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Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,2055
OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09 (https://dejure.org/2009,2055)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 26.05.2009 - 6 U 21/09 (https://dejure.org/2009,2055)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 26. Mai 2009 - 6 U 21/09 (https://dejure.org/2009,2055)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Restschuldversicherungsvertrag - Widerruf des Darlehensvertrags

  • ra.de
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Begriff des verbundenen Geschäfts; Erstattung von Beiträgen zu einer Restschuld-Versicherung bei wirksamen Widerruf des Kreditvertrages

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB §§ 495, 355, 358 Abs. 3; InsO § 96 Abs. 1
    Kein Anspruch des Darlehensnehmers gegen die Bank auf Rückzahlung der Prämien für die Restschuldversicherung nach Widerruf des Darlehensvertrags

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Begriff des verbundenen Geschäfts; Erstattung von Beiträgen zu einer Restschuld-Versicherung bei wirksamem Widerruf des Kreditvertrages

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsbesprechung)

    Restschuldversicherung - Kein Rückforderungsrecht für Beiträge zur Restschuldversicherung bei Kreditkündigung

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2009, 1757
  • NZI 2009, 445
  • NZI 2009, 664 (Ls.)
  • WM 2009, 1361
  • ZInsO 2009, 1205
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 17.09.1996 - XI ZR 164/95

    Haustürwiderrufsgesetz - Haustürgeschäft

    Auszug aus OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09
    Es soll zum Schutz des Verbrauchers gerade keine Rückabwicklung im Dreieck erfolgen (vgl. BGHZ 133, 254, juris Rn 23), das heißt eine Rückzahlung des Kreditbetrages vom Verbraucher an den Darlehensgeber und eine Erstattung des finanzierten Kaufpreises bzw. Entgelts vom Unternehmer an den Verbraucher.

    Die Rückabwicklung der genannten Leistungen, nämlich die Auszahlung der Darlehensvaluta und die Zahlung des Entgelts an den Unternehmer, erfolgt allein im Verhältnis zwischen Darlehensgeber und Unternehmer (…vgl. zum Ganzen: Staudinger/Kessal-Wulf, a.a.O. Rn 67;… MüKo/Habersack, a.a.O. Rn 84;… Bamberger/Roth/Möller, 2. Aufl. § 358 BGB Rn 28 + 29;… Erman/Saenger, a.a.O. § 358 BGB Rn. 27;… Prütting/Weinreich/Wegen, 3. Aufl. § 358 BGB Rn 15;… Schulze, 5. Aufl. § 358 BGB Rn 11 + 12; BGHZ 133, 254, Juris Rn 23).

  • BGH, 10.03.2009 - XI ZR 33/08

    Widerruf eines Verbraucherdarlehens wegen ungenügender Widerrufsbelehrung

    Auszug aus OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09
    Somit hat der Verbraucher nach dem Gesetzeszweck einen Anspruch auf Rückerstattung aller aus seinem eigenen Vermögen erbrachten Leistungen (vgl. BGH Urteil XI ZR 33/08 v. 10.3.2009, juris Rn 27), aber eben nur dieser.
  • BGH, 19.12.2006 - XI ZR 56/05

    Aufklärungspflichten einer Bank hinsichtlich Rückvergütungen aus …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09
    Die vom Kläger zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs (XI ZR 56/05, Urteil v. 19.12.2006) ist im übrigen zu einer Anlageberatung über Wertpapiere ergangen.
  • BGH, 11.10.1995 - VIII ZR 325/94

    Umfang des Widerrufsrechts bei verbundenen Geschäften; Zeitpunkt des Zuflusses …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09
    Denn durch den Eintritt des Darlehensgebers in die Rechte und Pflichten des Unternehmers kommt es insoweit zu einer Konsumtion (…so Staudinger/Kessal-Wulf, a.a.O. § 358 BGB Rn 67), Konzentration (…so Erman/Saenger, 12. Aufl. § 358 BGB Rn. 27) oder Saldierung kraft Gesetzes (…so MüKo/Habersack, a.a.O. § 358 BGB Rn 84) und zu keinem gesetzlichen Schuldbeitritt (vgl. BGHZ 131, 66, juris Rn 21).
  • OLG Köln, 14.01.2009 - 13 U 103/08

