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Rechtsprechung
   VK Sachsen, 09.02.2009 - 1/SVK/071-08   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,9411
VK Sachsen, 09.02.2009 - 1/SVK/071-08 (https://dejure.org/2009,9411)
VK Sachsen, Entscheidung vom 09.02.2009 - 1/SVK/071-08 (https://dejure.org/2009,9411)
VK Sachsen, Entscheidung vom 09. Februar 2009 - 1/SVK/071-08 (https://dejure.org/2009,9411)
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (43)

  • OLG Celle, 18.12.2003 - 13 Verg 22/03

    Ausschreibung von Versicherungsleistungen für Gebäude und Inventar; …

    Auszug aus VK Sachsen, 09.02.2009 - 1/SVK/071-08
    Dies folgt auch aus dem Wettbewerbsgrundsatz (§ 97 Abs. 1 GWB, § 2 Nr. 1), der u.a. erfordert, dass alle Unternehmen, die sich an der öffentlichen Ausschreibung beteiligen wollen und leistungsfähig sind, eine gerechte Chance auf den Zuschlag erhalten (Vgl. OLG Celle, Beschluss v. 18.12.2003 - 13 Verg 22/03).

    Daher haben auch einige Gerichte, die zunächst den bieterschützenden Charakter verneint haben, in späteren Entscheidungen daran ,,nicht mehr unbedingt" festgehalten.(Vgl. BayObLG, Beschluss v. 2.8.2004 - Verg 16/04, VergabeR 2004, 743; OLG Celle, Beschluss v. 18.12.2003 - 13 Verg 22/03; OLG Rostock, Beschluss v. 10.5.2000 - 17 W 3/00, NZBau 2001, 286).; insgesamt: Müller-Wrede, Komm. Zur VOL/A, § 25, IX.4 a), Nov.

  • OLG München, 26.06.2007 - Verg 6/07

    Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz

    Auszug aus VK Sachsen, 09.02.2009 - 1/SVK/071-08
    So ist bspw. nach Auffassung des OLG München, (vgl. Beschluss vom 26.06.2007, Verg 6/07) ein Bepunktungsschema, welches keine schlüssigen Abstufungen enthält, beurteilungsfehlerhaft, da dieses faktisch zu einer nivellierenden Bewertung der unterschiedlichen Eignungsunterlagen führe und eine differenzierende Betrachtung verhindere.

    (OLG München, Beschluss vom 26.06.2007, Verg 6/07).

  • OLG Brandenburg, 20.03.2007 - Verg W 12/06

    Vergabenachprüfungsverfahren: Rechtzeitigkeit einer Rüge; Ausschluss wegen einer …

    Auszug aus VK Sachsen, 09.02.2009 - 1/SVK/071-08
    Als Anhaltspunkt sind grundsätzlich die Preisvorstellungen des Auftraggebers (Haushaltsansatz) und die Angebotssummen der anderen Bieter heranzuziehen (OLG Brandenburg, B. v. 20.03.2007, Verg W 12/06; Thüringer OLG, B. v. 29.08.2008, 9 Verg 5/08;.

    Zwar ist für die Prüfung der Angemessenheit des Angebotes ist nicht auf einzelne Positionen des Leistungsverzeichnisses, sondern auf den Gesamtpreis, die Endsumme des Angebotes abzustellen (OLG Brandenburg, B. v. 20.03.2007 - Az.: Verg W 12/06; OLG Rostock, B. v. 06.07.2005 - Az.: 17 Verg 8/05; B. v. 17.06.2005 - Az.: 17 Verg 8/05; OLG Schleswig- Holstein, B. v. 26.07.2007 - Az.: 1 Verg 3/07).

  • VK Schleswig-Holstein, 16.06.2011 - VK-SH 7/11

    Einstufbarkeit der Vergabe von SPVN-Leistungen als Dienstleistungskonzessionen; …

    (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.11.2009 - Az.: VII-Verg 19/09; 1. VK Bund, Beschluss vom 26.11.2009 - VK 1 - 197/09;; 2. VK Bund, Beschluss vom 14.09.2009 - VK 2 - 153/09; 1. VK Sachsen, Beschluss vom 09.02.2009 - 1/SVK/071-08).

