Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×
Weitere Entscheidung unten: BSG, 19.09.2002

Rechtsprechung
   BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,2435
BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R (https://dejure.org/2002,2435)
BSG, Entscheidung vom 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R (https://dejure.org/2002,2435)
BSG, Entscheidung vom 20. Juni 2002 - B 13 RJ 45/01 R (https://dejure.org/2002,2435)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2002,2435) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (8)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Rentenversicherung

  • lexetius.com

    Waisenrentenanspruch eines Behinderten in der gesetzlichen Rentenversicherung über das 27. Lebensjahr hinaus - Altersbegrenzung - Beamtenversorgung - Verfassungsmäßigkeit

  • Judicialis

    SGB VI § 48 Abs 4 Nr 2 Buchst b; ; BeamtVG § 61 Abs 2 Satz 3; ; GG Art 3 Abs 1

  • Wolters Kluwer

    Waisenrente - Gesetzliche Rentenversicherung - Behinderung - Altersgrenze - Altersbegrenzung - Beamtenversorgung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Waisenrente ohne Altersbegrenzung für Behinderte

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZS 2003, 218 (Ls.)
  • SGb 2002, 731
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (19)

  • BVerfG, 18.06.1975 - 1 BvL 4/74

    Waisenrente II

    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Der Handlungsbedarf für eine einheitliche Ausgestaltung der Dauer von Waisenrenten in den beiden Versorgungssystemen sei bereits seit langem bekannt und auch vom Bundesverfassungsgericht (BVerfG) im Beschluss vom 18. Juni 1975 (BVerfGE 40, 121 = SozR 2400 § 44 Nr. 1) gesehen worden.

    Nicht zuletzt auch im Hinblick auf mehrere Entscheidungen des BVerfG und des Bundessozialgerichts (BSG), die die zeitliche Begrenzung der Waisenrenten in der gesetzlichen Rentenversicherung zum Gegenstand hatten (BVerfGE 40, 121 = SozR 2400 § 44 Nr. 1; BVerfG, Beschluss vom 5. Mai 1981 - 1 BvR 1355/80; BSG, Urteil vom 12. März 1981 - 11 RA 12/80 - und Urteil vom 25. Mai 1993 - 4 RA 37/92), muss davon ausgegangen werden, dass der Gesetzgeber die beamtenrechtliche Regelung über die zeitlich unbegrenzte Zahlung von Waisengeld an behinderte Waisen (unter bestimmten weiteren Voraussetzungen) bewusst nicht für die gesetzliche Rentenversicherung übernommen hat.

    Das BVerfG hat zu § 44 Abs. 1 Satz 2 des Angestelltenversichertengesetzes ( = § 1267 Abs. 1 Satz 2 RVO), der im Wesentlichen inhaltsgleich bis zum Inkrafttreten des RRG 1992 die Voraussetzungen für die Waisenrente regelte, im Einzelnen aufgezeigt, weshalb die damals noch geltende zeitliche Begrenzung des Waisenrentenanspruchs auf die Vollendung des 25. Lebensjahres für Waisen, die sich nicht selbst unerhalten können, weder gegen Art. 6 Abs. 1 GG noch gegen Art. 3 Abs. 1 GG iVm dem Sozialstaatsprinzip verstößt (BVerfGE 40, 121, 131 f = SozR 2400 § 44 Nr. 1).

    Auch im Zusammenhang mit der früheren Besserstellung der in Berufsausbildung befindlichen Waisen nach dem BVG, denen bis zum 27. Lebensjahr Waisengeld gewährt werden konnte, während die früheren rentenrechtlichen Bestimmungen für diese Waisen die Zahlung von Waisenrente nur bis zum 25. Lebensjahr vorsahen, hat das BVerfG entschieden, dass diese unterschiedliche Behandlung mit dem GG vereinbar sei (BVerfG, Beschluss vom 5. Mai 1981 - 1 BvR 1355/80), und sich hierbei ausdrücklich auf die frühere Entscheidung vom 18. Juni 1975 (BVerfGE 40, 121 = SozR 2400 § 44 Nr. 1) bezogen.

    In seiner Entscheidung vom 18. Juni 1975 (BVerfGE 40, 121 = SozR 2400 § 44 Nr. 1) hat das BVerfG zwar ausgeführt, dass rechtspolitisch die seit langem bestehenden Unterschiede zwischen den verschiedenen Rechtsbereichen nicht mehr voll überzeugten und vor allem dem betroffenen Staatsbürger wenig verständlich erschienen.

  • BSG, 25.05.1993 - 4 RA 37/92

    Rechtmäßigkeit der Ablehnung der Gewährung einer Halbwaisenrente - Zahlung einer …

    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Wie vom LSG zutreffend ausgeführt, kann sich der Kläger für seinen Anspruch nicht auf § 304 SGB VI stützen, da diese Vorschrift nur bestimmte Übergangsrenten nach saarländischem Recht betrifft (so bereits BSG, Urteil vom 25. Mai 1993 - 4 RA 37/92, veröffentlicht in HVBG-Info 1994, 1490 ff mwN).

