Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×

Rechtsprechung
   BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2019,23187
BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18 (https://dejure.org/2019,23187)
BGH, Entscheidung vom 21.05.2019 - VI ZR 119/18 (https://dejure.org/2019,23187)
BGH, Entscheidung vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18 (https://dejure.org/2019,23187)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2019,23187) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (11)

  • rechtsinformationen.bund.de

    Arzthaftung: Erforderlicher Inhalt der zu unterstellenden ordnungsgemäßen Aufklärung bei der Feststellung einer hypothetischen Einwilligung; Voraussetzungen einer mutmaßlichen Einwilligung

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 280 Abs 1 BGB, § 630d Abs 1 S 4 BGB, § 630h Abs 2 BGB, § 823 BGB

  • IWW

    §§ 630a ff. BGB, § ... 823 Abs. 1 BGB, § 630h Abs. 2 Satz 2 BGB, § 630e Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BGB, § 630d Abs. 2 BGB, § 630d Abs. 1 Satz 1 BGB, § 630e BGB, § 630h Abs. 2 BGB, 2 BGB, § 561 ZPO, § 630d Abs. 1 Satz 4 BGB, § 630e Abs. 3 BGB, § 562 Abs. 1, § 563 Abs. 1 Satz 1 ZPO

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anforderungen an die Feststellung einer hypothetischen Einwilligung (hier: zum erforderlichen Inhalt der zu unterstellenden ordnungsgemäßen Aufklärung); Zahlung von Schmerzensgeld wegen der Entfernung der Gebärmutter i.R.e. mutmaßlichen Einwilligung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Hypothetische Einwilligung - und die erforderliche Aufklärung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Mutmaßliche Einwilligung - und die fehlerhafte Aufklärung

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung, 13.08.2019)

    Fiktive Op-Einwilligung erschwert

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Hypothetische Einwilligung bei Durchführung einer medizinischen Maßnahme

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2019, 3072
  • MDR 2019, 1131
  • VersR 2019, 1369
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (20)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 14.06.1994 - VI ZR 260/93

    Kausalität unterbliebener Aufklärung über die Risiken eines Eingriffs

    Auszug aus BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18
    Den Arzt trifft für seine Behauptung, der Patient hätte bei ordnungsgemäßer Aufklärung in den Eingriff eingewilligt, die Beweislast aber erst dann, wenn der Patient zur Überzeugung des Tatrichters plausibel macht, dass er - wären ihm rechtzeitig die Risiken des Eingriffs verdeutlicht worden - vor einem echten Entscheidungskonflikt gestanden hätte (…st. Rspr., vgl. nur Senat, Urteile vom 5. Februar 1991 - VI ZR 108/90, VersR 1991, 547, juris Rn. 8 f. mwN; vom 14. Juni 1994 - VI ZR 260/93, NJW 1994, 2414, juris Rn. 11 mwN).

    Es wird dabei zu berücksichtigen haben, dass sich die Substantiierungspflicht des Patienten auf die Darlegung des Entscheidungskonflikts, in den er bei erfolgter Aufklärung geraten wäre, beschränkt; er braucht nicht etwa darzulegen, wie er sich tatsächlich entschieden hätte (st. Rspr.; vgl. nur Senat, Urteil vom 14. Juni 1994 - VI ZR 260/93, NJW 1994, 2414, juris Rn. 11).

  • BGH, 16.02.1993 - VI ZR 300/91

    Zeitpunkt der Patientenaufklärung bei notwendiger Schnittentbindung

    Auszug aus BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18
    Das wäre erforderlich gewesen, um zunächst die Einwilligung der Klägerin zu dem erweiterten Eingriff (Entfernung auch des Gebärmutterhalses) einzuholen (§ 630d Abs. 1 Satz 1 BGB, vgl. Senat, Urteil vom 16. Februar 1993 - VI ZR 300/91, NJW 1993, 2372, 2373 f., juris Rn. 21).

    Kann eine Einwilligung für eine unaufschiebbare Maßnahme nicht rechtzeitig eingeholt werden, darf sie ohne Einwilligung durchgeführt werden, wenn sie dem mutmaßlichen Willen des Patienten entspricht (§ 630d Abs. 1 Satz 4 BGB; Senat, Urteil vom 16. Februar 1993 - VI ZR 300/91, aaO, Rn. 21;… vgl. Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 7. Aufl., Rn. C 102 ff.;… Frahm/Walter, Arzthaftungsrecht, 6. Aufl., Rn. 212).

