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Weitere Entscheidung unten: BGH, 29.04.1987

Rechtsprechung
   BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1986,145
BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85 (https://dejure.org/1986,145)
BGH, Entscheidung vom 04.12.1986 - III ZR 51/85 (https://dejure.org/1986,145)
BGH, Entscheidung vom 04. Dezember 1986 - III ZR 51/85 (https://dejure.org/1986,145)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • verkehrslexikon.de

    Verpflichtet sich der Rechtsanwalt zur Rückzahlung eines Teils der vereinbarten Vergütung, falls ein bestimmter Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit nicht eintritt (hier: Herabsetzung der Steuerschuld um einen bestimmten Betrag), so ist dies als unzulässige ...

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Gebührenanspruch für die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten - Bemessung der Höhe der Vergütung eines Rechtsanwalts - Miteinbeziehung von Honorarvereinbarungen

Kurzfassungen/Presse

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    § 177 Abs. 2 Nr. 2 BRAO, § 1 BRAGO, § 3 BRAGO, § 12 BRAGO, § 138 BGB, § 397 BGB
    Kein einseitiger Verzicht auf eine Forderung, Erlassvertrag

Papierfundstellen

  • NJW 1987, 3203
  • MDR 1987, 825
  • NStZ 1987, 463
  • VersR 1987, 1013
  • BB 1987, 1064
  • AnwBl 1987, 489
 
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Wird zitiert von ... (72)Zitiert selbst (10)

  • BGH, 19.06.1980 - III ZR 91/79

    Sittenwidrigkeit einer Vereinbarung zwischen Rechtsanwalt und Mandant - Verzicht …

    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Es bedarf deshalb keiner Entscheidung, ob das Angebot des Klägers gegen die anwaltlichen Standesrichtlinien verstößt, nach denen es dem Rechtsanwalt grundsätzlich versagt und nur unter besonderen Umständen gestattet ist, geringere als die in der BRAGO vorgesehenen Gebühren und Auslagen zu vereinbaren oder zu fordern (vgl. § 51 der Standesrichtlinien sowie Senatsurteil vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407).

    Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].

    Zwar ist es dem Rechtsanwalt trotz des in § 51 der Standesrichtlinien enthaltenen Verbots, geringere als die gesetzlichen Gebühren zu verlangen, in begründeten Ausnahmefällen nicht verwehrt, insbesondere bei Bedürftigkeit des Mandanten nachträglich auf seine gesetzlichen Gebühren ganz oder teilweise zu verzichten (vgl. § 51 Abs. 3 der Standesrichtlinien sowie BGHZ 39, 142, 147 [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61] und Senatsurteil v. 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407).

  • BGH, 28.02.1963 - VII ZR 167/61

    Erfolgshonorar des Rechtsanwalts

    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].

    Zwar ist es dem Rechtsanwalt trotz des in § 51 der Standesrichtlinien enthaltenen Verbots, geringere als die gesetzlichen Gebühren zu verlangen, in begründeten Ausnahmefällen nicht verwehrt, insbesondere bei Bedürftigkeit des Mandanten nachträglich auf seine gesetzlichen Gebühren ganz oder teilweise zu verzichten (vgl. § 51 Abs. 3 der Standesrichtlinien sowie BGHZ 39, 142, 147 [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61] und Senatsurteil v. 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407).

  • BGH, 15.12.1980 - AnwSt (R) 13/80

    Wirksamkeit von Erfolgshonoraren in numerus clausus-Fällen

    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].

    Daß die Parteien dabei die Höhe des Honorars gewissermaßen gestaffelt haben, nämlich je nach der erreichten Steuerminderung auf 40.000,- DM oder 25.000,- DM, hindert die Annahme einer unzulässigen Erfolgshonorarvereinbarung nicht (vgl. BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].

