Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×
Weitere Entscheidungen unten: OLG München, 09.03.2020 | OLG München, 17.01.2020

Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - VII-Verg 27/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,8480
OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - VII-Verg 27/19 (https://dejure.org/2020,8480)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 27.04.2020 - VII-Verg 27/19 (https://dejure.org/2020,8480)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 27. April 2020 - VII-Verg 27/19 (https://dejure.org/2020,8480)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2020,8480) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (8)

  • heuking.de PDF
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Sofortige Beschwerde gegen den Beschluss einer Vergabekammer Direktvergabe von Leistungen des öffentlichen Personennahverkehrs mit Bussen und Straßenbahnen Rüge einer Inhouse-Vergabe

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Recht auf Vergabenachprüfung kann verwirkt werden!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (5)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Kölner Verkehrs-Betriebe dürfen weiter für die Stadt Köln fahren

  • beck-aktuell.de (Kurzinformation)

    Direktvergabe des Nahverkehrs an Kölner Verkehrs-Betriebe nicht zu beanstanden

  • Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei) (Leitsatz)
  • heuking.de (Kurzinformation)

    Anforderungen an ÖPNV-Direktvergaben

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Anforderungen an zulässige Inhouse-Direktvergaben im ÖPNV

Besprechungen u.ä.

  • vergabeblog.de (Entscheidungsbesprechung)

    Kölner Verkehrs-Betriebe dürfen weiter für die Stadt Köln fahren

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (22)

  • BGH, 12.11.2019 - XIII ZB 120/19

    Busvergabe Heinsberg

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Rn. 26 5. das Verfahren bis zu der Entscheidung des Bundesgerichtshofs über die von der U eingelegte Anhörungsrüge gegen den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 12. November 2019 - XIII ZB 120/19 und der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die von der U eingelegte Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 12. November 2019 - XIII ZB 120/19 nach § 148 Abs. 1 ZPO auszusetzen,.

    Gleiches gilt für die Rügen der Antragstellerin, dass die Vorabinformation nur über eine Direktvergabe nach Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 informiert habe, nicht aber über die später vollzogene Direktvergabe nach allgemeinen Inhouse-Grundsätzen (siehe dazu auch BGH, Beschluss vom 12.11.2019 - XIII ZB 120/19, zitiert nach juris, Tz. 47), und dass die ex-post-Bekanntmachung der Antragsgegnerin vom 23.04.2019 die Rechtsgrundlage für die durchgeführte Direktvergabe nicht eindeutig habe erkennen lassen.

    Wer das Unternehmen dafür vergütet, spielt keine Rolle (siehe BGH, Beschluss vom 12.11.2019 - XIII ZB 120/19, zitiert nach juris, Tz. 60; Senatsbeschluss vom 03.07.2019 - VII-Verg 51/16).

    Weder sind der Antragsgegnerin Verstöße gegen kartellrechtliche Vorschriften vorzuwerfen noch liegt ein Verstoß der Antragsgegnerin gegen Art. 108 Abs. 3 AEUV vor (vgl. BGH, Beschluss vom 12.11.2019 - XIII ZB 120/19, zitiert nach juris, Tz. 36 ff.).

    Da es sich bei dem mit ihm verfolgten Unterlassungsanspruch um einen selbstständigen, aber rechtswegfremden Streitgegenstand handelt, der in der Beschwerdeinstanz angefallen ist (vgl. BGH, Beschluss vom 12.11.2019 - XIII ZB 120/19, zitiert nach juris, Tz. 44), ist die Sache insoweit gemäß § 17a Abs. 2 Satz 1 GVG an das Gericht des zuständigen Rechtswegs zu verweisen (vgl. BGH, Beschluss vom 05.06.1997 - I ZB 42/96, zitiert nach juris, Tz. 22).

  • OLG Düsseldorf, 03.07.2019 - Verg 51/16

    Ankündigung einer Direktvergabe öffentlicher Personenverkehrsdienste mit Bussen …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Dass sich in der Vorabinformation keine näheren Angaben zur geplanten Vergabe von Unteraufträgen nach Art. 4 Abs. 7 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 finden, hat offensichtlich keine Auswirkungen auf die Zuschlagschancen der Antragstellerin (vgl. Senatsbeschlüsse vom 16.10.2019 - VII-Verg 43/18 - und vom 03.07.2019 - VII-Verg 51/16).

    Wer das Unternehmen dafür vergütet, spielt keine Rolle (siehe BGH, Beschluss vom 12.11.2019 - XIII ZB 120/19, zitiert nach juris, Tz. 60; Senatsbeschluss vom 03.07.2019 - VII-Verg 51/16).