    Nicht zuletzt auch im Hinblick auf mehrere Entscheidungen des BVerfG und des Bundessozialgerichts (BSG), die die zeitliche Begrenzung der Waisenrenten in der gesetzlichen Rentenversicherung zum Gegenstand hatten (…BVerfGE 40, 121 = SozR 2400 § 44 Nr. 1; BVerfG, Beschluss vom 5. Mai 1981 - 1 BvR 1355/80; BSG, Urteil vom 12. März 1981 - 11 RA 12/80 - und Urteil vom 25. Mai 1993 - 4 RA 37/92), muss davon ausgegangen werden, dass der Gesetzgeber die beamtenrechtliche Regelung über die zeitlich unbegrenzte Zahlung von Waisengeld an behinderte Waisen (unter bestimmten weiteren Voraussetzungen) bewusst nicht für die gesetzliche Rentenversicherung übernommen hat.

    Diesen Ausführungen des BVerfG sind der 11. Senat des BSG in seinem Urteil vom 12. März 1981 - 11 RA 12/80 - und der 4. Senat des BSG in seinem Urteil vom 25. Mai 1993 - 4 RA 37/92 - (veröffentlicht in HVBG-Info 1994, 1490) in vollem Umfang beigetreten.

    Zur Überzeugung des Senats haben sich weder die gesellschaftlichen noch die rechtlichen Bedingungen so verändert, dass nunmehr von der Verfassungswidrigkeit dieser zeitlichen Begrenzung auf das 27. Lebensjahr ausgegangen werden müsste (so auch bereits der 4. Senat des BSG, Urteil vom 25. Mai 1993 - 4 RA 37/92 - in HVBG-Info 1994, 1490).

  • BVerfG, 30.09.1987 - 2 BvR 933/82

    Beamtenversorgung

    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Die beamtenrechtliche Versorgung der Hinterbliebenen beruht - wie das Besoldungs- und Versorgungssystem der Beamten insgesamt - nach wie vor auf dem Alimentationsprinzip (ständige Rechtsprechung des BVerfG, vgl BVerfGE 8, 1, 14 ff; 63, 152, 169; 70, 69, 79; 76, 256, 298).

    Da insbesondere Waisenrenten weniger auf dem versicherungsrechtlichen als auf dem fürsorgerischen Prinzip beruhen (BVerfGE 76, 256, 301; BVerfGE 43, 13 = NJW 1977, 1333, 1334; BVerfGE 17, 1 = NJW 1963, 1723), erscheint es sachgerecht, wenn der Gesetzgeber - iS einer Abgrenzung von Risikobereichen - diese Fürsorgeverpflichtung ab einem bestimmten Lebensalter der Waisen als eine Aufgabe der Allgemeinheit und nicht mehr allein oder vorrangig der Versichertengemeinschaft ansieht.

  • BVerfG, 12.10.1976 - 1 BvL 9/74

    Verfassungsmäßigkeit des Kumulierungsverbots bei Vollwaisen rentenversicherter …

    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Auch wenn die Fürsorge für Hilfebedürftige zu den selbstverständlichen Verpflichtungen eines Sozialstaates gehört und die Verpflichtung einschließt, jugendlichen Waisen, die sich nicht selbst unterhalten können, Hilfe zu leisten, so obliegt die Entscheidung darüber, wie den Waisen Schutz zu gewähren ist, dem Gesetzgeber, welchem die Verfassung einen weiten Spielraum für seine Gestaltung belässt (BVerfGE 43, 13 = NJW 1977, 1333).

    Da insbesondere Waisenrenten weniger auf dem versicherungsrechtlichen als auf dem fürsorgerischen Prinzip beruhen (BVerfGE 76, 256, 301; BVerfGE 43, 13 = NJW 1977, 1333, 1334; BVerfGE 17, 1 = NJW 1963, 1723), erscheint es sachgerecht, wenn der Gesetzgeber - iS einer Abgrenzung von Risikobereichen - diese Fürsorgeverpflichtung ab einem bestimmten Lebensalter der Waisen als eine Aufgabe der Allgemeinheit und nicht mehr allein oder vorrangig der Versichertengemeinschaft ansieht.

  • BSG, 12.03.1981 - 11 RA 12/80
    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Nicht zuletzt auch im Hinblick auf mehrere Entscheidungen des BVerfG und des Bundessozialgerichts (BSG), die die zeitliche Begrenzung der Waisenrenten in der gesetzlichen Rentenversicherung zum Gegenstand hatten (…BVerfGE 40, 121 = SozR 2400 § 44 Nr. 1; BVerfG, Beschluss vom 5. Mai 1981 - 1 BvR 1355/80; BSG, Urteil vom 12. März 1981 - 11 RA 12/80 - und Urteil vom 25. Mai 1993 - 4 RA 37/92), muss davon ausgegangen werden, dass der Gesetzgeber die beamtenrechtliche Regelung über die zeitlich unbegrenzte Zahlung von Waisengeld an behinderte Waisen (unter bestimmten weiteren Voraussetzungen) bewusst nicht für die gesetzliche Rentenversicherung übernommen hat.

    Diesen Ausführungen des BVerfG sind der 11. Senat des BSG in seinem Urteil vom 12. März 1981 - 11 RA 12/80 - und der 4. Senat des BSG in seinem Urteil vom 25. Mai 1993 - 4 RA 37/92 - (veröffentlicht in HVBG-Info 1994, 1490) in vollem Umfang beigetreten.