  • BGH, 05.02.1991 - VI ZR 108/90

    Hypothetische Einwilligung in eine ärztliche Behandlung

    Auszug aus BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18
    Den Arzt trifft für seine Behauptung, der Patient hätte bei ordnungsgemäßer Aufklärung in den Eingriff eingewilligt, die Beweislast aber erst dann, wenn der Patient zur Überzeugung des Tatrichters plausibel macht, dass er - wären ihm rechtzeitig die Risiken des Eingriffs verdeutlicht worden - vor einem echten Entscheidungskonflikt gestanden hätte (st. Rspr., vgl. nur Senat, Urteile vom 5. Februar 1991 - VI ZR 108/90, VersR 1991, 547, juris Rn. 8 f. mwN;… vom 14. Juni 1994 - VI ZR 260/93, NJW 1994, 2414, juris Rn. 11 mwN).

    Rn. 18 bb) Gedankliche Voraussetzung der hypothetischen Einwilligung ist stets die Hypothese einer ordnungsgemäßen, insbesondere auch vollständigen Aufklärung (Senat, Urteil vom 5. Februar 1991 - VI ZR 108/90, VersR 1991, 547;… juris Rn. 8 f. mwN).

  • BGH, 11.10.2016 - VI ZR 462/15

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Reichweite der Aufklärungspflicht hinsichtlich der …

    Auszug aus BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18
    Rn. 17 aa) Genügt die Aufklärung nicht den an sie zu stellenden Anforderungen (§ 630e BGB bzw. Senat, Urteile vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106; vom 12. März 1991 - VI ZR 232/90, NJW 1991, 2346, 2347; vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, NJW-RR 2017, 533 Rn. 10 mwN) kann sich der Behandelnde darauf berufen, dass der Patient auch im Fall einer ordnungsgemäßen Aufklärung in die Maßnahme eingewilligt hätte (§ 630h Abs. 2 Satz 2 BGB).
  • BGH, 07.02.1984 - VI ZR 174/82

    Rückenmarksschädigung - § 823 Abs. 1 BGB, Beweislastverteilung bei der Frage der …

    Auszug aus BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18
    Rn. 17 aa) Genügt die Aufklärung nicht den an sie zu stellenden Anforderungen (§ 630e BGB bzw. Senat, Urteile vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106; vom 12. März 1991 - VI ZR 232/90, NJW 1991, 2346, 2347;… vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, NJW-RR 2017, 533 Rn. 10 mwN) kann sich der Behandelnde darauf berufen, dass der Patient auch im Fall einer ordnungsgemäßen Aufklärung in die Maßnahme eingewilligt hätte (§ 630h Abs. 2 Satz 2 BGB).
  • BGH, 18.03.2003 - VI ZR 266/02

    Rechtfertigung eines ohne wirksame Einwilligung vorgenommenen Heileingriffs …

    Auszug aus BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18
    Es wird festzustellen haben, welche Aufklärung der Klägerin in Bezug auf die ursprünglich geplante Operation, auf vor der Operation vorhersehbare Operationserweiterungen und unabhängig davon auch wegen des sich aus den vor der Operation erhobenen Befunden ergebenden Verdachts einer Krebserkrankung hätte zu teil werden müssen, insbesondere im Hinblick auf die Frage, welches Risiko sich aus den Befunden im Hinblick auf eine mögliche Krebserkrankung tatsächlich ergab, sowie auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit der insoweit gebotenen Maßnahmen (…vgl. Senat, Urteile vom 14. Januar 1997 - VI ZR 30/96, NJW 1997, 1637, juris Rn. 13 ff.; vom 18. März 2003 - VI ZR 266/02, NJW 2003, 1862, juris Rn. 18; jeweils zu einer Gebärmutterentfernung).
  • BGH, 12.03.1991 - VI ZR 232/90

    Arzthaftung für aufklärungsfreie Risiken bei fehlender Grundaufklärung

    Auszug aus BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18
    Rn. 17 aa) Genügt die Aufklärung nicht den an sie zu stellenden Anforderungen (§ 630e BGB bzw. Senat, Urteile vom 7. Februar 1984 - VI ZR 174/82, BGHZ 90, 103, 106; vom 12. März 1991 - VI ZR 232/90, NJW 1991, 2346, 2347;… vom 11. Oktober 2016 - VI ZR 462/15, NJW-RR 2017, 533 Rn. 10 mwN) kann sich der Behandelnde darauf berufen, dass der Patient auch im Fall einer ordnungsgemäßen Aufklärung in die Maßnahme eingewilligt hätte (§ 630h Abs. 2 Satz 2 BGB).
  • BGH, 14.01.1997 - VI ZR 30/96

    Wirksamkeit der Einwilligung in eine Uterusentfernung

    Auszug aus BGH, 21.05.2019 - VI ZR 119/18
    Es wird festzustellen haben, welche Aufklärung der Klägerin in Bezug auf die ursprünglich geplante Operation, auf vor der Operation vorhersehbare Operationserweiterungen und unabhängig davon auch wegen des sich aus den vor der Operation erhobenen Befunden ergebenden Verdachts einer Krebserkrankung hätte zu teil werden müssen, insbesondere im Hinblick auf die Frage, welches Risiko sich aus den Befunden im Hinblick auf eine mögliche Krebserkrankung tatsächlich ergab, sowie auf die Notwendigkeit und Dringlichkeit der insoweit gebotenen Maßnahmen (vgl. Senat, Urteile vom 14. Januar 1997 - VI ZR 30/96, NJW 1997, 1637, juris Rn. 13 ff.;… vom 18. März 2003 - VI ZR 266/02, NJW 2003, 1862, juris Rn. 18; jeweils zu einer Gebärmutterentfernung).
  • BGH, 18.05.2021 - VI ZR 401/19

    Arzthaftungsprozess: Anforderungen an die Aufklärung des Patienten bei Anwendung …

    An einen dahingehenden Nachweis sind aber schon bei einer allgemein anerkannten Behandlung strenge Anforderungen zu stellen, damit nicht auf diesem Weg der Aufklärungsanspruch des Patienten unterlaufen wird (vgl. Senatsurteile vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18, VersR 2019, 1369 Rn. 17;… vom 27. März 2007 - VI ZR 55/05, BGHZ 172, 1 Rn. 36).

    Das Berufungsgericht hat übersehen, dass gedankliche Voraussetzung der hypothetischen Einwilligung stets die Hypothese einer ordnungsgemäßen, insbesondere auch vollständigen Aufklärung ist (vgl. Senatsurteile vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18, VersR 2019, 1369 Rn. 18, 22;… vom 5. Februar 1991 - VI ZR 108/90, VersR 1991, 547, juris Rn. 9).

    Diese Hypothese ist auch der Beurteilung der Frage zugrunde zu legen, ob der Patient einen Entscheidungskonflikt plausibel gemacht hat (vgl. Senatsurteile vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18, VersR 2019, 1369, Rn. 18, 22;… vom 17. April 2007 - VI ZR 108/06, VersR 2007, 999, juris Rn. 24).

    Dementsprechend hat der Tatrichter dem Patienten vor seiner - zur Feststellung der Frage, ob dieser in einen Entscheidungskonflikt geraten wäre, grundsätzlich erforderlichen - Anhörung mitzuteilen, welche Aufklärung ihm vor dem maßgeblichen Eingriff richtigerweise hätte zuteilwerden müssen (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18, VersR 2019, 1369, Rn. 18 und 22).

  • BGH, 25.11.2025 - VI ZR 165/23

    Hypothetische Einwilligung im Sinne von § 630h Abs. 2 Satz 2 BGB ; Materielles …

    Danach bezieht sich die hypothetische Einwilligung auf die tatsächlich durchgeführte Maßnahme (vgl. Senat, Urteil vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18, NJW 2019, 3072 Rn. 16;… Staudinger/Gutmann [2021], § 630h BGB Rn. 101;… Frahm/Walter, Arzthaftungsrecht, 7. Aufl., Rn. 474;… Grüneberg/Weidenkaff, BGB, 84. Aufl., § 630h Rn. 5).
  • BGH, 21.01.2025 - VI ZR 204/22

    Therapiewahl und Behandlungsfehler - Arzt- und Krankenhaushaftung: …

    Dementsprechend hat der Tatrichter dem Patienten vor seiner Anhörung mitzuteilen, welche Aufklärung ihm vor dem maßgeblichen Eingriff richtigerweise hätte zuteilwerden müssen (vgl. Senatsurteil vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18, VersR 2019, 1369, Rn. 18 und 22).
  • BGH, 21.11.2023 - VI ZR 380/22

    Arzthaftung: Schadensersatzforderung wegen fehlerhafter ärztlicher Behandlung und …

    Rn. 24 aa) Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass der Patient vor chirurgischen Eingriffen, bei denen der Arzt die ernsthafte Möglichkeit einer Operationserweiterung oder den Wechsel in eine andere Operationsmethode in Betracht ziehen muss, hierüber und über die damit ggf. verbundenen besonderen Risiken aufgeklärt werden muss (vgl. Senatsurteile vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18, VersR 2019, 1369 Rn. 15, 21;… vom 16. Februar 1993 - VI ZR 300/91, VersR 1993, 703, juris Rn. 21;… vom 13. Dezember 1988 - VI ZR 22/88, VersR 1989, 289, juris Rn. 13).
  • LG Berlin, 02.07.2020 - 6 O 425/12

    Umfang der Aufklärungspflicht über den Off-Label-Use eines Medikaments

    Rn. 56 Genügt die Aufklärung nicht den an sie zu stellenden Anforderungen, kann sich der Behandelnde darauf berufen, dass der Patient auch im Fall einer ordnungsgemäßen Aufklärung in die Maßnahme eingewilligt hätte (vgl. BGH NJW 2019, 3072, 3074).

    Rn. 57 a) Gedankliche Voraussetzung der hypothetischen Einwilligung ist stets die Hypothese einer ordnungsgemäßen, insbesondere auch vollständigen Aufklärung (vgl. BGH NJW 2019, 3072, 3074).

    Rn. 61 Der Kläger braucht nicht darzulegen, wie sich seine Mutter bei ordnungsgemäßer Aufklärung tatsächlich entschieden hätte (vgl. BGH NJW 2019, 3072, 3074).

  • OLG Hamm, 02.02.2024 - 26 U 36/23

    Arzthaftung - Aufklärung über Behandlungsalternativen

    Den Arzt trifft für seine Behauptung, der Patient hätte bei ordnungsgemäßer und insbesondere vollständiger Aufklärung den Eingriff in gleicher Weise von ihm durchführen lassen, die Beweislast aber erst dann, wenn der Patient zur Überzeugung des Tatrichters plausibel macht, dass er im Falle ordnungsgemäßer Aufklärung vor einem echten Entscheidungskonflikt gestanden hätte (st. Rspr., BGH, Beschluss vom 21.06.2022, VI ZR 310/21, zit,. nach juris; Urteil vom 21.05.2019, VI ZR 119/18, zit. nach juris Rn. 17).
  • BGH, 21.06.2022 - VI ZR 310/21

    Arzthaftungsprozess: Erforderlichkeit einer persönlichen Anhörung des Patienten …

    Den Arzt trifft für seine Behauptung, der Patient hätte bei ordnungsgemäßer Aufklärung in den Eingriff eingewilligt, die Beweislast aber erst dann, wenn der Patient zur Überzeugung des Tatrichters plausibel macht, dass er - wären ihm rechtzeitig die Risiken des Eingriffs verdeutlicht worden - vor einem echten Entscheidungskonflikt gestanden hätte (st. Rspr., vgl. Senat, Urteil vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18, NJW 2019, 3072 Rn. 17 mwN).

    Gedankliche Voraussetzung des Entscheidungskonflikts wie der hypothetischen Einwilligung insgesamt (vgl. hierzu Senat, Urteile vom 21. Mai 2019 - VI ZR 119/18, NJW 2019, 3072 Rn. 18;… vom 5. Februar 1991 - VI ZR 108/90, VersR 1991, 547, 548, juris Rn. 9) ist dabei stets die Hypothese einer ordnungsgemäßen, insbesondere auch vollständigen Aufklärung.

  • OLG Naumburg, 16.01.2024 - 1 U 54/22

    Zurückverweisung einer Arzthaftungssache in der Berufungsinstanz wegen …

    Maßgeblich ist nicht der verständige Durchschnittspatient, sondern der Kläger in seiner konkreten Entscheidungssituation angesichts seiner inhaltlich vollständigen Aufklärung durch die Behandlungsseite (…BGH a.a.O.; BGH NJW 2019, 3072, 3074).

    Gedankliche Voraussetzung des Entscheidungskonflikts, wie der hypothetischen Einwilligung insgesamt, ist stets die Hypothese einer ordnungsgemäßen, insbesondere vollständigen Aufklärung (BGH NJW 2022, 2682; 2019, 3072, 3074).

  • OLG Naumburg, 08.10.2019 - 1 U 123/18

    Befunderhebungsfehler nach Laminektomie: Haftung eines Belegarztes für …

    Wie er sich entschieden hätte, ist unbeachtlich ( BGH Urteil vom 21.5.2019 - VI ZR 119/18 - [ z.B. GesR 2019, 566; 569 ];… Rn. 22;… Palandt/Weidenkaff a.a.O., § 630h, Rn. 5 ).
  • OLG Köln, 18.08.2023 - 5 U 23/23
    Rn. 18 Genügt die Aufklärung des Arztes nicht den Anforderungen, die das Gesetz in § 630e BGB beschreibt, kann dieser sich darauf berufen, dass der Patient auch im Fall einer ordnungsgemäßen Aufklärung in die Behandlung eingewilligt hätte (§ 630h Abs. 2 S. 2 BGB; st. Rspr. des BGH, vgl. BGH…, Urteil vom 05.02.1991 - VI ZR 108/90 -, juris Rn. 8;… Urteil vom 14.06.1994 - VI ZR 260/93 -, juris Rn. 11;… Urteil vom 22.05.2007 - VI ZR 35/06 -, juris Rn. 30; Urteil vom 21.05.2019 - VI ZR 119/18, Rn. 17; Urteil vom 18.05.2021 - VI ZR 401/19 -, juris Rn 14).

    An einen dahingehenden Nachweis sind strenge Anforderungen zu stellen, damit nicht auf diesem Weg der Aufklärungsanspruch des Patienten unterlaufen wird (vgl. BGH, Urteil vom 21.05.2019 - VI ZR 119/18, Rn. 17; Urteil vom 18.05.2021 - VI ZR 401/19 -, juris Rn 14).

    Die gedankliche Voraussetzung der hypothetischen Einwilligung ist stets die Hypothese einer ordnungsgemäßen, insbesondere auch vollständigen Aufklärung (vgl. BGH…, Urteil vom 05.02.1991 - VI ZR 108/90 -, juris Rn. 9; Urteil vom 21.05.2019 - VI ZR 119/18, juris Rn 18).

  • LG Bochum, 14.09.2022 - 6 O 247/20
  • OLG Dresden, 20.07.2021 - 4 U 2901/19

    Schadensersatzansprüche nach einer operativen Versorgung eines Leistenbruchs …

  • OLG Hamm, 02.02.2021 - 26 U 54/19

    Chirotherapeutische Manipulation an der Wirbelsäule

  • OLG Köln, 20.04.2026 - 5 U 105/23

    Aufklärungspflicht bei Operation: Schmerzensgeld bei zu später Aufklärung

  • OLG Brandenburg, 07.07.2022 - 12 U 8/22

    Ansprüche wegen behaupteter fehlerhafter zahnärztlicher Behandlung Haftung wegen …

  • LG Paderborn, 08.06.2026 - 4 O 107/25

    Behandlungsfehler bei Geburt: Haftung nach Tod des Zwillings

  • OLG Brandenburg, 09.12.2021 - 12 U 172/20

    Schadensersatzansprüche wegen eines vermeintlichen zahnärztlichen …

  • OLG Frankfurt, 25.05.2023 - 22 U 141/22

    Arzthaftung: angebliche Aufklärungspflichtverletzung und fehlerhafte Behandlung …

  • OLG Hamm, 20.09.2021 - 3 U 100/20

    Abweisung der Amtshaftungsklage, da ärztliche Behandlungsfehler und …

  • LG Offenburg, 19.11.2021 - 3 O 332/19

    Arzthaftung nach Entfernung der Gebärmutter: Behandlungsalternative zur …

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht