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Rechtsprechung
   BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2017,19456
BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15 (https://dejure.org/2017,19456)
BGH, Entscheidung vom 17.05.2017 - XII ZB 126/15 (https://dejure.org/2017,19456)
BGH, Entscheidung vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 (https://dejure.org/2017,19456)
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Volltextveröffentlichungen (14)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
    Doctrine ist die neue umfassende Rechts-KI-Plattform in Kooperation mit dejure.org. Mehr Informationen

  • lexetius.com

    PStG § 48; PStV § 33; FamFG § 26

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • rechtsinformationen.bund.de

    Personenstandsverfahren: Eigenständige Überprüfung der Identität einer einzutragenden Person vom Standesamt bzw. Gericht im Rahmen der Berichtigung eines Geburtenregistereintrags; Identifikationsfunktion des ohne einschränkenden Zusatz ausgestellten Reiseausweises für ...

  • rechtsprechung-im-internet.de

    § 48 PStG, § 33 PStV, § 26 FamFG, § 5 Abs 1 AufenthV
    Personenstandsverfahren: Eigenständige Überprüfung der Identität einer einzutragenden Person vom Standesamt bzw. Gericht im Rahmen der Berichtigung eines Geburtenregistereintrags; Identifikationsfunktion des ohne einschränkenden Zusatz ausgestellten Reiseausweises für ...

  • IWW

    § 70 Abs. 1, Abs. 2 Satz 2 FamFG, § ... 51 Abs. 1 PStG, § 48 PStG, § 4 Abs. 6 Satz 1 AufenthV, § 33 Nr. 1 und 2 PStV, § 9 Abs. 2 Satz 2 PStG, § 48 Abs. 1 Satz 1 PStG, § 47 PStG, § 51 Abs. 1 Satz 1 PStG, § 26 FamFG, § 33 Nr. 2 und 3 PStV, § 5 Abs. 1 AufenthV, § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthV, § 33 Nr. 3 PStV, § 4 Abs. 1 AufenthV, § 4 Abs. 6 AufenthV, § 3 AufenthG, § 33 Nr. 2 PStV

  • Wolters Kluwer

    Eigenständige Überprüfung der Identität einer einzutragenden Person vom Standesamt bzw. Gericht im Personenstandsverfahren; Indentifikationsfunktion des ohne einschränkenden Zusatz ausgestellten Reiseausweises für Ausländer; Berichtigung eines Eintrags im ...

  • ra.de
  • Informationsverbund Asyl und Migration

    PStG § 48, PStV § 33, FamFG § 26
    Identitätsfeststellung, Beweismittel, Reiseausweis für Ausländer, Identitätsnachweis, Personenstandsverfahren, Standesamt

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Eigenständige Überprüfung der Identität einer einzutragenden Person vom Standesamt bzw. Gericht im Personenstandsverfahren; Indentifikationsfunktion des ohne einschränkenden Zusatz ausgestellten Reiseausweises für Ausländer; Berichtigung eines Eintrags im ...

  • datenbank.nwb.de
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Eintrag im Geburtsregister - und die Identitätsprüfung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Identitätsprüfung - und der Reiseausweis für Ausländer

  • famrz.de (Kurzinformation)

    Identitätsprüfung im Personenstandsverfahren

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2017, 3152
  • MDR 2017, 823
  • FGPrax 2017, 238
  • FamRZ 2017, 1337
 
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Wird zitiert von ... (65)Zitiert selbst (12)

  • BVerwG, 01.09.2011 - 5 C 27.10

    Anspruchseinbürgerung; Amtsermittlungsgrundsatz; Asylberechtigte; …

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Rn. 18 Dabei besteht keine Bindungswirkung von Feststellungen der Ausländerbehörde für andere Verfahren (vgl. BVerwGE 140, 311 = FamRZ 2012, 226 Rn. 21).