  • BVerfG, 05.05.1981 - 1 BvR 1355/80
    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Nicht zuletzt auch im Hinblick auf mehrere Entscheidungen des BVerfG und des Bundessozialgerichts (BSG), die die zeitliche Begrenzung der Waisenrenten in der gesetzlichen Rentenversicherung zum Gegenstand hatten (…BVerfGE 40, 121 = SozR 2400 § 44 Nr. 1; BVerfG, Beschluss vom 5. Mai 1981 - 1 BvR 1355/80; BSG, Urteil vom 12. März 1981 - 11 RA 12/80 - und Urteil vom 25. Mai 1993 - 4 RA 37/92), muss davon ausgegangen werden, dass der Gesetzgeber die beamtenrechtliche Regelung über die zeitlich unbegrenzte Zahlung von Waisengeld an behinderte Waisen (unter bestimmten weiteren Voraussetzungen) bewusst nicht für die gesetzliche Rentenversicherung übernommen hat.

    Auch im Zusammenhang mit der früheren Besserstellung der in Berufsausbildung befindlichen Waisen nach dem BVG, denen bis zum 27. Lebensjahr Waisengeld gewährt werden konnte, während die früheren rentenrechtlichen Bestimmungen für diese Waisen die Zahlung von Waisenrente nur bis zum 25. Lebensjahr vorsahen, hat das BVerfG entschieden, dass diese unterschiedliche Behandlung mit dem GG vereinbar sei (BVerfG, Beschluss vom 5. Mai 1981 - 1 BvR 1355/80), und sich hierbei ausdrücklich auf die frühere Entscheidung vom 18. Juni 1975 (…BVerfGE 40, 121 = SozR 2400 § 44 Nr. 1) bezogen.

  • BVerfG, 06.03.2002 - 2 BvL 17/99

    Pensionsbesteuerung

    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Schließlich kann aus dem jüngst ergangenen Urteil des BVerfG vom 6. März 2002 - 2 BvL 17/99 (abgedruckt in NZS 2002, 252 f) - zur steuerlichen Gleichbehandlung von Renten aus der Sozialversicherung und Beamtenpensionen nicht gefolgert werden, die aus den jeweiligen Versorgungssystemen gewährten Leistungen müssten nach den selben Grundsätzen und vor allem in gleichem Umfang bemessen sein.
  • BVerfG, 07.07.1992 - 1 BvL 51/86

    Trümmerfrauen

    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Dieser verfassungsrechtlichen Beurteilung steht nicht entgegen, dass das BVerfG in jüngster Zeit wiederholt darauf hingewiesen hat, dass die Belastung durch die Kindererziehung stärker im Sozialversicherungssystem zu berücksichtigen sei, um sozialversicherungsrechtliche Benachteiligungen von Versicherten, die Kinder erziehen, im Verhältnis zu kinderlosen Versicherten zu vermeiden (vgl BVerfG…, Urteil vom 3. April 2001 - 1 BvR 1629/94 - SozR 3-3300 § 54 Nr. 2; BVerfGE 87, 1, 36 = SozR 3-5761 - Allg Nr. 1).
  • BVerfG, 03.04.2001 - 1 BvR 1629/94

    Pflegeversicherung III

    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Dieser verfassungsrechtlichen Beurteilung steht nicht entgegen, dass das BVerfG in jüngster Zeit wiederholt darauf hingewiesen hat, dass die Belastung durch die Kindererziehung stärker im Sozialversicherungssystem zu berücksichtigen sei, um sozialversicherungsrechtliche Benachteiligungen von Versicherten, die Kinder erziehen, im Verhältnis zu kinderlosen Versicherten zu vermeiden (vgl BVerfG, Urteil vom 3. April 2001 - 1 BvR 1629/94 - SozR 3-3300 § 54 Nr. 2;… BVerfGE 87, 1, 36 = SozR 3-5761 - Allg Nr. 1).
  • BVerfG, 11.06.1958 - 1 BvR 1/52

    Teuerungszulage

    Auszug aus BSG, 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R
    Die beamtenrechtliche Versorgung der Hinterbliebenen beruht - wie das Besoldungs- und Versorgungssystem der Beamten insgesamt - nach wie vor auf dem Alimentationsprinzip (ständige Rechtsprechung des BVerfG, vgl BVerfGE 8, 1, 14 ff; 63, 152, 169; 70, 69, 79; 76, 256, 298).
  • BVerfG, 15.05.1985 - 2 BvL 24/82

    Übergang Waisengeld

  • BVerfG, 24.07.1963 - 1 BvL 11/61

    Waisenrente I

  • BVerfG, 09.02.1983 - 1 BvL 8/80

    Medizinische Rehabilitation

  • BVerfG, 12.03.1975 - 2 BvL 10/74

    Beamtenpension

  • BVerwG, 11.06.1985 - 2 C 34.83

    Beamtenrecht - Einkommen - Waisengeld - Behindertenwaisengeld - …

  • BVerfG, 29.11.1989 - 1 BvR 1402/87

    Vergünstigte Einkommensteuer

  • BVerfG, 26.04.1988 - 1 BvL 84/86

    Verfassungsmäßigkeit der Ratenzahlung bei Bewilligung von Prozeßkostenhilfe

  • BVerwG, 18.02.1992 - 2 B 147.91

    Beamtenversorgung - Versorgungsrechtliche Ungleichbehandlung - Hinterbliebene - …

