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Weitere Entscheidung unten: BGH, 26.11.2004

Rechtsprechung
   BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,16329
BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04 (https://dejure.org/2005,16329)
BGH, Entscheidung vom 13.01.2005 - V ZR 83/04 (https://dejure.org/2005,16329)
BGH, Entscheidung vom 13. Januar 2005 - V ZR 83/04 (https://dejure.org/2005,16329)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Wolters Kluwer

    Berichtigung eines Senatsurteils wegen offenbarer Unrichtigkeit

  • ra.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

Kurzfassungen/Presse

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Süße Früchte von des Nachbarn Baumes

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZM 2005, 318
 
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Wird zitiert von ... (39)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 14.11.2003 - V ZR 102/03

    Kiefern in Nachbars Garten

    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    b) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (siehe nur Urt. v. 14.11.2003, V ZR 102/03, WM 2004, 1350, 1351 m.w. Nachw. [zur Veröffentlichung in BGHZ 157, 33 vorgesehen] Kiefernnadeln) haben die Rechte und Pflichten von Grundstücksnachbarn insbesondere durch die Vorschriften der §§ 905 ff. BGB und die Bestimmungen der Nachbarrechtsgesetze der Länder eine ins einzelne gehende Sonderregelung erfahren.

    Diese Vorschrift gilt auch für den Anspruch nach § 1004 I BGB (Senat, Urt. v. 14.11.2003, V ZR 102/03, WM 2004, 1350, 1352 [zur Veröffentlichung in BGHZ 157, 33 vorgesehen] Kiefernnadeln).

    Denn wenn wie hier der durch herüberragende Zweige eines Baumes oder Strauches beeinträchtigte Grundstückseigentümer nicht nach § 910 I Satz 2 BGB vorgeht, sondern den selbstständig danebenstehenden Anspruch aus § 1004 I BGB (Senat, BGHZ 60, 235, 241 f.; Urteil v. 8.6. 1979, V ZR 46/78, LM BGB § 1004 Nr. 156) geltend macht, trägt der Nachbar wie im Anwendungsbereich des § 910 I Satz 2 BGB die Darlegungsund Beweislast dafür, dass von den herüberragenden Zweigen keine Beeinträchtigung ausgeht (Senat, Urt. v. 14.11.2003, V ZR 102/03, aaO).

  • BGH, 20.11.1992 - V ZR 82/91

    Lärmimmissionen durch Frösche in einem Gartenteich

    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    aa) Nach der Rechtsprechung des Senats (BGHZ 120, 239, 254 Froschlärm) stellen naturschutzrechtliche Verbote die Störereigenschaft eines Grundstückseigentümers jedenfalls solange nicht in Frage, wie er mit Erfolg eine Ausnahmegenehmigung für die Beseitigung der Störungsquelle beantragen kann.

    Wird die Befreiungsmöglichkeit dagegen bejaht, muss in den Tenor einer eventuellen Verurteilung der Vorbehalt einer Ausnahmegenehmigung aufgenommen werden, auch wenn das nicht in dem Klageantrag enthalten ist (Senat, BGHZ 120, 239, 246 ff.).

    Dass die Kl. ihn nicht in ihren Klageantrag aufgenommen haben, ist unschädlich, denn die Einschränkung stellt sich nur als ein formell notwendiges Weniger gegenüber dem Klageantrag dar, sie gibt den Kl. aber nicht etwas anderes, als sie beantragt haben, § 308 ZPO (Senat, BGHZ 120, 239, 247 f.).

  • BGH, 24.02.1978 - V ZR 95/75

    Anforderungen an den Antrag wegen Wiederherstellung der Befestigung eines …

    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    Nur ein in diesem Sinn konkretisiertes Klageziel ist für den Bekl. eine ausreichende Grundlage der Prüfung, ob der Klageanspruch anerkannt werden soll (Senat, Urt. v. 24.2. 1978, V ZR 95/75, NJW 1978, 1584 Abschachtung).

    Aus der Natur des Anspruchs aus § 1004 I BGB i.V. mit § 906 BGB folgt, dass es dem Bekl. überlassen ist, wie er die Störung beseitigen will; der Kl. hat keinen Anspruch auf die Vornahme einer bestimmten Maßnahme (…Senat, BGHZ 67, aaO.; Urt. v. 24.2. 1978, V ZR 95/75, aaO.;… Urt. v. 17.12.1982, V ZR 55/82, WM 1983, 176, 177 Tennisplatzlärm).

  • BGH, 17.09.2004 - V ZR 230/03

    Ausgleichsansprüche im nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnis

    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    Für den Fall, dass eine Ausnahmegenehmigung nicht erteilt wird, kommt ein nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch der Kl. gegen die Bekl. in entsprechender Anwendung von § 906 II Satz 2 BGB in Betracht, weil sie aus öffentlich-rechtlichen Gründen an der Durchsetzung ihres an sich bestehenden Anspruchs nach § 1004 I BGB gehindert wären (vgl. Senat, Urt. v. 17.9. 2004, V ZR 230/03, Umdruck S. 9 [zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen] Teilrodung).
  • BGH, 30.04.1992 - IX ZR 233/90

    Allgemeines Veräußerungsverbot bei Auslandsvermögen - Ermittlung ausländischen …

    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    an die Feststellung des BerGer. entfallen (vgl. BGHZ 118, 151, 162).
  • BGH, 23.02.1973 - V ZR 109/71

    Verjährung des nachbarrechtlichen Beseitigungsanspruchs

    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    Denn wenn wie hier der durch herüberragende Zweige eines Baumes oder Strauches beeinträchtigte Grundstückseigentümer nicht nach § 910 I Satz 2 BGB vorgeht, sondern den selbstständig danebenstehenden Anspruch aus § 1004 I BGB (Senat, BGHZ 60, 235, 241 f.; Urteil v. 8.6. 1979, V ZR 46/78, LM BGB § 1004 Nr. 156) geltend macht, trägt der Nachbar wie im Anwendungsbereich des § 910 I Satz 2 BGB die Darlegungsund Beweislast dafür, dass von den herüberragenden Zweigen keine Beeinträchtigung ausgeht (…Senat, Urt. v. 14.11.2003, V ZR 102/03, aaO).
  • BGH, 05.02.1993 - V ZR 62/91

    Klageanträge bei immissionsrechtlicher Unterlassungsklage - Lärmimmissionen eines …

    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    Der Senat hat bereits mehrfach ausgesprochen, dass in diesem Bereich Anträge mit dem Gebot, allgemein Störungen bestimmter Art zu unterlassen, zulässig sind (siehe nur BGHZ 67, 252, 253 Schweinemästerei; 121, 248, 251 Jugendzeltplatz; 140, 1, 3 Schweinemästerei).
  • BGH, 30.10.1998 - V ZR 64/98

    Formulierung eines Unterlassungsgebots betreffend Geruchsbelästigungen; …

    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    Der Senat hat bereits mehrfach ausgesprochen, dass in diesem Bereich Anträge mit dem Gebot, allgemein Störungen bestimmter Art zu unterlassen, zulässig sind (siehe nur BGHZ 67, 252, 253 Schweinemästerei; 121, 248, 251 Jugendzeltplatz; 140, 1, 3 Schweinemästerei).
  • BGH, 17.12.1982 - V ZR 55/82

    Lärmeinwirkungen durch den Spielbetrieb von Tennisplätzen - Unterlassungsanspruch …

    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    Aus der Natur des Anspruchs aus § 1004 I BGB i.V. mit § 906 BGB folgt, dass es dem Bekl. überlassen ist, wie er die Störung beseitigen will; der Kl. hat keinen Anspruch auf die Vornahme einer bestimmten Maßnahme (…Senat, BGHZ 67, aaO.;… Urt. v. 24.2. 1978, V ZR 95/75, aaO.; Urt. v. 17.12.1982, V ZR 55/82, WM 1983, 176, 177 Tennisplatzlärm).
  • BGH, 08.06.1979 - V ZR 46/78
    Auszug aus BGH, 13.01.2005 - V ZR 83/04
    Denn wenn wie hier der durch herüberragende Zweige eines Baumes oder Strauches beeinträchtigte Grundstückseigentümer nicht nach § 910 I Satz 2 BGB vorgeht, sondern den selbstständig danebenstehenden Anspruch aus § 1004 I BGB (Senat, BGHZ 60, 235, 241 f.; Urteil v. 8.6. 1979, V ZR 46/78, LM BGB § 1004 Nr. 156) geltend macht, trägt der Nachbar wie im Anwendungsbereich des § 910 I Satz 2 BGB die Darlegungsund Beweislast dafür, dass von den herüberragenden Zweigen keine Beeinträchtigung ausgeht (…Senat, Urt. v. 14.11.2003, V ZR 102/03, aaO).
  • BGH, 22.10.1976 - V ZR 36/75

    Schweinemästerei - §§ 906, 1004 BGB, Wahlfreiheit des Störers hinsichtlich der …

  • BGH, 14.06.2019 - V ZR 102/18

    Duldung der vom Nachbargrundstück herüberragenden Zweige durch den Eigentümer des …

    Rn. 6 2. Das Selbsthilferecht ist, wie auch der Beseitigungsanspruch, nach dem Wortlaut des § 910 Abs. 2 BGB nur ausgeschlossen, wenn die Zweige die Benutzung des Grundstücks nicht beeinträchtigen (zur Anwendbarkeit von § 910 Abs. 2 BGB auf den Beseitigungsanspruch vgl. Senat, Urteil vom 14. November 2003 - V ZR 102/03, BGHZ 157, 33, 39; Urteil vom 28. November 2003 - V ZR 99/03, NJW 2004, 603, 604 zu hinübergewachsene Baumwurzeln; Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318;… Urteil vom 22. Februar 2019 - V ZR 136/18, NJW-RR 2019, 590 Rn. 10).

    Rn. 7 a) Die Vorschrift erfasst entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht nur die unmittelbar durch den Überhang hervorgerufene Beeinträchtigung der Grundstücksnutzung, wie sie in der Berührung des Wohnhauses (vgl. Senat, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318) oder in der Gefahr des Abbruchs (vgl. dazu OLG Koblenz, MDR 2014, 25;… Staudinger/Roth, BGB [2016], § 910 Rn. 20) liegen kann.

    Der Eigentümer muss nämlich dafür Sorge tragen, dass die Zweige eines Baumes oder eines Strauches nicht über die Grenzen seines Grundstücks hinauswachsen (vgl. Senat, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318; zu Baumwurzeln vgl. Urteil vom 28. November 2003 - V ZR 99/03, NJW 2004, 603, 604; Urteil vom 12. Dezember 2003 - V ZR 98/03, NJW 2004, 1035, 1036).

    Nach der Rechtsprechung des Senats stellen aber naturschutzrechtliche Verbote die Störereigenschaft eines Grundstückseigentümers jedenfalls solange nicht in Frage, wie er mit Erfolg eine Ausnahmegenehmigung für die Beseitigung der Störungsquelle beantragen kann (vgl. Senat, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318 f. zur Baumschutzsatzung; vgl. auch Urteil vom 20. November 1992 - V ZR 82/91 BGHZ 120, 239, 254).

  • BGH, 22.02.2019 - V ZR 136/18

    Nachbarrecht: Verjährung des Anspruchs des Grundstückseigentümers auf …

    Das folgt aus § 910 Abs. 2 BGB, der auch für den Beseitigungsanspruch nach § 1004 Abs. 1 BGB gilt (Senat, Urteil vom 14. November 2003 - V ZR 102/03, BGHZ 157, 33, 39; Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318).
  • BGH, 20.09.2019 - V ZR 218/18

    Kein Anspruch auf Beseitigung von Birken auf dem Nachbargrundstück bei Einhaltung …

    Rn. 19 (b) In diese Überlegungen fügt sich die Rechtsprechung des Senats, wonach der Grundstückseigentümer, der es zugelassen hat, dass Zweige oder Wurzeln über die Grundstücksgrenze hinüberwachsen konnten und zu Beeinträchtigungen geführt haben, als Störer i.S.d. § 1004 Abs. 1 BGB zu qualifizieren ist (vgl. Senat, Urteil vom 28. November 2003 - V ZR 99/03, ZfSch 2004, 153, 155; Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318, 319; Urteil vom 14. Juni 2019 - V ZR 102/18, zur Veröffentlichung bestimmt).
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Rechtsprechung
   BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,3884
BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04 (https://dejure.org/2004,3884)
BGH, Entscheidung vom 26.11.2004 - V ZR 83/04 (https://dejure.org/2004,3884)
BGH, Entscheidung vom 26. November 2004 - V ZR 83/04 (https://dejure.org/2004,3884)
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Volltextveröffentlichungen (12)

  • Judicialis

    BGB §§ 905 ff.; ; BGB § ... 906; ; BGB § 906 Abs. 2 Satz 2; ; BGB § 910 Abs. 1 Satz 2; ; BGB § 910 Abs. 2; ; BGB § 1004 Abs. 1; ; BGB § 1004 Abs. 2; ; ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 2; ; ZPO § 308; ; ZPO § 545 Abs. 1; ; ZPO § 560; ; BaumschutzVO § 1; ; BaumschutzVO § 2; ; HmbNatSchG § 15; ; HmbNatSchG § 20; ; HmbNatSchG § 56 Abs. 4

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    Überwuchs von naturgeschützten Bäumen

  • Wolters Kluwer

    Abwägung zwischen den Vorschriften der Baumschutzverordnung und dem Beseitigungs- und Unterlassungsanspruch eines beeinträchtigten Grundstückseigentümers; Beeinträchtigung durch das grenzüberschreitende Wachstum von Bäumen; Wegfall der Störereigenschaften nach den ...

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BGB §§ 905, 906, 910, 1004; BaumschutzVO Hbg. § 1
    Anspruch auf Beseitigung von überhängenden Ästen und Zweigen; Störerhaftung; Konkurrenzverhältnis von naturschutzrechtlichen Verboten und nachbarrechtlichem Schutz; Baumschutzverordnung

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 2; BGB § 1004 Abs. 1, 2
    Anforderungen an die Bestimmtheit des Antrages; Pflicht des Grundstückseigentümers zur Vornahme von Pflegemaßnahmen an einem unter Schutz stehenden Baum

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Beiseitigung überhängender Zweige entgegen Naturschutzbestimmungen?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 14.11.2003 - V ZR 102/03

    Kiefern in Nachbars Garten

    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    b) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats (siehe nur Urt. v. 14. November 2003, V ZR 102/03, WM 2004, 1350, 1351 m.w.N. [zur Veröffentlichung in BGHZ 157, 33 vorgesehen] - Kiefernnadeln) haben die Rechte und Pflichten von Grundstücksnachbarn insbesondere durch die Vorschriften der §§ 905 ff. BGB und die Bestimmungen der Nachbarrechtsgesetze der Länder eine ins einzelne gehende Sonderregelung erfahren.

    Diese Vorschrift gilt auch für den Anspruch nach § 1004 Abs. 1 BGB (Senat, Urt. v. 14. November 2003, V ZR 102/03, WM 2004, 1350, 1352 [zur Veröffentlichung in BGHZ 157, 33 vorgesehen] - Kiefernnadeln).

    Denn wenn - wie hier - der durch herüberragende Zweige eines Baumes oder Strauches beeinträchtigte Grundstückseigentümer nicht nach § 910 Abs. 1 Satz 2 BGB vorgeht, sondern den selbständig danebenstehenden Anspruch aus § 1004 Abs. 1 BGB (Senat, BGHZ 60, 235, 241 f.; Urteil v. 8. Juni 1979, V ZR 46/78, LM BGB § 1004 Nr. 156) geltend macht, trägt der Nachbar - wie im Anwendungsbereich des § 910 Abs. 1 Satz 2 BGB - die Darlegungs- und Beweislast dafür, daß von den herüberragenden Zweigen keine Beeinträchtigung ausgeht (Senat, Urt. v. 14. November 2003, V ZR 102/03, aaO).

  • BGH, 20.11.1992 - V ZR 82/91

    Lärmimmissionen durch Frösche in einem Gartenteich

    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    aa) Nach der Rechtsprechung des Senats (BGHZ 120, 239, 254 - Froschlärm) stellen naturschutzrechtliche Verbote die Störereigenschaft eines Grundstückseigentümers jedenfalls solange nicht in Frage, wie er mit Erfolg eine Ausnahmegenehmigung für die Beseitigung der Störungsquelle beantragen kann.

    Wird die Befreiungsmöglichkeit dagegen bejaht, muß in den Tenor einer eventuellen Verurteilung der Vorbehalt einer Ausnahmegenehmigung aufgenommen werden, auch wenn das nicht in dem Klageantrag enthalten ist (Senat, BGHZ 120, 239, 246 ff.).

    Daß die Kläger ihn nicht in ihren Klageantrag aufgenommen haben, ist unschädlich, denn die Einschränkung stellt sich nur als ein formell notwendiges Weniger gegenüber dem Klageantrag dar, sie gibt den Klägern aber nicht etwas anderes, als sie beantragt haben, § 308 ZPO (Senat, BGHZ 120, 239, 247 f.).

  • BGH, 24.02.1978 - V ZR 95/75

    Anforderungen an den Antrag wegen Wiederherstellung der Befestigung eines …

    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    Nur ein in diesem Sinn konkretisiertes Klageziel ist für den Beklagten eine ausreichende Grundlage der Prüfung, ob der Klageanspruch anerkannt werden soll (Senat, Urt. v. 24. Februar 1978, V ZR 95/75, NJW 1978, 1584 - Abschachtung).

    Aus der Natur des Anspruchs aus § 1004 Abs. 1 BGB i.V.m. § 906 BGB folgt, daß es dem Beklagten überlassen ist, wie er die Störung beseitigen will; der Kläger hat keinen Anspruch auf die Vornahme einer bestimmten Maßnahme (…Senat, BGHZ 67, aaO.; Urt. v. 24. Februar 1978, V ZR 95/75, aaO.;… Urt. v. 17. Dezember 1982, V ZR 55/82, WM 1983, 176, 177 - Tennisplatzlärm).

  • BGH, 30.04.1992 - IX ZR 233/90

    Allgemeines Veräußerungsverbot bei Auslandsvermögen - Ermittlung ausländischen …

    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    Das läßt die Bindung des Revisionsgerichts an die Feststellung des Berufungsgerichts entfallen (vgl. BGHZ 118, 151, 162).
  • BGH, 23.02.1973 - V ZR 109/71

    Verjährung des nachbarrechtlichen Beseitigungsanspruchs

    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    Denn wenn - wie hier - der durch herüberragende Zweige eines Baumes oder Strauches beeinträchtigte Grundstückseigentümer nicht nach § 910 Abs. 1 Satz 2 BGB vorgeht, sondern den selbständig danebenstehenden Anspruch aus § 1004 Abs. 1 BGB (Senat, BGHZ 60, 235, 241 f.; Urteil v. 8. Juni 1979, V ZR 46/78, LM BGB § 1004 Nr. 156) geltend macht, trägt der Nachbar - wie im Anwendungsbereich des § 910 Abs. 1 Satz 2 BGB - die Darlegungs- und Beweislast dafür, daß von den herüberragenden Zweigen keine Beeinträchtigung ausgeht (…Senat, Urt. v. 14. November 2003, V ZR 102/03, aaO).
  • BGH, 05.02.1993 - V ZR 62/91

    Klageanträge bei immissionsrechtlicher Unterlassungsklage - Lärmimmissionen eines …

    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    Der Senat hat bereits mehrfach ausgesprochen, daß in diesem Bereich Anträge mit dem Gebot, allgemein Störungen bestimmter Art zu unterlassen, zulässig sind (siehe nur BGHZ 67, 252, 253 - Schweinemästerei; 121, 248, 251 - Jugendzeltplatz; 140, 1, 3 - Schweinemästerei).
  • BGH, 17.09.2004 - V ZR 230/03

    Ausgleichsansprüche im nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnis

    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    Für den Fall, daß eine Ausnahmegenehmigung nicht erteilt wird, kommt ein nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch der Kläger gegen die Beklagten in entsprechender Anwendung von § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB in Betracht, weil sie aus öffentlich-rechtlichen Gründen an der Durchsetzung ihres an sich bestehenden Anspruchs nach § 1004 Abs. 1 BGB gehindert wären (vgl. Senat, Urt. v. 17. September 2004, V ZR 230/03, Umdruck S. 9 [zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen] - Teilrodung).
  • BGH, 30.10.1998 - V ZR 64/98

    Formulierung eines Unterlassungsgebots betreffend Geruchsbelästigungen; …

    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    Der Senat hat bereits mehrfach ausgesprochen, daß in diesem Bereich Anträge mit dem Gebot, allgemein Störungen bestimmter Art zu unterlassen, zulässig sind (siehe nur BGHZ 67, 252, 253 - Schweinemästerei; 121, 248, 251 - Jugendzeltplatz; 140, 1, 3 - Schweinemästerei).
  • BGH, 17.12.1982 - V ZR 55/82

    Lärmeinwirkungen durch den Spielbetrieb von Tennisplätzen - Unterlassungsanspruch …

    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    Aus der Natur des Anspruchs aus § 1004 Abs. 1 BGB i.V.m. § 906 BGB folgt, daß es dem Beklagten überlassen ist, wie er die Störung beseitigen will; der Kläger hat keinen Anspruch auf die Vornahme einer bestimmten Maßnahme (…Senat, BGHZ 67, aaO.;… Urt. v. 24. Februar 1978, V ZR 95/75, aaO.; Urt. v. 17. Dezember 1982, V ZR 55/82, WM 1983, 176, 177 - Tennisplatzlärm).
  • BGH, 08.06.1979 - V ZR 46/78
    Auszug aus BGH, 26.11.2004 - V ZR 83/04
    Denn wenn - wie hier - der durch herüberragende Zweige eines Baumes oder Strauches beeinträchtigte Grundstückseigentümer nicht nach § 910 Abs. 1 Satz 2 BGB vorgeht, sondern den selbständig danebenstehenden Anspruch aus § 1004 Abs. 1 BGB (Senat, BGHZ 60, 235, 241 f.; Urteil v. 8. Juni 1979, V ZR 46/78, LM BGB § 1004 Nr. 156) geltend macht, trägt der Nachbar - wie im Anwendungsbereich des § 910 Abs. 1 Satz 2 BGB - die Darlegungs- und Beweislast dafür, daß von den herüberragenden Zweigen keine Beeinträchtigung ausgeht (…Senat, Urt. v. 14. November 2003, V ZR 102/03, aaO).
  • BGH, 22.10.1976 - V ZR 36/75

    Schweinemästerei - §§ 906, 1004 BGB, Wahlfreiheit des Störers hinsichtlich der …

  • BGH, 14.06.2019 - V ZR 102/18

    Duldung der vom Nachbargrundstück herüberragenden Zweige durch den Eigentümer des …

    Rn. 6 2. Das Selbsthilferecht ist, wie auch der Beseitigungsanspruch, nach dem Wortlaut des § 910 Abs. 2 BGB nur ausgeschlossen, wenn die Zweige die Benutzung des Grundstücks nicht beeinträchtigen (zur Anwendbarkeit von § 910 Abs. 2 BGB auf den Beseitigungsanspruch vgl. Senat, Urteil vom 14. November 2003 - V ZR 102/03, BGHZ 157, 33, 39; Urteil vom 28. November 2003 - V ZR 99/03, NJW 2004, 603, 604 zu hinübergewachsene Baumwurzeln; Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318;… Urteil vom 22. Februar 2019 - V ZR 136/18, NJW-RR 2019, 590 Rn. 10).

    Rn. 7 a) Die Vorschrift erfasst entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts nicht nur die unmittelbar durch den Überhang hervorgerufene Beeinträchtigung der Grundstücksnutzung, wie sie in der Berührung des Wohnhauses (vgl. Senat, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318) oder in der Gefahr des Abbruchs (vgl. dazu OLG Koblenz, MDR 2014, 25;… Staudinger/Roth, BGB [2016], § 910 Rn. 20) liegen kann.

    Maßgebend ist allein die objektive Beeinträchtigung der Grundstücksnutzung (vgl. Senat, Urteil vom 14. November 2003 - V ZR 102/03, BGHZ 157, 33, 39 f.;… MüKoBGB/Brückner, 7. Aufl., § 910 Rn. 8;… Staudinger/Roth, BGB [2016], § 910 Rn. 18; zur Darlegungs- und Beweislast vgl. Senat…, Urteil vom 14. November 2003 - V ZR 102/03, aaO S. 39; Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, aaO S. 319).

    Damit ist auch die mittelbare Beeinträchtigung durch das Abfallen von Laub, Nadeln und ähnlichem erfasst (vgl. Senat, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, aaO für einen auf überhängende Äste gestützten Unterlassungsanspruch;… Staudinger/Roth, BGB [2016], § 910 Rn. 20 mwN).

    Der Eigentümer muss nämlich dafür Sorge tragen, dass die Zweige eines Baumes oder eines Strauches nicht über die Grenzen seines Grundstücks hinauswachsen (vgl. Senat, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318; zu Baumwurzeln vgl. Urteil vom 28. November 2003 - V ZR 99/03, NJW 2004, 603, 604; Urteil vom 12. Dezember 2003 - V ZR 98/03, NJW 2004, 1035, 1036).

    Nach der Rechtsprechung des Senats stellen aber naturschutzrechtliche Verbote die Störereigenschaft eines Grundstückseigentümers jedenfalls solange nicht in Frage, wie er mit Erfolg eine Ausnahmegenehmigung für die Beseitigung der Störungsquelle beantragen kann (vgl. Senat, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318 f. zur Baumschutzsatzung; vgl. auch Urteil vom 20. November 1992 - V ZR 82/91 BGHZ 120, 239, 254).

    Ergibt die Prüfung, dass die verlangte Maßnahme nach der Baumschutzsatzung grundsätzlich verboten und eine Befreiungsmöglichkeit von dem Verbot nicht besteht, scheidet eine Verurteilung zur Beseitigung aus (Senat, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, aaO;… Urteil vom 20. November 1992 - V ZR 82/91, aaO S. 247).

    Wird die Befreiungsmöglichkeit dagegen bejaht, muss in den Tenor einer eventuellen Verurteilung der Vorbehalt einer Ausnahmegenehmigung aufgenommen werden, auch wenn das nicht in dem Klageantrag enthalten ist (Senat…, Urteil vom 20. November 1992 - V ZR 82/91, aaO; Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, aaO; Vollstreckung des Urteils auf bedingte Leistung gemäß § 726 ZPO, vgl. Senat, Urteil vom 7. Oktober 1977 - V ZR 131/75, NJW 1978, 1262, 1263;… Zöller/Greger, ZPO, 32. Aufl., § 259 Rn. 2).

  • AG Brandenburg, 27.09.2019 - 31 C 272/17

    Hecke - zulässige Höhe und Abstand zum Grundstück des Nachbarn

    Das folgt aus § 910 Abs. 2 BGB, der auch für den Beseitigungsanspruch nach § 1004 Abs. 1 BGB gilt (BGH, Urteil vom 22.02.2019, Az.: V ZR 136/18, u.a. in: NJW-RR 2019, Seiten 590 ff.; BGH, Urteil vom 26.11.2004, Az.: V ZR 83/04, u.a. in: NZM 2005, Seite 318; BGH, Urteil vom 14.11.2003, Az.: V ZR 102/03, u.a. in: BGHZ 157, Seiten 33 ff.).
  • BGH, 19.07.2019 - V ZR 177/17

    Zu Duldungspflichten privater Waldeigentümer hinsichtlich ausgewilderter Wisente …

    Rn. 67 (1) Nach der Rechtsprechung des Senats kommt ein nachbarrechtlicher Ausgleichsanspruch in entsprechender Anwendung von § 906 Abs. 2 Satz 2 BGB in Betracht, wenn der Eigentümer aus öffentlich-rechtlichen Gründen an der Durchsetzung seines an sich bestehenden Anspruchs nach § 1004 Abs. 1 BGB gehindert ist (vgl. Senat, Urteil vom 7. April 2000 - V ZR 39/99, BGHZ 144, 200, 209; Urteil vom 17. September 2004 - V ZR 230/03, BGHZ 160, 232, 238 f.; Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318, 319).
  • BAG, 14.02.2017 - 9 AZB 49/16

    Zwangsvollstreckung - Prozessvergleich - Arbeitszeugnis

    Die Vollstreckung aus einem Titel kann daher nur in den Fällen erfolgen, in denen hinreichend klar ist, welche konkrete Leistung von dem Schuldner gefordert wird (vgl. BGH 26. November 2004 - V ZR 83/04 - zu II 2 a der Gründe).
  • OLG Karlsruhe, 07.05.2020 - 12 U 52/19

    Thujen-Bäume ohne Heckencharakter müssen Grenzabstand einhalten!

    Zwar scheidet, soweit die zur Erfüllung des Anspruchs aus § 16 Abs. 1 Nr. 4a) NRG BW in Betracht kommenden Maßnahmen (Beseitigung bzw. Versetzung) nach der Baumschutzsatzung verboten sind, eine Verurteilung zur Beseitigung aus (vgl. BGH, Urteil vom 20.11.1992 - V ZR 82/91, Froschlärm; Urteil vom 26.11.2004 - V ZR 83/04).

    Wird die Befreiungsmöglichkeit dagegen bejaht, muss in den Tenor einer eventuellen Verurteilung der Vorbehalt einer Ausnahmegenehmigung aufgenommen werden, weil nur die zuständige Behörde Ausnahmen zulassen kann (BGH, Urteil vom 26.11.2004 - V ZR 83/04: BGHZ 120, 239, 246 ff. - Froschlärm).

    (3) Da nicht die Zivilgerichte, sondern nur die zuständige Behörde Ausnahmen von dem generellen Verbot der Beseitigung der Bäume zulassen kann, ist es notwendig, die Erteilung der Ausnahmegenehmigung dem Zwangsvollstreckungsverfahren vorzubehalten und zur Klarstellung - wie beantragt - den Vorbehalt der Erteilung der Ausnahmegenehmigung in das Urteil aufzunehmen (vgl. BGH. Urteil vom 26.11.2004 a.a.O. Rn. 30).

  • OLG Karlsruhe, 15.03.2019 - 12 U 77/18

    Rückschnitt von herüberhängenden Zweigen - Schadensersatzanspruch Nachbarn

    Das Fehlen einer Beeinträchtigung ist eine von dem Eigentümer der Sträucher oder Bäume darzulegende und zu beweisende rechthindernde Einwendung (BGH, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04 -, Rn. 28, juris).

    Die naturschutzrechtliche Zulässigkeit ist von den Zivilgerichten selbständig zu prüfen (BGH, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04 - , Rn. 23, juris).

  • AG Hamburg-Altona, 22.07.2022 - 317 C 18/22

    Nachbarstreit in Hamburg: Anspruch des Grundstücksnachbarn auf Rückschnitt einer …

    § 910 BGB beinhaltet, dass der Nachbar grundsätzlich dafür Sorge zu tragen hat, dass überhängende Zweige von Bäumen den Grundstückseigentümer nicht beeinträchtigen (Anschluss BGH, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04, NZM 2005, 318).

    Der beantragte Vorbehalt der behördlichen Genehmigung ist aufgrund des grundsätzlichen Verbots des Baumschnitts nach § 2 HmbBaumSchVO notwendig, da nur die zuständige Behörde Ausnahmen von dem generellen Verbot zulassen kann (BGH 26.11.2004, V ZR 83/04 - juris).

    Die Erteilung der Ausnahmegenehmigung ist dabei dem Zwangsvollstreckungsverfahren vorzubehalten (BGH 26.11.2004, V ZR 83/04 - juris).

    Umgekehrt beinhaltet § 910 BGB damit, dass der Nachbar grundsätzlich dafür Sorge zu tragen hat, dass überhängende Zweige von Bäumen den Grundstückseigentümer nicht beeinträchtigen (BGH 26.11.2004, V ZR 83/04 - juris).

    Rn. 52 Mithin ist Störer im Sinne des § 1004 Abs. 1 BGB auch, wer es zulässt, dass Zweige und Wurzeln eines auf seinem Grundstück stehenden Baumes auf das Nachbargrundstück hinüberwachsen (BGH 26.11.2004, V ZR 83/04 - juris).

    Erst wenn eine Befreiungsmöglichkeit von derartigen Verboten nicht besteht, entfällt auch die Störereigenschaft (BGH 26.11.2004, V ZR 83/04 - juris.).

  • OLG Karlsruhe, 17.01.2023 - 12 U 92/22

    Schadensersatzanspruch eines Eigentümers eines Grundstücks gegen den Nachbarn …

    Da das Selbsthilferecht der Beklagten vorliegend schon nach § 24 Abs. 2 NRG eingeschränkt war, hätten sie - anders als die Berufung meint - von den Klägern auch nicht die Beseitigung der Wurzeln gemäß § 1004 Abs. 1 BGB verlangen können (vgl. BGH, Urteil vom 26.11.2004 - V ZR 83/04, juris Rn. 28;… vom 28.11.2003 - V ZR 99/03, juris Rn. 13).
  • OLG Frankfurt, 16.08.2023 - 17 U 132/22

    Grenzabstand einhaltende Bambushecke über sechs Meter muss nicht …

    Aus der Natur des Anspruchs aus § 1004 Abs. 1 BGB und dem Eigentumsrecht der Verpflichteten folgt, dass es grundsätzlich dem in Anspruch Genommenen überlassen bleibt, auf welchem Weg er Beeinträchtigungen abwendet, es sei denn, die begehrte Maßnahme ist die einzige Handlungsoption (vgl. BGH…, Urteil vom 20. September 2019 - V ZR 218/18 -, BGHZ 223, 155-168, Rn. 6; Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04 -, Rn. 14, juris), was hier fraglich erscheint.
  • LG Berlin, 09.09.2019 - 51 S 17/18

    Selbsthilferecht des Grundstücksnachbarn: Beeinträchtigung des Nachbargrundstücks …

    In anderen Entscheidungen wurde dagegen auch eine Beeinträchtigung durch Laub- oder Nadelabfall unter § 910 BGB gefasst (vgl. BGH, Urteil vom 26. November 2004 - V ZR 83/04 -, Rn. 19, juris; OLG Koblenz…, Beschluss vom 08. Oktober 2013 - 3 U 631/13 -, Rn. 36, juris;… so auch Staudinger/Roth (2016) BGB § 910, Rn. 20).

    Rn. 35 Die Revision war zuzulassen, da hinsichtlich des Anwendungsbereichs des § 910 BGB Unklarheit besteht und dieses Urteil jedenfalls von der Entscheidung des BGH vom 26. November 2004 - V ZR 83/04 - abweicht.

  • OLG Naumburg, 26.06.2018 - 12 U 92/17

    Blendwirkungen eines Edelstahlschornsteins auf dem Dach eines Wohnhauses: …

  • OLG Hamm, 25.05.2020 - 5 U 113/17

    Blendwirkung von glasierten Dachziegeln

  • VGH Bayern, 09.11.2012 - 14 ZB 11.1597

    Zivilrechtliches Urteil auf Beseitigung eines Baumes ersetzt keine …

  • VG Berlin, 03.09.2014 - 24 K 366.13

    Anspruch des Nachbarn auf Erteilung einer öffentlich-rechtlichen Fällgenehmigung; …

  • AG Hamburg-Altona, 07.12.2012 - 317a C 146/11

    Nachbarrecht - Wurzeln, eindringende

  • LG Arnsberg, 08.01.2018 - 2 O 186/16

    Blendwirkung glasierter Dachziegeln auf Nachbargrundstück

  • OLG Dresden, 16.02.2024 - 9 W 34/24

    Duldung der Überfahrt des Flurstücks und Ertüchtigung des vorhandenen Weges zur …

  • OLG Brandenburg, 11.06.2026 - 5 U 114/25

    Ansprüche des Klägers gegen seinen Nachbarn u.a. auf Unterlassung wegen auf …

  • VG Düsseldorf, 28.07.2006 - 9 K 3675/05

    Antrag auf Genehmigung des Rückschnitts der herüberragenden Zweige eines auf dem …

  • LG Bochum, 12.01.2021 - 11 S 134/19
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