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Rechtsprechung
   BGH, 19.11.2009 - I ZR 141/07   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,2235
BGH, 19.11.2009 - I ZR 141/07 (https://dejure.org/2009,2235)
BGH, Entscheidung vom 19.11.2009 - I ZR 141/07 (https://dejure.org/2009,2235)
BGH, Entscheidung vom 19. November 2009 - I ZR 141/07 (https://dejure.org/2009,2235)
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Volltextveröffentlichungen (16)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    Paketpreisvergleich

    UWG § 6 Abs. 2 Nr. 2, § 5 Abs. 3

  • MIR - Medien Internet und Recht

    Paketpreisvergleich - Ein im Rahmen vergleichender Werbung vorgenommener Preisvergleich ist irreführend, wenn der Werbende auf nicht unwesentliche Unterschiede der Grundlagen bei der Preisbemessung nicht deutlich und unmissverständlich hinweist.

    Kostenlosen MIR-Newsletter abonnieren - Anzeige
  • damm-legal.de (Kurzinformation und Volltext)

    §§ 6 Abs. 2 Nr. 2, 5 Abs. 3 UWG
    Irreführender Preisvergleich bei wesentlichem Unterschied der Grundlagen für die Preisbemessung

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF

    Paketpreisvergleich

  • IWW
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Auswirkungen der Unvollständigkeit oder Einseitigkeit eines Preisvergleichs auf dessen Objektivität ; Irreführung durch einen im Rahmen vergleichender Werbung vorgenommenen Preisvergleich bei unterschiedlichen Grundlagen für die Preisbemessung

  • kanzlei.biz

    Unzulässige Paketpreisvergleiche in Werbung

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 5 Abs. 3; UWG § 6 Abs. 2 Nr. 2
    Auswirkungen der Unvollständigkeit oder Einseitigkeit eines Preisvergleichs auf dessen Objektivität; Irreführung durch einen im Rahmen vergleichender Werbung vorgenommenen Preisvergleich bei unterschiedlichen Grundlagen für die Preisbemessung

  • wrp (Wettbewerb in Recht und Praxis)(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Paketpreisvergleich

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Anforderungen an Preisvergleiche in vergleichender Werbung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation)

    Unzulässiger Preisvergleich im Rahmen vergleichender Werbung bei unterschiedlichen Grundlagen der Preisbemesseung - Paketpreisvergleich

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Paketpreisvergleich

  • ipweblog.de (Kurzinformation)

    Paketpreisvergleich

  • ra-dr-graf.de (Kurzinformation)

    Hermes-Werbung unzulässig - zur Irreführung bei Paketpreisvergleichen

  • ra-dr-graf.de (Kurzinformation)

    Hermes-Werbung unzulässig - zur Irreführung bei Paketpreisvergleichen

  • antiquariatsrecht.de (Kurzinformation)

    Irreführung durch Preisvergleich, wenn Grundlagen für die Preisbemessung abweichen

  • anwalt24.de (Kurzinformation)

    Irreführung durch Preisvergleich bei Abweichung der Bemessungsgrundlagen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2010, 1191
  • MDR 2010, 762
  • GRUR 2010, 658
  • MIR 2010, Dok. 071
  • WRP 2010, 757
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (3)

  • EuGH, 19.09.2006 - C-356/04

    VERGLEICHENDE WERBUNG DARF SICH AUF SORTIMENTE VON WAREN IN IHRER GESAMTHEIT …

    Auszug aus BGH, 19.11.2009 - I ZR 141/07
    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften zielt das Erfordernis der Objektivität jedoch darauf ab, Vergleiche auszuschließen, die sich nicht aus einer objektiven Feststellung, sondern aus einer subjektiven Wertung ihres Urhebers ergeben (EuGH, Urt. v. 19.9. 2006 - C-356/04, Slg. 2006, I-8501 = GRUR 2007, 69 Tz. 40 ff., 46 = WRP 2006, 1348 - LIDL Belgium/Colruyt).
  • BGH, 21.03.2007 - I ZR 184/03

    Eigenpreisvergleich

    Auszug aus BGH, 19.11.2009 - I ZR 141/07
    Danach ist der Begriff der Sachlichkeit allein dahin zu verstehen, dass subjektive Wertungen ausgeschlossen sind (vgl. BGH, Urt. v. 21.3. 2007 - I ZR 184/03, GRUR 2007, 896 Tz. 17 = WRP 2007, 1181 - Eigenpreisvergleich;… Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 28. Aufl., § 6 Rdn. 116 f.).
  • BGH, 17.01.2002 - I ZR 161/99

    Hormonersatztherapie

    Auszug aus BGH, 19.11.2009 - I ZR 141/07
    Es begegnet daher auch keinen grundsätzlichen Bedenken, wenn ein Werbevergleich sich nur auf bestimmte Gesichtspunkte bezieht, ohne andere Eigenschaften der miteinander verglichenen Produkte anzusprechen (vgl. BGH, Urt. v. 17.1. 2002 - I ZR 161/99, GRUR 2002, 633, 635 = WRP 2002, 828 - Hormonersatztherapie; OLG Hamburg MD 2009, 754, 761).
  • LG Köln, 18.09.2018 - 31 O 376/17

    Irreführende Werbung mit "Nirgendwo Günstiger Garantie"

    Denn nach der Rechtsprechung steht die Unvollständigkeit des Preisvergleichs einer Objektivität nicht entgegen (BGH GRUR 2010, 658 - Preisvergleich;… Köhler/Bornkamm, UWG, 36. Aufl., § 6 Rn. 120).
  • OLG Köln, 12.04.2019 - 6 U 191/18

    Wettbewerbswidrigkeit der Angaben zu Versicherungen eines bestimmten Anbieters in …

    Es begegnet daher grundsätzlich keinen Bedenken, einen Werbevergleich lediglich auf bestimmte Gesichtspunkte zu beziehen (vgl. BGH, Urteil vom 19.11.2009 - I ZR 141/07, GRUR 2010, 658 Rn. 15).
  • OLG Düsseldorf, 10.02.2022 - 15 U 16/21

    Bewerbung eines Angebots von Mobilfunkdienstleistungen; Bewerbung mit "Bester …

    Rn. 85 Im Anschluss an die Entscheidung des EuGH sollen nach der Rechtsprechung des BGH durch das Objektivitätsgebot (vor allem) Vergleiche ausgeschlossen werden, die sich aus Werturteilen ihres Urhebers und nicht aus objektiven Feststellungen ergeben (BGH WRP 2010, 757 - Paketpreisvergleich; BGH GRUR 2010, 161- Gib mal Zeitung; BGH GRUR 2007, 896 - Eigenpreisvergleich).
  • OLG Karlsruhe, 27.02.2013 - 6 U 122/11

    Wettbewerbsverstoß: Irreführender Preisvergleich bei unterschiedlichen Grundlagen …

    Ein Preisvergleich ist irreführend, wenn sich die für den Vergleich maßgeblichen Konditionen nicht unwesentlich unterscheiden und der Werbende auf diese Unterschiede nicht deutlich und unmissverständlich hinweist (BGH, 19. November 2009, I ZR 141/07, GRUR 2010, 658).

    Danach ist der Begriff der Sachlichkeit dahin zu verstehen, dass subjektive Wertungen nach § 6 Abs. 2 Nr. 2 UWG ausgeschossen sind (BGH GRUR 2010, 658 Tz. 13 - Paketpreisvergleich).

    Ein im Rahmen vergleichender Werbung vorgenommener Preisvergleich ist irreführend, wenn sich die Grundlagen für die Preisbemessung nicht unwesentlich unterscheiden und der Werbende auf diese Unterschiede nicht deutlich und unmissverständlich hinweist (BGH GRUR 2010, 658 Tz. 16 - Paketpreisvergleich).

    Übertragen auf die Werbung mit einem Preisvergleich ist ein solcher in der Werbung dann als irreführend zu beurteilen, wenn sich die für den Preis maßgeblichen Konditionen der Mitbewerber nicht unwesentlich unterscheiden und der Werbende auf diese Unterschiede nicht deutlich und unmissverständlich hinweist (BGH GRUR 2010, 658 Tz. 16 - Paketpreisvergleich).

  • OLG Düsseldorf, 13.06.2019 - 2 U 40/18

    Unterlassung Feststellung einer Verpflichtung zum Schadensersatz

    Er geht deshalb nicht davon aus, dass ein von einem Wettbewerber angestellter Werbevergleich ebenso wie ein von einem unabhängigen Testveranstalter vorgenommener Waren- oder Dienstleistungsvergleich auf einer neutral durchgeführten Untersuchung beruht (BGH, GRUR 2010, 658 Rn. 15 - Paketpreisvergleich;… Köhler in: Köhler/Bornkamm/Feddersen, a.a.O., § 6 Rn. 119).

    Denn damit wird implizit die Behauptung aufgestellt, die betreffenden Waren seien gleichwertig (…vgl. EuGH, GRUR 2011, 159, Rn. 51, 52, 56 - LIDL/Vierzon;… Köhler in: Köhler/Bornkamm/Feddersen, a.a.O., § 6 Rn. 24a; vgl. auch BGH, GRUR 2010, 658 Rn. 16 - Paketpreisvergleich).

  • OLG Düsseldorf, 22.02.2011 - 20 U 141/08
    Danach ist der Begriff allein dahin zu verstehen, dass subjektive Wertungen ausgeschlossen sind (BGH, GRUR 2010, 658 Tz. 12 - Paketpreisvergleich).

    Ein Werbevergleich ist nur zulässig, wenn er nicht irreführend ist (EuGH, GRUR 2007, 69 Tz. 56 - Lidl Belgium/Colruyt; BGH, GRUR 2010, 658 Tz. 14 - Paketpreisvergleich).

  • OLG Düsseldorf, 11.03.2014 - 20 U 151/13

    Zulässigkeit vergleichender Werbung

    Ein Werbevergleich ist nur zulässig, wenn er nicht irreführend ist (…EuGH, GRUR 2007, 69 Rn. 56 - Lidl Belgium/Colruyt; BGH, GRUR 2010, 658 Rn. 14 - Paketpreisvergleich; Senat, GRUR-RR 2012, 218, 220 - Sortenvergleich).
  • OLG Köln, 25.07.2014 - 6 U 47/14

    Grenzen der vergleichenden Werbung; Wettbewerbswidrigkeit der Bewerbung eines …

    Rn. 22 Bestätigt wird diese Einschätzung durch die Rechtsprechung des BGH (GRUR 2010, 658 Tz. 15 - Paketpreisvergleich), nach der ein Durchschnittsverbraucher von einem Werbevergleich das Herausstellen der Vorteile des beworbenen Produktes erwartet:.
  • OLG Düsseldorf, 14.04.2025 - 20 W 19/25

    Unterlassung der Bewerbung der Matratzen mit gesundheitsbezogenen Angaben wegen …

    Ein Werbevergleich ist nur zulässig, wenn er nicht irreführend ist (EuGH…, Urteil vom 19. September 2006, Az.: C-356/04 GRUR 2007, 69 Rn. 56 - Lidl Belgium; BGH, Urteil vom 19. November 2009, Az.: I ZR 141/07 GRUR 2010, 658 Rn. 14 - Paketpreisvergleich; Senat, Urteil vom 22. Februar 2011, Az.: I-20 U 141/08, GRUR-RR 2012, 218, 220 - Sortenvergleich).
  • LG Bonn, 23.08.2017 - 12 O 42/17
    Rn. 51 Ein Preisvergleich in der Werbung des Beklagten wäre auch nicht deswegen irreführend, weil sich die Grundlagen für die Preisbemessung nicht unwesentlich unterscheiden (vgl. dazu BGH GRUR 2010, 658).
  • LG Bonn, 23.11.2011 - 30 O 51/11

    Auslobung einer Preisgarantie hinsichtlich Wettbewerbswidrigkeit und Irreführung …

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dejure.org Übersicht BGH

Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 27.02.2013 - 6 U 122/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2013,19500
OLG Karlsruhe, 27.02.2013 - 6 U 122/11 (https://dejure.org/2013,19500)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 27.02.2013 - 6 U 122/11 (https://dejure.org/2013,19500)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 27. Februar 2013 - 6 U 122/11 (https://dejure.org/2013,19500)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Justiz Baden-Württemberg

    § 5 Abs 1 S 2 Nr 2 UWG, § 6 Abs 2 UWG
    Wettbewerbsverstoß: Irreführender Preisvergleich bei unterschiedlichen Grundlagen der Preisbemessung für Gerüstbestandteile; irreführende Werbung mit bauaufsichtlicher Zulassung eines Gerüsts

  • kanzlei.biz

    Irreführende vergleichende Werbung bei Preisangaben ohne Einbezug aller relevanten Eigenschaften

Kurzfassungen/Presse (2)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • WRP 2010, 757
 
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Wird zitiert von ... (0)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 19.11.2009 - I ZR 141/07

    Paketpreisvergleich

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 27.02.2013 - 6 U 122/11
    Ein Preisvergleich ist irreführend, wenn sich die für den Vergleich maßgeblichen Konditionen nicht unwesentlich unterscheiden und der Werbende auf diese Unterschiede nicht deutlich und unmissverständlich hinweist (BGH, 19. November 2009, I ZR 141/07, GRUR 2010, 658).

    Danach ist der Begriff der Sachlichkeit dahin zu verstehen, dass subjektive Wertungen nach § 6 Abs. 2 Nr. 2 UWG ausgeschossen sind (BGH GRUR 2010, 658 Tz. 13 - Paketpreisvergleich).

    Ein im Rahmen vergleichender Werbung vorgenommener Preisvergleich ist irreführend, wenn sich die Grundlagen für die Preisbemessung nicht unwesentlich unterscheiden und der Werbende auf diese Unterschiede nicht deutlich und unmissverständlich hinweist (BGH GRUR 2010, 658 Tz. 16 - Paketpreisvergleich).

    Übertragen auf die Werbung mit einem Preisvergleich ist ein solcher in der Werbung dann als irreführend zu beurteilen, wenn sich die für den Preis maßgeblichen Konditionen der Mitbewerber nicht unwesentlich unterscheiden und der Werbende auf diese Unterschiede nicht deutlich und unmissverständlich hinweist (BGH GRUR 2010, 658 Tz. 16 - Paketpreisvergleich).

  • EuGH, 19.09.2006 - C-356/04

    VERGLEICHENDE WERBUNG DARF SICH AUF SORTIMENTE VON WAREN IN IHRER GESAMTHEIT …

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 27.02.2013 - 6 U 122/11
    Auch eine Preise vergleichende Werbung muss "wesentlich, relevant, nachprüfbar und typisch" sein und dem Objektivitätserfordernis des § 6 Abs. 2 Nr. 2 UWG genügen (EuGH GRUR 2007, 69 Tz. 56 - LIDL Belgium / Colruyt).

    Das Erfordernis der Objektivität zielt dabei darauf ab, Vergleiche auszuschließen, die sich nicht aus einer objektiven Feststellung, sondern aus einer subjektiven Wertung ihres Urhebers ergeben (EuGH GRUR 2007, 69 Tz. 40 ff.).

  • BGH, 24.03.1994 - I ZR 42/93

    Cartier-Armreif - Wettbewerbsrechtlicher Leistungsschutz

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 27.02.2013 - 6 U 122/11
    Der Auskunftsanspruch dient der Vorbereitung und Durchsetzung des Schadensersatzanspruches (§ 9 UWG) und ergibt sich jedenfalls aus Treu und Glauben oder aus Gewohnheitsrecht (BGHZ 125, 322, 329 - Cartier-Armreif).
  • BGH, 17.01.2002 - I ZR 161/99

    Hormonersatztherapie

    Auszug aus OLG Karlsruhe, 27.02.2013 - 6 U 122/11
    Es begegnet daher nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung auch keinen grundsätzlichen Bedenken, wenn ein Warenvergleich sich in diesem Zusammenhang nur auf bestimmte Gesichtspunkte bezieht, ohne andere Eigenschaften der miteinander verglichenen Produkte anzusprechen (BGH GRUR 2002, 633, 635 - Hormonersatztherapie).
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