Rechtsprechung
| OLG Naumburg, 07.05.2002 - 1 Verg 19/01 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- oeffentliche-auftraege.de
Unterkostenangebot: Unwirtschaftliche Preise in Einzelpositionen (z.B. 0,01 Euro) führen nicht automatisch zum Ausschluss des Angebotes
- VERIS(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Einbeziehung der Wertungskriterien aus landesrechtlichen Vorschriften im Vergabeverfahren - Sachsen-Anhalt
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
Ausschluss wegen Pfennigpreisen?
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Preisbewertung und Kalkulation
Besprechungen u.ä. (2)
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)
Pfennigpreise im Einheitspreis-Angebot: Ausschluss des Bieters? (IBR 2002, 377)
- ibr-online (Entscheidungsbesprechung)
Müssen landesgesetzlich geregelte Wertungskriterien bekannt gemacht bzw. mitgeteilt werden? (IBR 2002, 432)
Verfahrensgang
- VK Sachsen-Anhalt, 26.11.2001 - VK MD 23/01
- OLG Naumburg, 07.05.2002 - 1 Verg 19/01
Papierfundstellen
- BauR 2002, 1605 (Ls.)
- VergabeR 2002, 520
- ZfBR 2002, 618
Wird zitiert von ... (16) Zitiert selbst (5)
- BGH, 19.12.2000 - X ZB 14/00
Anrufung der Vergabekammer nach Abschluß des Vergabeverfahrens
- EuGH, 27.11.2001 - C-285/99
Impresa Lombardini - Richtlinie 93/37/EWG - Öffentliche Bauaufträge - Erteilung …
Auszug aus OLG Naumburg, 07.05.2002 - 1 Verg 19/01
Dies ergibt sich aus § 25 Nr. 3 Abs. 2 VOB/A, der letztlich auf Art. 30 Abs. 4 BKR und die hierzu gefestigte Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes zurückzuführen ist (…vgl. hierzu Rusam in: Heiermann/ Riedl/ Rusam, Handkomm. z. VOB, 9. Aufl. 2000, § 25 VOB/A Rn. 47 m.w.N.; EuGH zuletzt: IBR 2002, 269). - EuGH, 26.09.2000 - C-225/98
Kommission / Frankreich - "Vertragsverletzung - Öffentliche Bauaufträge - …
Auszug aus OLG Naumburg, 07.05.2002 - 1 Verg 19/01
Letztlich stellt diese nationale Regelung lediglich eine Umsetzung der eindeutigen gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben dar, die in Art. 30 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 lit. b) BKR, aber auch Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (so EuGH "Calais" - NZBau 2000, 584) ihren Ausdruck gefunden haben. - BayObLG, 12.09.2000 - Verg 4/00
Zur Prüfung der Gleichwertigkeit im Vergabeverfahren
Auszug aus OLG Naumburg, 07.05.2002 - 1 Verg 19/01
Lediglich in der ersten Phase, im Hinblick auf die Ausscheidung (zu hoher oder ) zu niedriger Preise, ist allein auf den Gesamtangebotspreis abzustellen (…vgl. Rusam, a.a.O., § 25 VOB/A Rn. 38, 45 m.w.N.; BayObLG, ZfBR 2001, 45-50; OLG Celle WuW/E Verg 554-558). - OLG Jena, 27.02.2002 - 6 U 360/01
Entgangener Gewinn des übergangenen Bieters
Auszug aus OLG Naumburg, 07.05.2002 - 1 Verg 19/01
Dabei ist es dem öffentlichen Auftraggeber unzweifelhaft verwehrt, ein Angebot allein aufgrund des Umstandes auszuscheiden, weil es in Einzelpositionen Preis e von 0, 01 DM bzw. 1,00 DM (und künftig: Euro) ausweist (so auch das Thüringer OLG Jena in der von der Antragstellerin angeführten Entscheidung, inzwischen veröffentlicht in: IBR 2002, 273).
- OLG Naumburg, 22.09.2005 - 1 Verg 7/05
Vergabenachprüfungsverfahren A 38
Die Unauskömmlichkeit einzelner Einheitspreise kann berechtigte Zweifel an der Erwartung einer einwandfreien Bauausführung einschließlich der Gewährleistung hervorrufen, die nach § 25 Nr. 3 Abs. 3 Satz 1 VOB/A zum Ausschluss führen, wobei dahin stehen kann, ob dies in einer 2. Phase der Preisprüfung geschieht (so bisher der erkennende Senat, vgl. OLG Naumburg, Beschluss v. 7. Mai 2002, 1 Verg 19/01 "Bodenaustausch" ZfBR 2002, 618; Beschluss v. 9. September 2003, 1 Verg 5/03 "Thermische Abfallbehandlung III" VergabeR 2004, 81; Beschluss v. 6. April 2004, 1 Verg 3/04 "Altstadtkreisel"; ebenso OLG Naumburg, Urteil v. 16. Mai 2003, 6 U 130/02 "Stahlschutzplanken"; OLG Celle, Beschluss v. 8. November 2001, 13 Verg 12/01 WuW/E Verg 554; BayObLG, Beschluss v. 1. April 2004, Verg 2/04 "UV- Bestrahlungsanlage"), ob diese Entscheidung bereits der vierten Wertungsstufe Wirtschaftlichkeitsbewertung zugehört (wogegen der Wortlaut von § 25 Nr. 3 Abs. 3 VOB/A und der Umstand spricht, dass Angebote in der engeren Wahl nicht mehr ausgeschlossen, sondern in eine Rangfolge untereinander gebracht werden) oder eine gesonderte Zwischenprüfung darstellt. - BayObLG, 18.09.2003 - Verg 12/03
Ausschluss eines Unterangebots in Vergabesachen
Deshalb liegt noch kein Missverhältnis zwischen Preis und Leistung vor, wenn ein Bieter für eine bestimmte Einzelleistung entweder keinen oder einen auffallend niedrigen Preis eingesetzt hat, sofern er dies bei entsprechend hoher Kalkulation bei anderen Positionen ausgleichen kann (…Heiermann/Riedl/Rusam aaO;… Ingenstau/Korbion/Kratzenberg A § 25 Rn. 64;… Beck"scher VOB- Kommentar/Brinker/Ohler § 25 Rn. 60; OLG Dresden VergabeR 2003, 64; OLG Rostock NZBau 2001, 286/288; ThürOLG IBR 2002, 273; OLG Naumburg Beschluss vom 7.5.2002 1 Verg 19/01).Sowohl im Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer als auch im Beschwerdeverfahren hatte die Antragstellerin ausreichend Gelegenheit, die Angemessenheit der Preise zu erläutern (vgl. OLG Naumburg 1 Verg 19/01 Beschluss vom 7.5.2002 Umdruck S. 13).
- OLG Naumburg, 10.09.2002 - 1 Verg 5/02
Antragsbefugnis eines ausgeschlossenen Bieters
Schließlich hat sich die Antragstellerin die Auffassung des erkennenden Senats im Beschluss vom 07. Mai 2002, 1 Verg 19/01, zu Eigen gemacht.Der Senat bleibt auch unter Berücksichtigung des Vorbringens der Antragsgegnerin im Beschwerdeve rfahren bei seiner im Beschluss vom 07. Mai 2002, 1 Verg 19/01, geäußerten Ansicht, dass die - landesrechtliche - Vorschrift des § 4 Abs. 2 VergabeG LSA bundes- und gemeinschaftsrechtskonform einschränkend dahin auszulegen ist, dass die darin aufgeführten Wertungskriterien von einem öffentlichen Auftraggeber nur in die Angebotswertung einbezogen werden dürfen, wenn sie zuvor in der Bekanntmachung bzw. in den Verdingungsunterlagen den Bietern auch mitgeteilt worden sind.
Die Vorschrift des § 4 Abs. 2 VergabeG LSA ist bundes- und gemeinschaftsrechtskonform einschränkend dahin auszulegen, dass die darin aufgeführten Wertungskriterien von einem öffentlichen Auftraggeber nur dann in die Angebotswertung einbezogen werden dürfen, wenn sie zuvor in der Bekanntmachung bzw. in den Verdingungsunterlagen den Bietern auch mitgeteilt worden sind (Bestätigung der Rechtsprechung lt. Beschluss vom 07. Mai 2002, 1 Verg 19/01).
- VK Münster, 10.02.2004 - VK 1/04
Kein Ausschluss wegen spekulativer Angebotspreise!
Die Vergabekammer sieht sich in dieser Ansicht in Übereinstimmung mit den bisher ergangenen Entscheidungen der Vergabesenate, die in Einheitspreisen von 1 EURO oder weniger allein keinen Grund für einen Ausschluss des betreffenden Angebots sehen (BayObLG, Beschl. v. 16.09.2003 Verg 12/03; Thüringer OLG, Beschl. v. 27.02.2002 6 U 360/01; OLG Naumburg, Beschl. v. 07.05.2002 1 Verg 19/01; auch OLG Düsseldorf zu einer Preisangabe von 0, 00 DM, Beschl. v. 30.04.2002 Verg 3/02). - BayObLG, 01.03.2004 - Verg 2/04
Antragsbefugnis des ausgeschlossenen Bieters in Vergabesachen - Voraussetzungen …
Nach herrschender Meinung und Rechtsprechung darf ein Bieter für eine bestimmte Einzelleistung entweder keinen oder einen auffallend niedrigen Preis ansetzen, sofern er dies bei entsprechend hoher Kalkulation bei anderen Positionen ausgleichen kann (…Heiermann/Riedl/Rusam VOB 10. Aufl. A § 25 Rn. 41;… Kratzenberg in Ingenstau/Korbion VOB/A § 25 Rn. 64;… Brinker/Ohler in Beck'scher VOB-Kommentar A § 25 Rn. 60; BayObLGZ 2003, 240 = ZfBR 2004, 95; OLG Dresden VergabeR 2003, 64; OLG Rostock NZBau 2001, 286/288; ThürOLG IBR 2002, 273; OLG Naumburg Beschluss vom 7.5.2002 Az. 1 Verg 19/01). - VK Brandenburg, 14.12.2007 - VK 50/07
Sektorenbereich: Einstellung des Verhandlungsverfahrens
Die Preisprüfung erfolgt danach in zwei Phasen (OLG Naumburg, Beschluss vom 7. Mai 2002 1 Verg 19/01, IBR 2002, 377; Beschluss vom 6. April 2004 1 Verg 3/04, IBR 2004, 453). - VK Sachsen, 11.03.2005 - 1/SVK/009-05
Bieter muss vor Ausschluss eines Spekulationsangebots gehört werden!
