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Rechtsprechung
   BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2008,566
BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07 (https://dejure.org/2008,566)
BGH, Entscheidung vom 05.06.2008 - V ZB 150/07 (https://dejure.org/2008,566)
BGH, Entscheidung vom 05. Juni 2008 - V ZB 150/07 (https://dejure.org/2008,566)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    ZVG §§ 71, 81; BGB § 119 Abs. 1

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis

    ZVG § 71; ; ZVG § 81; ; BGB § 119 Abs. 1

  • IWW
  • Deutsches Notarinstitut

    ZVG §§ 71, 81; BGB § 119 Abs. 1
    Irrtum des Bieters über Höhe der bestehen bleibenden Rechte ist kein Anfechtungsgrund, sondern bloßer Motivirrtum

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Zulässigkeit der Anfechtung des Gebotes eines Bieters wegen einer Fehlvorstellung über den Umfang der nach den Versteigerungsbedingungen bestehen bleibenden Rechte; Voraussetzungen der Zuschlagsbeschwerde nach §§ 95, 100 Abs. 1 Zwangsversteigerungsgesetz (ZVG)

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    ZVG §§ 71, 81; BGB § 119 Abs. 1
    Anfechtung eines Gebotes im Zwangsversteigerungsverfahren

  • ra.de
  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Irrtumsanfechtung nach § 119 I BGB wegen "Rechtsfolgenirrtums"; Abgrenzung zum unbeachtlichen Motivirrtum

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZVG § 71 § 81; BGB § 119 Abs. 1
    Anfechtbarkeit eines Gebots in der Zwangsversteigerung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Anfechtung wegen Irrtums über bestehen bleibende Rechte?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • IWW (Kurzinformation)

    Immobiliarvollstreckung - Wenn sich der Bieter irrt ...

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Irrtum bei Zwangsversteigerung

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Irrtum bei Grundstücks-Zwangsversteigerung

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 9 (Kurzinformation)

    Zur Frage der Anfechtbarkeit eines Gebots bei einer Grundstücksversteigerung wegen Fehlvorstellung über Bestehenbleiben der Rechte

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Irrtum bei Gebot im Rahmen einer Zwangsversteigerung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Irrtum bei einer Versteigerung

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Schadensersatz trotz Bestätigung eines Vertrages

  • 123recht.net (Kurzinformation)

    Irrtum bei Gebot im Rahmen einer Zwangsversteigerung // Abgrenzung einzelner Irrtumsarten

Besprechungen u.ä.

  • Prof. Dr. Lorenz (Kurzanmerkung und Volltext)

    Irrtumsanfechtung nach § 119 I BGB wegen "Rechtsfolgenirrtums"; Abgrenzung zum unbeachtlichen Motivirrtum

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 177, 62
  • NJW 2008, 2442
  • MDR 2008, 1000
  • DNotZ 2008, 917
  • NZM 2008, 618
  • WM 2008, 1454
  • Rpfleger 2008, 515
 
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Wird zitiert von ... (47)Zitiert selbst (13)

  • OLG Hamm, 08.06.1998 - 15 W 223/98
    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    Der Zuschlag darf nach § 81 Abs. 1 ZVG nur auf das wirksame Gebot des Meistbietenden erteilt werden (OLG Hamm OLGZ 1972, 250, 251; Rpfleger 1998, 438, 439; OLG Frankfurt Rpfleger 1980, 441, 442;… Stöber, ZVG-Handbuch, 8. Auflage, Rdn. 349).

    a) Das entspricht der in Rechtsprechung (OLG Dresden OLG 17, 355, 356; OLG Frankfurt Rpfleger 1980, 441, 442; OLG Hamm OLGZ 1972, 250, 251; Rpfleger 1998, 438, 439; OLG Königsberg OLG 4, 157, 158;… OLG Posen Seufferts Archiv, Bd. 56, S. 337, 338; OLG Stettin OLG 6, 436, 437;… so wohl auch BGH, Urt. v. 17. April 1984, VI ZR 191/82, NJW 1984, 1950, 1951 - zum Schadensersatz nach § 122 Abs. 1 BGB) und im Schrifttum (…Baur/Stürner/Bruns, Zwangsvollstreckungsrecht, 13. Aufl., § 36.15;… Brox/Walker, Zwangsvollstreckungsrecht, 7. Aufl., Rdn. 910;… Hintzen in Dassler/Schiffhauer/Hintzen/Engels/Rellermeyer, ZVG, 13. Aufl., § 71 Rdn. 15;… Korinthenberg/Wenz, ZVG, 6. Aufl., § 71, Anm. 1;… Jäckel/Güthe, ZVG, 7. Aufl., §§ 71, 72 Anm. III.1.a;… Reinhard/Müller, ZVG, 8. Aufl., § 71, Anm. 3a; Schiffhauer, Rpfleger 1972, 341;… Stöber, ZVG, 18. Aufl., § 71 Anm. 3.1) herrschenden Ansicht.

    aa) Allerdings wird von der bisher herrschenden Auffassung in der Rechtsprechung (OLG Königsberg OLG 4, 157, 158;… OLG Posen Seufferts Archiv, Bd. 56, S. 337, 338; OLG Stettin OLG 6, 436, 437; OLG Dresden OLG 17, 355, 356; OLG Hamm OLGZ 1972, 250, 251 u. Rpfleger 1998, 438, 439) und in der Literatur (…Hintzen in: Dassler/Schiffhauer/Hintzen/Engels/Rellermeyer, ZVG, 13. Aufl., § 71 Rdn. 15;… Korinthenberg/Wenz, ZVG, 6. Aufl., § 71, Anm. 1;… Jäckel/Güthe, ZVG, 7. Aufl., §§ 71, 72 Anm. III.1.a;… Reinhard/Müller, ZVG, 8. Aufl., § 71, Anm. 3a; Schiffhauer, Rpfleger 1972, 341) in diesen Fällen ein Inhaltsirrtum bejaht.

  • BGH, 07.07.1998 - X ZR 17/97

    Anfechtung einer Willenserklärung wegen eines Kalkulationsirrtums; Hinweispflicht …

    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    Nicht nach § 119 Abs. 1 BGB anfechtbar sind dagegen Erklärungen, die auf einen im Stadium der Willensbildung unterlaufenen Irrtum im Beweggrund - Motivirrtum - (BGHZ 139, 177, 180) oder auf einer Fehlvorstellung über die Rechtsfolgen beruhen, die sich nicht aus dem Inhalt der Erklärung ergeben, sondern kraft Gesetzes eintreten - Rechtsfolgenirrtum - (BGHZ 70, 47, 48;… Urt. v. 15. Dezember 1994, IX ZR 252/93, NJW 1995, 1484, 1485).

    Unterläuft dem Bieter in diesem Stadium der Willensbildung ein Fehler bei der Berechnung seines Gebotes, so handelt es sich um einen Motivirrtum, der von keinem der gesetzlich vorgesehenen Anfechtungsgründe erfasst wird (vgl. BGHZ 139, 177, 180).

  • BGH, 05.07.2006 - IV ZB 39/05

    Anfechtung der Ausschlagung der Annahme der Erbschaft durch den …

    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    Ein Inhaltsirrtum kann nämlich auch darin begründet sein, dass der Erklärende über die Rechtsfolgen seiner Willenserklärung irrt, weil das Rechtsgeschäft nicht nur die von ihm erstrebten Rechtswirkungen erzeugt, sondern auch solche, die sich davon unterscheiden (RGZ 89, 29, 33; BGH, Beschl. v. 5. Juli 2006, IV ZB 39/05, NJW 2006, 3353, 3354).

    Dagegen ist der nicht erkannte Eintritt zusätzlicher und mittelbarer Rechtswirkungen, die zu den gewollten und eingetretenen Rechtsfolgen hinzutreten, kein Irrtum über den Inhalt der Erklärung mehr, sondern ein unbeachtlicher Motivirrtum (vgl. BGHZ 134, 152, 156; BGH, Beschl. v. 5. Juli 2006, IV ZB 39/05, aaO).

  • RG, 22.04.1903 - V 136/03

    Meistgebot.; Irrtum.

    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    Das Beschwerdegericht geht im Ausgangspunkt zutreffend davon aus, dass ein Bieter mit der Zuschlagsbeschwerde nach §§ 95, 100 Abs. 1 ZVG geltend machen kann, dass das von ihm im Versteigerungstermin abgegebene Gebot unwirksam gewesen sei (RGZ 54, 308, 310).

    Ist das jedoch unterblieben, muss diese Prüfung bei der Entscheidung über den Zuschlag nachgeholt werden (RGZ 54, 308, 310).

  • BGH, 18.10.2007 - V ZB 44/07

    Anfechtung des Zuschlags im Zwangsversteigerungsverfahren wegen Irrtums über eine …

    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    b) Der Senat hat die Rechtsfrage, ob die in einem Versteigerungstermin abgegebenen Gebote nach §§ 119 ff. BGB angefochten werden können, bisher offen gelassen (vgl. Beschl. v. 18. Oktober 2007, V ZB 44/07, NJW-RR 2008, 222, 223).
  • BGH, 17.04.1984 - VI ZR 191/82

    Anfechtung des höchsten Gebots

    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    a) Das entspricht der in Rechtsprechung (OLG Dresden OLG 17, 355, 356; OLG Frankfurt Rpfleger 1980, 441, 442; OLG Hamm OLGZ 1972, 250, 251; Rpfleger 1998, 438, 439; OLG Königsberg OLG 4, 157, 158;… OLG Posen Seufferts Archiv, Bd. 56, S. 337, 338; OLG Stettin OLG 6, 436, 437; so wohl auch BGH, Urt. v. 17. April 1984, VI ZR 191/82, NJW 1984, 1950, 1951 - zum Schadensersatz nach § 122 Abs. 1 BGB) und im Schrifttum (…Baur/Stürner/Bruns, Zwangsvollstreckungsrecht, 13. Aufl., § 36.15;… Brox/Walker, Zwangsvollstreckungsrecht, 7. Aufl., Rdn. 910;… Hintzen in Dassler/Schiffhauer/Hintzen/Engels/Rellermeyer, ZVG, 13. Aufl., § 71 Rdn. 15;… Korinthenberg/Wenz, ZVG, 6. Aufl., § 71, Anm. 1;… Jäckel/Güthe, ZVG, 7. Aufl., §§ 71, 72 Anm. III.1.a;… Reinhard/Müller, ZVG, 8. Aufl., § 71, Anm. 3a; Schiffhauer, Rpfleger 1972, 341;… Stöber, ZVG, 18. Aufl., § 71 Anm. 3.1) herrschenden Ansicht.
  • BGH, 29.11.1996 - BLw 16/96

    Umfang eines Erbverzichts im Anwendungsbereich der HöfeO; Anpassung des …

    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    Dagegen ist der nicht erkannte Eintritt zusätzlicher und mittelbarer Rechtswirkungen, die zu den gewollten und eingetretenen Rechtsfolgen hinzutreten, kein Irrtum über den Inhalt der Erklärung mehr, sondern ein unbeachtlicher Motivirrtum (vgl. BGHZ 134, 152, 156;… BGH, Beschl. v. 5. Juli 2006, IV ZB 39/05, aaO).
  • BGH, 15.03.2007 - V ZB 95/06

    Folgen der Einstellung des Verfahrens nach dem Schluss der Versteigerung

    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    Eine Kostenentscheidung ist nicht veranlasst, weil sich die Beteiligten in dem Verfahren über die Zuschlagsbeschwerde grundsätzlich nicht als Parteien im Sinne der Zivilprozessordnung gegenüber stehen (Senat, Beschl. v. 26. Oktober 2006, V ZB 188/05, WM 2007, 82, 86; Beschl. v. 15. März 2007, V ZB 95/06, WM 2007, 1284, 1285).
  • BGH, 26.05.1999 - VIII ZR 141/98

