Rechtsprechung
| OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99 |
Volltextveröffentlichungen (2)
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Kurzfassungen/Presse
Besprechungen u.ä.
Verfahrensgang
- OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
- OVG Sachsen-Anhalt, 27.07.2002 - B 3 S 391/99
Papierfundstellen
- ZfPR 2001, 171
Wird zitiert von ... (12) Zitiert selbst (50)
- BVerwG, 24.11.1988 - 2 C 10.86
Einstellung eines Beamten - Religionszugehörigkeit - Auswahl gleich geeigneter …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
Sind nämlich zwei Bewerber (im wesentlichen) gleichermaßen für die zu besetzende Stelle geeignet, so steht es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 81, 22 (26) [BVerwG 24.11.1988 - BVerwG 2 C 10.86] ) im Ermessen des Dienstherrn, anhand welcher sonstigen (sachlichen) Hilfskriterien er die Auswahl trifft und welches Gewicht er ihnen beimißt (vgl. auch BVerwGE 80, 123 (126) [BVerwG 25.08.1988 - BVerwG 2 C 51.86] m. w. N.;… BVerwG, Beschl. v. 10.11.1993, aaO.; BVerwGE 68, 109 f. [BVerwG 20.10.1983 - BVerwG 2 C 11.82] ; BVerwG, ZBR 1994, 52 [BVerwG 10.11.1993 - BVerwG 2 ER 301.93] ).Denn das Dienst- oder Lebensalter muß selbst dann nicht das ausschlaggebende Gewicht haben, wenn zwei Bewerber "gleich gut" bewertet worden sind (BVerwGE 81, 22 (26) [BVerwG 24.11.1988 - BVerwG 2 C 10.86] ; BVerwG, DVBl. 1986, 1156 (1157); NVwZ 1990, 974).
Vielmehr würde ein Wertungssystem, welches trotz dieser leistungsbezogenen Unterschiede durch die schematische Berücksichtigung anderer Gesichtspunkte wie der des Lebens- und Dienstalters die aus der Leistungsbewertung sich ergebende Reihenfolge umkehrt, keine Konkretisierung des Leistungsgrundsatzes, sondern seine Aufgabe bedeuten (BVerwGE 81, 22 (26) [BVerwG 24.11.1988 - BVerwG 2 C 10.86] ).
- BVerwG, 25.08.1988 - 2 C 51.86
Auswahlkriterien - Abgelehnter Bewerber - Beförderungsamt - Schadensersatz - …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
Denn Art. 33 Abs. 2 GG , 8 Abs. 1 Satz 2 BG LSA verpflichtet nicht dazu, auch noch so geringfügige Eignungs- und Leistungsunterschiede stets den Ausschlag geben zu lassen (BVerwG, PersR 1995, 296 (298); BVerwG, ZBR 1994, 278 [BVerwG 13.04.1994 - BVerwG 1 WB 51.93] ; Urt. v. 25.8.1988, Buchholz 237.7 § 7 NWLBG Nr. 5 = DÖD 1989, 238 f. [BVerwG 25.08.1988 - BVerwG 2 C 51.86] ; Beschl. v. 27.3.1990, PersR 1990, 179; Beschl. v. 13.4.1994 - BVerwG 1 W 51.93 - juris -;; vgl. auch zur "im wesentlichen gleichen" Vorbildung BVerwGE 68, 109 (114); 64, 153 (155 ff.); 64, 142 (147 ff.)).Sind nämlich zwei Bewerber (im wesentlichen) gleichermaßen für die zu besetzende Stelle geeignet, so steht es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 81, 22 (26) [BVerwG 24.11.1988 - BVerwG 2 C 10.86] ) im Ermessen des Dienstherrn, anhand welcher sonstigen (sachlichen) Hilfskriterien er die Auswahl trifft und welches Gewicht er ihnen beimißt (vgl. auch BVerwGE 80, 123 (126) [BVerwG 25.08.1988 - BVerwG 2 C 51.86] m. w. N.; BVerwG, Beschl. v. 10.11.1993, aaO.; BVerwGE 68, 109 f. [BVerwG 20.10.1983 - BVerwG 2 C 11.82] ; BVerwG, ZBR 1994, 52 [BVerwG 10.11.1993 - BVerwG 2 ER 301.93] ).