  • BSG, 22.05.1975 - 5 RKn 15/74

    Saarland - Gebrechlichkeits-Waisenrente - Rentenanpassung

  • BSG, 19.02.2009 - B 10 KG 2/07 R

    Kindergeld - alleinstehendes Kind - behindertes Kind - Bezugsdauer - Altersgrenze …

    So wurde beispielsweise auch bei Waisenrenten die Altersbegrenzung bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres als verfassungsgemäß angesehen, ua deshalb, weil die nicht-typische Gruppe der behinderten Waisen, die das 27. Lebensjahr vollendet haben und sich selbst nicht unterhalten können, andere Leistungen und Hilfsmaßnahmen in Anspruch nehmen kann (…vgl BVerfGE 40, 121, 131 ff, 136 f = SozR 2400 § 44 Nr. 1 S 1 ff, 4 f; BSG SozR 3-2600 § 48 Nr. 7 S 43).
  • BSG, 26.02.2019 - B 12 KR 12/18 R

    Kranken- und Pflegeversicherung - Versorgungsbezug - Beitragspflicht bzw …

    Der Gesetzgeber geht - verfassungsrechtlich unbedenklich - typisierend davon aus, dass der durch den Ausfall väterlicher oder mütterlicher Unterhaltsleistungen entstehende Bedarf mit einem bestimmten Lebensalter endet (…vgl BVerfG Beschluss vom 18.6.1975 - 1 BvL 4/74 - BVerfGE 40, 121 = SozR 2400 § 44 Nr. 1; BSG Urteil vom 20.6.2002 - B 13 RJ 45/01 R - SozR 3-2600 § 48 Nr. 7, SozR 3-2600 § 304 Nr. 1 RdNr 37).
  • BSG, 20.07.2011 - B 13 R 52/10 R

    Waisenrentenanspruch - Weitergewährung - Teilnahme an einem Europäischen …

    Der Gesetzgeber habe bei der Ausgestaltung der Waisenrenten einen weiten Spielraum, weil sie weniger auf versicherungsrechtlichen als auf fürsorgerischen Gründen beruhten (Hinweis auf Senatsurteil vom 20.6.2002 - SozR 3-2600 § 48 Nr. 7).

    Solange nicht feststeht, dass eine Bestimmung innerhalb des eigenen Sachbereichs nicht oder nicht mehr sachgerecht ist, kann sie grundsätzlich (auch) nicht mit Hilfe des Gleichheitssatzes im Hinblick auf andere Bestimmungen eliminiert werden, die anderen rechtlichen Ordnungsbereichen angehören (BVerfGE 40, 121, 139; vgl auch Senatsurteil vom 20.6.2002 - SozR 3-2600 § 48 Nr. 7 S 44).

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.10.2009 - L 2 KN 25/09

    Antrag auf Weitergewährung einer Halbwaisenrente für die Zeit der Teilnahme an …

    Rn. 25 c) Zutreffend hat das Sozialgericht dargelegt, dass eine analoge Anwendung der Bestimmung des § 48 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2c auf einen EFD bereits am Fehlen einer planwidrigen Gesetzeslücke (vgl. zu diesem Erfordernis etwa BSG, U.v. 20. Juni 2002 - B 13 RJ 45/01 R - SozR 3-2600 § 48 Nr. 7) scheitert.

    Gerade der bei Ausformung der Anspruchsvoraussetzungen für eine Waisenrente belässt die Verfassung dem Gesetzgeber einen weiten Gestaltungsspielraum, zumal Waisenrenten weniger auf dem versicherungsrechtlichen als auf dem fürsorgerischen Prinzip beruhen (vgl. BSG, U.v. 20. Juni 2002 - B 13 RJ 45/01 R - aaO, die dagegen eingelegte Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen, vgl. BVerfG B.v. 12.12.2002 - 1 BvR 1864/02).

    Eine mitunter erhöhte Fürsorge für die Waisen eines Beamten korrespondiert mit der Treuepflicht des Beamten, die in der allgemeinen Sozialversicherung keine Parallele hat (vgl. BSG, U.v. 20. Juni 2002 - B 13 RJ 45/01 R - aaO, die dagegen eingelegte Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen, vgl. BVerfG B.v. 12.12.2002 - 1 BvR 1864/02).

  • BVerwG, 01.03.2018 - 2 C 49.16

    Alimentation; Beamter; Behinderung; Fähigkeit zum Selbstunterhalt; Waise; …

    Für beamtenversorgungsrechtliche Ansprüche auf Waisengeld wollte der Gesetzgeber diese Änderung nicht übernehmen, weil im Recht der gesetzlichen Rentenversicherung bei Waisenrenten ebenfalls die Vollendung des 27. Lebensjahres maßgeblich ist (dort allerdings als Höchstaltersgrenze, vgl. § 48 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 SGB VI und BSG, Urteil vom 20. Juni 2002 - B 13 RJ 45/01 R - SozR 3-2600 § 48 Nr. 7).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 16.09.2010 - L 8 R 1376/07

    Waisenrentenanspruch - Weitergewährung - Teilnahme an einem Europäischen …

    Ein Analogieschluss setzte voraus, dass das Gesetz eine vom Gesetzgeber nicht beabsichtigte, also planwidrige Regelungslücke enthält (s. dazu etwa BSG SozR 3-2600 § 48 Nr. 7).

    Denn sie beruhen weniger auf versicherungsrechtlichen als auf fürsorgerischen Gründen (s. (BSG SozR 3-2600 § 48 Nr. 7, die dagegen eingelegte Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen, BVerfG, Beschluss vom 12. Dezember 2002 - 1 BvR 1864/02).