    Vertragsübernahme und Verbraucherkreditgesetz

    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    Bei einem Inhaltsirrtum entspricht zwar der äußere Tatbestand dem Willen des Erklärenden, dieser irrt sich jedoch über die Bedeutung oder die Tragweite seiner Erklärung (BGH, Urt. v. 26. Mai 1999, VIII ZR 141/98, NJW 1999, 2664, 2665 - insoweit in BGHZ 142, 23 ff. nicht abgedruckt).
  • BGH, 26.10.2006 - V ZB 188/05

    Bindung des Vollstreckungsgerichts an eine vorherige Entscheidung bei der …

    Auszug aus BGH, 05.06.2008 - V ZB 150/07
    Eine Kostenentscheidung ist nicht veranlasst, weil sich die Beteiligten in dem Verfahren über die Zuschlagsbeschwerde grundsätzlich nicht als Parteien im Sinne der Zivilprozessordnung gegenüber stehen (Senat, Beschl. v. 26. Oktober 2006, V ZB 188/05, WM 2007, 82, 86; Beschl. v. 15. März 2007, V ZB 95/06, WM 2007, 1284, 1285).
  • BGH, 15.12.1994 - IX ZR 252/93

    Rechte der Bank im Insolvenzverfahren ihrs Kunden

  • BGH, 18.11.1977 - V ZR 172/76

    § 419 BGB im Verhältnis des Übergebers zum Übernehmer

  • RG, 21.10.1916 - V 204/16

    Einigung über Hypothekbestellung; Irrtum

  • BGH, 15.02.2017 - VIII ZR 59/16

    Verkaufsaktion auf der eBay-Internetplattform: Auslegung der Erklärung der …

    Der Erklärende muss also, ohne dies zu bemerken, gegenüber dem Erklärungsempfänger aus dessen Sicht etwas anderes zum Ausdruck gebracht haben als das, was er in Wirklichkeit erklären wollte; er hat seine Erklärung zwar so, wie sie lautet, auch tatsächlich abgeben wollen, sich aber über die Bedeutung, die dem Erklärten unter den gegebenen Umständen im Rechtsverkehr zukam, geirrt (BGH, Urteil vom 28. April 1991 - V ZR 201/68, WM 1971, 745 unter 5; Beschluss vom 5. Juni 2008 - V ZB 150/07, BGHZ 177, 62 Rn. 15; jeweils mwN).
  • BGH, 22.03.2023 - IV ZB 12/22

    Ausschlagung der Erbschaft: Irrtum des Ausschlagenden über die an seiner Stelle …

    Die unmittelbaren Rechtsfolgen der Ausschlagung beruhen nicht auf der Willensentschließung des Ausschlagenden (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Juni 2008 - V ZB 150/07, NJW 2008, 2442 Rn. 18 zur Grundstücks-Zwangsversteigerung), sondern ergeben sich aus § 1953 BGB.
  • VG Köln, 06.12.2024 - 16 K 703/24

    "NRW-Soforthilfe 2020"; Rückmeldung; Verzicht; Feststellungs- und …

    Rn. 74 Vgl. BGH, Urteil vom 7. Juni 1984 - IX ZR 66/83 -, BGHZ 91, 324 = NJW 1984, 2279 ; Beschluss vom 5. Juni 2008 - V ZB 150/07 -, BGHZ 177, 62 = WM 2008, 1454 ; OLG Köln, Urteil vom 20. Februar 2001 - 9 U 173/99 -, VersR 2002, 85; AG Köln, Urteil vom 16. August 2007 - 264 C 328/06 -, NZV 2008, 248 ; Armbrüster, in: Säcker/Rixecker/Oetker/Limperg, Münchener Kommentar zum BGB, 9. Auflage 2021, BGB § 119 Rn. 46, 99 f.
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