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Rechtsprechung
   BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1969,1922
BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65 (https://dejure.org/1969,1922)
BGH, Entscheidung vom 14.03.1969 - V ZR 174/65 (https://dejure.org/1969,1922)
BGH, Entscheidung vom 14. März 1969 - V ZR 174/65 (https://dejure.org/1969,1922)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • WM 1969, 769
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 22.04.1953 - II ZR 143/52

    Voraussetzungen der ergänzenden Vertragsauslegung

    Auszug aus BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
    Ergänzende Vertragsauslegung setzt eine Vertragslücke voraus; das Vereinbarte muß innerhalb seines tatsächlich gegebenen Rahmens einen offen gebliebenen Punkt enthalten, den die Vertragspartner abschließend zu regeln unterlassen haben (BGHZ 9, 273, 277) [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52].

    Wenn die Revision einwendet, die angefochtene Entscheidung diene keineswegs - was bei ergänzender Vertragsauslegung unerläßlich sei - zur Verhütung einer Gefährdung des Vertragszweckes und lasse eine Abwägung der Interessen beider Vertragsteile vermissen (unter Bezugnahme auf BGHZ 9, 273 [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]; 12, 337, 342 f [BGH 24.02.1954 - II ZR 88/53]; 16, 71, 76 ff [BGH 18.12.1954 - II ZR 76/54];… Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl, § 157 Anm. 83 = 10. Aufl. Anm. 113;… Erman/Hefermehl, BGB 4. Aufl. § 157 Anm. 7 c), so kann ihr darin nicht gefolgt werden.

  • BGH, 18.12.1954 - II ZR 76/54

    Voraussetzungen für die Wirksamkeit eines Unterlassungsanspruchs; Vereinbarung …

    Auszug aus BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
    Wenn die Revision einwendet, die angefochtene Entscheidung diene keineswegs - was bei ergänzender Vertragsauslegung unerläßlich sei - zur Verhütung einer Gefährdung des Vertragszweckes und lasse eine Abwägung der Interessen beider Vertragsteile vermissen (unter Bezugnahme auf BGHZ 9, 273 [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]; 12, 337, 342 f [BGH 24.02.1954 - II ZR 88/53]; 16, 71, 76 ff [BGH 18.12.1954 - II ZR 76/54];… Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl, § 157 Anm. 83 = 10. Aufl. Anm. 113;… Erman/Hefermehl, BGB 4. Aufl. § 157 Anm. 7 c), so kann ihr darin nicht gefolgt werden.
  • BGH, 24.02.1954 - II ZR 88/53

    Kündigung eines Geschäftsführers

    Auszug aus BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
    Wenn die Revision einwendet, die angefochtene Entscheidung diene keineswegs - was bei ergänzender Vertragsauslegung unerläßlich sei - zur Verhütung einer Gefährdung des Vertragszweckes und lasse eine Abwägung der Interessen beider Vertragsteile vermissen (unter Bezugnahme auf BGHZ 9, 273 [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]; 12, 337, 342 f [BGH 24.02.1954 - II ZR 88/53]; 16, 71, 76 ff [BGH 18.12.1954 - II ZR 76/54];… Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl, § 157 Anm. 83 = 10. Aufl. Anm. 113;… Erman/Hefermehl, BGB 4. Aufl. § 157 Anm. 7 c), so kann ihr darin nicht gefolgt werden.
  • BGH, 28.11.1956 - V ZR 40/56

    Änderung des Erbbauzinse

    Auszug aus BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
    Unerörtert kann bleiben, ob die vom Oberlandesgericht in anderem Zusammenhang (BU S. 21) geäußerte Ansicht, § 9 Abs. 1 ErbbauVO entspreche nicht mehr den derzeitigen wirtschaftlichen Bedürfnissen und dem heute allgemein Üblichen, Zustimmung verdient oder ob dabei nicht verkannt wird, daß die genannte Gesetzesbestimmung, weil sie klare dingliche Verhältnisse gewährleistet, nach wie vor ihren guten Sinn hat, während rein schuldrechtliche Vereinbarungen der hier vorliegenden Art durch sie nicht berührt werden (BGHZ 22, 220, 223) [BGH 28.11.1956 - V ZR 40/56].
  • BGH, 10.02.1960 - V ZR 113/58
    Auszug aus BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
    Die Klage hatte in der Berufungsinstanz Erfolg, indem das Oberlandesgericht im Wege ergänzender Auslegung des Erbbauvertrages zu dem Ergebnis gelangte, die Beklagte müsse ab 1. September 1955 einen um 35 % erhöhten Erbbauzins entrichten Die Revision der Beklagten wurde vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen (Urteil des erkennenden Senats vom 10. Februar 1960, V ZR 113/58, WM 1960, 437 = LM BGB § 157 D Nr. 12, WährG § 3 Nr. 11 und ZPO § 97 Nr. 16 = MDR 1960, 483).
  • BGH, 20.12.1956 - VII ZR 279/56

    Abtretung von Lohnforderungen

    Auszug aus BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
    Darum, so meint sie, habe entweder überhaupt keine Vertragslücke vorgelegen oder es sei eine etwa vorhandene Lücke bewußt offen gelassen worden; bewußtes Unterlassen einer bestimmten Regelung enthalte aber im allgemeinen die Entscheidung für eine bestimmte Lösung (unter Bezugnahme auf BGHZ 23, 53, 55 [BGH 20.12.1956 - VII ZR 279/56] und Soergel/Siebert, BGB 9. Aufl. § 157 Anm. 82 = 10. Aufl. Anm. 112); diese Erkenntnisquelle sei entgegen § 286 ZPO nicht beachtet worden.
  • BGH, 12.12.1952 - V ZR 99/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
    Der Vertragsgegenstand sei mithin abschließend geregelt, und für den "Beurteilungsspielraum" des jetzigen Rechtsstreits liege keine Lücke vor; denn eine solche setze entweder etwas voraus, an das die Vertragschließenden nicht gedacht hätten, oder etwas, das von ihnen bewußt in der Erwartung offen gelassen worden sei, daß man sich darüber schon noch einig werden würde (unter Bezugnahme auf das Urteil des erkennenden Senats vom 12. Dezember 1952, V ZR 99/51, LM BGB § 157 D Nr. 1).
  • BGH, 18.10.1956 - II ZR 105/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
    In der von ihm hierbei angeführten Entscheidung des Bundesgerichtshofs - Urteil vom 18. Oktober 1956, II ZR 105/55 (LM BGB § 242 Ba Nr. 15 = JZ 1957, 56) - ging es gleichfalls um Vertragsauslegung (wenn auch um keine ergänzende), so daß § 157 BGB dort wie hier die gesetzliche Grundlage bildete.
  • BGH, 06.10.1967 - V ZR 129/66

    Auswirkungen einer Hypothekenübernahme als Selbstschuldner und Alleinschuldner - …

    Auszug aus BGH, 14.03.1969 - V ZR 174/65
    Der von den Parteien außerdem noch erörterte Gesichtspunkt eines Wegfalls der Geschäftsgrundlage (§ 242 BGB) wäre zwar als Anspruchsgrund nicht von vornherein auszuschließen; aber er kommt gemäß der vom erkennenden Senat wiederholt hervorgehobenen Rangordnung der Beurteilungsmaßstäbe (Urteil vom 6. Oktober 1967, V ZR 129/66, VM 1967, 1277, 1279 mit Nachweisen) erst dann in Betracht, wenn die vertragliche Regelung selbst keinerlei Anhalt dafür bietet, was nach dem - wirklichen oder hypothetischen - Willen der Vertragschließenden rechtens sein sollte, wenn sich die Verhältnisse so entwickelten, wie es tatsächlich geschehen ist.
  • BGH, 30.03.1990 - V ZR 113/89

    Vollstreckung eines Grundstückskaufvertrages betreffend ein landwirtschaftliches …

    Dabei ist der Vertragsinhalt Stütze und Richtlinie (vgl. Senatsurteile v. 10. Februar 1960, V ZR 113/58, WM 1960, 437, 438 und v. 14. März 1969, V ZR 174/65, WM 1969, 769, 770).
  • BGH, 14.07.1971 - V ZR 54/70

    Leistungsbestimmung durch Dritte

    Sie läge vor, wenn das Vereinbarte innerhalb seines tatsächlich gegebenen Rahmens einen offengebliebenen Punkt aufwiese, den die Vertragspartner abschließend zu regeln unterlassen hätten (BGHZ 9, 273, 277 [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]; Urteil des Senats vom 14. März 1969, V ZR 174/65, WM 1969, 769, 770).
  • BGH, 18.06.1993 - V ZR 123/92

    Eintritt in Rechte und Pflichten aus einer Teilungserklärung bei Eigentumserwerb …

    Bestand eine solche Verpflichtung aus Rechtsgründen jedoch nicht, bedarf der Vertrag ergänzender Auslegung; denn er enthält dann einen offengebliebenen Punkt, den die Vertragsparteien, weil er ihnen nicht bewußt war, zu regeln unterlassen haben (BGHZ 9, 273, 277 [BGH 22.04.1953 - II ZR 143/52]; Senatsurt. v. 14. März 1969, V ZR 174/65, WM 1969, 769, 779).
  • BGH, 05.02.1971 - V ZR 172/69

    Beschränkte gerichtliche Überprüfung der Sachverständigenbewertung - …

    Vor allem aber handelt es sich bei der Findung geeigneter Maßstäbe für die Anpassung von Erbbauzinsen auf Grund von Vertragsklauseln, die so allgemein gefaßt sind wie hier, um eine schwierige tatsächliche Frage, die die Berücksichtigung einer Vielzahl von Gesichtspunkten fordert oder doch als vertretbar erscheinen läßt; für ihre Beantwortung lassen sich allgemeine Regeln nicht aufstellen, sie hängt vielmehr von den jeweiligen besonderen Umständen des Einzelfalls ab (vgl. an bisherigen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs: hinsichtlich der Bodenpreise einerseits die Senatsurteile vom 20. März 1964, V ZR 46/63, WM 1964, 561 und vom 10. November 1967, V ZR 105/65, LM ErbbauVO § 9 Nr. 3, andererseits die Senatsurteile vom 18. Oktober 1968, V ZR 63/65, WM 1969, 62, vom 13. Februar 1970, V ZR 63/67, WM 1970, 353, und vom 5. Februar 1971, V ZR 75/70; hinsichtlich der Miet- und Wohnungskosten die genannten Senatsurteile vom 18. Oktober 1968 und 13. Februar 1970 sowie das Senatsurteil vom 14. März 1969, V ZR 174/65; hinsichtlich der Lebenshaltungskosten das Urteil vom 4. März 1964, VIII ZR 214/62, NJW 1964, 1021 und - für einen Grundstücksverkauf auf Rentenbasis - das Senatsurteil vom 22. Januar 1969, V ZR 44/67; wegen der Lohn- und.
  • BGH, 13.02.1970 - V ZR 33/67

    Abschluss zur Erweiterung der Festlegung des Erbbauzinssatzes - Berechnung des …

    Es mag dahinstehen, ob es im Hinblick auf § 3 WährG einer Genehmigung der Wertsicherungsvereinbarung (§ 14) überhaupt bedurfte (vgl. Senatsurteile vom 10. Februar 1960 - V ZR 113/58, WM 1960, 437 ff, und vom 14. März 1969 - V ZR 174/65, WM 1969, 769).
  • OLG Rostock, 25.07.1996 - 1 U 383/94

    Zulässigkeit ergänzender Vertragsauslegung bei Nichtigkeit einer AGB-Klausel

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  • BGH, 27.06.1969 - V ZR 63/66

    Veränderung des angebotenen Vertragsinhalt durch spätere Maßnahmen einseitig zum …

    Unterlassen es die Vertragschließenden bewußt, einen Punkt zu regeln, so kann darin die Entscheidung für eine bestimmte Lösung liegen, die dann ihrerseits keiner Ergänzung nach § 157 BGB mehr zugänglich ist (BGHZ 23, 53, 55 [BGH 20.12.1956 - VII ZR 279/56]; Urteil des Senats vom 14. März 1969, V ZR 174/65, S, 14;… Soergel/Siebert/Knopp, BGB 10. Aufl. § 157 Arm. 112).
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