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Rechtsprechung
   BGH, 15.05.1991 - XII ZB 43/91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1991,1392
BGH, 15.05.1991 - XII ZB 43/91 (https://dejure.org/1991,1392)
BGH, Entscheidung vom 15.05.1991 - XII ZB 43/91 (https://dejure.org/1991,1392)
BGH, Entscheidung vom 15. Mai 1991 - XII ZB 43/91 (https://dejure.org/1991,1392)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Wolters Kluwer

    Sofortige Beschwerde nach § 519b Abs. 2 ZPO - Anwaltsprozeß - Erster Rechtszug vor dem Kreisgericht - Beschwerdeeinlegung beim BGH

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Auszüge)

    Anwaltszwang für Beschwerde zum Bundesgerichtshof

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 2492
  • ZIP 1991, 897
  • MDR 1991, 898
  • VersR 1992, 76
  • WM 1991, 1483
  • BB 1991, 1523
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 14.03.1984 - IVb ZB 114/83

    Anwaltszwang für die sofortige Beschwerde in Familiensachen; Umfang der …

    Auszug aus BGH, 15.05.1991 - XII ZB 43/91
    Die sofortige Beschwerde nach § 519b Abs. 2 ZPO kann in Verfahren, die im ersten Rechtszug vor den KreisG der neuen Bundesländer nicht als Anwaltsprozesse zu führen sind, beim BGH zulässigerweise nur durch einen hier zugelassenen Rechtsanwalt eingelegt werden (Abgrenzung zu Senat vom 14.3.1984 - IVb ZB 114/83 - FamRZ 84, 677 = NJW 84, 2413).

    Eine Befreiung vom Anwaltszwang gemäß §§ 78 Abs. 3, 569 Abs. 2 Satz 2 ZPO (vgl. Senatsbeschluß vom 14. März 1984 - IVb ZB 114/83 = FamRZ 1984, 677 = NJW 1984, 2413) kommt nicht in Betracht.

  • BGH, 11.02.1982 - III ZR 39/81

    Berufungsbegründungsschrift - Handzeichen - Unterschrift

    Auszug aus BGH, 15.05.1991 - XII ZB 43/91
    Auch das genügt nicht den Anforderungen an die formgerechte Einlegung einer Beschwerde (§§ 130 Nr. 6, 129, 569 Abs. 2 Satz 1 ZPO; ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, vgl. Urteile vom 11. Februar 1982 - III ZR 39/81 = NJW 1982, 1467;… vom 15. Februar 1990 - IX ZR 149/88 BGHR ZPO § 519b Abs. 1 Begründungsschrift 1 - jeweils zur Berufungsbegründung;… Thomas/Putzo ZPO 16. Aufl. § 129 Anm 2 a).
  • BGH, 15.02.1990 - IX ZR 149/88

    Erstattungsansprüche des Geschäftsführers wegen zu Unrecht an den …

    Auszug aus BGH, 15.05.1991 - XII ZB 43/91
    Auch das genügt nicht den Anforderungen an die formgerechte Einlegung einer Beschwerde (§§ 130 Nr. 6, 129, 569 Abs. 2 Satz 1 ZPO; ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, vgl. Urteile vom 11. Februar 1982 - III ZR 39/81 = NJW 1982, 1467; vom 15. Februar 1990 - IX ZR 149/88 BGHR ZPO § 519b Abs. 1 Begründungsschrift 1 - jeweils zur Berufungsbegründung;… Thomas/Putzo ZPO 16. Aufl. § 129 Anm 2 a).
  • BGH, 19.11.1992 - V ZB 37/92

    Anwaltsverschulden bei Berufungseinlegung vor Bezirksgericht - Rechtsweg bei …

    Der Beschluß des Bundesgerichtshofes vom 15. Mai 1991, XII ZB 43/91 (WM 1991, 1483) ist hier nicht einschlägig, weil er eine beim Bundesgerichtshof unmittelbar eingelegte Beschwerde betrifft.
  • BGH, 14.05.1992 - VII ZB 12/91

    Postulationsfähigkeit eines in den alten Bundesländern zugelassenen Rechtsanwalts …

    Legt die Partei, wie hier geschehen, die sofortige Beschwerde beim Bezirksgericht ein, muß sie sich von einem Rechtsanwalt vertreten lassen, der im Beitrittsgebiet eine Kanzlei unterhält (Einigungsvertrag Artikel 8 i.V.m. Anlage I Kapitel III Abschnitt III Nr. 5 b Satz 2 i.V.m. den §§ 78 Abs. 1, 573 Abs. 2, 569 Abs. 2 ZPO; BGH, Beschluß vom 15. Mai 1991 - XII ZB 43/91 = NJW 1991, 2492 = WM 1991, 1483).

    Dieser Ansicht entspricht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (Beschluß vom 15. Mai 1991, aaO).

  • BGH, 28.11.1991 - V ZB 17/91

    Befreiung vom Anwaltszwang bei Verfahren vor dem BGH - Wiedereinsetzung in den …

    Die Bestimmung des Einigungsvertrages a.a.O. Abschn. III Nr. 5 b Satz 1, auf der hier der Anwaltszwang vor dem Bundesgerichtshof beruht, läßt jedoch - anders als § 78 Abs. 3 ZPO - für das Verfahren vor dem Bundesgerichtshof keine Ausnahme zu (BGH, Beschl. v. 15. Mai 1991, XII ZB 43/91, NJW 1991, 2492).

    Der XII. Zivilsenat hat es in der Entscheidung vom 15. Mai 1991 (aaO) offen gelassen, ob Unkenntnis des Prozeßbevollmächtigten von dem vor dem Bundesgerichtshof herrschenden Anwaltszwang in Fällen der hier vorliegenden Art ausnahmsweise als Hindernis im Sinne der §§ 234, 233 ZPO angesehen werden könnte.

  • AG Ludwigslust, 15.09.2010 - 5 F 45/09

    Scheidungsverbund: Vorabentscheidung über den Scheidungsantrag wegen unzumutbarer …

    Rn. 37 (3) Darüberhinaus konnte eine Abkoppelung von Folgesachen im Hinblick auf für den die Scheidung begehrenden Ehegatten entstehende Härten bislang auch dann gerechtfertigt sein, wenn während des Getrenntlebens erheblicher Unterhalt zu zahlen war, während die Entscheidung über den Scheidungsantrag die Unterhaltspflicht verringern (vgl. BGH NJW 1991, 2492) oder wegfallen lassen würde (vgl. OLG Frankfurt FamRZ 1981, 579).
  • BGH, 24.06.1993 - V ZB 30/93

    Keine Postulationsfähigkeit vor Bezirksgericht ohne Kanzlei im Beitrittsgebiet

    Das Rechtsmittel ist zwar statthaft (§§ 519 b Abs. 2, 547 ZPO; Einigungsvertrag Anl. I Kap. III Sachgeb. A Abschn. III Nr. 5 d) und auch im übrigen zulässig (vgl. BGH, Beschl. v. 15. Mai 1991, XII ZB 43/91 und v. 20. Oktober 1992, VI ZB 23/92VI ZB 23/92, BGHR ZPO § 519 b Abs. 2 - Neue Bundesländer 1 und 2); es konnte aber sachlich keinen Erfolg haben.
  • BGH, 02.12.1992 - XII ZB 124/92

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Fehlende Postulationsfähigkeit des …

    Die sofortige Beschwerde konnte deshalb beim Bezirksgericht nicht nur von einem postulationsfähigen Anwalt eingelegt werden (vgl. Senatsbeschluß vom 13. Juli 1988 - IVb ZB 100/88 - FamRZ 1988, 1159; aber auch Senatsbeschluß vom 15. Mai 1991 - XII ZB 43/91 - BGHR EinigV Anl. I Kap. III Sachgeb. A Abschn. III Nr. 5 b Anwaltszwang 1).
  • BGH, 20.10.1992 - VI ZB 23/92

    Sofortige Beschwerde gegen berufungverwerfenden Beschluß des Bezirksgerichts

    Legt eine Partei, wie es hier geschehen ist, die sofortige Beschwerde nach § 519 b Abs. 2 ZPO unmittelbar beim Bundesgerichtshof als Beschwerdegericht ein, muß sie sich gemäß Einigungsvertrag Art. 8 Anl. I Kapitel III Sachgebiet A Abschnitt III Nr. 5 b Satz 1 durch einen beim Bundesgerichtshof zugelassenen Rechtsanwalt vertreten lassen, und zwar auch dann, wenn der Rechtsstreit im ersten Rechtszug vor dem Kreisgericht nicht als Anwaltsprozeß zu führen war (vgl. BGH, Beschluß vom 15. Mai 1991 - XII ZB 43/91 - BGHR ZPO § 519 b Abs. 2 Neue Bundesländer 1).
  • BGH, 10.03.1993 - XII ZB 31/93

    Anwaltszwang bei einer als Einspruch bezeichneten sofortigen Beschwerde - …

    III Nr. 5 Buchst. b Satz 2 und 3 nicht als Anwaltsprozeß zu führen war (vgl. Senatsbeschluß vom 15. Mai 1991 - XII ZB 43/91 = BGHR EinigV Anl. I Kap. III Sachgeb. A Abschn. III Nr. 5 b Anwaltszwang 1).
  • BGH, 25.03.1992 - XII ZB 11/92

    Auslegung eines Prozeßkostenhilfegesuchs in der Berufungsinstanz; …

    Der Senatsbeschluß vom 15. Mai 1991 - XII ZB 43/91 - BGHR ZPO § 519b Abs. 2 Neue Bundesländer 1 steht nicht entgegen, weil die sofortige Beschwerde nicht beim Bundesgerichtshof, sondern beim Bezirksgericht eingelegt worden ist.
  • BGH, 29.01.1992 - VIII ZB 41/91

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Berufungsfrist - …

    Die Entscheidung des XII. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes vom 15. Mai 1991 (XII ZB 43/91, NJW 1991, 2492) steht dem nicht entgegen, da sie den hier nicht gegebenen Fall betrifft, daß eine Beschwerde gegen eine Entscheidung des Bezirksgerichts unmittelbar beim Bundesgerichtshof eingelegt wird.
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