Zur nun geltenden Fassung von § 126 VVG.
Versicherungsvertragsgesetz a.F.
| 2. Abschnitt - Schadensversicherung (§§ 49 - 158) |
| 4. Titel - Tierversicherung (§§ 116 - 128) |
(1) 1Der Versicherungsnehmer darf eine Nottötung nur mit Einwilligung des Versicherers vornehmen, es sei denn, daß die Erklärung des Versicherers nicht abgewartet werden kann. 2Ist durch das Gutachten des Tierarztes oder, falls die Zuziehung eines Tierarztes untunlich ist, zweier Sachkundigen vor der Tötung festgestellt, daß die Tötung notwendig ist und die Erklärung des Versicherers nicht abgewartet werden kann, so muß der Versicherer die Feststellung gegen sich gelten lassen.
(2) Ist der Vorschrift des Absatzes 1 Satz 1 zuwider eine Nottötung erfolgt, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei.
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Rechtsprechung zu § 126 VVG a.F.
10 Entscheidungen zu § 126 VVG a.F. in unserer Datenbank:
- OLG Düsseldorf, 16.07.2002 - 4 U 204/01
AVP 01/95 (Tierlebensversicherung für Pferde)
- BGH, 20.06.1990 - IV ZR 248/89
Wirksamkeit der Nottötungsklausel in der Tierlebensversicherung
- OLG Saarbrücken, 06.08.2003 - 5 U 428/02
Zum Leistungsanspruch aus Tierversicherung bei nach fehlgeschlagener Operation ...
- OLG Köln, 28.10.1982 - 5 U 91/82
- AG Ansbach, 22.01.1980 - C 797/79
- LG München I, 23.11.1971 - 18 U 355/71
- OLG Frankfurt, 09.07.1986 - 17 U 334/84
- OLG Saarbrücken, 18.05.1988 - 5 U 51/87
- OLG Bremen, 04.11.1988 - 4 U 71/88
Nottötung; Tier; Tötung
- OLG Düsseldorf, 02.11.1993 - 4 U 202/92
Nottötung eines Pferdes ohne Zustimmung des Versicherers