Rechtsprechung
| BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Schuldhafte Amtspflichtverletzung bei Beurkundung einer Aufhebung eines Erbvertrages bei Anwesenheit nur eines Vertragspartners - Verjährungsfrist für Amtshaftungsansprüche gegen Notare
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- DNotZ 1983, 776 (Ls.)
- VersR 1982, 653
- WM 1982, 615
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (11)
- BGH, 28.09.1959 - III ZR 112/58
Widerruf gemeinschaftlichen Testaments. Notarhaftung
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
"Dritte" im Sinne des § 839 BGB sind nicht nur die bei dem Amtsgeschäft unmittelbar Beteiligten, sondern alle Personen, deren Interesse nach der besonderen Natur des Amtsgeschäfts durch dieses berührt wird und in deren Rechtskreis dadurch eingegriffen werden kann, auch wenn sie durch die Amtsausübung nur mittelbar und unbeabsichtigt betroffen werden (BGHZ 20, 53, 56; 31, 5, 10; RGZ 138, 309, 313).Das sind die Personen, die beim Erbfall entweder als gesetzliche Erben (unmittelbar aufgrund des Widerrufs der letztwilligen Verfügung) oder als testamentarisch Bedachte (aufgrund einer nach dem Widerruf anderweitig getroffenen letztwilligen Verfügung) ein Erbrecht oder einen erbrechtlichen Anspruch haben würden, wenn der Widerruf wirksam wäre (BGHZ 31, 5, 10 [BGH 28.09.1959 - III ZR 112/58]/11).
- BGH, 12.10.1978 - III ZR 162/76
Verjährung eines Amtshaftungsanspruches wegen rechtswidrig erteilter …
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
Für den Verjährungsbeginn ausreichend ist im allgemeinen eine solche Kenntnis, die es dem Verletzten erlaubt, eine hinreichend aussichtsreiche - wenn auch nicht risikolose - und ihm daher zumutbare Feststellungsklage zu erheben (vgl. BGH Urteile vom 20. September 1968, V ZR 50/67, VersR 1968, 1186 und vom 2. Oktober 1978, III ZR 9/77, NJW 1979, 34).Anderenfalls beginnt die Verjährung in dem Zeitpunkt, in dem sich der Geschädigte im Prozeßwege oder auf sonstige Weise hinreichend Klarheit verschaffen konnte, ob und in welcher Höhe ihm ein anderweitiger Ersatzanspruch zustand (vgl. BGH Urteile vom 20. September 1968, V ZR 50/67, VersR 1968, 1186 - für Amtspflichtverletzungen des Grundbuchamts; vom 21. September 1976, VI ZR 69/75, NJW 1977, 198 und vom 12. Oktober 1978, III ZR 162/76, NJW 1979, 34).
- BGH, 20.09.1968 - V ZR 50/67
Beginn der Verjährung des Amtshaftungsanspruchs; Voraussetzungen einer …
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
Für den Verjährungsbeginn ausreichend ist im allgemeinen eine solche Kenntnis, die es dem Verletzten erlaubt, eine hinreichend aussichtsreiche - wenn auch nicht risikolose - und ihm daher zumutbare Feststellungsklage zu erheben (vgl. BGH Urteile vom 20. September 1968, V ZR 50/67, VersR 1968, 1186 und vom 2. Oktober 1978, III ZR 9/77, NJW 1979, 34).Anderenfalls beginnt die Verjährung in dem Zeitpunkt, in dem sich der Geschädigte im Prozeßwege oder auf sonstige Weise hinreichend Klarheit verschaffen konnte, ob und in welcher Höhe ihm ein anderweitiger Ersatzanspruch zustand (vgl. BGH Urteile vom 20. September 1968, V ZR 50/67, VersR 1968, 1186 - für Amtspflichtverletzungen des Grundbuchamts; vom 21. September 1976, VI ZR 69/75, NJW 1977, 198 und vom 12. Oktober 1978, III ZR 162/76, NJW 1979, 34).
