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Rechtsprechung
   BGH, 12.06.1969 - VII ZB 12/69   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1969,1462
BGH, 12.06.1969 - VII ZB 12/69 (https://dejure.org/1969,1462)
BGH, Entscheidung vom 12.06.1969 - VII ZB 12/69 (https://dejure.org/1969,1462)
BGH, Entscheidung vom 12. Juni 1969 - VII ZB 12/69 (https://dejure.org/1969,1462)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • VersR 1969, 834
 
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Wird zitiert von ... (24)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 12.02.1965 - IV ZR 231/63

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand

    Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZB 12/69
    Zu Recht hat das Oberlandesgericht darauf verwiesen, daß zwar die Berechnung von Rechtsmittelfristen nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (u.a. BGHZ 43, 148 f; BGH VersR 1965, 596, 597; VersR 1966, 185) dem gut ausgewählten und sorgfältig überwachten Büropersonal überlassen werden darf, wenn es sich um Fristen handelt, für deren Berechnung keine Besonderheiten zu beachten sind.

    Diese Fristen können daher den Routinefristen nicht gleichgesetzt werden (BGHZ 43, 148, 152 unter Bezugnahme auf eine entsprechende Stellungnahme der Bundesanwaltskammer; BGH VersR 1966, 185; 1967, 955).

  • BGH, 28.07.1967 - II ZB 1/67

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung einer …

    Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZB 12/69
    Diese Fristen können daher den Routinefristen nicht gleichgesetzt werden (BGHZ 43, 148, 152 unter Bezugnahme auf eine entsprechende Stellungnahme der Bundesanwaltskammer; BGH VersR 1966, 185; 1967, 955).

    Das gilt nicht nur dann, wenn zu entscheiden ist ob es sich um eine Feriensache handelt oder nicht (vgl. BGH LM Nr. 22 zu § 233 (Fc) ZPO; VersR 1967, 955), sondern stets, wenn die Gerichtsferien Einfluß auf die Fristberechnung haben können.

  • BGH, 03.11.1965 - VIII ZB 15/65

    Voraussetzungen für die Statthaftigkeit einer sofortigen Beschwerde - …

    Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZB 12/69
    Zu Recht hat das Oberlandesgericht darauf verwiesen, daß zwar die Berechnung von Rechtsmittelfristen nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (u.a. BGHZ 43, 148 f; BGH VersR 1965, 596, 597; VersR 1966, 185) dem gut ausgewählten und sorgfältig überwachten Büropersonal überlassen werden darf, wenn es sich um Fristen handelt, für deren Berechnung keine Besonderheiten zu beachten sind.

    Diese Fristen können daher den Routinefristen nicht gleichgesetzt werden (BGHZ 43, 148, 152 unter Bezugnahme auf eine entsprechende Stellungnahme der Bundesanwaltskammer; BGH VersR 1966, 185; 1967, 955).

  • BGH, 19.06.1951 - III ZB 2/51

    Wiedereinsetzungsverfahren. Aufklärungspflicht

    Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZB 12/69
    Ein Vorsehen seiner Büroangestellten ist dem Prozeßbevollmächtigten dann nicht zur Last zu legen, wenn er nicht nur bei der Organisation seines Bürobetriebes, sondern auch bei der Auswahl, Belehrung und Überwachung seiner Bürokräfte das Möglichste getan hat, um ein Versehen bei der Fristwahrung auszuschließen (BGHZ 2, 342, 346).
  • BGH, 27.06.1956 - V ZR 216/54

    Bedeutung schwerer Verfahrensverstöße

    Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZB 12/69
    Die sofortige Beschwerde ist nach § 238 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit §§ 519 b, 547 Abs. 2 ZPO statthaft (BGHZ 21, 142, 147; BGH LM Nr. 9 zu § 238 ZPO).
  • BGH, 01.04.1965 - II ZB 11/64

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Ablauf der Frist zur Einlegung der …

    Auszug aus BGH, 12.06.1969 - VII ZB 12/69
    Zu Recht hat das Oberlandesgericht darauf verwiesen, daß zwar die Berechnung von Rechtsmittelfristen nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (u.a. BGHZ 43, 148 f; BGH VersR 1965, 596, 597; VersR 1966, 185) dem gut ausgewählten und sorgfältig überwachten Büropersonal überlassen werden darf, wenn es sich um Fristen handelt, für deren Berechnung keine Besonderheiten zu beachten sind.
  • BGH, 24.06.1986 - VI ZR 21/85

    Feststellung der haftungsbegründenden Kausalität im Rahmen der Arzthaftung wegen …

    Ob abweichend davon beim Eintritt von Personen- oder Sachschäden infolge einer Vertragsverletzung der erste Verletzungserfolg, der noch nach § 286 ZPO zu beweisen ist, die Rechtsgutverletzung ist, hat bisher nur der VIII. Zivilsenat (Urteil vom 18. Juni 1969 - VIII ZR 148/67 - VersR 1969, 834) ausdrücklich bejaht (…offengelassen sowohl im Urteil des erkennenden Senats vom 20. Februar 1975 - VI ZR 129/73 - a.a.O. als auch im Urteil des IVa-Senates vom 28. April 1982 - IVa ZR 8/81 - aaO).
  • BGH, 05.07.1990 - IX ZB 23/90

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Fehlendes Anwaltsverschuldenbei …

    Gegen den Rechtsgrundsatz, daß der Rechtsanwalt Fristen, deren Lauf ganz oder teilweise in die Gerichtsferien fällt, nicht ausschließlich von seinem Büropersonal bestimmen lassen darf (BGH, Beschl. v. 12. Juni 1969 - VII ZB 12/69, VersR 1969, 834; Beschl. v. 16. Juni 1982 - IVb ZB 908/81, VersR 1983, 32 f; Beschl. v. 26. November 1984 - II ZB 4 und 5/84, VersR 1985, 168; Beschl. v. 15. Januar 1986 - VIII ZB 27/85, VersR 1986, 574), wurde hier entgegen der Auffassung des Oberlandesgerichts nicht verstoßen.
  • BGH, 17.02.1982 - IVa ZB 19/81

    Bestimmung der erforderlichen Sorgfaltspflicht eines Anwalts bei der Behandlung …

    Die Beantwortung der Frage, ob ein Rechtsstreit eine Feriensache betrifft, enthält nicht selten schwierige Rechtsprobleme und ist in der Regel keine Routineangelegenheit (BGH, Beschlüsse vom 12.6.1969 - VII ZB 12/69 - VersR 1969, 834, vom 18.11.1974 - II ZB 10/74 - NJW 1975, 262, vom 14.2.1975 - IV ZB 50/74 - VersR 1975, 571).
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