  • BGH, 13.03.1986 - III ZR 114/84

    Vereinbarung eines Gesamthonorars für Rechtsanwalts- und Notartätigkeit

    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Es kann jedenfalls nicht angenommen werden, daß es dem Parteiwillen entsprach (vgl. § 139 BGB und dazu Senatsurteil v. 13. März 1986 - III ZR 114/84 = BGHWarn 1986 Nr. 82 = NJW 1986, 2576, 2577 [BGH 13.03.1986 - III ZR 114/84] m. w. Nachw.), den aufgrund der ursprünglichen Vereinbarung bereits begründeten vertraglichen Honoraranspruch des Klägers bei Nichtigkeit der Vereinbarung vom 13. Dezember 1978 nicht aufrechtzuerhalten, sondern den Kläger, wie es das Landgericht angenommen hat, auf die gesetzlichen Gebührenansprüche zu verweisen.
  • BGH, 10.07.1961 - VIII ZR 64/60
    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Denkbar ist vielmehr auch, daß die Gegenforderung in erster Linie (hilfs-)aufrechnungsweise und im übrigen, für den Fall ihres Nicht-Verbrauchs durch die Aufrechnung, im Wege der Eventualwiderklage geltend gemacht wird (vgl. BGH Urt. v. 10. Juli 1961 - VIII ZR 64/60 = BGHWarn 1961 Nr. 173 = NJW 1961, 1862 LS;… Zöller/Stephan ZPO 15. Aufl. § 145 Rdn. 18).
  • BGH, 15.12.1960 - VII ZR 141/59

    Berufspflichten des Rechtsbeistands

    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].
  • BGH, 05.04.1976 - III ZR 79/74

    Klage auf Vergütung der Tätigkeit als Rechtsanwalt - Abgrenzung zwischen …

    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].
  • BGH, 09.01.1969 - VII ZR 133/66

    Unzulässigkeit einer Streitanteilsvereinbarung

    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Vielmehr stellt jede Vereinbarung, durch die die Höhe des Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts vom Ausgang der von ihm vertretenen Sache oder sonst vom Erfolg seiner anwaltlichen Tätigkeit abhängig gemacht wird, eine Erfolgshonorarvereinbarung dar, die grundsätzlich nicht nur standeswidrig (vgl. § 52 der anwaltlichen Standesrichtlinien), sondern regelmäßig auch zugleich nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist (vgl. BGHZ 34, 64, 71 ff. [BGH 15.12.1960 - VII ZR 141/59]; 39, 142, 145 ff. [BGH 28.02.1963 - VII ZR 167/61]; 51, 290, 293 f. [BGH 09.01.1969 - VII ZR 133/66]; Senatsurteile vom 5. April 1976 - III ZR 79/74 = LM BRAGebO § 3 Nr. 6 c = WM 1976, 1135, 1137 und vom 19. Juni 1980 - III ZR 91/79 = BGHWarn 1980 Nr. 165 = NJW 1980, 2407, 2408 [BGH 19.06.1980 - III ZR 91/79]; BGHSt 30, 22, 26) [BGH 15.12.1980 - AnwSt R 13/80].
  • BGH, 30.01.1979 - VI ZR 45/78

    Willenserklärung - Revision - Auslegung - Verjährung - Feststellung - …

    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Das Revisionsgericht kann diese Frage frei nachprüfen, da es um die Auslegung prozessualer Willenserklärungen geht (vgl. BGH Urt. v. 30. Januar 1979 - VI ZR 45/78 = VersR 1979, 373).
  • OLG Hamburg, 17.08.1978 - 8 W 222/78
    Auszug aus BGH, 04.12.1986 - III ZR 51/85
    Der Rechtsanwalt kann irrtümlich nicht geltend gemachte Gebühren und Auslagen grundsätzlich nachfordern (…vgl. Hartmann Kostengesetze 21. Aufl. BRAGO § 18 Anm. 3; KG JurBüro 1971, 1029 f.; OLG Hamburg MDR 1979, 235).
  • BGH, 04.12.2015 - V ZR 142/14

    Anfechtbarkeit eines Wohnungseigentumskaufvertrages: Auswirkungen einer …

    Rn. 24 (1) Da es im Recht der Schuldverhältnisse keinen einseitigen Verzicht auf einen Anspruch gibt, setzt das Erlöschen eines Schadensersatzanspruchs das Zustandekommen eines Erlassvertrages i.S.d. § 397 Abs. 1 BGB voraus (vgl. BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, NJW 1987, 3203; siehe auch Senat…, Urteil vom 8. Mai 2015 - V ZR 56/14, NJW 2015, 2872, Rn. 10).

    Rn. 28 (2) Liegt ein entsprechendes Erlassangebot des Bestätigenden vor, bedarf es zur Wirksamkeit des Erlassvertrages zusätzlich der Annahme der Erklärung durch den anderen Teil (vgl. BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, NJW 1987, 3203;… Bamberger/Roth/Wendtland, BGB, 3. Aufl., § 144 Rn. 9;… Staudinger/Roth, BGB [2010], § 144 Rn. 16, Soergel/Hefermehl, BGB, 13. Aufl. § 144 Rn. 32;… NK-BGB/Feuerborn, 2. Aufl. § 144 Rn. 13;… BeckOGK/Beurskens, Stand: 01.09.2015, § 144 Rn. 53).

  • BAG, 13.12.2007 - 6 AZR 145/07

    Wartezeitkündigung - Form - Kündigungsverzicht

    Erforderlich hierfür ist vielmehr gemäß § 397 BGB der Abschluss eines Erlassvertrags, der auch formlos erfolgen kann (BGH 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85 - NJW 1987, 3203, zu II 1 b der Gründe).
  • BGH, 30.07.2026 - 2 StR 51/25

    Rechtsanwältin zu 5 1/2 Jahren Gefängnis und lebenslangem Berufsverbot verurteilt …

    Es hätte sich von den für die Höhe der Gegenstandswerte maßgeblichen Einkünften, Einnahmen und Werbungskosten der Geschädigten (vgl. § 24 Abs. 1 Nr. 1, § 27 Abs. 1 StBVV) selbst überzeugen müssen, zumal die Angeklagte an einen in ihren Kostennoten fehlerhaft angesetzten Gegenstandswert nicht gebunden war (vgl. OLG Düsseldorf, Urteil vom 24. Juni 2008 - I-24 U 204/07, AnwBl 2008, 718, 719;… HK-RVG/Mayer, 9. Aufl. § 10 Rn. 38; vgl. allgemein zur fehlenden Bindung einer anwaltlichen Kostenrechnung bereits BGH, Urteile vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, BGHR BRAGO § 18 Abs. 1 Satz 1 Nachforderung 1, und vom 24. November 1994 - IX ZR 222/93, NJW-RR 1995, 758, 759 f.; anders bei der Ausübung des Ermessens zur Bestimmung einer Rahmengebühr, vgl. dazu etwa BGH, Urteil vom 4. Dezember 1986 - III ZR 51/85, BGHR BRAGO § 12 Abs. 1 Satz 1 Bindungswirkung 1).
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Rechtsprechung
   BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87   

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https://dejure.org/1987,3371
BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87 (https://dejure.org/1987,3371)
BGH, Entscheidung vom 29.04.1987 - VIII ZB 5/87 (https://dejure.org/1987,3371)
BGH, Entscheidung vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 (https://dejure.org/1987,3371)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsfrist - Verschulden eines erstinstanzlichen Prozessbevollmächtigten - Übersendung einer Urteilsausfertigung - Pflicht des erstinstanzlichen Prozessbevollmächtigten zur Information des ...

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1987, 1013
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 07.11.1979 - IV ZB 144/79

    Verschulden des erstinstanzlichen Prozessbevollmächtigten an der Versäumung der …

    Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
    Der Fall liegt allerdings anders als z.B. in den Beschlüssen des Bundesgerichtshofes vom 7. November 1979 - IV ZB 144/79 (VersR 1980, 193) und 18. Dezember 1985 (…a.a.O.), weil dort die übersandte Urteilsausfertigung mit einem nach dem Zustellungsdatum liegenden Eingangsstempel versehen war.

    Besondere Aufmerksamkeit war gerade wegen der vom Kläger geltend gemachten Praxis geboten, daß dem Prozeßbevollmächtigten zu zwei verschiedenen Zeitpunkten eine Urteilsausfertigung zugeht und mit dem Eingangsstempel versehen wird (dem BGH-Beschluß vom 7. November 1979 a.a.O. lag ersichtlich eine ähnliche Praxis zugrunde).

  • BGH, 18.12.1985 - I ZR 171/85

    Anforderungen an die Sorgfaltspflicht der Prozeßbevollmächtigten bei Überprüfung …

    Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
    Der Eingangsstempel auf einer Urteilsausfertigung besagt für den Zeitpunkt der Zustellung nichts, weil das Datum des auf einer Urteilsausfertigung im Anwaltsbüro angebrachten Eingangsstempels nicht mit dem Datum übereinzustimmen braucht, unter dem der Anwalt das Empfangsbekenntnis nach § 212 a ZPO unterzeichnet (vgl. BGH, Beschluß vom 25. Oktober 1979 - III ZB 30/79, VersR 1980, 278; vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85, VersR 1986, 468, 469).

    Der Fall liegt allerdings anders als z.B. in den Beschlüssen des Bundesgerichtshofes vom 7. November 1979 - IV ZB 144/79 (VersR 1980, 193) und 18. Dezember 1985 (a.a.O.), weil dort die übersandte Urteilsausfertigung mit einem nach dem Zustellungsdatum liegenden Eingangsstempel versehen war.

  • BGH, 17.04.1985 - IVb ZB 136/84

    Prüfungspflicht des erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten bei Erteilung des …

    Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
    Der erstinstanzliche Prozeßbevollmächtigte ist im Rahmen des ihm erteilten Mandats verpflichtet, dafür zu sorgen, daß der zweitinstanzliche Prozeßbevollmächtigte das Rechtsmittel rechtzeitig einlegen kann (vgl. BGH, Beschluß vom 17. April 1985 - IVb ZB 136/84, VersR 1985, 738, 739 unter 2.).

    Die fehlende Mitteilung über das Zustellungsdatum, das sich auch nicht aus den Handakten ergab, etwa durch Fotokopie des Empfangsbekenntnisses (vgl. aber BGH, Beschluß vom 17. April 1985 a.a.O. S. 739 unter 2.), provozierte die telefonische Rückfrage.

  • BGH, 26.11.1986 - IVb ZB 115/86

    Pflichten des erstinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten bei Erteilung eines …

    Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
    Diese Pflicht vernachlässigt er nicht nur dann, wenn er einen unrichtigen Zustellungszeitpunkt angibt (vgl. jüngst noch BGH, Beschluß vom 26. November 1986 - IVb ZB 115/86, zur Veröffentlichung bestimmt), sondern ebenso, wenn er die Angabe unterläßt und sich - wie hier - der Zustellungszeitpunkt auch nicht eindeutig aus den an den zweitinstanzlichen Prozeßbevollmächtigten geschickten Unterlagen ergibt.
  • BGH, 25.10.1979 - III ZB 30/79

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gegen die Versäumung der Berufungsfrist - …

    Auszug aus BGH, 29.04.1987 - VIII ZB 5/87
    Der Eingangsstempel auf einer Urteilsausfertigung besagt für den Zeitpunkt der Zustellung nichts, weil das Datum des auf einer Urteilsausfertigung im Anwaltsbüro angebrachten Eingangsstempels nicht mit dem Datum übereinzustimmen braucht, unter dem der Anwalt das Empfangsbekenntnis nach § 212 a ZPO unterzeichnet (vgl. BGH, Beschluß vom 25. Oktober 1979 - III ZB 30/79, VersR 1980, 278; vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85, VersR 1986, 468, 469).
  • BGH, 22.06.2010 - VIII ZB 12/10

