Rechtsprechung
| BVerwG, 31.07.1989 - 7 B 104.89 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Prüfungsleistung - Bewertungsfehler - Beweislast - Sachverständigengutachten - Ungeeignetes Beweismittel - Vorkorrektur
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz frei)
Sachverständige im Gerichtsverfahren - "Klärung von Bewertungsfehlern"
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Köln, 04.02.1988 - 6 K 3147/86
- BVerwG, 31.07.1989 - 7 B 104.89
Papierfundstellen
- NJW 1990, 464 (Ls.)
- NVwZ 1990, 65
- DVBl 1989, 1195
Wird zitiert von ... (50) Zitiert selbst (7)
- BVerwG, 18.12.1987 - 7 C 49.87
Fehlerhaftes Prüfungsverfahren - Abhandekommen einzelner Blätter - …
Auszug aus BVerwG, 31.07.1989 - 7 B 104.89
Hiergegen ist aus bundesrechtlicher Sicht nichts einzuwenden (vgl. BVerwGE 78, 367 ).Auch der Hinweis der Beschwerde auf den in BVerwGE 78, 367 erwähnten, vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg entschiedenen Fall des Verlusts der gesamten Bearbeitung einer Klausur sowie der Begutachtungen führt nicht auf eine im vorliegenden Verfahren klärungsbedürftige Frage der Beweislastverteilung.
- BVerfG, 25.07.1979 - 2 BvR 878/74
Arzthaftungsprozeß
Auszug aus BVerwG, 31.07.1989 - 7 B 104.89
Insbesondere verstößt diese Auffassung nicht gegen die für die Beweislastverteilung bestimmenden Verfassungsprinzipien des Gleichheitssatzes, des Rechtsstaatsgrundsatzes und des Gebots der Gewährleistung wirksamen Rechtsschutzes (Art. 3 Abs. 1, Art. 20 Abs. 3 und Art. 19 Abs. 4 GG; vgl. BVerfGE 52, 131 ; 53, 115 ). - BVerwG, 20.09.1984 - 7 C 57.83
Prüfungsentscheidungen
Auszug aus BVerwG, 31.07.1989 - 7 B 104.89
Für die Beweislastverteilung macht es einen erheblichen Unterschied, ob ein behaupteter Prüfungsverfahrensmangel sich nicht aufklären läßt oder ob der Mangel feststeht und nur die Auswirkungen des Mangels unaufklärbar sind (vgl. BVerwGE 70, 143 ;… ferner Urteil vom 20. September 1984 - BVerwG 7 C 80.82 - Buchholz a.a.O. Nr. 202).
- BVerfG, 16.01.1980 - 1 BvR 127/78
Durchsetzung von Leistungsansprüchen bei Nichtigerklärung eines Gesetzes
Auszug aus BVerwG, 31.07.1989 - 7 B 104.89
Insbesondere verstößt diese Auffassung nicht gegen die für die Beweislastverteilung bestimmenden Verfassungsprinzipien des Gleichheitssatzes, des Rechtsstaatsgrundsatzes und des Gebots der Gewährleistung wirksamen Rechtsschutzes (Art. 3 Abs. 1, Art. 20 Abs. 3 und Art. 19 Abs. 4 GG; vgl. BVerfGE 52, 131 ; 53, 115 ). - BVerwG, 22.10.1982 - 7 C 119.81
Arztprüfung - Rücktrittserklärung - Rücktrittsgründe - Unverzüglichkeit - …
Auszug aus BVerwG, 31.07.1989 - 7 B 104.89
Auch der beschließende Senat ist bereits in mehreren Entscheidungen davon ausgegangen, daß der Prüfling für behauptete Prüfungsmängel wie auch für sonstige Umstände, auf die er sich zu seinen Gunsten beruft, die Beweislast trägt (vgl. BVerwGE 66, 213; ferner Urteil vom 2. November 1984 - BVerwG 7 C 27.84 - Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 421.0 Prüfungswesen Nr. 207). - BVerwG, 02.11.1984 - 7 C 27.84
Rücktritt von einer Ersten juristischen Staatsprüfung - Verletzung der …
Auszug aus BVerwG, 31.07.1989 - 7 B 104.89
Auch der beschließende Senat ist bereits in mehreren Entscheidungen davon ausgegangen, daß der Prüfling für behauptete Prüfungsmängel wie auch für sonstige Umstände, auf die er sich zu seinen Gunsten beruft, die Beweislast trägt (vgl. BVerwGE 66, 213; ferner Urteil vom 2. November 1984 - BVerwG 7 C 27.84 - Buchholz, Sammel- und Nachschlagewerk der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, 421.0 Prüfungswesen Nr. 207). - BVerwG, 20.09.1984 - 7 C 80.82
Begründung der Prüfungsentscheidung - Notenwerte einzelner Prüfungsleistungen - …
Auszug aus BVerwG, 31.07.1989 - 7 B 104.89
Für die Beweislastverteilung macht es einen erheblichen Unterschied, ob ein behaupteter Prüfungsverfahrensmangel sich nicht aufklären läßt oder ob der Mangel feststeht und nur die Auswirkungen des Mangels unaufklärbar sind (vgl. BVerwGE 70, 143 ; ferner Urteil vom 20. September 1984 - BVerwG 7 C 80.82 - Buchholz a.a.O. Nr. 202).
- BVerwG, 10.10.2002 - 6 C 7.02
Chancengleichheit; Gesamtnote; Korrekturbemerkungen; mündliche Prüfung; …
Ebenso wenig ist es grundsätzlich unzulässig, dass Prüfungsarbeiten durch Assistenten vorkorrigiert werden, sofern dies im Prüfungsverfahren vorgesehen ist (stRspr; vgl. Beschluss vom 10. Februar 1971 - BVerwG 7 B 33.70 - DÖV 1971, 784 m.w.N.; Beschluss vom 31. Juli 1989 - BVerwG 7 B 104.89 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 265). - BAG, 31.01.1996 - 2 AZR 68/95
Personenbedingte Kündigung bei Verlust der Fluglizenz
Verwaltungsaktes zu überprüfen ist (vgl. zu Prüfungsbescheiden im Staatsexamen u. a. BVerwG Beschluß vom 31. Juli 1989 - 7 B 104/89 - NVwZ 1990, 65 und vom 18. Dezember 1987 - 7 C 49/87 - BVerwGE 78, 367), braucht hier nicht entschieden zu werden. - BVerwG, 31.07.2014 - 2 B 20.14
Polygraphietest; Kontrollfragenverfahren; Ungeeignetheit des Beweismittels; …
Ein entsprechender Beweisantrag kann unter Hinweis auf die entsprechend heranzuziehende Bestimmung des § 244 Abs. 3 Satz 2 StPO abgelehnt werden (Beschlüsse vom 9. Mai 1983 - BVerwG 9 B 10466.81 - Buchholz 402.25 § 1 AsylVfG Nr. 5 und vom 31. Juli 1989 - BVerwG 7 B 104.89 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 265).
- BVerwG, 20.01.2000 - 2 C 13.99
Beamtenverhältnis auf Probe, Einstellung in das -; Einstellung in das …
Nach ihr ist die zweifelhaft gebliebene Tatsache als nicht existent zu behandeln, so daß der Nachteil der Beweislosigkeit diejenige Prozeßpartei trifft, für die sich aus dieser Tatsache günstige Rechtsfolgen ergeben würden (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. Urteil vom 29. Juni 1999 - BVerwG 9 C 36.99 - , Beschluß vom 31. Juli 1989 - BVerwG 7 B 104.89 - ; BVerwGE 80, 290 ; BVerwGE 56, 79 ). - BVerwG, 26.06.1995 - 8 B 44.95
Anforderungen an die Darlegung eines Revisionszulassungsgrundes - Voraussetzungen …
Für verfahrensrechtliche Beanstandungen des Umfangs der Sachaufklärung fehlt dagegen die Grundlage (stRspr; vgl. etwa Beschluß vom 31. Juli 1989 - BVerwG 7 B 104.89 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 265 S. 105 ). - OVG Sachsen-Anhalt, 17.02.2011 - 2 L 126/09
Stadt Naumburg darf Wochenmarkt weiter selbst betreiben
Grundsätzlich trägt aber derjenige, der sich auf Bewertungsfehler beruft, wie auch für sonstige Umstände, auf die er sich zu seinen Gunsten beruft, die materielle Beweislast; eine andere Beweislastverteilung kommt nur dann in Betracht, wenn es - anders als hier - bestimmte Anzeichen für einen Bewertungsmangel gibt (vgl. zum Prüfungsrecht: BVerwG, Beschl. v. 31.07.1989 - 7 B 104/89 -, NVwZ 1989, 65). - BVerwG, 03.08.1992 - 8 C 72.90
Fehlerhafte Ermittlung des Klageziels - Unzulässiges Teilurteil - Auslegung des …
Hat der Revisionskläger in der Vorinstanz keinen förmlichen Beweisantrag gestellt (vgl. § 86 Abs. 2 VwGO), ist des weiteren darzulegen, warum sich dem Tatsachengericht aus seiner für den Umfang der verfahrensrechtlichen Sachaufklärungspflicht (§ 86 Abs. 1 VwGO) maßgebenden materiellrechtlichen Sicht (st. Rspr.; vgl. etwa Beschluß vom 31. Juli 1989 - BVerwG 7 B 104.89 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 265 S. 105 ; Urteil vom 22. Februar 1990 - BVerwG 2 C 15.89 - Buchholz 232 § 44 BBG Nr. 22 S. 2) die Notwendigkeit einer weiteren Sachaufklärung in der nunmehr aufgezeigten Richtung durch die jetzt vermißte Beweisaufnahme hätte aufdrängen müssen (st. Rspr.;… vgl. u.a. Beschluß vom 2. März 1978, a.a.O. S. 43 f.;… Urteil vom 7. Februar 1985, a.a.O. S. 27). - BVerwG, 29.08.2011 - 8 B 52.11
Marktfestsetzungsantrag bei kollidierenden Veranstaltungen
Damit richten sich die allgemeinen Rechtsgrundsätze zur Beweislastverteilung auch nach diesem irrevisiblen Recht und sind selbst nicht revisibel (vgl. Beschluss vom 31. Juli 1989 - BVerwG 7 B 104.89 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 265 = juris Rn. 6). - VG Karlsruhe, 20.05.2015 - 7 K 2232/13
Meisterprüfung; Besetzung des Prüfungsausschusses
Die Unmittelbarkeit und die Eigenverantwortlichkeit der Leistungsbewertung durch den gesamten Prüfungsausschuss kann jedoch dadurch gewahrt werden, dass einzelne Mitglieder des jeweiligen Prüfungsausschusses - wie hier - mit der "Vorbegutachtung und Vorbenotung" der Prüfungsleistung beauftragt werden und diese anschließend ihre Vorbewertung dem gesamten Prüfungsausschuss als Vorschlag unterbreiten und erläutern (vgl. BVerwG, Beschluss vom 31.07.1989 - 7 B 104.89 - NVwZ 1990, 65). - OVG Nordrhein-Westfalen, 27.08.2001 - 14 A 4813/96
Aufhebung der juristischen Gesamtnote einer zweiten juristischen Staatsprüfung; …
Rn. 43 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. Mai 1989 - 22 A 1147/88 -, mwN, - bestätigt durch BVerwG, Beschluss vom 31. Juli 1989 - 7 B 104.89 -, DVBl 1989, 1195 = NVwZ 1990, 65 = NJW 1990, 464; ferner: Niehues, Prüfungsrecht, 3. Auflage, Rdnr. 179, mwN. - VG Stuttgart, 29.10.2019 - 13 K 11023/17
Anspruch des Prüflings auf ordnungsgemäße Durchführung des Bewertungsverfahrens; …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.12.2013 - 14 B 1378/13
Neubewertung einer schriftlichen Prüfungsleistung
- OVG Nordrhein-Westfalen, 06.07.1998 - 22 A 194/98
Hochschule; Prüfungsordnung; Vordiplom; Anzahl der Prüfer; Bewertung durch einen …
- VG Augsburg, 04.06.2013 - Au 3 K 12.1069
Meisterprüfung; Zusammensetzung des Meisterprüfungsausschusses; …
- VG Minden, 11.01.2023 - 16 K 1164/21
- VGH Baden-Württemberg, 16.03.2000 - A 14 S 2443/98
Asylfolgeantrag: Darlegungslast für Wiederaufgreifensgründe - Sachlageänderung - …
- VGH Bayern, 28.07.2025 - 7 ZB 24.1776
Prüfungsrecht, Erstes Staatsexamen, Lehramt, Verfahrensfehler aufgrund einer …
- VGH Baden-Württemberg, 18.05.2000 - A 14 S 2594/98
Nichtdurchführung eines Folgeantragsverfahrens - erfolgreiches vorläufiges …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 25.09.2015 - 8 A 970/15
Fristablauf zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit einer immisionsschutzrechtlichen …
- OVG Berlin-Brandenburg, 26.09.2018 - 3 S 72.18
Grundständiges bilinguales Gymnasium; Aufnahme; Aufnahmeverfahren; …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 28.02.1997 - 19 A 2626/96
Fürsorgepflicht ; Prüfungsrechtsverhältnis; Prüfungsbehörde; Begründung durch …
- VG Mainz, 07.07.2021 - 3 K 578/20
Bewertung einer Prüfungsleistung; Bescheidungklage; eigenes Urteil des Prüfers - …
- VGH Hessen, 25.02.1993 - 6 UE 1211/91
Anwendung der für berufsbezogene Prüfungen geltenden Grundsätze auch auf nicht …
- OVG Niedersachsen, 29.06.2010 - 11 LA 477/09
Rücknahme einer durch Ehe mit einer Deutschen erteilten Aufenthaltserlaubnis …
- BVerwG, 12.05.2000 - 2 B 23.00
Unzumutbarkeit der Weiterbeschäftigung als Polizeibeamter wegen früherer …
- VG Halle, 01.09.2014 - 4 A 62/13
Nachträgliche Anordnung einer Sicherheitsleistung für eine …
- BVerwG, 25.04.1996 - 6 B 49.95
Rechtmäßigkeit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 22.02.2017 - 14 A 2274/16
Leisten von Hilfstätigkeiten eines Mitarbeiters bei der Erstellung der …
- LG Potsdam, 28.11.2008 - BRH (OP) 15/08
Strafrechtliche Rehabilitierung in den neuen Bundesländern: Anforderungen an den …
- OVG Niedersachsen, 21.04.1997 - 8 L 5846/95
Meisterprüfung; Prüfungsausschuß; Vorbegutachtung; Vorbenotung; Übertragung auf …
- BVerwG, 22.06.1998 - 6 PKH 8.98
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Überprüfung von …
- VG Berlin, 06.09.2023 - 20 L 99.23
- OVG Nordrhein-Westfalen, 07.05.2014 - 14 A 2731/12
Bewertung von Prüfungsleistungen durch den Prüfer allein nach dem absoluten …
- BVerwG, 08.02.1996 - 8 B 14.96
Verfahrensrechtliche Beanstandungen des Umfangs der Sachaufklärung - Abgrenzung …
- VG Greifswald, 11.11.2025 - 6 A 1697/24
- VG Berlin, 06.09.2023 - 20 L 164.23
- BVerwG, 22.06.1998 - 6 B 47.98
Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Bewilligung von …
- BVerwG, 08.06.1995 - 1 B 85.94
Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung einer Rechtssache in der …
- BVerwG, 24.05.1991 - 8 B 66.91
Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe - Anforderungen an die …
- VG Berlin, 06.09.2023 - 20 L 142.23
- VG Berlin, 06.09.2023 - 20 L 172.23
- VG Berlin, 06.09.2023 - 20 L 144.23
- OVG Sachsen, 30.07.2020 - 5 A 704/18
Diplomarbeit; Betreuung; Zwischenverteidigung; Gesetzesvorbehalt; Fürsorge; Rüge; …
- VGH Hessen, 04.02.1993 - 6 UE 795/92
Zum prüfungsrechtlichen Beurteilungsspielraum
- BVerwG, 22.05.1992 - 8 B 71.92
Verletzung der Aufklärungspflicht - Berechnung der Wohnflächen von …
- VG Trier, 21.02.2022 - 9 K 3282/21
Zulässigkeit echter Kollegialprüfungen
- VG München, 29.11.2016 - M 3 K 15.3680
Rechtswidriger Prüfungsbescheid - Befangenheit des Prüfers
- BVerwG, 24.05.1991 - 8 B 65.91
Voraussetzungen für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe - Anforderungen an die …
- LG Stuttgart, 18.12.2003 - 15 O 379/03
Amtshaftung: Kausalität zwischen Formfehler bei Klausurenkorrektur im ersten …
- VG Berlin, 23.08.2024 - 20 L 162.24
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".
Rechtsprechung
| BVerwG, 22.08.1989 - 7 B 48.89 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Postsendung - Politischer Inhalt - Beförderungsausschluss
- Juristenzeitung(kostenpflichtig)
Zur Zulässigkeit politischer Vermerke auf der Aufschriftenseite von Postsendungen
- juris (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Arnsberg, 22.12.1987 - 8 K 301/87
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.01.1989 - 13 A 202/88
- BVerwG, 22.08.1989 - 7 B 48.89
Papierfundstellen
- NJW 1990, 464
- MDR 1990, 302
- NVwZ 1990, 256 (Ls.)
- DVBl 1990, 48
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 24.10.1985 - 7 C 55.84
Verbot politischer Vermerke - Aufschriftseite von Postsendungen - …
Auszug aus BVerwG, 22.08.1989 - 7 B 48.89
Ein Vermerk politischen Inhalts auf dem für Meinungsäußerungen freigegebenen Teil der Aufschriftseite einer Postsendung führt nur dann zum Ausschluß der Sendung von der Beförderung, wenn sich nach den Umständen des Falles nicht ausschließen läßt, daß der Vermerk der Bundespost zugeschrieben wird oder daß er den Postverkehr mit dem Ausland stört (im Anschluß an BVerwGE 72, 183).Der beschließende Senat hat in dem Urteil vom 24. Oktober 1985 - BVerwG 7 C 55.84 - (BVerwGE 72, 183) entschieden, daß das in § 13 Abs. 1 Nr. 3 PostO enthaltene Verbot, auf der Aufschriftseite von Postsendungen Vermerke politischen Inhalts anzubringen, als allgemeines Gesetz im Sinne des Art. 5 Abs. 2 GG gegenüber dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Bestand hat, soweit es derartige Vermerke verbietet, bei denen nicht auszuschließen ist, daß sie der Bundespost zugeschrieben werden oder daß sie den Postverkehr mit dem Ausland stören.
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".