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Rechtsprechung
   VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,25807
VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11 (https://dejure.org/2011,25807)
VK Bund, Entscheidung vom 24.06.2011 - VK 2-58/11 (https://dejure.org/2011,25807)
VK Bund, Entscheidung vom 24. Juni 2011 - VK 2-58/11 (https://dejure.org/2011,25807)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • Bundeskartellamt PDF

    Abschluss von Arzneimittel-Rahmenrabattverträgen gem. § 130a Abs. 8 SGB V für wirkstoffbezogene Fachlose - Nachprüfungsantrag teilweise stattgegeben

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Abschluss von Rahmenrabattverträgen für wirkstoffbezogene Fachlose

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (17)

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2009 - L 21 KR 51/09

    Wichtige Entscheidung für Apotheker und Patienten

    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    Das LSG Nordrhein-Westfalen hatte die Entscheidung der 2. Vergabekammer des Bundes vom 19. Mai 2009 (VK 2 - 15/09) aufgehoben, da nach Ansicht des Senats das Mehr-Partner-Modell weder gegen § 3a Nr. 4 Abs. 6 VOL/A 2006 verstoße, noch die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz und Nichtdiskriminierung verletze (Beschluss vom 3. September 2009, L 21 KR 51/09 SFB).

    Zwar habe das LSG Nordrhein-Westfalen in seiner Entscheidung vom 3. September 2009 (L 21 KR 51/09) hervorgehoben, das Wahlrecht des Apothekers dürfe nicht als willkürliches Handeln verstanden werden, da der Apotheker an die allgemeinen, d.h. in § 70 SGB V normierten Grundsätze gebunden sei.

    Dies habe das LSG Nordrhein-Westfalen in seiner Entscheidung vom 3. September 2009 (L 21 KR 51/09) zu Recht auch so gesehen und in dem Mehr-Partner-Modell keinen Verstoß gegen § 3a Nr. 4 Abs. 6 lit a) VOL/A 2006 bzw. Art. 32 Abs. 4 Satz 2 HS 1 RL 2004/18/EG und die allgemeinen Prinzipien der Transparenz und der Nichtdiskriminierung erkannt.

    Bereits dies könnte angesichts zumindest der von der Ag zu gewährleistenden Transparenz bei der Vergabe der Einzelabrufe als vergaberechtlich problematisch einzustufen sein (so auch schon 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 26. Mai 2009, VK 2-33/09; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. Juli 2009, VK 1-107/09; 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. August 2009, VK 3-145/09; a.A.: LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 3. September 2009, L 21 KR 51/09; dazu sogleich unter 1.).

    Die Entscheidung des LSG Nordrhein-Westfalen (Beschluss vom 3. September 2009, L 21 KR 51/09) verweist bei der Betrachtung der Diskriminierungsfreiheit zunächst zutreffend auf die sozialversicherungsrechtliche und berufsrechtliche Stellung des Apothekers im Rahmen des Versorgungsauftrags der Krankenkassen bei der von ihm zu verantwortenden Abgabe der Arzneimittel an die Versicherten.

  • EuGH, 11.06.2009 - C-300/07

    Hans & Christophorus Oymanns - Richtlinie 2004/18/EG - Öffentliche Lieferaufträge …

    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    Die Ag ist als Krankenkasse öffentliche Auftraggeberin nach § 98 Nr. 2 GWB (vgl. grundlegend EuGH, Urteil vom 11. Juni 2009, Rs. C-300/07; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 19. Dezember 2007, Verg 51/07; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. Januar 2008, VII-Verg 57/07).

    Es kann daher dahinstehen, ob die Ag auch aufgrund der engmaschigen staatlichen Rechtsaufsicht (EuGH, Urteil vom 11. Juni 2009 - C-300/07 (Oymanns); vgl. auch LSG NRW, Beschluss vom 26. März 2009 - L 21 KR 26/09 SFB) als - dem Bund zuzurechnende - öffentliche Auftraggeberin anzusehen wäre.

  • VK Bund, 03.08.2009 - VK 3-145/09

    Arzneimittel-Rahmenrabattverträge

    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    RL 2004/18/EG in nationales Recht umsetzt, verstößt (vgl. z.B. 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 19. Mai 2009, VK 2 - 15/09, Beschluss vom 22. Mai 2009, VK 2 - 27/09, Beschlüsse vom 26. Mai 2009, VK 2 - 30/09 und - 33/09 unter ausdrücklicher Aufgabe der gegenteiligen Spruchpraxis, Beschlüsse vom 15. November 2007 - VK 2 - 102/07, - 105/07, - 108/07, - 114/07, - 117/07, - 120/07, -123/07; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. Juli 2009, VK 1 - 107/09; 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. August 2009, VK 3 - 145/09).