    Keine Nichtigkeitsfolge zeitigen schließlich etwaige Fehler in der Vorabinformation nach Art. 7 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 (vgl. schon Senatsbeschluss vom 03.07.2019 - VII-Verg 51/16).

    Die zur Begründung einer Aussetzung angeführten, zum Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung noch ausstehenden Entscheidungen sind für das vorliegende Verfahren, das ganz anders gelagert ist als das in Bezug genommene Beschwerdeverfahren VII-Verg 51/16 des Senats, nicht vorgreiflich.

  • OLG Düsseldorf, 04.05.2009 - Verg 68/08

    Ausschließung eines Angebots wegen unterbliebener Nennung von Nachunternehmern …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Diese könne von der Antragsgegnerin nicht ausreichend kontrolliert werden, wie der Vergabesenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf mit Beschluss vom 04.05.2009 - VII-Verg 68/08 - schon entschieden habe.

    Rn. 71 Soweit die Antragstellerin gegen das Vorliegen der Voraussetzungen des § 108 Abs. 1 und 2 GWB vorbringt, dass die Antragsgegnerin über die Beigeladene nicht die von § 108 Abs. 1 Nr. 1 GWB verlangte Kontrolle wie über eine eigene Dienststelle ausübe, und zum Beleg dafür auf einen Beschluss des Senats vom 04.05.2009 - VII-Verg 68/08 - sowie Auseinandersetzungen um eine Vertragsverlängerung für einen früheren Finanzvorstand der Beigeladenen verweist, greift dieser Einwand nicht durch.

    Die von der Antragstellerin angeführte Entscheidung des Senats vom 04.05.2009 - VII-Verg 68/08 - ist überholt.

  • OLG München, 14.10.2019 - Verg 16/19

    Voraussetzung und Dokumentation bei einer Direktvergabe - …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Die Antragstellerin ist zudem der Ansicht, dass im Hinblick auf den Beschluss des OLG München vom 14.10.2019 - Verg 16/19 - und die dort formulierten Dokumentationsanforderungen eine Divergenzvorlage notwendig sei.

    Rn. 28 6. die Sache dem Bundesgerichtshof nach § 179 Abs. 1 Satz 2 GWB wegen beabsichtigter Abweichung vom Beschluss des Oberlandesgerichts München vom 14. Oktober 2019 - Verg 16/19 vorzulegen.

    Soweit die Antragstellerin meint, vorliegend sei eine Divergenzvorlage nach § 179 Abs. 2 GWB im Hinblick auf den Beschluss des Oberlandesgerichts München vom 14.10.2019 - Verg 16/19 - geboten, folgt der Senat dem nicht.

  • EuGH, 21.03.2019 - C-266/17

    Verkehrsbetrieb Hüttebräucker und BVR Busverkehr Rheinland - Vorlage zur …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Soweit daher durch die Urteile des Europäischen Gerichtshofs vom 21.03.2019 - C-266/17 und C-267/17 - und vom 08.05.2019 - C-253/18 -, wonach Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 auf die heute in § 108 GWB geregelten Inhouse-Vergaben, die keine Dienstleistungskonzession betreffen, nicht anwendbar ist, eine Lücke in diesem gewollten rein vergaberechtlichen Rechtsschutzsystem entstanden sein sollte, ist diese zur Vermeidung einer Rechtswegspaltung durch eine entsprechende Anwendung des § 8a Abs. 7 Satz 1 PBefG zu schließen.

    So wie Art. 5 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 aber ungeachtet seines Wortlauts dynamisch auf die jeweiligen Vergaberichtlinien verweist (vgl. EuGH, Urteil vom 21.03.2019 - C-266/17 und C-267/17, zitiert nach juris, Tz. 78), so sind auch Art. 5 Abs. 7 Unterabs. 1 i.V.m. Erwägungsgrund 21 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 als ein dynamischer Verweis auf die jeweils geltende Rechtsmittelrichtlinie zu verstehen.

  • BGH, 25.10.2011 - X ZB 5/10

    Gebührenbeschwerde in Vergabesache

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Auf die sofortige Beschwerde wird die Gebührenentscheidung nur auf Ermessensfehler hin überprüft (BGH, Beschluss vom 25.10.2011 - X ZB 5/10, zitiert nach juris, Tz. 12).

    Die Entscheidung über eine sofortige Beschwerde gegen die Gebührenfestsetzung der Vergabekammer ergeht gerichtsgebührenfrei; außergerichtliche Kosten werden insoweit nicht erstattet (vgl. BGH, Beschluss vom 25.10.2011 - X ZB 5/10, zitiert nach juris, Tz. 22-24).

