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Rechtsprechung
   BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1967,2754
BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66 (https://dejure.org/1967,2754)
BGH, Entscheidung vom 04.10.1967 - VIII ZR 51/66 (https://dejure.org/1967,2754)
BGH, Entscheidung vom 04. Oktober 1967 - VIII ZR 51/66 (https://dejure.org/1967,2754)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Vermietung eines Fabrikgrundstücks - Auslegung eines Mietvertrages - Verpflichtung der Parteien zur Anpassung eines Mietvertrages an veränderte Verhältnisse - Anforderungen an die Ermittlung des Satzes einer Mietsteigerung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • MDR 1968, 145
  • DB 1967, 2025
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 13.05.1955 - V ZR 36/54

    Bewertung eines Grundstücks

    Auszug aus BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66
    Der Bundesgerichtshof hat wiederholt ausgesprochen, daß zur Ermittlung des Betrages, um den sich ein Grundstückswert erhöht, nicht allein auf den Bauwert, sondern in der Regel auf den Ertrag abzustellen ist (BGHZ 17, 236, 340).
  • BGH, 10.07.1963 - VIII ZR 204/61

    Verteilung der richterlichen Geschäfte nach dem zeitlichen Eingang der Sachen bei …

    Auszug aus BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66
    Soweit die Vertragsparteien bei Vertragsschluß keine vom Gesetz abweichende Regelung treffen, überlassen sie in der Regel die Ausgestaltung den Gesetzesvorschriften (BGHZ 40, 91, 103) [BGH 10.07.1963 - VIII ZR 204/61].
  • BGH, 07.11.1963 - VII ZR 189/61

    Kündigung eines Wiederaufbaudarlehens

    Auszug aus BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66
    Für den hier vorliegenden Fall, daß die Vertragsteile nicht darüber einig sind, wer den Umfang der für eine Leistung versprochenen Gegenleistung bestimmen solle, trifft das Gesetz in § 316 BGB die ausdrückliche Regelung, daß die Bestimmung im Zweifel demjenigen Teile zustehen solle, der die Gegenleistung zu fordern hat (für einen entsprechenden Fall Urteil BGH vom 20. März 1964 - V ZR 46/63 - WM 1964, 561 = Betr. 1964, 878; vgl. auch BGHZ 40, 206, 217 [BGH 07.11.1963 - VII ZR 189/61] …und Urt. vom 8. Juli 1966 - V ZR 14/64 - BGH Warn 1966 Nr. 161).
  • BGH, 20.03.1964 - V ZR 46/63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66
    Für den hier vorliegenden Fall, daß die Vertragsteile nicht darüber einig sind, wer den Umfang der für eine Leistung versprochenen Gegenleistung bestimmen solle, trifft das Gesetz in § 316 BGB die ausdrückliche Regelung, daß die Bestimmung im Zweifel demjenigen Teile zustehen solle, der die Gegenleistung zu fordern hat (für einen entsprechenden Fall Urteil BGH vom 20. März 1964 - V ZR 46/63 - WM 1964, 561 = Betr. 1964, 878; vgl. auch BGHZ 40, 206, 217 [BGH 07.11.1963 - VII ZR 189/61] …und Urt. vom 8. Juli 1966 - V ZR 14/64 - BGH Warn 1966 Nr. 161).
  • BGH, 25.01.1967 - VIII ZR 206/64

    Anspruch auf Zahlung des Mietzinses - Genehmigung der zuständigen …

    Auszug aus BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66
    Daß eine solche Vereinbarung ohne Verstoß gegen § 3 WährG getroffen werden kann, entspricht auch ständiger Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - BGH Warn 1962 Nr. 137 = LM WährG § 3 Nr. 13 = NJW 1962, 1393 und vom 25. Januar 1967 - VIII ZR 206/64 - BGH Warn 1967 Nr. 27 = NJW 1967, 830 [BGH 25.01.1967 - VIII ZR 206/64]).
  • BGH, 04.06.1962 - VIII ZR 24/61
    Auszug aus BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66
    Daß eine solche Vereinbarung ohne Verstoß gegen § 3 WährG getroffen werden kann, entspricht auch ständiger Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 4. Juni 1962 - VIII ZR 24/61 - BGH Warn 1962 Nr. 137 = LM WährG § 3 Nr. 13 = NJW 1962, 1393 und vom 25. Januar 1967 - VIII ZR 206/64 - BGH Warn 1967 Nr. 27 = NJW 1967, 830 [BGH 25.01.1967 - VIII ZR 206/64]).
  • BGH, 08.07.1966 - V ZR 14/64

