Rechtsprechung
| BFH, 27.03.2001 - X B 142/00 |
Volltextveröffentlichungen (6)
- Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen - Judicialis
EStG § 10e; ... ; EStG § 10e Abs. 5a; ; EStG § 10e Abs. 1; ; EStG § 26b; ; EStG § 26 Abs. 1; ; EStG § 7g; ; EStG § 34f; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 3; ; FGO § 115 Abs. 3 Satz 3; ; GG Art. 3 Abs. 1; ; GG Art. 12; ; GG Art. 14; ; GG Art. 12 Abs. 1; ; GG Art. 12 Abs. 1 Satz 2
- Wolters Kluwer
Verfassungsmäßigkeit - Revision - Einkommensteuer - Grundförderung - Altersabsicherung - Steuervergünstigung - Subvention - Berufsfreiheit - Gleichbehandlung
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
EStG § 10e Abs. 5
Grundförderung nach § 10 e EStG; Gesamtbetrag der Einkünfte - datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- BFH, 27.03.2001 - X B 142/00
- BVerfG, 09.06.2004 - 2 BvR 1358/01
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (8)
- BFH, 16.01.1996 - X B 138/95
Verfassungsmäßigkeit der Wohneigentumsförderung
Auszug aus BFH, 27.03.2001 - X B 142/00
§ 10e EStG ist, wie das Finanzgericht (FG) zutreffend festgestellt hat, eine Subventionsvorschrift (Senats-Beschluss vom 16. Januar 1996 X B 138/95, BFH/NV 1996, 402).§ 10e EStG ist eine Subventionsvorschrift (vgl. Senats-Beschluss in BFH/NV 1996, 402).
Der Gesetzgeber hätte auch einen gleitenden Abbau der Förderung, beginnend bei dem wesentlich geringeren Grenzbetrag und auslaufend bei dem nach Auffassung des Senats relativ hohen Gesamtbetrag der Einkünfte von mehr als 120 000 DM (Senats-Beschluss in BFH/NV 1996, 402), vorsehen können.
- BFH, 17.05.1995 - X R 129/92
Kleine Übergangsregelung (§ 52 Abs. 21 Satz 4 EStG) nicht für eine vor dem 1. 1. …
Auszug aus BFH, 27.03.2001 - X B 142/00
c) Der Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG kann auch dann verletzt sein, wenn Normadressaten gleich behandelt werden, obwohl zwischen ihnen Unterschiede von solcher Art und von solchem Gewicht bestehen, dass eine unterschiedliche Behandlung geboten ist (vgl. Senats-Urteil vom 17. Mai 1995 X R 129/92, BFHE 177, 487, BStBl II 1996, 183, m.w.N. zur Rechtsprechung des BVerfG).Es ist nicht zu untersuchen, ob er die zweckmäßigste und gerechteste Lösung gefunden hat, sondern nur, ob er die verfassungsrechtlichen Grenzen seiner Gestaltungsfreiheit eingehalten hat, insbesondere ob er nicht willkürlich verfahren ist (Senats-Urteil in BFHE 177, 487, BStBl II 1996, 183).
- BVerfG, 25.09.1992 - 2 BvL 5/91
Grundfreibetrag
Auszug aus BFH, 27.03.2001 - X B 142/00
Hierin ist jedoch kein gleichheitswidriger Progressionssprung zu sehen, der dem Prinzip des gleichmäßigen Belastungsanstiegs widerspricht (vgl. dazu Beschluss des BVerfG vom 25. September 1992 2 BvL 5, 8, 14/91, BVerfGE 87, 153, BStBl II 1993, 413).
- BVerfG, 29.11.1989 - 1 BvR 1402/87
Vergünstigte Einkommensteuer
Auszug aus BFH, 27.03.2001 - X B 142/00
Deshalb können sie Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG grundsätzlich auch dann berühren, wenn sie nicht unmittelbar auf die Berufsfreiheit abzielen, sondern nur in ihrer tatsächlichen Auswirkung geeignet sind, diese zu beeinträchtigen (vgl. Beschluss des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- vom 29. November 1989 1 BvR 1402, 1528/87, BVerfGE 81, 108). - BFH, 21.07.2000 - VI R 153/99
Eckregelsatz für Alleinstehende im Bundesdurchschnitt monatlich
Auszug aus BFH, 27.03.2001 - X B 142/00
Angesichts der knappen Haushaltsmittel war es somit nicht willkürlich, Steuerpflichtige ab einem bestimmten Gesamtbetrag der Einkünfte ganz von der Wohneigentumsförderung auszunehmen (vgl. auch BFH-Urteil vom 21. Juli 2000 VI R 153/99, BFHE 192, 316, BStBl II 2000, 566). - BVerfG, 08.06.1993 - 1 BvL 20/85
Verfassungswidrigkeit von § 3b Abs. 2 Nr. 4 EStG für die Veranlagungszeiträume …
Auszug aus BFH, 27.03.2001 - X B 142/00
Dieser Umstand eröffnet dem Gesetzgeber zusätzlich einen weiten Gestaltungsspielraum (BVerfG-Beschluss vom 8. Juni 1993 1 BvL 20/85, BStBl II 1994, 59, unter B. I.). - BVerfG, 11.05.1970 - 1 BvL 17/67
Verfassungswidrigkeit des § 4 Abs. 1 S. 5 EStG in Bezug auf die Veräußerung oder …
Auszug aus BFH, 27.03.2001 - X B 142/00
Nach der Rechtsprechung des BVerfG ist dieser Einkünftedualismus nicht gleichheitswidrig (z.B. Beschluss vom 11. Mai 1970 1 BvL 17/67, BVerfGE 28, 227). - BFH, 19.02.1993 - VI R 74/91
Es ist fraglich, ob die Kumulation des Arbeitnehmer-Pauschbetrages von 2 000 DM …
Auszug aus BFH, 27.03.2001 - X B 142/00
Obgleich in den vergangenen Jahren Unterschiede in der Besteuerung von Gewinn- und Überschusseinkünften beseitigt wurden, verblieben Gestaltungsunterschiede (Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 19. Februar 1993 VI R 74/91, BFHE 170, 410, BStBl II 1993, 551).
- BFH, 16.12.2004 - III R 8/98
Einlage eines Bodenschatzes in das Betriebsvermögen und AfS-Vorlage an den Großen …
Die Möglichkeit, den Ausschluss von AfS bei Verpachtung zur Substanzausbeute durch entsprechende Gestaltungen, z.B. durch die Einlage in einen Betrieb, zu vermeiden, ist im Hinblick auf die Besteuerungsunterschiede zwischen privaten und betrieblichen Einkünften grundsätzlich hinzunehmen (sog. Einkünftedualismus, Beschluss des BVerfG vom 9. Juli 1969 2 BvL 20/65, BVerfGE 26, 302; BFH-Beschluss vom 27. März 2001 X B 142/00, BFH/NV 2001, 1240; BFH-Urteil vom 29. März 2001 IV R 88/99, BFHE 195, 267, BStBl II 2002, 791;… P. Kirchhof in Kirchhof/ Söhn/Mellinghoff, Einkommensteuergesetz, Kommentar, § 2 Rdnr. C 6, C 46 ff.). - BFH, 15.04.2004 - III R 8/98
Einlage eines Bodenschatzes und AfS
Derartige Besteuerungsunterschiede zwischen privaten und betrieblichen Einkünften sind grundsätzlich hinzunehmen (sog. Einkünftedualismus, Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Juli 1969 2 BvL 20/65, BVerfGE 26, 302; BFH-Beschluss vom 27. März 2001 X B 142/00, BFH/NV 2001, 1240; BFH-Urteil vom 29. März 2001 IV R 88/99, BFHE 195, 267, BStBl II 2002, 791;… P. Kirchhof in Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, Einkommensteuergesetz, Kommentar, § 2 Rdnr. C 6, C 46 ff.). - BFH, 12.12.2002 - III R 33/01
Zeitliche Beschränkung in Investitionszulagengesetzen
Er darf seine Leistungen lediglich nicht nach unsachlichen Gesichtspunkten, also willkürlich verteilen (vgl. Beschluss des BVerfG vom 12. Februar 1964 1 BvL 12/62, BVerfGE 17, 210, 216, m.w.N.;… Urteile des BFH vom 9. Mai 1996 III R 198/90, BFH/NV 1997, 148;… vom 29. April 1999 III R 38/97, BFH/NV 1999, 1510, 1512, m.w.N.;… Beschlüsse vom 16. Januar 1996 X B 138/95, BFH/NV 1996, 402; vom 29. März 2000 IX B 111/98, BFHE 191, 373, BStBl II 2000, 352, 353; vom 27. März 2001 X B 142/00, BFH/NV 2001, 1240, 1241; ferner Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 12. Juni 1986 5 C 48.84, BVerwGE 74, 260, 264, m.w.N.).
- BFH, 21.09.2005 - X B 100/05
Sachliche Unbilligkeit; § 163 AO
Um eine solche Subventionsnorm handelt es sich auch bei § 10e EStG (…BFH-Beschlüsse vom 16. Januar 1996 X B 138/95, BFH/NV 1996, 402, und vom 27. März 2001 X B 142/00, BFH/NV 2001, 1240); der Anwendungsbereich dieser Vorschrift darf von Verwaltung und Gerichten nicht unter Berufung auf § 163 AO 1977 über die vom Gesetzgeber gesetzten Grenzen hinaus ausgedehnt werden.Hiervon ausgehend hätten sich die Kläger eingehend mit der Frage auseinander setzen müssen, ob angesichts der Tatsache, dass § 10e Abs. 5 a EStG keine Härtefallregelung enthält und auch ohne gleitende Übergangsregelung ausgestaltet wurde (vgl. Senatsbeschluss in BFH/NV 2001, 1240), von dem Willen des Gesetzgebers auszugehen ist, dass der tatsächlich erzielte Gesamtbetrag der Einkünfte auch dann maßgeblich ist und dies nicht im Rahmen einer abweichenden Steuerfestsetzung korrigiert werden darf, wenn dieser Gesamtbetrag auf einer vom Steuerpflichtigen nicht gewollten Zusammenballung von Einkünften beruht.
- FG Hessen, 06.03.2003 - 9 K 2173/00
Kind; Einkommensgrenze - Verfassungsmäßigkeit des § 10e Abs. 5a EStG
Zur Begründung wird auf den Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 27.03.2001 X B 142/00 (BFH/NV 2001, 1240) verwiesen.Zur Begründung wird auch insoweit auf den Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 27.03.2001 X B 142/00 (BFH/NV 2001, 1240) verwiesen.
- FG Hamburg, 11.07.2003 - II 303/02
Steuerbegünstigung nach § 10e für ein Folgeobjekt
Die Regelungen in § 52 Abs. 14 Satz 4 EStG und § 10e Abs. 5a EStG sind verfassungsgemäß (siehe z.B. BFH vom 27.3.2001, X B 142/00 oder FG Hamburg vom 30.8.2000 V 238/98, nicht veröffentlicht).Dies ist vor dem Hintergrund von Artikel 3 GG ein ausreichender Grund für eine Ungleichbehandlung von Arm und Reich bei der Grundförderung des § 10e EStG (FG Hamburg vom 30.8.2000 V 238/98, bestätigt durch BFH vom 27.3.2001 a.a.O.;… BFH-Beschluss v. 16.1.1996, X B 138/95, BFH/NV 1996, 402).
- BFH, 26.11.2003 - X B 124/02
Kein Erlass bei gescheitertem Vorkostenabzug
Um eine solche Subventionsnorm handelt es sich auch bei § 10e EStG (…BFH-Beschlüsse vom 16. Januar 1996 X B 138/95, BFH/NV 1996, 402, und vom 27. März 2001 X B 142/00, BFH/NV 2001, 1240); der Anwendungsbereich dieser Vorschrift darf von Verwaltung und Gerichten nicht unter Berufung auf § 163 AO 1977 über die vom Gesetzgeber gesetzten Grenzen hinaus ausgedehnt werden. - BFH, 06.11.2009 - VIII B 38/09
Nichtzulassungsbeschwerde - Grundsätzliche Bedeutung - Verhältnis des …
- FG Baden-Württemberg, 28.01.2009 - 2 K 582/07
Änderung des Einkommensteuer-Bescheids nach § 175 Abs. 1 Satz 1 AO kann zum …
Dies ist jedoch kein dem Prinzip des gleichmäßigen Belastungsanstiegs widersprechender gleichheitswidriger Progressionssprung (vgl. dazu Beschlüsse des BFH vom 27. März 2001 X B 142/00, BFH/NV 2001, 1240;… vom 18. Februar 2003 X B 58/02, BFH/NV 2003, 622; Beschluss des BVerfG vom 25. September 1992 2 BvL 5, 8, 14/91, BStBl II 1993, 413). - FG Hamburg, 03.02.2003 - IV 240/00
Steuerbegünstigung nach dem Stromsteuergesetz:
Gerade bei der Ausgestaltung von Steuergesetzen, vor allem bei der Schaffung von Steuervergünstigungen hat der Gesetzgeber eine weitgehende Gestaltungsfreiheit (vgl. BFH, Beschluss vom 27.3.2001 - X B 142/00 -, juris); er ist insbesondere nicht verpflichtet, die gerechteste und zweckmäßigste Regelung zu treffen und auf die Kompliziertheit aller Lebensverhältnisse einzugehen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 30.5.1978 - 1 BvL 26/76 -, juris; Beschluss vom 27.10.1975 - 1 BvR 82/73 -, juris). - FG Rheinland-Pfalz, 17.02.2009 - 3 K 1538/07
Zur Einkunftsgrenze im Eigenheimzulagengesetz
- FG Baden-Württemberg, 24.04.2007 - 4 K 225/05
Keine sachliche Unbilligkeit bei Verlust der Förderung nach § 10e EStG wegen …
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".