  • OLG Jena, 12.06.2019 - 2 Verg 1/18

    Sofortige Beschwerde gegen den Beschluss einer Vergabekammer

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Zwar hat das Oberlandesgericht Jena in einem Beschwerdeverfahren, in dem seiner Ansicht nach über eine Direktvergabe nach Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 zu befinden war, die Ansicht vertreten, dass § 8a Abs. 7 Satz 1 PBefG allein auf den zweiten und dritten Abschnitt des Teils 4 des GWB einschließlich des § 168 Abs. 2 Satz 1 GWB verweist, nicht aber auf §§ 134, 135 GWB, so dass ein einmal erteilter Zuschlag nicht mehr aufgehoben werden könne (vgl. OLG Jena, Beschluss vom 12.06.2019 - 2 Verg 1/18, zitiert nach juris, Tz. 66).

    Allerdings hat es ausdrücklich offen gelassen, ob in einem Fall eines europarechtlich bedenklichen Rechtsschutzdefizits - wie der Senat es hier bejaht - anders zu entscheiden sein und die Nichtigkeitsfolge geboten sein könnte (vgl. OLG Jena, Beschluss vom 12.06.2019 - 2 Verg 1/18, zitiert nach juris, Tz. 66).

  • BGH, 10.12.2019 - XIII ZB 119/19

    Verweisung des Verfahrens an das Gericht eines anderen Rechtswegs und …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Vielmehr sind die Voraussetzungen einer Inhouse-Vergabe bzw. des § 108 GWB in diesem Fall trotzdem abschließend von den Vergabenachprüfungsinstanzen zu prüfen (Senatsbeschluss vom 18.12.2019 - VII-Verg 16/16; OLG Frankfurt a.M., Beschluss vom 30.01.2014 - 11 Verg 15/13, zitiert nach juris, Tz. 39 f.; siehe auch BGH, Beschluss vom 10.12.2019 - XIII ZB 119/19), wie eine Auslegung der in § 8a Abs. 2 Satz 1, Abs. 7 Satz 1 PBefG getroffenen Regelungen ergibt.

    Ihre Verneinung kann nur unter bestimmten - hier nicht vorliegenden - Voraussetzungen zu einer Rechtswegverweisung führen (vgl. BGH, Beschluss vom 10.12.2019 - XIII ZB 119/19).

  • OLG Düsseldorf, 02.03.2011 - Verg 48/10

    Vergabe von Dienstleistungen des öffentlichen Personennahverkehrs im Wege der …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Dem Gesetzgeber stand, wofür die Gesetzesmaterialien sprechen (…vgl. BT-Drs. 17/8233, S. 23), bei Schaffung des am 01.01.2013 in Kraft getretenen § 8a Abs. 7 Satz 1 PBefG die seinerzeitige Rechtsprechung des Senats vor Augen, der sich in Fällen der Direktvergabe nach Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 im Hinblick auf Art. 5 Abs. 7 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 mittels einer analogen Anwendung von § 102 GWB a.F. als Vergabenachprüfungsinstanz für zuständig erklärt hatte (Senatsbeschluss vom 02.03.2011 - VII-Verg 48/10, zitiert nach juris, Tz. 38 ff.; dem Senat folgend OLG München, Beschluss vom 22.06.2011 - VII-Verg 6/11, zitiert nach juris, Tz. 55;… vgl. auch Fehling, in: Heinze/Fehling/Fiedler, Personenbeförderungsgesetz, 2. Aufl., § 8a Rn. 81).

    In dem im Entwurf eines Gesetzes zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften vom 21.12.2011 (…BT-Drs. 17/8233, S. 23) zitierten Senatsbeschluss vom 02.03.2011 ging der Senat - wie später auch weitere Vergabesenate (vgl. z.B. OLG München, Beschluss vom 31.03.2016 - Verg 14/15, zitiert nach juris, Tz. 149) - noch davon aus, dass die Inhouse-Vergabe von Dienstleistungsaufträgen im Sinne der Vergaberichtlinien, die seinerzeit noch nicht kodifiziert war, dem Art. 5 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 unterfällt (vgl. Senatsbeschluss vom 02.03.2011 - VII-Verg 48/10, zitiert nach juris, Tz. 62).

