Rechtsprechung
| BVerwG, 10.12.1976 - 1 WB 166.76 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)
Papierfundstellen
- BVerwGE 53, 225
- NJW 1977, 773
Wird zitiert von ... (19)
- BVerwG, 31.05.1978 - 1 WB 180.76
Bevollmächtigter - Fristversäumnis - Antrag auf gerichtliche Entscheidung - …
Mit Beschluß vom 10. Dezember 1976 - 1 WB 166/76 - (NJW 1977, 773) wies der Senat den Antrag wegen offensichtlicher Unzulässigkeit des im Hauptsacheverfahren gestellten Antrags zurück; auf die Gründe hierzu wird Bezug genommen.Der Senat hat in dem um vorläufigen Rechtsschutz gegen die Versetzung eingeleiteten Verfahren 1 WB 166/76 hierzu in seinem Beschluß vom 10. Dezember 1976 (NJW 1977, 773) festgestellt:.
Daß sich der Antragsteller dieses Verschulden seines Bevollmächtigten zurechnen lassen muß, hat der Senat in seinem Beschluß vom 10. Dezember 1976 - 1 WB 166/76 - (NJW 1977, 773) bereits ausgeführt; der dort niedergelegten Begründung ist insoweit nichts hinzuzufügen (vgl. auch BVerwG MDR 1962, 682 und NJW 1975, 228;… Kopp, a.a.O. § 60 Anm. 5 m.w.N.).
- BVerwG, 22.06.1994 - 1 WB 41.94
Fristwahrung eines Antrags nur durch Einlegen bei einer dafür zuständigen Stelle …
§ 21 Abs. 1 WBO läßt hiervon für das Antragsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht keine Ausnahme zu (Beschluß vom 10. Dezember 1976 - BVerwG 1 WB 166.76 -).Im Wehrbeschwerdeverfahren geht eine von dem Bevollmächtigten zu vertretende Fristversäumnis zu Lasten des Antragstellers (ständige Rechtsprechung des Senats: vgl. Beschlüsse vom 1. Oktober 1974 - BVerwG 1 WB 160.71 - <BVerwGE 46, 299> m.w.N., vom 10. Dezember 1976 - BVerwG 1 WB 166.79 - <BVerwGE 53, 225> und vom 2. Juli 1991 - BVerwG 1 WB 178.90 -).
Zwar muß in einem solchen Fall die Fristverlängerung des § 7 Abs. 1 WBO dem Antragsteller dann zugute kommen, wenn der Bevollmächtigte seinerseits an der Einhaltung der Frist durch einen unabwendbaren Zufall gehindert war (vgl. BVerwGE 53, 225); denn der Zurechnung des anwaltlichen Verschuldens muß die mögliche Entlastung des Anwalts gegenüberstehen.
- BVerwG, 17.11.1995 - 8 C 38.93
Wehrbeschwerde - Fristversäumung - Unabwendbarer Zufall - Nachfrist
Eine gerichtliche Wiedereinsetzung des Klägers in die Beschwerdefrist ist jedoch schon deshalb ausgeschlossen, weil es im Beschwerdeverfahren nach der Wehrbeschwerdeordnung das Rechtsinstitut der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht gibt (vgl. etwa Beschlüsse vom 4. März 1976 - BVerwG 1 WB 31.75 - BVerwGE 53, 139 [141] und vom 10. Dezember 1976 - BVerwG 1 WB 166.76 - BVerwGE 53, 225).
- BVerwG, 13.02.1985 - 1 WB 92.84
Voraussetzungen für einen Wechsel des Studiengangs an die Hochschule der …
Ein von einem bevollmächtigten zu vertretendes Versehen, aber auch dessen mangelnde Kenntnis von seiner Vertretungsbefugnis gehen zu Lasten des Antragstellers und bilden für ihn keinen unabwendbaren Zufall (Vergleiche BVerwG, 10.12.1976, I WB 166.76, BVerwGE 53, 225; Vergleiche BVerwG, 10.12.1976, I WB 166.76, BVerwGE 53, 139).Auch ein von einem Bevollmächtigten zu vertretendes "Versehen" geht ebenso zu seinen Lasten (vgl. BVerwGE 53, 139, 141) [BVerwG 04.03.1976 - I WB 31/75] wie dessen mangelnde Kenntnis von seiner Vertretungsbefugnis (vgl. BVerwGE 53, 225).
