Rechtsprechung
| EuG, 24.02.2000 - T-37/98 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- lexetius.com
Nichtigkeitsklage - Von einem Rechtsanwalt, der nicht berechtigt ist, vor einem Gericht eines Mitgliedsstaats oder eines Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum aufzutreten, unterzeichnete Klageschrift - Unzulässigkeit
- Judicialis
Verordnung (EG) Nr. 2398/97; ; EG-Satzung Art. 17; ; EG-Satzung Art. 19; ; Verfahrensordnung Art. 43 § 1
- Europäischer Gerichtshof
"Nichtigkeitsklage - Von einem Rechtsanwalt, der nicht berechtigt ist, vor einem Gericht eines Mitgliedsstaats oder eines Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum aufzutreten, unterzeichnete Klageschrift - Unzulässigkeit"
- EU-Kommission
Foreign Trade Association (FTA) u. a. gegen Rat der Europäischen Union.
EG-Satzung des Gerichtshofes, Artikel 17 Absätze 3 und 4 sowie Artikel 19 Absätze 1 und 2; Verfahrensordnung des Gerichts, Artikel 43 § 1
Verfahren - Klageschrift - Formerfordernisse - Klageschrift, die von einem Rechtsanwalt unterzeichnet wurde, der nicht berechtigt ist, vor einem Gericht eines Mitgliedsstaats oder eines anderen Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ... - EU-Kommission
Foreign Trade Association (FTA) u. a. gegen Rat der Europäischen Union.
Nichtigkeitsklage - Von einem Rechtsanwalt, der nicht berechtigt ist, vor einem Gericht eines Mitgliedsstaats oder eines Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum aufzutreten, unterzeichnete Klageschrift - Unzulässigkeit.
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
Zulässigkeit der Klage auf Nichtigerklärung der Verordnung des Rates vom 28. November 1997 zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von Bettwäsche aus Baumwolle mit Ursprung in Ägypten, Indien und Pakistan; Fehlende handschriftlich vollzogene ...
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Sonstiges
- Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)
Nichtigerklärung der Verordnung (EG) Nr. 2398/97 des Rates vom 28. November 1997 zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von Bettwäsche aus Baumwolle mit Ursprung in Ägypten, Indien und Pakistan (ABl. L 332, S. 1)
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (2)
- EuGH, 26.02.1981 - 10/81
Farrall / Kommission
Auszug aus EuG, 24.02.2000 - T-37/98
Zur Begründung dieser Auffassung verweist der Rat auf den Beschluß des Gerichtshofes vom 26. Februar 1981 in der Rechtssache 10/81 (Farrall/Kommission, Slg. 1981, 717) und auf das Urteil des Gerichtshofes vom 5. April 1979 und die Schlußanträge des Generalanwalts Capotorti in den Rechtssachen 220/78 und 221/78 (ALA und ALFER/Kommission, Slg. 1979, 1699). - EuGH, 05.04.1979 - 220/78
ALA und ALFER / Kommission
Auszug aus EuG, 24.02.2000 - T-37/98
Zur Begründung dieser Auffassung verweist der Rat auf den Beschluß des Gerichtshofes vom 26. Februar 1981 in der Rechtssache 10/81 (Farrall/Kommission, Slg. 1981, 717) und auf das Urteil des Gerichtshofes vom 5. April 1979 und die Schlußanträge des Generalanwalts Capotorti in den Rechtssachen 220/78 und 221/78 (ALA und ALFER/Kommission, Slg. 1979, 1699).
- EuG, 27.09.2005 - T-123/04
Cargo Partner / HABM (CARGO PARTNER) - Gemeinschaftsmarke - Wortzeichen CARGO …
18 Nach Artikel 19 Absätze 3 und 4 der Satzung des Gerichtshofes, der gemäß deren Artikel 53 Absatz 1 auf das Verfahren vor dem Gericht anwendbar ist, kann nur ein Anwalt, der berechtigt ist, vor einem Gericht eines Mitgliedstaats oder eines anderen Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) aufzutreten, Prozesshandlungen vor dem Gericht für andere Parteien als die Staaten und die Organe vornehmen (Beschlüsse des Gerichts vom 24. Februar 2000 in der Rechtssache T-37/98, FTA u. a./Rat, Slg. 2000, II-373, Randnr. 20, und vom 9. September 2004 in der Rechtssache T-14/04, Alto de Casablanca/HABM - Bodegas Chivite [VERAMONTE], Slg. 2004, II-0000, Randnr. 9).19 Aus Artikel 21 Absatz 1 der Satzung des Gerichtshofes, der ebenfalls gemäß deren Artikel 53 auf das Verfahren vor dem Gericht anwendbar ist, ergibt sich, dass die Klageschrift von einer Person zu unterzeichnen ist, die berechtigt ist, die Klägerin nach Artikel 19 der Satzung des Gerichtshofes zu vertreten (Beschluss FTA u. a./Rat, Randnrn. 21 und 22).
Denn die handschriftlich vollzogene Unterschrift des eine Partei vertretenden Anwalts oder Bevollmächtigten auf der Urschrift jedes Schriftsatzes ist das einzige Mittel, um sicherzustellen, dass die Verantwortung für diesen Schriftsatz von einer Person übernommen wird, die im Sinne von Artikel 19 der Satzung des Gerichtshofes berechtigt ist, die Partei vor den Gemeinschaftsgerichten zu vertreten (Beschluss FTA u. a./Rat, Randnrn. 23 und 26).
- EuG, 22.06.2016 - T-43/16
1&1 Telecom/ Kommission - Nichtigkeitsklage - Unterzeichnung der Klageschrift - …
Rn. 22 Drittens gehört nach ständiger Rechtsprechung die fehlende Unterzeichnung der Klageschrift durch einen Rechtsanwalt, der berechtigt ist, Prozesshandlungen vor dem Gericht vorzunehmen, nicht zu den Formmängeln, die gemäß Art. 19 der Satzung des Gerichtshofs der Europäischen Union sowie Art. 51 Abs. 4 und Art. 78 Abs. 5 der Verfahrensordnung noch nach Ablauf der für die Klageerhebung vorgeschriebenen Frist behoben werden können (Beschluss vom 24. Februar 2000, FTA u. a./Rat, T-37/98, EU:T:2000:52, Rn. 28…, Urteil vom 23. Mai 2007, Parlament/Eistrup, T-223/06 P, EU:T:2007:153, Rn. 48, …und Beschluss vom 12. März 2014, Xacom Comunicaciones/HABM - France Telecom España [xacom Comunicaciones], T-252/13, nicht veröffentlicht, EU:T:2014:163, Rn. 19).Rn. 26 Die vorliegende Rechtssache ist daher entgegen dem Vorbringen der Kommission von früheren Rechtssachen zu unterscheiden, in denen die Klageschrift von einer Person unterzeichnet wurde, die nicht berechtigt ist, Prozesshandlungen vor dem Gericht vorzunehmen, sei es, dass es sich um eine Person handelt, die kein Rechtsanwalt ist (Beschluss vom 17. Juli 2014, Brown Brothers Harriman/HABM, C-101/14 P, nicht veröffentlicht, EU:C:2014:2115), einen Rechtsanwalt eines Drittstaats, der nicht bei einer Rechtsanwaltskammer der Union eingetragen ist (Beschlüsse vom 27. November 2007, Diy-Mar Insaat Sanayi ve Ticaret und Akar/Kommission, C-163/07 P, EU:C:2007:717, vom 20. Juni 2013, 1nterspeed/Kommission, C-471/12 P, nicht veröffentlicht, EU:C:2013:418, und vom 24. Februar 2000, FTA u. a./Rat, T-37/98, EU:T:2000:52), oder einen Rechtsanwalt, der selbst Kläger ist oder gegenüber dem Kläger aufgrund seiner Verbindungen zu diesem nicht als Dritter angesehen werden kann (Beschlüsse vom 5. Dezember 1996, Lopes/Gerichtshof, C-174/96 P, EU:C:1996:473, und vom 8. Dezember 1999, Euro-Lex/HABM [EU-LEX], T-79/99, EU:T:1999:312).
- EuG, 09.09.2004 - T-14/04
Alto de Casablanca / OHMI - Bodegas Chivite (VERAMONTE)
9 Nach Ansicht des Gerichts geht aus Artikel 19 der Satzung des Gerichtshofes eindeutig hervor, dass nur ein Anwalt, der berechtigt ist, vor einem Gericht eines Mitgliedstaats oder eines anderen Vertragsstaats des Abkommens über den EWR aufzutreten, andere Parteien als die in Artikel 19 Absätze 1 und 2 genannten Staaten und Organe vertreten oder ihnen beistehen kann (Beschluss des Gerichts vom 24. Februar 2000 in der Rechtssache T-37/98, FTA u. a./Rat, Slg. 2000, II-373, Randnr. 20).
- EuG, 23.05.2007 - T-223/06
Parlament / Eistrup
Rn. 10 Das Gericht für den öffentlichen Dienst verwies zunächst auf den Beschluss des Gerichts vom 24. Februar 2000, FTA u. a./Rat (T-37/98, Slg. 2000, II-373; im Folgenden: Beschluss FTA), in dessen Randnr. 26 das Gericht Art. 43 § 1 Abs. 1 seiner Verfahrensordnung dahin ausgelegt habe, dass eine handschriftlich vollzogene Unterschrift des Anwalts des Klägers erforderlich sei. - Generalanwalt beim EuGH, 08.12.2011 - C-533/10
CIVAD - Zollkodex der Gemeinschaften - Verordnung zur Einführung von …
Tatsächlich ist CIVAD gemeinsam mit anderen Gesellschaften bereits am 2. März 1998 gegen die Verordnung Nr. 2398/97 vorgegangen und hat beim Gericht erster Instanz eine Nichtigkeitsklage erhoben, die aufgrund von Mängeln im Hinblick auf die Postulationsfähigkeit durch Beschluss vom 24. Februar 2000, FTA u. a./Rat (T-37/98, Slg. 2000, II-373), für unzulässig erklärt wurde. - EuG, 09.12.2013 - T-389/13
Brown Brothers Harriman / HABM (TRUST IN PARTNERSHIP)
Rn. 17 À l'exception du cas visé à l'article 3 de la décision du Tribunal du 14 septembre 2011, relative au dépôt et à la signification des actes de procédure par la voie de l'application e-Curia (JO C 289, p. 9), non applicable en l'espèce, la signature manuscrite de l'avocat ou de l'agent représentant une partie, sur l'original de tout acte de procédure, est le seul moyen permettant de s'assurer que la responsabilité d'un tel acte est assumée par une personne habilitée à représenter la partie devant les juridictions de l'Union, conformément à l'article 19 du statut de la Cour (voir, en ce sens et par analogie, ordonnance du Tribunal du 24 février 2000, FTA e.a./Conseil, T-37/98, Rec. p. II-373, point 26). - EuG, 26.03.2012 - T-508/09
Cañas / Kommission - Nichtigerklärung der Entscheidung C (2009) 7809 der …
Rn. 30 Dans ces circonstances, il doit être considéré que Me Bonnard a fourni un document de légitimation certifiant qu'il est habilité à exercer devant une juridiction d'un État membre ou d'un autre État partie à l'accord EEE et que, notamment, il est lié par les règles juridiques et déontologiques auxquelles est soumis l'exercice de la profession d'avocat dans ces États, condition formulée dans l'ordonnance du Tribunal du 24 février 2000, FTA e.a./Conseil (T-37/98, Rec. p. II-373, point 25). - Generalanwalt beim EuGH, 09.06.2011 - C-426/10
Bell & Ross / HABM - Rechtsmittel - Nach Fristablauf eingereichte Urschrift der …
{FN:23} - Beschluss des Gerichts vom 24. Februar 2000, FTA u. a./Rat (T-37/98, Slg. 2000, II-373). - EuG, 12.03.2014 - T-252/13
Xacom Comunicaciones / OHMI - France Telecom España (xacom Comunicaciones)
Rn. 18 Sauf dans l'hypothèse du dépôt d'un acte de procédure par la voie de l'application e-Curia, la signature manuscrite de l'avocat représentant une partie, sur l'original de tout acte de procédure, est le seul moyen permettant de s'assurer que la responsabilité d'un tel acte est assumée par une personne habilitée à représenter la partie devant les juridictions de l'Union (voir, en ce sens, ordonnance du Tribunal du 24 février 2000, FTA e.a./Conseil, T-37/98, Rec. p. II-373, point 26, et arrêt du Tribunal du 23 mai 2007, Parlement/Eistrup, T-223/06 P, Rec. p. II-1581, point 50).
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