Rechtsprechung
   BGH, 11.01.2011 - II ZR 157/09   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 30 GmbHG vom 22.03.2005, § 31 GmbHG vom 22.03.2005
    GmbH: Versuchte Umgehung der Folgen der Eigenkapitalersatzregeln durch Abtretung der Rückzahlungsforderung

  • Deutsches Notarinstitut PDF

    GmbHG §§ 30, 31
    Eigenkapitalersatzrechtliche Bindung bei Schuldübernahme

  • Jurion

    Eigenkapitalersatzrechtliche Bindung an eine begründete Forderung des Schuldübernehmers gegen die Gesellschaft bei Übernahme einer Schuld der Gesellschaft gegenüber einem Gesellschafter

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Eigenkapitalersatzrechtliche Bindung auch der zum Ausgleich für die Übernahme einer eigenkapitalersatzrechtlich gebundenen Schuld begründeten Forderung

  • unalex.eu

    Art. 1, 24, 22 Nr. 2 Brüssel I-VO, 3, 4, allgemeine Grundsätze EuInsVO
    Sachlicher Anwendungsbereich - Aus dem Anwendungsbereich der Brüssel I-VO ausgeschlossene Rechtsgebiete - Konkurs- und Vergleichssachen - Der Begriff der Konkurssache - Ausschließlicher Gerichtsstand in Gesellschaftsangelegenheiten - Gültigkeit, Nichtigkeit und Auflösung von Gesellschaften - Streitigkeiten aus Anlass einer Gesellschaft - Rügelose Einlassung - Begründung der Zuständigkeit durch rügelose Einlassung - Ausschluss von Art. 24 Brüssel I-VO bei ausschließlichem Gerichtsstand

  • Deutsches Notarinstitut

    GmbHG §§ 30, 31
    GmbHG: Eigenkapitalersatzrechtliche Bindung bei Schuldübernahme

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zum eigenkapitalersatzrechtlichen Charakter der zum Ausgleich der Schuldübernahme durch Anerkenntnis begründeten Forderung, wenn eine Schuld der Gesellschaft übernommen wurde, die eigenkapitalersatzrechtlich gebunden ist

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eigenkapitalersatzrechtliche Bindung an eine begründete Forderung des Schuldübernehmers gegen die Gesellschaft bei Übernahme einer Schuld der Gesellschaft gegenüber einem Gesellschafter

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Eigenkapitalersatzrechtlich gebundene Schuldübernahme

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • anwaltskanzlei-online.de (Kurzinformation)

    GmbH: Eigenkapitalersatz bleibt Eigenkapitalersatz

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Feststellung zur Insolvenztabelle und die internationale Zuständigkeit deutscher Gerichte

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Schuldanerkenntnis und Eigenkapitalersatz

Besprechungen u.ä. (2)

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    GmbHG a. F. §§ 30, 31
    Eigenkapitalersatzrechtliche Bindung auch der zum Ausgleich für die Übernahme einer eigenkapitalersatzrechtlich gebundenen Schuld begründeten Forderung

  • WuB Entscheidungsanmerkungen zum Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb 11,50 €) (Entscheidungsbesprechung)

    Umgehungskonstruktion bei der Übertragung einer als Kapitalersatz gebundenen Forderung

Sonstiges (2)

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 11.01.2011, Az.: II ZR 157/09 (Zur eigenkapitalersatzrechtlichen Bindung von Forderungen)" von RAin Anjela Keiluweit, original erschienen in: BB 2011, 594.

  • jurion.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des BGH vom 11.01.2011, Az.: II ZR 157/09 (Eigenkapitalersatzrechtliche Bindung bei Schuldübernahme)" von RAin Dr. Daniela Rossa-Heise, original erschienen in: GmbH-StB 2011, 107 - 109.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2011, 844
  • ZIP 2011, 328
  • MDR 2011, 375
  • NZI 2011, 198
  • NZI 2011, 395
  • WM 2011, 314
  • BB 2011, 449
  • BB 2011, 594
  • DB 2011, 405
  • NZG 2011, 273
  • NZG 2011, 386



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 21.02.2013 - IX ZR 32/12  

    Insolvenzanfechtung: Tilgung einer gegen die Gesellschaft gerichteten

    aa) Infolge der den Gesellschafter treffenden Finanzierungsfolgenverantwortung dürfen die Rechtsfolgen des zwingenden § 135 Abs. 1 Nr. 2 InsO nicht durch die Wahl einer bestimmten rechtlichen Konstruktion aufgeweicht oder unterlaufen werden (vgl. BGH, Urteil vom 28. Februar 2005 - II ZR 103/02, WM 2005, 747, 748; Urteil vom 26. Juni 2006 - II ZR 133/05, WM 2007, 20 Rn. 10; vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, WM 2011, 314 Rn. 24; Thole, ZinsO 2012, 661, 665).

    Deshalb ist aufgrund der im Rahmen dieser Vorschrift anzustellenden wirtschaftlichen Betrachtungsweise (BGH, Urteil vom 20. Juli 2009 - II ZR 36/08, WM 2009, 1798 Rn. 16; vom 11. Januar 2011, aaO; vom 11. Oktober 2011 - II ZR 18/10, WM 2011, 2235 Rn. 18; vom 28. Februar 2012 - II ZR 115/11, WM 2012, 843 Rn. 16) die im Wege einer Abtretung ebenso wie die durch eine Anweisung (vgl. BGH, Urteil vom 29. Mai 2000 - II ZR 118/98, WM 2000, 1445, 1449) bewirkte Drittzahlung als Leistung an den Gesellschafter zu behandeln.

  • BGH, 12.07.2011 - II ZR 28/10  

    Internationale Zuständigkeit: Rückgriff auf die Gründungstheorie zur Bestimmung

    Es ergibt sich aus den - jeweils ungeschriebenen - Regeln der Sitztheorie, nach der auf den tatsächlichen Verwaltungssitz der Gesellschaft abzustellen ist, oder der Gründungstheorie, die besagt, dass das Personalstatut der Auslandsgesellschaft nach dem Recht ihres Gründungsstaats zu beurteilen ist (vgl. BGH, Urteil vom 14. März 2005 - II ZR 5/03, ZIP 2005, 805 f.; Urteil vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, ZIP 2011, 328 Rn. 16).

    Er hat sich aber - wie zuvor schon der VII. Zivilsenat (Urteil vom 13. März 2003 - VII ZR 370/98, BGHZ 154, 185, 190) - aufgrund der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union in den Entscheidungen "Centros" (Urteil vom 9. März 1999 - C-212/97, Slg. 1999, I-1459 = ZIP 1999, 438), "Überseering" (Urteil vom 5. November 2002 - C-208/00, Slg. 2002, I-9919 = ZIP 2002, 2037) und "Inspire Art" (Urteil vom 30. September 2003 - C-167/01, Slg. 2003, I-10155 = ZIP 2003, 1885) für diejenigen Auslandsgesellschaften, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums oder in einem mit diesen aufgrund eines Staatsvertrages in Bezug auf die Niederlassungsfreiheit gleichgestellten Staat gegründet worden sind, der Gründungstheorie angeschlossen (BGH, Urteil vom 14. März 2005 - II ZR 5/03, ZIP 2005, 805 f.; Urteil vom 19. September 2005 - II ZR 372/03, BGHZ 164, 148, 151; Urteil vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 19 - Trabrennbahn; Urteil vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, ZIP 2011, 328 Rn. 16).

  • BGH, 09.10.2012 - II ZR 298/11  

    GmbH: Zahlungsunfähigkeit durch eine Zahlung an den Gesellschafter;

    Das entspricht auch der Konzeption des Gesetzes, nach der die Rechtsprechungsregeln, die entsprechend § 30 Abs. 1 GmbHG a.F. zu einer Durchsetzungssperre für die Gesellschafterforderung führten (vgl. BGH, Beschluss vom 15. November 2011 - II ZR 6/11, ZIP 2012, 86 Rn. 11; Urteil vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, ZIP 2011, 328 Rn. 20), mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) vom 23. Oktober 2008 (BGBl. I S. 2026) abgeschafft sind (§ 30 Abs. 1 Satz 3 GmbHG).
  • LG Frankfurt/Main, 09.02.2017 - 3 S 16/16  

    Beweislast beim Recht auf Vergessenwerden

    Der Begriff der Zeitgeschichte ist im Interesse der Informationsfreiheit weit auszulegen und auf alle Vorgänge von gesellschaftlicher Relevanz anzuwenden (BGH NJW 2010, 3025 [BGH 13.04.2010 - VI ZR 125/08] - Galadiner im Centre Pompidou; BGH NJW 2011, 844 [BGH 11.01.2011 - II ZR 157/09] - Party-Prinzessin; BGH NJW 2011, 746 [BGH 26.10.2010 - VI ZR 190/08] - Rosenball in Monaco; Soehring/Hoene, PresseR, 5. Aufl. 2013, § 21 Rn. 2h).
  • BGH, 02.02.2012 - I ZR 81/10  

    Tribenuronmethyl - Wettbewerbsrecht: Erforderlichkeit des Verbleibens des

    Vielmehr hat der Tatrichter alsdann in die Beweisaufnahme einzutreten und dabei, soweit es auf spezifische Fachkunde ankommt, die beweiserheblichen Streitfragen einem Sachverständigen zu unterbreiten (st. Rspr.; vgl. nur BGH, Beschluss vom 11. Mai 2010 - VIII ZR 212/07, NJW-RR 2010, 1217 Rn. 10 f.; Urteil vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, NJW 2011, 844 Rn. 25, jeweils mwN).
  • BGH, 11.10.2011 - II ZR 18/10  

    Eigenkapitalersatz: Kreditunwürdigkeit einer GmbH; Kreditbedarf nur aufgrund

    Eine Krise in dem genannten Sinn liegt dann vor, wenn die Gesellschaft im Zeitpunkt der Kapitalüberlassung oder des "Stehenlassens" des Kapitals insolvenzreif oder kreditunwürdig ist (ständige Rechtsprechung, siehe etwa BGH, Urteil vom 11. Januar 2011  II ZR 157/09, ZIP 2011, 328 Rn. 21).

    Denn es geht bei dem Merkmal der Kreditunwürdigkeit darum festzustellen, ob die Gesellschaft einen zur Fortführung ihres Geschäftsbetriebs erforderlichen Kreditbedarf nicht aus eigener Kraft decken kann und deshalb liquidiert werden müsste, wenn nicht der Gesellschafter mit seiner Leistung einspringt oder eingesprungen wäre (BGH, Urteil vom 11. Januar 2011  II ZR 157/09, ZIP 2011, 328 Rn. 21; Urteil vom 2. Dezember 1996  II ZR 243/95, GmbHR 1997, 501, 503; Urteil vom 13. Juli 1992  II ZR 269/91, BGHZ 119, 201, 206).

  • BGH, 08.09.2016 - III ZR 7/15  

    Internationales Stiftungsrecht; Personalstatut einer Stiftung

    aa) Das Personalstatut von Gesellschaften richtet sich nach der sogenannten Gründungstheorie, wenn die Auslandsgesellschaft in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, des EWR oder in einem mit diesen aufgrund eines Staatsvertrags in Bezug auf die Niederlassungsfreiheit gleichgestellten Staat gegründet worden ist (BGH, Urteile vom 27. Oktober 2008 - II ZR 158/06, BGHZ 178, 192 Rn. 19 und vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, NJW 2011, 844 Rn. 16 jew. mwN).

    Vielmehr bestimmen sich hiernach unter anderem auch die Rechtsstellung als Gesellschafter sowie die aus dieser Stellung folgenden Rechte und ihre Ausgestaltung (MüKoBGB/Kindler aaO Rn. 588; Staudinger/Großfeld, IntGesR [1998], Rn. 340), wie etwa die Auskunfts- und Rechenschaftsansprüche (Bamberger/Roth/Mäsch, EGBGB, 3. Aufl., Art. 12 Anh II Rn. 73) und Ausschüttungssperren (BGH, Urteile vom 25. Juni 2001 - II ZR 38/99, BGHZ 148, 167, 168 und vom 11. Januar 2011 aaO), mithin auch die Ausschüttungsansprüche.

  • OLG Stuttgart, 08.02.2012 - 14 U 27/11  

    Insolvenzanfechtung: Zur Frage der gesamtschuldnerischen Haftung von

    Nach dem bis zu dem Inkrafttreten des MoMiG geltenden Recht war in der Rechtsprechung anerkannt, dass die Qualifikation eines Gesellschafterdarlehens als eigenkapitalersetzend nicht durch eine Abtretung verloren geht, vielmehr der eigenkapitalersetzende Charakter eines Darlehens auch nach Abtretung der Rückzahlungsforderung des Gesellschafters dem Zessionar nach § 404 BGB entgegengehalten werden kann (vgl. BGH, ZIP 2011, 328, juris Rz. 24; BGH ZIP 2006, 2272, juris Rz. 9; BGH, ZIP 2006, 578, juris Rz.12; BGH NJW 1988, 1841, juris Rz. 11).
  • BGH, 24.09.2013 - II ZR 39/12  

    Stille Beteiligung an einer insolventen GmbH: Haftung des stillen Gesellschafters

    Kreditunwürdig ist die Gesellschaft, wenn sie im Zeitpunkt der Leistung des Gesellschafters von dritter Seite keinen Kredit zu marktüblichen Bedingungen hätte erhalten können und ohne die Leistung des Gesellschafters hätte liquidiert werden müssen (BGH, Urteil vom 24. März 1980 - II ZR 213/77, BGHZ 76, 326, 330; Urteil vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, ZIP 2011, 328 Rn. 21).
  • BGH, 31.05.2011 - II ZR 106/10  

    Überschuldung der GmbH & Co. KG: Verjährung des Anspruchs auf Erstattung des

    Eine Krise in diesem Sinne liegt vor, wenn die Gesellschaft insolvenzreif oder kreditunwürdig ist (BGH, Urteil vom 11. Januar 2011 - II ZR 157/09, ZIP 2011, 328 Rn. 21).
  • OLG Brandenburg, 13.01.2015 - 6 U 195/12  

    Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit und der Überschuldung der späteren

  • LG Darmstadt, 25.04.2013 - 16 O 195/12  
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