Rechtsprechung
| BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85 |
Volltextveröffentlichungen (7)
- verkehrslexikon.de
Verpflichtet sich der Rechtsanwalt zur Rückzahlung eines Teils der vereinbarten Vergütung, falls ein bestimmter Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit nicht eintritt (hier: Herabsetzung der Steuerschuld um einen bestimmten Betrag), so ist dies als unzulässige ...
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Gebührenanspruch für die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten - Bemessung der Höhe der Vergütung eines Rechtsanwalts - Miteinbeziehung von Honorarvereinbarungen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Begriff des Erfolgshonorars
- rechtsportal.de
BRAGO §§ 1 ,3; BRAO § 43
- ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
Papierfundstellen
- NJW 1987, 3203
- MDR 1987, 825
- NStZ 1987, 463
- VersR 1987, 1013
- BB 1987, 1064
- AnwBl 1987, 489
Wird zitiert von ... (72) Zitiert selbst (10)
- BGH, 19.06.1980 - III ZR 91/79
Sittenwidrigkeit einer Vereinbarung zwischen Rechtsanwalt und Mandant - Verzicht …
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Es bedarf deshalb keiner Entscheidung, ob das Angebot des Klägers gegen die anwaltlichen Standesrichtlinien verstößt, nach denen es dem Rechtsanwalt grundsätzlich versagt und nur unter besonderen Umständen gestattet ist, geringere als die in der BRAGO vorgesehenen Gebühren und Auslagen zu vereinbaren oder zu fordern (vgl. § 51 der Standesrichtlinien sowie Senatsurteil vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407).Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].
Zwar ist es dem Rechtsanwalt trotz des in § 51 der Standesrichtlinien enthaltenen Verbots, geringere als die gesetzlichen Gebühren zu verlangen, in begründeten Ausnahmefällen nicht verwehrt, insbesondere bei Bedürftigkeit des Mandanten nachträglich auf seine gesetzlichen Gebühren ganz oder teilweise zu verzichten (vgl. § 51 Abs. 3 der Standesrichtlinien sowie BGHZ 39, 142, 147 [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61] und Senatsurteil v. 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407).
- BGH, 28.02.1963 - VII ZR 167/61
Erfolgshonorar des Rechtsanwalts
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].Zwar ist es dem Rechtsanwalt trotz des in § 51 der Standesrichtlinien enthaltenen Verbots, geringere als die gesetzlichen Gebühren zu verlangen, in begründeten Ausnahmefällen nicht verwehrt, insbesondere bei Bedürftigkeit des Mandanten nachträglich auf seine gesetzlichen Gebühren ganz oder teilweise zu verzichten (vgl. § 51 Abs. 3 der Standesrichtlinien sowie BGHZ 39, 142, 147 [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61] und Senatsurteil v. 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407).
- BGH, 15.12.1980 - AnwSt (R) 13/80
Wirksamkeit von Erfolgshonoraren in numerus clausus-Fällen
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].Daß die Parteien dabei die Höhe des Honorars gewissermaßen gestaffelt haben, nämlich je nach der erreichten Steuerminderung auf 40.000,- DM oder 25.000,- DM, hindert die Annahme einer unzulässigen Erfolgshonorarvereinbarung nicht (vgl. BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].