- BGH, 02.10.1978 - III ZR 9/77
Allgemeiner enteignungsgleicber Eingriff und spezialgesetzliche Regelung
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
Für den Verjährungsbeginn ausreichend ist im allgemeinen eine solche Kenntnis, die es dem Verletzten erlaubt, eine hinreichend aussichtsreiche - wenn auch nicht risikolose - und ihm daher zumutbare Feststellungsklage zu erheben (vgl. BGH Urteile vom 20. September 1968, V ZR 50/67, VersR 1968, 1186 und vom 2. Oktober 1978, III ZR 9/77, NJW 1979, 34). - BGH, 08.12.1981 - VI ZR 164/80
Haftung des Notars für Schäden wegen Verursachung einer falschen …
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
Im übrigen fällt das Risiko einer auf Beurkundungsfehler zurückzuführenden falschen Gerichtsentscheidung auch unabhängig von einer Wahrscheinlichkeitsprüfung in den Bereich der Schäden, für den der beurkundende Notar einzustehen hat (BGH Urteil vom 8. Dezember 1981 VI ZR 164/80 - Übersehen der Heilungsmöglichkeit nach § 313 Satz 2 BGB). - BGH, 21.09.1976 - VI ZR 69/75
Verjährungsfrist - Ausfall - Leistungsklage - Feststellungsklage - Verjährung
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
Anderenfalls beginnt die Verjährung in dem Zeitpunkt, in dem sich der Geschädigte im Prozeßwege oder auf sonstige Weise hinreichend Klarheit verschaffen konnte, ob und in welcher Höhe ihm ein anderweitiger Ersatzanspruch zustand (vgl. BGH Urteile vom 20. September 1968, V ZR 50/67, VersR 1968, 1186 - für Amtspflichtverletzungen des Grundbuchamts; vom 21. September 1976, VI ZR 69/75, NJW 1977, 198 und vom 12. Oktober 1978, III ZR 162/76, NJW 1979, 34). - BGH, 18.12.1981 - V ZR 220/80
Verzicht auf die Einrede der Verjährung
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
Da der Notar für Fahrlässigkeit nur haftet, wenn der Verletzte nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag, muß sich die Kenntnis des Verletzten auf das Fehlen einer anderweitigen Ersatzmöglichkeit erstrecken (vgl. BGH Urteil vom 29. Oktober 1963, VI ZR 311/62, MDR 1964, 224 = LM BGB § 852 Nr. 20; Senatsurteil vom 18. Dezember 1981, V ZR 220/80). - BGH, 09.02.1956 - III ZR 196/54
Amtspflicht der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
"Dritte" im Sinne des § 839 BGB sind nicht nur die bei dem Amtsgeschäft unmittelbar Beteiligten, sondern alle Personen, deren Interesse nach der besonderen Natur des Amtsgeschäfts durch dieses berührt wird und in deren Rechtskreis dadurch eingegriffen werden kann, auch wenn sie durch die Amtsausübung nur mittelbar und unbeabsichtigt betroffen werden (BGHZ 20, 53, 56; 31, 5, 10; RGZ 138, 309, 313). - BGH, 23.05.1960 - III ZR 66/59
Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich des Fehlens anderweitiger …
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
