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| BGH, 25.01.1961 - VIII ZR 22/60 |
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Papierfundstellen
- MDR 1961, 408
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (6)
- BGH, 18.03.1954 - IV ZR 160/53
Pfändung von Geldforderungen
Auszug aus BGH, 25.01.1961 - VIII ZR 22/60
Diesem Standpunkt hat sich der Bundesgerichtshof angeschlossen (BGHZ 13, 42).Dabei ist aber über ungenaue Angaben sowohl hinsichtlich des Gegenstandes und des Schuldgrundes der Forderung als auch hinsichtlich der beteiligten Personen hinwegzugehen, sofern eine sachgerechte Auslegung ergibt, was in Wahrheit gemeint ist (vgl. BGHZ 13, 42;… Zöller ZPO 9. Aufl. § 829 Anm. 1 c).
- RG, 24.11.1938 - IV 107/38
Welche Anforderungen sind an die Bezeichnung des Gegenstandes einer …
Auszug aus BGH, 25.01.1961 - VIII ZR 22/60
Die Erkennbarkeit (Bestimmbarkeit) des Pfändungsgegenstandes muss sich also bei einer nach den Grundsätzen des § 133 BGB vorzunehmenden nicht am buchstäblichen Sinn haftenden Auslegung des Beschlusses aus diesem selbst ergeben (RGZ 139, 97, 100; 160, 37, 39).Während das Reichsgericht in RGZ 108, 318, 319 und in früheren Entscheidungen es als genügend erachtet hatte, wenn die zu pfändende Forderung so gekennzeichnet wurde, dass der Schuldner und der Drittschuldner aus der Angabe zu erkennen vermochten, auf welche Forderung die Pfändung nach dem Willen des Gläubigers gerichtet sein sollte, hat es in späteren Entscheidungen hervorgehoben, dass die Bestimmbarkeit auch im Interesse anderer Gläubiger und überhaupt im Interesse der Rechtssicherheit notwendig sei (RGZ 140, 340, 342; 160, 37, 40).
- RG, 25.06.1924 - I 282/23
1. In welcher Weise, insbesondere mit welcher Genauigkeit ist die gepfändete …
Auszug aus BGH, 25.01.1961 - VIII ZR 22/60
Während das Reichsgericht in RGZ 108, 318, 319 und in früheren Entscheidungen es als genügend erachtet hatte, wenn die zu pfändende Forderung so gekennzeichnet wurde, dass der Schuldner und der Drittschuldner aus der Angabe zu erkennen vermochten, auf welche Forderung die Pfändung nach dem Willen des Gläubigers gerichtet sein sollte, hat es in späteren Entscheidungen hervorgehoben, dass die Bestimmbarkeit auch im Interesse anderer Gläubiger und überhaupt im Interesse der Rechtssicherheit notwendig sei (RGZ 140, 340, 342; 160, 37, 40).
- RG, 09.12.1932 - II 158/32
Mit welcher Genauigkeit muß die zu pfändende Forderung im Pfändungs- und …
Auszug aus BGH, 25.01.1961 - VIII ZR 22/60
Die Erkennbarkeit (Bestimmbarkeit) des Pfändungsgegenstandes muss sich also bei einer nach den Grundsätzen des § 133 BGB vorzunehmenden nicht am buchstäblichen Sinn haftenden Auslegung des Beschlusses aus diesem selbst ergeben (RGZ 139, 97, 100; 160, 37, 39). - RG, 16.05.1933 - II 421/32
1. Wirkt der einem Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft zugestellte …
Auszug aus BGH, 25.01.1961 - VIII ZR 22/60
Während das Reichsgericht in RGZ 108, 318, 319 und in früheren Entscheidungen es als genügend erachtet hatte, wenn die zu pfändende Forderung so gekennzeichnet wurde, dass der Schuldner und der Drittschuldner aus der Angabe zu erkennen vermochten, auf welche Forderung die Pfändung nach dem Willen des Gläubigers gerichtet sein sollte, hat es in späteren Entscheidungen hervorgehoben, dass die Bestimmbarkeit auch im Interesse anderer Gläubiger und überhaupt im Interesse der Rechtssicherheit notwendig sei (RGZ 140, 340, 342; 160, 37, 40). - RG, 20.01.1937 - V 194/36
1. Über die Grenzen der Auslegungs- und Berichtigungsmöglichkeit bei einem …
Auszug aus BGH, 25.01.1961 - VIII ZR 22/60
Der Pfändungs- und Überweisungsbeschluss des Amtsgerichts Bonn vom 28. Dezember 1956 unterliegt als gerichtlicher Hoheitsakt der selbständigen Auslegung durch das Revisionsgericht (vgl. RGZ 153, 252, 254).
- BGH, 26.01.1983 - VIII ZR 258/81
Rechtswirkungen der Pfändung einer rechtshängigen Forderung
Deshalb muß der Rechtsgrund der gepfändeten angeblichen Forderung in der Regel wenigstens in allgemeinen Umrissen angegeben sein (BGHZ 13, 42; BGH Urteile vom 25. Januar 1961 - VIII ZR 22/60 = WM 1961, 348 = LM ZPO § 829 Nr. 5; vom 28. April 1965 - VIII ZR 113/63 = WM 1965, 517 = LM ZPO § 857 Nr. 8; vom 28. Februar 1975 - V ZR 146/73 = NJW 1975, 980, 981; vom 22. November 1979 - VII ZR 322/78 = NJW 1980, 584; RGZ 139, 97; 157, 321, 324). - BAG, 06.05.2009 - 10 AZR 834/08
Pfändung - Schadensersatz als Arbeitseinkommen
Eine ungenaue oder unrichtige Drittschuldnerbezeichnung im Pfändungs- und Überweisungsbeschluss bewirkt nicht die Nichtigkeit des Beschlusses, wenn trotz der ungenauen oder unrichtigen Bezeichnung zweifelsfrei feststeht, wer Drittschuldner ist (vgl. BAG 15. November 1972 - 5 AZR 146/72 - AP ZPO § 850 Nr. 7; BGH 21. Dezember 1966 - VIII ZR 195/64 - NJW 1967, 821; 25. Januar 1961 - VIII ZR 22/60 - BB 1961, 302). - BGH, 18.05.1998 - II ZR 380/96
Pfändung einer Forderung gegen eine BGB -Gesellschaft
Handelt es sich bei der Gesamthand um eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, kann die Pfändung alternativ dadurch bewirkt werden, daß dem geschäftsführenden Gesellschafter ein Pfändungsbeschluß zugestellt wird, in welchem der Gesellschaft und den Gesellschaftern in ihrer gesamthänderischen Gebundenheit verboten wird, an den Schuldner zu zahlen (BGH, Urt. v. 25. Januar 1961 - VIII ZR 22/60, RPfleger 1961, 363 f.;… Stöber aaO, Rdn. 59, 553;… Stein/Jonas/Brehm, ZPO, 21. Aufl. § 829 Rdn. 56).Überdies hätte die Zustellung an den Beklagten zu 2 nur gegen die Gesamthand wirken können, wenn sich dem Pfändungs- und Überweisungsbeschluß zumindest im Wege der Auslegung entnehmen ließe, daß er sich nicht nur an den Beklagten zu 2 persönlich, sondern auch an die Gesellschafter insgesamt wenden sollte (vgl. BGH, Urt. v. 25. Januar 1961 - VIII ZR 22/60, aaO).
- BGH, 21.02.1991 - IX ZR 64/90
Bestimmtheit der Pfändung von Forderungen mit Bezug auf Grundpfandrechte
Hierbei sind Ungenauigkeiten unschädlich, sofern sie sonst keinen Zweifel begründen, welche bestimmte Forderung gemeint ist (BGH, Urt. v. 25.1.1961 - VIII ZR 22/60, LM § 829 ZPO Nr. 5;… Urt. v. 28.2.1975 - V ZR 146/73, aaO. auf S. 981 unter II;… Urt. v. 26.2.1983 - VIII ZR 258/81, aaO. unter II 1;… Senatsurt. v. 28.4.1988 - IX ZR 151/87 aaO.; BAG NJW 1962, 1221 unter 1). - BGH, 28.02.1975 - V ZR 146/73
Unbestimmter Bezug einer Grundschuld auf zu pfändende Rückübertragungsansprüche - …
Nach gefestigter Rechtsprechung (BGHZ 13, 42, 43; Urteil vom 25. Januar 1961, VIII ZR 22/60, LM ZPO § 829 Nr. 5; Urteil vom 28. April 1965, VIII ZR 113/63, LM ZPO § 857 Nr. 8; vgl. Bundesarbeitsgericht NJW 1962, 1221) muß ein Pfändungsbeschluß die gepfändete Forderung und ihren Rechtsgrund so genau bezeichnen, daß bei verständiger Auslegung unzweifelhaft feststeht, welche Forderung Gegenstand der Zwangsvollstreckung sein soll, daß die gepfändete Forderung also von anderen unterschieden werden kann und die Feststellung ihrer Identität gesichert ist. - BGH, 09.07.1987 - IX ZR 165/86
Anspruch auf einen gepfändeten und hinterlegten Geldbetrag - Bestimmtheit der zu …
Zur Bestimmtheit der Bezeichnung des Pfändungsgegenstandes gehört auch die Benennung dessen, gegen den sich das Zahlungsverbot richtet (BGH, Urt. v. 25. Januar 1961 - VIII ZR 22/60, LM ZPO § 829 Nr. 5). - BGH, 26.04.1978 - VIII ZR 18/77
Ausschluss der Übertragbarkeit einer Forderung kraft Parteivereinbarung - …
Die vom Berufungsgericht vorgenommene Auslegung dieses Beschlusses ist daher im Revisionsrechtszug frei nachprüfbar (Senatsurteil vom 25. Januar 1961 - VIII ZR 22/60 = WM 1961, 348, 349; RGZ 153, 252, 254).Es trifft zu, daß im Interesse der Rechtssicherheit schon zur Wahrung der Zugriffsmöglichkeit anderer Gläubiger bei der Pfändung einer Forderung diese so bestimmt bezeichnet sein muß, daß bei einer sachgerechten Auslegung die Identität der gepfändeten Forderung sich aus dem Beschluß objektiv wenigstens in allgemeinen Umrissen für die Parteien wie für Dritte erkennbar ergibt (BGHZ 13, 42, 44; Senatsurteile vom 28. April 1965 - VIII ZR 113/63 = WM 1965, 517 und vom 25. Januar 1961 a.a.O.; BGH Urteil vom 28. Februar 1975 - V ZR 146/73 = WM 1975, 385, 386; BAG NJW 1962, 1221, 1222).
- BGH, 28.04.1965 - VIII ZR 113/63
Voraussetzungen für die Wirksamkeit einer Pfändung - Vorliegen einer …
Diese Auslegung obliegt, weil ein gerichtlicher Hoheitsakt auszulegen ist, dem Revisionsgericht selbst (Urteil des erkennenden Senats - VIII ZR 22/60 vom. 25. Januar 1961 = WM 1961, 348 = LM ZPO § 829 Nr. 5). - BGH, 07.07.1966 - V BLw 12/66
Erstattung außergerichtlicher Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens - Erteilung …
Hiergegen bringt die Rechtsbeschwerde vor: Das Beschwerdegericht habe verkannt, daß der Beschluß des Anerbengerichts vom 4. September 1940 nicht ein Beschluß gemäß § 25 Abs. 3 REG, sondern gemäß § 37 Abs. 2 Satz 1 und 2 REG sei, und gegen die Pflicht zur Auslegung gemäß der Entscheidung des Bundesgerichtshofs IV ZR 32/50 vom 7. Mai 1951 (NJW 1951, 837) sowie gegen diejenigen Auslegungsregeln, welche in den Entscheidungen VII ZR 12/61 vom 30. November 1961 (LM ZPO § 1042 Nr. 8) und VIII ZR 22/60 vom 25. Januar 1961 (LM ZPO § 829 Nr. 5) niedergelegt seien, verstoßen.
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