Weitere Entscheidung unten: BGH, 14.07.2008

Rechtsprechung
   BGH, 16.07.2008 - VIII ZR 282/07   

Volltextveröffentlichungen (16)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Kündigungsfrist für ein von einer juristischen Person zur teilweisen Nutzung als Geschäftsräume und als Wohnung ihres Geschäftsführers angemietetes Reihenhaus

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Geschäftsraummietvertrag bei Anmietung durch GmbH für Geschäftsbetrieb und Geschäftsführerwohnung

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Mietverhältnis - Geschäftsführerwohnung - Kündigungsfrist

  • iurado.de (Kurzinformation und Volltext)

    Juristische Person kann nicht Mieter über Wohnraum sein, §§ 580a, 573 BGB

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 580a Abs. 2
    Miete durch juristische Person ist auch dann keine Wohnraummieter, wenn das Mietobjekt einem Gesellschaftsorgan zur Wohnnutzung überlassen werden soll

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Anmietung eines Reihenhauses durch juristische Person für Wohn- und Gewerbezwecke; Mischmietverhältnis; Kündigung; Mietvertrag über Geschäftsräume; Gewerberaummietverhältnis; Nutzungszweck entscheidend

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 580a Abs. 2
    Kündigungsfrist bei Anmietung eines Reihenhauses als Büroraum und Wohnraum für den Geschäftsführer durch eine juristische Person

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Nutzung als Büro und Wohnung: Art des Mietvertrags?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (12)

  • ferner-alsdorf.de (Kurzinformation)

    Juristische Person: Im Zweifel liegt Mietverhältnis über Geschäftsräume vor

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Mietrecht - Kündigungsfrist bei gemischter Nutzung

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Kündigungsfrist bei gemischter Nutzung

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Mietverhältnis über Reihenhaus: Bewertung bei Anmietung durch juristische Person (IMR 2008, 370)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 3361
  • ZIP 2008, 2271
  • MDR 2008, 1329
  • NZM 2008, 804
  • NZG 2008, 835



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 14.12.2016 - VIII ZR 232/15  

    Eigenbedarfskündigung durch GbR zulässig; Anbietpflicht des Vermieters

    a) Zwar kann sich eine juristische Person nicht darauf berufen, eine von ihr vermietete Wohnung für sich selbst oder für Familien- oder Haushaltsangehörige zu benötigen (st. Rspr.; vgl. Senatsurteile vom 16. Juli 2008 - VIII ZR 282/07, NJW 2008, 3361 Rn. 12; vom 10. September 2003 - VIII ZR 22/03, NJW-RR 2004, 12 unter II 1).
  • BGH, 09.07.2014 - VIII ZR 376/13  

    Zur rechtlichen Beurteilung eines Mischmietverhältnisses

    Danach ist für die Einordnung als Wohnraummietverhältnis nicht die Eignung der Räume zur Wohnnutzung, sondern der vereinbarte Nutzungszweck entscheidend (Senatsurteile vom 15. November 1978 - VIII ZR 14/78, WM 1979, 148 unter 2 a; vom 11. Februar 1981 - VIII ZR 323/79, aaO unter 2 b cc; vom 13. Februar 1985 - VIII ZR 36/84, BGHZ 94, 11, 14 f.; vom 21. April 1997 - VIII ZR 212/96, BGHZ 135, 269, 272; vom 16. Juli 2008 - VIII ZR 282/07, NJW 2008, 3361 Rn. 11; OLG Stuttgart, NJW 1986, 322, 323; jeweils mwN).
  • OLG Brandenburg, 09.03.2016 - 4 U 88/15  

    Mietvertrag: Abgrenzung zwischen einem Mietverhältnis über Wohnraum und einem

    Maßgeblich für die Abgrenzung ist nicht die Art der vermieteten Räume, d.h. etwa ihre Eignung oder tatsächliche Nutzung zu Wohnzwecken, sondern der Zweck, den der Mieter mit der Anmietung vertragsgemäß verfolgt (z.B. BGH Urteil vom 13.02.1985 - VIII ZR 36/84 - Rn. 11; BGH Urteil vom 16.07.2008 - VIII ZR 282/07 - Rn. 11; BGH Urteil vom 09.07.2014 - VIII ZR 376/13 - Rn. 21; Brandenburgisches Oberlandesgericht, 11. Zivilsenat, Beschluss vom 16.09.2015 - 11 U 78/15; Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 4. Aufl., Teil I Rn. 117 und 132; Lützenkirchen, Mietrecht, 2. Aufl., vor § 535 Rn. 53).

