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Weitere Entscheidung unten: BGH, 05.11.1980

Rechtsprechung
   BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1981,348
BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80 (https://dejure.org/1981,348)
BGH, Entscheidung vom 21.01.1981 - VIII ZR 10/80 (https://dejure.org/1981,348)
BGH, Entscheidung vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80 (https://dejure.org/1981,348)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • autokaufrecht.info

    Frage des Käufers nach Unfallschäden - Angaben "ins Blaue hinein"

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Rückabwicklung eines Kaufvertrages über einen gebrauchten PKW - Rücktritt vom Kaufvertrag wegen Durchrostung des Unterbodens - Ausschluss der Gewährleistung für Sachmängel - Angaben ins Blaue hinein

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 476
    Untersuchungspflicht des Gebrauchtwagenverkäufers; Haftung für Unfallschäden

  • rechtsportal.de (Leitsatz)

    ZPO § 296
    Anfechtbarkeit der Zulassung verspäteten Vorbringens

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 928
  • ZIP 1981, 387
  • MDR 1981, 666
  • WM 1981, 32
  • WM 1981, 323
 
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Wird zitiert von ... (61)Zitiert selbst (12)

  • BGH, 11.06.1979 - VIII ZR 224/78

    Formularmäßige Haftungsfreizeichnung bei Verkauf eines Gebrauchtwagens durch …

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    Ein solcher Ausschluß ist - wie das Berufungsgericht mit Recht und ohne Widerspruch der Revision annimmt - auch unter der Geltung des auf den vorliegenden Fall anwendbaren AGB-Gesetzes in den vom Gesetz (§ 476 BGB) gezogenen und von der Rechtsprechung entwickelten Grenzen wirksam (BGHZ 74, 383, 386 ff, 392 m.w.N.).

    Mit der Verletzung dieser Verpflichtung verschweigt er den Mangel arglistig (st.Rspr., vgl. BGHZ 63, 382, 386; 74, 383, 391 f, jeweils m.w.N.).

    Die Revision will arglistiges Verschweigen von Mängeln daraus herleiten, daß H. auf die Frage nach Unfallschäden den Pkw nicht überprüft, sondern "ins Blaue hinein" eine unrichtige Antwort erteilt habe (vgl. BGHZ 74, 383, 392 m.w.N.).

    Der Gebrauchtwagenverkäufer, der nicht generell den von ihm angebotenen Wagen überprüfen muß (BGHZ 74, 383, 388; Senatsurteil vom 16. März 1977 - VIII ZR 283/75 = NJW 1977, 1055 [BGH 16.03.1977 - VIII ZR 283/75] = WM 1977, 584), kann dazu allenfalls aufgrund handgreiflicher Anhaltspunkte verpflichtet sein, die für ihn einen konkreten Verdacht auf Mängel begründen (…BGH aaO, ferner BGHZ 63, 382, 386 und Senatsurteil vom 18. Juni 1980 - VIII ZR 139/79 = NJW 1980, 2184 - WM 1980, 1070 unter II 1).

    Sie begründet nur die Verpflichtung zur vollständigen und richtigen Beantwortung (Senatsurteil vom 16. März 1977 a.a.O. unter III 1 a ee a.E., BGHZ 74, 383, 391 f).

    Eine weitergehende Untersuchungs- und Aufklärungspflicht der Beklagten oder H.s ergibt sich auch nicht aus anderen, für H. aufgrund seiner Sachkunde den Verdacht von Mängeln aufdrängenden Umständen (BGHZ 74, 383, 392 unter dd).

    Die Pflicht, das Fahrzeug zu prüfen und den fachlich meist unerfahrenen Käufer zu unterrichten, findet ihre Rechtfertigung nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. BGHZ 63, 382 ff;… Senatsurteil vom 16. März 1977 aaO; BGHZ 74, 383 ff) in der Erwägung, daß dem fachlich geschulten Verkäufer konkrete Anzeichen für Mängel eher auffallen als dem Käufer und daß er die Erwerbsrisiken damit ungleich besser überblickt.

  • BGH, 16.03.1977 - VIII ZR 283/75

    Umfang der Aufklärungspflicht eines Gebrauchtwagenhändlers

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    Der Gebrauchtwagenverkäufer, der nicht generell den von ihm angebotenen Wagen überprüfen muß (BGHZ 74, 383, 388; Senatsurteil vom 16. März 1977 - VIII ZR 283/75 = NJW 1977, 1055 [BGH 16.03.1977 - VIII ZR 283/75] = WM 1977, 584), kann dazu allenfalls aufgrund handgreiflicher Anhaltspunkte verpflichtet sein, die für ihn einen konkreten Verdacht auf Mängel begründen (…BGH aaO, ferner BGHZ 63, 382, 386 und Senatsurteil vom 18. Juni 1980 - VIII ZR 139/79 = NJW 1980, 2184 - WM 1980, 1070 unter II 1).

    Sie begründet nur die Verpflichtung zur vollständigen und richtigen Beantwortung (Senatsurteil vom 16. März 1977 a.a.O. unter III 1 a ee a.E., BGHZ 74, 383, 391 f).

    Die Pflicht, das Fahrzeug zu prüfen und den fachlich meist unerfahrenen Käufer zu unterrichten, findet ihre Rechtfertigung nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. BGHZ 63, 382 ff; Senatsurteil vom 16. März 1977 aaO; BGHZ 74, 383 ff) in der Erwägung, daß dem fachlich geschulten Verkäufer konkrete Anzeichen für Mängel eher auffallen als dem Käufer und daß er die Erwerbsrisiken damit ungleich besser überblickt.

  • BGH, 29.01.1975 - VIII ZR 101/73

    Haftung des Gebrauchtwagenverkäufers aufgrund uneingeschränkter …

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    Mit der Verletzung dieser Verpflichtung verschweigt er den Mangel arglistig (st.Rspr., vgl. BGHZ 63, 382, 386; 74, 383, 391 f, jeweils m.w.N.).

    Der Gebrauchtwagenverkäufer, der nicht generell den von ihm angebotenen Wagen überprüfen muß (BGHZ 74, 383, 388; Senatsurteil vom 16. März 1977 - VIII ZR 283/75 = NJW 1977, 1055 [BGH 16.03.1977 - VIII ZR 283/75] = WM 1977, 584), kann dazu allenfalls aufgrund handgreiflicher Anhaltspunkte verpflichtet sein, die für ihn einen konkreten Verdacht auf Mängel begründen (BGH aaO, ferner BGHZ 63, 382, 386 und Senatsurteil vom 18. Juni 1980 - VIII ZR 139/79 = NJW 1980, 2184 - WM 1980, 1070 unter II 1).

    Die Pflicht, das Fahrzeug zu prüfen und den fachlich meist unerfahrenen Käufer zu unterrichten, findet ihre Rechtfertigung nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. BGHZ 63, 382 ff;… Senatsurteil vom 16. März 1977 aaO; BGHZ 74, 383 ff) in der Erwägung, daß dem fachlich geschulten Verkäufer konkrete Anzeichen für Mängel eher auffallen als dem Käufer und daß er die Erwerbsrisiken damit ungleich besser überblickt.

  • BGH, 14.03.1979 - VIII ZR 129/78

    Arglistiges Verschweigen von Rostschäden durch einen Gebrauchtwagenhändler

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    Unter welchen Voraussetzungen er sich von dieser Verpflichtung durch ausführliche Aufklärung des Käufers über die Verdachtsgründe befreien kann (Senatsurteile vom 14. März 1979 - VIII ZR 129/78 = LM BGB § 276 (A) Nr. 15 = NJW 1979, 1707 = WM 1979, 672 unter I 2 c - …und vom 18. Juni 1980 aaO), bedarf hier keiner Entscheidung, weil die Klägerin - wie das Berufungsgericht mit Recht feststellt - greifbare Anhaltspunkte für Mängel und damit einen konkreten Anlaß für eine Fahrzeuguntersuchung nicht dargetan hat.