    Indem es sich im Übrigen in vollem Umfang auf die Feststellungen der Ausländerbehörde bezogen und keine eigenen Ermittlungen mehr durchgeführt hat, hat es der Sache nach nicht beachtet, dass der Reiseausweis für Ausländer ebenso wie der Reiseausweis für Flüchtlinge keine Bindungswirkung im Personenstandsverfahren bzw. im entsprechenden Gerichtsverfahren hat und das Gericht nicht von einer eigenständigen Identitätsprüfung befreit (vgl. BVerwGE 140, 311 = FamRZ 2012, 226 Rn. 14, 21 - für den Fall des mit Einschränkungen versehenen Reiseausweises für Flüchtlinge im Einbürgerungsverfahren).

  • BGH, 24.06.2015 - XII ZB 273/13

    Personenstandssache auf Berichtigung des Familiennamens im Geburtenregister: …

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Rn. 15 aa) Die für die Berichtigung nach § 48 PStG zu treffenden Feststellungen liegen vornehmlich in der Verantwortung der Tatsachengerichte und sind nur der eingeschränkten Kontrolle durch das Rechtsbeschwerdegericht unterworfen (vgl. Senatsbeschluss vom 24. Juni 2015 - XII ZB 273/13 - FamRZ 2015, 1477 Rn. 13 mwN).

    Der rechtlichen Überprüfung unterliegt insbesondere, ob der Tatrichter sich mit dem Verfahrensstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, seine Würdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (vgl. Senatsbeschlüsse vom 24. Juni 2015 - XII ZB 273/13 - FamRZ 2015, 1477 Rn. 13 mwN …und vom 26. Februar 2014 - XII ZB 235/12 - FamRZ 2014, 823 Rn. 15 mwN).

  • OLG Karlsruhe, 19.08.2016 - 11 W 50/16

    Geburtenregistereintrag: Beurkundung des Namens der ausländischen Eltern mit und …

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Das Gericht hat die Anordnung zu erlassen, wenn die Unrichtigkeit nachgewiesen ist (OLG Karlsruhe MDR 2016, 1388).

    Rn. 20 (1) Im Ausgangspunkt ist das Beschwerdegericht allerdings zutreffend davon ausgegangen, dass der gemäß § 5 Abs. 1 AufenthV ohne Einschränkung ausgestellte Reiseausweis für Ausländer nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthV als Passersatzpapier anerkannt ist und folglich ein zum Nachweis der Identität des Inhabers grundsätzlich geeignetes Beweismittel im Sinne von § 33 Nr. 3 PStV darstellt (zur Abgrenzung OLG Karlsruhe StAZ 2017, 75; OLG Nürnberg StAZ 2015, 84 - für mit Einschränkungen versehene Reiseausweise).

  • OLG Nürnberg, 25.07.2014 - 11 W 1116/14

    Personenstandssache: Eintragung in ein Personenstandsregister ohne …

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Die objektive Feststellungslast für die Unrichtigkeit trägt der Antragsteller (BayObLG NJW-RR 1999, 1309; OLG Nürnberg StAZ 2015, 84, 85), so dass eine Berichtigung zu unterbleiben hat, wenn sich eine Unrichtigkeit nicht feststellen lässt.

    Rn. 20 (1) Im Ausgangspunkt ist das Beschwerdegericht allerdings zutreffend davon ausgegangen, dass der gemäß § 5 Abs. 1 AufenthV ohne Einschränkung ausgestellte Reiseausweis für Ausländer nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AufenthV als Passersatzpapier anerkannt ist und folglich ein zum Nachweis der Identität des Inhabers grundsätzlich geeignetes Beweismittel im Sinne von § 33 Nr. 3 PStV darstellt (zur Abgrenzung OLG Karlsruhe StAZ 2017, 75; OLG Nürnberg StAZ 2015, 84 - für mit Einschränkungen versehene Reiseausweise).

