Rechtsprechung
| BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04 |
Volltextveröffentlichungen (5)
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FGO § 56; ; FGO § 56 Abs... . 2; ; FGO § 56 Abs. 2 Satz 1; ; FGO § 56 Abs. 2 Satz 2; ; FGO § 115 Abs. 2; ; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1; ; AO 1977 § 5; ; AO 1977 § 80 Abs. 3 Satz 3; ; AO 1977 § 122 Abs. 1; ; AO 1977 § 122 Abs. 1 Satz 3; ; AO 1977 § 122 Abs. 5; ; AO 1977 § 122 Abs. 5 Satz 2; ; AO 1977 § 366; ; VwZG § 8 Abs. 1; ; VwGO § 60 Abs. 2; ; VwGO § 60 Abs. 2 Satz 2; ; SGG § 67 Abs. 2
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
AO § 122 Abs. 1 S. 3 § 80; FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1
Grundsätzliche Bedeutung; Bevollmächtigung - datenbank.nwb.de
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- FG Baden-Württemberg, 27.11.2003 - 3 K 39/00
- BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
Wird zitiert von ... (4) Zitiert selbst (8)
- BFH, 24.09.2001 - IX B 84/01
Beschwerde - Beschwerdebegründung - Feststellungsbescheid - …
Auszug aus BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
aa) An der für die Zulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung erforderlichen Klärungsbedürftigkeit fehlt es, wenn sich eine vom Kläger als grundsätzlich bedeutsam bezeichnete Frage ohne weiteres aus dem Gesetz beantworten lässt (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 24. September 2001 IX B 84/01, BFH/NV 2002, 307).An der Klärungsbedürftigkeit einer Rechtsfrage fehlt es auch dann, wenn sie offensichtlich nur so beantwortet werden kann, wie das FG es in seinem Urteil getan hat (vgl. z.B. BFH in BFH/NV 2002, 307).
- BVerfG, 15.04.2004 - 1 BvR 622/98
Ablehnung eines Wiedereinsetzungsantrages nach Ablauf der Jahresfrist
Auszug aus BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem Beschluss der 3. Kammer des 1. Senats des BVerfG vom 15. April 2004 1 BvR 622/98 (Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 2004, 2149). - BVerwG, 21.10.1975 - VI C 170.73
Kriegsdienstverweigerungsverfahren - Wiedereinsetzung in vorigen Stand - …
Auszug aus BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
Die Rechtsauffassung des BFH entspricht der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) zu § 60 Abs. 2 Satz 2 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO), dessen Wortlaut mit demjenigen des § 56 Abs. 2 Satz 2 FGO übereinstimmt (vgl. BVerwG-Urteil vom 21. Oktober 1975 VI C 170.73, BVerwGE 49, 252, m.w.N.; BVerwG-Beschluss vom 16. Februar 1999 8 B 10/99, NVwZ-Rechtsprechungs-Report Verwaltungsrecht 1999, 472).
- BFH, 17.09.1974 - VII B 112/73
Grundsätzliche Bedeutung - Rechtssache - Gerichtliche Entscheidung - …
Auszug aus BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
Die für die Zulassung der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung erforderliche Klärungsbedürftigkeit liegt nicht vor, wenn die Rechtsfrage bereits vom BFH entschieden worden ist und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Prüfung und Entscheidung dieser Frage durch den BFH erforderlich machen (BFH-Beschluss vom 17. September 1974 VII B 112/73, BFHE 113, 409, BStBl II 1975, 196). - BFH, 27.03.1985 - II R 118/83
Finanzgerichtsverfahren - Wiedereinsetzungsantrag - Frist - Nachschieben von …
Auszug aus BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
Die Frage, ob der Antrag auf Wiedereinsetzung innerhalb der Zwei-Wochen-Frist begründet werden muss, ist durch die vom Kläger selbst zitierte ständige Rechtsprechung des BFH bejaht worden; diese Rechtsprechung hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) nicht beanstandet (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 27. März 1985 II R 118/83, BFHE 144, 1, BStBl II 1985, 586, m.w.N.; BVerfG-Beschluss vom 8. Februar 1983 2 BvR 28/83, Steuerrechtsprechung in Karteiform --StRK--, Finanzgerichtsordnung, § 56, Rechtsspruch 349). - BFH, 29.07.1987 - I R 367/83
Steuerbescheid - Einspruchsentscheidung - Fehlende schriftliche Vollmacht - …
Auszug aus BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
a) Eine Divergenz zu dem BFH-Urteil vom 29. Juli 1987 I R 367/83 (BFHE 152, 1, BStBl II 1988, 242) besteht schon deshalb nicht, weil dieses Urteil zu einer anderen Rechtslage ergangen ist. - BSG, 23.08.1957 - 9 RV 18/56
Wiedereinsetzung wegen Versäumung einer Berufungsfrist - Verwendung einer …
Auszug aus BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
Soweit das Bundessozialgericht (BSG) zu § 67 Abs. 2 des Sozialgerichtsgesetzes (SGG) die Auffassung vertritt, dass die Begründung auch nach Ablauf der dort geltenden Monatsfrist nachgeschoben werden kann, beruht dies auf seiner Rechtsprechung, dass für die Entscheidung über einen Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand der Grundsatz der Amtsermittlung gilt (Urteil vom 23. August 1957 9 RV 18/56, BSGE 6, 1). - BVerfG, 08.02.1983 - 2 BvR 28/83
Auszug aus BFH, 12.10.2005 - XI B 11/04
Die Frage, ob der Antrag auf Wiedereinsetzung innerhalb der Zwei-Wochen-Frist begründet werden muss, ist durch die vom Kläger selbst zitierte ständige Rechtsprechung des BFH bejaht worden; diese Rechtsprechung hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) nicht beanstandet (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 27. März 1985 II R 118/83, BFHE 144, 1, BStBl II 1985, 586, m.w.N.; BVerfG-Beschluss vom 8. Februar 1983 2 BvR 28/83, Steuerrechtsprechung in Karteiform --StRK--, Finanzgerichtsordnung, § 56, Rechtsspruch 349).
- BFH, 06.12.2011 - XI B 3/11
Darlegung der Wiedereinsetzungsgründe innerhalb der Antragsfrist
Die für die Zulassung der Revision zur Fortbildung des Rechts erforderliche Klärungsbedürftigkeit liegt nicht vor, wenn die Rechtsfrage bereits vom BFH entschieden worden ist und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Prüfung und Entscheidung dieser Frage durch den BFH erforderlich machen (…vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 23. August 2007 II B 71/06, BFH/NV 2007, 2247, unter II.1.; zur insoweit entsprechenden Vorschrift des § 56 Abs. 2 Satz 2 FGO Senatsbeschluss vom 12. Oktober 2005 XI B 11/04, BFH/NV 2006, 237, unter 2.).Rn. 17 aa) Die Frage, ob der Antrag auf Wiedereinsetzung innerhalb der Monatsfrist begründet werden muss, ist durch die von der Klägerin selbst zitierte ständige Rechtsprechung des BFH (vgl. auch die Nachweise bei Söhn in Hübschmann/Hepp/Spitaler --HHSp--, § 110 AO Rz 507) bejaht worden; diese Rechtsprechung hat das Bundesverfassungsgericht nicht beanstandet (vgl. zu § 56 FGO Senatsbeschluss in BFH/NV 2006, 237, unter 2., m.w.N.).
Diese Auffassung wiederum basiert auf dem von § 60 Abs. 2 VwGO und § 56 Abs. 2 FGO abweichenden Wortlaut des § 67 Abs. 2 SGG, wonach die Tatsachen zur Begründung des Antrags nur glaubhaft gemacht werden "sollen" (vgl. Senatsbeschluss in BFH/NV 2006, 237, unter 2.).
- BFH, 28.10.2009 - I R 28/08
Voraussetzungen von Duldungs- und Anscheinsvollmacht - Verletzung der …
cc) Bei der erneuten Befassung mit der Sache wird das FG auch zu prüfen haben, ob im Streitfall nicht eine formlos --z.B. durch schlüssiges Verhalten des Klägers-- erteilte Vollmacht gegeben sein könnte (vgl. BFH-Beschluss vom 12. Oktober 2005 XI B 11/04, BFH/NV 2006, 237).Gegebenenfalls ist auch an eine Heilung einer unwirksamen Bekanntgabe durch tatsächliche Weiterleitung zu denken (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 14. Dezember 1989 III R 49/89, BFH/NV 1991, 288; in BFH/NV 2006, 237).
- FG Hamburg, 25.11.2015 - 2 K 203/13
Auslegung eines Ergänzungsbescheides - Mitunternehmerschaft bei Beteiligung für …
Im Übrigen wäre eine unwirksame Bekanntgabe im Zeitpunkt der Weiterleitung an den Bevollmächtigten geheilt worden (…vgl. z. B. BFH Urteil vom 28. Oktober 2009 I R 28/08, BFH/NV 2010, 432;… Beschlüsse vom 14. Dezember 1989 III R 49/89, BFH/NV 1991, 288; vom 12. Oktober 2005 XI B 11/04, BFH/NV 2006, 237). - FG Münster, 03.12.2014 - 7 K 2575/12 Danach hat der Bevollmächtigte seine Vollmacht nur auf Verlangen schriftlich nachzuweisen (vgl. BFH-Beschluss vom 12.10.2005 XI B 11/04, BFH/NV 2006, 237).
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