Als eine solche anderweitige Ersatzmöglichkeit kommen allerdings nicht nur Ersatzansprüche im technischen Sinne, sondern auch Möglichkeiten der Schadloshaltung rein tatsächlicher Art in Frage, z.B. die Ausübung privatrechtlicher Gestaltungsrechte gegenüber Dritten (BGH Urteil vom 23. Mai 1960, III ZR 66/59, VersR 1960, 663, 665). - BGH, 29.10.1963 - VI ZR 311/62
Auszug aus BGH, 26.03.1982 - V ZR 12/81
Da der Notar für Fahrlässigkeit nur haftet, wenn der Verletzte nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag, muß sich die Kenntnis des Verletzten auf das Fehlen einer anderweitigen Ersatzmöglichkeit erstrecken (vgl. BGH Urteil vom 29. Oktober 1963, VI ZR 311/62, MDR 1964, 224 = LM BGB § 852 Nr. 20; Senatsurteil vom 18. Dezember 1981, V ZR 220/80). - RG, 01.11.1932 - III 436/31
1. Unter welchen Umständen gehört zum ordnungsgemäßen Gebrauch eines …
- BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92
Amtshaftung des Notars bei Beurkundung von Grundstückskaufverträgen
b) Die für einen Verjährungsbeginn nötige Kenntnis vom Schaden hat der Geschädigte, der die schädlichen Folgen der unerlaubten Handlung im allgemeinen dergestalt kennt, daß auf ihrer Grundlage eine Schadensersatzklage - sei es auch nur als Feststellungsklage - mit einigermaßen sicherer Aussicht auf Erfolg erhoben werden kann (vgl. BGHZ 48, 181 (183) = NJW 1967, 2199 = LM § 1542 RVO Nr. 54; BGH, NJW 1974, 410 (1045) = LM § 269 BGB Nr. 3 = VersR 1974, 197 (198); BGH, VersR 1980, 846; BGH, WM 1982, 615 (616); BGH, NJW-RR 1987, 916 = LM § 852 BGB Nr. 93 = VersR 1987, 937).Bei bloß fahrlässigen Amtspflichtverletzungen eines Notars beginnt die Verjährungsfrist erst dann, wenn der Verletzte auch davon Kenntnis hat, daß er nicht auf andere Weise Ersatz zu erlangen vermag (BGH, LM § 852 BGB Nr. 20 = WM 1963, 1303 (1304); BGH, NJW 1977, 198 = LM § 852 BGB Nr. 57; BGH, WM 1982, 615 (616); Senat, NJW 1986, 1866 (1867) = LM § 839 (Ff) BGB Nr. 16).
- BGH, 26.11.1987 - IX ZR 162/86
Verjährungsbeginn bei anderweitiger Ersatzmöglichkeit
Für den Verjährungsbeginn ausreichend ist im allgemeinen eine solche Kenntnis, die es dem Verletzten erlaubt, eine hinreichend aussichtsreiche - wenn auch nicht risikolose - und ihm daher zumutbare Feststellungsklage zu erheben (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 48, 181, 183 [BGH 10.07.1967 - III ZR 78/66]; BGH Urt. vom 26. März 1982 - V ZR 12/81, VersR 1982, 653, 654 = WM 1982, 615, 616).Auch die Entscheidungen des V. Zivilsenats, die für den Beginn der Verjährung noch auf die zur Zulässigkeit einer Amtshaftungsklage ergangene frühere Rechtsprechung abstellen (Urteile vom 20. September 1968 - V ZR 50/67, VersR 1968, 1186, 1188; vom 26. März 1982 - V ZR 12/81, VersR 1982, 653, 654 = WM 1982, 615, 616), nötigen nicht zu einer Vorlage der Sache an den Großen Senat nach § 136 GVG.
- BGH, 25.02.1999 - IX ZR 240/98
Begriff der anderweitigen Ersatzmöglichkeit
Hierfür kommen alle Möglichkeiten der Schadloshaltung tatsächlicher und rechtlicher Art in Betracht (BGH, Urt. v. 26. März 1982 - V ZR 12/81, WM 1982, 615).