  • EuGH, 10.09.2009 - C-573/07

    Sea - Öffentliche Aufträge - Verfahren zur Vergabe - Auftrag über die …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 27.04.2020 - Verg 27/19
    Zwischen der Stadtwerke L GmbH, die von der Antragsgegnerin gemäß § 108 Abs. 2 Satz 2 GWB kontrolliert wird, und der Beigeladenen besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zugunsten der Stadtwerke L GmbH, welcher der Antragsgegnerin in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union (vgl. EuGH, Urteil vom 10.09.2009 - C-573/07 - Sea, zitiert nach juris, Tz. 63; Urteil vom 29.11.2012 - C-182/11 und C-183/11, zitiert nach juris, Tz. 29) eine ausreichende Kontrolle sichert.
  • OLG Düsseldorf, 11.12.2019 - Verg 53/18

    Sofortige Beschwerde gegen den Beschluss einer Vergabekammer

  • EuGH, 29.11.2012 - C-182/11

    Econord - Öffentliche Dienstleistungsaufträge - Richtlinie 2004/18/EG - …

  • EuGH, 08.05.2019 - C-253/18

    Rhenus Veniro - Vorlage zur Vorabentscheidung - Verkehr - Öffentliche …

  • OLG Düsseldorf, 30.04.2008 - Verg 23/08

    Nachprüfungsverfahren: Zur Veräußerung kommunaler Grundstücke, die mit einer …

  • OLG Frankfurt, 29.08.2014 - 11 Verg 3/14

    Ermessensprüfung einer Kostenentscheidung der Vergabekammer; …

  • BGH, 05.06.1997 - I ZB 42/96

    Rechtsweg für Streitigkeiten einer Therapeutin und einer KV über die Ausstellung …

  • OLG Düsseldorf, 23.10.2019 - Verg 43/18

    Nachprüfungsverfahren: ÖPNV-Direktvergabe an Ruhrbahn genehmigt

  • OLG Jena, 22.08.2016 - 2 Verg 6/16

    Kostenentscheidung im Vergabenachprüfungsverfahren: Bruttoauftragswert des …

  • OLG Frankfurt, 30.01.2014 - 11 Verg 15/13

    Vergaberecht: Dringlichkeit einer Interimsvergabe im Bereich des öffentlichen …

  • OLG München, 31.03.2016 - Verg 14/15

    Ausgestaltung einer Direktvergabe von Buslinien an "Urenkelgesellschaft" als …

  • OLG Düsseldorf, 03.08.2011 - Verg 6/11

    Vertrag zur hausarztzentrierten Versorgung - ein öffentlicher Auftrag?

  • VK Baden-Württemberg, 30.11.2011 - 1 VK 60/11

    Bieter an Direktvergabe beteiligt: Nachprüfungsantrag erfolglos!

  • OLG Düsseldorf, 03.08.2020 - Verg 27/20
    Auf die sofortige Beschwerde der Antragstellerin hat der Senat (Beschluss vom 27. April 2020, VII-Verg 27/19) den Beschluss der Vergabekammer hinsichtlich der Gebührenfestsetzung aufgehoben und insoweit zur erneuten Entscheidung an die Vergabekammer zurückverwiesen, weil die Vergabekammer den für die Gebührenberechnung maßgeblichen Auftragswert nicht anhand der konkreten Werte der Buslinien ... und ... getroffen hatte, für welche sich die Antragstellerin interessierte.

    Wenn ein Antragsteller, wie hier die Antragstellerin, nur an einem Teil des Auftrags interessiert ist, ist dessen Wert in den Blick zu nehmen (Senatsbeschluss vom 27. April 2020, VII-Verg 27/19).

    Rn. 19 Anders als die Antragstellerin meint, hat die Vergabekammer - nach der Maßgabe des Senatsbeschlusses vom 27. April 2020 (VII-Verg 27/19) - Feststellungen zu den konkreten Werten der Buslinien getroffen und den jeweiligen Auftragswert der Buslinien ... und ...aufgrund der von der Beigeladenen vorgenommenen linienscharfen Berechnung der Einzel- und Gemeinkosten, die durch Fahrgeldeinnahmen und Ausgleichsleistungen zu decken sind, auf EUR … geschätzt.

    Nichts anderes ergibt sich aus dem von der Antragstellerin für ihre Rechtsauffassung in Bezug genommenen Senatsbeschluss vom 27. April 2020 (VII-Verg 27/19).

  • OLG Düsseldorf, 26.10.2022 - Verg 18/22

    Vergabenachprüfungsverfahren mit dem Antrag auf Zurückversetzung eines …

    Das Akteneinsichtsrecht besteht schließlich von vornherein nicht in Bezug auf Dokumente, die gar nicht Bestandteil der Vergabe- oder Verfahrensakten sind (vgl. Senatsbeschluss vom 23. Januar 2020 - VII-Verg 27/19).
  • VK Bund, 19.01.2022 - VK 1-138/21

    Betrieb des Gewässerbehandlungsschiffes

    Das fehlende Rechtsschutzbedürfnis ist Folge einer Verwirkung des prozessualen Rechts, einen Nachprüfungsantrag einzureichen (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 27. April 2020, VII-Verg 27/19 unter Verweis auf Beschluss vom 30. April 2008, VII-Verg 23/08).
  • VK Rheinland, 26.01.2026 - VK 42/25

    Auch Rahmenvereinbarungen müssen kalkulierbar sein!