- BGH, 13.03.1986 - III ZR 114/84
Vereinbarung eines Gesamthonorars für Rechtsanwalts- und Notartätigkeit
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Es kann jedenfalls nicht angenommen werden, daß es dem Parteiwillen entsprach (vgl. § 139 BGB und dazu Senatsurteil v. 13. März 1986 - III ZR 114/84 = BGHWarn 1986 Nr. 82 = NJW 1986, 2576, 2577 [BGH 13.03.1986 - III ZR 114/84] m. w. Nachw.), den aufgrund der ursprünglichen Vereinbarung bereits begründeten vertraglichen Honoraranspruch des Klägers bei Nichtigkeit der Vereinbarung vom 13. Dezember 1978 nicht aufrechtzuerhalten, sondern den Kläger, wie es das Landgericht angenommen hat, auf die gesetzlichen Gebührenansprüche zu verweisen. - BGH, 10.07.1961 - VIII ZR 64/60
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Denkbar ist vielmehr auch, daß die Gegenforderung in erster Linie (hilfs-)aufrechnungsweise und im übrigen, für den Fall ihres Nicht-Verbrauchs durch die Aufrechnung, im Wege der Eventualwiderklage geltend gemacht wird (vgl. BGH Urt. v. 10. Juli 1961 - VIII ZR 64/60 = BGHWarn 1961 Nr. 173 = NJW 1961, 1862 LS;… Zöller/Stephan ZPO 15. Aufl. § 145 Rdn. 18). - BGH, 15.12.1960 - VII ZR 141/59
Berufspflichten des Rechtsbeistands
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80]. - BGH, 05.04.1976 - III ZR 79/74
Klage auf Vergütung der Tätigkeit als Rechtsanwalt - Abgrenzung zwischen …
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80]. - BGH, 09.01.1969 - VII ZR 133/66
Unzulässigkeit einer Streitanteilsvereinbarung
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80]. - BGH, 30.01.1979 - VI ZR 45/78
Willenserklärung - Revision - Auslegung - Verjährung - Feststellung - …
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Das Revisionsgericht kann diese Frage frei nachprüfen, da es um die Auslegung prozessualer Willenserklärungen geht (vgl. BGH Urt. v. 30. Januar 1979 - VI ZR 45/78 = VersR 1979, 373). - OLG Hamburg, 17.08.1978 - 8 W 222/78
Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
Der Rechtsanwalt kann irrtümlich nicht geltend gemachte Gebühren und Auslagen grundsätzlich nachfordern (…vgl. Hartmann Kostengesetze 21. Aufl. BRAGO § 18 Anm. 3; KG JurBüro 1971, 1029 f.; OLG Hamburg MDR 1979, 235).
- BGH, 04.12.2015 - V ZR 142/14
Anfechtbarkeit eines Wohnungseigentumskaufvertrages: Auswirkungen einer …
Rn. 24 (1) Da es im Recht der Schuldverhältnisse keinen einseitigen Verzicht auf einen Anspruch gibt, setzt das Erlöschen eines Schadensersatzanspruchs das Zustandekommen eines Erlassvertrages i.S.d. § 397 Abs. 1 BGB voraus (vgl. BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, NJW 1987, 3203; siehe auch Senat…, Urteil vom 8. Mai 2015 - V ZR 56/14, NJW 2015, 2872, Rn. 10).Rn. 28 (2) Liegt ein entsprechendes Erlassangebot des Bestätigenden vor, bedarf es zur Wirksamkeit des Erlassvertrages zusätzlich der Annahme der Erklärung durch den anderen Teil (vgl. BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, NJW 1987, 3203;… Bamberger/Roth/Wendtland, BGB, 3. Aufl., § 144 Rn. 9;… Staudinger/Roth, BGB [2010], § 144 Rn. 16, Soergel/Hefermehl, BGB, 13. Aufl. § 144 Rn. 32;… NK-BGB/Feuerborn, 2. Aufl. § 144 Rn. 13;… BeckOGK/Beurskens, Stand: 01.09.2015, § 144 Rn. 53).
