Rechtsprechung
   OLG München, 05.06.2009 - 33 Wx 278/08, 33 Wx 279/08   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • Notare Bayern PDF, S. 50

    BGB §§ 104 Nr. 2, 164, 1896 Abs. 2 Satz 2
    Beurteilung der Geschäftsfähigkeit bei Vorsorgevollmachten

  • IWW
  • openjur.de

    Rechtliche Betreuung: Betreuerbestellung trotz bestehender Vorsorgevollmacht bei fortschreitender Demenz

  • Judicialis
  • Judicialis
  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 1896 Abs. 2 Satz 2, 104 Nr. 2, 164 ff.
    Zweifel an der wirksamen Erteilung der Vorsorgevollmacht

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 104 Nr. 2; BGB § 164; BGB § 1896 Abs. 2 S. 2
    Wirksamkeit einer notariellen Vorsorgevollmacht bei fortschreitender Demenz

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Wirksamkeit einer notariellen Vorsorgevollmacht bei fortschreitender Demenz

  • Jurion

    Wirksamkeit einer notariellen Vorsorgevollmacht bei fortschreitender Demenz

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Familienrecht: Vorsorgevollmacht: Fortschreitende Demenz lässt frühere Vollmacht nicht unwirksam werden

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des OLG München vom 05.06.2009, Az.: 33 Wx 278/08 (Beurteilung der Geschäftsfähigkeit bei Vorsorgevollmachten)" von RA Prof. Dr. Robert Roßbruch, original erschienen in: PflR 2009, 528.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2009, 1599
  • DNotZ 2011, 43
  • FGPrax 2009, 221
  • FamRZ 2009, 2033



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 03.02.2016 - XII ZB 425/14  

    Erforderlichkeit einer Betreuung trotz erteilter Vorsorgevollmacht: Feststellung

    Bleiben Bedenken, kommt es darauf an, ob die Akzeptanz der Vollmacht im Rechtsverkehr eingeschränkt ist, entweder weil Dritte die Vollmacht unter Berufung auf diese Bedenken zurückgewiesen haben oder weil entsprechendes konkret zu besorgen ist (so auch OLG München NJW-RR 2009, 1599, 1602 f.; MünchKommBGB/Schwab 6. Aufl. § 1896 Rn. 51; BeckOGK/Schmidt-Recla BGB [Stand: November 2015] § 1896 Rn. 236; Erman/Roth BGB 14. Aufl. § 1896 Rn. 41; jurisPK-BGB/Bieg [Stand: 26. Oktober 2015] § 1896 Rn. 52).
  • OLG München, 04.11.2009 - 33 Wx 285/09  

    Betreuung: Rückschluss auf eine Demenz bei nicht erkennbarer geistiger

    Sind zum Zeitpunkt der Erteilung einer Vorsorgevollmacht für die soziale Umgebung des Vollmachtgebers einschließlich seiner Hausärztin keine geistigen Beeinträchtigungen bei ihm erkennbar, unterliegt die rückschauende Diagnose der Voraussetzungen einer Geschäftsunfähigkeit durch einen Sachverständigen, der den Betroffenen erstmals nach mehr als vier Monaten seit der Vollmachtserteilung untersucht, strengen Anforderungen (vgl. auch Senatsentscheidung vom 5.6.2009 - 33 Wx 278/09 u.a. = BtPrax 2009, 240).

    Zweifel an der Geschäftsfähigkeit zum Zeitpunkt einer Vollmachtserteilung beeinträchtigen die Eignung der Vollmacht als Alternative zur Betreuung nur, wenn sie konkrete Schwierigkeiten des Bevollmächtigten im Rechtsverkehr erwarten lassen (Bestätigung der Senatsentscheidung vom 5.6.2009 a.a.O. in Abgrenzung zu BayObLG FamRZ 1994, 720).

    11 Die Diagnose einer fortschreitenden Demenz steht der Wirksamkeit einer früher erteilten Vorsorgevollmacht nicht entgegen, solange nicht die Geschäftsunfähigkeit des Betroffenen bereits zum Zeitpunkt der Vollmachtserteilung hinreichend sicher feststeht (Senatsbeschluss vom 5.6.2009 - 33 Wx 278/08 und 33 Wx 279/08 = BtPrax 2009, 240).