    In solchen Fällen ist als Bemessungsgrundlage für die Gebührenberechnung der vom öffentlichen Auftraggeber geschätzte Brutto-Auftragswert (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss v. 27.04.2020 - VII-Verg 27/19).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG Düsseldorf

Rechtsprechung
   OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,13304
OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19 (https://dejure.org/2020,13304)
OLG München, Entscheidung vom 09.03.2020 - Verg 27/19 (https://dejure.org/2020,13304)
OLG München, Entscheidung vom 09. März 2020 - Verg 27/19 (https://dejure.org/2020,13304)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2020,13304) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de

    Sofortige Beschwerde gegen den Beschluss einer Vergabekammer Betrieb von Elektrizitätsübertragungsnetzen Eindeutige Beschreibung einer Leistung Feststellung der Rechtswidrigkeit des Ausschlusses eines Angebots Rechtliches Interesse für eine Feststellung

  • ibr-online

    Beschaffung netztechnischer Betriebsmittel muss öffentlich ausgeschrieben werden!

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Kein Ausschluss bei widersprüchlichen Vorgaben

Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZBau 2022, 57
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (11)

  • BGH, 29.01.2001 - II ZR 331/00

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts ist rechtsfähig und parteifähig

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    Zwar ist auch eine BGB-Außengesellschaft teilrechtsfähig (st. Rspr. seit BGHZ 146, 341); von den als Antragsgegnerinnen benannten "Auftraggebergemeinschaften" sind jedoch allenfalls die Antragsgegnerinnen zu 1., zu 2. und zu 4. als Veranstalter der gemeinsamen Ausschreibung - ohne Rechtswirkungen - nach außen aufgetreten und mögen deshalb als "Ausschreibungsgemeinschaft" bezeichnet werden.
  • BGH, 18.06.2019 - X ZR 86/17

    Straßenbauarbeiten - Schadensersatz wegen Vergaberechtsverstoßes auch ohne …

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    Rn. 52 aa) Ist eine Leistung nicht eindeutig beschrieben, so führen Verstöße gegen missverständliche oder mehrdeutige Angaben nicht zum Ausschluss; die Vergabestellen trifft insoweit die Verpflichtung, die Vergabeunterlagen klar und eindeutig zu formulieren und Widersprüchlichkeiten zu vermeiden (vgl. BGH, Urt. v. 18. Juni 2019 - X ZR 86/17, juris, - Straßenbauarbeiten Rn. 47;… Urt. v. 15. Januar 2013 - X ZR 155/10, juris, - Parkhaussanierung Rn. 7;… Urt. v. 3. April 2012 - X ZR 130/10, juris, - Straßenausbau Rn. 9; Senat…, Beschluss vom 21. April 2017 - Verg 1/17, juris Rn. 64;… von Wietersheim in BeckOK Vergaberecht, 14. Ed. Stand: 31. Januar 2020, VgV § 57 Rn. 19j;… Haak/Hogeweg in Beck'scher Vergaberechtskommentar, 3. Aufl. 2019, § 57 VgV Rn. 45;… Pape in Pünder/Schellenberg, Vergaberecht, 3. Aufl. 2019, VgV § 57 Rn. 33;… Herrmann in Ziekow/Völlink, Vergaberecht, 3. Aufl. 2018, VgV § 57 Rn. 37).
  • BGH, 08.02.2011 - X ZB 4/10

    S-Bahn-Verkehr Rhein/Ruhr

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    Rn. 45 So kann ein Unternehmen auch dann antragsbefugt sein, wenn es den Auftrag nicht so, wie er vergeben worden ist - oder zur Vergabe ansteht -, bedienen kann und will (vgl. BGH, Beschluss vom 8. Februar 2011 - X ZB 4/10, juris, Rn. 50 - S-Bahn-Verkehr Rhein/Ruhr I).
  • OLG Düsseldorf, 30.04.2014 - Verg 35/13