Die Berücksichtigung des Lebens- und Dienstalters ist zwar grundsätzlich mit dem Leistungsgrundsatz vereinbar und trägt dem Umstand Rechnung, daß die von einem lebens- und dienstälteren Bewerber typischerweise mitgebrachte umfassendere praktische Erfahrung für die nunmehr zu erfüllenden Aufgaben im Rahmen der Leistungsbeurteilung berücksichtigt werden kann (vgl. BVerwG, DÖD 1989, 238 (239) [BVerwG 25.08.1988 - BVerwG 2 C 51.86] ).
- BVerwG, 10.11.1993 - 2 ER 301.93
Beamtenrecht - Beförderung - Beförderungsauswahl - Planstellen - …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
Ob nur ein geringfügiger oder aber ein deutlicher Leistungsunterschied im Vergleich der Bewerber vorliegt (vgl. hierzu BVerwG, DÖD 1994, 31 (32) = ZBR 1994, 52 (53) [BVerwG 10.11.1993 - BVerwG 2 ER 301.93] ; DÖD 1989, 283 f.; OVG Rheinl.-Pfalz, ZBR 1997, 193; OVG Lüneburg, Beschl. v. 25.6.1990 - 2 M 22/90 -) und damit sonstige Auswahlkriterien zum Zuge kommen können, läßt sich nicht abstrakt bestimmen, sondern ist im Einzelfall anhand der dienstlichen Beurteilungen und des sonstigen Personalakteninhalts - aber auch unter Einbeziehung des Besetzungsberichts des unmittelbaren Dienstvorgesetzten und des Anforderungsprofils der zu besetzenden Stelle - im Einzelfall zu ermitteln (Beschl. d. Senats v. 28.1.1999 - B 3 S 412/98 -;; OVG Schleswig-Holst., Beschl. v. 1.2.1996, Recht im Amt 1998, 44 (47).In diesem Fall kann vielmehr generell nicht mehr von einer "im wesentlichen gleichen Beurteilung" gesprochen werden (BVerwG, Beschl. v. 10.11.1993 - DÖD 1994, 31 (32) = ZBR 1994, 52 (53) [BVerwG 10.11.1993 - BVerwG 2 ER 301.93] ).
Sind nämlich zwei Bewerber (im wesentlichen) gleichermaßen für die zu besetzende Stelle geeignet, so steht es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 81, 22 (26) [BVerwG 24.11.1988 - BVerwG 2 C 10.86] ) im Ermessen des Dienstherrn, anhand welcher sonstigen (sachlichen) Hilfskriterien er die Auswahl trifft und welches Gewicht er ihnen beimißt (vgl. auch BVerwGE 80, 123 (126) [BVerwG 25.08.1988 - BVerwG 2 C 51.86] m. w. N.; BVerwG, Beschl. v. 10.11.1993, aaO.; BVerwGE 68, 109 f. [BVerwG 20.10.1983 - BVerwG 2 C 11.82] ; BVerwG, ZBR 1994, 52 [BVerwG 10.11.1993 - BVerwG 2 ER 301.93] ).
- OVG Nordrhein-Westfalen, 21.09.1994 - 12 B 1760/94
Bevorzugung Schwerbehinderter
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
Die Schwerbehinderung beinhaltet zwar ein nachrangiges Hilfskriterium ( OVG Münster, Beschl. v. 21.9.1994 - 12 B 1760/94 - ZBR 1995, 80 = IÖD 1995, 14); d. h. es handelt sich hierbei um einen Gesichtspunkt, der im Hinblick auf die Fürsorge- und Schutzpflicht des Dienstherrn - jedenfalls bei im wesentlichen gleichem Leistungsstand - beachtlich und daher bei der Auswahlentscheidung einzubeziehen ist.Vielmehr werden hiermit lediglich die zuvor dargelegten Grundsätze für die Ermessensbetätigung, die auch bei einem im wesentlichen gleichen Leistungsstand sachliche Erwägungen wie die Einbindung von sonstigen Hilfskriterien und Gesichtspunkten mit einem Leistungs- und Eignungsbezug nicht von vorneherein ausschließen, konkretisiert, ohne daß damit zugleich eine Ermessensreduzierung auf Null - soweit überhaupt zulässig - einhergeht (vgl. hierzu OVG Münster, ZBR 1995, 80 (81); BVerwG, DÖD 1970, 95 ff.).