- BAG, 13.12.2007 - 6 AZR 145/07
Wartezeitkündigung - Form - Kündigungsverzicht
Erforderlich hierfür ist vielmehr gemäß § 397 BGB der Abschluss eines Erlassvertrags, der auch formlos erfolgen kann (BGH 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85 - NJW 1987, 3203, zu II 1 b der Gründe). - BGH, 30.07.2026 - 2 StR 51/25
Rechtsanwältin zu 5 1/2 Jahren Gefängnis und lebenslangem Berufsverbot verurteilt …
Es hätte sich von den für die Höhe der Gegenstandswerte maßgeblichen Einkünften, Einnahmen und Werbungskosten der Geschädigten (vgl. § 24 Abs. 1 Nr. 1, § 27 Abs. 1 StBVV) selbst überzeugen müssen, zumal die Angeklagte an einen in ihren Kostennoten fehlerhaft angesetzten Gegenstandswert nicht gebunden war (vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 24. Juni 2008 - I-24 U 204/07, AnwBl 2008, 718, 719;… HK-RVG/Mayer, 9. Aufl. § 10 Rn. 38; vgl. allgemein zur fehlenden Bindung einer anwaltlichen Kostenrechnung bereits BGH, Urteile vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, BGHR BRAGO § 18 Abs. 1 Satz 1 Nachforderung 1, und vom 24. November 1994 - IX ZR 222/93, NJW-RR 1995, 758, 759 f.; anders bei der Ausübung des Ermessens zur Bestimmung einer Rahmengebühr, vgl. dazu etwa BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, BGHR BRAGO § 12 Abs. 1 Satz 1 Bindungswirkung 1).
- BGH, 29.10.2020 - IX ZR 264/19
Keine gesonderte Geschäftsgebühr für eine außergerichtliche Tätigkeit bei …
Die Leistungsbestimmung kann nicht mehr geändert oder widerrufen werden; sie ist auch für den Rechtsanwalt als Bestimmenden bindend, wenn er sich nicht - wie vorliegend nicht - eine Erhöhung ausdrücklich vorbehalten hat, er über die Bemessungsgrundlage getäuscht oder einen gesetzlichen Gebührentatbestand übersehen hat (BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, NJW 1987, 3203; vgl. auch BGH…, Urteil vom 4. Juli 2013 - IX ZR 306/12, NJW 2013, 3102 Rn. 13;… Gerold/Schmidt/Mayer, aaO;… Jungbauer, Das familienrechtliche Mandat - Abrechnung in Familiensachen, 4. Aufl., § 1 Rn. 81). - BGH, 23.02.1995 - IX ZR 29/94
Höhe der Gebühren und Pauschalhonorare in Beitreibungssachen
Die erwähnten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts könnten allenfalls insoweit Anlaß zur Überprüfung dieser Rechtsprechung geben, als mit Rücksicht auf die Richtlinien eine Sittenwidrigkeit von Honorarvereinbarungen bejaht wurde (…vgl. etwa BGH, Urt. v. 19. Juni 1980 aaO.; v. 4. Dezember 1986 - III ZR 150/85, NJW 1987, 3203, 3204) [BGH 04.12.1986 - III ZR 51/85], wenn darin ein unzulässiger Eingriff in die Berufsfreiheit der Rechtsanwälte liegen sollte. - BGH, 23.04.2009 - IX ZR 167/07
Zulässigkeit der Vereinbarung der Zahlung einer "Vergleichsgebühr für den Fall …