    Dieser Abgrenzung trägt auch das Senatsurteil vom 14. März 1979 (aaO) Rechnung.

  • BGH, 13.02.1980 - VIII ZR 61/79

    Zurückweisung eines Vortrags einer Partei als verspätet; Geltung des gesetzliches …

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    Vielmehr kommt es nach § 340 Abs. 3 Satz 3 i.V.m. § 296 Abs. 1 ZPO darauf an, ob die Berücksichtigung einer nach Fristablauf eingehenden Begründung den Rechtsstreit verzögern würde oder ob die Verspätung hinreichend entschuldigt ist (BGHZ 75, 138, 140; Senatsurteil vom 13. Februar 1980 - VIII ZR 61/79 = NJW 1980, 1102 = WM 1980, 555).

    § 528 Abs. 3 ZPO bestimmt nur, daß die Nicht zulassung von Angriffs- oder Verteidigungsmitteln der rechtlichen Nachprüfung durch das Berufungsgericht unterliegt, weil das in erster Instanz mit Recht nicht zugelassene Vorbringen auch im Berufungsverfahren ausgeschlossen bleiben soll (BGH Urteil vom 10. Juli 1979 - VI ZR 223/78 = NJW 1979, 2109; Senatsurteil vom 13. Februar 1980 a.a.O. unter II 3 b aa und 4; vgl. auch BVerfG Beschluß vom 7. Oktober 1980 - 1 BvL 50/79 = NJW 1981, 271).

  • BGH, 18.06.1980 - VIII ZR 139/79

    Anforderungen an die Auslegung eines Vertragsverhältnisses - Wirksamkeit einer …

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    Der Gebrauchtwagenverkäufer, der nicht generell den von ihm angebotenen Wagen überprüfen muß (BGHZ 74, 383, 388; Senatsurteil vom 16. März 1977 - VIII ZR 283/75 = NJW 1977, 1055 [BGH 16.03.1977 - VIII ZR 283/75] = WM 1977, 584), kann dazu allenfalls aufgrund handgreiflicher Anhaltspunkte verpflichtet sein, die für ihn einen konkreten Verdacht auf Mängel begründen (BGH aaO, ferner BGHZ 63, 382, 386 und Senatsurteil vom 18. Juni 1980 - VIII ZR 139/79 = NJW 1980, 2184 - WM 1980, 1070 unter II 1).

    Unter welchen Voraussetzungen er sich von dieser Verpflichtung durch ausführliche Aufklärung des Käufers über die Verdachtsgründe befreien kann (Senatsurteile vom 14. März 1979 - VIII ZR 129/78 = LM BGB § 276 (A) Nr. 15 = NJW 1979, 1707 = WM 1979, 672 unter I 2 c - und vom 18. Juni 1980 aaO), bedarf hier keiner Entscheidung, weil die Klägerin - wie das Berufungsgericht mit Recht feststellt - greifbare Anhaltspunkte für Mängel und damit einen konkreten Anlaß für eine Fahrzeuguntersuchung nicht dargetan hat.

  • BVerfG, 07.10.1980 - 1 BvL 50/79

    Präklusion I

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    § 528 Abs. 3 ZPO bestimmt nur, daß die Nicht zulassung von Angriffs- oder Verteidigungsmitteln der rechtlichen Nachprüfung durch das Berufungsgericht unterliegt, weil das in erster Instanz mit Recht nicht zugelassene Vorbringen auch im Berufungsverfahren ausgeschlossen bleiben soll (BGH Urteil vom 10. Juli 1979 - VI ZR 223/78 = NJW 1979, 2109;… Senatsurteil vom 13. Februar 1980 a.a.O. unter II 3 b aa und 4; vgl. auch BVerfG Beschluß vom 7. Oktober 1980 - 1 BvL 50/79 = NJW 1981, 271).
  • BGH, 12.07.1979 - VII ZR 284/78