- BVerwG, 07.11.1991 - 1 WB 160.90
Personalvertretung - Rechtsweg Wehrdienstgericht - Laufbahnentwicklung - …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
Sie wird entsprechend ihrer Rechtsnatur vielmehr nur im Einzelfall anlaßbezogen vorgenommen, wobei als Bezugsgröße jeweils die letzte "reguläre" (bzw. planmäßige) Beurteilung heranzuziehen ist (vgl. BVerwG, Beschl. v. 7.11.1991, aaO.;… OVG Rheinl.-Pfalz, Beschl. v. 2.7.1999, aaO.).Zweifelhaft erscheint ferner, ob die für den Antragsteller als freigestelltes Personalratsmitglied im Hinblick auf §§ 8, 44 Abs. 6 Satz 1 PerVG LSA erforderliche (fiktive) Nachzeichnung seines beruflichen Werdegangs und der letzten dienstlichen Beurteilung die im Wege des Adaptionsverfahrens erfolgte (arithmetische) Ermittlung des Notendurchschnitts der Gesamtbeurteilung ausreichend ist oder ob es auf der Grundlage der letzten planmäßigen Beurteilung einer umfassenderen Fortschreibung seines mutmaßlichen Leistungsbildes bzw. beruflichen Werdegangs bedurft hätte, um sie als aktuelle, verwertbare Entscheidungsgrundlage bei der Auswahlentscheidung heranziehen zu können (vgl. hierzu BVerwG, ZBR 1992, 177 [BVerwG 07.11.1991 - BVerwG 1 WB 160.90] ; OVG Saarlouis, NVwZ-RR 1993, 310).
- OVG Rheinland-Pfalz, 02.07.1999 - 2 B 11275/99
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
In einer entscheidend durch die dienstliche Beurteilungen bestimmten Beförderungskonkurrenz, an der sich u. a. ein vollständig freigestelltes Personalratsmitglied beteiligt, gebietet es bereits das personalrechtliche Benachteiligungsverbot ( § 8, 44 Abs. 6 Satz 1 PersVG LSA ), daß der Dienstherr die letzte planmäßige Beurteilung des freigestellten Beamten nach Maßgabe der Entwicklung vergleichbarer Beamten bis zu dem Zeitpunkt fortführt, an dem die dienstlichen Beurteilungen der Konkurrenten abschließen ( OVG Rheinl.-Pfalz, Beschl. v. 2.7.1999 - 2 B 11275/99 - DVBl. 2000, 502 ).Sie wird entsprechend ihrer Rechtsnatur vielmehr nur im Einzelfall anlaßbezogen vorgenommen, wobei als Bezugsgröße jeweils die letzte "reguläre" (bzw. planmäßige) Beurteilung heranzuziehen ist (…vgl. BVerwG, Beschl. v. 7.11.1991, aaO.; OVG Rheinl.-Pfalz, Beschl. v. 2.7.1999, aaO.).
