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Rechtsprechung
   BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2005,1115
BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05 (https://dejure.org/2005,1115)
BVerfG, Entscheidung vom 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05 (https://dejure.org/2005,1115)
BVerfG, Entscheidung vom 27. Dezember 2005 - 1 BvR 1359/05 (https://dejure.org/2005,1115)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • Doctrine(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Mit KI-Zusammenfassung und KI-Dialogfeld, um Fragen zur Entscheidung stellen.
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  • lexetius.com
  • openjur.de

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BVerfGK 7, 120
  • NJW 2006, 1580
  • StV 2006, 708
  • ZfStrVo 2006, 183
 
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Wird zitiert von ... (50)Zitiert selbst (16)

  • BVerfG, 21.06.1977 - 1 BvL 14/76

    Lebenslange Freiheitsstrafe

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    Ebenfalls schon entschieden ist, dass Strafgefangene Anspruch auf eine menschenwürdige Unterbringung haben (vgl. BVerfGE 45, 187 ; 72, 105 ;… vgl. auch BVerfG, 2. Kammer des Zweiten Senats, NJW 1993, S. 3190;… 3. Kammer des Zweiten Senats, NJW 2002, S. 2699 ;… NJW 2002, S. 2700).

    Aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip ist daher gerade für den Strafvollzug die Verpflichtung des Staates herzuleiten, jenes Existenzminimum zu gewähren, das ein menschenwürdiges Dasein überhaupt erst ausmacht (vgl. BVerfGE 45, 187 ;… BVerfG, 2. Kammer des Zweiten Senats, NJW 1993, S. 3190).

  • BGH, 04.11.2004 - III ZR 361/03

    Zu Entschädigungsansprüchen eines Strafgefangenen wegen menschenunwürdiger …

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    gegen a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 4. November 2004 - III ZR 361/03 -, b) das Urteil des Oberlandesgerichts Celle vom 2. Dezember 2003 - 16 U 116/03 - und Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe.

    Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Beschwerdeführers zurückgewiesen (BGHZ 161, 33).

  • BVerfG, 24.04.1986 - 2 BvR 1146/85

    Lebenslange Freiheitsstrafe

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    Ebenfalls schon entschieden ist, dass Strafgefangene Anspruch auf eine menschenwürdige Unterbringung haben (vgl. BVerfGE 45, 187 ; 72, 105 ;… vgl. auch BVerfG, 2. Kammer des Zweiten Senats, NJW 1993, S. 3190;… 3. Kammer des Zweiten Senats, NJW 2002, S. 2699 ;… NJW 2002, S. 2700).

    In der Strafvollstreckung ist ebenso wie im Erkenntnisverfahren zu beachten, dass die menschliche Würde unmenschliches, erniedrigendes Strafen verbietet und der Täter nicht unter Verletzung seines verfassungsrechtlich geschützten sozialen Wert- und Achtungsanspruchs zum bloßen Objekt der Vollstreckung herabgewürdigt werden darf (vgl. BVerfGE 72, 105 m.w.N.).

  • OLG Celle, 02.12.2003 - 16 U 116/03

    Schmerzensgeldanspruch eines Strafgefangenen wegen menschenunwürdiger …

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    gegen a) das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 4. November 2004 - III ZR 361/03 -, b) das Urteil des Oberlandesgerichts Celle vom 2. Dezember 2003 - 16 U 116/03 - und Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe.

    Das Oberlandesgericht hat sie dagegen auf die Berufung des Landes abgewiesen (NJW-RR 2004, S. 380).

  • BVerfG, 16.03.1993 - 2 BvR 202/93

    Effektivität des Rechtsschutzes im Strafvollzug durch eine Eilentscheidung - …

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    Ebenfalls schon entschieden ist, dass Strafgefangene Anspruch auf eine menschenwürdige Unterbringung haben (vgl. BVerfGE 45, 187 ; 72, 105 ; vgl. auch BVerfG, 2. Kammer des Zweiten Senats, NJW 1993, S. 3190;… 3. Kammer des Zweiten Senats, NJW 2002, S. 2699 ;… NJW 2002, S. 2700).

    Aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip ist daher gerade für den Strafvollzug die Verpflichtung des Staates herzuleiten, jenes Existenzminimum zu gewähren, das ein menschenwürdiges Dasein überhaupt erst ausmacht (vgl. BVerfGE 45, 187 ; BVerfG, 2. Kammer des Zweiten Senats, NJW 1993, S. 3190).

  • BVerfG, 04.03.2004 - 1 BvR 2098/01

    Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch Versagung einer …

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    Ebenso wenig wie die Verpflichtung zur Achtung und zum Schutz der Menschenwürde dazu zwingt, jede Verletzung des aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG entwickelten allgemeinen Persönlichkeitsrechts in Geld zu entschädigen (vgl. dazu BVerfG, 1. Kammer des Ersten Senats, NJW 2004, S. 2371 ), führt Art. 1 Abs. 1 GG - ungeachtet insoweit bestehender Unterschiede - im Rahmen von Art. 34 GG in Verbindung mit § 839 BGB dazu, dass die den Staat treffende Verantwortlichkeit nur durch die Leistung von Geldersatz eingelöst werden kann.
  • BGH, 25.02.1993 - III ZR 9/92

    Rechtsweg für Beseitigungsklage bei Strömungsschäden an Ufergrundstück - …

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    Auch wenn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Schadensersatzanspruch aus Amtspflichtverletzung grundsätzlich nur zu Geldersatz und nicht zur Naturalrestitution führt (vgl. BGHZ 34, 99 ; 121, 367 ; stRspr), sind andere Arten des Schadensausgleichs von Verfassungs wegen nicht schlechthin ausgeschlossen.
  • BGH, 19.12.1960 - GSZ 1/60

    Sportplatzasche - § 839 BGB, keine Naturalrestitution

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    Auch wenn nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Schadensersatzanspruch aus Amtspflichtverletzung grundsätzlich nur zu Geldersatz und nicht zur Naturalrestitution führt (vgl. BGHZ 34, 99 ; 121, 367 ; stRspr), sind andere Arten des Schadensausgleichs von Verfassungs wegen nicht schlechthin ausgeschlossen.
  • BVerfG, 19.10.1982 - 2 BvF 1/81

    Amtshaftung - Staatshaftungsgesetz des Bundes nichtig

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist geklärt, dass eine umfassende unmittelbare Staatsunrechtshaftung von Verfassungs wegen nicht gefordert ist (vgl. BVerfGE 61, 149 ;… BVerfG, 3. Kammer des Ersten Senats, NVwZ 1998, S. 271 ).
  • BVerfG, 12.11.1997 - 1 BvR 479/92

    Kind als Schaden

    Auszug aus BVerfG, 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05
    Was die Achtung der Menschenwürde im Einzelnen erfordert, kann von den jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnissen nicht völlig gelöst werden (vgl. BVerfGE 96, 375 m.w.N.).
  • BVerfG, 10.06.1964 - 1 BvR 37/63

    Spezifisches Verfassungsrecht

  • BVerfG, 08.02.1994 - 1 BvR 1693/92

    BVerfGE 90, 22 - Annahmegründe

  • BVerfG, 27.02.2002 - 2 BvR 553/01

    Effektiver Rechtsschutz für Strafgefangene

  • BVerfG, 11.02.1992 - 1 BvR 1531/90

    Ärztliches Werbeverbot

  • LG Hannover, 15.07.2003 - 17 O 338/02

    Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen einer Amtspflichtverletzung, Strafvollzug

  • BVerfG, 20.11.1997 - 1 BvR 2068/93
  • BGH, 16.09.2016 - VGS 1/16

    Bemessung einer billigen Entschädigung (wirtschaftliche Verhältnisse des …

    Es soll aber zugleich dem Gedanken Rechnung tragen, dass der Schädiger dem Geschädigten für das, was er ihm angetan hat, Genugtuung schuldet (Genugtuungsfunktion, st. Rspr., grundlegend BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 6. Juli 1955 - GSZ 1/55 , BGHZ 18, 149, 154 ff. ; BVerfG, NJW 2006, 1580 Rn. 18 [BVerfG 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05] ;… BVerfG, NJW 2010, 433 Rn. 25 [BVerfG 11.11.2009 - 1 BvR 2853/08] ; BGH, VI. Zivilsenat, Urteile vom 13. Oktober 1992 - VI ZR 201/91 , BGHZ 120, 1, 4 f. ; vom 29. November 1994 - VI ZR 93/94 , BGHZ 128, 117, 120 f. ; vom 16. Mai 1961 - VI ZR 112/60 , VersR 1961, 727 f.; vom 16. Dezember 1975 - VI ZR 175/74 , VersR 1976, 660, 661; vom 16. Februar 1993 - VI ZR 29/92 , VersR 1993, 585; vom 16. Januar 1996 - VI ZR 109/95 , VersR 1996, 382; III. Zivilsenat, Urteil vom 13. Januar 1964 - III ZR 48/63 , VersR 1964, 389; BVerwG, NJW 1995, 3001, 3002 [BVerwG 18.05.1995 - 5 C 22/93] ;… BAG, NJW 2010, 2970 Rn. 41; BSG…, Urteil vom 22. August 2012 - B 14 AS 103/11 R , [...] Rn. 20 mwN; vgl. auch Staudinger/Schiemann, BGB, Neubearb.

    Der soziale Wert und Achtungsanspruch eines Menschen, der es verbietet, ihn zum bloßen Objekt staatlichen Handelns zu machen oder ihn einer Behandlung auszusetzen, die seine Subjektqualität prinzipiell in Frage stellt (vgl. BVerfG, NJW 2006, 1580 Rn. 12 [BVerfG 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05] ), sowie die Rechte auf körperliche Unversehrtheit und Freiheit werden nicht dadurch beeinträchtigt oder verletzt, dass bei der Bemessung der Höhe eines zivilrechtlichen Anspruchs alle Umstände des Einzelfalls, darunter auch die wirtschaftlichen Verhältnisse der Parteien, berücksichtigt werden d ü r f e n. Es obliegt vielmehr dem (Tat-)Richter, die Wertentscheidungen des Grundgesetzes bei der Bemessung der "billigen Entschädigung", insbesondere bei der Auswahl und der im Verhältnis zueinander erfolgenden Gewichtung der fallprägenden Umstände im jeweiligen Einzelfall zu beachten.

    Es soll aber zugleich dem Gedanken Rechnung tragen, dass der Schädiger dem Geschädigten für das, was er ihm angetan hat, Genugtuung schuldet (Genugtuungsfunktion, st. Rspr., grundlegend BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 6. Juli 1955 - GSZ 1/55 , BGHZ 18, 149, 154 ff. ; BVerfG, NJW 2006, 1580 Rn. 18 [BVerfG 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05] ;… BVerfG, NJW 2010, 433 Rn. 25 [BVerfG 11.11.2009 - 1 BvR 2853/08] ; BGH, VI. Zivilsenat, Urteile vom 13. Oktober 1992 - VI ZR 201/91 , BGHZ 120, 1, 4 f. ; vom 29. November 1994 - VI ZR 93/94 , BGHZ 128, 117, 120 f. ; vom 16. Mai 1961 - VI ZR 112/60 , VersR 1961, 727 f.; vom 16. Dezember 1975 - VI ZR 175/74 , VersR 1976, 660, 661; vom 16. Februar 1993 - VI ZR 29/92 , VersR 1993, 585; vom 16. Januar 1996 - VI ZR 109/95 , VersR 1996, 382; III. Zivilsenat, Urteil vom 13. Januar 1964 - III ZR 48/63 , VersR 1964, 389; BVerwG, NJW 1995, 3001, 3002 [BVerwG 18.05.1995 - 5 C 22/93] ;… BAG, NJW 2010, 2970 Rn. 41; BSG…, Urteil vom 22. August 2012 - B 14 AS 103/11 R , [...] Rn. 20 mwN; vgl. auch Staudinger/Schiemann, BGB, Neubearb.

    Der soziale Wert und Achtungsanspruch eines Menschen, der es verbietet, ihn zum bloßen Objekt staatlichen Handelns zu machen oder ihn einer Behandlung auszusetzen, die seine Subjektqualität prinzipiell in Frage stellt (vgl. BVerfG, NJW 2006, 1580 Rn. 12 [BVerfG 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05] ), sowie die Rechte auf körperliche Unversehrtheit und Freiheit werden nicht dadurch beeinträchtigt oder verletzt, dass bei der Bemessung der Höhe eines zivilrechtlichen Anspruchs alle Umstände des Einzelfalls, darunter auch die wirtschaftlichen Verhältnisse der Parteien, berücksichtigt werden d ü r f e n. Es obliegt vielmehr dem (Tat-)Richter, die Wertentscheidungen des Grundgesetzes bei der Bemessung der "billigen Entschädigung", insbesondere bei der Auswahl und der im Verhältnis zueinander erfolgenden Gewichtung der fallprägenden Umstände im jeweiligen Einzelfall zu beachten.

  • OLG Köln, 29.05.2018 - 15 U 64/17

    Keine Geldentschädigung für Erbin von Helmut Kohl für Kohl-Protokolle - …

    Insbesondere gibt es keinen verfassungsrechtlichen Grundsatz des Inhalts, dass eine Verletzung der Menschenwürde stets einen Entschädigungsanspruch nach sich ziehen muss (BVerfG v. 19.10.2006 - 1 BvR 402/06, ZUM 2007, 380 Tz. 18 ff.; v. 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05, NJW 2006, S. 1580, 1581).

    Dies rechtfertigt im Ergebnis aber keine andere Sichtweise, zumal das Bundesverfassungsgericht sogar bei einer sonst nicht abwendbaren menschenunwürdigen Haftunterbringung unter Lebenden einen zwingenden Entschädigungsanspruch wegen Menschenwürdeverletzungen verneint (BVerfG v. 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05, NJW 2006, 1580, 1581) und sogar eine einfache gerichtliche Feststellung der Rechtswidrigkeit zum Ausgleich der erlittenen Beeinträchtigungen hat genügen lassen.

    Ob daneben - wie etwa in den Fällen eines Rehabilitierungsbedürfnisses nach rechtswidrigen Hausverboten (BGH v. 17.06.2016 - V ZR 272/15, NJW-RR 2016, 1404 mit Bejahung eines Feststellungsinteresses bei "tiefgreifenden Grundrechtseingriffen") - anstelle einer solchen Vorgehensweise sogar eine (ungeschriebene) zivilrechtliche "Fortsetzungsfeststellungsklage" (auch) in solchen Fällen allgemein anzuerkennen wäre (vgl. zur Ausgleichsfunktion einer gerichtlichen Feststellung aus verfassungsrechtlicher Sicht auch BVerfG v. 27.12.2005 - 1 BvR 1359/05, NJW 2006, 1580, 1581), bedarf ebenso wenig der Vertiefung wie die Frage, ob und wie diese Aufgabe auch eine Zwischenfeststellung (§ 256 Abs. 2 ZPO) übernehmen könnte, wenn nur noch materiell-rechtliche Kostenerstattungsansprüche verfolgt würden.

  • LG Frankfurt/Main, 04.08.2011 - 4 O 521/05

    Amtshaftungsanspruch wegen Verletzung der Menschenwürde durch Androhung von …

    Vorab angemerkt sei, dass bei der Annahme einer Verletzung der Menschenwürde eine Abwägung mit anderen, auch verfassungsrechtlich geschützten Belangen nicht möglich ist (BVerfG, Beschl. v. 27.12.2005, Az.: 1 BvR 1359/05, Rn. 18, zitiert nach juris); gleiches gilt für das Verbot der Folter oder erniedrigender Behandlung in Art. 3 EMRK, der ebenfalls keine Ausnahmen kennt (…vgl. EGMR, Urt.v. 1.6.2010, Az.: 22978/05, Rn. 107).

    Ein solches zwingendes "Junktim" zwischen der Feststellung einer Verletzung des Art. 1 Abs. 1 GG einerseits und der Zuerkennung einer Geldentschädigung andererseits ist rechtlich bislang nicht gesehen worden (…BGH, Urt. v. 04.11.2004, Az.: III ZR 361/03, Rn. 12 ff. zitiert nach juris; BVerfG NJW 2006, 1580).

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