  • OLG München, 31.10.2014 - 34 Wx 293/14  

    Grundbuchberichtigung: Nachweis der Erbfolge durch notarielles Testament; Zweifel

    Ist aber der positive Nachweis fehlender Testierfähigkeit nicht zu erbringen, hat es nach den Regeln der Feststellungslast beim Regelfall, nämlich ihrem Vorliegen, zu verbleiben (Palandt/Weidlich § 2229 Rn. 11; Palandt/Ellenberger § 104 Rn. 8; aus der Rechtspr. OLG Frankfurt NJW-RR 1996, 1159; OLG München - 3. Zivilsenat - FGPrax 2009, 221/223 für Vorsorgevollmacht).
  • OLG München, 29.01.2016 - 34 Wx 50/15  

    Zur Auslegung eines notariellen Erbvertrags durch das Grundbuchamt hinsichtlich

    Ist der positive Nachweis fehlender Testierfähigkeit nicht zu erbringen, hat es nach den Regeln der Feststellungslast beim Regelfall, nämlich ihrem Vorliegen, zu verbleiben (Palandt/Weidlich § 2229 Rn. 11; Palandt/Ellenberger § 104 Rn. 8; aus der Rechtspr. OLG Frankfurt NJW-RR 1996, 1159; OLG München - 3. Zivilsenat - FGPrax 2009, 221/223 für Vorsorgevollmacht).
  • OLG Koblenz, 29.01.2015 - 5 U 1389/14  

    Einstweilige Verfügung zur Verhinderung der Eigentumsumschreibung bei

    Aber das ist so nicht nachvollziehbar und im Übrigen auch in der Wertung zu wenig nuanciert, als dass es mit Blick auf den Tatbestand der §§ 104 Nr. 2, 105 Abs. 1 BGB Aussagekraft besitzen könnte, zumal dieser Tatbestand nicht in jedwedem dementiellen Stadium erfüllt ist (vgl. BayObLG FamRZ 1996, 969; OLG Düsseldorf MDR 2013, 702; OLG München FamRZ 2009, 2033; LG Neuruppin FamRZ 2007, 931).
  • OLG Koblenz, 22.08.2012 - 5 U 578/12  

    Auslegung eines Schuldanerkenntnisses hinsichtlich der Person des Empfängers

    Die darin beschriebenen Ausfallerscheinungen sind indikativ für eine fortgeschrittene Demenz, die den Tatbestand des § 104 Nr. 2 BGB erfüllt (OLG Brandenburg, Urteil vom 23.05.2007 - 4 U 192/04; OLG Düsseldorf, Urteil vom 2.02.2011 - 18 U 175/09; OLG München NJW-RR 2009, 1599 ) und von der Erblasserin abgegebene Willenserklärungen nichtig machte (§ 105 Abs. 1 BGB ).
  • OLG Hamm, 22.06.2011 - 15 Wx 118/11  

    Überprüfung der Geschäftsfähigkeit des Betroffenen bei der Erteilung einer

    Dies legt es nahe, einen im Rahmen des § 1896 Abs. 2 BGB relevanten Zweifel nicht schon dann als festgestellt anzusehen, wenn von dritter Seite Verhaltensauffälligkeiten aufgezeigt werden, die an eine Geschäftsunfähigkeit denken lassen, da der Vorrang der Bevollmächtigung sonst allzu leicht unterlaufen werden könnte (vgl. OLG München FGPrax 2009, 221, 255).
  • KG, 15.12.2009 - 1 W 213/09  

    Betreuungsverfahren: Feststellung der Möglichkeit einer freien Willensäußerung

    Dabei kann dahinstehen, ob die Auffassung des Landgerichts, die Angelegenheiten des Betreuten könnten durch einen Bevollmächtigten bei erheblichen Zweifeln an der Wirksamkeit der Bevollmächtigung nicht besorgt werden, in dieser Allgemeinheit zutreffend ist (vgl. OLG Hamm, FGPrax 2009, 215; OLG München, FGPrax 2009, 221, 224).
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