    Zulässigkeit des Einspruchs gegen ein Versäumnisurteil

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    Vielmehr kommt es nach § 340 Abs. 3 Satz 3 i.V.m. § 296 Abs. 1 ZPO darauf an, ob die Berücksichtigung einer nach Fristablauf eingehenden Begründung den Rechtsstreit verzögern würde oder ob die Verspätung hinreichend entschuldigt ist (BGHZ 75, 138, 140; Senatsurteil vom 13. Februar 1980 - VIII ZR 61/79 = NJW 1980, 1102 = WM 1980, 555).
  • BGH, 10.07.1979 - VI ZR 223/78

    Feststellung der Verpflichtung zum Ersatz eines Schadens aus einem Verkehrsunfall …

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    § 528 Abs. 3 ZPO bestimmt nur, daß die Nicht zulassung von Angriffs- oder Verteidigungsmitteln der rechtlichen Nachprüfung durch das Berufungsgericht unterliegt, weil das in erster Instanz mit Recht nicht zugelassene Vorbringen auch im Berufungsverfahren ausgeschlossen bleiben soll (BGH Urteil vom 10. Juli 1979 - VI ZR 223/78 = NJW 1979, 2109;… Senatsurteil vom 13. Februar 1980 a.a.O. unter II 3 b aa und 4; vgl. auch BVerfG Beschluß vom 7. Oktober 1980 - 1 BvL 50/79 = NJW 1981, 271).
  • BGH, 10.10.1977 - VIII ZR 110/76

    Umfang einer formularmäßigen Freizeichnungsklausel bei einem …

    Auszug aus BGH, 21.01.1981 - VIII ZR 10/80
    Eine von der Haftungsfreizeichnung nicht erfaßte Zusicherung besonderer Eigenschaften (Senatsurteil vom 10. Oktober 1977 - VIII ZR 110/76 = LM BGB § 476 Nr. 11 = NJW 1978, 261 = WM 1977, 1351) hat die Beklagte nach den Feststellungen des Berufungsgerichts weder persönlich noch durch den beim Vertragsabschluß für sie handelnden Inhaber der Streithelferin, H., abgegeben.
  • BGH, 12.11.1959 - II ZR 40/58

    Rechtsmittel

  • BGH, 21.05.1954 - V ZR 1/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 15.04.2015 - VIII ZR 80/14

    Gebrauchtwagenkauf vom Händler: Sofortiger Rücktritt bei fehlender …

    Abgesehen von diesen Fällen ist der Händler grundsätzlich nur zu einer fachmännischen äußeren Besichtigung ("Sichtprüfung") verpflichtet (…Bestätigung und Fortführung der Senatsurteile vom 19. Juni 2013, VIII ZR 183/12, NJW 2014, 211 Rn. 24;… vom 7. Juni 2006, VIII ZR 209/05, BGHZ 168, 64 Rn. 15; vom 3. November 1982, VIII ZR 282/81, NJW 1983, 217 unter II 2 b; vom 21. Januar 1981, VIII ZR 10/80, WM 1981, 323 unter II 3 b aa; vom 11. Juni 1979, VIII ZR 224/78, BGHZ 74, 383, 388 f.; vom 16. März 1977, VIII ZR 283/75, NJW 1977, 1055 unter III 1 a; vom 21. Januar 1975, VIII ZR 101/73, BGHZ 63, 382, 386 f.; st. Rspr.).

    Rn. 14 a) Nach ständiger Rechtsprechung des Senats trifft den Gebrauchtwagenhändler keine generelle, anlassunabhängige Obliegenheit, das Fahrzeug vor dem Verkauf umfassend zu untersuchen (…Senatsurteile vom 19. Juni 2013 - VIII ZR 183/12, NJW 2014, 211 Rn. 24;… vom 7. Juni 2006 - VIII ZR 209/05, BGHZ 168, 64 Rn. 15; vom 3. November 1982 - VIII ZR 282/81, NJW 1983, 217 unter II 2 b; vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, WM 1981, 323 unter II 3 b aa; vom 11. Juni 1979 - VIII ZR 224/78, BGHZ 74, 383, 388 f.; vom 16. März 1977 - VIII ZR 283/75, NJW 1977, 1055 unter III 1 a mwN).

