Bürgerliches Gesetzbuch
| 5. Buch - Erbrecht (§§ 1922 - 2385) |
| 3. Abschnitt - Testament (§§ 2064 - 2273) |
| 1. Titel - Allgemeine Vorschriften (§§ 2064 - 2086) |
(1) 1Eine letztwillige Verfügung, durch die der Erblasser seinen Ehegatten bedacht hat, ist unwirksam, wenn die Ehe vor dem Tod des Erblassers aufgelöst worden ist. 2Der Auflösung der Ehe steht es gleich, wenn zur Zeit des Todes des Erblassers die Voraussetzungen für die Scheidung der Ehe gegeben waren und der Erblasser die Scheidung beantragt oder ihr zugestimmt hatte. 3Das gleiche gilt, wenn der Erblasser zur Zeit seines Todes berechtigt war, die Aufhebung der Ehe zu beantragen, und den Antrag gestellt hatte.
(2) Eine letztwillige Verfügung, durch die der Erblasser seinen Verlobten bedacht hat, ist unwirksam, wenn das Verlöbnis vor dem Tod des Erblassers aufgelöst worden ist.
(3) Die Verfügung ist nicht unwirksam, wenn anzunehmen ist, daß der Erblasser sie auch für einen solchen Fall getroffen haben würde.
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Rechtsprechung zu § 2077 BGB a.F.
2 Entscheidungen zu § 2077 BGB a.F. in unserer Datenbank:
- KG, 29.06.2023 - 19 W 161/21
Zum selben Verfahren:
- KG, 30.06.2023 - 19 W 161/21
Auslegung eines Testaments hinsichtlich der Ersatzerbfolge der Abkömmlinge der ...
- KG, 30.06.2023 - 19 W 161/21