    Ein Mietverhältnis über Wohnraum liegt danach vor, wenn nach dem bei Abschluss des Mietvertrages erkennbar gewordenen Parteiwillen der Mieter Räume zu eigenen Wohnzwecken (BGH Urteil vom 16.07.2008 - VIII ZR 282/07 - Rn. 11), d.h. zum Zweck des privaten Aufenthalts des Mieters und/oder seiner nächsten Angehörigen, anmietet (Lützenkrichen a.a.O. Rn. 27; Bub/Treier , Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete , Teil I Rn. 132; Schmidt-Futterer, Mietrecht, 11. Aufl., Vorbem. zu § 535 Rn. 94).

  • OLG Frankfurt, 23.09.2016 - 2 U 19/16  

    Gewerbliches Zwischenmietverhältnis bei Weitervermietung als Werkswohnung

    Zwar war Zweck des Mietvertrages vom 16.2.1965 erkennbar die Weitervermietung der Wohnung durch die B AG, da es sich bei dem Mietgegenstand um eine Wohnung handelt, dementsprechend in § 1 des Mietvertrages die Benutzung als Wohnung vereinbart war und die B AG keine eigenen Wohnzwecke verfolgte, da sie als Gesellschaft selbst nicht "wohnen" konnte (vgl. BGH, NJW 2008, 3361; OLG Frankfurt a.M., Urteil vom 13.9.2013, Az. 2 U 269/12).
  • KG, 27.08.2015 - 8 U 192/14  

    Vermietung von Räumen an eine juristische Person zur Weitervermietung als

    Geht der Zweck des Vertrages dahin, dass der Mieter die Räume weitervermietet oder sonst Dritten - auch zu Wohnzwecken - überlässt, sind die Vorschriften des Wohnraummietrechts auf das (Haupt-) Mietverhältnis nicht anwendbar (vgl. BGH Urteil vom 16.07.2008 - VIII ZR 282/07, NJW 2008, 3361, Tz. 11; BGH Urteil vom 23.04.1997 - VIII ZR 212/96, GE 1997, 796 jeweils m.w.N.).
  • KG, 12.02.2009 - 8 U 131/08  

    Kita in Zehlendorf muss geräumt werden

    Eine juristische Person, und um eine solche handelt es sich bei dem Beklagten, kann aber schon begrifflich nicht zu (eigenen) Wohnzwecken anmieten (BGH, Versäumnisurteil vom 16.07.2008- VIII ZR 282/07, NJW 2008, 3361).
  • LG Berlin, 15.10.2015 - 67 S 187/15  

    Gewerberaummietvertrag: Konkludente Vereinbarung der Anwendung der gesetzlichen

    Die Zwischenvermietung oder die sonstige Gebrauchsüberlassung an Dritte stellen einen gewerblichen Vertragszweck dar (vgl. BGH, Urt. v. 16. Juli 2008 - VIII ZR 282/07, NJW 2008, 3361 Tz. 11).
  • OLG Oldenburg, 22.07.2014 - 12 U 46/14  

    Zwangsvollstreckung aus notarieller Urkunde nur bei Gewerberaummiete möglich

    Gestützt auf die höchstrichterliche und obergerichtliche Rechtsprechung zur Anwendung von Wohn- oder Gewerberaummietrecht in Mischmietverhältnissen (vgl. u. a. BGH Urt. v. 09.07.2014, VIII ZR 376/13; NJW 2008, 3361; NJW-RR 1986, 877; NJW 1977, 1394; OLG Köln ZMR 2001, 963; OLG München ZMR 1995, 295; OLG Karlsruhe MDR 1988, 414; OLG Hamm ZMR 1986, 11) ist nach der herrschenden Auffassung (vgl. Zöller/Stöber ZPO, 30. Aufl. § 794, Rn. 26 a. E.; Münch-Komm (Wolfsteiner) ZPO, 4. Aufl. § 794, Rn. 214; Baumbach/Lauterbach/Hartmann-ZPO, 72. Aufl. § 794, Rn. 22 a. E.; Bub/Treier (Drettmann) MietR, 4. Aufl., I. Rn. 168/175; Wolf/Eckert/Ball, Handbuch des gewerbl.
  • LG Berlin, 08.10.2015 - 25 O 119/15  