    Abgrenzung von Bau- und Lieferauftrag

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    Rn. 50 a) Auch wenn § 51 SektVO keine Regelung wie § 57 Abs. 1 Nr. 4 VgV enthält, können Angebote, die Änderungen der Vergabeunterlagen enthalten, ausgeschlossen werden (vgl. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30. April 2014 - VII-Verg 35/13, juris Rn. 40;… Röwekamp in Eschenbruch/Opitz/Röwekamp, Sektorenverordnung, 2. Aufl. 2019, § 51 Rn. 52;… Niestedt in Münchener Kommentar Europäisches und Deutsches Wettbewerbsrecht, 2. Aufl. 2018, SektVO § 51 Rn. 4;… Steck in Ziekow/Völlink, Vergaberecht, 3. Aufl. 2018, SektVO § 51 Rn. 3).
  • OLG Düsseldorf, 15.07.2015 - Verg 11/15

    Begriff des öffentlichen Auftraggebers

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    In dieser besonderen Gestaltung verlagert sich die Schnittstelle zum Vergaberecht auf den Dritten (vgl. auch OLG Düsseldorf, Beschluss vom 15. Juli 2015 - VII Verg 11/15, juris, Rn. 39).
  • BVerfG, 29.07.2004 - 2 BvR 2248/03

    Zu den Anforderungen an die Antragsbefugnis im vergaberechtlichen …

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    Aus ihm folgt, dass keine überspannten Anforderungen an die Voraussetzungen der Gewährung gerichtlichen Rechtsschutzes zu stellen sind (vgl. BVerfG, Beschluss vom 29. Juli 2004 - 2 BvR 2248/03, juris Rn. 22).
  • BGH, 03.04.2012 - X ZR 130/10

    Straßenausbau

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    Rn. 52 aa) Ist eine Leistung nicht eindeutig beschrieben, so führen Verstöße gegen missverständliche oder mehrdeutige Angaben nicht zum Ausschluss; die Vergabestellen trifft insoweit die Verpflichtung, die Vergabeunterlagen klar und eindeutig zu formulieren und Widersprüchlichkeiten zu vermeiden (…vgl. BGH, Urt. v. 18. Juni 2019 - X ZR 86/17, juris, - Straßenbauarbeiten Rn. 47;… Urt. v. 15. Januar 2013 - X ZR 155/10, juris, - Parkhaussanierung Rn. 7; Urt. v. 3. April 2012 - X ZR 130/10, juris, - Straßenausbau Rn. 9; Senat…, Beschluss vom 21. April 2017 - Verg 1/17, juris Rn. 64;… von Wietersheim in BeckOK Vergaberecht, 14. Ed. Stand: 31. Januar 2020, VgV § 57 Rn. 19j;… Haak/Hogeweg in Beck'scher Vergaberechtskommentar, 3. Aufl. 2019, § 57 VgV Rn. 45;… Pape in Pünder/Schellenberg, Vergaberecht, 3. Aufl. 2019, VgV § 57 Rn. 33;… Herrmann in Ziekow/Völlink, Vergaberecht, 3. Aufl. 2018, VgV § 57 Rn. 37).
  • OLG München, 21.04.2017 - Verg 1/17

    Untersagung des Zuschlags im Vergabeverfahren für Laborautomatisation

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    Rn. 52 aa) Ist eine Leistung nicht eindeutig beschrieben, so führen Verstöße gegen missverständliche oder mehrdeutige Angaben nicht zum Ausschluss; die Vergabestellen trifft insoweit die Verpflichtung, die Vergabeunterlagen klar und eindeutig zu formulieren und Widersprüchlichkeiten zu vermeiden (…vgl. BGH, Urt. v. 18. Juni 2019 - X ZR 86/17, juris, - Straßenbauarbeiten Rn. 47;… Urt. v. 15. Januar 2013 - X ZR 155/10, juris, - Parkhaussanierung Rn. 7;… Urt. v. 3. April 2012 - X ZR 130/10, juris, - Straßenausbau Rn. 9; Senat, Beschluss vom 21. April 2017 - Verg 1/17, juris Rn. 64;… von Wietersheim in BeckOK Vergaberecht, 14. Ed. Stand: 31. Januar 2020, VgV § 57 Rn. 19j;… Haak/Hogeweg in Beck'scher Vergaberechtskommentar, 3. Aufl. 2019, § 57 VgV Rn. 45;… Pape in Pünder/Schellenberg, Vergaberecht, 3. Aufl. 2019, VgV § 57 Rn. 33;… Herrmann in Ziekow/Völlink, Vergaberecht, 3. Aufl. 2018, VgV § 57 Rn. 37).
  • BGH, 15.01.2013 - X ZR 155/10

