgerichtliche Urteile im Rahmen ihrer Rechtskraftwirkungen gebunden, die - wie hier - zwischen den Parteien ergangen sind (BGHZ 9, 329, 332; 10, 220; 20, 379, 383).
  • BGH, 09.07.1953 - III ZR 193/51

    Haftung aus Funktionsnachfolge

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Die Zivilgerichte sind nach ständiger Rechtsprechung wegen grundsätzlicher Gleichwertigkeit aller Gerichtszweige an verwaltungsgerichtliche Urteile im Rahmen ihrer Rechtskraftwirkungen gebunden, die - wie hier - zwischen den Parteien ergangen sind (BGHZ 9, 329, 332; 10, 220; 20, 379, 383).
  • BVerwG, 21.07.1959 - I C 39.59

    Nachträgliche Berücksichtigung von Einwendungen gegen eine Schätzung im Rahmen …

    Auszug aus BGH, 13.01.1983 - III ZR 118/81
    Mögen die von ihnen geltend gemachten Nachteile teilweise auch erst nach dem Erlaß des Urteils des Verwaltungsgerichtshofs eingetreten sein (s.a. die Ausschlußwirkung des § 59 Abs. 2 FlurbG u. dazu BVerwGE 9, 93, 94 u. BVerwG RdL 1968, 193, 194 sowie Seehusen/Schwede FlurbG 3. Aufl. § 59 Anm. 2).
  • BGH, 30.06.1977 - III ZR 74/75

    Bindungswirkung einer von einem Flurbereinigungsgericht ausgesprochenen …

  • BGH, 12.10.1959 - III ZR 48/58

    Umlegung und Enteignung

  • BGH, 25.05.1961 - III ZR 60/60

    Rechtsweg für Streit zwischen Umlegungsbeteiligten

  • BVerwG, 19.12.1957 - I C 76.57

    Anforderungen an eine Geldabfindung für die Eigentümer als …

  • BVerwG, 17.04.1968 - IV B 91.67

    Versäumung der Beschwerdefrist wegen Abfindung - Nachträglicher Ausgleich für …

  • BGH, 07.02.1992 - V ZR 246/90

    Sachmängelgewährleistung für Bebaubarkeit eines Kaufgrundstücks, orientiert am …

    Einem ohne gerichtliches Erkenntnis bestandkräftigen Verwaltungsakt kommt dagegen eine solche Wirkung nicht zu (BGHZ 86, 226, 232; 356, 359; 90, 17, 23; 113, 17, 19 ff [BGH 15.11.1990 - III ZR 302/89]; vgl. auch BGHZ 95, 28, 35).
  • BVerwG, 14.03.1985 - 5 C 130.83

    Flurbereinigung zur Errichtung eines Prüfgeländes für Kraftfahrzeuge; "Boxberg"; …

    Bei dieser Vorschrift handelt es sich um eine Sonderregelung im Rahmen des städtebaulichen Umlegungsverfahrens, das von der Interessenlage her nur mit der Regelflurbereinigung, nicht aber auch mit der hier in Rede stehenden Flurbereinigung aus Anlaß einer städtebaulichen Maßnahme verglichen werden kann (zu letzterem s. auch BGHZ 86, 226 [BGH 13.01.1983 - III ZR 118/81]).

    Dies entspricht - auch hinsichtlich der Landabzüge nach § 47 FlurbG - der ständigen Rechtsprechung sowohl des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 1, 225 [BVerwG 09.11.1954 - I B 145/53]; 2, 154 [BVerwG 21.06.1955 - I C 166/53]; 8, 95 ; Beschluß vom 9. Juli 1964 - BVerwG 1 CB 43.64 - <RdL 1964, 328/329>; BVerwGE 29, 257 [BVerwG 29.03.1968 - IV C 104/65]; Beschluß vom 20. März 1975 - BVerwG 5 B 74.72 - <RdL 1975, 271 f.>; BVerwGE 69, 183 [BVerwG 12.04.1984 - 5 C 110/83]) als auch des Bundesgerichtshofs (BGHZ 27, 15 [BGH 03.03.1958 - III ZR 157/56]; 35, 175 ; 63, 81 ; 86, 226 ).