    Vielmehr kann er zu einer Überprüfung des Fahrzeugs nur aufgrund besonderer Umstände, die für ihn einen konkreten Verdacht auf Mängel begründen, gehalten sein (Senatsurteile vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, aaO;… vom 3. November 1982 - VIII ZR 282/81, aaO; vom 21. Januar 1975 - VIII ZR 101/73, BGHZ 63, 382, 386 f.;… vom 11. Juni 1979 - VIII ZR 224/78, aaO), etwa dann, wenn er die Vorschädigung eines zu veräußernden Fahrzeugs kennt (…Senatsurteil vom 14. April 2010 - VIII ZR 145/09, NJW 2010, 2426 Rn. 29 mwN).

  • BGH, 07.06.2006 - VIII ZR 209/05

    Rechtsfolgen der Zusicherung der Unfallfreiheit eines veräußerten Kraftfahrzeugs …

    Zwar trifft den Verkäufer eines Gebrauchtwagens, wie das Berufungsgericht zutreffend ausgeführt hat, nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ohne Vorliegen besonderer Anhaltspunkte für einen Unfallschaden nicht die Obliegenheit, das zum Verkauf angebotene Fahrzeug auf Unfallschäden zu untersuchen (vgl. BGHZ 63, 382, 386 ff.; Senatsurteil vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, NJW 1981, 928 unter II 2 b aa).
  • BGH, 17.02.2010 - VIII ZR 67/09

    Zur Anwendbarkeit der Vorschriften über Allgemeine Geschäftsbedingungen beim Kauf …

    Das Berufungsgericht hat vielmehr im Einklang mit der Rechtsprechung des Senats (Urteile vom 21. Januar 1981 - VIII ZR 10/80, WM 1981, 323, unter II 2 b aa; vom 12. März 2008, NJW 2008, 1517, Tz. 12 ff.) angenommen, dass in der abgegebenen Erklärung zur Unfallfreiheit lediglich eine Wissensmitteilung der Beklagten, nicht aber eine Beschaffenheitsvereinbarung zumindest für die Zeit vor ihrer Besitzzeit gelegen habe.
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Rechtsprechung
   BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79   

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https://dejure.org/1980,106
BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79 (https://dejure.org/1980,106)
BGH, Entscheidung vom 05.11.1980 - VIII ZR 230/79 (https://dejure.org/1980,106)
BGH, Entscheidung vom 05. November 1980 - VIII ZR 230/79 (https://dejure.org/1980,106)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anwendung fremden Rechts - Anwendung ausländischen Rechts - Durchgriffshaftung - Personalstatut - Rechtsfähigkeit - Umfang der Rechtsfähigkeit

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Keine Anwendbarkeit vertrauensschützender Anknüpfungspunkte im IPR bei fraudulösem Verhalten

  • rechtsportal.de

    EGBGB Art. 7
    Keine Anwendung fremden Rechts aus Gründen des Vertrauensschutzes bei Fehlen schutzwürdiger Interessen - Haftung der juristische Person für Schulden eines Gesellschafters

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 78, 318
  • NJW 1981, 522
  • ZIP 1981, 31
  • MDR 1981, 314
  • WM 1981, 32
  • BB 1981, 200
  • DB 1981, 574
 
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Wird zitiert von ... (73)Zitiert selbst (19)

  • BGH, 08.07.1970 - VIII ZR 28/69

    Siedlungsgesellschaft - Durchgriffshaftung bei eingetragenem Verein

    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Die Beurteilung der Durchgriffsfrage nach deutschem Recht durch das Berufungsgericht gibt zu Bedenken Anlaß; denn es darf zwar über die Rechtsfigur einer juristischen Person nicht leichtfertig und schrankenlos hinweggegangen werden (BGHZ 54, 222, 224 m.w.Nachw.).

    Es ist Aufgabe des Richters, einem treuwidrigen Verhalten der hinter der juristischen Person stehenden natürlichen Personen entgegenzutreten und die juristische Konstruktion hintanzusetzen, wenn die Wirklichkeit des Lebens, die wirtschaftlichen Bedürfnisse und die Macht der Tatsachen eine solche Handhabung gebieten (BGHZ 54, 222, 224).

  • BGH, 19.03.1980 - VIII ZR 195/79
    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Zu berücksichtigen ist nämlich, daß auch eine mittelbare Vermögensverschiebung zur Begründung einer Anfechtung nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 AnfG ausreicht (BGHZ 38, 44, 46; Senatsurteil vom 19. März 1980 - VIII ZR 195/79 = WM 1980, 598).

    Es genügt für die Anfechtbarkeit, daß tatsächlich unter Einschaltung der C... die Vermögenszuwendung an die Beklagte zustande kam, sofern nur dieser tatsächliche Ablauf vom Schuldner erwartet und gewollt war (Senatsurteil vom 19. März 1980 aaO).

  • BGH, 16.05.1979 - VIII ZR 156/78

    Zahlung einer Restkaufpreisforderung - Voraussetzungen für eine Anfechtung - …

    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Eine objektive Gläubigerbenachteiligung, die Voraussetzung eines jeden anfechtungsrechtlichen Rückgewähranspruchs ist (Senatsurteil vom 16. Mai 1979 - VIII ZR 156/78 = WM 1979, 776, 777 m.w.Nachw.), hat das Berufungsgericht bejaht.

    Zutreffend ist es davon ausgegangen, daß eine Benachteiligung schon in einer Erschwerung des Gläubigerzugriffs liegen kann (Senatsurteile vom 2. Juni 1959 - VIII ZR 182/58 - WM 1959, 888, 890 und vom 16. Mai 1979 aaO, jeweils mit weiteren Nachweisen) und daß daher eine Beeinträchtigung der Gläubigerinteressen hier nicht deshalb ausscheidet, weil durch die Verschiebung der Gelder auf den verschiedenen Konten das Vermögen des Schuldners, der auch Inhaber der Anstaltsrechte war, jedenfalls zunächst nicht vermindert worden ist.

  • BGH, 26.04.1961 - VIII ZR 165/60
    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Das Anfechtungsrecht ist in seinem Bestande von dem Weiterbestehen der Forderung des Gläubigers gegen den Schuldner abhängig (RGZ 122, 84, 87; Senatsurteil vom 26. April 1961 - VIII ZR 165/60 - WM 1961, 646, 647;… Böhle-Stamschräder/Kilger, AnfG 5. Aufl. § 7 Anm. 1).

    Es ist zwar zutreffend, daß der Anfechtungsanspruch auf einem gesetzlichen Schuldverhältnis beruht (Senatsurteil vom 26. April 1961 aaO).

  • BGH, 11.07.1957 - II ZR 318/55

    Tschechoslowakische Enteignungsmaßnahmen (Genossenschaften)

    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Nach der Rechtsprechung sind die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes gilt (BGHZ 25, 134, 144; 53, 181, 183; vgl. auch BGH Urteil vom 26. September 1966 - II ZR 56/65 = NJW 1967, 36, 38 = WM 1966, 1143, 1145;… weitere Nachweise aus der Rechtsprechung vgl. Scholz/Winter aaO Einl. Rdn. 92 ff, 98, 100).
  • BGH, 04.05.1977 - VIII ZR 298/75

    Durchgriffshaftung bei unterkapitalisierter GmbH

    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Regelmäßig ist daher sowohl eine Haftung des hinter einer juristischen Person stehenden Berechtigten (Gesellschafters) für die Schulden der juristischen Person (BGHZ 68, 312, 314 ff m.w.Nachw.) als auch umgekehrt die Haftung der juristischen Person für Verbindlichkeiten des hinter ihr stehenden Berechtigten (Gesellschafters) ausgeschlossen.
  • BGH, 10.10.1962 - VIII ZR 3/62

    Zurechnung der Kenntnis des Vertreters in Fällen gesetzlicher Vertretung

    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Es kann dabei auf sich beruhen, ob die Kenntnis des nicht vertretungsberechtigten Alleingesellschafters einer als juristische Person organisierten Gesellschaft von erheblichen Umständen im Sinne des § 3 Abs. 1 Nr. 1 AnfG der Gesellschaft dann zuzurechnen ist, wenn Rechtshandlungen nach Weisung des Alleingesellschafters vorgenommen werden (vgl. BGHZ 38, 65, 67/68;… Scholz/Winter aaO § 13 Rdn. 26 m.w.Nachw.) und ob der Schuldner als Inhaber der Gründerrechte einer Anstalt liechtensteinischen Rechts einem derartigen Alleingesellschafter gleichzustellen ist.
  • BGH, 30.01.1970 - V ZR 139/68

    deutsch-liechtensteinische Anstalt - Art. 3 ff EGBGB, internationales …

    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Nach der Rechtsprechung sind die Rechtsverhältnisse einer juristischen Person einheitlich nach ihrem Personalstatut zu beurteilen, für das dasjenige Recht maßgebend ist, welches am Ort ihres Sitzes gilt (BGHZ 25, 134, 144; 53, 181, 183; vgl. auch BGH Urteil vom 26. September 1966 - II ZR 56/65 = NJW 1967, 36, 38 = WM 1966, 1143, 1145;… weitere Nachweise aus der Rechtsprechung vgl. Scholz/Winter aaO Einl. Rdn. 92 ff, 98, 100).
  • BGH, 11.07.1957 - VII ZR 226/56

    Enteignung und Überleitungsvertrag

    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Nach dem Personalstatut entscheidet sich der Umfang der Rechtsfähigkeit und damit auch die Frage, ob der Gesellschafter einer als juristische Person organisierten Gesellschaft im Wege der Durchgriffshaftung ausnahmsweise den Gesellschaftsgläubigern persönlich haftet (BGH Urteil vom 11. Juli 1957 - VII ZR 226/56 = WM 1957, 1047, 1049;… Scholz/Winter aaO Rdn. 123;… Soergel/Kegel aaO vor Art. 7 EGBGB Rdn. 158;… Kegel IPR 4. Aufl. S. 264 ff;… Geßler/Hefermehl/ Eckardt Aktiengesetz 1973 § 1 Rdn. 69, 71, 72;… Hachenburg/Behrens GmbH-Gesetz 7. Aufl. Einl. Rdn. 93;… Palandt/Heldrich BGB 39. Aufl. nach Art. 10 EGBGB Anm. 3).
  • BGH, 24.09.1962 - VIII ZR 18/62

    Konkursanfechtung bei Geschäftsübernahme

    Auszug aus BGH, 05.11.1980 - VIII ZR 230/79
    Zu berücksichtigen ist nämlich, daß auch eine mittelbare Vermögensverschiebung zur Begründung einer Anfechtung nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 AnfG ausreicht (BGHZ 38, 44, 46; Senatsurteil vom 19. März 1980 - VIII ZR 195/79 = WM 1980, 598).
  • BGH, 26.09.1966 - II ZR 56/65