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anforderungen an die Organisation des …

    Er gibt keine Auskunft über den Zeitpunkt der Zustellung, weil das Datum auf dem im Anwaltsbüro angebrachten Eingangsstempel nicht mit dem Datum übereinzustimmen braucht, unter dem der Anwalt das Empfangsbekenntnis unterzeichnet hat (vgl. Senatsbeschluss vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87, VersR 1987, 1013, unter [2] b; BGH, Beschlüsse vom 13. März 1991 - XII ZB 22/91, VersR 1992, 118, unter II 2, …und vom 16. April 1996, aaO; jeweils m.w.N.), oder unter dem auf sonstige Weise die Zustellung des Urteils bewirkt worden ist.
  • BGH, 26.09.1990 - VIII ZB 24/90

    Sorgfaltspflichten des Verkehrsanwalts bei der Erteilung eines …

    Demgegenüber ist hier ohne Belang, daß das Eingangsdatum nicht identisch mit dem Zustellungsdatum sein muß, weil es bei letzterem nur auf die persönliche Kenntnisnahme durch den Anwalt ankommt (BGH, Beschluß vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85 = VersR 1986, 468, 469; vgl. auch BGH, Beschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1013 unter b).
  • BGH, 13.03.1991 - XII ZB 22/91

    Anspruch auf Erhöhung eines Kindesunterhalts - Wiedereinsetzung in den vorigen …

    Sein Datum braucht, wie der BGH wiederholt ausgesprochen hat, nicht mit dem allein maßgeblichen Datum übereinzustimmen, unter dem der Anwalt das Empfangsbekenntnis nach § 212a ZPO unterzeichnet hat (BGH Beschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1012, 1014 [BGH 03.12.1986 - IV a ZR 90/85] m.w.N.; Senatsbeschluß vom 17. Oktober 1990 - XII ZB 73/90 = FamRZ 1991, 319, 320).
  • BGH, 28.10.1993 - VII ZB 16/93

    Honoraranspruch für eine Tätigkeit als Bauleiter - Schadensersatz wegen …

    Dieses muß jedoch nicht identisch mit dem Zustellungsdatum sein, da es bei letzterem nur auf die persönliche Kenntnisnahme durch den Anwalt ankommt (BGH Beschluß vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85 = VersR 1986, 468, 469; vgl. auch BGH Beschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1013, 1014).
  • BGH, 21.04.1993 - VIII ZB 40/92

    Voraussetzungen der Zurechnung eines Verschuldens des Prozessvollmächtigten - …

    Sein Datum braucht, worauf der Bundesgerichtshof wiederholt hingewiesen hat, nicht mit dem allein maßgeblichen Datum übereinzustimmen, unter dem der Zustellungsbevollmächtigte das Empfangsbekenntnis nach § 212 a ZPO unterzeichnet hat (BGH, Beschlüsse vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1013, 1014 m.w.Nachw. und vom 17. Oktober 1990 - XII ZB 73/90 = VersR 1991, 124).
  • BGH, 25.11.1987 - VIII ZB 23/87

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand bei Versäumung einer Rechtsmittelfrist - …

    Daß es dabei zu einer falschen Auskunft kommen könnte, war voraussehbar (vgl. Senatsbeschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87).
  • BGH, 28.10.1993 - II ZB 16/93
    Dieses muß jedoch nicht identisch mit dem Zustellungsdatum sein, da es bei letzterem nur auf die persönliche Kenntnisnahme durch den Anwalt ankommt (BGH Beschluß vom 18. Dezember 1985 - I ZR 171/85 = VersR 1986, 468, 469; vgl. auch BGH Beschluß vom 29. April 1987 - VIII ZB 5/87 = VersR 1987, 1013, 1014).
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