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   BVerwG, 25.07.2007 - 3 C 23.06   

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https://dejure.org/2007,2280
BVerwG, 25.07.2007 - 3 C 23.06 (https://dejure.org/2007,2280)
BVerwG, Entscheidung vom 25.07.2007 - 3 C 23.06 (https://dejure.org/2007,2280)
BVerwG, Entscheidung vom 25. Juli 2007 - 3 C 23.06 (https://dejure.org/2007,2280)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    LFGB §§ 2, 6, 54 Abs. 1; Richtlinie 2001/83/EG Art. 1 Nr. 2; Richtlinie 2004/27/EG; VO (EG) 178/2002 Art. 2
    Arzneimittel; Lebensmittel; Nahrungsergänzungsmittel; Beeinflussung der physiologischen Funktionen; pharmakologische Wirkung; Funktionsarzneimittel; Präsentationsarzneimittel; Bakterienkulturen; probiotische Lebensmittel.

  • Bundesverwaltungsgericht

    LFGB §§ 2, 6, 54 Abs. 1
    Arzneimittel; Bakterienkulturen; Beeinflussung der physiologischen Funktionen; Funktionsarzneimittel; Lebensmittel; Nahrungsergänzungsmittel; Präsentationsarzneimittel; pharmakologische Wirkung; probiotische Lebensmittel

  • webshoprecht.de

    Das probiotische Bakterienprodukt "Lactobact omni FOS" ist ein Lebensmittel und kein Arzneimittel

  • Wolters Kluwer

    Beeinflussung der physiologischen Funktionen des menschlichen Körpers durch die Anwendung eines Produkts i.S.d. gemeinschaftsrechtlichen Arzneimitteldefinition - Voraussetzungen der Einordnung eines Produkts als Arzneimittel - Lebensmittel i.S.d. § 54 Abs. 1 S. 1 ...

  • Judicialis

    LFGB § 2; ; LFGB § 6; ; LFGB § 54 Abs. 1; ; Richtlinie 2001/83/EG Art. 1 Nr. 2; ; Richtlinie 2004/27/EG; ; VO (EG) 178/2002 Art. 2

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Gesundheitsverwaltungsrecht; Arzneimittelrecht - Arzneimittel; Lebensmittel; Nahrungsergänzungsmittel; Beeinflussung der physiologischen Funktionen; pharmakologische Wirkung; Funktionsarzneimittel; Präsentationsarzneimittel; Bakterienkulturen; probiotische Lebensmittel

  • datenbank.nwb.de
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • diekmann-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation)

    Bundesverwaltungsgericht grenzt Nahrungsergänzungsmittel von Arzneimitteln ab

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Nahrungsergänzungsmittel von Arzneimitteln abgegrenzt

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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (32)

  • BSG, 28.02.2008 - B 1 KR 16/07 R

    Gemeinsamer Bundesausschuss - Anfechtungsklage gegen Erlass einer Richtlinie im

    Sie knüpfen an die das Gemeinschaftsrecht schon lange kennzeichnende Unterscheidung zwischen den so genannten Präsentationsarzneimitteln (Arzneimittel nach Bezeichnung) und den Funktionsarzneimitteln (Arzneimittel nach Funktion) an (vgl BVerwG Buchholz 418.710 LFGB Nr. 2 RdNr 18 = NVwZ 2007, 591; BVerwG, Urteile vom 25.7.2007 - 3 C 21.06; 3 C 22.06; 3 C 23.06 mwN).
  • BVerwG, 26.05.2009 - 3 C 5.09

    Arzneimittel; Inverkehrbringen; Untersagung; Abgrenzung; Lebensmittel;

