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Rechtsprechung
   BGH, 04.06.1980 - V ZR 67/79   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1980,17319
BGH, 04.06.1980 - V ZR 67/79 (https://dejure.org/1980,17319)
BGH, Entscheidung vom 04.06.1980 - V ZR 67/79 (https://dejure.org/1980,17319)
BGH, Entscheidung vom 04. Juni 1980 - V ZR 67/79 (https://dejure.org/1980,17319)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • WM 1980, 1171
 
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 23.02.1956 - II ZR 207/54

    Anforderungen an die Auslegung eines Vertrages; Auslegung nach dem Sinn und …

    Auszug aus BGH, 04.06.1980 - V ZR 67/79
    Der wirkliche Wille hat insoweit Vorrang vor dem Erklärungswortlaut (vgl. BGH Urteile vom 18. März 1975, VI ZR 228/73, LM § 133 [D] BGB Nr. 7; vom 5. März 1974, VI ZR 222/72, VersR 1974, 782; BGHZ 20, 109, 110).

    Eine Auslegung, die - wie hier - einen an sich klaren Vertragsinhalt einschränkt, setzt jedoch voraus, daß der tatsächliche Parteiwille feststellbar ist und daß hieran unter Berücksichtigung aller Umstände vernünftige Zweifel nicht bestehen können (vgl. Senatsurteil vom 13. Juli 1960, V ZR 90/59, LM § 133 [C] BGB Nr. 17 und BGHZ 20, 109).

  • BGH, 13.07.1960 - V ZR 90/59
    Auszug aus BGH, 04.06.1980 - V ZR 67/79
    Eine Auslegung, die - wie hier - einen an sich klaren Vertragsinhalt einschränkt, setzt jedoch voraus, daß der tatsächliche Parteiwille feststellbar ist und daß hieran unter Berücksichtigung aller Umstände vernünftige Zweifel nicht bestehen können (vgl. Senatsurteil vom 13. Juli 1960, V ZR 90/59, LM § 133 [C] BGB Nr. 17 und BGHZ 20, 109).
  • BGH, 05.03.1974 - VI ZR 222/72

    Anspruch auf Schadensersatz wegen einer Amtspflichtverletzung auf Basis der …

    Auszug aus BGH, 04.06.1980 - V ZR 67/79
    Der wirkliche Wille hat insoweit Vorrang vor dem Erklärungswortlaut (vgl. BGH Urteile vom 18. März 1975, VI ZR 228/73, LM § 133 [D] BGB Nr. 7; vom 5. März 1974, VI ZR 222/72, VersR 1974, 782; BGHZ 20, 109, 110).
  • BGH, 18.03.1975 - VI ZR 228/73

    Darlehen für den Bau eines Kurzentrums - Sicherung eines Darlehens durch eine …

    Auszug aus BGH, 04.06.1980 - V ZR 67/79
    Der wirkliche Wille hat insoweit Vorrang vor dem Erklärungswortlaut (vgl. BGH Urteile vom 18. März 1975, VI ZR 228/73, LM § 133 [D] BGB Nr. 7; vom 5. März 1974, VI ZR 222/72, VersR 1974, 782; BGHZ 20, 109, 110).
  • BGH, 08.12.1982 - IVa ZR 94/81

    Testamentsauslegung bei Hoferbenbestimmung.

    Gerade weil es um die Erforschung des wirklichen Willens des Erblassers geht, und weil dieser auch in den seltenen (Urteil vom 31.1.1973 - IV ZR 34/72 - unveröffentlicht, vgl. Johannsen, WM 1977, 273) Fällen "klaren und eindeutigen" Wortlauts den Vorrang vor eben diesem Wortlaut hat (BGH Urteil vom 4.6.1980 - V ZR 67/79 = WM 1980, 1171), kann der Auslegung daher durch den Wortlaut keine Grenze gesetzt sein.

    Demgemäß hat der Bundesgerichtshof in jüngster Zeit bereits wiederholt ausgesprochen, daß der Richter auch bei einer ihrem Wortlaut nach scheinbar eindeutigen Willenserklärung an den Wortlaut nicht gebunden ist, wenn - allerdings nur dann - sich aus den Umständen ergibt, daß der Erklärende mit seinen Worten einen anderen Sinn verbunden hat, als es dem allgemeinen Sprachgebrauch entspricht (BGHZ 71, 75, 77; BGH LM BGB § 133 (D) Nr. 7; BGH, Urteil vom 4.6.1980 - V ZR 67/79 = WM 1980, 1171; BGH Urteil vom 10.7.1981 - V ZR 51/80 - LM BGB § 1030 Nr. 1; Senatsurteil vom 23.10.1980 - IVa ZR 45/80 = LM BGB § 652 Nr. 70 Bl. 2 (1) .

  • BGH, 11.11.1981 - IVa ZR 182/80

    Begriff der Schenkung - Belohnung

    2. Der Tatrichter ist jedoch nach § 133 BGB nicht gehindert, einer Willenserklärung eine von ihrem Wort laut abweichende Auslegung zu geben (BGH Urteile vom 2. Februar 1977 - IV ZR 167/75 vom 10. Juli 1977 - V ZR 51/80 - WM 1981, 1171, 1172; vom 4. Juni 1980 - V ZR 67/79 - WM 1980, 1171; vom 5. März 1974 - VI ZR 222/72 - VersR 1974, 782).
  • BGH, 07.12.1983 - IVa ZR 52/82

    Grundsatz des Vorrangs des Vertragsinhalts gegenüber dem Inhalt der …

    Der Richter ist, wie sich aus § 133 BGB ergibt, nicht gehindert, der Erklärung eine mit dem Wortlaut in Widerspruch stehende Auslegung zu geben, wenn sich aus den Umständen für den Erklärungsempfänger erkennbar ergibt, daß der Erklärende mit seinen Worten einen anderen Sinn verbunden hat als den, der sich aus dem allgemeinen Sprachgebrauch ergibt (BGHZ 71, 75, 77; 86, 41, 47 [BGH 08.12.1982 - IVa ZR 94/81]; BGH Urteile vom 4. Juni 1980 - V ZR 67/79 - WM 1980, 1171; vom 10. Juli 1981 - V ZR 51/80 - LM BGB § 1030 Nr. 1; vom 23. Oktober 1980 - IVa ZR 45/80 - LM BGB § 652 Nr. 70 Bl. 2; vom 11. November 1981 - IVa ZR 182/80 - LM BGB § 516 Nr. 15).
  • BGH, 10.07.1981 - V ZR 51/80

    Einräumen eines Nießbrauchsrechts bei Grundstücksübertragung auf die Kinder - …

    Es nimmt aber gleichwohl eine Auslegung vor, was richtig ist, weil auch ein scheinbar eindeutiger Vertragswortlaut einer davon abweichenden Auslegung zugänglich ist (vgl. Senatsurteil vom 4. Juni 1980, V ZR 67/79, WM 1980, 1171 m.w.N.).
  • BGH, 30.09.1987 - IVa ZR 22/86

    Klage auf Ersatz von Aufwendungen - Fehlende Vollmacht zur Ausführung des …

    Auch wenn eine Willenserklärung ihrem Wortlaut nach eindeutig erscheint, ist der Richter nicht gehindert, ihr einen anderen Sinn zu entnehmen, wenn sich aus einem äußeren, dem Erklärungsgegner erkennbaren Verhalten des Erklärenden ausreichende Anhaltspunkte dafür ergeben, daß er mit den gebrauchten Worten einen anderen Sinn verbunden hat als den, der sich aus dem üblichen Sprachgebrauch ergibt (BGH Urteile vom 2. Februar 1977 - IV ZR 167/75 - vom 4. Juni 1980 - V ZR 67/79 - WM 1980, 1171; vom 10. Juli 1981 - V ZR 51/80 - NJW 1982, 31 [BGH 10.07.1981 - V ZR 51/80]; vom 23. Oktober 1980 - IVa ZR 45/80 - NJW 1981, 277; vom 11. November 1981 - IVa ZR 182/80 - NJW 1982, 436; vom 7. Dezember 1983 - IVa ZR 52/82 - WM 1984, 240; Urteil vom 26. Oktober 1983 - IVa ZR 80/82 - NJW 1984, 721 [BGH 26.10.1983 - IVa ZR 80/82]).
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