    Auslegung der Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Gewährung von Baudarlehen …

    Auszug aus BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 51/66
    Für den hier vorliegenden Fall, daß die Vertragsteile nicht darüber einig sind, wer den Umfang der für eine Leistung versprochenen Gegenleistung bestimmen solle, trifft das Gesetz in § 316 BGB die ausdrückliche Regelung, daß die Bestimmung im Zweifel demjenigen Teile zustehen solle, der die Gegenleistung zu fordern hat (für einen entsprechenden Fall Urteil BGH vom 20. März 1964 - V ZR 46/63 - WM 1964, 561 = Betr. 1964, 878; vgl. auch BGHZ 40, 206, 217 [BGH 07.11.1963 - VII ZR 189/61] und Urt. vom 8. Juli 1966 - V ZR 14/64 - BGH Warn 1966 Nr. 161).
  • BGH, 17.12.1973 - II ZR 59/72

    Anspruch auf Ersatz entgangener Erträge aus einem gemeinschaftlich verwalteten …

    Soweit die Vertragsteile bei Vertragsabschluß keine vom Gesetz abweichende Regelung treffen, überlassen sie in der Regel die Ausgestaltung den Gesetzesvorschriften (vgl. BGH, Urt. v. 4.10.67 - VIII ZR 51/66, LM BGB § 535 Nr. 35 m.w.N.).
  • BGH, 04.12.1986 - VII ZR 77/86

    Überprüfung der Anforderungen von Baukostenzuschüssen und Hausanschlußkosten …

    Diese Entscheidung des Gerichts begehrt die Beklagte auch, wenn sie gegenüber der Leistungsklage der Klägerin geltend macht, sie bezweifle die "Richtigkeit" und Angemessenheit der Pauschalen; das Versorgungsunternehmen könne schließlich nicht irgendeinen Betrag festsetzen (vgl. a. BGH, Urt. v. 4. Oktober 1967 - VIII ZR 51/66 = LM BGB § 535 Nr. 35 = WM 1967, 1201, 1202).
  • BGH, 08.03.1973 - II ZR 134/71

    Grundsätze über fehlerhafte Anstellungsverträge - Kündigung eines …

    Denn wenn der Kläger rechtzeitig eine Erhöhung gefordert, die Beklagte sie aber von vornherein abgelehnt haben sollte, so käme ebenso wie im Falle eines Scheiterns hierüber geführter Verhandlungen eine Anwendung der §§ 316, 315 BGB in Betracht (…BGH, Urt. v. 20.3.64 - V ZR 46/63 -, WM 1964, 561; Urt. v. 4.10.67 - VIII ZR 51/66 -, LM BGB § 535 Nr. 35).
  • BGH, 06.05.1988 - V ZR 32/87

    Bestellung eines dinglichen Kiesausbeuterechts an einer noch zu vermessenden …

    Auch in einem solchen Fall kann § 316 BGB anwendbar sein (vgl. BGH Urteile v. 17. Dezember 1973, II ZR 59/72, NJW 1974, 364;v. 10. April 1967, VIII ZR 51/66, LM BGB § 535 Nr. 35;… BGB-RGRK/Ballhaus, 12. Aufl. § 316 Rdn. 3;… Erman/Battes, BGB 7. Aufl. § 316 Rdn. 3;… MünchKomm/Söllner, BGB 2. Aufl. § 316 Rdn. 2;… Staudinger/Mayer-Maly, BGB 12. Aufl. § 316 Rdn. 6;… Palandt/Heinrichs, BGB 47. Aufl. § 316 Anm. 2 a).
  • BGH, 21.01.1976 - VIII ZR 113/74

    Anmietung von Lagergebäuden mit Büroräumen für eine Polstermöbelfabrik - …

    Soweit sich die Parteien nicht über die Mietanpassung einigen können, ist der Kläger aufgrund des Leistungsvorbehalts gemäß §§ 316, 315 BGB berechtigt, dieselbe einseitig nach billigem Ermessen vorzunehmen (vgl. BGH Urteile vom 4. Oktober 1967 - VIII ZR 51/66 = LM BGB § 535 Nr. 35 = WM 1967, 1201 und vom 27. Juni 1973 - VIII ZR 98/72 = NJW 1973, 1498, 1500 = WM 1973, 905).
  • BGH, 09.10.1974 - VIII ZR 190/73