Danach stellt jede Vereinbarung, durch die das Entstehen oder die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine unwirksame Erfolgshonorarvereinbarung dar (vgl. BGHZ 34, 64, 71; 39, 142, 145; 51, 290, 293 f; BGH, Urt. v. 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, NJW 1987, 3203, 3204; v. 29. April 2003 - IX ZR 138/02, WM 2003, 1631, 1633 f; v. 23. Oktober 2003 - IX ZR 270/02, WM 2004, 478, 479; v. 18. März 2004 - IX ZR 177/03, WM 2004, 981, 983). - BGH, 09.03.2017 - IX ZR 177/15
Insolvenzverfahren: Vorbehaltlose Anmeldung einer Forderung zur Tabelle durch …
Erforderlich ist vielmehr der Abschluss eines Erlassvertrages (BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, NJW 1987, 3203 unter II.1.b). - BGH, 17.12.2025 - VIII ZR 56/25
Keine Anwendung der Regelungen über die Miethöhe bei Mietbeginn in Gebieten mit …
Rn. 33 Das Berufungsgericht hat bereits im Ausgangspunkt verkannt, dass auf schuldrechtliche Forderungen nicht einseitig, sondern nur durch Vertrag (§ 397 BGB) verzichtet werden kann (…vgl. BGH, Urteile vom 4. Dezember 2015 - V ZR 142/14, NZM 2016, 582 Rn. 24; vom 7. März 2002 - IX ZR 293/00, NJW 2002, 1788 unter III 2 a; vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, NJW 1987, 3203 unter II 1 b; vom 20. Mai 1958 - VIII ZR 329/56, NJW 1958, 1231 unter I 2). - OLG Frankfurt, 07.02.2020 - 27 U 1/16
Zur anwaltlichen Abrechnung in Familiensachen und Bestimmung des Gegenstandswerts …
- BGH, 04.07.2013 - IX ZR 306/12
Gebührenfestsetzung gegen eigenen Mandanten: Teilerlass von Rechtsanwaltskosten …
Macht der Rechtsanwalt von seinem Leistungsbestimmungsrecht durch Erklärung gegenüber dem Mandanten (§ 315 Abs. 2 BGB) Gebrauch, ist er an die von ihm getroffene Bemessung der Gebühr gebunden (BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, NJW 1987, 3203;… Gerold/Schmidt/Mayer, RVG, 20. Aufl., § 14 Rn. 4;… Jungbauer in Bischof/Jungbauer/Bräuer/Curkovic/Mathias/Uher, RVG, 5. Aufl., § 14 Rn. 118;… Lutje/von Seltmann, Beck OK RVG, § 11 Rn. 116;… Burhoff, RVG Straf- und Bußgeldsachen, 3. Aufl., Rn. 1096). - BGH, 31.10.1991 - IX ZR 303/90
Anspruch des unentgeltlich für den Mandanten tätigen Rechtsanwalts; Zahlung einer …
- OLG Köln, 12.10.2009 - 5 U 59/09
Bindung des Rechtsanwalts an die Ausübung des Ermessens hinsichtlich des …
- BGH, 05.11.1992 - VII ZR 52/91
Treuwidriges Verhalten bei Nachforderung zur Schlußrechnung eines Architekten
- BGH, 18.03.2004 - IX ZR 177/03
Kenntnis von der Abtretung bei Streit über deren Wirksamkeit; Begriff des …
- BGH, 24.11.1994 - IX ZR 222/93
Gebührenrechtlicher Wert der Änderung eines Gesellschaftsvertrages und einer …
- OLG Düsseldorf, 14.10.2003 - 24 U 79/03
Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts - Honorarvereinbarung unterhalb gesetzlicher …
- VG Stuttgart, 27.07.2017 - 10 K 2902/16
Insolvenz und Aufrechnung mit Gewerbesteuerschulden
- BGH, 06.07.1995 - IX ZR 132/94
Weiterbetreiben des Prozesses
- OLG Hamm, 13.09.2007 - 28 U 33/05
Rechtsfolgen eines Verstoßes gegen das Verbot der Wahrnehmung widerstreitender …
- OLG Karlsruhe, 14.11.2017 - 8 U 87/15
Gewerberaummiete: Jahrelange Nichtgeltendmachung von vertraglich vereinbarten …
- OLG Düsseldorf, 03.05.2002 - 23 U 152/01
Steuerberaterhonorar und Steuerberaterhaftung- Pauschalvereinbarung - …
- BGH, 29.04.2003 - IX ZR 138/02
Zulässigkeit eines an die Höhe des Erbteils geknüpften Honorars
- LSG Thüringen, 25.03.2015 - L 6 SF 163/15
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Gebührenfestsetzung bei …
- BGH, 05.11.1992 - VII ZR 50/92
Schutzwürdiges Vertrauen des Auftraggebers in die Richtigkeit der Schlußrechnung …
- BSG, 08.10.1998 - B 12 KR 19/97 R
Verzicht - Sozialleistung - Beitragszuschuß - private Krankenversicherung - …
- BGH, 22.03.1990 - IX ZR 117/88
Tätigkeit des beurkundenden Notars als Makler
- OLG Düsseldorf, 13.05.2014 - 24 U 180/13
Rechtsschutzbedürfnis für die Klage eines Mieters auf Feststellung des …
- OLG Koblenz, 21.11.2002 - 5 U 1035/02
Erlassfalle: Scheck-Teilzahlung auf eine titulierte Forderung mit einem …
- OLG Naumburg, 14.04.2010 - 2 Ws 52/10
Pflichtverteidigung: Voraussetzungen für einen Verteidigerwechsel
- OLG Hamm, 25.01.2007 - 15 W 311/06
Vergütung und Aufwendungsersatz eines zum Berufsbetreuer bestellten Rechtsanwalts
- OLG Düsseldorf, 26.09.2006 - 24 U 185/05
Zum Rückzahlungsanspruch gegen Rechtsanwalt bei unzulässiger Vereinbarung eines …
- BGH, 13.06.1996 - III ZR 113/95
Zulässigkeit eines Erfolgshonorars für einen zum Abwickler einer …
- LAG Nürnberg, 29.08.2006 - 7 Sa 676/05
Vorsorgliche Urlaubserteilung bei Ausspruch einer außerordentlichen Kündigung
- LSG Thüringen, 30.05.2013 - L 6 SF 293/13
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Beschwerdeverfahren im …
- OLG Dresden, 06.03.2009 - 20 U 928/08
Gemeinsame Veranlagung; Eheleute; Verlusstvortrag
- LG Düsseldorf, 07.11.2024 - 25 OH 15/23
- OLG Düsseldorf, 16.06.2009 - 24 U 169/08
Befugnis des Rechtsanwalts zur Aufrechnung mit Honoraransprüchen gegen den …
- OLG Brandenburg, 18.03.2008 - 6 U 86/07
Rechtsanwaltsgebühr: Bindung an die Bestimmung der Rahmengebühr und des …
- ArbG Düsseldorf, 14.09.2017 - 7 Ca 6921/16
Rückforderung von Steuernachzahlungen gegen ehemalige Mitarbeiter im …
- OLG München, 11.01.2016 - 34 Wx 333/15
Grundbucheinsicht des Wohnungseigentümers
- SG Berlin, 01.12.2010 - S 180 SF 2119/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Verbindlichkeit der …
- BGH, 17.01.1991 - III ZR 80/89
Rüge der Verletzung der Vorschriften über die Parteiöffentlichkeit der …
- OLG Zweibrücken, 24.05.2007 - 4 U 104/06
Neue Verjährungsfrist bei Hemmung oder Unterbrechung des Ablaufs der …
- KG, 05.11.2012 - 8 U 171/11
Wegfall der Geschäftsgrundlage: Verschärfung von Bankkonditionen für eine …
- OLG Hamm, 13.06.2008 - 11 W 59/08
Anspruch auf Entschädigung wegen menschenunwürdiger Haftbedingungen
- LSG Hamburg, 03.12.2014 - L 5 KA 16/12
- KG, 23.01.2012 - 8 U 83/11
Stillschweigende Mietreduzierung: Schweigen ist kein Einverständnis!
- LSG Hessen, 28.09.2011 - L 2 SF 185/10
Bindung des Rechtsanwalts an sein bei der Bestimmung der angefallenen Gebühr …
- OLG Hamm, 13.06.2008 - 11 W 87/07
Anspruch auf Schadensersatz wegen Amtspflichtverletzung durch menschenunwürdige …
- BGH, 23.02.1995 - IX ZR 42/94
Anspruch einer GmbH gegen einen Rechtsanwalt auf Auszahlung in ihrem Namen …
- SG Fulda, 08.07.2013 - S 4 SF 104/12
Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtsanwaltsvergütung - Beteiligtenwechsel durch …
- OLG Köln, 03.09.1997 - 17 U 31/97
Sittenwidrigkeit einer Honorarvereinbarung des Anwalts
- KG, 05.11.2015 - 1 ARs 8/14
Kostenfestsetzung im Strafverfahren nach Freispruch: Bewilligung von …
- VG Münster, 27.02.2018 - 1 K 2023/16
Bestimmung der Höhe eines Landeszuschusses für die Jahre 2011-2013 für eine …
- OLG Frankfurt, 26.03.2015 - 15 U 256/13
- OLG Hamm, 18.08.2006 - 15 W 311/06
Festsetzung von Aufwendungsersatz für einen Ergänzungsbetreuer; Abrechnung nach …
- OLG Düsseldorf, 26.06.1998 - 22 U 207/97
Auslegung eines BGB -Bauvertrags
- BFH, 25.01.1989 - I R 13/85
Verzicht - Wille des Forderungsinhabers - Forderungsverzichtserklärung - Bilanz - …
- OLG Düsseldorf, 24.11.2009 - 23 U 104/09
Wirksamkeit eines Prozessfinanzierungsvertrages; Geltendmachung der …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 25.03.2009 - L 1 KR 59/08
- OLG Koblenz, 31.08.2023 - 1 U 1870/22
Anspruch auf Zahlung des Rechtsanwaltshonorars aufgrund erbrachter Leistungen in …
- OLG Stuttgart, 14.01.1999 - 16 UF 135/98
Kürzung des Betreuungsunterhalts bei Herbeiführung einer Schwangerschaft durch …
- LG Magdeburg, 11.08.2015 - 31 O 217/09
Werkvertragsrecht: Vergütungsansprüche aus Architektenvertrag; Wirksamkeit einer …
- OLG Köln, 25.06.1997 - 17 U 31/97
Erstreckung der Hemmung der Rechtskraft auf das Urteil insgesamt ; Rücknahme der …
- VG Münster, 27.02.2018 - 1 K 3237/17
Bestimmung der Höhe eines Landeszuschusses des Jahres 2014 für eine Private …
- KG, 25.07.2011 - 1 ARs 48/09
Strafverteidigerkosten nach Teilfreispruch: Unzulässigkeit des Antrags auf …
- LAG München, 17.05.2002 - 9 Sa 854/01
Rechtmäßigkeit einer einseitigen Kürzung einer Qualifikationszulage durch den …
- FG Thüringen, 31.01.2001 - III 32/00
Kein Verzicht eines Kindes auf eigene Einkünfte oder Bezüge i.S.d. § 32 Abs. 4 …
- LAG Hessen, 04.09.1992 - 9 Sa 868/91
Anwendung des Berufsbildungsgesetzes; Zahlung einer Ausbildungsvergütung ; …
- LG Potsdam, 10.07.2002 - 52 O 18/01
Verpflichtung eines atypisch stillen Gesellschafters zur vollständigen Erbringung …
- BGH, 24.09.1996 - IX ZR 274/95
Verzicht auf den anwaltlichen Gebührenanspruch - Tätigkeit eines Anwalts als …
- VG Meiningen, 06.03.2019 - 1 K 297/16
Zur Klageart bei Klage auf Erstattung von Kosten eines Widerspruchs sowie der …
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Rechtsprechung
| BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87 |
Volltextveröffentlichungen (4)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsfrist - Verschulden eines erstinstanzlichen Prozessbevollmächtigten - Übersendung einer Urteilsausfertigung - Pflicht des erstinstanzlichen Prozessbevollmächtigten zur Information des ...
- ibr-online
- juris (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- VersR 1987, 1013
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (5)
- BGH, 07.11.1979 - IV ZB 144/79
Verschulden des erstinstanzlichen Prozessbevollmächtigten an der Versäumung der …
Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
Der Fall liegt allerdings anders als z.B. in den Beschlüssen des Bundesgerichtshofes vom 7. November 1979 - IV ZB 144/79 (VersR 1980, 193) und 18. Dezember 1985 (…a.a.O.), weil dort die übersandte Urteilsausfertigung mit einem nach dem Zustellungsdatum liegenden Eingangsstempel versehen war.Besondere Aufmerksamkeit war gerade wegen der vom Kläger geltend gemachten Praxis geboten, daß dem Prozeßbevollmächtigten zu zwei verschiedenen Zeitpunkten eine Urteilsausfertigung zugeht und mit dem Eingangsstempel versehen wird (dem BGH-Beschluß vom 7. November 1979 a.a.O. lag ersichtlich eine ähnliche Praxis zugrunde).
- BGH, 18.12.1985 - I ZR 171/85
Anforderungen an die Sorgfaltspflicht der Prozeßbevollmächtigten bei Überprüfung …
Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
Der Eingangsstempel auf einer Urteilsausfertigung besagt für den Zeitpunkt der Zustellung nichts, weil das Datum des auf einer Urteilsausfertigung im Anwaltsbüro angebrachten Eingangsstempels nicht mit dem Datum übereinzustimmen braucht, unter dem der Anwalt das Empfangsbekenntnis nach § 212 a ZPO unterzeichnet (vgl. BGH, Beschluß vom 25. Oktober 1979 - III ZB 30/79, VersR 1980, 278; vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85, VersR 1986, 468, 469).Der Fall liegt allerdings anders als z.B. in den Beschlüssen des Bundesgerichtshofes vom 7. November 1979 - IV ZB 144/79 (VersR 1980, 193) und 18. Dezember 1985 (a.a.O.), weil dort die übersandte Urteilsausfertigung mit einem nach dem Zustellungsdatum liegenden Eingangsstempel versehen war.
- BGH, 17.04.1985 - IVb ZB 136/84
Prüfungspflicht des erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten bei Erteilung des …
Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
Der erstinstanzliche Prozeßbevollmächtigte ist im Rahmen des ihm erteilten Mandats verpflichtet, dafür zu sorgen, daß der zweitinstanzliche Prozeßbevollmächtigte das Rechtsmittel rechtzeitig einlegen kann (vgl. BGH, Beschluß vom 17. April 1985 - IVb ZB 136/84, VersR 1985, 738, 739 unter 2.).Die fehlende Mitteilung über das Zustellungsdatum, das sich auch nicht aus den Handakten ergab, etwa durch Fotokopie des Empfangsbekenntnisses (vgl. aber BGH, Beschluß vom 17. April 1985 a.a.O. S. 739 unter 2.), provozierte die telefonische Rückfrage.
- BGH, 26.11.1986 - IVb ZB 115/86
Pflichten des erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten bei Erteilung eines …
Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
Diese Pflicht vernachlässigt er nicht nur dann, wenn er einen unrichtigen Zustellungszeitpunkt angibt (vgl. jüngst noch BGH, Beschluß vom 26. November 1986 - IVb ZB 115/86, zur Veröffentlichung bestimmt), sondern ebenso, wenn er die Angabe unterläßt und sich - wie hier - der Zustellungszeitpunkt auch nicht eindeutig aus den an den zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten geschickten Unterlagen ergibt. - BGH, 25.10.1979 - III ZB 30/79
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsfrist - …
Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
Der Eingangsstempel auf einer Urteilsausfertigung besagt für den Zeitpunkt der Zustellung nichts, weil das Datum des auf einer Urteilsausfertigung im Anwaltsbüro angebrachten Eingangsstempels nicht mit dem Datum übereinzustimmen braucht, unter dem der Anwalt das Empfangsbekenntnis nach § 212 a ZPO unterzeichnet (vgl. BGH, Beschluß vom 25. Oktober 1979 - III ZB 30/79, VersR 1980, 278; vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85, VersR 1986, 468, 469).
- BGH, 22.06.2010 - VIII ZB 12/10
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anforderungen an die Organisation des …
Er gibt keine Auskunft über den Zeitpunkt der Zustellung, weil das Datum auf dem im Anwaltsbüro angebrachten Eingangsstempel nicht mit dem Datum übereinzustimmen braucht, unter dem der Anwalt das Empfangsbekenntnis unterzeichnet hat (vgl. Senatsbeschluss vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87, VersR 1987, 1013, unter [2] b; BGH, Beschlüsse vom 13. März 1991 - XII ZB 22/91, VersR 1992, 118, unter II 2, …und vom 16. April 1996, aaO; jeweils m.w.N.), oder unter dem auf sonstige Weise die Zustellung des Urteils bewirkt worden ist. - BGH, 26.09.1990 - VIII ZB 24/90
Sorgfaltspflichten des Verkehrsanwalts bei der Erteilung eines …
Demgegenüber ist hier ohne Belang, daß das Eingangsdatum nicht identisch mit dem Zustellungsdatum sein muß, weil es bei letzterem nur auf die persönliche Kenntnisnahme durch den Anwalt ankommt (BGH, Beschluß vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85 = VersR 1986, 468, 469; vgl. auch BGH, Beschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1013 unter b). - BGH, 13.03.1991 - XII ZB 22/91
Anspruch auf Erhöhung eines Kindesunterhalts - Wiedereinsetzung in den vorigen …
Sein Datum braucht, wie der BGH wiederholt ausgesprochen hat, nicht mit dem allein maßgeblichen Datum übereinzustimmen, unter dem der Anwalt das Empfangsbekenntnis nach § 212a ZPO unterzeichnet hat (BGH Beschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1012, 1014 [BGH 03.12.1986 - IV a ZR 90/85] m.w.N.; Senatsbeschluß vom 17. Oktober 1990 - XII ZB 73/90 = FamRZ 1991, 319, 320).
- BGH, 28.10.1993 - VII ZB 16/93
Honoraranspruch für eine Tätigkeit als Bauleiter - Schadensersatz wegen …
Dieses muß jedoch nicht identisch mit dem Zustellungsdatum sein, da es bei letzterem nur auf die persönliche Kenntnisnahme durch den Anwalt ankommt (BGH Beschluß vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85 = VersR 1986, 468, 469; vgl. auch BGH Beschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1013, 1014). - BGH, 21.04.1993 - VIII ZB 40/92
Voraussetzungen der Zurechnung eines Verschuldens des Prozessvollmächtigten - …
Sein Datum braucht, worauf der Bundesgerichtshof wiederholt hingewiesen hat, nicht mit dem allein maßgeblichen Datum übereinzustimmen, unter dem der Zustellungsbevollmächtigte das Empfangsbekenntnis nach § 212 a ZPO unterzeichnet hat (BGH, Beschlüsse vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1013, 1014 m.w.Nachw. und vom 17. Oktober 1990 - XII ZB 73/90 = VersR 1991, 124). - BGH, 25.11.1987 - VIII ZB 23/87
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumung einer Rechtsmittelfrist - …
Daß es dabei zu einer falschen Auskunft kommen könnte, war voraussehbar (vgl. Senatsbeschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87). - BGH, 28.10.1993 - II ZB 16/93 Dieses muß jedoch nicht identisch mit dem Zustellungsdatum sein, da es bei letzterem nur auf die persönliche Kenntnisnahme durch den Anwalt ankommt (BGH Beschluß vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85 = VersR 1986, 468, 469; vgl. auch BGH Beschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1013, 1014).
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