Rechtsprechung
| OLG Hamburg, 23.02.2010 - 7 U 90/09 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- openjur.de
Persönlichkeitsschutz in Internet: Namensnennung eines medizinischen Sachverständigen auf einer Internet-Seite zu Falschgutachten
- Justiz Hamburg
§ 823 Abs 1 BGB, § 1004 BGB, Art 1 GG, Art 2 GG
Persönlichkeitsschutz in Internet: Namensnennung eines medizinischen Sachverständigen auf einer Internet-Seite zu Falschgutachten - czarnetzki.eu
Veröffentlichung von Gutachten im Internet
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Ansprüche eines zahnmedizinischen Gutachters auf Unterlassung der Namensnennung auf einer Internetseite
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Veröffentlichung von Gutachten und Anonymitätsschutz
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Ansprüche eines zahnmedizinischen Gutachters auf Unterlassung der Namensnennung auf einer Internetseite
Besprechungen u.ä.
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Namensnennung eines Sachverständigen auf "Falschgutachter"-Internetseite (IBR 2010, 721)
Verfahrensgang
- LG Hamburg, 05.08.2009 - 325 O 9/09
- OLG Hamburg, 23.02.2010 - 7 U 90/09
- BGH, 23.11.2010 - VI ZR 74/10
Papierfundstellen
- NJW-RR 2010, 1198
- NJW-RR 2011, 720
- GRUR-RR 2010, 493 (Ls.)
- MMR 2010, 494
- ZUM 2010, 979
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- LG Hamburg, 05.08.2009 - 325 O 9/09
Persönlichkeitsrechtsverletzung im Internet: Interessenabwägung bei Kritik an …
Auszug aus OLG Hamburg, 23.02.2010 - 7 U 90/09
Die Berufung der Beklagten gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg, Geschäftsnummer 325 O 9/09, vom 5.8.2009 wird mit der Maßgabe zurückgewiesen, dass Ziffer I. des Tenors des landgerichtlichen Urteils wie folgt gefasst wird:.
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Rechtsprechung
| FG Hamburg, 02.12.2010 - 3 KO 194/10 |
Volltextveröffentlichungen (5)
- openjur.de
Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG): Keine Kosten für die Vertretung im Vergütungsfestsetzungsverfahren
- Justiz Hamburg
§ 6 FGO, § 135 FGO, § 149 FGO, § 11 Abs 2 S 6 RVG
Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG): Keine Kosten für die Vertretung im Vergütungsfestsetzungsverfahren - rechtsportal.de
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
Keine Kosten für die Vertretung im Vergütungsfestsetzungsverfahren
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer (Leitsatz)
Prozessual zu erstattende Kosten anwaltlicher Vertretung im Erinnerungsverfahren
Papierfundstellen
- NJW-RR 2011, 720
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (8)
- FG Baden-Württemberg, 27.08.2007 - 8 KO 1/07
Kostenfestsetzung - Ansatz einer Erledigungsgebühr - Entscheidungsbefugnis des …
Auszug aus FG Hamburg, 02.12.2010 - 3 KO 194/10