- BVerwG, 20.10.1983 - 2 C 11.82
Berücksichtigung von Beamtenbewerbern - Laufbahnbefähigung - Anderes Bundesland
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
Denn Art. 33 Abs. 2 GG , 8 Abs. 1 Satz 2 BG LSA verpflichtet nicht dazu, auch noch so geringfügige Eignungs- und Leistungsunterschiede stets den Ausschlag geben zu lassen (BVerwG, PersR 1995, 296 (298); BVerwG, ZBR 1994, 278 [BVerwG 13.04.1994 - BVerwG 1 WB 51.93] ;… Urt. v. 25.8.1988, Buchholz 237.7 § 7 NWLBG Nr. 5 = DÖD 1989, 238 f. [BVerwG 25.08.1988 - BVerwG 2 C 51.86] ; Beschl. v. 27.3.1990, PersR 1990, 179; Beschl. v. 13.4.1994 - BVerwG 1 W 51.93 - juris -;; vgl. auch zur "im wesentlichen gleichen" Vorbildung BVerwGE 68, 109 (114); 64, 153 (155 ff.); 64, 142 (147 ff.)).Sind nämlich zwei Bewerber (im wesentlichen) gleichermaßen für die zu besetzende Stelle geeignet, so steht es nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 81, 22 (26) [BVerwG 24.11.1988 - BVerwG 2 C 10.86] ) im Ermessen des Dienstherrn, anhand welcher sonstigen (sachlichen) Hilfskriterien er die Auswahl trifft und welches Gewicht er ihnen beimißt (vgl. auch BVerwGE 80, 123 (126) [BVerwG 25.08.1988 - BVerwG 2 C 51.86] m. w. N.; BVerwG, Beschl. v. 10.11.1993, aaO.; BVerwGE 68, 109 f. [BVerwG 20.10.1983 - BVerwG 2 C 11.82] ; BVerwG, ZBR 1994, 52 [BVerwG 10.11.1993 - BVerwG 2 ER 301.93] ).
- BVerfG, 19.09.1989 - 2 BvR 1576/88
Verfassungsrechtliche Anforderungen an die Entscheidung über eine …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
Es kommt hinzu, daß in Konkurrentenstreitverfahren der vorliegenden Art. zwischen der Sicherungsanordnung gem. § 123 Abs. 1 VwGO , welche der Bindungswirkung von Ernennungen wegen der besonderen Formenstrenge des Beamtenrechts Rechnung trägt (vgl. hierzu: BVerfG, Beschl. v. 19.9.1989, NJW 1990 S. 501 [BVerfG 19.09.1989 - 2 BvR 1576/88] ;… BVerwG, Urt. v. 9.3.1989, ZBR 1989 S. 281), und dem Hauptsacheverfahren nur eine mittelbare Akzessorietät besteht und es grundsätzlich dem Beschwerdegericht vorbehalten bleiben muß, ob die von ihm getroffene Regelung weiterhin Bestand hat.Die Verpflichtung des Dienstherrn, den unterlegenen Bewerber rechtzeitig und umfassend über den Ausgang des Bewerbungsverfahrens zu unterrichten, liegt im übrigen darin begründet, daß der Rechtsschutz der unterlegenen Bewerber nicht vereitelt wird ( BVerfG, Urt. v. 19.9.1989 - 2 BvR 1576/88 -;, ZBR 1990, 60;… VGH Kassel, Urt. v. 15.5.1992 - 1 TG 2485/91 -;, ZBR 1993, 337); dieser Gesichtspunkt erlangt hier hingegen deshalb keine eigenständige Bedeutung, weil der Antragsteller im Hinblick auf den vorausgegangenen Beschluß des Senats bereits in bezug auf seine Rechte geschützt war.
- BVerwG, 22.09.1988 - 2 C 35.86
Beamtenrecht - Laufbahnaufstieg - Beurteilung - Psychologische Begutachtung
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
Insoweit haben die Bewerber einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung, welcher dann verletzt ist, wenn die für den Bewerber nachteilige Auswahlentscheidung unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften zustande gekommen ist oder auf einer fehlerhaften Ausübung von Ermessens- bzw. Beurteilungsspielräumen beruht (BVerwGE 80, 224 (225 ff.)).Verwaltungsgerichte sind daher bei der Überprüfung der behördlichen Entscheidung darauf beschränkt, die Einhaltung seiner Grenzen zu kontrollieren, nämlich ob der Dienstherr den anzuwendenden Begriff oder den gesetzlichen Rahmen der Beurteilungsermächtigung verkannt hat, von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen ist, allgemein gültige Bewertungsmaßstäbe nicht beachtet oder sachfremde Erwägungen angestellt hat (vgl. BVerwGE 80, 224 [BVerwG 22.09.1988 - BVerwG 2 C 35.86] (225 f.)).
- VGH Hessen, 18.08.1992 - 1 TG 1074/92
Besetzung eines Dienstpostens: Nachschieben der Begründung für die …
Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 30.05.2000 - B 3 S 391/99
Wenngleich eine ausdrückliche gesetzliche Regelung für einen solchen Abänderungsantrag fehlt, wird jedoch nach ganz überwiegender Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum, der sich der Senat anschließt, die Zulässigkeit eines hierauf gerichteten Rechtsschutzbegehrens anerkannt (OVG NW, NVwZ-RR 1990, 591; OVG Rheinl.-Pfalz, NVwZ-RR 1991, 390; HessVGH, NVwZ 1993, 284; Hmb.Die genannten Versäumnisse sind insoweit - selbst wenn man dem "Bescheid vom 24. Juni 1999" bereits einen Regelungsgehalt beimessen wollte - zumindest mit heilender Wirkung gem. § 45 VwVfG LSA nachgeholt worden (vgl. zum Nachschieben der Begründung für die Auswahlentscheidung während des vorläufigen Rechtsschutzverfahrens: VGH Kassel, Beschl. v. 18.8.1992 - 1 TG 1074/92 - (NVwZ 1993, 284 f.); vgl. auch VGH Kassel, Beschl. v. 26.11.1992 - 1 TG 1792/92 - DÖD 1993, 210 (211) m. w. N.; Beschlüsse d. Senats v. 14.4.2000 - 3 M 56/00 und v. 31.8.1995 - 3 M 19/95 - ZBR 1997, 282 (285) - vgl. ferner zum Erlaß eines neuen Verwaltungsaktes mit ordnungsgemäßer Begründung: BVerwG, Buchholz 316 § 45 VwVfG Nr. 4;… Stelkens/Bonk/Leonhardt, VwVfG 3. Aufl. § 45 Rdnr. 28).
- OVG Sachsen-Anhalt, 28.01.1999 - B 3 S 412/98
- OVG Rheinland-Pfalz, 19.12.1990 - 1 D 12325/90
Einstweilige Anordnung; Aufhebungsantrag; Verwaltungsgericht; Gericht der …
- OVG Rheinland-Pfalz, 03.02.1997 - 2 B 10167/97
Beförderungsamt; Dienstliche Beurteilung; Konkurrentenstreit; …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.12.1989 - 11 B 3614/89
- BVerwG, 08.07.1969 - II C 125.65
Der schwerbeschädigte Beamte kann aus SchwBG § 12 Abs 1 nur das Recht auf …
- BVerwG, 15.12.1983 - 3 C 27.82
Voraussetzungen für das Vorliegen von "Gefahr im Verzug" bezüglich einer Anhörung …
- BVerwG, 24.11.1994 - 2 C 21.93
Laufbahnrecht - Gesamtbeurteilung - Berechnungsmethode
- BVerwG, 13.05.1965 - II C 146.62
Beamtenrechtliche Beurteilung
- BVerwG, 12.10.1971 - VI C 99.67
Rechtswidrigkeit einer internen Behördenauskunft wegen Verstoßes gegen den in § …
- BVerwG, 26.06.1986 - 2 C 41.84
Beamtenrecht - Beförderung - Polizeidienst
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.06.1994 - 12 B 1084/94
Eignungsbeurteilung; Leistungsbeurteilung; Beförderungsentscheidung; …
- OVG Rheinland-Pfalz, 23.08.1993 - 2 B 11694/93
Beförderungsentscheidung; Dienstliche Beurteilungen; Leistungsbild; …
- OVG Saarland, 25.08.1992 - 1 W 44/92
Personalrat; Mitglied; Beförderungsauswahl; Dienstliche Beurteilung
- BVerwG, 12.01.1967 - II C 86.63
Zum Rechtsanspruch eines Schwerbeschädigten auf Übernahme in den höheren …
- VGH Hessen, 28.03.1995 - 1 TG 293/95
Personalauswahlentscheidung: Stellungnahmegelegenheit des Bewerbers
- OVG Hamburg, 16.10.1991 - Bs I 64/91
Auswahlentscheidung; Beförderung; Konkurrentenklage; Beamtenrecht; …
- VGH Hessen, 27.01.1995 - 1 TG 2188/94
Übertragung eines höherwertigen Dienstpostens: zum Anforderungsprofil bei der …
- OVG Rheinland-Pfalz, 07.12.1980 - 2 A 201/79
- BVerwG, 25.08.1988 - 2 C 62.85
Studiendirektorstelle - Art. 33 Abs. 2 GG, rechtswidrige Beamtenernennung ist …
- BVerwG, 07.12.1994 - 6 P 35.92
Recht des Personalrats zur Verweigerung der Zustimmung zur Einstellung in ein …
- BVerfG, 31.05.1960 - 2 BvL 4/59
Kostenrechtsnovelle
- BVerwG, 09.03.1989 - 2 C 4.87
Beamtenrechtliche Konkurrentenklage - Ernennung eines Mitbewerbers - …
- BVerwG, 09.05.1985 - 2 C 16.83
Hochschulrecht - Professor - Berufung - Berufungsvorschlag - Minister - Ermessen
- BVerwG, 27.03.1990 - 6 P 34.87
Prozeßhindernisses der Rechtshängigkeit im Falle der Anhängigkeit zweier …
- VGH Hessen, 10.10.1989 - 1 TG 2751/89
Beamtenrecht: Auswahlentscheidung bei Beförderung
- BVerwG, 22.10.1981 - 2 C 42.80
Anerkennung von Lehramtsprüfungen - Vorgeschriebene Vorbildung
- BVerwG, 22.10.1981 - 2 C 70.81
Einstellung von Lehramtsbewerbern - Zweite Ausbildungsphase - Vorbereitungsdienst …
- VGH Hessen, 30.04.1996 - 6 Q 1069/96
Gericht der Hauptsache; GVG § 17a gilt auch bei Verweisung wegen instanzieller …
- VGH Hessen, 26.11.1992 - 1 TG 1792/92
Besetzung der Stelle eines Vorsitzenden Richters am Verwaltungsgericht - …
- BVerwG, 13.04.1994 - 1 WB 51.93
Besetzung eines höherwertigen Dienstpostens - Personalführende Stelle - …
- VGH Hessen, 13.06.1988 - 1 TG 2054/88
Bewerbungsverfahren: Besetzung einer Schulleiterstelle; Bewerber aus dem …
- VGH Hessen, 15.05.1992 - 1 TG 2485/91
Abbruch eines Beförderungsverfahrens - Zuständigkeit zur Rückgängigmachung einer …
- OVG Hamburg, 20.06.1994 - Bs IV 122/94
Verwaltungsprozeßrecht: Voraussetzungen für die Aufhebung einer rechtskräftigen …
- VGH Baden-Württemberg, 12.05.1995 - 1 S 1310/95
Abänderung/Aufhebung einer einstweiligen Anordnung wegen veränderter Umstände …
- OVG Sachsen-Anhalt, 31.08.1995 - 3 M 19/95
Ernennungsbefugnis des Ministerpräsidenten; Auswahlbefugnis; Konkurrierende …
- OVG Sachsen-Anhalt, 19.12.1996 - B 3 S 193/96
Bewerber ; Beförderungsdienstposten; Beschwerdegericht; Schadensersatzansprüche; …
- OVG Hamburg, 13.07.1993 - Bs IV 110/93
Rechtskraftwirkung; Einstweilige Anordnung; Laufende Sozialhilfeleistung; …
- OVG Saarland, 29.05.1989 - 1 R 2/89
Keine Anerkennung einer Nickelallergie bei einer Schalterbeamtin als Dienstunfall
- OVG Sachsen-Anhalt, 14.04.2000 - 3 M 56/00
- OVG Nordrhein-Westfalen, 23.12.1988 - 7 D 69/88
- OVG Nordrhein-Westfalen, 27.04.2016 - 1 A 1923/14
Schadensersatzanspruch eines Beamten wegen verspäteter Beförderung i.R.d. Vergabe …
Rn. 41 Vgl. zur Gewährung rechtlichen Gehörs im Falle der Nachzeichnung einer Beurteilung OVG S.-A., Beschluss vom 30. Mai 2000 - B 3 S 391/99 -, juris, Rn. 23. - OVG Saarland, 18.04.2007 - 1 R 19/05
Schadensersatzanspruch wegen unterbliebener Beförderung;Laufbahnnachzeichnung bei …
Allerdings bedarf es vertiefter gerichtlicher Überprüfung, ob die Fortschreibung der letzten Regelbeurteilung des Klägers vor dessen Freistellung rechtsfehlerfrei erfolgt ist ebenso OVG Magdeburg, Beschluss vom 30.5.2000 - B 3 S 391/99 -, ZfPR 2001, 171 [174 f.]. - OVG Nordrhein-Westfalen, 14.02.2005 - 6 B 2496/03
Zulassung einer Ausnahme von einer Beförderungssperre; Laufbahnnachzeichnung bei …
Rn. 13 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 7. November 1991 - 1 WB 160.90 -, Zeitschrift für Beamtenrecht (ZBR) 1992, 177 (178 f.); Urteil vom 10. April 1997 - 2 C 38.95 -, Der Personalrat 1997, 533 (535); Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein- Westfalen (OVG NRW), Beschluss vom 23. April 1996 - 6 B 571/96 - Beschluss vom 12. April 1994 - 6 B 392/94 - Urteil vom 24. Juni 1980 - 6 A 292/78 -, Recht im Amt (RiA) 1980, 219 (219); OVG Rheinland-Pfalz (Rh.-Pf.), Urteil vom 22. September 1995 - 10 A 10858/95 -, Die Personalvertretung 1997, 30 (31); Beschluss vom 2. Juli 1999 - 2 B 11275/99 -, Die Öffentliche Verwaltung (DÖV) 2000, 165 (166); OVG des Saarlandes, Beschluss vom 23. März 1995 - 1 W 74/94 -, Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht - Rechtsprechungs-Report (NVwZ-RR) 1995, 407 (408); Beschluss vom 25. August 1992 - 1 W 44/92 -, RiA 1993, 208 (209); OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 30. Mai 2000 - B 3 S 391/99 -, Zeitschrift für Personalvertretungsrecht (ZfPR) 2001, 172 ff.; Grabendorff/Windscheid/Ilbertz/Widmaier, Bundespersonalvertretungsgesetz, 9. Aufl. 1999, § 46 Rdnr. 25a; Lorenzen u. a., Bundespersonalvertretungsgesetz, Stand: Februar 2004, § 46 Rdnr. 95 f.; Schnellenbach, Die dienstliche Beurteilung der Beamten und der Richter, Stand: September 2004, Rdnr. 89 und 222a ff.Rn. 19 Vgl. Grabendorff/Windscheid/Ilbertz/Widmaier, a.a.O., § 46 Rdnr. 25a; vgl. ferner OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 2. Juli 1999 - 2 B 11275/99 -, DÖV 2000, 165 (166); Lorenzen u. a., a.a.O., § 46 Rdnr. 96; Ilbertz, Anmerkung zu OVG Sachsen- Anhalt, Beschluss vom 30. Mai 2000 - B 3 S 391/99 - , ZfPR 2001, 180 (181).
- VGH Baden-Württemberg, 04.07.2008 - 4 S 519/08
Fiktive Nachzeichnung der Laufbahnentwicklung eines Personalratsmitglieds.
Den Anforderungen der Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums über die dienstliche Beurteilung der Beamten und Beamtinnen des Polizeivollzugsdienstes vom 22. Oktober 2003 - VwV-Beurteilung Pol - (GABl S. 650) muss die fiktive Nachzeichnung der Laufbahnentwicklung eines vom Dienst freigestellten Personalratsmitglieds nicht genügen, da sie keine dienstliche Beurteilung, sondern lediglich ein "Beurteilungssurrogat" darstellt (OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 30.05.2000 - B 3 S 391/99 -, ZfPR 2001, 171; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 02.07.1999 - 2 B 11275/99 u.a. -, DÖV 2000, 165). - OVG Nordrhein-Westfalen, 20.05.2025 - 1 B 234/25
Fiktive Fortschreibung; Beurteilungssurrogat; anlasslos; freigestellt …
Rn. 10 Zum Ganzen schon VG Düsseldorf, Beschluss vom 3. Juli 2020 - 2 L 3208/19 -, juris, Rn. 29, und auch OVG S.-A., Beschluss vom 30. Mai 2000 - B 3 S 391/99 -, juris, Rn. 21; ebenso Peters/Grune-wald/Lösch, Handbuch zum Laufbahnrecht des Bundes, 2009, Rn. 359, Lorse, Die dienstliche Beurteilung, 7. Aufl. 2020, Rn. 90 (S. 165), und - zu § 9 Abs. 1 LVO NRW - Schrapper/Günther, LBG NRW, 3. Aufl. 2021, LBG NRW § 92 Rn. 21. - OVG Nordrhein-Westfalen, 20.05.2025 - 1 B 230/25
Konkurrentenstreitverfahren um die Besetzung einer Beamtenstelle; Fiktive …
Rn. 11 Zum Ganzen schon VG Düsseldorf, Beschluss vom 3. Juli 2020 - 2 L 3208/19 -, juris, Rn. 29, und auch OVG S.-A., Beschluss vom 30. Mai 2000 - B 3 S 391/99 -, juris, Rn. 21; ebenso Peters/Grune-wald/Lösch, Handbuch zum Laufbahnrecht des Bundes, 2009, Rn. 359, Lorse, Die dienstliche Beurteilung, 7. Aufl. 2020, Rn. 90 (S. 165), und - zu § 9 Abs. 1 LVO NRW - Schrapper/Günther, LBG NRW, 3. Aufl. 2021, LBG NRW § 92 Rn. 21. - VG Düsseldorf, 09.02.2023 - 2 L 22/23
Bewerberverfahrensanspruch, Nachzeichnung, personalvertretungsrechtliches …
Rn. 41 Vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 20. August 2012 - 2 B 10673/12 -, juris, Rn. 17 und 22; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 30. Mai 2000 - B 3 S 391/99 -, juris, Rn. 21; VG Frankfurt, Urteil vom 4. März 2013 - 9 K 1215/12.F -, juris, Rn.19. - OVG Nordrhein-Westfalen, 20.05.2025 - 1 B 231/25
Konkurrentenstreitverfahren um die Besetzung einer Beamtenstelle
Rn. 11 Zum Ganzen schon VG Düsseldorf, Beschluss vom 3. Juli 2020 - 2 L 3208/19 -, juris, Rn. 29, und auch OVG S.-A., Beschluss vom 30. Mai 2000 - B 3 S 391/99 -, juris, Rn. 21; ebenso Peters/Grune-wald/Lösch, Handbuch zum Laufbahnrecht des Bundes, 2009, Rn. 359, Lorse, Die dienstliche Beurteilung, 7. Aufl. 2020, Rn. 90 (S. 165), und - zu § 9 Abs. 1 LVO NRW - Schrapper/Günther, LBG NRW, 3. Aufl. 2021, LBG NRW § 92 Rn. 21. - VG München, 19.03.2015 - M 5 E 14.5770
Dienstpostenbesetzung; fiktive Laufbahnnachzeichnung
Ein förmliche Eröffnung ist nicht notwendig, da die Laufbahnnachzeichnung nach ihrem Zweck und ihrer Rechtsnatur keine dienstliche Beurteilung im Sinne laufbahnrechtlicher Vorschriften beinhaltet (OVG SA, B.v. 21.5.2000 - B 3 S 391/99 - ZBR 2001, 256). - OVG Berlin-Brandenburg, 16.11.2005 - 4 N 136.05
Inhalt und Grenzen des Schutzes des Art. 3 GG im Rahmen eines …
Das ist in Literatur (…bestätigend aus jüngster Zeit etwa Schnellenbach, Beamtenrecht in der Praxis 6. Aufl. 2005, Rdnr. 62; Schöbener BayVBl 2001, 321, 330; Zängl in Weiß/Niedermaier/Summer/Zängl, BayerBG Art. 12 Anm. 6 e) wie Judikatur (OVG Frankfurt [Oder] Beschluss vom 25. September 2002 3 B 69/02; OVG Magdeburg ZfPR 2001, 171, 179; OVG Münster ZBR 1995, 80 f. und DÖD 2000, 137, 139) anerkannt. - VG Braunschweig, 11.03.2003 - 7 A 179/01
Beurteilung; Beurteilungssystem; Feststellungsklage; Fortschreibung; …
- VG Cottbus, 12.10.2006 - 5 K 1013/04
Beschränkte Überprüfbarkeit von dienstlichen Beurteilungen durch die …
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