    Buchungsberichtigung im Konkursfall

    Hieraus könnte im Zusammenhang mit dem Ergebnis der Zeugenaussagen der Schluß gerechtfertigt sein, daß der Beklagte über das normale Bürgschaftsrisiko hinaus bewußt ein größeres Wagnis übernommen hat, das er dann allerdings nicht über § 242 BGB der Klägerin überbürden könnte; denn diese Vorschrift ist nicht dazu da, die einmal vertraglich übernommene Risikoverteilung zu beseitigen (vgl. Senatsurteile vom 23. März 1966 - VIII ZR 51/66 = WM 1966, 475; vom 20. Mai 1970 - VIII ZR 197/68 = WM 1970, 907; vom 30. März 1974 - VIII ZR 31/73 = WM 1974, 453).
  • BGH, 18.10.1972 - VIII ZR 143/71

    Hinreichende Bestimmtheit bei einem "Rahmenurteil"; Tenor eines Urteils muss …

    Es bedarf keiner abschließenden Prüfung, ob dann, wenn die Parteien eine Vereinbarung über die Art und Weise, wie die Anpassung des Pachtzinses erfolgen soll, nicht getroffen haben, der Vertrag aber Anhaltspunkte für dessen Bemessung enthält, der Gläubiger nach §§ 316, 315 Abs. 1 BGB eine gerichtlich nachprüfbare (§ 315 Abs. 3 Satz 2 BGB) Bestimmung nach billigem Ermessen zu treffen hat (Senatsurteil vom 4. Oktober 1967 - VIII ZR 51/66 = LM BGB § 535 Nr. 35 = WM 1967, 1201), oder ob der neue Pachtzins durch Auslegung (§ 157 BGB) zu ermitteln ist, wobei wiederum das ordentliche Gericht darüber entscheidet, ob die vom Gläubiger für richtig gehaltene Auslegung zutrifft (Senatsurteil vom 8. April 1968 - VIII ZR 18/66 = WM 1968, 575).
  • BFH, 13.10.1992 - VIII R 57/91

    Gewinnfeststellung einer atypischen stillen Gesellschaft anhand der …

    Dasselbe gilt, wenn die Beteiligten nicht geregelt haben, wer die Entscheidung über die Anpassung treffen soll (BGH-Urteil vom 4. Oktober 1967 VIII ZR 51/66, BB 1967, 1310;… Ballhaus, a. a. O.;… Söllner, a. a. O., § 315 Rdnr. 9).
  • BGH, 01.02.1984 - VIII ZR 264/82

    Folgen der Beendigung von Stromlieferungsverträgen - Zustandekommen eines …

    Die nach dieser Vorschrift vorgesehene Entscheidung des Gerichts begehrt die Beklagte, indem sie gegenüber der Leistungsklage geltend macht, die von der Klägerin für die Stromlieferungen festgesetzte Gegenleistung sei in Höhe der Klagesumme unangemessen (vgl. Senatsurteil vom 4. Oktober 1967 - VIII ZR 51/66 = WM 1967, 1201 - LM § 535 BGB Nr. 35).
  • BGH, 22.01.1968 - VIII ZR 209/65
    Sin anderes Ergebnis ließe sieh mit der rechtlich einwandfreien Auslegung5 die das Berufungsgericht dem Mietvertrag der Parteien gegeben hat, nicht in Einklang bringen Danach haben die Parteien scharf auseinandergehalten, daß der Kläger nur für die Grundfläche selbst einen Mietzins im eigentlichen Sinne zu zahlen hatte« Die Vergütung für die Nutzung der von ihm zu errichtenden, aber in das Eigentum des beklagten Landes fallenden Gebäude hatte mit diesem Mietzins nichts zu tun" Die Parteien sind sich somit bei der Festsetzung dieses hier allein streitigen Mietzinses dar über einig geworden, die spätere Bebauung des Grundstücks solle für die Höhe der nur nach der Grundstücksfläche berechneten Miete keine Rolle spielen" In einem solchen Palle wäre es mit dem Sinn des Vortrages nicht vereinbar und deshalb nicht sachgerecht, wenn dieselbe Wertsteigerung, die bereits bei der ersten Festsetzung des Mietzinses als unerheblich ausgeschieden wurde, nachträglich im Wege eines Mieterhöhungsverfahrens nach §§ 18 ff 1" BMG mitveranschlagt würde (vgl" auch das Senatsurteil vom 14" Oktober 1967 - VIII ZR 51/66 = WM 1967? 1201, in dem es sich allerdings um eine im Vertrag vorgesehene Anpassung der Miete handelte)".
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