Rechtsprechung
| BFH, 06.02.1997 - V B 78/96 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Unlesbare Unterschrift auf dem Prozesskostenhilfeantrag
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (8)
- BGH, 23.06.1994 - I ZR 106/92
"Vollmachtsnachweis"; Nachweis der Bevollmächtigung
Auszug aus BFH, 06.02.1997 - V B 78/96
Die Erfolgsaussichten der vom Kläger eingelegten Beschwerde gegen die Versagung der PKH ergeben sich aus folgenden Umständen: Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung ist anerkannt, daß bei Einlegung von (fristgebundenen) Rechtsmitteln wie auch bei bestimmten Schriftsätzen ein bei dem Gericht eingehender Telebrief oder ein unmittelbar dem Gericht übertragenes Telefax als wirksame schriftliche Erklärung anzusehen ist, sofern die Kopiervorlage erkennbar ordnungsgemäß unterschrieben ist (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs -- BGH -- vom 23. Juni 1994 I ZR 106/92, BGHZ 126, 266, m. N.; BFH-Urteil vom 28. November 1995 VII R 63/95, BFHE 179, 5, BStBl II 1996, 105). - BVerfG, 14.05.1985 - 1 BvR 370/84
Verfassungsrechtlich unzumutbare Erschwerung des Zugangs zu Gericht
Auszug aus BFH, 06.02.1997 - V B 78/96
Wie der BGH ausführt, dürfen nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) Risiken und Unsicherheiten, deren Ursache allein in der Sphäre des Gerichts liegen, bei der Entgegennahme fristgebundener Schriftsätze unter dem Gesichtspunkt rechtsstaatlicher Verfahrensgestaltung nicht auf den rechtsuchenden Bürger abgewälzt werden (BVerfG-Beschluß vom 14. Mai 1985 1 BvR 370/84, BVerfGE 69, 381, 386 f., m. w. N.). - BFH, 28.11.1995 - VII R 63/95
Nachweis der Prozeßvollmacht nur durch Vorlage des Originals, nicht durch …
Auszug aus BFH, 06.02.1997 - V B 78/96
Die Erfolgsaussichten der vom Kläger eingelegten Beschwerde gegen die Versagung der PKH ergeben sich aus folgenden Umständen: Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung ist anerkannt, daß bei Einlegung von (fristgebundenen) Rechtsmitteln wie auch bei bestimmten Schriftsätzen ein bei dem Gericht eingehender Telebrief oder ein unmittelbar dem Gericht übertragenes Telefax als wirksame schriftliche Erklärung anzusehen ist, sofern die Kopiervorlage erkennbar ordnungsgemäß unterschrieben ist (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs -- BGH -- vom 23. Juni 1994 I ZR 106/92, BGHZ 126, 266, m. N.; BFH-Urteil vom 28. November 1995 VII R 63/95, BFHE 179, 5, BStBl II 1996, 105).
- BGH, 23.06.1988 - X ZB 3/87
Grundsatz des fairen Verfahrens im Verfahren vor den Patentgerichten; Eingang …
Auszug aus BFH, 06.02.1997 - V B 78/96
Der BGH hat bereits entschieden, daß eine unlesbar oder verstümmelt zu den Akten gelangte fernschriftliche Einspruchsbegründung, deren Inhalt sich erst nachträglich feststellen läßt, mit ihrem vollständigen Inhalt als eingegangen anzusehen ist, wenn die Ursache für den Mangel der Lesbarkeit und Vollständigkeit in der Sphäre des Empfängers liegt (BGH-Beschluß vom 23. Juni 1988 X ZB 3/87, BGHZ 105, 40, 44) [BGH 23.06.1988 - X ZB 3/87]. - BFH, 10.03.1982 - I R 91/81
Telefax - Revisionsbegründung
Auszug aus BFH, 06.02.1997 - V B 78/96
Es fehle an der eigenhändigen Unterschrift der Klage (Hinweis auf Zwischenurteil des Bundesfinanzhofs -- BFH -- vom 10. März 1982 I R 91/81, BFHE 136, 38, BStBl II 1982, 573). - BFH, 21.02.1995 - VIII R 76/93
Nachschieben von Wiedereinsetzungsgründen nach Ablauf der Frist
Auszug aus BFH, 06.02.1997 - V B 78/96
Insoweit hat er seine unvollständigen Angaben nach Ablauf der Frist erläutert und ergänzt (vgl. BFH-Zwischenurteil vom 21. Februar 1995 VIII R 76/93, BFH/NV 1995, 989, mit Rechtsprechungsnachweisen). - BGH, 12.12.1990 - XII ZB 64/90
Antrag auf Erhöhung des Unterhalts bezüglich eines von mehreren Kindern - …
Auszug aus BFH, 06.02.1997 - V B 78/96
Nach der Rechtsprechung des BGH (Beschluß vom 12. Dezember 1990 XII ZB 64/90, Versicherungsrecht 1991, 894), der sich der Senat anschließt, ist ein durch Telefax eingegangener Antrag (wie auch die Einlegung eines Rechtsmittels) nicht schon deshalb unwirksam, weil eine Seite des Telefax z. B. geschwärzt war; das könne auch durch einen technischen Fehler in dem Empfangsgerät verursacht worden sein. - BFH, 08.08.1995 - VII B 61/95
Beweis des Zugangs eines Steuerbescheides durch die Behörde
Auszug aus BFH, 06.02.1997 - V B 78/96
Er macht vielmehr, um den Beteiligten nicht die finanzgerichtliche Instanz zu nehmen, von der auch im Beschwerdeverfahren (§ 128 Abs. 1, § 132 FGO) bestehenden Möglichkeit der Zurückverweisung der Sache an das FG Gebrauch (…hierzu Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl., 1993, § 132 Anm. 10 mit Rechtsprechungsnachweisen; zuletzt BFH-Beschluß vom 8. August 1995 VII B 61/95, BFH/NV 1996, 105).
- BFH, 14.04.2000 - V B 39/00
Einstweilige Anordnung; Entscheidung durch den Vorsitzenden
Die Zurückverweisung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn das Verfahren vor dem FG an einem wesentlichen Mangel litt (…vgl. z.B. Senatsbeschlüsse vom 15. Juli 1999 V B 25/99, BFH/NV 2000, 192; vom 6. Februar 1997 V B 78/96, BFH/NV 1997, 893;… Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 4. Aufl., § 132 Rz. 10, mit Nachweisen der Rechtsprechung).Der erkennende Senat kann offen lassen, ob er in sinngemäßer Anwendung (§ 155 FGO) von § 572 Abs. 3 ZPO als Beschwerdegericht über den Antrag nach § 131 Abs. 1 Satz 2 FGO entscheiden kann (grundsätzlich bejahend BFH-Beschlüsse in BFH/NV 1997, 893; vom 18. Dezember 1984 VII S 25/84, BFHE 142, 427, BStBl II 1985, 221;… Gräber/Ruban, a.a.O., § 131 Rz. 3;… Offerhaus in Hübschmann/Hepp/Spitaler, a.a.O., § 131 FGO Tz. 15; offen gelassen BFH-Beschluss vom 12. Juni 1995 II S 9/95, BFHE 177, 347, BStBl II 1995, 605; a.A. BFH-Beschluss vom 2. März 1982 VIII B 26/82, BFHE 135, 29, BStBl II 1982, 264, mit Hinweisen auf nicht veröffentlichte Entscheidungen des BFH; Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, § 131 FGO Tz. 8).
- BFH, 31.03.2000 - VII B 87/99
Schriftform; Rechtsmitteleinlegung durch Telefax
Nach der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung wird bei der Einlegung von fristgebundenen Rechtsmitteln die vorgeschriebene Schriftform (hier nach § 64 Abs. 1 FGO i.V.m. § 121 FGO in entsprechender Anwendung) auch dann als gewahrt angesehen, wenn die Rechtsmittelschrift in Form eines unmittelbar dem Gericht übermittelten Telefaxes eingeht, sofern die Kopiervorlage erkennbar ordnungsgemäß unterschrieben ist (vgl. den Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 6. Februar 1997 V B 78/96, BFH/NV 1997, 893, m.w.N.). - BFH, 02.11.2006 - I B 13/06
NZB: nicht mit Gründen versehenes Urteil
Dies gilt insbesondere, wenn den Beteiligten nicht die finanzgerichtliche Instanz genommen werden soll (…vgl. dazu BFH-Beschlüsse vom 2. März 1992 III B 150/91, BFH/NV 1993, 375;… vom 8. August 1995 VII B 61/95, BFH/NV 1996, 105; vom 6. Februar 1997 V B 78/96, BFH/NV 1997, 893;… Ruban in Gräber, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 132 Rz. 10). - FG Hamburg, 21.11.2000 - II 137/00
Klageerhebung per Telefax ohne Unterschrift
Kontextvorschau leider nicht verfügbar
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".