    Dies ergibt sich aus § 2 Abs. 2 des Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuches in der Fassung vom 26. April 2006 (BGBl. I S. 945) und der Verweisung in Art. 2 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 vom 28. Januar 2002 (ABl EG Nr. L 31 S. 1) auf den gemeinschaftsrechtlichen Arzneimittelbegriff (stRspr des Senats, vgl. Urteil vom 14. Dezember 2006 - BVerwG 3 C 40.05 - Buchholz 418.710 LFGB Nr. 2 = LRE 54, 267; Beschluss vom 14. Dezember 2006 - BVerwG 3 C 38.06 - Buchholz 418.710 LFGB Nr. 3 = LRE 54, 275; Urteile vom 25. Juli 2007 - BVerwG 3 C 21.06 - Buchholz 418.710 LFGB Nr. 4 = LRE 55, 121 , vom 25. Juli 2007 - BVerwG 3 C 22.06 - Buchholz 418.710 LFGB Nr. 5 = LRE 55, 142 und vom 25. Juli 2007 - BVerwG 3 C 23.06 - LRE 55, 137; Beschluss vom 25. Oktober 2007 - BVerwG 3 C 42.06 - LRE 55, 329; vgl. auch BGH, Urteil vom 26. Juni 2008 - I ZR 61/05 - NVwZ 2008, 1266; Doepner, ZLR 2009, 201 ; Rehmann, A&R 2009, 58 ; Rennert, NVwZ 2008, 1179 ).

    Darin liegt das wesentliche Kriterium, auf dessen Grundlage, ausgehend von den Wirkungsmöglichkeiten des Erzeugnisses, zu beurteilen ist, ob ein Funktionsarzneimittel vorliegt (EuGH, Urteile vom 15. November 2007 - Rs. C-319/05 - Slg. 2007, I - 9811 Rn. 55 und 59 , vom 15. Januar 2009 - Rs. C-140/07 - Rn. 39 ff. und vom 30. April 2009 - Rs. C-27/08 - Rn. 18 ff.; vgl. BVerwG, Urteil vom 25. Juli 2007 - BVerwG 3 C 23.06 - a.a.O. Rn. 17 m.w.N.; s. zur Rechtsprechung des Senats im Übrigen Rennert, a.a.O. S. 1183).

  • KG, 11.02.2020 - 5 U 58/16
    Unter dem Begriff der "physiologischen Funktionen" sind die natürlichen (normalen) körperlichen Lebensvorgänge zu verstehen (BVerwG, PharmR 2008, 78, 81; Müller, aaO, § 2 Rn. 88 mwN).

    Eine physiologische Wirkung ist nicht für Arzneimittel spezifisch, sondern gehört auch zu den verwendeten Kriterien- für die Definition eines Nahrungsergänzungsmittel (EuGH, GRUR 2008, 271 TZ 64f - Knoblauchkapseln) Nach der Rechtsprechung des EuGH ist mit einer "pharmakologischen" eine "nennenswerte" Auswirkung auf den Stoffwechsel und die Beeinflussung der Funktionsbedingungen des menschlichen Körpers gemeint (EuGH, LRE 28, 19 TZ 17-22 - Upjohn; BGH, GRUR 2010, 942 Tz 17 - Ginkgo - Extrakt; vergleiche auch BVerwG, NVwZ 2007, 591 juris Rn. 22; PharmR 2008, 78 TZ 20 ff).

    Das BVerwG geht zwar davon aus, dass die pharmakologische Wirkung eine "gezielte Steuerung von Körperfunktionen von außen darstelle; sie sei nicht mit der unspezifischen Aufnahme von Nährstoffen über natürliche Lebensmittel vergleichbar, bei der der Körper die benötigten Bestandteile selbst identifiziere und modifiziere (BVerwG, NVwZ 2007; 591 juris Rn. 21. Urteil vom 25.7.2007, 3 C 23.06, juris Rn. 23; PharmR 2008, 78 TZ 32).

    Darüber hinaus ist weiterhin die Erheblichkeit-Schwelle zu prüfen, also die Frage, ob mit der gezielten Steuerung von Körperfunktionen auch "nennenswerte" Wirkungen verbunden sind (so auch BVerwG, NVwZ 2007, 591 juris Rn. 22 f; Urteil vom 25.7.2007, 3 C 23.06, juris Rn. 28; PharmR 2008, 78 TZ 20 ff; Meisterernst, GRUR 2018, 482, 487).

    Auch insoweit verbleibt jedenfalls als weiteres Erfordernis eine pharmakologischen Wirkung ihre Erheblichkeit (vergleiche EuGH, GRUR 2012; 1167 TZ 35 - Chemische Fabrik Kreussler; BVerwG, PharmR 2008, 78 20 ff; Kloesel/Cyran, aaO, AMG Anm. 68f).

    Ist die therapeutische Wirksamkeit aber gegeben, so ist dies der Beleg, dass das Produktpharmakologische Wirkung entfaltet (BVerwG, NVwZ 2007; 591 juris Rh. 23; PharmR 2008, 78 TZ 20 mwN).

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