    Zulässigkeitsvoraussetzungen einer Feststellungsklage - Völkerrechtliche …

  • BGH, 24.01.1980 - III ZR 169/78
  • BGH, 22.02.1973 - VI ZR 165/71

    Verletzung von Pflichten eines Vergleichs- und Konkursverwalters - …

  • BGH, 10.12.1976 - V ZR 145/74

    Prozeßführungsbefugnis des Konkursverwalters

  • BGH, 23.06.1967 - V ZR 109/64
  • BGH, 02.06.1959 - VIII ZR 182/58
  • RG, 23.11.1934 - VII 200/34

    Genügt zur Anfechtung der Veräußerung eines inländischen Vermögensstücks durch …

  • RG, 04.11.1895 - VI 194/95

    Kann im Anfechtungsprozesse der Beklagte den Kläger auf eine dem Schuldner …

  • RG, 05.10.1928 - VII 121/28

    Widerspruchsklage; Zwangsvergleich im Geschäftsaufsichtsverfahren

  • BGH, 28.04.2008 - II ZR 264/06

    "GAMMA" - Haftung wegen Insolvenz einer Gesellschaft für Personalentwicklung und …

    In Bezug auf den eingetragenen Idealverein hat der Bundesgerichtshof ausgesprochen, dass für dessen Verbindlichkeiten regelmäßig nur dieser selbst und nicht die hinter ihm stehenden Vereinsmitglieder haften; eine Durchbrechung dieses Trennungsgrundsatzes hält er nur ausnahmsweise dann für zulässig, wenn die Ausnutzung der rechtlichen Verschiedenheit zwischen der juristischen Person und den hinter ihr stehenden natürlichen Personen rechtsmissbräuchlich ist (st. Rspr. BGHZ 54, 222, 224; 78, 318, 333;… Sen.Urt. v. 10. Dezember 2007 - II ZR 239/95, ZIP 2008, 364 - Kolpingwerk, z.V.b. in BGHZ).
  • BGH, 10.12.2007 - II ZR 239/05

    Kolpingwerk

    Regelmäßig haftet daher für Verbindlichkeiten eines eingetragenen Vereins nur dieser selbst und nicht die hinter ihm stehenden Vereinsmitglieder (st. Rspr., vgl. nur BGHZ 54, 222, 224 m.w.Nachw.; 78, 318, 333).

    b) Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung ist eine Durchbrechung dieses Trennungsgrundsatzes nur ausnahmsweise dann zulässig, wenn die Ausnutzung der rechtlichen Verschiedenheit zwischen der juristischen Person und den hinter ihr stehenden natürlichen Personen rechtsmissbräuchlich ist (vgl. BGHZ 54, 222, 224 m.w.Nachw.; 78, 318, 333).

    Die gesetzlichen Sanktionen der Amtslöschung gemäß §§ 159, 142 FGG und der behördlichen Entziehung der Rechtsfähigkeit nach § 43 Abs. 2 BGB sowie der durch sie bewirkte mittelbare Zwang zur Auflösung oder Umwandlung des das Nebenzweckprivileg überschreitenden Idealvereins sind nach derzeitiger Gesetzeslage grundsätzlich - d.h., soweit nicht ausnahmsweise eine rechtsmissbräuchliche Ausnutzung des Trennungsprinzips durch die Vereinsmitglieder im oben beschriebenen Sinne (vgl. BGHZ 78, 318, 333) hinzukommt - zum Schutz des Rechtsverkehrs ausreichend (…vgl. auch K. Schmidt, JR aaO S. 178; ders. in Gedächtnisschrift R. Walz, 677, 680; Segna, Rpfleger 2006, 449, 454).

  • BSG, 04.06.2019 - B 3 KR 15/18 R

    Krankenversicherung - Krankengeld - Ausschluss bzw Kürzung des Anspruchs - …

    Die zugrunde gelegten Erkenntnisquellen müssen aber grundsätzlich geeignet sein, die richterliche Überzeugungsbildung zu tragen (…vgl BSG SozR 5050 § 15 Nr. 38 S 137; vgl auch BGHZ 78, 318, 335 = NJW 1981, 522, 526) und müssen zumindest im Streitfall auch offengelegt werden (vgl BGH Urteil vom 24.3.1987 - VI ZR 112/86 - Juris RdNr 14 = NJW 1988, 648; BVerwG Beschluss vom 20.3.1989 - 1 B 43.89 - Juris RdNr 6 ff = DVBl 1989, 893).
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