- BVerwG, 02.07.1991 - 1 WB 178.90
Antrag auf Zulassung zur Laufbahn der Offiziere des militärfachlichen Dienstes …
Im Wehrbeschwerdeverfahren ist eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nicht gegeben, ein Fristversäumnis kann nur bei Vorliegen einer der Voraussetzungen des § 7 WBO geheilt werden (Beschlüsse vom 10. Dezember 1976 - BVerwG 1 WB 166.76 - <BVerwGE 53, 225>, vom 13. Februar 1985 - BVerwG 1 WB 92.84 - und vom 13. März 1990 - 1 WB 17.89 - m.w.N.).Im übrigen ginge ein übersehen des Fristablaufs des Bevollmächtigten zu Lasten des Antragstellers, denn mangelnde Rechtskenntnisse eines Rechtsanwalts sind nicht als unabwendbarer Zufall im Sinne des § 7 Abs. 1 WBO zu werten (BVerwGE 53, 225, 2. Leitsatz).
- BVerwG, 27.03.2003 - 1 WB 58.02
Voraussetzungen für die Rechtmäßigkeit der Versetzung eines Berufssoldaten - …
§ 21 Abs. 1 WBO lässt hiervon für das Antragsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht keine Ausnahme zu (stRspr.: Beschlüsse vom 10. Dezember 1976 - BVerwG 1 WB 166.76 - <NJW 1977, 773 = NZWehrr 1978, 32; in BVerwGE 53, 225 insoweit nicht veröffentlich >, vom 22. Juni 1994 - BVerwG 1 WB 41.94 - und vom 23. August 1994 - BVerwG 1 WB 9.94 und 1 WB 45.94 -).Im Wehrbeschwerdeverfahren geht eine von dem Bevollmächtigten zu vertretende Fristversäumnis zu Lasten des Antragstellers (stRspr.: vgl. Beschlüsse vom 1. Oktober 1974 - 1 WB 160.71 - <BVerwGE 46, 299> m.w.N., vom 10. Dezember 1976 - BVerwG 1 WB 166.76 - , vom 2. Juli 1991 - BVerwG 1 WB 178.90 - und vom 22. Juni 1994 - BVerwG 1 WB 41.94 -).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 03.12.2013 - 1 A 1128/12
Zulässigkeit der fiktiven Versetzung eines vom Dienst freigestellten Soldaten als …
Rn. 65 Vgl. dazu BVerwG, Beschlüsse vom 30. August 1984 - 1 WB 116.83, 37.84 -, NZWehrr 1985, 122, und vom 10. Dezember 1976 - 1 WB 166.76 -, BVerwGE 53, 225; Dau, WBO, 6. Aufl. 2013, § 7 Rn. 12; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 20. März 1972- 2 WDB 3, 72 -, BVerwGE 43, 332 zum Begriff des unabwendbaren Zufalls im Sinne des § 44 Satz 1 StPO a. F. - BVerwG, 24.06.2003 - 1 WB 18.03
Voraussetzungen für die Zulassung zur Laufbahn der Offiziere des Truppendienstes …
§ 21 Abs. 1 WBO lässt hiervon für das Antragsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht keine Ausnahme zu (stRspr: Beschlüsse vom 10. Dezember 1976 - BVerwG 1 WB 166.76 - <NJW 1977, 773 = NZWehrr 1978, 32>, vom 22. Juni 1994 - BVerwG 1 WB 41.94 -, vom 23. August 1994 - BVerwG 1 WB 9.94 und BVerwG 1 WB 45.94 - und vom 27. März 2003 - BVerwG 1 WB 58.02 -). - BVerwG, 10.11.1992 - 1 WB 87.92
Verlust der Wehrfliegerverwendungsfähigkeit - Ablösung vom Dienstposten - …
Mangelnde Rechtskenntnisse begründen keinen unabwendbaren Zufall (Beschlüsse vom 4. März 1976 - BVerwG 1 WB 31.75 - <BVerwGE 53, 139 [141]>, vom 10. Dezember 1976 - BVerwG 1 WB 166.76 - <BVerwGE 53, 225> und vom 13. Februar 1985 - BVerwG 1 WB 92.84 <NZWehrr 1985, 154>). - BVerwG, 13.07.1989 - 1 WB 79.88
Begründungspflicht - Antrag auf gerichtliche Entscheidung