  • BGH, 06.02.1986 - III ZR 109/84

    Amtspflichten bei Betrieb einer Kläranlage; Unterbrechung der Verjährung durch …

    Die Rechtmäßigkeit des Planfeststellungsbescheids vom 23. April 1975 steht für den erkennenden Senat bindend fest, nachdem die dagegen gerichtete Anfechtungsklage der Kläger im Verwaltungsrechtsweg rechtskräftig abgewiesen worden ist (Senatsurteil BGHZ 86, 226, 232, ständ. Rspr.).
  • OLG Jena, 21.11.2002 - 1 U 24/00

    Öffentlicher Weg aufgrund Widmungsfiktion

    Zwar sind die Zivilgerichte nach ständiger Rechtsprechung wegen der grundsätzlichen Gleichwertigkeit aller Gerichtszweige an verwaltungsgerichtliche Urteile gebunden, dies jedoch nur im Rahmen ihrer Rechtskraftwirkung (BGHZ 86, 226, 232; BGH NJW 1992, 313, 314).
  • BGH, 18.12.1987 - V ZR 163/86

    Pfändung von Eigentümergrundschulden durch die Finanzbehörde

    Diese Rüge kann schon deshalb keinen Erfolg haben, weil mit der rechtskräftigen Abweisung der Klage des (jetzigen) Beklagten auf Aufhebung dieses Bescheides durch das Urteil des Bundesfinanzhofs vom 10. November 1983 die Rechtmäßigkeit des Bescheides vom 30. November 1977 auch mit Wirkung für die Zivilgerichte bindend feststeht (BGHZ 86, 226, 232 f.; Senatsurt. v. 12. November 1986, V ZR 273/84, NJW 1987, 773 f. m. w. Nachw.).
  • BGH, 10.06.1985 - III ZR 3/84

    Bindung an straßenrechtliche Planfeststellung im Entschädigungsverfahren

    Steht z. B. auf Grund eines verwaltungsgerichtlichen Urteils rechtskräftig fest, daß ein Verwaltungsakt rechtmäßig ist, so kann das Zivilgericht keine Entschädigung wegen eines enteignungsgleichen rechtswidrigen Eingriffs zusprechen (Senatsurteil BGHZ 86, 226, 232 f.).
  • BVerwG, 10.12.2014 - 9 C 11.13

    Bodenordnungsplan; Minderausweisung; Geldabfindung; Privatnützigkeit; …

    Das Abfindungsgrundstück stelle unter dem Leitgedanken der Wertgleichheit der Abfindung das eingebrachte Grundstück in verwandelter Form dar (BGH, Urteile vom 13. Januar 1983 - III ZR 118/81 - BGHZ 86, 226 und vom 16. November 2007 - V ZR 214/06 - NVwZ 2008, 591 jeweils m.w.N).
  • BVerwG, 03.11.1988 - 5 C 18.85

    Entscheidungsbefugnis ordentlicher Gerichte bei Streitigkeiten über Abfindungen …

    Dies folgt, soweit über den Wert der Abfindung im Rahmen eines nach den §§ 1,4 FlurbG angeordneten Regelflurbereinigungsverfahrens zu befinden ist, im Einklang mit der bisherigen Rechtsprechung (s. etwa BVerwGE 1, 225 [BVerwG 09.11.1954 - I B 145/53]; 8.95 ; 69.183 ; BGHZ 27, 15 [BGH 03.03.1958 - III ZR 157/56]; 86, 226 ; 98, 85 ; auch BVerfGE 24.367 ) ausschlaggebend daraus, daß es sich bei dieser Verfahrensart im Hinblick auf ihre in erster Linie privatnützige Zielrichtung grundsätzlich nicht um eine Enteignung, sondern um eine Inhalts- und Schrankenbestimmung in der Bedeutung des Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG handelt (ebenso Papier. JZ 1987.619; Schmidt-Aßmann, NJW 1987.1587).