- BGH, 13.05.1997 - IX ZR 123/96
Schadensersatzanspruch des in Aussicht genommenen Testamentserben gegen den Notar …
Es ist anerkannt, daß den Notar, der ein Testament zugunsten des Dritten beurkunden soll, diesem gegenüber Amtspflichten treffen, bei deren Verletzung er dem Dritten auf Schadensersatz haften kann (vgl. BGHZ 27, 274, 275 [BGH 19.05.1958 - III ZR 21/57]; 31, 5, 10 [BGH 28.09.1959 - III ZR 112/58]; 58, 343, 353 [BGH 02.05.1972 - VI ZR 193/70]; vgl. auch BGH, Urt. v. 26. März 1982 - V ZR 12/81, WM 1982, 615; v. 14. Dezember 1995 - IX ZR 242/95, WM 1996, 548, 550). - BGH, 11.02.1983 - V ZR 300/81
Schadenersatzanspruch gegen einen Notar bei Amtspflichtverletzung - …
Dazu gehören nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes alle Personen, deren Interesse nach der besonderen Natur des Amtsgeschäfts davon berührt wird und in deren Rechtskreis dadurch eingegriffen werden kann, auch wenn sie durch die Amtshandlung nur mittelbar und unbeabsichtigt betroffen werden (BGHZ 31, 5, 10 [BGH 28.09.1959 - III ZR 112/58]; 58, 343, 353 [BGH 02.05.1972 - VI ZR 193/70]; BGH Urteile vom 7. November 1978, VI ZR 171/77, LM BNotO § 37 Nr. 1 = DNotZ 1979, 311 m. Anm. Kanzleiter;… vom 30. Juni 1981 a.a.O. und vom 26. März 1982, V ZR 12/81, WM 1982, 615). - OLG Hamm, 14.10.2003 - 28 U 82/03
Schadensersatz wegen Schlechterfüllung anwaltlicher Vertragspflichten; Verletzung …
des juristischen Begriffs, sondern jede Möglichkeit rechtlicher oder auch tatsächlicher Art der Schadloshaltung etwa eine mögliche zivilrechtliche Anfechtung eines vom Notar unter Verstoß gegen seine Belehrungspflichten beurkundeten Vertrages (vgl. etwa BGH in VersR 1982, 653 ff.) reicht aus, wenn sie demselben Tatsachenkreis entsprungen ist, aus dem sich die Schadenshaftung des Notars ergibt, und begründete Aussicht auf Erfolg bietet (vgl. BGH in NJW 2000 664 [666]; NJW 1996 524 [526];… Arndt-Sandkühler, 5. Aufl., BNotO § 19 Rdn. 161).Dennoch stellt aber diese tatsächliche Möglichkeit der Schadloshaltung, soweit sie Erfolg verspricht, grundsätzlich eine anderweitige Ersatzmöglichkeit iSd. § 19 Abs. 1 S. 2 BNotO dar (…so ausdrücklich Schippel-Haug, 7. Aufl., BNotO. § 19 Rdn. 89;… Haug, Amtshaftung des Notars", Rdn. 199, 185; Senat…, Urt. vom 24.10.1985 28 U 114/85 die eingelegte Revision wurde nicht angenommen;… vgl. auch MünchKomm-Papier, 3. Aufl., BGB § 839 Rdn. 328; siehe auch BGH in VersR 1982, 653 ff.).
- OLG Karlsruhe, 20.12.2019 - 14 U 99/17
Amtshaftung des Urkundsnotars: Kausalitätsnachweis bei formunwirksamer Errichtung …
Es ist allgemein anerkannt, dass der Notar Amtspflichten gegenüber dem geplanten Begünstigten hat (vgl. BGH…, Urteil vom 19.05.1958 - III ZR 21/57, BGHZ 27, 274, Rn. 11; BGH, Urteil vom 28.09.1959 - III ZR 112/58, BGHZ 31, 5; BGH, Urteil vom 26.03.1982 - V ZR 12/81, WM 1982, 615; BGH, Urteil vom 14.12.1995 - IX ZR 242/94, WM 1996, 548; BGH…, Urteil vom 13.05.1997 - IX ZR 123/96, NJW 1997, 2327, Rn. 8). - BGH, 10.06.1983 - V ZR 4/82
Schadensersatzanspruch einer Bank wegen Amtspflichtverletzung eines Notars - …
Die für den Beginn der Verjährungsfrist nötige Kenntnis im Sinne des § 852 BGB hat der Geschädigte erst, wenn er weiß, daß er mit einigermaßen sicherer Aussicht auf Erfolg eine Schadensersatzklage oder jedenfalls Feststellungsklage erheben kann (BGHZ 6, 195, 201/202; BGH Urteile vom 19. Februar 1963, VI ZR 85/62, LM BGB § 852 Nr. 17 = NJW 1963, 1103, 1104 [BGH 01.02.1963 - VI ZR 271/61]; vom 21. September 1976, VI ZR 69/75, NJW 1977, 198, 199 und vom 26. März 1982, V ZR 12/81, WM 1982, 615). - AG Lahr, 07.09.1998 - 2 C 171/98
Umwandlung eines Wohnrechts in Geldanspruch
Hierfür kommen alle Möglichkeiten der Schadloshaltung tatsächlicher und rechtlicher Art in Betracht (BGH WM 1982, 615 = DNotZ 1983, 776 ). - OLG Bamberg, 30.03.1998 - 4 U 165/96
Schadensersatz aus Amtspflichtverletzung aus Notartätigkeit
Für den testamentarischen Erben und Vermächtnisnehmer ist dies von der höchstrichterlichen Rechtsprechung bereits wiederholt entschieden worden (vgl. BGH BNotZ 74, 296; WM 82, 615; BNotZ 88, 372). - OLG Hamm, 04.11.1980 - 28 U 10/80
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Rechtsprechung
| BGH, 25.03.1982 - VII ZB 2/82 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsbegründungsfrist - Organisationsverschulden der Rechtsanwältin - Löschung von im Fristenkalender vermerkten Rechtsmittelfristen oder Rechtsmittelbegründungsfristen vor Absendung eines ...