Rn. 37 1. Die vorliegende Entscheidung ergeht gerichtskostenfrei, und zwar sowohl nach § 11 Abs. 2 Satz 4 RVG als auch mangels eines entsprechenden Gebührentatbestandes im Gerichtskostengesetz (GKG; vgl. FG Baden-Württemberg vom 27. August 2007 8 KO 1/07, EFG 2007, 1972 m.w.N.; Brandis in Tipke/Kruse, AO/FGO, § 149 FGO Rd. 23). - BVerfG, 24.09.1976 - 1 BvR 604/72
Keine Kostenerstattung bei fehlgeschlagener Gebührenfestsetzung gegen den …
Auszug aus FG Hamburg, 02.12.2010 - 3 KO 194/10
Wenn der die Vergütungsfestsetzung beantragende Anwalt keine Gebühr erhält, obwohl er aus eigenem Recht - anders als bei Kostenfestsetzungen - tätig wird und seine Tätigkeit weder im Interesse noch im Auftrag des Mandanten ausübt, entspricht es der Billigkeit und dem Sinn und Zweck der Verfahrensregelung, dass auch auf der anderen Seite kein prozessualer Kostenerstattungsanspruch für eine anwaltliche Vertretung entsteht (vgl. BVerfG vom 24. September 1976 1 BvR 604/72, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1977, 145, und nachf. Rspr.). - OLG Frankfurt, 19.11.1999 - 12 W 262/99
Kostenerstattungsanspruch bei Ablehnung eines Festsetzungsantrags nach § 19 BRAGO
Auszug aus FG Hamburg, 02.12.2010 - 3 KO 194/10
Rn. 34 2. Nach der gesetzlichen Klarstellung im Wortlaut des § 11 Abs. 2 Satz 6 RVG kommt es nicht mehr auf den früheren Stand der Auffassungen zur Auslegung der Vorgängerregelung § 19 Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) an (wie BVerfG vgl. Oberlandesgericht --OLG-- Frankfurt a. M. vom 19. November 1999 12 W 262/99, OLGR Frankfurt 2000, 42, Monatsschrift für Deutsches Recht --MDR-- 2000, 544; a.A. Verwaltungsgericht --VG-- Koblenz vom 26. Februar 2003 3 O 2451/00.KO, JurBüro 2003, 262; Hessisches FG vom 15. Juni 1976 B II 45/76, NJW 1977, 168; a. A. für das Erinnerungsverfahren FG Bremen vom 06. Januar 1994 2 93 357 E 2, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 1994, 581 m.w.N.; überholt von Eicken in Gerold/Schmidt, BRAGO, § 19 Rd. 50, inzwischen geänderte Auffassung zu § 11 RVG, s.o. Nachw. zu 1).
- FG Sachsen-Anhalt, 23.08.2005 - 4 KO 888/05
Keine Beweisgebühr nach § 31 Abs. 1 Nr. 3 BRAGO allein wegen vorsorglicher Ladung …
Auszug aus FG Hamburg, 02.12.2010 - 3 KO 194/10
Rn. 28 Nach - vorliegender - Übertragung des Klageverfahrens auf den Einzelrichter entscheidet gemäß § 6 FGO auch in Folgesachen einschließlich Kostenfestsetzungsverfahren der Einzelrichter (FG Sachsen-Anhalt vom 23. August 2005 4 KO 888/05, Juristisches Büro --JurBüro-- 2005, 653, Juris, Datev;… vgl. Bundesfinanzhof --BFH-- vom 07. Mai 1996 VII B 17/96, BFH/NV 1996, 777, nachgehend Bundesverfassungsgericht --BVerfG-- vom 5. Oktober 1996 2 BvR 1525/96, Steuer-Eildienst --StEd-- 1997, 65, Juris). - BFH, 07.05.1996 - VII B 17/96
Statthaftigkeit der Beschwerde in Streitigkeiten über Kosten
Auszug aus FG Hamburg, 02.12.2010 - 3 KO 194/10
Rn. 28 Nach - vorliegender - Übertragung des Klageverfahrens auf den Einzelrichter entscheidet gemäß § 6 FGO auch in Folgesachen einschließlich Kostenfestsetzungsverfahren der Einzelrichter (FG Sachsen-Anhalt vom 23. August 2005 4 KO 888/05, Juristisches Büro --JurBüro-- 2005, 653, Juris, Datev; vgl. Bundesfinanzhof --BFH-- vom 07. Mai 1996 VII B 17/96, BFH/NV 1996, 777, nachgehend Bundesverfassungsgericht --BVerfG-- vom 5. Oktober 1996 2 BvR 1525/96, Steuer-Eildienst --StEd-- 1997, 65, Juris). - BVerfG, 05.10.1996 - 2 BvR 1525/96
Auszug aus FG Hamburg, 02.12.2010 - 3 KO 194/10
Rn. 28 Nach - vorliegender - Übertragung des Klageverfahrens auf den Einzelrichter entscheidet gemäß § 6 FGO auch in Folgesachen einschließlich Kostenfestsetzungsverfahren der Einzelrichter (FG Sachsen-Anhalt vom 23. August 2005 4 KO 888/05, Juristisches Büro --JurBüro-- 2005, 653, Juris, Datev; vgl. Bundesfinanzhof --BFH-- vom 07. Mai 1996 VII B 17/96, BFH/NV 1996, 777, nachgehend Bundesverfassungsgericht --BVerfG-- vom 5. Oktober 1996 2 BvR 1525/96, Steuer-Eildienst --StEd-- 1997, 65, Juris). - FG Hessen, 15.06.1976 - B II 45/76
Auszug aus FG Hamburg, 02.12.2010 - 3 KO 194/10
Rn. 34 2. Nach der gesetzlichen Klarstellung im Wortlaut des § 11 Abs. 2 Satz 6 RVG kommt es nicht mehr auf den früheren Stand der Auffassungen zur Auslegung der Vorgängerregelung § 19 Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) an (wie BVerfG vgl. Oberlandesgericht --OLG-- Frankfurt a. M. vom 19. November 1999 12 W 262/99, OLGR Frankfurt 2000, 42, Monatsschrift für Deutsches Recht --MDR-- 2000, 544; a.A. Verwaltungsgericht --VG-- Koblenz vom 26. Februar 2003 3 O 2451/00.KO, JurBüro 2003, 262; Hessisches FG vom 15. Juni 1976 B II 45/76, NJW 1977, 168; a. A. für das Erinnerungsverfahren FG Bremen vom 06. Januar 1994 2 93 357 E 2, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 1994, 581 m.w.N.; überholt von Eicken in Gerold/Schmidt, BRAGO, § 19 Rd. 50, inzwischen geänderte Auffassung zu § 11 RVG, s.o. Nachw. zu 1). - VG Koblenz, 26.02.2003 - 3 O 2451/00
Auszug aus FG Hamburg, 02.12.2010 - 3 KO 194/10
Rn. 34 2. Nach der gesetzlichen Klarstellung im Wortlaut des § 11 Abs. 2 Satz 6 RVG kommt es nicht mehr auf den früheren Stand der Auffassungen zur Auslegung der Vorgängerregelung § 19 Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung (BRAGO) an (wie BVerfG vgl. Oberlandesgericht --OLG-- Frankfurt a. M. vom 19. November 1999 12 W 262/99, OLGR Frankfurt 2000, 42, Monatsschrift für Deutsches Recht --MDR-- 2000, 544; a.A. Verwaltungsgericht --VG-- Koblenz vom 26. Februar 2003 3 O 2451/00.KO, JurBüro 2003, 262; Hessisches FG vom 15. Juni 1976 B II 45/76, NJW 1977, 168; a. A. für das Erinnerungsverfahren FG Bremen vom 06. Januar 1994 2 93 357 E 2, Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 1994, 581 m.w.N.; überholt von Eicken in Gerold/Schmidt, BRAGO, § 19 Rd. 50, inzwischen geänderte Auffassung zu § 11 RVG, s.o. Nachw. zu 1).
- FG Hamburg, 02.06.2014 - 3 KO 110/14
Finanzgerichtsordnung: AdV-Streitwert und Erledigungsgebühr
Rn. 34 4. Der Beschluss über die Kostenerinnerung 3 KO 110/14 ergeht dementsprechend im 3. Senat als Kostensenat ebenfalls durch den dort zuständigen Einzelrichter gemäß § 6 FGO (vgl. Beschlüsse FG Baden-Württemberg vom 10.03.2011 11 KO 5287/08, Juris; FG Hamburg vom 02.12.2010 3 KO 194/10, NJW-RR 2011, 720; FG Sachsen-Anhalt vom 23.08.2005 4 KO 888/05, Juris). - FG Hamburg, 04.05.2017 - 3 KO 104/17
Kostenrecht FGO/ZPO/RVG/GKG: Rechtskraft der Vergütungs- und Kostenfestsetzungen
Rn. 9 VI. Im Erinnerungsverfahren betreffend die Vergütungsfestsetzung (3 KO 104/17) entstehen gemäß GKG und § 11 Abs. 2 Satz 4 RVG keine Gerichtskosten und werden nach § 11 Abs. 2 Satz 6 RVG keine außergerichtlichen Kosten erstattet (vgl. FG Hamburg, Beschluss vom 02.12.2010 3 KO 194/10, NJW-RR 2011, 720). - OVG Hamburg, 10.07.2015 - 1 So 47/15
Außerhalb des Gebührenrechts liegende Einwände gegen Kostenfestsetzung
Rn. 16 Aus § 11 Abs. 2 Satz 6 RVG ergibt sich, dass eine Erstattung außergerichtlicher Kosten, abgesehen von § 11 Abs. 2 Satz 5 RVG nicht stattfindet (vgl. FG Hamburg, Beschl. v. 2.12.2010, 3 KO 194/10, NJW-RR 2011, 720, juris Rn. 34, 38 m.w.N.; KG Berlin, Beschl. v. 12.1.2011, 5 W 50/10, juris;… Müller-Rabe in Gerold/Schmidt, a.a.O., § 11 RVG Rn. 376 ff.).
- FG Hamburg, 13.07.2017 - 3 KO 73/17
Keine Erstattung fiktiver Stundensatz-Honorare und fiktiver Hinzuziehungskosten …
Rn. 20 Nach Übertragung des Rechtsstreits durch den Klagesenat auf die Einzelrichterin gemäß § 6 FGO entscheidet über die Kostenerinnerung beim Kostensenat ebenfalls der Einzelrichter (vgl. Beschlüsse FG Hamburg vom 02.06.2014 3 KO 110/14, EFG 2014, 1817; FG Baden-Württemberg vom 10.03.2011 11 KO 5287/08, Juris; FG Hamburg vom 02.12.2010 3 KO 194/10, NJW-RR 2011, 720; FG Sachsen-Anhalt vom 23.08.2005 4 KO 888/05, Juris. - FG Hamburg, 13.07.2017 - 3 KO 74/17
Keine Erstattung vereinbarter Stundensatz-Honorare des Prozessbevollmächtigten im …
Rn. 13 Nach Übertragung des Rechtsstreits auf den Einzelrichter gemäß § 6 FGO entscheidet über die Kostenerinnerung beim Kostensenat ebenfalls der Einzelrichter (vgl. Beschlüsse FG Hamburg vom 02.06.2014 3 KO 110/14, EFG 2014, 1817; FG Baden-Württemberg vom 10.03.2011 11 KO 5287/08, Juris; FG Hamburg vom 02.12.2010 3 KO 194/10, NJW-RR 2011, 720; FG Sachsen-Anhalt vom 23.08.2005 4 KO 888/05, Juris. - FG Hamburg, 24.09.2013 - 3 KO 172/13
Rechtsanwaltsvergütungsgesetz: Erledigungsgebühr des beigeordneten Anwalts
Rn. 35 2.Die Entscheidung ergeht gemäß § 56 i. V. m. § 33 Abs. 8 RVG durch den originären Einzelrichter; und zwar hier des durch die Geschäftsverteilung des FG bestimmten Kostensenats, dessen Zuständigkeit für Erinnerungen gegen Kostenfestsetzungen sich über § 149 FGO hinaus sinngemäß auch auf Erinnerungen gegen andere Anwaltsvergütungs-Festsetzungen erstreckt (vgl. FG Hamburg, Beschluss vom 02.12.2010 3 KO 195/10, NJW-RR 2011, 720).
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