    Parkhaussanierung

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    Rn. 52 aa) Ist eine Leistung nicht eindeutig beschrieben, so führen Verstöße gegen missverständliche oder mehrdeutige Angaben nicht zum Ausschluss; die Vergabestellen trifft insoweit die Verpflichtung, die Vergabeunterlagen klar und eindeutig zu formulieren und Widersprüchlichkeiten zu vermeiden (…vgl. BGH, Urt. v. 18. Juni 2019 - X ZR 86/17, juris, - Straßenbauarbeiten Rn. 47; Urt. v. 15. Januar 2013 - X ZR 155/10, juris, - Parkhaussanierung Rn. 7;… Urt. v. 3. April 2012 - X ZR 130/10, juris, - Straßenausbau Rn. 9; Senat…, Beschluss vom 21. April 2017 - Verg 1/17, juris Rn. 64;… von Wietersheim in BeckOK Vergaberecht, 14. Ed. Stand: 31. Januar 2020, VgV § 57 Rn. 19j;… Haak/Hogeweg in Beck'scher Vergaberechtskommentar, 3. Aufl. 2019, § 57 VgV Rn. 45;… Pape in Pünder/Schellenberg, Vergaberecht, 3. Aufl. 2019, VgV § 57 Rn. 33;… Herrmann in Ziekow/Völlink, Vergaberecht, 3. Aufl. 2018, VgV § 57 Rn. 37).
  • EuGH, 11.10.2007 - C-241/06

    Lämmerzahl - Öffentliche Aufträge - Richtlinie 89/665/EWG - Nachprüfungsverfahren …

    Auszug aus OLG München, 09.03.2020 - Verg 27/19
    Rn. 55 Es kann dahinstehen, ob es der Antragstellerin gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB oblegen hätte, diese Unklarheit zu rügen, denn jedenfalls kann der Mangel der Unklarheit dessen, was Gegenstand des Auftrags sein soll, nicht zu einer Präklusion führen (vgl. EuGH, Urt. v. 11. Oktober 2007 - C 241/06, juris, - Lämmerzahl Rn. 57); die Unklarheit der Vergabeunterlagen läge auch bei einem Rügeausschluss weiterhin tatsächlich vor und stünde der Prüfung entgegen, ob das Angebot der Antragstellerin von diesen Unterlagen inhaltlich abweicht und deshalb auszuschließen war.
  • OLG München, 28.08.2019 - Verg 15/19

    Vergaberecht: Übertragungsnetzbetreiber sind keine Sektorenauftraggeber

  • BayObLG, 17.06.2021 - Verg 6/21

    Ausschluss eines Angebots wegen Abweichung von den Vergabeunterlagen und …

    Rn. 32 a) Dass die Vertragsunterlagen hinsichtlich der Angaben zu den Fahrtkosten für Störungsbeseitigungen nach Ziffer 2.4 des Wartungsvertrags unklar gewesen wären, was einem Ausschluss des Angebots entgegenstünde (…vgl. BGH, NZBau 2019, 661 - Straßenbauarbeiten, Rn. 47;… Urt. v. 3. April 2012, X ZR 130/10 - Straßenausbau I, NZBau 2012, 513 Rn. 9; OLG Karlsruhe…, Beschluss vom 29. Mai 2020, 15 Verg 2/20 - Recyclingquote, juris Rn. 24; OLG München, Beschluss vom 9. März 2020, Verg 27/19, juris Rn. 70), haben die Beschwerdeführerinnen weder eingewandt noch ist dies sonst ersichtlich.
  • OLG Düsseldorf, 04.06.2025 - Verg 36/24

    Ausschreibung eines Auftrags für die Lieferung sowie anschließende Betreuung und …

    Dieser Haltung haben sich auch andere Vergabesenate angeschlossen (vgl. Schleswig-Holsteinisches OLG, Beschluss vom 28.03.2024 - 54 Verg 2/23, juris Rn. 99, OLG Frankfurt…, Beschluss vom 18.02.2020 - 11 Verg 7/19, juris Rn. 47; wohl auch OLG München, Beschluss vom 09.03.2020 - Verg 27/19, juris Rn. 70).
  • VK Südbayern, 13.06.2023 - 3194.Z3-3 01-23

    Nachprüfungsantrag wegen der Vergabe eines Auftrags zur "Beschaffung von bis zu …

    Verstöße gegen interpretierbare, missverständliche oder mehrdeutige Angaben führen nicht zum Ausschluss (st. Rspr. z.B. BGH Urteil vom 03.04.2012 - X ZR 130/10; OLG München, Beschluss vom 09.03.2020 - Verg 27/19 siehe auch BayObLG, Beschluss vom 26.05.2023 - Verg 2/23 zu Eignungsanforderungen), auch wenn es als solches nicht vergaberechtswidrig ist, wenn Bieter oder Bewerber Vergabeunterlagen auslegen müssen, um das vom öffentlichen Auftraggeber Verlangte zu erkennen (OLG München, Beschluss vom 30.11.2020 - Verg 6/20).
  • VK Südbayern, 08.05.2024 - 3194.Z3-3_01-24-10