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- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- VersR 1982, 653
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (4)
- BGH, 28.02.1980 - III ZB 2/80
Einlegung eines Rechtsmittels einer Gemeinde gegen ein Urteil auf Leistung einer …
Auszug aus BGH, 25.03.1982 - VII ZB 2/82
Eine im Fristenkalender vermerkte Rechtsmittel- oder Rechtsmittelbegründungsfrist darf nicht gelöscht werden, bevor das zur Fristwahrung bestimmte Schriftstück tatsächlich abgesandt oder zumindest postfertig gemacht worden ist (BGH, Beschl. v. 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 = VersR 1980, 554 mit Nachw.). - BGH, 26.06.1980 - VII ZB 9/80
Schuldhafter Organisationsmangel bei fehlender Dokumentation des Postabgangs …
Auszug aus BGH, 25.03.1982 - VII ZB 2/82
Anderenfalls trifft den Anwalt ein eigenes, seiner Partei zuzurechnendes Organisationsverschulden (Senatsbeschlüsse vom 26. Juni 1980 - VII ZB 9/80 = VersR 1980, 871, 872; 18. Dezember 1980 - VII ZB 23/80 = VersR 1981, 282, 283; 29. Januar 1981 = VII ZB 26/80 = VersR 1981, 463, 464). - BGH, 29.01.1981 - VII ZB 26/80
Antrag auf Gewährung einer Wiedereinsetzung in den voherigen Stand durch …
Auszug aus BGH, 25.03.1982 - VII ZB 2/82
Anderenfalls trifft den Anwalt ein eigenes, seiner Partei zuzurechnendes Organisationsverschulden (Senatsbeschlüsse vom 26. Juni 1980 - VII ZB 9/80 = VersR 1980, 871, 872; 18. Dezember 1980 - VII ZB 23/80 = VersR 1981, 282, 283; 29. Januar 1981 = VII ZB 26/80 = VersR 1981, 463, 464). - BGH, 18.12.1980 - VII ZB 23/80
Wiedereinsetzung - Organisationspflicht - Pflichten des Anwalts - Fristwahrende …
Auszug aus BGH, 25.03.1982 - VII ZB 2/82
Anderenfalls trifft den Anwalt ein eigenes, seiner Partei zuzurechnendes Organisationsverschulden (Senatsbeschlüsse vom 26. Juni 1980 - VII ZB 9/80 = VersR 1980, 871, 872; 18. Dezember 1980 - VII ZB 23/80 = VersR 1981, 282, 283; 29. Januar 1981 = VII ZB 26/80 = VersR 1981, 463, 464).