    Geschäftsraummiete: Vertragliche Einordnung der Überlassung von durch eine GmbH

    Selbst wenn der Mietvertrag - entgegen seiner ausdrücklichen Bestimmung zur Nutzung zum "Betrieb eines Büros", § 2 des Mietvertrages - es der Beklagten gestattet hätte, die Räumlichkeiten dritten Personen - den Mitarbeitern ihres Unternehmens - zur Verfügung zu stellen, kann die Beklagte selbst als juristische Person diese naturgemäß nicht selbst zu Wohnzwecken nutzen (BGHZ 94, 11 ff; BGH, NZM 2008, 804 f.; KG, GE 2005, 990; OLG Düsseldorf, GE 2003, 323 f.; LG Berlin, GE 2002, 1474 f.; Blank, in: Schmidt-Futterer, Mietrecht, 11. Aufl., § 535 Rn. 104).
  • LG Köln, 28.01.2014 - 2 O 117/13  

    Herausgabe und Räumung von Räumlichkeiten bei Eintritt in den Gewerbemietvertrag;

    Zur Entscheidung der Frage, ob ein Wohnraummietverhältnis vorliegt, ist auf den Zweck abzustellen, den der Mieter mit der Anmietung des Mietobjekts vertragsgemäß verfolgt (BGH, NJW 1985, 1772; BGH, NJW 1997, 1845; BGH, NJW 2008, 3361).
  • OLG Frankfurt, 13.09.2013 - 2 U 269/12  
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Rechtsprechung
   BGH, 14.07.2008 - II ZR 202/07   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • Jurion

    Voraussetzungen für eine Haftungsprivilegierung eines Geschäftsführers einer GmbH i.R.d. ihm zustehenden unternehmerischen Ermessens; Beruhen des unternehmerischen Handelns auf einer sorgfältigen Ermittlung der Entscheidungsgrundlagen; Erfordernis des Ausschöpfens aller verfügbaren Informationsquellen tatsächlicher und rechtlicher Art

  • ZIP-online.de

    Haftungsprivilegierung des GmbH-Geschäftsführers im Rahmen seines Ermessens nur bei sorgfältiger Ermittlung der Entscheidungsgrundlagen

  • Deutsches Notarinstitut

    GmbHG § 43 Abs. 2; ZPO §§ 544 Abs. 7, 531 Abs. 2 Nr. 2
    Haftungsmaßstab für GmbH-Geschäftsführer

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Voraussetzungen für die Haftungsprivilegierung des GmbH-Geschäftsführers im Rahmen unternehmerischen Ermessens; Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör durch Urteilsverkündung vor Ablauf einer Schriftsatzfrist; Fortsetzung dieses Verfahrensverstoßes in der Berufungsinstanz

  • rechtsportal.de
  • rechtsportal.de

    Voraussetzungen der Haftungsprivilegierung des GmbH-Geschäftsführers; Verletzung des rechtlichen Gehörs durch Verkündung eines Urteils vor Ablauf einer Schriftsatzfrist und Zurückweisung verspäteten Vorbringens durch das Berufungsgericht

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Haftungsprivilegierung des GmbH-Geschäftsführers?

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Hohe Anforderungen an die Haftungsprivilegierung eines Geschäftsführers im Rahmen der Business Judgment Rule

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Haftungsprivilegierung bei Ermessensentscheidungen - Firmen / Gewerbe

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Ermessensentscheidungen

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Entscheidung, Geschäftsleiterpflichten, Haftung 43 GmbHG, Innenhaftung, Pflichtverletzung nach 43 Abs. 2 GmbHG, unternehmerische Entscheidungen

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Haftungsprivilegierung eines GmbH-Geschäftsführers

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Haftungsprivilegierung eines GmbH-Geschäftsführers gilt nur bei sorgfältiger Ermittlung der Entscheidungsgrundlagen

Besprechungen u.ä. (2)

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers und unternehmerisches Ermessen; Verletzung des Grundrechts auf Gewährung rechtlichen Gehörs

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Abschneiden weiteren Sachvortrags (IBR 2008, 1215)

Sonstiges (2)

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 14.07.2008, Az.: II ZR 202/07 (Haftungsprivilegierung eines GmbH-Geschäftsführers)" von RA Dr. Nils Krause, LL.M., original erschienen in: BB 2008, 2370 - 2371.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Zu den Voraussetzungen unternehmerischer Ermessensentscheidungen" von RA Dr. Julian Redeke, original erschienen in: NZG 2009, 496 - 498.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2008, 3361
  • ZIP 2008, 1675
  • MDR 2008, 1231
  • FamRZ 2008, 1926 (Ls.)
  • WM 2008, 1688
  • BB 2008, 1909
  • BB 2008, 2370
  • NZG 2008, 705
  • NZG 2008, 751



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 12.10.2016 - 5 StR 134/15  

    Freisprüche der Vorstandsmitglieder der HSH Nordbank AG wegen des Vorwurfs der

    (1) Hinsichtlich des Maßes der Informationspflichten gilt: Um Informationspflichten zu genügen, müssen grundsätzlich in der konkreten Entscheidungssituation alle verfügbaren Informationsquellen tatsächlicher und rechtlicher Art ausgeschöpft werden, um auf dieser Grundlage die Vor- und Nachteile der bestehenden Handlungsoptionen sorgfältig abzuschätzen und den erkennbaren Risiken Rechnung zu tragen (BGH, Beschluss vom 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, NJW 2008, 3361).
  • BGH, 18.06.2013 - II ZR 86/11  

    GmbH & Co. KG: Haftung des Geschäftsführers der Komplementär-GmbH für

    Da der Auswahl eines geeigneten Dienstleisters zur Umsetzung des vom Gesellschafterwillen getragenen Unternehmenskonzepts und der Ausgestaltung des damit zusammenhängenden Dienstleistungsvertrags eine unternehmerische Entscheidung zugrunde liegt, handelte der Beklagte nicht pflichtwidrig, wenn er vernünftigerweise annehmen durfte, mit der Vereinbarung vom 9. September 2004 auf der Grundlage angemessener Information zum Wohle der Gesellschaft zu handeln (vgl. BGH, Urteil vom 21. April 1997 - II ZR 175/95, BGHZ 135, 244, 253; Beschluss vom 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, ZIP 2008, 1675 Rn. 11; Urteil vom 22. Februar 2011 - II ZR 146/09, ZIP 2011, 766 Rn. 19; Urteil vom 15. Januar 2013 - II ZR 90/11, ZIP 2013, 455 Rn. 35).

    Nur wenn diese Anforderungen erfüllt sind, ist Raum für die Zubilligung unternehmerischen Ermessens (BGH, Urteil vom 21. April 1997 - II ZR 175/95, BGHZ 135, 244, 253; Beschluss vom 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, ZIP 2008, 1675 Rn. 11).

  • BGH, 18.07.2013 - IX ZR 219/11  

    Insolvenzanfechtung der Verwertung einer für ein GmbH-Gesellschafterdarlehen

    Hierfür genügt jede Verschlechterung der Vermögenslage der Gesellschaft, die schon durch die Begründung der Verpflichtung zur Zahlung eintreten kann (BGH, Beschluss vom 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, ZIP 2008, 1675 Rn. 12).
  • BGH, 15.01.2013 - II ZR 90/11  

    Haftung der Vorstandsmitglieder einer Hypothekenbank: Pflichtwidriges Verhalten

    Da der Art und Weise der Absicherung eine unternehmerische Entscheidung zugrunde liegt, sind die Beklagten bereits dann entlastet, wenn sie - was sie zu beweisen haben - vernünftigerweise annehmen durften, auf der Grundlage angemessener Information zum Wohle der Gesellschaft zu handeln (vgl. jetzt § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG; BGH, Urteil vom 22. Februar 2011 - II ZR 146/09, ZIP 2011, 766 Rn. 19; Beschluss vom 3. November 2008 - II ZR 236/07, ZIP 2009, 223; Beschluss vom 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, ZIP 2008, 1675 Rn. 11; Urteil vom 21. April 1997 - II ZR 175/95, BGHZ 135, 244, 253).
  • KG, 24.02.2011 - 19 U 83/10  

    GmbH & Co KG: Haftung des Geschäftsführers der Komplementär-GmbH der

    Ein Geschäftsführer muss in der konkreten Entscheidungssituation alle verfügbaren Informationsquellen tatsächlicher und rechtlicher Art ausschöpfen, um auf dieser Grundlage die Vor- und Nachteile der bestehenden Handlungsoptionen sorgfältig abzuschätzen und den erkennbaren Risiken Rechnung zu tragen (BGH, NZG 2008, 751 Tz. 8).

    Demgegenüber muss der Geschäftsführer Umstände dafür dartun und beweisen, dass das schadensauslösende Verhalten nicht pflichtwidrig gewesen ist oder ihn zumindest kein Schuldvorwurf hinsichtlich der Pflichtverletzung trifft (st. Rspr., BGH, NZG 2008, 751 Tz. 42; NZG 2008, 314 Tz. 8; NZG 2003, 81 Tz. 8).

    Das bedeutet für den hier maßgeblichen Fall einer möglichen Pflichtwidrigkeit aufgrund sorgfaltswidriger Vorbereitung einer unternehmerischen Entscheidung, dass der Geschäftsführer darzutun und zu beweisen hat, dass die Entscheidung auf einer sorgfältigen Ermittlung der Entscheidungsgrundlagen und ausreichender Information beruhte (BGH, NZG 2008, 751 Tz. 4).

    92 Der Beklagte war als Geschäftsführer gemäß § 43 Abs. 1 GmbHG verpflichtet, in der konkreten Entscheidungssituation alle verfügbaren Informationsquellen tatsächlicher und rechtlicher Art auszuschöpfen und auf dieser Grundlage die Vor- und Nachteile der bestehenden Handlungsoptionen sorgfältig abzuschätzen und den erkennbaren Risiken Rechnung zu tragen (BGH, NZG 2008, 751 Tz. 8).

    Er hätte dartun und ggfs. beweisen müssen, dass die Entscheidung zum Abschluss der Kooperationsvereinbarung auf einer sorgfältigen Ermittlung der Entscheidungsgrundlagen und ausreichender Information beruhte (BGH, NZG 2008, 751 Tz. 4).

  • BGH, 07.12.2009 - II ZR 229/08  

    Unternehmensfortführung i. S. v. § 25 Abs. 1 HGB

    Es ist vielmehr Sache des Tatrichters, in die Beweisaufnahme einzutreten, dabei ggf. die benannten Zeugen nach weiteren Einzelheiten zu befragen bzw. einem Sachverständigen die beweiserheblichen Streitfragen zu unterbreiten (Sen. Beschl. v. 22. Juni 2009 - II ZR 143/08, ZIP 2009, 1467 Tz. 2; v. 14. Juli 2008 - II ZR 204/07, ZIP 2008, 1870, 1871 Tz. 13 f.; v. 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, ZIP 2008, 1675, 1676 Tz. 6; v. 21. Mai 2007 - II ZR 266/04, ZIP 2007, 1524 Tz. 5; Sen. Urt. v. 25. Juli 2005 - II ZR 199/03, ZIP 2005, 1738, 1740).
  • BGH, 03.11.2008 - II ZR 236/07  

    Kreditvergabe durch den Vorstand einer Genossenschaftsbank

    Für die Ausübung unternehmerischen Ermessens ist erst dann Raum, wenn der Vorstand die Entscheidungsgrundlagen sorgfältig ermittelt und das Für und Wider verschiedener Vorgehensweisen abgewogen hat (Sen.Beschl. v. 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, ZIP 2008, 1675 Tz. 11).

    Sie verletzt zugleich den Anspruch des Beklagten auf Gewährung rechtlichen Gehörs, weil sie auf einer offenkundig fehlerhaften Anwendung des § 531 Abs. 2 ZPO beruht (Sen.Beschl. v. 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, ZIP 2008, 1675 Tz. 8; BGH, Beschl. v. 21. Februar 2006 - VIII ZR 61/04, NJW-RR 2006, 755; Beschl. v. 9. Juni 2005 - V ZR 271/04, NJW 2005, 2624).

  • OLG Frankfurt, 07.12.2010 - 5 U 29/10  

    Zuständigkeit der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft: Erwerb einer

    Hiernach ist dem Vorstand ein unternehmerisches Ermessen zuzubilligen, wenn er in der konkreten Entscheidungssituation alle verfügbaren Informationsquellen tatsächlicher und rechtlicher Art ausgeschöpft hat, um auf dieser Grundlage die Vor- und Nachteile der bestehenden Handlungsoptionen sorgfältig abzuschätzen und den erkennbaren Risiken Rechnung zu tragen (vgl. BGH, Beschluss vom 14.07.2008 - II ZR 202/07, NZG 2008, 751, Juris-Rz. 11).
  • BGH, 22.02.2011 - II ZR 146/09  

    Aktiengesellschaft: Erforderlichkeit der Anhörung eines Sachverständigen zur

    Da es bei der dem Beklagten zur Last gelegten Pflichtverletzung um eine unternehmerische Entscheidung geht, die nicht allein deshalb pflichtwidrig ist, weil sie nicht den erstrebten Erfolg hatte, ist der Beklagte gemäß § 93 Abs. 1 Satz 2 AktG schon dann entlastet, wenn er vernünftigerweise annehmen durfte, auf der Grundlage angemessener Information zum Wohle der Gesellschaft zu handeln (BGH, Urteil vom 21. April 1997 - II ZR 175/95, BGHZ 135, 244, 253; Beschluss vom 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, ZIP 2008, 1675, Rn. 11; Beschluss vom 3. November 2008 - II ZR 236/07, ZIP 2009, 223).
  • BGH, 15.06.2010 - XI ZR 318/09  

    Behauptung der Kenntnis der finanzierenden Bank von der sittenwidrigen

    Die Zurückweisung verletzt zugleich den Anspruch des Klägers auf Gewährung rechtlichen Gehörs, weil sie auf einer offenkundig fehlerhaften Anwendung des § 531 Abs. 2 ZPO beruht (BGH, Beschlüsse vom 14. Juli 2008 - II ZR 202/07, WM 2008, 1688, Tz. 8 und vom 3. November 2008 - II ZR 236/07, WM 2009, 26, Tz. 8).
  • OLG München, 21.03.2013 - 23 U 3344/12  
  • BGH, 24.09.2013 - II ZR 291/11  

    Hinreichende Substantiierung des Eintritts eines Schadens durch unzulässige

  • OLG München, 15.10.2008 - 7 U 4972/07  

    Geschäftsleiterhaftung im Konzern: Haftung des Geschäftsführers mehrerer

  • BGH, 29.04.2013 - VII ZR 37/12  

    Anspruch auf Zahlung einer Werklohnforderung i.R.d. Verletzung des Anspruchs auf

  • OLG Düsseldorf, 07.12.2011 - 16 U 19/10  

    Behandlung von Geschäften der Gesellschaft mit den Gesellschaftern im Falle

  • BGH, 11.05.2010 - VIII ZR 301/08  

    Beachtung des Gebots des rechtlichen Gehörs durch ein Berufungsgericht bezüglich

  • BGH, 17.12.2013 - II ZR 186/12  

    Verletzung rechtlichen Gehörs bei Zurückweisung nicht neuen Vorbringens als

  • OLG Frankfurt, 07.09.2010 - 5 U 187/09  

    Zur analogen Anwendung von § 246 I AktG

  • OLG Düsseldorf, 15.12.2016 - 6 U 97/16  

    Haftung des Vorstandes einer Aktiengesellschaft wegen des Abschlusses ungünstiger

  • OLG Düsseldorf, 20.05.2011 - 14 U 36/11  

    Vorliegen einer abgestuften Darlegungslast und Beweislast i.R.d. Geltendmachung

  • OLG Dresden, 30.08.2012 - 8 U 1546/11  
  • OLG Brandenburg, 15.02.2012 - 7 U 141/09  

    Sorgfaltspflicht und Verantwortlichkeit der Vorstandsmitglieder der eingetragenen

  • LG Neuruppin, 07.08.2009 - 2 O 45/04  

    Genossenschaft: Vergütungsansprüche von Vorstandsmitgliedern; Aufrechnung mit

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