Die erkennende Vergabekammer sieht sich aber im übrigen nach wie vor auch in Übereinstimmung mit bisher ergangenen weiteren Entscheidungen der Vergabesenate, die in Einheitspreisen von 1 Euro oder weniger (sog. Cent-Positionen) allein keinen Grund für einen Ausschluss des betreffenden Angebotes gesehen haben (zuletzt OLG Rostock, B. v. 15.09.2004, 17 Verg 4/04; KG, B. v. 15.03.2004, 2 Verg 17/03; OLG Dresden, B. v. 06.06.2002, WVerg 0005/02, IBR 2003, 41; BayObLG, B. v. 16.09.2003, Verg 16.09.2003, Verg 12/03; OLG Jena, B. v. 27.02.2002, 6 U 360/01; OLG Naumburg, B. v. 07.05.2002, 1 Verg 19/01; OLG Düsseldorf B. v. 30.04.2002, Verg 3/02). - LG Tübingen, 07.06.2022 - 5 O 129/21 Eine Beurteilung nur anhand von Einzelpreisen ist unzulässig (Vergabekammer Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 05.09.2016, 3 VK LSA 26/16; OLG München, Beschl. vom 25.09.2014, Verg 10/14; BayObLG ZfBR 2001, 45, 50; BayOLG ZfBR 2004, 95, 96; OLG Dresden VergabeR 2003, 64, 67; s.a. OLG Naumburg ZfBR 2002, 618, 621).
- VK Südbayern, 31.05.2011 - Z3-3-3194-1-11-03/11
Ungewöhnlich niedriges Angebot: Aufklärungspflicht des Auftraggebers !
Abgesehen davon ist die Auftraggeberin - entgegen der Auffassung des Antragstellers -aber auch berechtigt und verpflichtet, die Preise für einzelne Leistungspositionen zu prüfen (BayObLG, B. v. 18.9.2003 -Az.: Verg 12/03; OLG Naumburg, B. v. 7.5.2002 -Az.: 1 Verg 19/01; VK Schleswig-Holstein, B. v. 06.06.2007 -Az.: VK-SH 10/07; B. v. 15.05.2006 -Az.: VK-SH 10/06; VK Südbayern, B. v. 27.11.2006 -Az.: Z3-3-3194-1-33-10/06; 1. VK Sachsen, B. v. 23.02.2009 -Az.: 1/SVK/003-09; B. v. 12.4.2002 -Az.: 1/SVK/024-02, 1/SVK/024-02g; 2. VK Brandenburg, B. v. 18.10.2005 -Az.: 2 VK 62/05). - VK Sachsen-Anhalt, 18.06.2002 - VK Hal 18/02 Genau so sei im Übrigen auch in dem Offenen Vergabeverfahren, das dem Beschluss des OLG Naumburg vom 07.05.2002 -1 Verg 19/01- zugrunde lag, vorgegangen worden.
- VK Sachsen, 22.03.2004 - 1/SVK/014-04
Ausschluss spekulativer Angebote?
- VK Münster, 06.02.2004 - VK 1/04
Antragsbefugnis auf Grund Fehlens eines zusammenhängenden Vergabevermerks; …
- VK Bund, 05.04.2013 - VK 3-14/13
Nachprüfungsverfahren: Versorgung von Versicherten mit Hilfsmitteln zur …
- VK Brandenburg, 15.08.2007 - VK 31/07
Beurteilung des wirtschaftlichsten Angebots anhand von Durchschnittswerten aller …
- VK Sachsen-Anhalt, 08.05.2003 - VK Hal 2/03
Wertung nur von vergleichbaren Angeboten
- VK Sachsen-Anhalt, 04.10.2002 - VK 7/02
Neubau einer Talbrücke über das Birkental
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Rechtsprechung
| BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- oeffentliche-auftraege.de
Notwendiger Inhalt der Rüge gegenüber dem Auftraggeber
- VERIS
- Reguvis VergabePortal - Veris
- rechtsportal.de
GWB § 97 Abs. 7 § 107 Abs. 2 § 107 Abs. 3 § 118
Antragsbefugnis für Nachprüfungsverfahren der Vergabekammer - unverzügliche Rüge im Vergabeverfahren - ibr-online
Unverzügliche Rüge nach § 107 Abs. 3 S. 1 GWB
- juris (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Rügefrist und Antragsbefugnis
Verfahrensgang
- VK Südbayern, 08.11.2001 - 120.3-3194.1-35-09/01
- BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
- BayObLG, 15.02.2002 - Verg 19/01
Wird zitiert von ... (54) Zitiert selbst (7)
- OLG Brandenburg, 11.05.2000 - Verg 1/00
Formale und inhaltliche Anforderungen an eine Rüge
Auszug aus BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
Dementsprechend soll auch die Vergabekammer erst gar nicht mit Mängeln des Vergabeverfahrens befaßt werden, die im Fall einer rechtzeitigen Rüge möglicherweise schon durch die Vergabestelle hätten korrigiert werden können (vgl. BayObLGZ 1999, 127/138 f. und 2001, 221/224 f.; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227).Die danach für die Rüge zur Verfügung stehende Zeitspanne beträgt in der Regel höchstens zwei Wochen (vgl. BayObLGZ 2000, 109/115; OLG Düsseldorf NZBau 2000, 45/47; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227;… Palandt/Heinrichs BGB 60. Aufl. § 121 Rn. 3).
- OLG Düsseldorf, 13.04.1999 - Verg 1/99
Rechtsschutz für Bieter nach dem neuen Vergaberechtsänderungsgesetz: Erstes …
Auszug aus BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
Die danach für die Rüge zur Verfügung stehende Zeitspanne beträgt in der Regel höchstens zwei Wochen (vgl. BayObLGZ 2000, 109/115; OLG Düsseldorf NZBau 2000, 45/47; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227;… Palandt/Heinrichs BGB 60. Aufl. § 121 Rn. 3). - BayObLG, 12.04.2000 - Verg 1/00
Vergabe von Leistungen im Rahmen eines Vergabeverfahren
Auszug aus BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
Die danach für die Rüge zur Verfügung stehende Zeitspanne beträgt in der Regel höchstens zwei Wochen (vgl. BayObLGZ 2000, 109/115; OLG Düsseldorf NZBau 2000, 45/47; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227;… Palandt/Heinrichs BGB 60. Aufl. § 121 Rn. 3).
- BayObLG, 21.05.1999 - Verg 1/99
Zur Verlängerung der Zuschlagsfrist im Vergabeverfahren
Auszug aus BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
Dementsprechend soll auch die Vergabekammer erst gar nicht mit Mängeln des Vergabeverfahrens befaßt werden, die im Fall einer rechtzeitigen Rüge möglicherweise schon durch die Vergabestelle hätten korrigiert werden können (vgl. BayObLGZ 1999, 127/138 f. und 2001, 221/224 f.; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227). - BayObLG, 20.08.2001 - Verg 9/01
Rügeobliegenheit des Empfängers einer Information nach § 13 VgV
Auszug aus BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
Dementsprechend soll auch die Vergabekammer erst gar nicht mit Mängeln des Vergabeverfahrens befaßt werden, die im Fall einer rechtzeitigen Rüge möglicherweise schon durch die Vergabestelle hätten korrigiert werden können (vgl. BayObLGZ 1999, 127/138 f. und 2001, 221/224 f.; OLG Brandenburg NZBau 2001, 226/227). - BayObLG, 19.12.2000 - Verg 10/00
Zulässigkeit des Nachprüfungsverfahrens im Vergabeverfahren
Auszug aus BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
Im Hinblick auf die Unzulässigkeit des Nachprüfungsantrags der Antragstellerin kommt die Gewährung von Akteneinsicht für die Antragstellerin nicht in Betracht (ständige Senatsrechtsprechung, vgl. BayObLG vom 19.12.2000 - Verg 10/00 m.w.N.). - VK Südbayern, 08.11.2001 - 35-09/01
Sinn und Zweck der Rügepflicht
Auszug aus BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
Verg 19/01 20/Str Vergabekammer Südbayern 120.3-3194.1-35-09/01.
- OLG Düsseldorf, 09.04.2003 - Verg 66/02
Begriff des öffentlichen (Dienstleistungs-)Auftrags
Nach der Rechtsprechung des Senats steht dem Bieter nach Kenntnisnahme von dem reklamierten Vergaberechtsverstoß - d.h. der sie begründenden Tatsachen und einer zumindest laienhaften Wertung, dass es sich um ein vergaberechtlich zu beanstandendes Verhalten handelt (Beschluss vom 22.8.2000 - Verg 9/00) - im allgemeinen eine Zeitspanne von maximal zwei Wochen zur Verfügung, um seine Rüge anzubringen (ebenso: BayObLG, Beschluss vom 12.12.2001 - Verg 19/01; KG, NZBau 2001, 161 ff.).Dementsprechend müssen in der Rüge die beanstandeten Verstöße gegen die Regeln des Vergaberechts konkret benannt werden; der bloß pauschale Hinweis, das Vergabeverfahren sei fehlerhaft, genügt nicht (Senat, VergabeR 2001, 419; KG, VergabeR 2001, 392; BayObLG, Beschluss vom 12.12.2001 - Verg 19/01; OLG Dresden, Beschluss vom 17.8.2001 - WVerg 5/01; Thüringer OLG, VergabeR 2001, 52).
- OLG Naumburg, 17.06.2016 - 7 Verg 2/16
Vergabenachprüfungsverfahren: Abgrenzung zwischen Dienstleistungsauftrag und …
Rn. 121 1. Im Hinblick auf die Unzulässigkeit des Nachprüfungsantrages der Antragstellerin ist die erneut beantragte Gewährung einer nochmaligen Akteneinsicht nach §§ 120 Abs. 2, 111 GWB nicht in Betracht gekommen (vgl. BayObLG, Beschluss vom 12. Dezember 2001, Verg 19/01 zitiert nach juris m.w.N.). - OLG München, 02.08.2007 - Verg 7/07
Rüge der Ausschreibung eines verdeckten Leitfabrikats
Dabei ist zum Ausdruck zu bringen, welcher Sachverhalt konkret zugrunde gelegt und woraus im einzelnen ein Vergabeverstoß abgeleitet wird (…h.M. und Rspr., vgl. Byok in Byok/Jaeger GWB § 107 Rn. 991;… Summa in jurisPK-Vergaberecht GWB § 107 Rdn. 88; OLG Brandenburg vom 11.5.2000 Verg 1/00; BayObLG vom 12.12.2001 Verg 19/01).
- OLG Düsseldorf, 08.09.2004 - Verg 35/04
Vergabeverfahren bei Auswahlverfahren nach den § 93 ff BSHG
Nach der Rechtsprechung des Senates steht dem Bieter nach Kenntnisnahme von dem reklamierten Vergaberechtverstoß - d.h. der sie begründenden Tatsachen und einer zumindest laienhaften Wertung, dass es sich um ein vergaberechtlich zu beanstandendes Verhalten handelt (Beschluss vom 22. August 2000 - Verg 9/00 - ) - im Allgemeinen eine Zeitspanne von maximal zwei Wochen zur Verfügung, um seine Rüge anzubringen (ebenso Bay ObLG, Beschluss vom 12. Dezember 2001 - Verg 19/01; KG NZBau 2001, 161 ff.). - VK Berlin, 06.08.2015 - VK-B1-17/15 Insoweit folgt aus der Sicherung effektiven Rechtsschutzes, dass dem Antragsteller bei einem unzulässigen Nachprüfungsantrag kein Akteneinsichtsrecht oder ein solches nur in dem Umfang zusteht, in dem die Vergabeakten zur Beantwortung der Zulässigkeitsfrage eingesehen werden müssen (…vgl. Byok in: Byok/Jaeger, a.a.O., § 111 Rn. 6; Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschlüsse v. 12.12.2001 - Verg 19/01 - und 19.12.2000 - Verg 10/00; Verg 07/00).
- OLG Naumburg, 15.04.2016 - 7 Verg 1/16
Vergabenachprüfungsverfahren: Abgrenzung zwischen Dienstleistungsauftrag und …
- VK Berlin, 16.08.2016 - VK-B1-23/16
"Interdisziplinärer Managementaufwand" rechtfertigt Gesamtvergabe!
Insoweit folgt aus der Sicherung effektiven Rechtsschutzes zunächst, dass dem Antragsteller bei einem unzulässigen Nachprüfungsantrag kein Akteneinsichtsrecht oder ein solches nur in dem Umfang zusteht, in dem die Vergabeakten zur Beantwortung der Zulässigkeitsfrage eingesehen werden müssen (…vgl. Byok in: Byok/Jaeger, Kommentar zum Vergaberecht, 3. Aufl., § 111 Rnr. 63; Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschlüsse v. 12.12.2001 - Verg 19/01 - und 19.12.2000 - Verg 10/00; Verg 07/00). - VK Schleswig-Holstein, 12.05.2016 - VK-SH 5/16
Im Nachprüfungsverfahren wird nur die Einhaltung des Vergaberechts geprüft!
Ziel der Nachprüfung im Vergabeverfahren ist die Durchsetzung eines Anspruchs des Unternehmens auf Beachtung der seinen Schutz bezweckenden Vergabevorschriften (BayObLG, Beschluss vom 12.12.2001 - Verg 19/01). - VK Schleswig-Holstein, 08.07.2005 - VK-SH 18/05
Alle Angebote fehlerhaft - dennoch keine Aufhebung der Ausschreibung?
Wird jedoch ein zunächst zulässiges Nachprüfungsverfahren durch Wegfall der Antragsbefugnis unzulässig, so entfällt auch das Recht auf Einsicht in die Vergabeakten (vgl. BayObLG, Beschluss vom 12.12.2001, Verg 19/01; Beschluss vom 19.12.2000, Verg 10/00). - VK Berlin, 15.07.2009 - VK-B1-16/09
Ausschreibung muss für durchschnittlichen Bieter verständlich sein
Insoweit folgt aus der Sicherung effektiven Rechtsschutzes, dass dem Antragsteller bei einem unzulässigen Nachprüfungsantrag kein Akteneinsichtsrecht oder ein solches nur in dem Umfang zusteht, in dem die Vergabeakten zur Beantwortung der Zulässigkeitsfrage eingesehen werden müssen (…vgl. Byok in: Byok/Jaeger, Kommentar zum Vergaberecht, 2. Auflage 2005, § 111 Rnr. 1040; Bayerisches Oberstes Landesgericht, Beschlüsse v. 12.12.2001 - Verg 19/01 - und 19.12.2000 - Verg 10/00; Verg 07/00). - VK Brandenburg, 25.04.2005 - VK 13/05
Was ist eine "wettbewerbsbeschränkende Abrede"?
- VK Brandenburg, 25.02.2005 - VK 4/05
Angebotsausschluss bei widersprüchlichen Nachunternehmerangaben
- VK Saarland, 19.01.2007 - 3 VK 05/06
Rügepräklusion wegen mangelnder Kenntnis einer Ausschreibung
- VK Berlin, 02.02.2018 - VK-B1-24/17
- VK Berlin, 16.05.2017 - VK-B1-08/17
Vergaberechtsverstoß muss auf konkrete Fakten gestützt werden!
- VK Brandenburg, 30.08.2004 - VK 34/04
Aufhebung der Aufhebung der Ausschreibung
- VK Berlin, 17.10.2017 - VK-B1-15/17
Wann ist ein Nachprüfungsantrag offensichtlich erfolglos?
- VK Bund, 18.09.2008 - VK 3-122/08
Nichtoffenes Verfahren
- VK Brandenburg, 09.09.2005 - 1 VK 33/05
Aufgehobene Ausschreibung: Klärung von erledigten Rechtsverstößen
- VK Brandenburg, 24.09.2004 - VK 47/04
Durchführung des Rettungsdienstes als Dienstleistungskonzession
- VK Südbayern, 17.02.2004 - 03-01/04
Ausschluss eines Angebots von der Wertung im Vergabeverfahren bei Erklärung von …
- VK Bund, 18.09.2008 - VK 3-119/08
Nichtoffenes Verfahren
- VK Bund, 07.08.2006 - VK 3-93/06
Leistungen zur Konzeption und Durchführung
- VK Südbayern, 01.09.2004 - 120.3-3194.1-53-08/04
Wertung: keine Wertung nicht bekannt gemachter Unterkriterien
- VK Brandenburg, 15.09.2003 - VK 57/03
Keine eigenständige Bedeutung von § 27 VOL/A neben § 13 VgV
- VK Hamburg, 17.12.2002 - VgK FB 3/02
Ordnungsgemäße Rüge
- VK Brandenburg, 08.09.2005 - 1 VK 51/05
Voraussetzungen einer gültigen Rüge i.S.v. § 107 Abs. 3 GWB
- VK Brandenburg, 16.12.2004 - VK 70/04
Anforderungen an eine Erwiderung des Bieters im Rahmen einer Rüge
- VK Südbayern, 01.09.2004 - 53-08/04
Zwingender Ausschluss bei unvollständigem Angebot
- VK Sachsen, 29.11.2002 - 1/SVK/108-02
Zeitspanne für unverzügliche Rüge
- VK Berlin, 18.07.2012 - VK-B1-22/12
Vergabe von Telekommunikationsdienstleistungen
- VK Bund, 07.08.2006 - VK 3-78/06
Leistungen zur Konzeption und Durchführung
- VK Brandenburg, 29.05.2006 - 1 VK 17/06
Eröffnung des Anwendungsbereiches des Vierten Teils des Gesetzes gegen …
- VK Brandenburg, 24.09.2004 - VK 49/04
Maßstab der Erkennbarkeit im Sinn von § 107 Abs. 3 Satz 2 GWB
- VK Südbayern, 01.09.2004 - 56-08/04
Unverzüglichkeit der Rüge
- VK Baden-Württemberg, 08.07.2002 - 1 VK 30/02
Unverzüglichkeit der Rüge: positive rechtliche Kenntnis des Vergabeverstoßes
- VK Baden-Württemberg, 01.07.2002 - 1 VK 22/02
Erstellung der Tragwerksplanung für ein Pflegeheim
- VK Südbayern, 08.02.2002 - 120.3-3194-1-41-11/01
Bedeutung der VOB/A
- VK Berlin, 17.08.2015 - VK-B1-20/15
- VK Berlin, 06.08.2015 - VK-B1-10/15
- VK Berlin, 14.06.2012 - VK-B1-11/12
Wann ist ein Nachprüfungsantrag offensichtlich erfolglos?
- VK Brandenburg, 21.11.2005 - 1 VK 67/05
Zeitpunkt der Rüge
- VK Brandenburg, 09.02.2005 - VK 86/04
Adressat einer fernmündlichen Rüge
- VK Brandenburg, 18.06.2004 - VK 22/04
Vorsorgliche Rüge zulässig?
- VK Berlin, 08.07.2011 - VK-B1-20/11
Vergaberechtsverstoß: Ab wann (und wie lange) läuft die Rügefrist?
- VK Brandenburg, 21.12.2005 - 1 VK 79/05
Rügeobliegenheit des Bieters
- VK Südbayern, 24.11.2005 - Z3-3-3194-1-42-09/05
Kein Spielraum bei zwingendem Ausschluss als Rechtsfolge!
- VK Brandenburg, 09.09.2005 - VK 33/05
Schadenersatzanspruch eines Bieters: Kausalität zwischen vermeintlicher …
- VK Brandenburg, 25.02.2005 - VK 3/05
Angebotsausschluss bei widersprüchlichen Nachunternehmerangaben
- VK Brandenburg, 04.02.2005 - VK 85/04
keine Antragsbefugnis bei wirtschaftlich aussichtslosem Angebot
- VK Südbayern, 12.11.2003 - 44-09/03
Unverzüglichkeit der Rüge
- VK Berlin, 02.10.2018 - VK-B1-28/18
- VK Brandenburg, 25.07.2006 - 1 VK 27/06
Sich-Verschließen vor Verstoß: Rügeverpflichtung entsteht dennoch!
- SG Stuttgart, 27.09.2004 - S 18 AL 3419/04
Minderung des Arbeitslosengeldes - verspätete Meldung - frühzeitige Arbeitssuche …
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 14.05.2001 - Verg 19/01 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- oeffentliche-auftraege.de
Antragsbefugnis für einen Nachprüfungsantrag
- VERIS
- Reguvis VergabePortal - Veris
- ibr-online
Rügefrist maximal zwei Wochen!
Verfahrensgang
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (5)
- OLG Düsseldorf, 13.04.1999 - Verg 1/99
Rechtsschutz für Bieter nach dem neuen Vergaberechtsänderungsgesetz: Erstes …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.05.2001 - Verg 19/01
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist dem Antragsteller im allgemeinen zur Erklärung der Rüge eine Zeitspanne von maximal zwei Wochen zu belassen, nachdem er von den relevanten Tatsachen Kenntnis erlangt und zumindest die laienhafte rechtliche Wertung vorgenommen hat, dass es sich in dem betreffenden Punkt um ein rechtlich zu beanstandendes Vergabeverfahren handelt (NZBau 2000, 45, 47; Beschl. vom 14.9.2000 - Verg 17/00;… ebenso: Boesen, § 107 Rdz. 63;… Niebuhr/Kulartz/Kus/Portz, Kommentar zum Vergaberecht, § 107 Rdz. 35;… a.A. : Bechtold, GWB, 2. Aufl., § 107 Rdz. 2: Rüge binnen ein bis drei Tagen;… Korbion, Kommentar zum Vergaberechtsänderungsgesetz, § 107 Rdz. 5: Rügefrist beträgt äußerstenfalls eine Woche). - OLG Düsseldorf, 05.07.2000 - Verg 5/99
Überprüfung der Eignung der Bewerber in einem Vergabeverfahren
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.05.2001 - Verg 19/01
Zur Darlegung der Antragsbefugnis ist ein Sachvortrag erforderlich, aus dem sich schlüssig und nachvollziehbar ergibt, daß durch die einzelnen gerügten Verstöße gegen die Vergabebestimmungen die Aussichten des Antragstellers auf den Zuschlag beeinträchtigt worden sind oder daß die Zuschlagschancen zumindest verschlechtert worden sein können (Senat, NZBau 2001, 106, 111; BayObLG, WuW 1999, 1037, 1044;… Boesen, Vergaberecht, § 107 Rdz. 53;… Reidt/Stickler/Glahs, Vergaberecht, § 107 Rdz. 25). - BayObLG, 21.05.1999 - Verg 1/99
Zur Verlängerung der Zuschlagsfrist im Vergabeverfahren
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.05.2001 - Verg 19/01
Zur Darlegung der Antragsbefugnis ist ein Sachvortrag erforderlich, aus dem sich schlüssig und nachvollziehbar ergibt, daß durch die einzelnen gerügten Verstöße gegen die Vergabebestimmungen die Aussichten des Antragstellers auf den Zuschlag beeinträchtigt worden sind oder daß die Zuschlagschancen zumindest verschlechtert worden sein können (Senat, NZBau 2001, 106, 111; BayObLG, WuW 1999, 1037, 1044;… Boesen, Vergaberecht, § 107 Rdz. 53;… Reidt/Stickler/Glahs, Vergaberecht, § 107 Rdz. 25). - OLG Düsseldorf, 14.09.2000 - Verg 17/00
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.05.2001 - Verg 19/01
Nach ständiger Rechtsprechung des Senats ist dem Antragsteller im allgemeinen zur Erklärung der Rüge eine Zeitspanne von maximal zwei Wochen zu belassen, nachdem er von den relevanten Tatsachen Kenntnis erlangt und zumindest die laienhafte rechtliche Wertung vorgenommen hat, dass es sich in dem betreffenden Punkt um ein rechtlich zu beanstandendes Vergabeverfahren handelt (NZBau 2000, 45, 47; Beschl. vom 14.9.2000 - Verg 17/00;… ebenso: Boesen, § 107 Rdz. 63;… Niebuhr/Kulartz/Kus/Portz, Kommentar zum Vergaberecht, § 107 Rdz. 35;… a.A. : Bechtold, GWB, 2. Aufl., § 107 Rdz. 2: Rüge binnen ein bis drei Tagen;… Korbion, Kommentar zum Vergaberechtsänderungsgesetz, § 107 Rdz. 5: Rügefrist beträgt äußerstenfalls eine Woche). - VK Arnsberg, 30.03.2001 - VK 2-04/01
Vergabekriterien: Nichtveröffentlichung eines Bewertungsmodus kein unwägbares …
Auszug aus OLG Düsseldorf, 14.05.2001 - Verg 19/01
Der Antrag der Antragstellerin, die aufschiebende Wirkung ihrer sofortigen Beschwerde gegen den Beschluss der Vergabekammer bei der Bezirksregierung Arnsberg vom 30. März 2001 (VK 2-04/01; VK 2-06/01) bis zur Beschwerdeentscheidung zu verlängern, wird zurückgewiesen.
- VK Südbayern, 29.10.2013 - Z3-3-3194-1-25-08/13
AG darf nur die bekanntgegebenen Wertungskriterien anwenden!
In der Rechtsprechung ist allgemein anerkannt, dass neben der Antragsbefugnis die für das Vergabenachprüfungsverfahren eine spezielle Ausprägung des bei sämtlichen Rechtsschutzverfahren geltende Erfordernis eines Rechtsschutzbedürfnisses ist (KG Berlin, B. v. 15.04.2004 - Az.: 2 Verg 22/03; OLG Düsseldorf, B. v. 05.04.2006 - Az.: VII - Verg 8/06; B. v. 16.02.2006 - Az.: VII - Verg 6/06; B. v. 14.5.2001 - Az.: Verg 19/01; VK Baden-Württemberg, B. v. 13.10.2005 - Az.: 1 VK 59/05; B. v. 19.04.2005 - Az.: 1 VK 11/05; 2. VK Brandenburg, B. v. 19.01.2006 - Az.: 2 VK 76/05; VK Münster, B. v. 28.05.2004 - Az.: VK 10/04) - der Antragsteller darüber hinaus noch ein allgemeines Rechtsschutzinteresse an dem Vergabenachprüfungsverfahren haben muss. - VK Bund, 25.01.2013 - VK 3-02/13
Nachprüfungsverfahren: Vergabe von Logistikdienstleistungen
Für den potentiellen Schaden muss die ASt schlüssig darlegen, dass ihre Aussichten auf den Zuschlag durch den einzelnen Vergabeverstoß zumindest verschlechtert worden sein können (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 14, Mai 2001, Verg 19/01). - VK Münster, 09.03.2004 - VK 2/04
Prüfung konkret benannter Zuschlagskriterien
Entsprechend diesem Regelungszweck hat die antragstellende Partei für jeden einzelnen gerügten Verstoß gegen die Vergabevorschriften schlüssig und nachvollziehbar darzulegen, dass der betreffende Vergabefehler ihre Aussichten auf den Zuschlag tatsächlich beeinträchtigt hat oder dass die Zuschlagschancen zumindest verschlechtert worden sein können (vgl. u.a. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 09.07.2003, Verg 26/03; Beschluss vom 14.05.2001, Verg 19/01; OLG Koblenz, Beschluss vom 25.05.2000, 1 Verg 1/00) Hat ein Antragsteller mithin, den gerügten Vergabeverstoß zu seinen Lasten hinweggedacht, gleichwohl keine Chance darauf, sich bei der zu treffenden Vergabeentscheidung gegen seine Wettbewerber durchzusetzen, so ist er nicht antragsbefugt; denn dann kann der geltend gemachte Schaden gerade nicht auf den Vergabeverstoß zurückgeführt werden, den der Antragsteller zum Gegenstand des Nachprüfungsverfahren machen will (OLG Dresden, Beschluss vom 23.07.2002, WVerg 0007/02; BayObLG, Beschluss vom 12.04.2000, Verg 1/00).
- VK Südbayern, 06.02.2009 - Z3-3-3194-1-36-10/08
Antragsbefugnis bzgl. eines Nachprüfungsverfahrens bei unterlassener …
Hierzu ist anzumerken, dass neben der Antragsbefugnis - die für das Vergabenachprüfungsverfahren eine spezielle Ausprägung des bei sämtlichen Rechtsschutzverfahren geltende Erfordernis eines Rechtsschutzbedürfnisses ist ( KG Berlin, B. v. 15.04.2004 - Az.: 2 Verg 22/03 ; OLG Düsseldorf, B. v. 05.04.2006 - Az.: Verg 8/06; B. v. 16.02.2006 - Az.: Verg 6/06; B. v. 14.5.2001 - Az.: Verg 19/01; 2. VK Brandenburg, B. v. 19.01.2006 - Az.: 2 VK 76/05 ; VK Baden-Württemberg, B. v. 13.10.2005 - Az.: 1 VK 59/05 ; B. v. 19.04.2005 - Az.: 1 VK 11/05; VK Münster, B. v. 28.05.2004 - Az.: VK 10/04) - der Antragsteller noch ein allgemeines Rechtsschutzinteresse an dem Vergabenachprüfungsverfahren haben muss. - VK Münster, 28.05.2004 - VK 10/04
Ähnliche Einrichtungen i.S.v. § 7 Nr. 6 VOL/A
Entsprechend diesem Regelungszweck hat die antragstellende Partei für jeden einzelnen gerügten Verstoß gegen die Vergabevorschriften schlüssig und nachvollziehbar darzulegen, dass der betreffende Vergabefehler ihre Aussichten auf den Zuschlag tatsächlich beeinträchtigt hat oder dass die Zuschlagschancen zumindest verschlechtert worden sein können (vgl. u.a. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 09.07.2003, Verg 26/03; Beschluss vom 14.05.2001, Verg 19/01; OLG Koblenz, Beschluss vom 25.05.2000, 1 Verg 1/00) Hat ein Antragsteller mithin, den gerügten Vergabeverstoß zu seinen Lasten hinweggedacht, gleichwohl keine Chance darauf, sich bei der zu treffenden Vergabeentscheidung gegen seine Wettbewerber durchzusetzen, so ist er nicht antragsbefugt; denn dann kann der geltend gemachte Schaden gerade nicht auf den Vergabeverstoß zurückgeführt werden, den der Antragsteller zum Gegenstand des Nachprüfungsverfahren machen will (OLG Dresden, Beschluss vom 23.07.2002, WVerg 0007/02; BayObLG, Beschluss vom 12.04.2000, Verg 1/00). - VK Nordbayern, 23.01.2003 - 320.VK-3194-47/02
Handwerkskammer ist öffentlicher Auftraggeber
(OLG Dresden, Beschluss vom 29.05.2001, WVerg 0003/01, sowie OLG Düsseldorf, Beschluss vom 14.05.2001, Verg 19/01, das die Antragsbefugnis bereits für den an vierter Stelle liegenden Bieter verneint). - VK Arnsberg, 25.11.2013 - VK 16/13
Wann ist eine Referenzleistung "vergleichbar"?
Für den potentiellen Schaden muss die Antragstellerin schlüssig darlegen, dass ihre Aussichten auf den Zuschlag durch den einzelnen Vergabeverstoß zumindest verschlechtert worden sein können (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 14. Mai 2001, Verg 19/01). - VK Arnsberg, 16.12.2013 - VK 21/13
Wesentlicher Teil der Leistung nicht umfasst: Referenz nicht vergleichbar!
Für den potentiellen Schaden muss die Antragstellerin schlüssig darlegen, dass ihre Aussichten auf den Zuschlag durch den einzelnen Vergabeverstoß zumindest verschlechtert worden sein können (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 14, Mai 2001, Verg 19/01). - VK Bund, 25.01.2013 - VK 3-05/13
Nachprüfungsverfahren: Vergabe von Logistikdienstleistungen
Für den potentiellen Schaden muss die ASt schlüssig darlegen, dass ihre Aussichten auf den Zuschlag durch den einzelnen Vergabeverstoß zumindest verschlechtert worden sein können (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 14, Mai 2001, Verg 19/01). - VK Bund, 24.04.2013 - VK 3-20/13
Nachprüfungsverfahren: Vergabe der technischen Betriebsführung von Kläranlagen
Ein Schaden droht einem Bieter insbesondere dann, wenn seine Aussichten auf die Erteilung des Zuschlags durch den geltend gemachten Vergabeverstoß zumindest verschlechtert worden sein können (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 14, Mai 2001, Verg 19/01). - VK Münster, 02.07.2004 - VK 13/04
Unangemessen niedriger Angebotspreis
- VK Münster, 20.07.2004 - VK 19/04
Fehlende Referenzliste: Keine Antragsbefugnis!
- VK Nordbayern, 24.08.2004 - 320.VK-3194-30/04
Mindestbedingungen für Nebenangebote müssen festgelegt sein!
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Rechtsprechung
| BayObLG, 15.02.2002 - Verg 19/01 Kostenentscheidung |
Volltextveröffentlichungen (4)
- oeffentliche-auftraege.de
Kosten des Verfahrens vor der Vergabekammer: Erstattungsfähigkeit der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen (Rechtsanwaltskosten)
- VERIS
- Reguvis VergabePortal - Veris
- ibr-online
Kostenmentscheidung nach Antragsrücknahme
Verfahrensgang
- VK Südbayern, 08.11.2001 - 120.3-3194.1-35-09/01
- BayObLG, 12.12.2001 - Verg 19/01
- BayObLG, 15.02.2002 - Verg 19/01 Kostenentscheidun
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (1)
- BayObLG, 08.02.2001 - Verg 13/00
Vergabesache, Beigeladener, Kostentragungspflicht, Kostenerstattung, …
Auszug aus BayObLG, 15.02.2002 - Verg 19/01
Es entsprach billigem Ermessen, die Erstattung der außergerichtlichen Kosten der Beigeladenen zu 1 anzuordnen (§ 162 Abs. 3 VwGO analog), da sich diese aktiv und mit eigenen Anträgen am Verfahren beteiligt hat (vgl. BayObLG NZBau 2001, 344).
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Rechtsprechung
| OLG Düsseldorf, 27.04.2001 - Verg 19/01 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- VERIS
- Reguvis VergabePortal - Veris
- ibr-online
Verlängerung der aufschiebenden Wirkung wegen Feiertag
Verfahrensgang
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