  • BGH, 28.04.2010 - XII ZB 81/09

    Gemeinsame elterliche Sorge: Berücksichtigung des Kindeswohls und der …

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Das Verfahren muss geeignet sein, eine möglichst zuverlässige Grundlage für die zu treffende Entscheidung zu erlangen, wobei die Ausgestaltung des Verfahrens dem Grundrechtsschutz des Betroffenen Rechnung tragen muss (vgl. Senatsbeschlüsse BGHZ 185, 272 = FamRZ 2010, 1060 Rn. 30 mwN und BGHZ 184, 269 = FamRZ 2010, 720 Rn. 28 - jeweils Sorgerecht;… Senatsbeschlüsse vom 30. März 2011 - XII ZB 537/10 - FamRZ 2011, 1047 Rn. 13 …und vom 2. Februar 2011 - XII ZB 467/10 - FamRZ 2011, 556 Rn. 12 - jeweils Betreuungsrecht und BGH Beschluss vom 6. Dezember 2012 - V ZB 218/11 - FGPrax 2013, 86 Rn. 14 - Freiheitsentziehungssachen).
  • BGH, 17.02.2010 - XII ZB 68/09

    Verweigerung der Mitwirkung eines Elternteils an einer psychiatrischen …

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Das Verfahren muss geeignet sein, eine möglichst zuverlässige Grundlage für die zu treffende Entscheidung zu erlangen, wobei die Ausgestaltung des Verfahrens dem Grundrechtsschutz des Betroffenen Rechnung tragen muss (vgl. Senatsbeschlüsse BGHZ 185, 272 = FamRZ 2010, 1060 Rn. 30 mwN und BGHZ 184, 269 = FamRZ 2010, 720 Rn. 28 - jeweils Sorgerecht;… Senatsbeschlüsse vom 30. März 2011 - XII ZB 537/10 - FamRZ 2011, 1047 Rn. 13 …und vom 2. Februar 2011 - XII ZB 467/10 - FamRZ 2011, 556 Rn. 12 - jeweils Betreuungsrecht und BGH Beschluss vom 6. Dezember 2012 - V ZB 218/11 - FGPrax 2013, 86 Rn. 14 - Freiheitsentziehungssachen).
  • BVerwG, 17.03.2004 - 1 C 1.03

    Aufenthaltsbefugnis; rechtmäßiger Aufenthalt; Aufklärungspflicht; Flüchtling; …

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Rn. 21 (a) Dementsprechend hat das Bundesverwaltungsgericht dem Reiseausweis für Flüchtlinge eine (widerlegbare) Identifikationsfunktion zugemessen (BVerwGE 120, 206 = NVwZ 2004, 1250, 1251).
  • BGH, 30.03.2011 - XII ZB 537/10

    Vorsorgevollmacht: Voraussetzungen einer Kontrollbetreuung

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Das Verfahren muss geeignet sein, eine möglichst zuverlässige Grundlage für die zu treffende Entscheidung zu erlangen, wobei die Ausgestaltung des Verfahrens dem Grundrechtsschutz des Betroffenen Rechnung tragen muss (…vgl. Senatsbeschlüsse BGHZ 185, 272 = FamRZ 2010, 1060 Rn. 30 mwN und BGHZ 184, 269 = FamRZ 2010, 720 Rn. 28 - jeweils Sorgerecht; Senatsbeschlüsse vom 30. März 2011 - XII ZB 537/10 - FamRZ 2011, 1047 Rn. 13 …und vom 2. Februar 2011 - XII ZB 467/10 - FamRZ 2011, 556 Rn. 12 - jeweils Betreuungsrecht und BGH Beschluss vom 6. Dezember 2012 - V ZB 218/11 - FGPrax 2013, 86 Rn. 14 - Freiheitsentziehungssachen).
  • BGH, 26.02.2014 - XII ZB 235/12

    Nachehelicher Unterhalt: Ausgleich des ehebedingten Nachteils geringerer …

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Der rechtlichen Überprüfung unterliegt insbesondere, ob der Tatrichter sich mit dem Verfahrensstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, seine Würdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 24. Juni 2015 - XII ZB 273/13 - FamRZ 2015, 1477 Rn. 13 mwN und vom 26. Februar 2014 - XII ZB 235/12 - FamRZ 2014, 823 Rn. 15 mwN).
  • KG, 24.02.2015 - 1 W 380/14

    Geburtsregistereintrag für ein Flüchtlingskind: Identitätsnachweis der Eltern …

    Auszug aus BGH, 17.05.2017 - XII ZB 126/15
    Rn. 7 1. Nach Auffassung des Beschwerdegerichts, dessen Entscheidung in StAZ 2015, 208 veröffentlicht ist, hat eine Berichtigung nach § 48 PStG zu erfolgen.
  • BGH, 02.02.2011 - XII ZB 467/10

    Verfahren auf Aufhebung einer Betreuung: Veranlassung der Durchführung …

  • BGH, 06.12.2012 - V ZB 218/11

    Abschiebungshaft: Verhältnismäßigkeit der Haft bei bestehender …

  • BGH, 06.09.2017 - XII ZB 660/14

    Frau-zu-Mann-Transsexueller gilt rechtlich als Mutter eines von ihm geborenen …

    Andere Register haben diese besondere Beweiskraft auch dann nicht, wenn aus ihnen öffentliche Urkunden mit Personendaten ausgestellt werden (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - FamRZ 2017, 1337 Rn. 20 ff.;… vgl. auch Gaaz/Bornhofen PStG 3. Aufl. § 54 Rn. 6).
  • BGH, 25.08.2021 - XII ZB 442/18

    A) Für den Ausspruch einer Annahme als Kind muss die Identität des Anzunehmenden …

    Die Identität einer Person und ihre Staatsangehörigkeit werden vorrangig durch die Vorlage eines Nationalpasses nachgewiesen (vgl. auch Senatsbeschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - FamRZ 2017, 1337 Rn. 23).

    Liegt kein mit einem Lichtbild versehener Reisepass oder Personalausweis aus dem Heimatstaat vor, kann das Gericht seine Überzeugung von der Identität des Anzunehmenden im Einzelfall auch auf andere Beweismittel stützen, wie beispielsweise den Inhalt sonstiger Urkunden aus dem Heimatstaat, die Beiziehung von Ausländerakten oder das Ergebnis einer persönlichen Anhörung oder einer eidesstattlichen Versicherung (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - FamRZ 2017, 1337 Rn. 24 zum Identitätsnachweis in Personenstandssachen).

  • BGH, 05.07.2023 - XII ZB 155/20

    Berichtigung eines Geburtenregistereintrags: Flüchtlingseigenschaft eines Kindes

    Dabei sind auch vom Gesetz für das dem Gerichtsverfahren vorausgehende behördliche Verfahren in § 33 PStV vorgeschriebene Beweisanforderungen zu beachten (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - FamRZ 2017, 1337 Rn. 16 f.).

    Vielmehr hat das Gericht nach Eigenart des zu entscheidenden Falls im Wege des Freibeweises gegebenenfalls auch andere Erkenntnismöglichkeiten wie etwa die Anhörung der Beteiligten oder von diesen abzugebende eidesstattliche Versicherungen über die Richtigkeit ihrer Angaben heranzuziehen (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - FamRZ 2017, 1337 Rn. 24).

    Dabei sind im Freibeweisverfahren - wie bereits ausgeführt - außer dem Nachweis durch Urkunden auch weitere Beweismittel zulässig, insbesondere die Anhörung der Beteiligten nebst eidesstattlicher Versicherung (vgl. Senatsbeschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - FamRZ 2017, 1337 Rn. 24).

  • BGH, 10.06.2020 - XII ZB 451/19

    Variante der Geschlechtsentwicklung: Anwendbarkeit des § 45a PStG bei eindeutigen …

    Dabei sind auch vom Gesetz für das dem Gerichtsverfahren vorausgehende behördliche Verfahren vorgeschriebene Beweisanforderungen zu beachten (Senatsbeschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - FamRZ 2017, 1337 Rn. 16 f.).

    Der rechtlichen Überprüfung unterliegt insbesondere, ob der Tatrichter sich mit dem Verfahrensstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, seine Würdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (Senatsbeschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - FamRZ 2017, 1337 Rn. 15 mwN).

  • BGH, 05.03.2025 - XII ZB 88/24

    Abänderung gerichtlicher Entscheidungen in Sorgerechtssachen: Abgrenzung zwischen …

    Der rechtlichen Überprüfung unterliegt insbesondere, ob der Tatrichter sich mit dem Verfahrensstoff und den Beweisergebnissen umfassend und widerspruchsfrei auseinandergesetzt hat, seine Würdigung also vollständig und rechtlich möglich ist und nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstößt (Senatsbeschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - FamRZ 2017, 1337 Rn. 15 mwN).
  • AG Münster, 14.04.2021 - 22 III 34/20

    Verfassungswidrigkeit; Variante der Geschlechtsentwicklung; Personeneintrag

    Dabei ist zu beachten, dass bei der Ausgestaltung des Verfahrens, das geeignet sein muss, eine möglichst zuverlässige Grundlage für die zu treffende Entscheidung zu erlangen, dem Grundrechtsschutz der jeweils betroffenen Person Rechnung zu tragen ist (vgl. BGH, Beschluss vom 17.05.2017 - XII ZB 126/15 -, FamRZ 2017, S. 1337 [1339, Rn. 16] m.w.N.).
  • OLG München, 14.08.2026 - 31 Wx 192/25

    Identitätsklärung, Amtsermittlungspflicht, Beteiligung der Ehefrau, …

    Das Verfahren muss geeignet sein, eine möglichst zuverlässige Grundlage für die zu treffende Entscheidung zu erlangen, wobei die Ausgestaltung des Verfahrens dem Grundrechtsschutz des Betroffenen Rechnung tragen muss (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 -, juris, Rn. 16 mit Verweis auf entsprechende Senatsbeschlüsse zum Sorgerecht, Betreuungsrecht und Freiheitsentziehungssachen).

    Dabei sind auch vom Gesetz für das dem Gerichtsverfahren vorausgehende behördliche Verfahren vorgeschriebene Beweisanforderungen zu beachten (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 -, juris, Rn. 17).

    Dabei besteht - bereits nach allgemeinen Grundsätzen - keine Bindungswirkung an Feststellungen anderer Behörden oder gerichtlicher Verfahren ohne Rechtskraftwirkung (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 -, juris, Rn. 17 zum Verfahren vor den Ausländerbehörden).

    Dies ist - wenn sich keine einfacheren Verfahrensmöglichkeiten ergeben - notfalls vor Ort über das Auswärtige Amt mit Hilfe der deutschen Botschaft oder einem Vertrauensanwalt durchzuführen (instruktiv zum abgestuften Verfahren: OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.12.2012 - 3 Wx 48/12, BeckRS 2013, 27; OLG Düsseldorf…, Beschluss vom 6. April 2023 - I-3 Wx 62/22 -, juris, Rn. 21 ff.; OLG Düsseldorf…, Beschluss vom 28. März 2024 - I-3 Wx 31/24 -, juris, Rn. 13 ff.; BGH, Beschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 -, juris, Rn. 15 ff.; vgl. auch Brandenburgisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 10. Mai 2023 - 7 W 39/22 -, juris zu den erforderlichen Prüfungshandlungen in einem Verfahren auf Beurkundung einer im Ausland geschlossenen Ehe und OLG Oldenburg (Oldenburg), Beschluss vom 2. August 2021 - 12 W 99/19 (PS) -, juris zur Prüfung der Ehevoraussetzungen bei Antragstellern mit unklarem Personenstand).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 06.07.2020 - 3 B 2.20

    Obliegenheitspflichten des Ausländers im Zusammenhang mit Zustellungen; …

    Im Schrifttum werden sowohl die "Boultif/Üner"-Kriterien als auch § 53 Abs. 2 AufenthG gleichermaßen für die Ermittlung der Belange herangezogen, an denen sich die Bestimmung jedenfalls der Ausweisungssperrfrist zu orientieren hat (…vgl. z.B. Dollinger, in: Bergmann/Dienelt, Ausländerrecht, 13. Aufl., § 11 AufenthG Rn. 55, 59;… Funke-Kaiser, in: GK-AufenthG, Stand: März 2020, § 11 Rn. 97; Fleuß, ZAR 2017, 49 ; Zeitler, HTK-AuslR / § 11 AufenthG / zu Abs. 3 01/2020 Nr. 3.1).
  • OLG Hamburg, 05.03.2019 - 2 W 59/18

    Überzeugungsbildung für Eintragung einer Geburt und Transliteration

    Die objektive Feststellungslast für das Vorliegen der Voraussetzungen der begehrten Amtshandlung trägt der Antragsteller, sodass die Amtshandlung zu unterbleiben hat, wenn sich die hierfür erforderlichen Voraussetzungen nicht feststellen lassen (BGH v. 17.5.2017, FamRZ 2017, 1337 Rn. 13 zur Berichtigung nach § 48 PStG).

    Das Verfahren muss geeignet sein, eine möglichst zuverlässige Grundlage für die zu treffende Entscheidung zu erlangen, wobei die Ausgestaltung des Verfahrens dem Grundrechtsschutz des Betroffenen Rechnung tragen muss (BGH v. 17.5.2017, FamRZ 2017, 1337 Rn. 16).

    Dabei sind auch vom Gesetz für das dem Gerichtsverfahren vorausgehende behördliche Verfahren vorgeschriebene Beweisanforderungen zu beachten (BGH v. 17.5.2017, FamRZ 2017, 1337 Rn. 17).

  • OLG Zweibrücken, 15.06.2021 - 3 W 34/21

    Personenstandssache: Nachweis der Identität somalischer Staatsangehöriger zur …

    Die objektive Feststellungslast für die Unrichtigkeit trägt der Antragsteller, so dass eine Berichtigung zu unterbleiben hat, wenn sich eine Unrichtigkeit nicht feststellen lässt (BGH Beschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 - juris Rn. 12, 13).

    Wie der Reiseausweis für Flüchtlinge soll vielmehr auch der Reiseausweis für Ausländer dem Inhaber als Passersatz zum Identitätsnachweis dienen (BGH, Beschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 -, Rn. 20 - 21, juris).

    Jedoch hat der Reiseausweis für Ausländer ebenso wie der Reiseausweis für Flüchtlinge keine Bindungswirkung im Personenstandsverfahren und befreit das Gericht nicht von einer eigenständigen Identitätsprüfung (BGH, Beschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 -, Rn. 23, juris unter Hinweis auf BVerwGE 140, 311 = FamRZ 2012, 226 Rn. 14, 21).

    Vielmehr entbindet auch ein einschränkungslos ausgestellter Reiseausweis nicht von einer eigenen Prüfung durch das Standesamt bzw. Gericht (BGH, Beschluss vom 17. Mai 2017 - XII ZB 126/15 -, Rn. 23, juris).

  • KG, 19.09.2019 - 1 W 230/19

    Identitätsfeststellung eines Flüchtlings im Personenstandsverfahren durch Vorlage …

  • OLG Köln, 01.04.2019 - 21 Wx 2/18

    Missbrauchsprüfung bei nachträglicher Zustimmung des Vaters zu …

  • BGH, 15.09.2021 - XII ZB 9/21

    Die Vergütung des Berufsbetreuers wurde aufgrund der Mittellosigkeit des …

  • OLG Oldenburg, 02.08.2021 - 12 W 99/19

    Zulässigkeit der Beurkundung der Eheschließung eines anerkannten Flüchtlings …

  • OLG Bremen, 24.03.2023 - 1 W 1/23

    Nachweis der Identität gegenüber dem Standesamt durch ghanaischen Nationalpass; …

  • OLG Nürnberg, 20.03.2023 - 11 W 3036/22

    Übernahme eines amerikanischen Zwischennamens in ein deutsches Geburtenbuch

  • OLG Frankfurt, 16.02.2021 - 20 W 295/19

    Feststellungslast im Rahmen einer Berichtigung nach § 48 PStG

  • OLG Nürnberg, 07.02.2023 - 11 W 2076/22

    Berichtigung eines abgeschlossenen Registereintrags bei nicht Vorliegen von …

  • OVG Bremen, 30.10.2019 - 1 LB 118/19

    Allgemeines Persönlichkeitsrecht; Auskunftsanspruch; Auskunftsanspruch, …

  • KG, 26.02.2019 - 1 W 561/17

    Anerkennung eines ausländischen Urteils über Bestätigung einer Ehe

  • OLG Oldenburg, 30.01.2020 - 12 W 63/19

    Änderung eines Eintrages in einem Geburtenbuch; Wirksamkeit einer …

  • OVG Berlin-Brandenburg, 06.07.2020 - 3 B 3.20

    Obliegenheitspflichten des Ausländers im Zusammenhang mit Zustellungen; …

  • OLG Karlsruhe, 17.10.2023 - 19 W 3/23

    Würdigung einer afghanischen Tazkira im Personenstandsverfahren

  • OLG Düsseldorf, 23.01.2018 - 3 Wx 129/17

    Anspruch eines irakischen Staatsangehörigen auf Berichtigung des im Eheregister …

  • OLG Düsseldorf, 01.12.2017 - 3 Wx 232/16

    Voraussetzungen der Eheschließung einer eingebürgerten Irakerin

  • OLG Köln, 16.01.2026 - 26 W 14/25

    Personenstandsverfahren auf Berichtigung des Eheregisters nach einer von den …

  • OLG Düsseldorf, 20.03.2018 - 3 Wx 143/17

    Voraussetzungen der Berichtigung eines abgeschlossenen Eintrags im …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.11.2018 - 19 A 2331/17

    Nachweis der Identität des angenommenen Kindes i.R.d. Prüfung eines …

  • KG, 04.01.2018 - 1 W 190/17

    Geburtseintrag der Kindesmutter: Anerkennung eines Document de Voyage pour les …

  • KG, 12.09.2023 - 1 W 72/23

    Klage gegen Asyl-Folgeantrag: Nachweis der Identität des Ausländers

  • KG, 06.10.2020 - 1 W 1042/20

    Berichtigung eines im Geburtenregister eingetragenen Vornamens bzw. Eintragung …

  • KG, 28.01.2022 - 1 W 18/21

    Berichtigung der Geburtenregistereinträge bezüglich der Kinder einer durch das …

  • OLG Düsseldorf, 25.03.2020 - 3 Wx 145/18
  • OLG Karlsruhe, 28.02.2023 - 19 W 122/21

    Vaterschaftsanerkenntnis in Kasachstan: Vereinbarkeit kasachischer …

  • OLG Düsseldorf, 16.04.2020 - 3 Wx 252/18
  • OLG München, 03.02.2020 - 11 Wx 569/19

    Gerichtliche Berichtigung des Geburtenregisters bei unwirksamer Ehe - Irak

  • OLG Düsseldorf, 07.03.2018 - 3 Wx 83/17

    Zulässigkeit der Berichtigung des Eintrags des Familiennamens eines Kindes …

  • AG Weiden/Oberpfalz, 26.04.2019 - UR III 1/19

    Anmeldung der Eheschließung

  • OLG Nürnberg, 18.12.2024 - 11 Wx 1071/24

    Korrespondenzanwalt, Ausländische öffentliche Urkunden, Standesamtsaufsicht, …

  • KG, 02.06.2022 - 1 W 226/21

    Voraussetzungen für eine personenstandsrechtliche Berichtigungsanordnung; …

  • KG, 02.06.2022 - 1 W 336/21

    Wirksamkeit der Beurkundung der Anerkennung der Vaterschaft eines Ausländers

  • OLG Frankfurt, 11.02.2021 - 20 W 165/20

    Namenserteilung für das Kind bei nicht geklärter Identität der Kindeseltern

  • KG, 14.07.2026 - 1 W 549/26
  • OLG Düsseldorf, 28.03.2024 - 3 Wx 31/24

    Feststellung der Identität im Rahmen der Einbürgerung eines syrischen …

  • KG, 13.09.2023 - 1 W 221/23

    Von der Palästinensischen Autonomiebehörde ausgestellter Reisepass als …

  • KG, 05.09.2023 - 1 W 221/23

    Anspruch auf Berichtigung eines Geburtenregistereintrags

  • KG, 03.03.2023 - 1 W 378/22

    Geburtenregister: Berichtigung einschränkender Zusätze bei dem Kind sowie der …

  • OLG Celle, 22.12.2022 - 21 W 1/21

    Berichtigung des Namens und Geburtsdatums; Indien; Umfang der Amtsermittlung; …

  • OLG Hamburg, 11.05.2023 - 2 W 20/23

    Personenstandsregister: Berichtigung des Geburtsdatums bei einem Heiratseintrag; …

  • OLG Brandenburg, 07.10.2025 - 7 W 7/25

    Berichtigung des Geburtenregisters nach Identitätsnachweis

  • KG, 24.03.2026 - 1 W 389/25

    Anordnung der Berichtigung eines Geburtenregistereintrages durch Wegfall des …

  • OLG München, 20.12.2024 - 31 Wx 114/24

    Personenstandsurkunden, Berichtigungsantrag, Antrag auf Berichtigung, …

  • OLG Düsseldorf, 28.03.2024 - 3 Wx 31/243 Wx 31/24
  • KG, 21.04.2026 - 1 W 80/25

    Vaterschaftsanerkennung bei religiöser Eheschließung mit anderem Mann in Guinea

  • OLG Karlsruhe, 03.09.2025 - 19 W 61/24

    Zu den Voraussetzungen der Streichung einschränkender Zusätze im …

  • OLG München, 11.12.2024 - 31 Wx 124/24

    Personenstandsurkunden, Berichtigung Beschlüsse, Berichtigungsablehnung, Antrag …

  • OLG Karlsruhe, 07.04.2026 - 19 W 62/24
  • KG, 25.01.2022 - 1 W 18/21

    Identitätsfeststellung von Resettlement-Flüchtlingen aus dem Sudan; Fehlender …

  • AG Berlin-Schöneberg, 24.04.2026 - 71c III 56/25
  • OLG Karlsruhe, 12.03.2026 - 19 W 13/24

    Zu den Voraussetzungen der Streichung eines erläuternden Zusatzes nach § 35 PStV

  • OLG Bamberg, 24.03.2021 - 4 W 2/21

    Geschäftswert des Beschwerdeverfahrens, Öffentliche Urkunde, Beschwerdeführer, …

  • KG, 28.02.2023 - 1 W 378/22

    Berichtigung des Geburtenregisters durch Löschung einschränkender Zusätze bei …

  • AG Berlin-Schöneberg, 29.11.2023 - 71c III 122/22
  • VG Köln, 24.05.2018 - 5 K 13036/17

    Befristungsentscheidung bei Versagung der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis …

  • OLG Karlsruhe, 01.07.2021 - 11 W 59/19
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