- BGH, 27.09.1989 - IVb ZB 73/89
Prozessbevollmächtigte - Büropersonal - Eigenmächtiges Ändern von eingetragenen …
Dabei hat das Gericht zutreffend auf den allgemeinen Grundsatz hingewiesen, daß einmal eingetragene Rechtsmitteleinlegungs- und - begründungsfristen nicht gelöscht werden dürfen, bevor sie erledigt sind (BGH Beschluß vom 25. März 1982 - VII ZB 2/82 = VersR 1982, 653; vom 25. Januar 1984 - IVa ZB 11/83 = VersR 1984, 336, 337;… allgemein auch: Beschluß vom 21. Juni 1988 - VI ZB 14/88 = BGHR ZPO § 233 Fristenkontrolle 7). - BGH, 25.01.1984 - IVa ZB 11/83
Berufungsbegründungsfrist - Verlängerung - Fristenkalender - Bewilligung
Nach gefestigter Rechtsprechung muß ein Rechtsanwalt dafür sorgen, daß Promptfristen im Fristenkalender erst dann gelöscht werden, wenn der fristwahrende Schriftsatz hinausgegangen oder postfertig gemacht worden ist (BGH, Beschlüsse vom 21. Dezember 1972 VII ZB 60/72, vom 31. Mai 1976 VII ZB 8/76, vom 4. November 1977 V ZB 12/77, vom 16. März 1982 IVa ZB 5/83 und vom 25. März 1982 VII ZB 2/82 - VersR 1971, 446; 1976, 962; 1978, 92; 1983, 541; 1982, 653). - BGH, 05.07.1990 - IX ZB 58/90
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Ausgangskontrolle bei fristwahrenden …
Dazu zählen unter anderem generelle Vorkehrungen dagegen, daß eine im Fristenkalender vermerkte Rechtsmittelfrist gelöscht wird, bevor das zur Fristwahrung bestimmte Schriftstück tatsächlich abgesandt oder zumindest absendebereit (d.h. mit Unterschrift und gegebenenfalls Umschlag sowie Frankierung versehen) gemacht worden ist (BGH, Beschl. v. 25. Juni 1980 - VIII ZB 20/80, VersR 1980, 973; Beschl. v. 25. März 1982 - VII ZB 2/82, VersR 1982, 653; Beschl. v. 20. November 1984 - VI ZB 19/84, VersR 1985, 145 f; Beschl. v. 27. November 1985 - IVb ZB 102/85, VersR 1986, 365; Beschl. v. 19. Juni 1986 - X ZB 5/86, VersR 1986, 1205).
- BGH, 20.11.1984 - VI ZB 19/84
Gewährung einer Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Verschulden des …
Mag es sich bei der Berufungsbegründung nach ihrem Umfang und wegen der Anweisung, daß sie nicht mit der üblichen Gerichtspost durch einen Boten zum Gericht gebracht, sondern mit der Bundespost abgesandt werden sollte, in dem nach dem Vorbringen der Beklagten kleineren Bürobetrieb ihres Prozeßbevollmächtigten auch um eine aus dem üblichen Rahmen fallende Sendung gehandelt haben, so bot das allein doch keine sichere Grundlage dafür, daß die Auskunft von Frau S. richtig war (vgl. auch BGH, Beschluß vom 25. März 1982 - VII ZB 2/82 - VersR 1982, 653). - BGH, 22.10.1986 - IVb ZB 89/86
Zurechenbares Verschulden des Rechtsanwalts hinsichtlich einer …
Da für die Ausgangskontrolle in jedem Anwaltsbüro ein Fristenkalender unabdingbar ist, muß der Rechtsanwalt sicherstellen, daß die im Kalender vermerkten Fristen erst gestrichen werden, wenn die fristwahrende Maßnahme durchgeführt der Schriftsatz also gefertigt und abgesandt oder zumindest postfertig gemacht worden ist (vgl. Senatsbeschlüsse vom 26. Oktober 1983 - IVb ZB 107/83; vom 6. Februar 1985 - IVb ZB 141/84, jeweils m.w.N.; BGH Beschlüsse vom 25. März 1982 - VII ZB 2/83 = VersR 1982, 653; vom 22. März 1983 - VI ZB 1/83 = VersR 1983, 589). - BGH, 16.03.1983 - IVa ZB 5/83
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen krankheitsbedingter …
Trotzdem wird in der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nach wie vor betont, daß die notierte Endfrist für die Einlegung oder Begründung eines Rechtsmittels im Fristenkalender nicht gelöscht werden darf, bevor der (zur Beförderung mit der Post bestimmte) Schriftsatz wirklich abgesandt oder wenigstens postfertig gemacht (und ausreichend frankiert) worden ist (z.B. BGH, Beschluß vom 25.3.1982 - VII ZB 2/82 = VersR 1982, 653). - BGH, 06.02.1985 - IVb ZB 141/84
Zurechnung des Verschuldens des Prozessbevollmächtigten bei Fristversäumung - …
Da für die Ausgangskontrolle in jedem Anwaltsbüro ein Fristenkalender unabdingbar ist, muß der Anwalt sicherstellen, daß die in ihm eingetragenen Sachen nicht vorzeitig gelöscht werden; ein Kalendereintrag kann den genannten Sicherungszweck nur erfüllen, wenn er nicht schon zu einem Zeitpunkt gestrichen wird, in dem noch nicht feststeht, ob die fristgebundene Handlung tatsächlich erfolgt (vgl. zu alledem BGH Beschlüsse vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 - VersR 1980, 554, vom 25. März 1982 - VII ZB 2/82 - VersR 1982, 653 - und vom 22. März 1983 - VI ZB 1/83 - VersR 1983, 589, jeweils m.w.N.). - BGH, 21.04.1983 - I ZB 2/83
Voraussetzungen eines erfolgreichen Antrags auf Wiedereinsetzung in den vorigen …
Da diese Form der Ausgangskontrolle den bisherigen Anforderungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung genügt (vgl. BGH VersR 1972, 646, 647; 1980, 554, 555; 1982, 653)und der vorgetragene Sachverhalt im übrigen, nämlich soweit es um die Art und Weise der Ablieferung des Schriftsatzes beim Amtsgericht Charlottenburg geht, völlig demjenigen gleicht, der Gegenstand des Urteils des Bundesgerichtshofs in VersR 1973, 80 war und dort (S. 82) als ausreichend für die Wiedereinsetzung erachtet worden ist, fehlt es an einem der Partei nach § 85 Abs. 2 ZPO zurechenbaren Verschulden ihres Prozeßbevollmächtigten, sofern dessen Darstellung zutrifft. - BGH, 15.12.1982 - IVb ZB 173/82
Zurechnung des Verschuldens der Versäumung einer Rechtsmittelfrist durch die …
Eine derartige Kontrolle erfolgt üblicherweise dadurch, daß eine im Fristenkalender vermerkte Frist erst gestrichen wird, wenn die fragliche Maßnahme durchgeführt worden ist, also das fristwahrende Schriftstück gefertigt und abgesandt oder zumindest postfertig gemacht worden ist oder - wie im vorliegenden Fall erforderlich - der Berufungsanwalt beauftragt worden ist und den Auftrag angenommen hat (vgl. die Beschlüsse des BGH vom 9. November 1977 - VIII ZB 28/77 - VersR 1978, 92, 93 -, vom 28. Februar 1980 - III ZB 2/80 - VersR 1980, 554 - und vor allem vom 29. Januar 1981 - VII ZB 26/80 - VersR 1981, 463, 464, jeweils m.w.N.; vgl. ferner Beschluß v. 25. März 1982 VII ZB 2/82 - VersR 1982, 653). - BGH, 05.02.1986 - IVb ZB 114/85
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Berufungsbegründungsfrist …
Solange die Verlängerung der Frist nicht gesichert war, mußte spätestens auf diesen Tag eine genaue Frist zur Wiedervorlage der Akten im Fristenkalender notiert sein, und diese durfte nicht gelöscht werden, bevor die fristgebundene Handlung tatsächlich erfolgt, das erforderliche Schreiben also gefertigt und zumindest postfertig gemacht war (vgl. BGH Beschluß vom 25. März 1982 - VII ZB 2/82 = VersR 1982, 653 m.N.; Senatsbeschlüsse vom 22. Februar 1985 - IVb ZB 7/85 und vom 15. Dezember 1982 - IVb ZB 179/82 = VersR 1983, 270). - BGH, 26.10.1983 - IVb ZB 107/83
Mitursächlichkeit des Veschuldens eines Prozessbevollmächtigten für das Versäumen …
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