Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
| Buch 3 - Verfahren in Betreuungs- und Unterbringungssachen (§§ 271 - 341) |
| Abschnitt 2 - Verfahren in Unterbringungssachen (§§ 312 - 339) |
(1) Das Recht der Beschwerde steht im Interesse des Betroffenen
| 1. | dessen Ehegatten oder Lebenspartner, wenn die Ehegatten oder Lebenspartner nicht dauernd getrennt leben, sowie dessen Eltern und Kindern, wenn der Betroffene bei diesen lebt oder bei Einleitung des Verfahrens gelebt hat, den Pflegeeltern, | |
| 2. | einer von dem Betroffenen benannten Person seines Vertrauens sowie | |
| 3. | dem Leiter der Einrichtung, in der der Betroffene lebt, |
zu, wenn sie im ersten Rechtszug beteiligt worden sind.
(2) Das Recht der Beschwerde steht dem Verfahrenspfleger zu.
(3) Der Betreuer oder der Vorsorgebevollmächtigte kann gegen eine Entscheidung, die seinen Aufgabenkreis betrifft, auch im Namen des Betroffenen Beschwerde einlegen.
(4) Das Recht der Beschwerde steht der zuständigen Behörde zu.
Rechtsprechung zu § 335 FamFG
Rechtsprechungsübersichten:
- 2 Entscheidungen zu § 335 FamFG im Volltext bei
geordnet nach Relevanz oder nach Datum
Literatur im Internet zu § 335 FamFG
- § 335 FamFG wird im Betreuungsrecht-Lexikon BtPrax unter folgenden Stichworten zitiert:
Familienverfahrensgesetz
Rechtsmittel
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