  • LSG Bayern, 18.11.2014 - L 13 R 689/13

    Gewöhnlicher Aufenthalt im Ausland, körperliche, geistige oder seelische …

    Sie stellt eine Besitzschutzregelung für Waisenrenten wegen Gebrechlichkeit dar, die im Saarland aufgrund des vor 1957 geltenden Rechts unter bestimmten Voraussetzungen auch über das 27. Lebensjahr hinaus ohne Altersbegrenzung gewährt werden konnten (BSG, Urteil vom 20. Juni 2002, Az. B 13 RJ 45/01 R, in juris).

    Ab diesem Zeitpunkt stellt dies dann eine Aufgabe der Allgemeinheit im Rahmen der durch Steuermittel finanzierten Sozialhilfe und nicht mehr allein oder vorrangig der Versichertengemeinschaft dar (vgl. BSG, Urteil vom 20. Juni 2002, Az. B 13 RJ 45/01 R).

  • VG Sigmaringen, 23.11.2009 - 8 K 1232/07

    Vorbeugender Rechtsschutz; vorbeugende Normerlassklage; vorzeitiges …

    Demgegenüber erhält die umlagefinanzierte gesetzliche Rentenversicherung staatliche Zuschüsse, mit denen auch versicherungsfremde Leistungen erbracht werden können (vgl. BSG, Urteil vom 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R -, juris).

    Solange nicht feststeht, dass eine Bestimmung innerhalb des eigenen Sachbereichs nicht oder nicht mehr sachgerecht ist, kann sie grundsätzlich nicht mit Hilfe des Gleichheitssatzes im Hinblick auf andere Bestimmungen eliminiert werden, die anderen rechtlichen Ordnungsbereichen angehören (vgl. BVerfGE 40, 121; BVerwG, Beschluss vom 30.01.2008 - 2 B 59/07 -, juris; BSG, Urteil vom 20.06.2002 - B 13 RJ 45/01 R -, juris).

  • VGH Baden-Württemberg, 15.09.2016 - 4 S 1741/15

    Behindertes Kind eines verstorbenen Bundesbeamten; Waisengeld; 27. Lebensjahr; …

    Der Gesetzgeber wollte diese Änderung für beamtenversorgungsrechtliche Ansprüche auf Waisengeld nicht übernehmen, weil im Recht der gesetzlichen Rentenversicherung bei Waisenrenten ebenfalls die Vollendung des 27. Lebensjahres maßgeblich ist (dort allerdings als Höchstaltersgrenze, vgl. § 48 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 SGB VI und BSG, Urteil vom 20.06.2002 - B 13 RJ 45.01 R -, SozR 3-2600 § 48 Nr. 7).
  • BVerfG, 12.12.2002 - 1 BvR 1864/02

    Kein RV-Waisenrentenanspruch eines Behinderten über die Vollendung des 27. …

    - 1123 - HVBG-INFO 12/2003 vom 2.4.2003 DOK 474 Kein RV-Waisenrentenanspruch eines Behinderten über die Vollendung des 27. Lebensjahres hinaus; hier: Nichtannahmebeschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 12.12.2002 - 1 BvR 1864/02 - Das BSG hatte mit Urteil vom 20.6.2002 - B 13 RJ 45/01 R - (HVBG-INFO 2002, 2750-2756) Folgendes entschieden: Leitsaiz 1.5 48 Abc 4 SGB 6 kann nicht dahingehend ausgelegt werden, dass behinderten Waisen, die sich nicht selbst unterhalten können, eine Waisenrente ohne Altersbegrenzung zu gewähren ist.
  • LSG Bayern, 12.02.2003 - L 16 RJ 520/02

    Anspruch einer jugoslawischen Staatsangehörigen auf Waisenrente nach Vollendung …

  • LSG Bayern, 15.02.2006 - L 19 R 114/05

    Gewährung von Halbwaisenrente über das 27. Lebensjahr hinaus

  • SG Saarbrücken, 21.05.2021 - S 1 KR 11/21

    Krankenversicherung - Einstweiliger Rechtsschutz

  • BSG, 12.06.2007 - B 8 KN 1/07 U R
  • LSG Baden-Württemberg, 20.06.2006 - L 9 R 2590/05
  • LSG Bayern, 14.05.2003 - L 16 RJ 53/03
  • LSG Rheinland-Pfalz, 31.10.2007 - L 6 R 85/07
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BSG

Rechtsprechung
   BSG, 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,2698
BSG, 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R (https://dejure.org/2002,2698)
BSG, Entscheidung vom 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R (https://dejure.org/2002,2698)
BSG, Entscheidung vom 19. September 2002 - B 11 AL 73/01 R (https://dejure.org/2002,2698)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2002,2698) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (9)

  • Doctrine

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Arbeitslosenversicherung

  • lexetius.com

    Eingliederungszuschuss - Rückzahlungspflicht - Rechtsänderung - Übergangsrecht - Rechtsanwendung - Zeitpunkt der Leistungsbewilligung - Revisionsbegründung - Verfahrensmangel

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • SGb 2002, 731
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (19)Zitiert selbst (6)

  • BSG, 21.03.2002 - B 7 AL 48/01 R

    Eingliederungszuschuss - Rückzahlungspflicht des Arbeitgebers - Rechtsänderung - …

    Auszug aus BSG, 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R
    Die hier maßgebende Rechtsfrage, ob die allgemeine Übergangsregelung des § 422 SGB III für die Änderung des § 223 Abs. 2 SGB III zur Anwendung kommt, ist bereits vom 7. Senat des BSG mit Urteilen vom 21. März 2002 - B 7 AL 48/01 R - (…zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen) - und - B 7 AL 68/01 R - bejaht worden.

    Wegen der Einzelheiten der Begründung wird auf das Urteil vom 21. März 2002 - B 7 AL 48/01 R - verwiesen.

  • BSG, 19.03.1992 - 7 RAr 26/91

    Rechtsweg und Klageart wegen Zahlungsansprüchen des Sozialhilfeträgers gegen das …

    Auszug aus BSG, 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R
    Daher muss nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ( ; vgl ua BSGE 70, 186, 187 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 4;… SozR 3-1500 § 164 Nr. 1;… SozR 3-2500 § 106 Nr. 12; BSG Beschluss vom 19. Dezember 2001 - B 11 AL 50/01 R - jeweils mwN;… vgl auch BVerfG SozR 1500 § 164 Nr. 17) die Revision sorgfältig und nach Umfang und Zweck zweifelsfrei begründet sein.
  • BSG, 05.08.1992 - 14a/6 RKa 17/90

    Zuständigkeit - Gremium - Parodontopathie - Wirtschaftlichkeit - Honorarkürzung - …

    Auszug aus BSG, 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R
    Daher muss nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ( ;… vgl ua BSGE 70, 186, 187 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 4;… SozR 3-1500 § 164 Nr. 1; SozR 3-2500 § 106 Nr. 12; BSG Beschluss vom 19. Dezember 2001 - B 11 AL 50/01 R - jeweils mwN;… vgl auch BVerfG SozR 1500 § 164 Nr. 17) die Revision sorgfältig und nach Umfang und Zweck zweifelsfrei begründet sein.
  • BSG, 28.06.1991 - 11 RAr 47/90

    Erstattung erbrachter Sozialleistungen bei rückwirkender Aufhebung der …

    Auszug aus BSG, 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R
    Daher muss nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ( ;… vgl ua BSGE 70, 186, 187 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 4; SozR 3-1500 § 164 Nr. 1;… SozR 3-2500 § 106 Nr. 12; BSG Beschluss vom 19. Dezember 2001 - B 11 AL 50/01 R - jeweils mwN;… vgl auch BVerfG SozR 1500 § 164 Nr. 17) die Revision sorgfältig und nach Umfang und Zweck zweifelsfrei begründet sein.
  • BSG, 19.12.2001 - B 11 AL 50/01 R

    Anforderungen an die Revisionsbegründung - Bezeichnung des Verfahrensmangels

    Auszug aus BSG, 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R
    Daher muss nach ständiger Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ( ;… vgl ua BSGE 70, 186, 187 = SozR 3-1200 § 53 Nr. 4;… SozR 3-1500 § 164 Nr. 1;… SozR 3-2500 § 106 Nr. 12; BSG Beschluss vom 19. Dezember 2001 - B 11 AL 50/01 R - jeweils mwN;… vgl auch BVerfG SozR 1500 § 164 Nr. 17) die Revision sorgfältig und nach Umfang und Zweck zweifelsfrei begründet sein.
  • BSG, 21.03.2002 - B 7 AL 68/01 R

    Eingliederungszuschuss - Rückzahlungspflicht des Arbeitgebers - Rechtsänderung - …

    Auszug aus BSG, 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R
    Die hier maßgebende Rechtsfrage, ob die allgemeine Übergangsregelung des § 422 SGB III für die Änderung des § 223 Abs. 2 SGB III zur Anwendung kommt, ist bereits vom 7. Senat des BSG mit Urteilen vom 21. März 2002 - B 7 AL 48/01 R - (…zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen) - und - B 7 AL 68/01 R - bejaht worden.
  • BSG, 02.06.2004 - B 7 AL 56/03 R

    Eingliederungszuschuss - Rückzahlungspflicht des Arbeitgebers - …

    Insoweit entspricht es der ständigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG), dass sich die Rückzahlungspflicht gemäß § 422 Abs. 1 SGB III nach den Vorschriften richtet, die zum Zeitpunkt der Zuerkennung der Leistung galten, und dass es hierzu weder der Aufhebung des Bewilligungsbescheides bedarf noch Vertrauensgesichtspunkte zu beachten sind (…BSGE 89, 192 ff = SozR 3-4300 § 422 Nr. 2; BSG, Urteil vom 21. März 2002 - B 7 AL 68/01 R -, AuB 2002, 247 ff; Urteil vom 15. August 2002 - B 7 AL 132/01 R; Urteil vom 19. September 2002 - B 11 AL 73/01 R; Urteil vom 6. Februar 2003 - B 7 AL 38/02 R -, Breithaupt 2003, 524 ff).

    Diese Voraussetzungen liegen jedoch bei einer Kündigung wegen schlechter wirtschaftlicher Lage des Arbeitgebers (im Ergebnis BSG, Urteil vom 19. September 2002 - B 11 AL 73/01 R) und selbst bei einer Kündigung wegen Betriebsaufgabe (im Ergebnis BSG, Urteil vom 21. März 2002 - B 7 AL 68/01 R -, AuB 2002, 247 ff) nicht vor.

  • BSG, 01.07.2010 - B 11 AL 1/09 R

    Richtlinien zur Durchführung des Sofortprogramms zum Abbau von …

    In diesem Sinne haben die in Angelegenheiten der Arbeitsförderung zuständigen Senate des Bundessozialgerichts (BSG) vergleichbaren Vorschriften über die Rückzahlung von Zuschüssen (zB § 223 Abs. 2 SGB III idF des AFRG, später § 221 Abs. 2 SGB III) Sondernormcharakter nur beigemessen, soweit die Rückforderung allein auf der Nichteinhaltung der Beschäftigungspflicht in der Förderungs- und Nachförderungszeit beruhte (…vgl BSGE 89, 192 = SozR 3-4300 § 422 Nr. 2; BSG, Urteil vom 21.3.2002 - B 7 AL 68/01 R; BSG, Urteil vom 15.8.2002 - B 7 AL 132/01 R; BSG, Urteil vom 19.9.2002 - B 11 AL 73/01 R;… BSG SozR 4-4300 § 268 Nr. 1;… BSG SozR 4-4300 § 223 Nr. 1).
  • LSG Sachsen, 12.11.2008 - L 1 AL 2/05

    Rückzahlung eines Eingliederungszuschusses für ältere Arbeitnehmer nach Auflösung …

    Denn bei Änderung von Vorschriften seien auf Leistungen der aktiven Arbeitsförderung die Vorschriften in der vor dem Tag des Inkrafttretens der Änderung geltenden Fassung anzuwenden, wenn vor diesem Tag die Maßnahme begonnen habe (§ 422 Abs. 1 Nr. 3 SGB III; Hinweis auf Urteile des Bundessozialgerichts (BSG) vom 21.03.2002 - B 7 AL 68/01 R; B 7 Al 48/01 R - BSGE 89, 192, 195 ff.; vom 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R - SGb 2002, 731).

    Das BSG hat bereits mehrfach entschieden, dass gemäß § 422 Abs. 1 SGB III auch für die Rückforderung des EGZ das Recht weiterhin Anwendung findet, das der Leistungsbewilligung zu Grunde gelegen hat (BSG, Urteile vom 21.03.2002 - B 7 AL 48/01 R - BSGE 89, 192, 194 ff.;… vom 21.03.2002 - B 7 AL 68/01 R - juris Rn. 14 ff.;… vom 15.08.2002 - B 7 AL 132/01 R - juris Rn. 14 ff. ; vom 19.09.2002 - B 11 AL 73/01 R - juris Rn. 19 ff.; vom 06.02.2003 - B 7 AL 38/02 R - Breith 2003, 524, 525 f.;… vom 02.06.2004 - B 7 AL 56/03 R - SozR 4-4300 § 223 Nr. 1 Rn. 5).

  • BSG, 06.02.2003 - B 7 AL 38/02 R

    Eingliederungszuschuss - Rückzahlungspflicht des Arbeitgebers - Beendigung des …

    Der erkennende Senat hat bereits mehrfach entschieden, dass gemäß § 422 Abs. 1 SGB III auch für die Rückforderung des Eingliederungszuschusses das Recht weiterhin Anwendung findet, das der Leistungsbewilligung zu Grunde lag (…BSGE 89, 192 ff = SozR 3-4300 § 422 Nr. 2; Urteil vom 21. März 2002 - B 7 AL 68/01 R -, AuB 2002, 247 ff; Urteil vom 15. August 2002 - B 7 AL 132/01 R -, unveröffentlicht); dem hat sich der 11. Senat angeschlossen (Urteil vom 19. September 2002 - B 11 AL 73/01 R -, unveröffentlicht).
  • BSG, 02.06.2004 - B 7 AL 66/03 R

    Arbeitsbeschaffungsmaßnahme - Rückzahlungspflicht - Verlängerung der Förderung - …

    Zu § 223 Abs. 2 SGB III aber hat der Senat bereits in seinem Urteil vom 21. März 2002 (…BSGE 89, 192, 195 = SozR 3-4300 § 422 Nr. 2; ebenso Urteil vom 21. März 2002 - B 7 AL 68/01 R, AuB 2002, 247; s auch Urteile vom 15. August 2002 - B 7 AL 132/01 R; vom 19. September 2002 - B 11 AL 73/01 R; vom 6. Februar 2003 - B 7 AL 38/02 R, Breith 2003, 524, 526 = SGb 2003, 602) entschieden, dass diese Sondervorschrift eine eigenständige Rechtsgrundlage für die Rückzahlung von Eingliederungszuschüssen darstellt.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 12.05.2004 - L 12 AL 169/03

    Arbeitslosenversicherung

    Die Kammer folgt der zutreffenden Auffassung des Bundessozialgerichts (BSG) zur Anwendung der Übergangsvorschrift (Urteil vom 06.02.2003, Az.: B 7 AL 38/02 R unveröffentlicht; 19.09.2002, Az.: B 11 AL 73/01 R; 15.08.2002, Az.: B 7 AL 132/01 R unveröffentlicht …und Urteile vom 21.03.2002, Az.: B 7 AL 48/01 R in BSGE 89, 192 ff. = SozR - 4300 § 422 Nr. 2 und B 7 AK 68/01 R AuB 2002, 247 ff.).

    Es kann nach Wortlaut und Entstehungsgeschichte der Norm nicht zweifelhaft sein, dass sich das Vorliegen eines wichtigen Grundes nach den einschlägigen arbeitsrechtlichen Vorschriften beurteilt (BSG, Urteil vom 19.09.2002 a.a.O.).

  • BSG, 02.06.2004 - B 7 AL 56/03
    Insoweit entspricht es der ständigen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG), dass sich die Rückzahlungspflicht gemäß § 422 Abs. 1 SGB III nach den Vorschriften richtet, die zum Zeitpunkt der Zuerkennung der Leistung galten, und dass es hierzu weder der Aufhebung des Bewilligungsbescheides bedarf noch Vertrauensgesichtspunkte zu beachten sind (…BSGE 89, 192 ff = SozR 3-4300 § 422 Nr. 2; BSG, Urteil vom 21. März 2002 - B 7 AL 68/01 R -, AuB 2002, 247 ff; Urteil vom 15. August 2002 - B 7 AL 132/01 R; Urteil vom 19. September 2002 - B 11 AL 73/01 R; Urteil vom 6. Februar 2003 - B 7 AL 38/02 R -, Breithaupt 2003, 524 ff).

    Diese Voraussetzungen liegen jedoch bei einer Kündigung wegen schlechter wirtschaftlicher Lage des Arbeitgebers (im Ergebnis BSG, Urteil vom 19. September 2002 - B 11 AL 73/01 R) und selbst bei einer Kündigung wegen Betriebsaufgabe (im Ergebnis BSG, Urteil vom 21. März 2002 - B 7 AL 68/01 R -, AuB 2002, 247 ff) nicht vor.

  • SG Düsseldorf, 13.06.2003 - S 3 AL 73/02
    Die Kammer folgt der zutreffenden Auffassung des Bundessozialgerichts (BSG) zur Anwendung der Übergangsvorschrift (Urteil vom 06.02.2003, Az.: B 7 AL 38/02 R unverbfoffentlicht; 19.09.2002, Az.: B 11 AL 73/01 R; 15.08.2002, Az.: B 7 AL 132/01 R unveröffentlicht …und Urteile vom 21.03.2002, Az.: B 7 AL 48/01 R in BSGE 89, 192 ff = SozR 3 - 4300 § 422 Nr. 2 und B 7 AL 68/01 R AuB 2002, 247 ff.).

    Es kann nach Wortlaut und Entstehungsgeschichte der Norm nicht zweifelhaft sein, dass sich das Vorliegen eines wichtigen Grundes nach den einschlägigen arbeitsrechtlichen Vorschriften beurteilt (BSG, Urteil vom 19.09.2002 a.a.O.).

  • LSG Bayern, 11.11.2004 - L 9 AL 23/02

    Gewährung eines Eingliederungszuschusses für eine Einstellung; …

    Mit der am 14.01.2002 zum Bayer. Landessozialgericht (LSG) eingelegten Berufung macht die Beklagte geltend, der Anspruch auf einen Eingliederungszuschuss sei am 10.03.1998 entstanden, also vor Inkrafttreten des § 223 SGB III in der Fassung des Gesetzes vom 21.07.1999, daher sei mit dem BSG altes Recht weiter anzuwenden, vgl. Urteile vom 21.03.2002, B 7 AL 48/01 R sowie vom 19.09.2002, B 11 AL 73/01 R.

    Dem hat sich der 11. Senat des BSG in seiner Entscheidung vom 19.09.2002, B 11 AL 73/01 R ausdrücklich angeschlossen.

  • LSG Hessen, 19.02.2003 - L 6 AL 885/02

    Eingliederungszuschuss - Rückzahlungspflicht des Arbeitgebers - …

    Dies ergebe sich insbesondere aus der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 19. September 2002 (B 11 AL 73/01 R).
  • LSG Bayern, 13.07.2006 - L 9 AL 165/03

    Rückzahlung eines Eingliederungszuschusses; Rückforderung ohne Aufhebung des …

  • LSG Sachsen, 15.07.2005 - L 3 AL 246/04

    Rückzahlungsforderung eines Eingliederungszuschusses bei erschwerter Vermittlung …

  • LSG Sachsen, 23.10.2003 - L 3 AL 225/01

    Rechtmäßigkeit der Forderung der Erstattung von Eingliederungszuschuss; …

  • LSG Bayern, 28.11.2003 - L 8 AL 64/03

    Rückzahlung eines Eingliederungszuschusses; Leistung der aktiven …

  • LSG Bayern, 19.10.2005 - L 10 AL 210/05

    Rückzahlung eines Eingliederungszuschusses (EGZ) auf Grund der Beendigung des …

  • LSG Bayern, 28.04.2005 - L 9 AL 410/02

    Rückforderung eines an einen Arbeitgeber gewährten Eingliederungszuschusses; …

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 27.01.2005 - L 8 AL 537/03

    Abgrenzung; Arbeitgeber; Arbeitslosengeld; Arbeitsverhältnis; Auslauffrist; …

  • LSG Hessen, 27.06.2008 - L 7 AL 59/05

    Rückzahlung eines gewährten Eingliederungszuschusses

  • LSG Thüringen, 31.07.2003 - L 3 AL 197/02

    Voraussetzungen der Rückzahlung des Eingliederungszuschusses; Ausschlußgründe für …

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BSG
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht