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Weitere Entscheidung unten: BGH, 17.03.2004

Rechtsprechung
   BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,292
BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00 (https://dejure.org/2004,292)
BGH, Entscheidung vom 21.01.2004 - XII ZR 214/00 (https://dejure.org/2004,292)
BGH, Entscheidung vom 21. Januar 2004 - XII ZR 214/00 (https://dejure.org/2004,292)
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Fax statt eingeschriebener Brief

§ 127 BGB, vertragliche Regelung, daß Kündigung per eingeschriebenem Brief übermittelt werden muß, enthält keine Voraussetzung für die Wirksamkeit der Willenserklärung, sondern soll nur der Zugangssicherung dienen (Nichteinhaltung ist deshalb bei tatsächlichem Zugang -hier: per Telefax - unschädlich);

§ 130 BGB, Urlaubsabwesenheit steht dem Zugang nicht entgegen (objektive Möglichkeit der Kenntnisnahme im abstrakten Sinne);

§ 130 BGB, bei Einwurf in den Hausbriefkasten kommt es für den Zugangszeitpunkt auf die üblichen Posteinwurfszeiten in der jeweiligen Straße an

Volltextveröffentlichungen (16)

  • Judicialis

    BGB a.F. § 127; ; BGB a.F. § 130 Abs. 1 Satz 1

  • IWW
  • Prof. Dr. Lorenz

    Zugang von Willenserklärungen, gewillkürte Schriftform (§ 127 BGB), Auslegung der Vereinbarung der Erklärung durch Einschreibebrief als bloße Beweisregel

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Wirksamkeit der Kündigung eines gewerblichen Mietverhältnisses; Zugang einer Kündigung per Telefax; Bedeutung der Vereinbarung einer Form für den Zugang; Möglichkeit der Kenntnisnahme; Unbeachtlichkeit einer Abwesenheit wegen Urlaubs

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    BGB §§ 127 a. F., 130 Abs. 1 Satz 1
    Kündigung durch Telefax ausreichend

  • hensche.de

    Kündigung

  • ra.de
  • bohei-rae.de

    §§ 127, 130 BGB a. F.
    Kündigung des Mietvertrags durch eingeschriebenen Brief

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 127 (a.F.) § 130 Abs. 1 S. 1
    Einhaltung der im Mietvertrag vereinbarten Form für die Kündigung; Zugang einer während Urlaubsabwesenheit des Empfängers per Telefax übermittelten Willenserklärung

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kündigung durch eingeschriebenen Brief: Bedeutungsgehalt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • anwaltonline.com(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Kurzinformation)

    Kündigung nur per Einschreiben?

  • Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. (Kurzmitteilung)

    Mietvertragskündigung per Telefax

  • EVERS.OK(Abodienst) (Leitsatz)

    - Gewerberaummietvertrag -, Zugang einer per Telefax übermittelten Kündigung bei Urlaubsabwesenheit des Empfängers, Zugang einer Willenserklärung per Telefax, Bedeutung der Vertragsvereinbarung der Kündigung durch Einschreibebrief

  • haus-und-grund-muenchen.de (Kurzinformation)

    "Einschreiben" hat nur Beweisfunktion

  • haus-und-grund-muenchen.de (Kurzinformation)

    Mieterhöhung und Kündigung - auf rechtzeitige Zustellung achten

  • haus-und-grund-muenchen.de (Kurzinformation)

    Wann geht ein Telefax zu

  • mietrechtsinfo.de (Kurzinformation)

    Telefaxkündigung bei gewillkürter Schriftform ausreichend

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Kündigung eines Gewerbemietvertrags: Zugang eines Kündigungsschreibens trotz Urlaub - Mit Leerung eines Briefkastens zu gewöhnlichen Postzustellzeit kann gerechnet werden / Individuelle Vereinbarung zur Postzustellungszeit unerheblich

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Übermittlung einer Kündigung durch Telefax! (IBR 2004, 282)

Papierfundstellen

  • NJW 2004, 1320
  • MDR 2004, 560
  • NZM 2004, 258
  • ZMR 2004, 344
  • FamRZ 2004, 600 (Ls.)
  • WM 2004, 639
  • WuM 2004, 269
 
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Wird zitiert von ... (89)Zitiert selbst (10)

  • BAG, 16.03.1988 - 7 AZR 587/87

    Wirksamer Zugang einer während der Urlaubsreise des Arbeitnehmers an die …

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Zugegangen ist eine Willenserklärung dann, wenn sie so in den Bereich des Empfängers gelangt ist, daß dieser unter normalen Verhältnissen die Möglichkeit hat, vom Inhalt der Erklärung Kenntnis zu nehmen (vgl. BGH, Urteil vom 26. November 1997 - VIII ZR 22/97 - NJW 1998, 976, 977; BAG, Urteil vom 16. März 1988 - 7 AZR 587/87 - NJW 1989, 606; BGHZ 67, 271, 275;… MünchKomm/Einsele aaO § 130 Rdn. 9;… Staudinger/Rolfs BGB - Neubearbeitung 2003 - § 542 Rdn. 29).

    Unterläßt er dies, so wird der Zugang durch solche - allein in der Person des Empfängers liegenden - Gründe nicht ausgeschlossen (vgl. BAG, Urteil vom 16. März 1988 aaO 607;… MünchKomm/Einsele aaO § 130 Rdn. 35;… Soergel/Hefermehl aaO § 130 Rdn. 11).

  • BGH, 26.11.1997 - VIII ZR 22/97

    Zeitpunkt des Zugangs einer per Einschreiben abgesandten, auf dem Postamt …

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Zugegangen ist eine Willenserklärung dann, wenn sie so in den Bereich des Empfängers gelangt ist, daß dieser unter normalen Verhältnissen die Möglichkeit hat, vom Inhalt der Erklärung Kenntnis zu nehmen (vgl. BGH, Urteil vom 26. November 1997 - VIII ZR 22/97 - NJW 1998, 976, 977; BAG, Urteil vom 16. März 1988 - 7 AZR 587/87 - NJW 1989, 606; BGHZ 67, 271, 275;… MünchKomm/Einsele aaO § 130 Rdn. 9;… Staudinger/Rolfs BGB - Neubearbeitung 2003 - § 542 Rdn. 29).
  • BGH, 03.11.1976 - VIII ZR 140/75

    Zugang einer Willenserklärung bei Zustellung durch die Post

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Zugegangen ist eine Willenserklärung dann, wenn sie so in den Bereich des Empfängers gelangt ist, daß dieser unter normalen Verhältnissen die Möglichkeit hat, vom Inhalt der Erklärung Kenntnis zu nehmen (vgl. BGH, Urteil vom 26. November 1997 - VIII ZR 22/97 - NJW 1998, 976, 977; BAG, Urteil vom 16. März 1988 - 7 AZR 587/87 - NJW 1989, 606; BGHZ 67, 271, 275;… MünchKomm/Einsele aaO § 130 Rdn. 9;… Staudinger/Rolfs BGB - Neubearbeitung 2003 - § 542 Rdn. 29).
  • BGH, 07.12.1994 - VIII ZR 153/93

    Beweiskraft des Sendeberichts bei Streit über den Zugang eines Telefaxschreibens

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Willenserklärungen, die durch Fernschreiben oder ein Telefax übermittelt werden, gehen grundsätzlich mit Abschluß des Druckvorganges am Empfangsgerät des Adressaten diesem zu (vgl. BGH, Urteil vom 7. Dezember 1994 - VIII ZR 153/93 - NJW 1995, 665, 667; BGHZ 101, 276, 280;… MünchKomm/Einsele aaO § 130 Rdn. 20).
  • BGH, 22.04.1996 - II ZR 65/95

    Beschränkung der Vertretungsmacht des Vorstands durch satzungsmäßige …

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Deswegen ist bei einer solchen Klausel regelmäßig nur die Schriftform als Wirksamkeitserfordernis für die Kündigungserklärung vereinbart, dagegen kann ihr Zugang auch in anderer Weise als durch einen Einschreibebrief wirksam erfolgen (vgl. BGH, Urteil vom 22. April 1996 - II ZR 65/85 - NJW-RR 1996, 866, 867; BAG, Urteil vom 20. September 1979 - 2 AZR 967/77 - NJW 1980, 1304; OLG Frankfurt, NJW-RR 1999, 955;… Grapentin in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl. Kap. 4 Rdn. 13;… MünchKomm/Einsele BGB 4. Aufl. § 130 Rdn. 12).
  • BGH, 03.06.1987 - IVa ZR 292/85

    Rechtzeitigkeit der Einlegung eines Rechtsmittels per Telex; Beendigung der …

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Willenserklärungen, die durch Fernschreiben oder ein Telefax übermittelt werden, gehen grundsätzlich mit Abschluß des Druckvorganges am Empfangsgerät des Adressaten diesem zu (vgl. BGH, Urteil vom 7. Dezember 1994 - VIII ZR 153/93 - NJW 1995, 665, 667; BGHZ 101, 276, 280;… MünchKomm/Einsele aaO § 130 Rdn. 20).
  • OLG Frankfurt, 21.01.1999 - 4 U 61/98

    Wirksamkeit der Kündigung eines Mietvertrages; Kündigungsfrist bei einem über 30 …

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Deswegen ist bei einer solchen Klausel regelmäßig nur die Schriftform als Wirksamkeitserfordernis für die Kündigungserklärung vereinbart, dagegen kann ihr Zugang auch in anderer Weise als durch einen Einschreibebrief wirksam erfolgen (vgl. BGH, Urteil vom 22. April 1996 - II ZR 65/85 - NJW-RR 1996, 866, 867; BAG, Urteil vom 20. September 1979 - 2 AZR 967/77 - NJW 1980, 1304; OLG Frankfurt, NJW-RR 1999, 955;… Grapentin in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl. Kap. 4 Rdn. 13;… MünchKomm/Einsele BGB 4. Aufl. § 130 Rdn. 12).
  • VerfGH Bayern, 15.10.1992 - 117-VI-91

    VerfGH München: Überprüfung einer mietgerichtlichen Entscheidung unter dem …

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Erreicht eine Willenserklärung den Briefkasten des Empfängers zu einer Tageszeit, zu der nach den Gepflogenheiten des Verkehrs eine Entnahme durch den Adressaten nicht mehr erwartet werden kann, so ist sie an diesem Tag nicht mehr zugegangen (vgl. BayVerfGH, NJW 1993, 517, 519).
  • BAG, 20.09.1979 - 2 AZR 967/77

    Arbeitsvertrag - Kündigung des Vertrags - Eingeschriebener Brief - Vereinbarung …

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Deswegen ist bei einer solchen Klausel regelmäßig nur die Schriftform als Wirksamkeitserfordernis für die Kündigungserklärung vereinbart, dagegen kann ihr Zugang auch in anderer Weise als durch einen Einschreibebrief wirksam erfolgen (vgl. BGH, Urteil vom 22. April 1996 - II ZR 65/85 - NJW-RR 1996, 866, 867; BAG, Urteil vom 20. September 1979 - 2 AZR 967/77 - NJW 1980, 1304; OLG Frankfurt, NJW-RR 1999, 955;… Grapentin in: Bub/Treier, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, 3. Aufl. Kap. 4 Rdn. 13;… MünchKomm/Einsele BGB 4. Aufl. § 130 Rdn. 12).
  • OLG Rostock, 24.09.1997 - 5 U 23/96

    Zustandekommen eines Bauvertrages außerhalb der VOB/A

    Auszug aus BGH, 21.01.2004 - XII ZR 214/00
    Daher ist auch bei einer Übermittlung per Telefax auf den Zeitpunkt abzustellen, in dem sich der Empfänger nach den Gepflogenheiten der Verkehrsanschauung Kenntnis vom Inhalt der Willenserklärung verschaffen konnte (…vgl. BGHZ 67 aaO 275; OLG Rostock, NJW-RR 1998, 526, 527;… Soergel/Hefermehl BGB 13. Aufl. § 130 Rdn. 8, 13 b, 13 c;… MünchKomm/Einsele aaO § 130 Rdn. 20).
  • BGH, 27.09.2016 - II ZR 299/15

    GmbH-Recht: Formale Anforderungen einer erneuten Aufforderung zur Zahlung der …

    Rn. 21 (1) Das Erfordernis der Versendung einer Erklärung als Einschreibebrief soll vorrangig deren Zugang sichern (BGH, Urteil vom 21. Januar 2004 - XII ZR 214/00, NJW 2004, 1320).
  • BAG, 22.08.2019 - 2 AZR 111/19

    Zugang einer Kündigungserklärung - Einwurf in den Hausbriefkasten

    Rn. 15 bb) Bundesarbeitsgericht und Bundesgerichtshof haben bislang die Annahme einer Verkehrsanschauung, wonach bei Hausbriefkästen im Allgemeinen mit einer Leerung unmittelbar nach Abschluss der üblichen Postzustellzeiten zu rechnen sei, die allerdings stark variieren können, nicht beanstandet (…vgl. BAG 22. März 2012 - 2 AZR 224/11 - Rn. 21, 35; BGH 21. Januar 2004 - XII ZR 214/00 - zu II 3 der Gründe).

    Zu diesen könnte zB eine Vereinbarung mit dem Postboten über persönliche Zustellzeiten zählen (vgl. BGH 21. Januar 2004 - XII ZR 214/00 - aaO), konkrete eigene Leerungsgewohnheiten oder auch die krankheits- oder urlaubsbedingte Abwesenheit (…vgl. BAG 25. April 2018 - 2 AZR 493/17 - Rn. 15, BAGE 162, 317).

  • BAG, 26.03.2015 - 2 AZR 483/14

    Kündigung - Zugang - Zugangsvereitelung - Klagefrist

    Im Interesse der Rechtssicherheit ist vielmehr eine generalisierende Betrachtung geboten (…BAG 22. März 2012 - 2 AZR 224/11 - Rn. 21; vgl. auch BGH 21. Januar 2004 - XII ZR 214/00 - zu II 2 b der Gründe;… Palandt/Ellenberger § 130 BGB Rn. 6).

    Wenn für den Empfänger unter gewöhnlichen Verhältnissen die Möglichkeit der Kenntnisnahme bestand, ist es unerheblich, ob er daran durch Krankheit, zeitweilige Abwesenheit oder andere besondere Umstände einige Zeit gehindert war (…BAG 22. März 2012 - 2 AZR 224/11 - Rn. 22; 11. November 1992 - 2 AZR 328/92 - zu III 1 der Gründe;… 16. März 1988 - 7 AZR 587/87 - zu I 1 der Gründe, aaO; BGH 21. Januar 2004 - XII ZR 214/00 - zu II 2 b der Gründe).

    Unterlässt er dies, so wird der Zugang durch solche - allein in seiner Person liegenden - Gründe nicht ausgeschlossen (…BAG 22. März 2012 - 2 AZR 224/11 - Rn. 22; BGH 21. Januar 2004 - XII ZR 214/00 - zu II 2 b der Gründe).

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Rechtsprechung
   BGH, 17.03.2004 - VIII ZR 166/03   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2004,5527
BGH, 17.03.2004 - VIII ZR 166/03 (https://dejure.org/2004,5527)
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Volltextveröffentlichungen (11)

  • IWW
  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Rückzahlung einer geleisteten Mietkaution; Nichtigkeit einer mietvertraglichen Klausel hinsichtlich der Zahlung einer Mietkaution; Einordnung einer mietvertraglichen Regelung als Individualabrede oder Allgemeine Geschäftsbedingung

  • Berliner Mieterverein (Volltext/Auszüge/Inhaltsangabe)

    Ratenzahlung der Kaution

  • rechtsportal.de

    BGB § 550b Abs. 1 S. 3 a.F.
    Wirksamkeit einer Kautionsabrede bei einem Wohnraummietvertrag

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online

    Rückforderung einer Mietkaution bei unwirksamer Fälligkeitsklausel

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • WuM 2004, 269
 
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Wird zitiert von ... (3)Zitiert selbst (4)

  • BGH, 03.12.2003 - VIII ZR 86/03

    Rückzahlung einer Mietkaution

    Auszug aus BGH, 17.03.2004 - VIII ZR 166/03
    § 23 Nr. 9 des Mietvertrages ist nur eine Fälligkeitsregelung, bei deren Wegfall die Bestimmung des § 22 des Mietvertrages auch eine sprachlich und inhaltlich selbständige Regelung enthält, die dem Vertragszweck dient, keine unzulässige geltungserhaltende Reduktion einer Allgemeinen Geschäftsbedingung darstellt und mit dem Sinn und Zweck des § 550 b BGB a.F. vereinbar ist (vgl. Senat, Urteil vom 25. Juni 2003 - VIII ZR 344/02, NJW 2003, 2899; Senat, Urteil vom 3. Dezember 2003 - VIII ZR 86/03, zur Veröffentlichung bestimmt).

    Das bedeutet in der Regel, daß die Parteien das objektiv Vernünftige gewollt und eine gesetzeskonforme Regelung angestrebt haben (vgl. Senat, Urteil vom 3. Dezember 2003 aaO; BGH, Urteil vom 13. März 1986 - III ZR 114/84, NJW 1986, 2576 unter II 5).

  • BGH, 06.06.2003 - V ZR 392/02

    Anforderungen an den Tatbestand des Berufungsurteils; Rechtsnatur eines …

    Auszug aus BGH, 17.03.2004 - VIII ZR 166/03
    Das genügt für die erforderliche Wiedergabe der Berufungsanträge (vgl. BGH, Urteil vom 6. Juni 2003 - V ZR 392/02, BGH-Report 2003, 1128, 1129).
  • BGH, 25.06.2003 - VIII ZR 344/02

    Wirksamkeit einer Kautionsvereinbarung bei fehlerhafter Fälligkeitsregelung

    Auszug aus BGH, 17.03.2004 - VIII ZR 166/03
    § 23 Nr. 9 des Mietvertrages ist nur eine Fälligkeitsregelung, bei deren Wegfall die Bestimmung des § 22 des Mietvertrages auch eine sprachlich und inhaltlich selbständige Regelung enthält, die dem Vertragszweck dient, keine unzulässige geltungserhaltende Reduktion einer Allgemeinen Geschäftsbedingung darstellt und mit dem Sinn und Zweck des § 550 b BGB a.F. vereinbar ist (vgl. Senat, Urteil vom 25. Juni 2003 - VIII ZR 344/02, NJW 2003, 2899; Senat, Urteil vom 3. Dezember 2003 - VIII ZR 86/03, zur Veröffentlichung bestimmt).
  • BGH, 13.03.1986 - III ZR 114/84

    Vereinbarung eines Gesamthonorars für Rechtsanwalts- und Notartätigkeit

    Auszug aus BGH, 17.03.2004 - VIII ZR 166/03
    Das bedeutet in der Regel, daß die Parteien das objektiv Vernünftige gewollt und eine gesetzeskonforme Regelung angestrebt haben (vgl. Senat…, Urteil vom 3. Dezember 2003 aaO; BGH, Urteil vom 13. März 1986 - III ZR 114/84, NJW 1986, 2576 unter II 5).
  • BGH, 30.06.2004 - VIII ZR 243/03

    Wirksamkeit einer Kautionsvereinbarung in einem Mietvertrag; Umfang der …

    aa) Wie die Revision nicht verkennt, hat der Senat dies durch Urteil vom 25. Juni 2003 unter der Voraussetzung entschieden, daß die Formularbestimmung aus sich heraus verständlich ist, sich sinnvoll in einen zulässigen und einen unzulässigen Regelungsteil trennen läßt und mithin keine unzulässige geltungserhaltende Reduktion einer Allgemeinen Geschäftsbedingung vorliegt (…VIII ZR 344/02, aaO unter II 2; Senatsurteile vom 3. Dezember 2003 - VIII ZR 86/03, NJW 2004, 1240, unter II 1 und vom 17. März 2004 - VIII ZR 166/03, WuM 2004, 269, unter II 2 a).

    Dies bedeutet in der Regel, daß die Parteien das objektiv Vernünftige gewollt und eine gesetzeskonforme Regelung angestrebt haben (Senatsurteil vom 17. März 2004, aaO unter II 2 b m.w.Nachw.).

  • OLG Köln, 15.12.2025 - 20 U 105/25

    Zahlungsanspruch eines Versicherten auf Leistungen aus einer privaten …

    Dies ist nicht der Fall, wenn sich das Gericht des ersten Rechtszugs bei der Tatsachenfeststellung an die Grundsätze der freien Beweiswürdigung des § 286 ZPO gehalten hat und das Berufungsgericht keinen Anlass sieht, vom Ergebnis der Beweiswürdigung abzuweichen (vgl. hierzu nur BGH, Urteil vom 09.03.2005, VIII ZR 166/03, juris).
  • OLG Köln, 08.10.2025 - 20 U 105/25

    Beurteilung der medizinischen Notwendigkeit der Heilbehandlung durch die …

    Dies ist nicht der Fall, wenn sich das Gericht des ersten Rechtszugs bei der Tatsachenfeststellung an die Grundsätze der freien Beweiswürdigung des § 286 ZPO gehalten hat und das Berufungsgericht keinen Anlass sieht, vom Ergebnis der Beweiswürdigung abzuweichen (vgl. hierzu nur BGH, Urteil vom 09.03.2005, VIII ZR 166/03, juris).
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