    Bereits dies könnte angesichts zumindest der von der Ag zu gewährleistenden Transparenz bei der Vergabe der Einzelabrufe als vergaberechtlich problematisch einzustufen sein (so auch schon 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 26. Mai 2009, VK 2-33/09; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. Juli 2009, VK 1-107/09; 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. August 2009, VK 3-145/09; a.A.: LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 3. September 2009, L 21 KR 51/09; dazu sogleich unter 1.).

  • VK Bund, 19.05.2009 - VK 2-15/09

    Vergabe von Rabattverträgen: Ist ein Vertragsabschluss nur mit einem …

    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    RL 2004/18/EG in nationales Recht umsetzt, verstößt (vgl. z.B. 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 19. Mai 2009, VK 2 - 15/09, Beschluss vom 22. Mai 2009, VK 2 - 27/09, Beschlüsse vom 26. Mai 2009, VK 2 - 30/09 und - 33/09 unter ausdrücklicher Aufgabe der gegenteiligen Spruchpraxis, Beschlüsse vom 15. November 2007 - VK 2 - 102/07, - 105/07, - 108/07, - 114/07, - 117/07, - 120/07, -123/07; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. Juli 2009, VK 1 - 107/09; 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. August 2009, VK 3 - 145/09).

    Das LSG Nordrhein-Westfalen hatte die Entscheidung der 2. Vergabekammer des Bundes vom 19. Mai 2009 (VK 2 - 15/09) aufgehoben, da nach Ansicht des Senats das Mehr-Partner-Modell weder gegen § 3a Nr. 4 Abs. 6 VOL/A 2006 verstoße, noch die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz und Nichtdiskriminierung verletze (Beschluss vom 3. September 2009, L 21 KR 51/09 SFB).

  • VK Bund, 03.07.2009 - VK 1-107/09

    Rahmenvereinbarungen gemäß § 130a Absatz 8 SGB V

    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    RL 2004/18/EG in nationales Recht umsetzt, verstößt (vgl. z.B. 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 19. Mai 2009, VK 2 - 15/09, Beschluss vom 22. Mai 2009, VK 2 - 27/09, Beschlüsse vom 26. Mai 2009, VK 2 - 30/09 und - 33/09 unter ausdrücklicher Aufgabe der gegenteiligen Spruchpraxis, Beschlüsse vom 15. November 2007 - VK 2 - 102/07, - 105/07, - 108/07, - 114/07, - 117/07, - 120/07, -123/07; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. Juli 2009, VK 1 - 107/09; 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. August 2009, VK 3 - 145/09).

    Bereits dies könnte angesichts zumindest der von der Ag zu gewährleistenden Transparenz bei der Vergabe der Einzelabrufe als vergaberechtlich problematisch einzustufen sein (so auch schon 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 26. Mai 2009, VK 2-33/09; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. Juli 2009, VK 1-107/09; 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. August 2009, VK 3-145/09; a.A.: LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 3. September 2009, L 21 KR 51/09; dazu sogleich unter 1.).

  • VK Bund, 22.05.2009 - VK 2-27/09
    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    RL 2004/18/EG in nationales Recht umsetzt, verstößt (vgl. z.B. 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 19. Mai 2009, VK 2 - 15/09, Beschluss vom 22. Mai 2009, VK 2 - 27/09, Beschlüsse vom 26. Mai 2009, VK 2 - 30/09 und - 33/09 unter ausdrücklicher Aufgabe der gegenteiligen Spruchpraxis, Beschlüsse vom 15. November 2007 - VK 2 - 102/07, - 105/07, - 108/07, - 114/07, - 117/07, - 120/07, -123/07; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. Juli 2009, VK 1 - 107/09; 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 3. August 2009, VK 3 - 145/09).

    Unter letzteren "Bedingungen" sind nicht etwa "Zuschlagskriterien" oder "AGBs" zu verstehen, sondern die Vertragsbedingungen, hier also primär der rabattierte Preis (vgl. 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 22. Mai 2009, VK 2 - 27/09 unter Verweis auf die Erläuterungen der Europäischen Kommission zu Rahmenvereinbarungen (Dokument CC/2005/03_rev1 vom 14.7.2005, S. 3, 8).

  • OLG Düsseldorf, 17.04.2008 - Verg 15/08

    Gesetzliche Krankenkassen als öffentliche Auftraggeber - Antrag auf …

    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    Auch der Beschluss des OLG Düsseldorf vom 17. April 2008 (VII-Verg 15/08), auf den sich die Ag beruft, enthält keine gegenteilige Aussage.
  • VK Bund, 23.01.2009 - VK 3-194/08

    Rabattvereinbarungen nach § 130 a Abs. 8 SGB V

    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    Selbst wenn man im Ausgangspunkt davon ausginge, dass der Bieter aufgrund seines wirtschaftlichen Profitierens von einem immerhin möglichen Marktanteilszugewinn bei dem rabattierten Wirkstoff zumindest einen Teil dieser mit der sozialrechtlichen Ausgestaltung der Beschaffung und Abgabe von Arzneimitteln verbundenen Unwägbarkeiten "unter Berücksichtigung des Versorgungsauftrags der gesetzlichen Krankenkassen" schultern müsse, ohne dass dies die Grenze des rechtlich nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 VOL/A-EG Zulässigen überschritte (vgl. 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 23. Januar 2009, VK 3-194/08), so ist angesichts der Kumulation der Risiken im konkreten Fall das auf die Bieter übertragene Wagnis für diese nicht mehr rational kalkulierbar.
  • LSG Baden-Württemberg, 17.02.2009 - L 11 WB 381/09

    Krankenversicherung - Ausschreibung - Rabattvertrag - Zulassung nur bestimmter …

    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    Was die Umsetzungsquote (ärztliches Verschreibungsverhalten) betrifft, so können zwar nach der Rechtsprechung inzwischen die Erfahrungswerte aus den bisherigen Ausschreibungsrunden der gesetzlichen Krankenkassen zugrunde gelegt werden, die sich im Schnitt bei ca. 70 % "eingependelt" zu haben scheinen (vgl. LSG Nordrhein- Westfalen, Beschluss vom 27. Mai 2010, L 21 KR 65/09 SFB unter Verweis auf LSG Baden-Württemberg, Beschluss vom 17. Februar 2009, L 11 WB 381/09).
  • VK Bund, 01.02.2011 - VK 3-126/10

    Arzneimittelrabattvereinbarungen nach § 130a Abs. 8 SGB V

    Auszug aus VK Bund, 24.06.2011 - VK 2-58/11
    gewährleistet (vgl. 3. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 1. Februar 2011, VK 3-126/10; 1. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 24. Mai 2011, VK 1-45/11).
  • VK Bund, 24.05.2011 - VK 1-45/11

    Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen gemäß §§ 61, 61a SGB III/2011

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 27.05.2010 - L 21 KR 65/09

    Krankenversicherung

  • OLG Düsseldorf, 19.12.2007 - Verg 51/07

    Vergaberecht gilt auch für Pharma-Rabattverträge

  • OLG Düsseldorf, 17.01.2008 - Verg 57/07

    Zur Geltung des allgemeinen Vergaberechts für Pharma-Rabattverträge - Allgemeine …

  • VK Bund, 15.11.2007 - VK 2-102/07

    Rabattverträge gemäß § 130a Abs. 8 Sozialgesetzbuch 5. Buch (SGB V)

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 26.03.2009 - L 21 KR 26/09

    Produktneutralität: Anküpfung an Lauer-Taxe zulässig!

  • VK Bund, 26.05.2009 - VK 2-30/09

    Abschluss von Rabattvereinbarungen gemäß § 130a Absatz 8 SGB V

  • VK Bund, 25.11.2011 - VK 1-135/11

    Abschluss von Rabattvereinbarungen gemäß § 130a Abs. 8 SGB V

    L 21 KR 51/09 SFB; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 24. November 2011, VII-Verg 62/11; offen gelassen von der 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 24. Juni 2011, VK 2-58/11).

    Selbst wenn aber nicht allein schon diese den Bietern als marktkundigen pharmazeutischen Unternehmen bekannte Rechtslage entgegen der o.g. Auffassung des LSG NRW vom 19. November 2009 und vom 3. September 2009 und des OLG Düsseldorf vom 24. November 2011 dem vergaberechtlichen Transparenzgebot genügen sollte (zweifelnd 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 24. Juni 2011, aaO.), so wird die ASt vorliegend durch die verfahrensgegenständliche Ausschreibung zumindest nicht in ihren Rechten verletzt, weil etwaige verbleibende kalkulatorische Unsicherheiten im Ergebnis durch die ausgeschriebene Rabattstaffel ausgeglichen werden (vgl. auch 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 24. Juni 2011, aaO.).

