Rechtsprechung
   BVerfG, 13.02.2007 - 1 BvR 421/05   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • openjur.de
  • Bundesverfassungsgericht

    Pflicht des Gesetzgebers, ein rechtsförmiges Verfahren allein zur Feststellung der Vaterschaft bereitzustellen - Vaterschaftsanfechtungsverfahren nach §§ 1600 ff BGB wird dem Recht des Vaters allein auf Kenntnis der Abstammung des Kindes von ihm nicht gerecht

  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut PDF
  • Jurion

    Verwertbarkeit eines heimlich eingeholten DNA-Gutachtens im Rahmen eines gerichtlichen Vaterschaftsanfechtungsverfahrens ; Erforderlichkeit der Zustimmung des betroffenen Kindes oder seiner Mutter als gesetzliche Vertreterin zur Klärung der Vaterschaft; Gewährleistung einer hinreichenden Möglichkeit des Vaters zur Kenntniserlangung und Feststellung der Abstammung des Kindes ; Anforderungen an die Schlüssigkeit und Substantiierung des Vortrags bei der Darlegung von Zweifeln an der Vaterschaft ; Umfang des Schutzes der Persönlichkeitsrechte bei Abstammungsuntersuchungen; Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Eltern-Kind-Verhältnisses ; Wirksamkeit einer Anerkennung der Vaterschaft ; Überführung des Abstammungsverfahrens in ein streitiges Verfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit ; Recht des Vaters auf Kenntnis der Abstammung des Kindes ; Recht des Kindes auf informationelle Selbstbestimmung ; Verminderte Zeugungsfähigkeit als hinreichender Umstand für Zweifel an der Vaterschaft ; Verwertung von Beweisen und Erkenntnissen im gerichtlichen Verfahren

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Vaterschaftstest (heimlicher) - heimliches Abstammungsgutachten

  • nwb

    GG Art. 2 Abs. 1, Art. 1 Abs. 1

  • datenschutz.eu
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 1592, 1600 ff.
    Gesetzgeber muss Verfahren zur Feststellung der Vaterschaft einführen

  • ra-arnst.de

    Keine Verwertung heimlicher Vaterschaftstests im gerichtlichen Verfahren

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Vaterschaftsanfechtungsklage und Überprüfung der Abstammung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1; BGB § 1600
    Heimlicher Vaterschaftstest darf im gerichtlichen Verfahren nicht verwertet werden - Gesetzgeber muss aber Verfahren allein zur Feststellung der Vaterschaft bereitstellen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (13)

  • IWW (Kurzinformation)

    Abstammung - Heimlicher Vaterschaftstest

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Heimlicher Vaterschaftstest darf im gerichtlichen Verfahren nicht verwertet werden - Gesetzgeber muss aber Verfahren allein zur Feststellung der Vaterschaft bereitstellen

  • rechtseck.de (Kurzinformation)

    Keine gerichtliche Verwertbarkeit heimlicher Vaterschaftstests

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Heimliche Vaterschaftstests sind unzulässig - Gesetzgeber muss aber Verfahren zur Feststellung der Vaterschaft bereitstellen

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Heimliche Vaterschaftstests zur Zeit gerichtlich nicht verwertbar

  • kanzlei-finkenzeller.de (Kurzinformation)

    Heimlicher Vaterschaftstest bleibt illegal

  • meisterernst.de (Zusammenfassung und Kurzinformation)

    Heimlicher Vaterschaftstest

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Keine Verwertung eines heimlichen Vaterschaftstests im gerichtlichen Verfahren

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Vaterschaftsanfechtung: Heimlicher Vaterschaftstest darf im gerichtlichen Verfahren nicht verwertet werden

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Rechtliche Verfahren zur Feststellung der Vaterschaft notwendig

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Vaterschaft, heimliche Tests nicht verwertbar

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Heimlicher Vaterschaftstest

  • 123recht.net (Pressebericht, 13.2.2007)

    Karlsruhe erleichtert Vaterschaftsnachweis für zweifelnde Männer // Heimliche Gentests bleiben aber weiter unzulässig

Sonstiges (16)

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Das Gesetz zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren" von ROLG Eckart Hammermann, original erschienen in: FamRB 2008, 150 - 154.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BVerfG vom 13.02.2007, Az.: 1 BvR 421/05 (Keine Verwertung heimlich eingeholter Vaterschaftsgutachten)" von RA Dr. Stephan Baltasar, original erschienen in: FamRZ 2007, 448 - 450.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Kritische Bemerkungen zum Regierungsentwurf eines "Gesetzes zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren"" von Prof. Dr. Rainer Frank und Prof. Dr. Tobias Helms, original erschienen in: FamRZ 2007, 1277 - 1281.

  • Jurion (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    Bundesjustizministerin Brigitte Zypries stellt Eckpunkte zur gerichtlichen Klärung der Abstammung vor

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BVerfG vom 13.02.2007, Az.: 1 BvR 421/05 (Pflicht des Gesetzgebers, ein rechtsförmiges Verfahren allein zur Feststellung der Vaterschaft bereitzustellen)" von RiAG Judith Leis, original erschienen in: AnwBl Beilage 2007, 97 - 98.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Der Scheinvater und sein Kind - Das Urteil des BVerfG vom 13.2.2007 und seine gesetzlichen Folgen" von Dr. Frank Klinkhammer, original erschienen in: FF 2007, 128 - 131.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BVerfG vom 13.02.2007, Az.: 1 BvR 421/05 ("Heimlicher Vaterschaftstest")" von der Redaktion der ZKJ, original erschienen in: ZKJ 2007, 155.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Das neue Gesetz zur Klärung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren" von Prof. Dr. Marina Wellenhofer, original erschienen in: NJW 2008, 1185 - 1189.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Zur Strafbarkeit heimlicher Vaterschaftstests - Möglichkeiten und Grenzen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 13.2.2007" von Dr. Andreas Glaser und Dominique Dahlmanns, original erschienen in: JR 2007, 316 - 321.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BVerfG vom 13.2.1007, Az.: 1 BvR 421/05 (Vaterschaftsanfechtungsklage und Überprüfung der Abstammung)" von RA Dr. Stephan Balthasar, original erschienen in: JZ 2007, 635 - 637.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die Entwicklung des Arztrechts 2007/2008" von Prof. Dr. Andreas Spickhoff, original erschienen in: NJW 2008, 1636 - 1643.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Gesetz zur Vaterschaftsfeststellung in Kraft getreten" von der FF-Redaktion, original erschienen in: FF 2008, 139 - 140.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Die Anforderungen an das Anfechtungsrecht nach der Entscheidung des BVerfG v. 13.2.2007 - 1 BvR 421/05" von RiAG Horst-Heiner Rotax, original erschienen in: ZFE 2007, 124 - 128.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Die Novellierung des Abstammungsrechts" von Prof. Dr. Ingo Fritsche, original erschienen in: NJ 2008, 193 - 198.

  • Jurion (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Die Feststellung der Vaterschaft unabhängig vom Anfechtungsverfahren - Teil 1 -" von RA Dr. Michael J. Zimmermann, LL.M., original erschienen in: FuR 2008, 323 - 331.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Das Kuckucksei im Familiennest - Erforderlichkeit einer Neuregelung der Vaterschaftsuntersuchung" von WissMit. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, original erschienen in: NJW 2007, 806 - 812.

Hinweis zu den Links:
Zu Einträgen, die orange verlinkt sind, liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGE 117, 202
  • NJW 2007, 753
  • MDR 2007, 525
  • FamRZ 2007, 441
  • DVBl 2007, 381
  • AnwBl 2007, 97



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (91)  

  • BAG, 27.07.2017 - 2 AZR 681/16  

    Überwachung mittels Keylogger - Verwertungsverbot

    Wegen der nach Art. 1 Abs. 3 GG bestehenden Bindung an die insoweit maßgeblichen Grundrechte und der Verpflichtung zu einer rechtsstaatlichen Verfahrensgestaltung (BVerfG 13. Februar 2007 - 1 BvR 421/05 - Rn. 93 , BVerfGE 117, 202) hat das Gericht zu prüfen, ob die Verwertung von heimlich beschafften persönlichen Daten und Erkenntnissen, die sich aus diesen Daten ergeben, mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Betroffenen vereinbar ist (BAG 29. Juni 2017 - 2 AZR 597/16 - Rn. 21; 20. Oktober 2016 - 2 AZR 395/15 - Rn. 18; 22. September 2016 - 2 AZR 848/15 - Rn. 2 3, BAGE 156, 370; BGH 15. Mai 2013 - XII ZB 107/08 - Rn. 21) .
  • BVerwG, 02.03.2017 - 3 C 19.15  

    Zugang zu einem Betäubungsmittel, das eine schmerzlose Selbsttötung ermöglicht,

    (1) Das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und die Verpflichtung zur Achtung und zum Schutz der Menschenwürde sichern gemäß Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG jedem Einzelnen einen autonomen Bereich privater Lebensgestaltung, in dem er seine Individualität entwickeln und wahren kann (BVerfG, Urteil vom 13. Februar 2007 - 1 BvR 421/05 - BVerfGE 117, 202 ).
  • BGH, 13.10.2015 - VI ZR 271/14  

    Anspruch auf Löschung intimer Bilder nach Beziehungsende

    Mit dem Recht auf Achtung der Privat- und Intimsphäre spezifisch geschützt ist das Recht, geschlechtliche Beziehungen zu einem Partner nicht offenbaren zu müssen, sondern selbst darüber befinden zu können, ob, in welcher Form und wem Einblick in die Intimsphäre und das eigene Geschlechtsleben gewährt wird (vgl. BVerfGE 117, 202, 233 mwN; BVerfG NJW 2015, 1506 Rn. 29).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht