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| BGH, 28.06.1957 - VIII ZR 252/56 |
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- BGH, 13.11.1953 - I ZR 140/52
Positive Vertragsverletzung beim Chartervertrag
Auszug aus BGH, 28.06.1957 - VIII ZR 252/56
Es wird in Rechtslehre und Rechtsprechung allgemein anerkannt, daß der vertragstreue Teil beim gegenseitigen Vertrage angesichts einer positiven Vertragsverletzung seines Vertragspartners vollen Schadensersatz einschließlich des entgangenen Gewinns verlangen kann, und daß der Rechtsgrund hierfür letztlich in § 242 BGB zu finden ist (vgl. insbesondere BGHZ 11, 80).Danach ist das Abgehen von einem gegenseitigen Vertrags insbesondere von einem Successivlieferungsvertrag, immer dann möglich, wenn sich eine Leistungsstörung als so schwerwiegend erweist, daß ein längeres Festhalten am Vertrage dem anderen Teile nicht mehr zugemutet werden kann (RGZ 67, 317; 109, 55; BGHZ 11, 80;… BGB-RGRK 10. Aufl. § 325 Anm. 4).
- BGH, 08.10.1954 - I ZR 42/53
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Auszug aus BGH, 28.06.1957 - VIII ZR 252/56
Ebenfalls zu Recht beruft sich das Berufungsgericht auf den vom Bundesgerichtshof (LM § 242 (Bb) BGB Nr. 12 v. 16. Januar 1953 - I ZR 42/53 -) vertretenen Grundsatz, daß das Risiko, ob ein erworbener Gegenstand auch, wie geplant, verwertet werden kann, grundsätzlich vom Erwerber getragen werden muß. - BGH, 08.12.1954 - VI ZR 189/53
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Auszug aus BGH, 28.06.1957 - VIII ZR 252/56
Der Tatbestand unterscheidet sich wesentlich von dem Sachverhalt, der der Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 8. Dezember 1954 - VI ZR 189/53 - (LM § 6 KO Nr. 3) zugrundelag, in dem die Voraussetzungen für eine Gefährdung des Konkurszweckes und der Ungültigkeit der Abtretung bejaht worden waren. - RG, 10.01.1908 - II 280/07
Ungerechtfertigter Rücktritt. B.G.B. § 326.
Auszug aus BGH, 28.06.1957 - VIII ZR 252/56
Deshalb kann es auch dahingestellt bleiben, ob die Beklagte an der Ausübung des Rücktrittsrechts nicht dadurch gehindert war, daß sie etwa selbst bis dahin nicht vertragstreu gewesen ist (RGZ 67, 313, 109, 55;… vgl. BGB RGRK 10. Aufl. § 325 Anm. 4). - RG, 14.12.1929 - I 214/29
1. Was gehört zur Verschaffung eines verkauften Rechts? 2. Gehört es beim …
Auszug aus BGH, 28.06.1957 - VIII ZR 252/56
Rechtes, daß das Bestehen eines Leistungsverweigerungsrechtes, auch eines, solchen aus § 320 BGB, den Eintritt des Verzuges ausschließt, ohne daß es besonders geltend gemacht zu werden braucht (RGZ 126, 280 [285]; RG LZ 1920, 957; RG Recht 1925 Nr. 1248;… Soergel BGB 8. Aufl. § 326 Anm. B 3 b;… vgl. auch BGB-RGRK 10. Aufl. § 326 Anm. 1 a und RGZ 76, 401 [413]).
- BGH, 13.10.1959 - VIII ZR 120/58
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Allerdings liegt das wirtschaftliche Risiko, das im Geschäftsleben der Käufer beim Einkauf von Waren eingeht, im allgemeinen außerhalb derjenigen Umstände, die das Vertragsverhältnis zwischen den Vertragsparteien nach Treu und Glauben beeinflussen können (vgl. BGH Urteil vom 16. Januar 1953 - I ZR 42/52 - LM BGB § 242 (Bb) Nr. 12 = MDR 1953, 282; Urteil vom 28. Juni 1957 - VIII ZR 252/56 - LM BGB § 276 (Ha) Nr. 2 = BB 1957, 839). - BGH, 26.10.1973 - V ZR 204/71
Rücktrittsrecht eines Verkäufers bei mehrmaligem Verkauf eines Gründstücks - …
Wie das Oberlandesgericht nicht verkennt, ist bei gegenseitigen Verträgen das Rücktrittsrecht des einen Partners (Gläubiger) nach § 326 BGB wegen Verzugs des anderen Teils (Schuldner) ausgeschlossen, wenn und solange der Gläubiger selbst vertragsuntreu ist (Urteil vom 29. Oktober 1957, VIII ZR 252/56, LM BGB § 325 Nr. 6; Urteil vom 14. Juli 1971, VIII ZR 49/70, NJW 1971, 1747; Senatsurteil vom 25. Mai 1965, V ZR 142/63, LM BGB § 326 (A) Nr. 12; Senatsurteil vom 7. Juli 1972, V ZR 132/70, WM 1972, 1056). - BGH, 06.07.1964 - VIII ZR 41/63 Denn Umstände, die nach dem Vertragszweck erkennbar in den Risikobereich nur des einen Vertragsteils fallen, sind grundsätzlich nicht geeignet, dem hierdurch betroffenen Vertragsteil eine Berufung auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage zu ermöglichen (…vgl. BGH Urt. v. 16. Januar 1953 - I ZR 42/52 - LM BGB § 242 (Bb) Nr. 12 und Urt. des erkennenden Senats vom 28. Juni 1957 - VIII ZR 252/56 - S. 8/9, LM BGB § 276 (Ha) Nr. 2 sowie vom 30. September 1963 - VIII ZR 44/62 - S. 6 und 12).
- BGH, 19.11.1959 - VIII ZR 115/58
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Diese ihm zustehende Einrede hindert den Eintritt des Verzuges, ohne daß sie besonders vorgebracht zu werden braucht (Urteil des BGH v. 28. Juni 1957 - VIII ZR 252/56 - S. 8, insoweit nicht abgedruckt bei LM BGB § 276 Ha Nr. 2). - BGH, 29.11.1961 - VIII ZR 128/60
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Dabei kann offen bleiben, ob die Einrede des nicht - oder nicht gehörig erfüllten Vertrages den Eintritt des Verzuges hindert, ohne daß sie besonders vorgebracht zu werden braucht (Urt. d. BGH v. 28. Juli 1957 - VIII ZR 252/56 S. 8, insoweit nicht abgedruckt bei LM BGB § 276 Ha Nr. 2). - BGH, 31.05.1960 - VIII ZR 132/59
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Denn der Grund dafür, dem Gläubiger ein solches Recht einzuräumen, ist, wie der Bundesgerichtshof mehrfach entschieden, hat (BGHZ 11, 80, 84 [BGH 13.11.1953 - I ZR 140/52]; Urteile des erkennenden Senats vom 28. Juni 1957 - VIII ZR 252/56 = LM BGB § 216 (Ha) Nr. 2 und vom 25. März 1958 - VIII ZR 62/57 = LM BGB § 276 (H) Nr. 3), letztlich in § 242 BGB zu finden.
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