    Denn selbst wenn für einen Bieter nicht hinreichend sicher sein sollte, in welchem Umfang sein Arzneimittel im Zuschlagsfall tatsächlich in der Apotheke abgegeben werden wird, sorgen die vereinbarten Rabattstaffeln, die die Ag anhand bestimmter Eintrittswahrscheinlichkeiten gewichtet haben, dafür, dass ihm eine kaufmännisch vernünftige Kalkulation zumindest einschließlich bestimmter Risikozuschläge möglich ist (vgl. auch 2. Vergabekammer des Bundes, Beschluss vom 24. Juni 2011, aaO.), da die Bieter bei einem geringeren auf sie entfallenden Umsatzanteil auch einen geringeren Rabatt zu gewähren haben.

  • OLG Düsseldorf, 24.11.2011 - Verg 62/11

    Anforderungen an die Vergabe des Abschlusses von …

    Auf die sofortige Beschwerde der Antragsgegnerin wird der Beschluss der 2. Vergabekammer des Bundes vom 24. Juni 2011 (VK 2- 58/11) aufgehoben.

    Rn. 23 den Beschluss der 2. Vergabekammer des Bundes vom 24. Juni 2011 (VK 2-58/11) aufzuheben und den Nachprüfungsantrags abzulehnen.

  • VK Bund, 21.06.2012 - VK 3-57/12

    Abschluss von Verträgen

    Wie bereits durch die 2. Vergabekammer des Bundes (Beschlüsse vom 24.04.2011, VK 2 - 58/11 und 19.05.2009, VK 2 - 15/09) dargelegt wurde, birgt das Mehrpartnermodell ein im Vergleich zum Einpartnermodell erhöhtes Kalkulationsrisiko.
  • VK Bund, 27.08.2012 - VK 2-65/12

    Rabattvereinbarung für saisonale Grippeimpfstoffe zur Impfung der Versicherten …

    § 4 Abs. 1 S. 1 EG VOL/A sieht ausdrücklich beide Ausschreibungsvarianten vor (vgl. OLG Düsseldorf, 24.11.2011, VII-Verg 62/11), wobei das Mehrpartnermodell ein im Vergleich zum Einpartnermodell erhöhtes Kalkulationsrisiko birgt (vgl. etwa VK Bund, 21.06.2012, VK3-57/12; VK Bund, 24.04.2011, VK2-58/11; VK Bund, 19.05.2009, VK2-15/09).
  • VK Mecklenburg-Vorpommern, 02.12.2011 - 1 VK 6/11

    Betrieb einer Unterkunft (VOL/A) für wohnungslose Personen

    Ein fairer Wettbewerb ist jedoch nur auf der Basis vergleichbarer, d. h. in diesem Zusammenhang: nicht durch ungewöhnliche Kalkulationsrisiken beeinträchtigter Angebote gewährleistet (1. VK Bund, Beschluss vom 24.05.2011, Az.: VK 1-48/11; Beschluss vom 24.05.2011, Az.: VK 1-45/11; 2. VK Bund, Beschluss vom 24.06.2011, Az.: VK 2-58/11; 3. VK Bund, Beschluss vom 25.07.2011, Az.: VK 3-92/11; im Ergebnis ebenso VK Münster, Beschluss vom 17.06.2011, Az.: VK 05/11; vgl. weitere Nachweise bei Weyand, Vergaberecht 2011, § 7 VOL/A, 107.12.6.2.1).
  • VK Bund, 27.08.2012 - VK 2-83/12

    Rabattvereinbarung für saisonale Grippeimpfstoffe zur Impfung der Versicherten …

    § 4 Abs. 1 S. 1 EG VOL/A sieht ausdrücklich beide Ausschreibungsvarianten vor (vgl. OLG Düsseldorf, 24.11.2011, VII-Verg 62/11), wobei das Mehrpartnermodell ein im Vergleich zum Einpartnermodell erhöhtes Kalkulationsrisiko birgt (vgl. etwa VK Bund, 21.06.2012, VK3-57/12; VK Bund, 24.04.2011, VK2-58/11; VK Bund, 19.05.2009, VK2-15/09).
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