Mangelnde Rechtskenntnisse begründen keinen unabwendbaren Zufall (BVerwGE 53, 139, 141 [BVerwG 04.03.1976 - I WB 31/75]; 53, 225 [BVerwG 01.12.1976 - II WD 38/76]; BVerwG Beschluß vom 13. Februar 1985 - 1 WB 92/84 - = NZWehrr 1985, 154). - BVerwG, 24.08.1994 - 1 WB 55.93
Verpflichtung eines Soldaten zur Erhaltung des fliegerischen Könnens - Versehung …
- BVerwG, 23.08.1994 - 1 WB 9.94
Mitteilungspflichten des Bundeswehrdisziplinaranwaltes (BWDA) hinsichtlich der …
- BVerwG, 23.08.1994 - 1 WB 45.94
Verlängerung der Auslandsverwendung eines Soldaten - Zwingende persönliche und …
- BVerwG, 14.06.1994 - 1 WB 4.94
Anforderungen an die Durchführung eines wehrdisziplinarrechtlichen Verfahrens - …
- BVerwG, 24.02.1994 - 1 WB 87.93
Singen nationalsozialistischer Lieder durch einen Soldaten im Ausland - Anordnung …
- BVerwG, 24.08.1994 - 1 WB 86.93
Verhängung einer Disziplinarstrafe in Form einer Geldbuße gegen einen Soldaten …
- BVerwG, 16.09.1992 - 1 WB 54.92
Ablösung eines Soldaten aus gesundheitlichen Gründen und Neubesetzung seines …
- BVerwG, 11.07.1984 - 1 WB 124.83
Rechtsmittel
- BVerwG, 23.02.1989 - 1 WB 151.88
Antrag eines Soldaten auf Einleitung eines disziplinarrechtlichen Verfahrens …
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Rechtsprechung
| OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 26.11.1976 - V OVG B 76/76 |
Papierfundstellen
- NJW 1977, 773
Wird zitiert von ... (2)
- OVG Niedersachsen, 25.03.1998 - 4 L 3057/96
Jugendhilfe; Jugendarbeit; Öffentliche Jugendhilfe; Freie Jugendhilfe
Der im Subventionsrecht geltende Grundsatz, daß ein Subventionsempfänger (zumindest) mit dem zukünftigen Wegfall eines Teils der Subvention rechnen muß (…vgl. z.B. BVerwG, Urt. v. 8. April 1997 - 3 C 6.95 -, GewArch 1997, 365;… Urt. v. 17. April 1970 - 7 C 60.68 -, BVerwGE 35, 159, 161 ff; Nds. OVG, Beschl. v. 26. November 1976 - V B 76/76 -, NJW 1977, 773, …und Urt. v. 23. Oktober 1968 - V A 25/68 -, OVGE 25, 331, 337 f.;… BGH, Urt. v. 21./22. Mai 1975 - III ZR 8/72 -, DÖV 1975, 823) gilt auch im Jugendhilferecht (…vgl. Preis/ Steffan, aaO, 203;… OVG NW, Urt. v. 5. Dezember 1995 - 16 A 4932/94 -, NDV-RD 1996, 100, 103, Baltz, aaO, 104), zumal § 74 Abs. 3 SGB VIII die Förderung ausdrücklich von der Existenz verfügbarer Haushaltsmittel abhängig macht, die hier, gemessen am Bedarf, nur in begrenzter Höhe zur Verfügung standen. - OVG Nordrhein-Westfalen, 27.09.1979 - XVI A 2693/78 Auch im Hinblick auf diese zeitliche Begrenzung, die - wie die Bekl. zutreffend hervorgehoben hat - auch in Nr. 1 Abs. 1 und 2 der Verwaltungsvorschriften i.d.F. v. 1.2.1972 durch die Zielsetzung (alsbaldige Eingliederung und Gewährleistung der Fortsetzung der Ausbildung) und durch den Hinweis auf eine Förderung "im Rahmen der im Bundeshaushalt vorhandenen Mittel" zum Ausdruck gekommen ist, kann und darf der Empfänger derartiger Leistungen - auch bei bereist länger andauernder Förderung - nicht mit dem Fortbestand der bisher gewährten Beihilfen rechnen (vgl. BGH, aaO; ferner OVG Lüneburg, Urt. v. 23.10.1968 - V A 25/68 -, OVGE 25, 331/338, und Beschl. v. 26.11.1976 - V B 76/76 -, NJW 1977, 773/774; Wolff-Bachof, VerwR 111, 4.
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