    Nachprüfungsverfahren, Entscheidungen der Vergabekammer, …

    Die Vergabestellen trifft insoweit die Verpflichtung, die Vergabeunterlagen klar und eindeutig zu formulieren und Widersprüchlichkeiten zu vermeiden (OLG München, Beschluss vom 09.03.2020 - Verg 27/19 m. w. N.).
  • VK Südbayern, 13.06.2023 - 3194.Z3-3_01-23-11

    Wer ist richtiger Antragsgegner im Nachprüfungsverfahren?

    Verstöße gegen interpretierbare, missverständliche oder mehrdeutige Angaben führen nicht zum Ausschluss (st. Rspr. z.B. BGH Urteil vom 03.04.2012 - X ZR 130/10; OLG München, Beschluss vom 09.03.2020 - Verg 27/19 siehe auch BayObLG, Beschluss vom 26.05.2023 - Verg 2/23 zu Eignungsanforderungen), auch wenn es als solches nicht vergaberechtswidrig ist, wenn Bieter oder Bewerber Vergabeunterlagen auslegen müssen, um das vom öffentlichen Auftraggeber Verlangte zu erkennen (OLG München, Beschluss vom 30.11.2020 - Verg 6/20).
  • VK Südbayern, 27.02.2024 - 3194.Z3-3_01-23-61

    Nachprüfungsverfahren, Entscheidungen der Vergabekammer, Kostenentscheidung, …

    Die Vergabestellen trifft insoweit die Verpflichtung, die Vergabeunterlagen klar und eindeutig zu formulieren und Widersprüchlichkeiten zu vermeiden (OLG München, Beschluss vom 09.03.2020 - Verg 27/19 m. w. N.).
  • OLG Naumburg, 17.04.2026 - 6 Verg 4/25

    Tierseuchenbekämpfung

    Rn. 39 c) Die vom Oberlandesgericht München zu dieser Thematik nach aktuellem Vergaberecht getroffene Entscheidung (Beschluss v. 09.03.2020 - Verg 27/19 "besondere netztechnische Betriebsmittel", NZBau 2022, 57) betraf eine sehr spezielle Konstellation der Kooperation mehrerer Übertragungsnetzbetreiber, von denen nur einer kein Sektorenauftraggeber nach § 100 Abs. 1 GWB war und ist auf die vorliegende Fallgestaltung nicht übertragbar.
  • VK Südbayern, 08.04.2025 - 3194.Z3-3_01-25-11

    Leistungsbeschreibung, Eignungsprüfung, Zuschlagskriterium, …

    Die möglicherweise eingetretene Rügepräklusion führt nicht dazu, dass die unklaren Vorgaben klar und brauchbar würden (OLG München, Beschluss vom 09.03.2020 - Verg 27/19 unter Verweis auf EuGH, Urteil vom 11.10.2007 - C 241/06 - "Lämmerzahl").
  • VK Südbayern, 08.02.2024 - 3194.Z3-3_01-23-64

    Genehmigung fehlt: Zuschlag unwirksam!

    Die Vergabestellen trifft insoweit die Verpflichtung, die Vergabeunterlagen klar und eindeutig zu formulieren und Widersprüchlichkeiten zu vermeiden ( OLG München, Beschluss vom 09.03.2020 - Verg 27/19 m. w. N.).
  • VK Südbayern, 20.01.2025 - 3194.Z3.3_01-24

    Leistungen, Vergabeverfahren, Bieter, Vergabekammer, Vergabeunterlagen, …

    Die Vergabestellen trifft insoweit die Verpflichtung, die Vergabeunterlagen klar und eindeutig zu formulieren und Widersprüchlichkeiten zu vermeiden (OLG München, Beschluss vom 09.03.2020 - Verg 27/19 m. w. N.).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG München

Rechtsprechung
   OLG München, 17.01.2020 - Verg 27/19   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2020,17170
OLG München, 17.01.2020 - Verg 27/19 (https://dejure.org/2020,17170)
OLG München, Entscheidung vom 17.01.2020 - Verg 27/19 (https://dejure.org/2020,17170)
OLG München, Entscheidung vom 17. Januar 2020 - Verg 27/19 (https://dejure.org/2020,17170)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2020,17170) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Verfahrensgang

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht OLG München
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht