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Weitere Entscheidung unten: BGH, 28.11.1984

Rechtsprechung
   BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1985,356
BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84 (https://dejure.org/1985,356)
BGH, Entscheidung vom 17.01.1985 - VII ZR 163/84 (https://dejure.org/1985,356)
BGH, Entscheidung vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84 (https://dejure.org/1985,356)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Ferienhausaufenthalte - Formularmäßige Vermittlerklausel - Ferienunterkunft - Entschädigung wegen vertanen Urlaubs - Bereitstellung eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung zu Urlaubszwecken - Voraussetzungen eines Reisevertrages - Ferienreiseerfolg als Bestandteil ...

  • reise-recht-wiki.de

    Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit beim Ferienhausvertrag

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Anwendbarkeit der Reisevertragsbestimmungen bei Vermittlung eines Ferienhauses

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • immehackmann.de (Leitsatz)

    Entschädigung wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit beim Ferienhausvertrag

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

    BGB § 651 a Abs. 2, § 651 f Abs. 2

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 906
  • MDR 1985, 569
  • WM 1985, 319
  • BB 1985, 551
 
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Wird zitiert von ... (41)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 12.05.1980 - VII ZR 158/79

    "Vertane Urlaubszeit"

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    Diese Rechtsprechung ist im Schrifttum auf Kritik gestoßen, hat im Ergebnis aber weitgehend Zustimmung gefunden (vgl. die Nachweise in BGHZ 77, 116, 120 [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79]; neuerdings Dunz JZ 1984, 1010, 1015).

    Sie bleibt damit hinter der bisherigen Rechtsprechung zurück, wonach nicht nur der Pauschalreisende, sondern auch der Ferienhausurlauber, der selbst anreist, eine Entschädigung wegen vertanen Urlaubs verlangen kann (vgl. BGHZ 77, 116, 121 f) [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79].

    Der Senat hat diese Frage bereits früher bejaht (vgl. BGHZ 77, 116, 121 [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79] mit insoweit zustimmender Anmerkung von Blaurock in NJW 1980, 1949; s.a. BGHZ 61, 275).

    Der Senat hat denn auch bereits mehrfach die Möglichkeit angedeutet, die Vorschrift des § 651 f Abs. 2 BGB auf gleichgelagerte Sachverhalte entsprechend anzuwenden (vgl. BGHZ 77, 116, 121 [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79]; 80, 366, 368 [BGH 21.05.1981 - VII ZR 172/80]; NJW 1982, 1522, 1523) [BGH 25.03.1982 - VII ZR 41/81].

    Bei der bloßen Buchung eines Ferienhauses bei einem Veranstalter oder der Anmietung vom Besitzer (wie im Fall BGHZ 77, 116) zur Urlaubsgestaltung liegt auf der Hand, daß es für den inneren Grund des Entschädigungsanspruchs nicht darauf ankommen kann, ob sich der Veranstalter oder Vermieter nur verpflichtet hat, dem Kunden ein Ferienhaus zu verschaffen, oder ob er darüber hinaus auch noch die Beförderung des Kunden oder andere Leistungen übernommen hat.

    Ferner hat der Senat wiederholt zum Ausdruck gebracht, daß ein zu Hause verbrachter Urlaub nicht immer den mit dem Urlaub verfolgten Zweck verfehlen muß (vgl. BGHZ 77, 116, 122 [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79]; 85, 168, 173 [BGH 21.10.1982 - VII ZR 61/82]; NJW 1983, 35, 36) [BGH 23.09.1982 - VII ZR 22/82].

  • BGH, 18.10.1973 - VII ZR 247/72

    Der Vermittler von Ferienwohnungen haftet gegenüber dem Mieter wie ein …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    Ob er ein Mietvertrag ist, wie das Berufungsgericht meint, oder nicht eher ein Werkvertrag (vgl. BGHZ 61, 275, 279 [BGH 18.10.1973 - VII ZR 247/72]; OLG München MDR 1984, 845; LG Frankfurt/Main NJW 1982, 1949, 1983, 233; Bunte ZIP 1984, 1313, 1315;… Staudinger/Schwerdtner, BGB, 12. Aufl., § 651 a Rdn. 92; Tempel, Materielles Recht im Zivilprozeß 1983, § 6 I 2 b (1) - S. 250; Bartl NJW 1983, 1092, 1094), kann hier offenbleiben.

    Die sich aus den Grundsätzen von Treu und Glauben (§ 242 BGB) ergebende Unbeachtlichkeit der Vermittlerklausel (vgl. BGHZ 61, 275, 281) [BGH 18.10.1973 - VII ZR 247/72] wird nicht dadurch berührt, daß der Gesetzgeber in § 651 a Abs. 2 BGB eine entsprechende Regelung nur für den Reisevertrag getroffen hat.

    Der Senat hat diese Frage bereits früher bejaht (vgl. BGHZ 77, 116, 121 [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79] mit insoweit zustimmender Anmerkung von Blaurock in NJW 1980, 1949; s.a. BGHZ 61, 275).

  • BGH, 21.10.1982 - VII ZR 61/82

    Entschädigung für nutzlos aufgewendete Urlaubszeit von Schülern

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    In seiner Entscheidung BGHZ 85, 168, 171 f [BGH 21.10.1982 - VII ZR 61/82] hat der Senat weiterhin dargelegt, daß nicht nur die bisherige Rechtsprechung festgeschrieben, sondern der Kreis der anspruchsberechtigten Personen auch auf nicht erwerbstätige Personen ausgedehnt worden ist.

    So kann bei einer Familie der Urlaub für die Eltern vertan sein, für die Kinder hingegen nicht (vgl. BGHZ 85, 168, 173) [BGH 21.10.1982 - VII ZR 61/82].

    Ferner hat der Senat wiederholt zum Ausdruck gebracht, daß ein zu Hause verbrachter Urlaub nicht immer den mit dem Urlaub verfolgten Zweck verfehlen muß (vgl. BGHZ 77, 116, 122 [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79]; 85, 168, 173 [BGH 21.10.1982 - VII ZR 61/82]; NJW 1983, 35, 36) [BGH 23.09.1982 - VII ZR 22/82].

  • BGH, 10.10.1974 - VII ZR 231/73

    Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit bei mangelhaften …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    Nach der Rechtsprechung des Senats vor Inkrafttreten des Reisevertragsgesetzes (grundlegend BGHZ 63, 98) hat der Urlaub jedenfalls dann Vermögenswert, wenn er der Erhaltung oder der Wiedererlangung der Arbeitskraft dient, durch Arbeitsleistung verdient oder durch besondere Aufwendungen für eine Ersatzkraft ermöglicht wird.

    Der Senat hat von Anfang an betont, daß nicht jede Beeinträchtigung der Urlaubsgestaltung den Zweck, dem der Urlaub dient, in Frage stellt und deshalb zum Schadensersatz verpflichtet (vgl. BGHZ 63, 98, 106) [BGH 10.10.1974 - VII ZR 231/73].

  • BGH, 23.09.1982 - VII ZR 22/82

    Buchung einer Pauschalreise - Anspruchs auf Ersatz für vertane Urlaubszeit - …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    Hieran ist ungeachtet der Erwägung, daß nach § 651 f Abs. 2 BGB für die Bemessung der Entschädigung auch immaterielle Momente von Bedeutung sein können (vgl. dazu Senatsentscheidung NJW 1983, 35, 36 [BGH 23.09.1982 - VII ZR 22/82] unter Hinweis auf die Begründung des Regierungsentwurfs BT-DS 8/786 Seite 30) festzuhalten (ebenso LG München I NJW 1985, 331 [LG München I 18.05.1983 - 31 S 22563/82] = BB 1984, 2222; LG Frankfurt/Main NJW 1985, 330;… Staudinger/Schwerdtner aaO, § 651 a Rdn. 93, § 651 f Rdn. 68;… Staudinger/Medicus, 12. Aufl., § 233 Rdn. 48;… Jauernig/Teichmann, BGB, 3. Aufl., vor § 249 Anm. III 6;… Larenz, Schuldrecht, Bd. I, 13. Aufl., S. 463;… Bartl, Reiserecht, 2. Aufl., S. 25).

    Ferner hat der Senat wiederholt zum Ausdruck gebracht, daß ein zu Hause verbrachter Urlaub nicht immer den mit dem Urlaub verfolgten Zweck verfehlen muß (vgl. BGHZ 77, 116, 122 [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79]; 85, 168, 173 [BGH 21.10.1982 - VII ZR 61/82]; NJW 1983, 35, 36) [BGH 23.09.1982 - VII ZR 22/82].

  • BGH, 23.09.1982 - VII ZR 301/81

    Buchung einer Pauschalreise; Schadensersatz wegen nicht ordnungsgemäßer …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    Daß der Gesetzgeber diesen Kreis von Urlaubern im Verhältnis zur früheren Rechtsprechung bewußt schlechter stellen wollte, kann jedoch nicht angenommen werden (…so auch Tonner und Bunte aaO; vgl. zum Willen des Gesetzgebers ferner BGHZ 85, 50, 55) [BGH 23.09.1982 - VII ZR 301/81].
  • BGH, 19.11.1981 - VII ZR 238/80

    Vertragsscbluß mit Reiseveranstalter bei Einschaltung eines Reisebüros

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    Schließlich hat er einem Kläger, der in der Lage war, seinen Urlaub zu verschieben, Schadensersatz wegen vertanen Urlaubs versagt (BGHZ 82, 219, 227) [BGH 19.11.1981 - VII ZR 238/80].
  • BGH, 21.05.1981 - VII ZR 172/80

    Schadensersatz für vergeblich aufgewendeten Urlaub bei Störungen eines …

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    Der Senat hat denn auch bereits mehrfach die Möglichkeit angedeutet, die Vorschrift des § 651 f Abs. 2 BGB auf gleichgelagerte Sachverhalte entsprechend anzuwenden (vgl. BGHZ 77, 116, 121 [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79]; 80, 366, 368 [BGH 21.05.1981 - VII ZR 172/80]; NJW 1982, 1522, 1523) [BGH 25.03.1982 - VII ZR 41/81].
  • BGH, 21.03.1974 - VII ZR 87/73

    Werkvertrag-Nichterfüllung eines Luftbeförderungsvertrags durch Reiseunternehmer

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    Diese Bestimmung gibt vielmehr lediglich einen Grundsatz wieder, den die Rechtsprechung zuvor dazu entwickelt hatte (…BGHZ aaO; BGH NJW 1974, 1046; vgl. auch Begründung des § 1 Abs. 2 des Entwurfs der Bundesregierung für ein Gesetz über den Reiseveranstaltungsvertrag - BT-DS 8/786 Seite 15).
  • BGH, 25.03.1982 - VII ZR 41/81

    Reisevertrag - Vertaner Urlaub - Schadensbemessung

    Auszug aus BGH, 17.01.1985 - VII ZR 163/84
    Der Senat hat denn auch bereits mehrfach die Möglichkeit angedeutet, die Vorschrift des § 651 f Abs. 2 BGB auf gleichgelagerte Sachverhalte entsprechend anzuwenden (vgl. BGHZ 77, 116, 121 [BGH 12.05.1980 - VII ZR 158/79]; 80, 366, 368 [BGH 21.05.1981 - VII ZR 172/80]; NJW 1982, 1522, 1523) [BGH 25.03.1982 - VII ZR 41/81].
  • LG Frankfurt/Main, 19.11.1984 - 24 S 146/84
  • OLG München, 25.04.1984 - 20 U 3015/83

    Schadensersatz für entgangene Urlaubsfreude; Nichterfüllung des Buchungsvertrags; …

  • LG Frankfurt/Main, 10.05.1982 - 24 S 28/82
  • LG München I, 18.05.1983 - 31 S 22563/82

    Schadensersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit beim Ferienhausvertrag

  • BGH, 23.10.2012 - X ZR 157/11

    Verbraucher kann Ansprüche gegen Reiseveranstalter wegen Mängeln eines …

    Das Angebot einer Vielzahl von Ferienunterkünften in einem Katalog spricht aus Sicht eines Kunden bereits dafür, dass der Reiseunternehmer nicht für eine Vielzahl von verschiedenen Eigentümern der Immobilien handeln will, sondern die Überlassung der Wohnungen in eigener Verantwortung übernimmt, hierfür selbst einstehen will und eine eigene Vertrauenswerbung entfaltet (vgl. zur Verwendung eines Katalogs BGH, Urteil vom 9. Juli 1992 - VII ZR 7/92, BGHZ 119, 152, 160; Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84, NJW 1985, 906).
  • BGH, 09.07.1992 - VII ZR 7/92

    Internationale Zuständigkeit bei Verbandsklage gegen Bereitsteller ausländischer …

    Er kann sich aber auch als Veranstalter gegenüber dem Urlauber selbst verpflichten, für die Bereitstellung des Ferienhauses oder der Ferienwohnung zu sorgen (Senat, Urteil vom 18. Oktober 1973 - VII ZR 247/72 = BGHZ 61, 275, 279; Senat, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84 = WM 1985, 319, 320; Senat, Urteil vom 12. Oktober 1989 - VII ZR 339/88 = BGHZ 109, 29, 38).

    Hierbei ist der Grundsatz des § 651 a Abs. 2 BGB, nach dem die Erklärung des Anbieters, nur Verträge zu vermitteln, im Hinblick auf die sonstigen Umstände unbeachtlich sein kann, bei der Buchung eines Aufenthalts in einer Ferienunterkunft als alleiniger Reiseleistung entsprechend anzuwenden (Senat, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84 = WM 1985, 319, 320 m.N.).

    a) Eine unmittelbare Anwendung der Vorschriften des Reisevertragsrechts auf Veranstaltungsverträge, die auf die Bereitstellung einer Ferienunterkunft als alleiniger Reiseleistung gerichtet sind, scheidet allerdings aus, da es an einer Gesamtheit von Reiseleistungen (§ 651 a Abs. 1 Satz 1 BGB) fehlt (vgl. Senat, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84 = WM 1985, 319, 320; Senat, Urteil vom 12. Oktober 1989 - VII ZR 339/88 - BGHZ 109, 29, 38).

    b) Der Senat hat bisher die Frage, ob auf solche Verträge die Vorschriften des Reisevertragsrechts insgesamt entsprechend anzuwenden sind, offengelassen (Senat, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84 = WM 1985, 319, 321).

    Er hat allerdings die Vorschriften der §§ 651 a Abs. 2, 651 f Abs. 2 BGB auf eine bloße Ferienhausbuchung entsprechend angewandt und ausgeführt, für die Haftung des Reiseveranstalters könne es im Grunde nicht darauf ankommen, wie viele Reiseleistungen er zu erbringen habe; entscheidend sei vielmehr, ob der Anbieter selbst die Verantwortung übernehme oder nur fremde Leistungen vermittele (Senat, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84 = WM 1985, 319, 320 f).

    aa) Die herrschende Meinung befürwortet bei Veranstaltungsverträgen, die auf die Bereitstellung eines Ferienhauses oder einer Ferienwohnung als alleiniger Reiseleistung gerichtet sind, die entsprechende Anwendung sämtlicher reisevertragsrechtlicher Vorschriften (vgl. LG Frankfurt NJW-RR 1986, 854, 855; LG Freiburg NJW-RR 1988, 953 [LG Freiburg 07.04.1988 - 3 S 266/87]; OLG Frankfurt NJW-RR 1988, 1328, 1329; LG Frankfurt NJW-RR 1988, 1330; LG Köln NJW-RR 1989, 565 [LG Köln 29.11.1988 - 11 S 127/88]; OLG Düsseldorf NJW-RR 1990, 186; LG Frankfurt NJW-RR 1991, 1272; LG Frankfurt NJW-RR 1992, 187, 188;… BGB-RGRK/Recken 12. Aufl. § 651 a Rdn. 80, 79;… Wolf/Horn/Lindacher, AGB-Gesetz 2. Aufl. § 9 Rdn. M 75, R 51;… Führich, Reiserecht Rdn. 35, 93; Blaurock JZ 1985, 847 f;… zurückhaltender Palandt/Thomas, BGB 51. Aufl. Einf.

    Mit der Regelung in § 651 a Abs. 1 Satz 1 BGB ist es dem Gesetzgeber nicht gelungen, den ins Auge gefaßten Anwendungsbereich des Reisevertragsgesetzes genau zu beschreiben (vgl. Senat, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84 = WM 1985, 319, 320).

    Dem Gesetzgeber ging es der Sache nach darum, den Reiseveranstaltungsvertrag als einen Vertrag mit gesteigerter Haftung und Verantwortung vom Reisevermittlungsvertrag abzugrenzen, der vom Reisevertragsrecht nicht erfaßt werden sollte (vgl. Entwurf der Bundesregierung für ein Gesetz über den Reiseveranstaltungsvertrag, BTDrucks. 8/786, Begründung S. 12, 14; Beschlußempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses, BTDrucks. 8/2343 S. 7; Protokoll für die 49. Sitzung des Rechtsausschusses vom 4. Oktober 1978 S. 22-25; ferner Senat, Urteil vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84 = WM 1985, 319, 320).

  • BGH, 29.06.1995 - VII ZR 201/94

    Anwendung des Reisevertragsrechts auf Charter einer Hochseeyacht

    Der Senat wendet das Reisevertragsrecht entsprechend auf Fälle an, in denen nicht eine Gesamtheit von Reiseleistungen geschuldet wird, sondern lediglich eine einzelne Reiseleistung, welche darin besteht, daß ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung zu Urlaubszwecken bereitgestellt wird (Senatsurteile vom 9. Juli 1992 - VII ZR 7/92 - BGHZ 119, 152, und vom 17. Januar 1985 - VII ZR 163/84 - NJW 1985, 906).

    Der Veranstalter verspricht mit ihr eine bestimmte Gestaltung der Reise, zum Beispiel der Urlaubsreise und dort dann auch der erhofften Urlaubsfreude (vgl. Senatsurteil vom 17. Januar 1985 aaO. S. 907).

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Rechtsprechung
   BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1984,2207
BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82 (https://dejure.org/1984,2207)
BGH, Entscheidung vom 28.11.1984 - IVa ZR 224/82 (https://dejure.org/1984,2207)
BGH, Entscheidung vom 28. November 1984 - IVa ZR 224/82 (https://dejure.org/1984,2207)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Beratung durch Steuerberater bei der Umwandlung der KG in eine GmbH - Schadenersatzanspruch gegen den Steuerberater bei mangelhafter Beratung - Entstehen einer Zahlungspflicht, die bei ordnungsgemäßer Beratung nicht entstanden wäre

  • rechtsportal.de

    BGB § 249; ZPO § 287

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1985, 265
  • WM 1985, 319
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (8)

  • BGH, 05.07.1973 - VII ZR 12/73

    Nachweis der Kausalität einer vertraglichen Aufklärungs- oder …

    Auszug aus BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82
    Hat ein zur Beratung Verpflichteter seine Beratungspflicht verletzt und steht weiterhin fest, daß dann, wenn der sachgemäße Rat gegeben und befolgt worden wäre, der Schaden vermieden worden wäre, dann ist der Berater dafür beweispflichtig, daß der Beratene sich nicht an seinen Rat gehalten hätte (so ständige Rechtsprechung des BGH: BGHZ 61, 118, 122 [BGH 05.07.1973 - VII ZR 12/73]; 64, 46, 51 [BGH 19.02.1975 - VIII ZR 144/73]; 72, 92, 106 [BGH 08.06.1978 - III ZR 136/76]; Senatsurteil vom 30. September 1981 - IVa ZR 288/80 - ZIP 1981, 1213; vgl. auch Urteil des III. Zivilsenatsvom 24. März 1977 - III ZR 198/74 - NJW 1978, 41).
  • BGH, 19.02.1975 - VIII ZR 144/73

    Aufklärungspflicht beim Vertrieb kosmetischer Präparate

    Auszug aus BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82
    Hat ein zur Beratung Verpflichteter seine Beratungspflicht verletzt und steht weiterhin fest, daß dann, wenn der sachgemäße Rat gegeben und befolgt worden wäre, der Schaden vermieden worden wäre, dann ist der Berater dafür beweispflichtig, daß der Beratene sich nicht an seinen Rat gehalten hätte (so ständige Rechtsprechung des BGH: BGHZ 61, 118, 122 [BGH 05.07.1973 - VII ZR 12/73]; 64, 46, 51 [BGH 19.02.1975 - VIII ZR 144/73]; 72, 92, 106 [BGH 08.06.1978 - III ZR 136/76]; Senatsurteil vom 30. September 1981 - IVa ZR 288/80 - ZIP 1981, 1213; vgl. auch Urteil des III. Zivilsenatsvom 24. März 1977 - III ZR 198/74 - NJW 1978, 41).
  • BGH, 28.04.1982 - IVa ZR 8/81

    Nachweis der Verursachung eines Vermögensschadens durch eine Vertragsverletzung

    Auszug aus BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82
    Im übrigen hätte von der Klägerin auch dann nicht der volle Beweis des Schadens verlangt werden dürfen, wenn sie an sich beweispflichtig gewesen wäre; ob aus einer (unstreitigen oder erwiesenen) Vertragsverletzung ein Schaden entstanden ist, hat der Richter vielmehr nach § 287 ZPO zu beurteilen (vgl. die Senatsurteilevom 28. April 1982 - IVa ZR 8/81 - NJW 1983, 998;vom 17. Februar 1982 - IVa ZR 305/80 - undvom 9. Juni 1982 - IVa ZR 9/81 - BGHZ 84, 244, 253) [BGH 09.06.1982 - IVa ZR 9/81].
  • BGH, 08.06.1978 - III ZR 136/76

    Pflichten der Bank bei finanzierter Unternehmensbeteiligung

    Auszug aus BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82
    Hat ein zur Beratung Verpflichteter seine Beratungspflicht verletzt und steht weiterhin fest, daß dann, wenn der sachgemäße Rat gegeben und befolgt worden wäre, der Schaden vermieden worden wäre, dann ist der Berater dafür beweispflichtig, daß der Beratene sich nicht an seinen Rat gehalten hätte (so ständige Rechtsprechung des BGH: BGHZ 61, 118, 122 [BGH 05.07.1973 - VII ZR 12/73]; 64, 46, 51 [BGH 19.02.1975 - VIII ZR 144/73]; 72, 92, 106 [BGH 08.06.1978 - III ZR 136/76]; Senatsurteil vom 30. September 1981 - IVa ZR 288/80 - ZIP 1981, 1213; vgl. auch Urteil des III. Zivilsenatsvom 24. März 1977 - III ZR 198/74 - NJW 1978, 41).
  • BGH, 09.06.1982 - IVa ZR 9/81

    Beweislast des steuerlichen Beraters

    Auszug aus BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82
    Im übrigen hätte von der Klägerin auch dann nicht der volle Beweis des Schadens verlangt werden dürfen, wenn sie an sich beweispflichtig gewesen wäre; ob aus einer (unstreitigen oder erwiesenen) Vertragsverletzung ein Schaden entstanden ist, hat der Richter vielmehr nach § 287 ZPO zu beurteilen (vgl. die Senatsurteilevom 28. April 1982 - IVa ZR 8/81 - NJW 1983, 998;vom 17. Februar 1982 - IVa ZR 305/80 - undvom 9. Juni 1982 - IVa ZR 9/81 - BGHZ 84, 244, 253) [BGH 09.06.1982 - IVa ZR 9/81].
  • BGH, 24.03.1977 - III ZR 198/74

    Aufklärungspflicht bei Vertragsverhandlungen

    Auszug aus BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82
    Hat ein zur Beratung Verpflichteter seine Beratungspflicht verletzt und steht weiterhin fest, daß dann, wenn der sachgemäße Rat gegeben und befolgt worden wäre, der Schaden vermieden worden wäre, dann ist der Berater dafür beweispflichtig, daß der Beratene sich nicht an seinen Rat gehalten hätte (so ständige Rechtsprechung des BGH: BGHZ 61, 118, 122 [BGH 05.07.1973 - VII ZR 12/73]; 64, 46, 51 [BGH 19.02.1975 - VIII ZR 144/73]; 72, 92, 106 [BGH 08.06.1978 - III ZR 136/76]; Senatsurteil vom 30. September 1981 - IVa ZR 288/80 - ZIP 1981, 1213; vgl. auch Urteil des III. Zivilsenatsvom 24. März 1977 - III ZR 198/74 - NJW 1978, 41).
  • BGH, 30.09.1981 - IVa ZR 288/80

    Positive Vertragsverletzung durch Nichtvorlage eines Liquiditätsplans und …

    Auszug aus BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82
    Hat ein zur Beratung Verpflichteter seine Beratungspflicht verletzt und steht weiterhin fest, daß dann, wenn der sachgemäße Rat gegeben und befolgt worden wäre, der Schaden vermieden worden wäre, dann ist der Berater dafür beweispflichtig, daß der Beratene sich nicht an seinen Rat gehalten hätte (so ständige Rechtsprechung des BGH: BGHZ 61, 118, 122 [BGH 05.07.1973 - VII ZR 12/73]; 64, 46, 51 [BGH 19.02.1975 - VIII ZR 144/73]; 72, 92, 106 [BGH 08.06.1978 - III ZR 136/76]; Senatsurteil vom 30. September 1981 - IVa ZR 288/80 - ZIP 1981, 1213; vgl. auch Urteil des III. Zivilsenatsvom 24. März 1977 - III ZR 198/74 - NJW 1978, 41).
  • BGH, 17.02.1982 - IVa ZR 305/80

    Umfang der Pflichten eines Hausverwalters - Pflichten eines Hausverwalters …

    Auszug aus BGH, 28.11.1984 - IVa ZR 224/82
    Im übrigen hätte von der Klägerin auch dann nicht der volle Beweis des Schadens verlangt werden dürfen, wenn sie an sich beweispflichtig gewesen wäre; ob aus einer (unstreitigen oder erwiesenen) Vertragsverletzung ein Schaden entstanden ist, hat der Richter vielmehr nach § 287 ZPO zu beurteilen (vgl. die Senatsurteilevom 28. April 1982 - IVa ZR 8/81 - NJW 1983, 998;vom 17. Februar 1982 - IVa ZR 305/80 - undvom 9. Juni 1982 - IVa ZR 9/81 - BGHZ 84, 244, 253) [BGH 09.06.1982 - IVa ZR 9/81].
  • BGH, 22.05.1985 - IVa ZR 190/83

    Versicherungsmakler als Sachwalter

    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung des BGH (BGHZ 61, 118, 121 ff.; 64, 46, 51; 72, 92, 106; Senat, VersR 85, 265).
  • BGH, 30.09.1993 - IX ZR 73/93

    Anscheinsbeweis bei Rechtsberatungsvertrag

    e) Soweit frühere Urteile dem rechtlichen Berater, der die ihm obliegenden Hinweis- und Aufklärungspflichten verletzt hatte, den vollen Beweis dafür auferlegt haben, wie sich der Mandant bei vertragsgerechter Leistung entschieden hätte (…vgl. BGH, Urt. v. 30. September 1981 - IVa ZR 288/80, ZIP 1981, 1213, 1215; v. 28. November 1984 - IVa ZR 224/82, WM 1985, 319; v. 17. Oktober 1989 - XI ZR 158/88, NJW 1990, 827, 828 [BGH 17.10.1989 - XI ZR 158/88]; v. 29. März 1990 - IX ZR 24/88, NJW 1990, 2127, 2128), stimmt der Senat dem nicht zu.
  • BGH, 20.03.2008 - IX ZR 104/05

    Anforderungen an den Nachweis beratungsgerechten Verhaltens

    In einer solchen Vermögensverschiebung kann jedenfalls dann kein Schaden im Rechtssinn, in ihrem Unterbleiben kein mit dem Steuerschaden verrechenbarer Vermögensvorteil gesehen werden, wenn sie im Interesse der Steuerersparnis gewollt und gewünscht ist (BGH, Urt. v. 28. November 1984 - IVa ZR 224/82, WM 1985, 319;… Urt. v. 24. September 1986 - IVa ZR 236/84, WM 1986, 1477 f).
  • BGH, 09.07.1992 - IX ZR 209/91

    Beurkundungszwang für Treuhandverträge bei Bauherrenmodell

    Nur wenn im Falle der Verletzung der Beratungspflicht feststeht, daß der Schaden vermieden worden wäre, falls der sachgemäße Rat gegeben und befolgt worden wäre, ist der Berater für seine Behauptung beweispflichtig, daß der Beratene sich nicht an den Rat gehalten hätte (vgl. BGH, Urt. v. 28. November 1984 - IVa ZR 224/82, VersR 1985, 265 f).
  • BGH, 24.09.1986 - IVa ZR 236/84

    Beratungsverschulden und Schaden bei der Neuordnung der Vermögensverhältnisse von …

    Im Urteil vom 28. November 1984 - IVa ZR 224/82 - (WM 1985, 319 - insoweit in VersR 1985, 265 nicht abgedruckt -) hat der Senat ausgeführt: Es sei eine Erfahrungstatsache, daß viele Gewerbetreibende bereit seien, ihre nächsten Angehörigen ohne eine (gleichwertige) Gegenleistung an ihrem Unternehmen zu beteiligen; die Neigung hierzu könne besonders groß sein, wenn damit eine steuerliche Entlastung der Familie verbunden sei.

    Das Berufungsgericht setzt sich mit seinen eigenen Ausführungen (BU S. 83. Absatz) in Widerspruch, wenn es hinsichtlich der privatrechtlichen Folgen der Schenkung die Gesamtbetrachtung ablehnt, die es hinsichtlich der Gewerbesteuerbelastung für erforderlich hält (vgl. dazu im übrigen auch Senatsurteil vom 28. November 1984 - IVa ZR 224/82 - WM 1985, 319).

  • OLG Oldenburg, 28.04.2004 - 3 U 10/04

    Anspruch auf Wiederherstellung ursprünglichen Versicherungsschutzes; Umwandlung …

    Diese Frage ist vielmehr vom Richter gemäß § 287 ZPO unter Würdigung aller Umstände nach freier Überzeugung zu entscheiden (BGH NJW 2002, 505; VersR 1985, 265, 930), wobei eine deutlich überwiegende, auf gesicherter Grundlage beruhende Wahrscheinlichkeit ausreicht.
  • OLG Köln, 25.02.2015 - 16 U 50/14

    Haftung des Steuerberaters wegen steuerschädlicher Vereinbarung der …

    In einer solchen Vermögensverschiebung kann sodann kein Schaden im Rechtssinn, in ihrem Unterbleiben kein mit dem Steuerschaden verrechenbarer Vermögensvorteil gesehen, wenn sie im Interesse der Steuerersparnis gewollt und gewünscht war (vgl. BGH, Urteil vom 28.11.1984, IVa ZR 224/82, zitiert nach juris, dort Tz.10; BGH, Urteil vom 24.09.1986, IVa ZR 236/84, zitiert nach juris, dort Tz. 8; BGH, Urteil vom 20.03.2008, IX ZR 104/05, zitiert nach juris, dort Tz. 18).
  • OLG Köln, 27.06.2013 - 8 U 58/12

    Pflichten des Steuerberaters bei Übertragung eines Betriebes von den Eltern auf …

    Ob jemand bereit gewesen wäre, im Interesse des Unternehmens und der Gesamtfamilie z.B. eine Einschränkung seiner persönlichen Rechte in Kauf zu nehmen, hat der Tatrichter nach § 287 ZPO zu beurteilen (vgl. Urteile des BGH vom 24.9.1986 IV a ZR 263/84 ; BGH vom 28.11.1984 IV a ZR 224/82).
  • LG Köln, 13.02.2014 - 2 O 99/13

    Schadensersatz wegen fehlerhafter steuerlicher Beratung als Pflichtverletzung aus …

    Ausgehend davon hat der Bundesgerichtshof in diesen Fällen die Anwendung der Grundsätze des Gesamtvermögensvergleiches im Hinblick auf die Vermögensübertragung dahingehend eingeschränkt, dass die Vermögensverschiebung als solche weder einen Schaden, noch das hypothetische Unterbleiben der Vermögensverschiebung einen mit dem Steuerschaden verrechenbaren Vermögensvorteil darstellt (BGH, Beschluss vom 09.03.2006, IX ZR 133/03 zitiert nach juris; Urteil vom 28.11.1984, WM 85, 319; Urteil vom 20.03.2008, WM 2008, 1042).
  • OLG München, 25.05.2011 - 15 U 2373/10

    Haftung des Steuerberaters: Pflichtverletzung bei fehlerhafter …

    Rn. 104 Der BGH lässt zwar im Bereich der Steuerberaterhaftung unter bestimmten Voraussetzungen bei Schenkungen an nächste Angehörige den Wert der Schenkung nicht zur Verrechnung mit einem durch die Unterlassung der Schenkung verursachten Steuermehraufwand zu, beziehungsweise berücksichtigt umgekehrt Steuervorteile innerhalb der Familie zugunsten des Steuerberaters (BGH Urteil vom 28.11.1984 - IVa ZR 224/82 Rz 10 bei Juris = WM 198, 319; Urteil vom 24.09.1986 - Iva ZR 236/84; Urteil vom 20.03.2008 - IX ZR 104/05 Rz 18 bei Juris = NJW 2008, 2647).
  • BGH, 07.11.1991 - IX ZR 288/90

    Vertragsverletzung - Steuerberater - Stiftung - Stiftungsgründung - …

  • OLG Düsseldorf, 17.12.1996 - 24 U 76/95
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