    Ist diese Voraussetzung erfüllt, erstreckt sich die Prüfungskompetenz des Zivilrichters nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 66.173 ; 86, 226 ;Urteil vom 22. September 1983 - III ZR 113/82 - <RdL 1984, 101/102>) auch darauf, ob die dem Teilnehmer - allein oder zusammen mit der Geldentschädigung - gegebene Landabfindung unter enteignungsrechtlichen Gesichtspunkten einen Minderwert aufweist, d.h. in Ansehung der eigentumsmäßig verfestigten Qualität hinter der Landeinlage zurückbleibt (s. auchSenatsbeschluß vom 11. Mai 1988 - BVerwG 5 B 129.86 - RdL 1988, 328>).

  • OLG Frankfurt, 17.12.2001 - 1 U 133/98

    Amtspflichtverletzung der Gemeinde bei Zuweisung eines Neugrundstückes im …

    Da es den Klägern im Wege der Surrogation (§ 63 BauGB) dem Eigentumsrecht am Grundstück untergeschoben" wird (…BGHR Bundesbaugesetz § 72, Rechtsänderung 1; NJW 1983, 1661, 1662), sind die Kläger in den Kreis der geschützten Dritten einbezogen.

    Dadurch werden grundsätzlich Entschädigungsansprüche aus dem Gesichtspunkt des enteignungsgleichen Eingriffs ausgelöst (BGH NJW 1981, 2123; NJW 1983, 1661, 1662).

  • BFH, 01.07.2010 - IV R 7/08

    Keine Rücklagenübertragung auf Abfindungsgrundstücke im Flurbereinigungsverfahren

    Das Abfindungsgrundstück stellt in diesem Sinne --unter dem Leitgedanken der Wertgleichheit der Abfindung-- das eingebrachte Grundstück in verwandelter Gestalt dar (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 13. Januar 1983 III ZR 118/81, BGHZ 86, 226).
  • BGH, 18.09.1991 - XII ZB 169/90

    Versorgungsausgleich bei vorzeitiger Versetzung in den Ruhestand - Bindung der …

  • BGH, 28.11.2014 - LwZR 6/13

    Flurbereinigung: Fortsetzung eines an alten Grundstücken bestehenden …

  • BGH, 15.05.1986 - III ZR 241/84

    Rechtsstellung des Teilnehmers eines Flurbereinigungsverfahrens

  • BVerfG, 08.07.1998 - 1 BvR 851/87

    Eigentumsgarantie und Flurbereinigung

  • BVerwG, 19.05.1989 - 5 B 15.89

    Durchführung einer Unternehmensflurbereinigung - Gewährung einer angemessenen …

  • OLG Frankfurt, 02.07.2004 - 24 U 15/96

    Nachbarrecht: Bindungswirkung der verwaltungsgerichtlichen Erkenntnis zur …

  • FG Nürnberg, 08.02.2017 - 5 K 153/15

    Beurteilung des Verfahrens des freiwilligen Landtauschs

  • BVerwG, 05.06.2000 - 11 B 23.00

    Anforderungen für die Rechtfertigung der Zulassung der Revision - Überprüfung …

  • BFH, 29.10.1986 - II R 59/85

    Sportverein - Gemeinnützigkeit - Erwerb von Grundstücke - Schlittschuhbahn - …

  • VGH Baden-Württemberg, 29.04.1992 - 5 S 2922/90

    Beeinträchtigung eines Nachbargrundstückes infolge einer Aufforstungsgenehmigung; …

  • BGH, 26.01.1989 - III ZR 75/88

    Drittbezogenheit der Aufklärungspflicht der Hauptfürsorgestelle im …

  • BGH, 20.10.1988 - III ZR 169/87

    Gewerbsmäßige Verwaltung fremder Vermögenswerte bei der Abwicklung von …

  • BGH, 26.05.1983 - III ZR 63/82

    Landabfindung als besonderer Art der Enteignungsentschädigung zum Ausgleich eines …

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