Rechtsprechung
| RG, 01.04.1939 - VI 179/38 |
Volltextveröffentlichung
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- RGZ 160, 148
Wird zitiert von ... (16)
- OLG Stuttgart, 26.01.2017 - 11 U 4/16
Rechtanwaltshaftung: Beratungspflichten des Anwaltsmediators in einer …
Die Ersatzfähigkeit ergibt sich dann aus den besonderen Umständen des Einzelfalles, wie etwa der Gestaltung des Gemeinschaftsverhältnisses oder dem Verhalten eines Gesamtschuldners, der im Innenverhältnis allein zum Ausgleich verpflichtet ist (BGH VersR 1956, 160, 161; RGZ 160, 148, 151). - BGH, 03.02.1954 - VI ZR 153/52
Schadensausgleich zwischen Gesamtschuldnern
Die Revision verkennt, daß Ausgleichs- und Schadensersatzansprüche völlig verschieden sind, so daß Grundsätze der Ausgleichsberechnung nicht auf den Schadensersatzanspruch der an dem Ausgleich nicht beteiligten Ehefrau übertragen werden können (vgl. RGZ 160, 148 [151/152]; RG VAE 1941, 164 Nr. 198). - BGH, 27.06.1961 - VI ZR 205/60
unbeschrankter Bahnübergang - § 1 HPflG, §§ 846, 254 BGB; § 1359, § 426 BGB, …
Der Befreiungsanspruch hat sich damit in einen Zahlungsanspruch verwandelt, so daß mit diesem eine Aufrechnung gegenüber dem ebenfalls auf Geldzahlung gerichteten Schadensersatzanspruch der Geschädigten grundsätzlich möglich ist (RGZ 160, 148, 152;… Erman/Westermann, BGB, 2. Aufl § 426 Anm 8).c) Soweit Unfallrenten gefordert werden, die wegen einer Verletzung des Körpers oder der Gesundheit zu entrichten sind, wäre allerdings gegenüber Frau H. eine Aufrechnung mit Ersatzforderungen der Beklagten gemäß § 394 BGB in Verbindung mit § 850b Abs. 1 Nr. 1 ZPO ausgeschlossen gewesen (vgl hierzu RGZ 160, 148, 152).
- BGH, 03.07.1962 - VI ZR 88/61
Haftung des Halters bei unbefugter Gebrauchüberlassung durch den Entleiher des …
Diese Verpflichtung besteht schon vor gerichtlicher Feststellung der Gemeinschaftsverpflichtung und der inneren Beteiligungsquote (RGZ 160, 148, 151 unter Aufgabe von RGZ 92, 143, 151). - BGH, 20.12.1990 - IX ZR 268/89
Ausgleich unter mehreren Bestellern gleichstufiger Sicherheiten
Das Berufungsgericht hat nicht bedacht, daß die Ausgleichsverpflichtung von Gesamtschuldnern von vornherein zugleich mit der Begründung der Gesamtschuld und nicht erst mit der Leistung an den Gläubiger entsteht (RGZ 69, 422, 426; 79, 288, 290; 92, 143, 151; 160, 148, 151; BGHZ 11, 17O, 174; 59, 97, 102;… BGB-RGRK/Weber § 426 Rdn. 11;… Larenz, Schuldrecht I 14. Aufl. § 37 III S. 642, 648;… Reinicke/Tiedtke, Gesamtschuld und Schuldsicherung 2. Aufl. S. 66 f.) und daß die Entlassung eines Gesamtschuldners aus dem gesamtschuldnerischen Haftungsverband das Ausgleichsverhältnis als ein von dem Gesamtschuldverhältnis verschiedenes selbständiges Schuldverhältnis grundsätzlich unberührt läßt (vgl. BGHZ 11, 170, 174; 58, 216, 218. f.;… BGH, Urt. v. 9. Oktober 1963 VIII ZR 132/62, WM 1963, 1249, 1250;… Urt. v. 19. Dezember 1985 - III ZR 90/84, WM 1986, 363, 364;… Urt. v. 27. Februar 1989 - II ZR 182/88, WM 1989, 609, 611;… BGB-RGRK/Weber § 426 Rdn. 5 f.;… MünchKomm/Selb, BGB 2. Aufl. § 426 Rdn. 4). - BGH, 21.11.1953 - VI ZR 82/52
Ausgleichsanspruch bei unterlassener Anzeige
Das steht in der Rechtsprechung fest und ist auch in der Rechtslehre allgemein anerkannt worden (RGZ 69, 422 ff; 84, 415 [421]; 90, 220 [295]; 146, 97 [101]; 160, 148 [150];… BGB RGRK 10. Aufl § 426 Anm. 1 a E: Müller, Strassenverkehrsrecht 17. Aufl 1953, § 17 G und Geigel, Der Haftpflichtprozess, 6. Aufl 1952 Seite 93). - BGH, 18.12.1973 - VI ZR 158/72
Anforderungen an die Durchführung des Innenausgleichs unter Gesamtschuldnern - Zu …
Bei alledem können sich Besonderheiten für den inneren Ausgleich ergeben, wenn einem Mitschuldner daraus besondere Ansprüche gegen den anderen erwachsen, daß dieser seine Mitwirkungspflicht bei der Abwicklung der gemeinsamen Verbindlichkeit schuldhaft verletzt hat (vgl. schon RGZ 160, 148, 151;… BGH Urt. v. 17. Dezember 1955 - VI ZR 190/54 - VersR 1956, 160, 161 undvom 22. September 1969 - VII ZR 116/67 - VersR 1969, 1039). - BGH, 22.10.1957 - VI ZR 231/56 Denn wie sich aus einer Gegenüberstellung von § 426 Abs. 1 Satz 1 und § 426 Abs. 2 BGB ergibt, entsteht die in § 426 Abs. 1 Satz 1 bestimmte Verpflichtung der Gesamtschuldner untereinander von vornherein mit der Entstehung der Gesamtschuld, nicht erst durch die Befriedigung des Gläubigers (RGZ 79, 288 [290]; 92, 143 [151]; 160, 148 [151]).
- BGH, 22.04.1959 - IV ZR 255/58
Aufrechnungsverbot des § 394 BGB
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BGH, 10.07.1962 - VI ZR 209/61
Bestimmung der Tilgungsreihenfolge
Schließlich läßt sich aus der Natur des zur Aufrechnung gestellten Anspruchs auch nicht herleiten, daß abweichend von dem in RGZ 160, 148, 152 entschiedenen Fall - die Arglisteinrede gegenüber der Berufung auf die Schutzbestimmungen durchgreifen müßte. - BGH, 17.12.1955 - VI ZR 190/54
Rechtsmittel
- BGH, 27.10.1954 - VI ZR 156/53
Haftungsverteilung bei Kollision eines LKW mit einer Eisenbahn auf einem …
- BGH, 15.01.1957 - VI ZR 48/56
Rechtsmittel
- BGH, 08.05.1956 - I ZR 20/55
Rechtsmittel
- OLG Düsseldorf, 08.04.1981 - 5 UF 261/80
- BGH, 03.07.1962 - VI ZR 160/61
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