    Begriff des verbundenen Geschäfts

    Auszug aus OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09
    Obergerichtliche Rechtsprechung, die eine abweichende Auffassung vertritt, ist nicht bekannt, so dass auch die Divergenzrevision nicht angezeigt ist: Die Entscheidungen des OLG Rostock (NJW-RR 2005, 1416) und des OLG Hamm (VuR 2008, 104) beziehen sich auf die Gewährung von Prozesskostenhilfe und beschäftigen sich nicht mit der Rechtsfolge des Widerrufs; das Urteil des OLG Köln (13 U 103/08 v. 14.1.2009) beschäftigt sich allein mit der Frage des geschäftlichen Verbunds (und lehnt diesen ab); dem vom OLG Schleswig (NJW-RR 2007, 1347) entschiedenen Fall liegt ein anderer Sachverhalt zu Grunde.
  • OLG Rostock, 23.03.2005 - 1 W 63/03

    Ratenkreditvertrag mit Restschuldversicherung incl. …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09
    Obergerichtliche Rechtsprechung, die eine abweichende Auffassung vertritt, ist nicht bekannt, so dass auch die Divergenzrevision nicht angezeigt ist: Die Entscheidungen des OLG Rostock (NJW-RR 2005, 1416) und des OLG Hamm (VuR 2008, 104) beziehen sich auf die Gewährung von Prozesskostenhilfe und beschäftigen sich nicht mit der Rechtsfolge des Widerrufs; das Urteil des OLG Köln (13 U 103/08 v. 14.1.2009) beschäftigt sich allein mit der Frage des geschäftlichen Verbunds (und lehnt diesen ab); dem vom OLG Schleswig (NJW-RR 2007, 1347) entschiedenen Fall liegt ein anderer Sachverhalt zu Grunde.
  • OLG Schleswig, 26.04.2007 - 5 U 162/06

    Verbraucherkredit: Anspruch auf Rückzahlung nach Kündigung eines Kredits unter …

    Auszug aus OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09
    Obergerichtliche Rechtsprechung, die eine abweichende Auffassung vertritt, ist nicht bekannt, so dass auch die Divergenzrevision nicht angezeigt ist: Die Entscheidungen des OLG Rostock (NJW-RR 2005, 1416) und des OLG Hamm (VuR 2008, 104) beziehen sich auf die Gewährung von Prozesskostenhilfe und beschäftigen sich nicht mit der Rechtsfolge des Widerrufs; das Urteil des OLG Köln (13 U 103/08 v. 14.1.2009) beschäftigt sich allein mit der Frage des geschäftlichen Verbunds (und lehnt diesen ab); dem vom OLG Schleswig (NJW-RR 2007, 1347) entschiedenen Fall liegt ein anderer Sachverhalt zu Grunde.
  • OLG Hamm, 19.12.2007 - 31 W 38/07

    Ratenkreditvertrag plus Restschuldverschreibung

    Auszug aus OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09
    Obergerichtliche Rechtsprechung, die eine abweichende Auffassung vertritt, ist nicht bekannt, so dass auch die Divergenzrevision nicht angezeigt ist: Die Entscheidungen des OLG Rostock (NJW-RR 2005, 1416) und des OLG Hamm (VuR 2008, 104) beziehen sich auf die Gewährung von Prozesskostenhilfe und beschäftigen sich nicht mit der Rechtsfolge des Widerrufs; das Urteil des OLG Köln (13 U 103/08 v. 14.1.2009) beschäftigt sich allein mit der Frage des geschäftlichen Verbunds (und lehnt diesen ab); dem vom OLG Schleswig (NJW-RR 2007, 1347) entschiedenen Fall liegt ein anderer Sachverhalt zu Grunde.
  • LG Ravensburg, 15.01.2009 - 2 O 305/08
    Auszug aus OLG Stuttgart, 26.05.2009 - 6 U 21/09
    1. Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Landgerichts Ravensburg vom 15. Januar 2009 - 2 O 305/08 - wird zurückgewiesen.
  • BGH, 15.12.2009 - XI ZR 45/09

    Ein Verbraucherdarlehensvertrag und eine für diesen abgeschlossene …

    a) Ob ein Darlehensvertrag und ein Restschuldversicherungsvertrag verbunden im Sinne des § 358 Abs. 3 BGB sein können, ist in der Rechtsprechung der Instanzgerichte und der Literatur umstritten (bejahend: OLG Rostock, NJW-RR 2005, 1416; OLG Schleswig, NJW-RR 2007, 1347, 1348; LG Hamburg, VuR 2008, 111, 112; LG Bonn, BKR 2008, 78, 79 f.; LG Bremen, WM 2009, 2215, 2216;… Emmerich in von Westphalen/Emmerich/von Rottenburg, VerbrKrG, 2. Aufl., § 9 Rn. 74;… Staudinger/Kessal-Wulf, BGB (2004), § 358 Rn. 40;… MünchKommBGB/Habersack, 5. Aufl., § 358 Rn. 12;… Palandt/Grüneberg, BGB, 69. Aufl., § 358 Rn. 7;… Erman/Saenger, BGB, 12. Aufl., § 358 Rn. 4;… Möller in Bamberger/Roth, BGB, 2. Aufl., § 358 Rn. 13;… jurisPK-BGB/Wildemann, 4. Aufl., § 358 Rn. 7 und 9; Geßner, VuR 2008, 84 f.; Reifner, WM 2008, 2329, 2337; Fliegner/Fehst, EWiR 2009, 231, 232; Bülow, WuB I E 2. § 358 BGB 1.09; Dawe, NZI 2008, 513, 515; Hackländer, ZInsO 2009, 497; Knops, VersR 2006, 1455, 1457 f.; verneinend: OLG Celle, WM 2009, 1600, 1601 f.; OLG Oldenburg, WM 2009, 796, 797; OLG Karlsruhe, Urteil vom 16. Oktober 2009 - 14 U 32/07; LG Essen, Beschluss vom 3. Mai 2007 - 6 O 108/07; LG Bremen, Beschluss vom 18. Juni 2008 - 2 O 2019/06; LG Kiel, Urteil vom 26. Juni 2008 - 13 O 8/07; LG Münster, Urteil vom 19. Februar 2009 - 14 O 547/08; LG Braunschweig, Urteil vom 27. Oktober 2008 - 4 O 2320/07 (275); Mülbert/Wilhelm, WM 2009, 2241, 2242;… Münstermann/Hannes, VerbrKrG, 1991, Rn. 545; Lange/Schmidt, BKR 2007, 493, 495 f.;… Godefroid, Verbraucherkreditverträge, 3. Aufl., Teil 2, Rn. 557; Freitag, ZIP 2009, 1297 ff.; offen gelassen: OLG Hamm, VuR 2008, 104; OLG Schleswig, WM 2009, 1606, 1607; OLG Stuttgart, WM 2009, 1361, 1362).
  • BGH, 03.03.2016 - IX ZR 132/15

    Insolvenzverfahren: Zulässigkeit der Aufrechnung bei Abhängigkeit beider …

    Rn. 31 cc) Diese materiell-rechtlichen Folgen des Eintritts des Darlehensgebers in das Rückabwicklungsverhältnis greifen auch im Fall der Insolvenz des Verbrauchers ein (so auch OLG Stuttgart, WM 2009, 1361, 1362; OLG Celle, WM 2009, 1600, 1602 f; OLG Schleswig, ZInsO 2009, 1449, 1450; OLG Düsseldorf, ZInsO 2010, 393, 395 f; OLG Celle, WM 2011, 456, 457 f; Wolters/Podewils, ZVI 2010, 209, 214 f; Heinig, VersR 2010, 863, 867 f; Schürnbrand, BKR 2011, 309, 310 f; a.A. LG Bremen, WM 2009, 2215, 2219 f; Dawe, NZI 2008, 513, 517 f; Hackländer, ZInsO 2009, 497, 499 ff; Sänger/Wigand, ZInsO 2009, 2043, 2045 ff; Knops, ZIP 2010, 1265, 1268 ff; Gessner, NZI 2011, 385, 387 ff; Goraj, ZInsO 2011, 497, 499 ff; Kleinschmidt/Burchard, ZInsO 2011, 513, 516 ff; Weiß, ZInsO 2011, 903).
  • OLG Düsseldorf, 05.11.2009 - 6 U 27/09

    Anspruch auf Rückzahlung der Prämien für eine Restschuldversicherung bei Widerruf …

    Auch die in dem angefochtenen Urteil bejahte, in Rechtsprechung und Literatur jedoch streitige und vom Bundesgerichtshof bisher nicht entschiedene Frage, ob ein Darlehensvertrag und eine durch diesen mitfinanzierte Restschuldversicherung verbundene Geschäfte im Sinne des § 358 Abs. 3 Satz 1 BGB darstellen, mit der Folge, dass der Darlehensnehmer deshalb mangels ordnungsgemäßer Belehrung gemäß § 358 Abs. 5 BGB den Darlehensvertrag gemäß § 495 Abs. 1, 355 Abs. 1 BGB widerrufen kann, kann im Ergebnis als für die Entscheidung nicht erheblich dahingestellt bleiben (ebenso OLG Stuttgart WM 2009, 1361 = juris Rn 20 und OLG Schleswig WM 2009, 1606 = juris Rn 17).

    Eine teilweise Auszahlung des Darlehensbetrages an den Unternehmer reicht im Hinblick auf den Schutzzweck des § 358 Abs. 4 Satz 3 BGB bereits aus (OLG Stuttgart, WM 2009, 1361 = juris Rn 21;… MüKo/Habersack, Bürgerliches Gesetzbuch, 5. Auflage, § 358 Rn 74; Staudinger/Kessal-Wulf, Bürgerliches Gesetzbuch, Neubearbeitung 2004, § 358 BGB Rn 67).

    Die Rückabwicklung der genannten Leistungen - nämlich die Auszahlung der Darlehensvaluta und die Zahlung des Entgelts an den Unternehmer - erfolgt allein im Verhältnis zwischen Darlehensgeber und Unternehmer (OLG Stuttgart, WM 2009, 1361 = juris Rn 22; OLG Schleswig, WM 2009, 1606 = juris Rn 19 f.; OLG Celle, WM 2009, 1600 = juris Rn 25 f., OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. August 2009, I-17 W 59/09, jeweils m.w.N.; in dem abweichenden Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 12. August 2009, 8 O 70/09, das der Kläger in der mündlichen Verhandlung vom 08. Oktober 2009 zu den Akten gereicht hat, wird dieser Mechanismus verkannt).

    Demgegenüber tritt die Saldierung, Konsumtion oder Konzentration im Falle des § 358 Abs. 4 Satz 3 InsO kraft Gesetzes ein und ist von dem Willen der Parteien des Rückabwicklungsschuldverhältnisses unabhängig (OLG Schleswig, WM 2009, 1606 = juris Rn 23; OLG Stuttgart WM 2009, 1361 = juris Rn 24; OLG Celle WM 2009, 1600 = juris Rn 28).

    Obergerichtliche Rechtsprechung, die eine abweichende Auffassung vertritt, ist nicht ersichtlich (ebenso OLG Stuttgart, WM 2009, 1361 = juris Rn 32 und OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. August 2009, I-17-W 59/09, Seite 3).

  • LG Bremen, 27.08.2009 - 2 S 374/08

    Zur Restschuldversicherung und Verbraucherdarlehen als verbundene Geschäfte und …

    Der wohl überwiegende Teil der Literatur sowie eine Vielzahl von Stimmen aus der Rechtsprechung bejahen dies (…Siehe u.a. OLG Hamburg, Urt. v. 14.07.2009 - 9 U 6/09; Beschl. v. 06.03.2009 - 14 W 88/08; OLG Rostock, Beschl. v. 23.03.2005 - 1 W 63/03, NJW-RR 2005, 1416;… OLG Schleswig, Urt. v. 26.04.2007 - 5 U 162/06, NJW-RR 2007, 1347;… LG Hamburg, Urt. v. 11.07.2007 - 322 O 43/07, NZI 2008, 576;… Urt. v. 08.12.2008 - 302 O 127/08;… LG Oldenburg, Urt. v. 05.06.2008 - 4 O 1049/07;… LG Ulm, Urt. v. 16.01.2009 - 4 O 358/08;… AG Hamburg, Urt. v. 12.12.2008 - 14 C 313/08;… Urt. v. 22.12.2008 - 408 C 173/08;… Urt. v. 28.04.2009 - 18B C 103/08;… Urt. v. 29.04.2009 - 17A C 442/08;… AG Schöneberg, Urt. v. 12.11.2008 - 104a C 367/08;… Bamberger/Roth-Möller (2.A.), § 358 BGB Rn. 13; Dawe, NZI 2008, 513, 515;… Erman-Saenger (12.A.), § 358 BGB Rn. 4;… jurisPK-Wildemann (4.A.), § 358 BGB Rn. 7; Hackländer, ZInsO 2009, 497, 498;… MüKo-Habersack (5.A.), § 358 BGB Rn. 12;… Palandt-Grüneberg (68.A.), § 358 BGB Rn. 7; Reifner, WM 2008, 2329, 2337; Staudinger-Kessal-Wulf (2004), § 358 BGB Rn. 40. Offen gelassen bei OLG Hamm, Beschl. v. 19.12.2007 - 31 W 38/07, VuR 2008, 104; OLG Stuttgart, Urt. v. 26.05.2009 - 6 U 21/09, NZI 2009, 445, 446; OLG Schleswig, Urt. v. 25.06.2009 - 5 U 3/09, ZInsO 2009, 1449; LG Bremen, Urt. v. 26.03.2009 - 2 O 2019/06).

    Zwar wird vielfach die Gegenauffassung vertreten, wonach aus § 358 IV S. 3 BGB eine gesetzliche Saldierung bzw. Konsumtion der Ansprüche auf Rückgewähr der Versicherungsprämie und der Gegenansprüche auf Darlehensrückzahlung folge (…Siehe aus der Rspr. OLG Hamburg, Urt. v. 14.07.2009 - 9 U 6/09;… OLG Schleswig, Urt. v. 25.06.2009 - 5 U 3/09, ZInsO 2009, 1449, 1450; OLG Stuttgart, Urt. v. 26.05.2009 - 6 U 21/09, NZI 2009, 445;… LG Ulm, Urt. v. 16.01.2009 - 4 O 358/08;… AG Hamburg, Urt. v. 28.04.2009 - 18B C 103/08; AG Mönchengladbach, Beschl. v. 20.08.2008 - 36 C 370/08;… AG Schöneberg, Urt. v. 12.11.2008 - 104a C 367/08; Grundlage dieser Entscheidungen sind wesentlich die Kommentierungen bei Erman-Saenger (12.A.)., § 358 BGB Rn. 27 f.; MK-Habersack (5.A.), § 358 BGB Rn. 84; Staudinger-Kessal-Wulf (2004), § 358 BGB Rn. 67).

    Der soeben dargelegte Ausschluss einer Saldierung mit Darlehensrückzahlungsansprüchen des Darlehensgebers steht auch nicht im Gegensatz zum mit den §§ 358 f. BGB verfolgten Ziel des Verbraucherschutzes (So aber OLG Stuttgart, Urt. v. 26.05.2009 - 6 U 21/09, NZI 2009, 445, 446): Da beim nicht insolventen Verbraucher die Verrechnung nicht gehindert wird und vielmehr ohne weiteres - in Entsprechung zum typisierten Parteiwillen - als Rechtsfolge des in ein Rückgewährschuldverhältnis umgewandelten Vertrags anzuerkennen ist, ist insoweit ein Nachteil für den Verbraucher nicht zu erkennen.

    Ebenso ist eine Saldierung nicht aus dem Grunde geboten, weil ohne eine solche Verrechnung der Verbraucher entgegen der Zielsetzung der §§ 358 f. BGB aus der Aufspaltung von Darlehensgeschäft und finanziertem Geschäft einen Vorteil erlangen würde (…So aber OLG Hamburg, Urt. v. 14.07.2009 - 9 U 6/09; OLG Stuttgart, Urt. v. 26.05.2009 - 6 U 21/09, NZI 2009, 445, 446).

  • OLG Stuttgart, 29.12.2011 - 6 U 79/11

    Rückabwicklung eines Verbraucherdarlehens zur Finanzierung einer Fondsbeteiligung …

    Der wirksame Widerruf des Klägers führt deshalb dazu, dass die Beklagte nach § 358 Abs. 4 Satz 3 BGB im Verhältnis zum Kläger in die Rechte und Pflichten des jeweiligen Fonds aus dem verbundenen Vertrag eintritt (sog. bilaterale Rückabwicklung allein im Verhältnis zwischen Darlehensgeber und Verbraucher; vgl. BGH v. 10.03.2009 - XI ZR 33/08 Tz. 26; Senat v. 26.05.2009 - 6 U 21/09, juris, Tz. 21 ff., und v. 21.12.2009 - 6 U 110/09, juris, Tz. 81).

    Rn. 59 Ausgangspunkt ist zwar insoweit die bereits oben dargestellte Rechtslage, wonach der wirksame Widerruf des Klägers im Hinblick auf das Vorliegen verbundener Verträge dazu führt, dass die Beklagte nach § 358 Abs. 4 Satz 3 BGB im Verhältnis zum Kläger in die Rechte und Pflichten des jeweiligen Fonds aus dem verbundenen Vertrag eintritt (sog. bilaterale Rückabwicklung im Verhältnis zwischen Darlehensgeber und Verbraucher; vgl. BGH v. 10.03.2009 - XI ZR 33/08 Tz. 26; Senat v. 26.05.2009 - 6 U 21/09, juris, Tz. 21 ff.).

  • OLG Stuttgart, 21.12.2009 - 6 U 110/09

    Verbraucherdarlehensvertrag: Verbundenes Geschäft mit Restschuldversicherung; …

    Wie der Senat bereits mit Urteil vom 26. Mai 2009, 6 U 21/09 (K 23), entschieden hat, ist nach dieser Vorschrift der Verbraucher nicht verpflichtet, die an den Unternehmer bezüglich des Verbundgeschäftes geflossene Darlehensvaluta an den Darlehensgeber zurückzuzahlen, schuldet diesem vielmehr nur die Herausgabe der finanzierten Leistung.
  • OLG Hamburg, 12.05.2010 - 13 U 21/09
    Dies war für die Eheleute S. auch erkennbar, denn die Beklagte hat nicht mehrere Versicherungsprodukte zur Auswahl angeboten, sondern lediglich den Abschluss bei der mit ihr kooperierenden CiV-Versicherung (vgl. mit gleichern Ergebnis auch OLG Stuttgart, Urteil v. 26.5.09, 6 U 21/09; OLG Oldenburg, Urteil v. 15.9.09, 8 U 122/08).
  • OLG Düsseldorf, 06.09.2012 - 7 W 81/12

    Rechtsfolgen des Widerrufs eines Ratenschutz-Versicherungsvertrages

    Der Verbraucher hat somit Anspruch auf Rückerstattung aller aus seinem eigenen Vermögen erbrachten Leistungen, aber eben nur dieser (OLG Düsseldorf, MDR 2010, 456; OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17.08.2009 -17 W 59/09; OLG Celle, WM 2011, 456; OLG Stuttgart WM 2009, 1361).

    Vorliegend ist auch § 96 InsO nicht einschlägig, weil kein Fall der Aufrechnung, sondern der kraft Gesetzes eintretenden Saldierung, Konsumtion oder Konzentration gegeben ist (OLG Stuttgart, WM 2009, 1361).

  • OLG Celle, 17.06.2009 - 3 U 53/09

    Begriff des verbundenen Vertrages; Rechtsfolgen des Widerrufs des …

    Wie das Oberlandesgericht Stuttgart in seiner Entscheidung vom 26. Mai 2009 (6 U 21/09), auf die vom Prozessbevollmächtigten der Beklagten im Verhandlungstermin des Senats ausdrücklich hingewiesen worden ist, überzeugend ausgeführt hat, folgt dies aus der Abwicklungsregelung des § 358 Abs. 4 Satz 3 BGB.
  • AG Göttingen, 26.02.2010 - 21 C 147/09

    Verbraucherdarlehensvertrag mit Restschuldversicherung: Widerrufsfolgen in der …

    Entgegenstehender oberlandesgerichtlicher Rechtssprechung (OLG Stuttgart ZInsO 2009, 1205, 1207; OLG Schleswig ZInsO 2009, 1449, 1450; zuletzt OLG Düsseldorf, Urteil vom 05.11.2009 - 6 U 27/09, NZI 2010, 29, 31) ist nicht zu folgen.
  • LG Berlin, 02.09.2009 - 4 S 10/08

    Darlehens- und Restschuldversicherungsvertrag: Anspruch eines Treuhänders im …

  • LG Hannover, 16.08.2010 - 20 S 3/10

    Insolvenzrechtliche Ansprüche: Keine Rückabwicklung im Dreieck bei verbundenen …

  • AG Düsseldorf, 15.12.2010 - 48 C 1908/09

    Vorliegen einer wirtschaftlichen Einheit bei verbundenen Verträgen

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