    Daraus folgt, dass dem Auftragnehmer solche Wagnisse auferlegt werden dürfen, die auf Umständen und Ereignissen beruhen, auf die er einen Einfluss hat oder deren Auswirkung auf die Preise er abschätzen kann bzw. die zu seiner Sphäre gehören und die im Prinzip von ihm beherrschbar sind (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.11.2009 - VII -Verg 19/09; Beschluss vom 19.10.2006 - VII - Verg 39/06 ; VK Niedersachsen, Beschluss vom 15.01.2010 - VgK-74/2009 ; VK Brandenburg, Beschluss vom 30.09.2008 - VK 30/08VK Baden-Württemberg, Beschluss vom 28.05.2009 - 1 VK 21/09 ; 1. VK Bund, Beschluss vom 20.01.2010 - VK 1 - 233/09; 2. VK Bund, Beschluss vom 14.09.2009 - VK 2 - 153/09; VgK-74/2009; 1. VK Sachsen, Beschluss vom 09.02.2009 - 1/SVK/071-08).

    Insofern ist es einem Auftragnehmer zuzumuten, Schätzungen vorzunehmen (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.11.2009 - VII-Verg 19/09; Beschluss vom 19.10.2006 - VII - Verg 39/06 ; VK Baden-Württemberg, Beschluss vom 28.05.2009 - 1 VK 21/09 ; 1. VK Bund, Beschluss vom 20.01.2010 - VK 1 - 233/09; 2. VK Bund, Beschluss vom 14.09.2009 - VK 2 - 153/09; VK Niedersachsen, Beschluss vom 15.01.2010 - VgK-74/2009 ; 1. VK Sachsen, Beschluss vom 09.02.2009 - 1/SVK/071-08).

  • VK Sachsen, 24.03.2011 - 1/SVK/005-11

    VOF-Verfahren: Bekanntgabe der Gewichtung der Auswahlkriterien?

    (VK Sachsen, B. vom 09.02.2009 - 1/SVK/071-08)".

    Etwaige Unklarheiten dürfen nicht zu Lasten der Bieter gehen (OLG Frankfurt, B. v. 15.07.2008 - Az.: 11 Verg 4/08; OLG Naumburg, B. v. 02.07.2009 - Az.: 1 Verg 2/09; 3. VK Bund, B. v. 24.07.2009 - Az.: VK 3 - 136/09; VK Düsseldorf, B. v. 07.10.2009 - Az.: VK - 31/2009 - L; 1. VK Sachsen, B. v. 09.02.2009 - Az.: 1/SVK/071-08).

  • VK Sachsen, 20.04.2010 - 1/SVK/008-10

    Definition zwingender "Soll"-Vorgaben und Hinweise zur Zertifizierung

    Da die Prüfung der Eignung eines Unternehmens ein wertender Vorgang ist, in den zahlreiche Einzelumstände einfließen, ist davon auszugehen, dass diese Begriffe den Auftraggebern einen Beurteilungsspielraum einräumen, der nur einer eingeschränkten Kontrolle durch die Nachprüfungsinstanzen zugänglich ist (KG Berlin, B. v. 27.11.2008 - Az.: 2 Verg 4/08; OLG Düsseldorf, B. v. 23.12.2009 - Az.: VII-Verg 30/09; B. v. 29.04.2009 - Az.: VII-Verg 76/081. VK Sachsen, B. v. 09.02.2009 - Az.: 1/SVK/071-08; B. v. 17.07.2007 - Az.: 1/SVK/046-07).

    Danach ist eine Überschreitung des Beurteilungsspielraumes anzunehmen, wenn das vorgeschriebene Verfahren nicht eingehalten wird, wenn nicht von einem zutreffenden und vollständig ermittelten Sachverhalt ausgegangen wird, wenn sachwidrige Erwägungen in die Wertung einbezogen werden oder wenn der sich im Rahmen der Beurteilungsermächtigung haltende Beurteilungsmaßstab nicht zutreffend angewendet wird (KG Berlin, B. v. 27.11.2008 - Az.: 2 Verg 4/08; OLG Celle, B. v. 11.3.2004 - Az.: 13 Verg 3/04; OLG Düsseldorf, B. v. 23.12.2009 - Az.: VII-Verg 30/09; 1. VK Sachsen, B. v. 09.02.2009 - Az.: 1/SVK/071-08).

  • VK Thüringen, 23.01.2017 - 250-4002-866/2017-N-001-EF

    Kriterien für Referenzen müssen eindeutig und widerspruchsfrei sein!

    Unklarheiten und Widersprüche gehen zu Lasten des Auftraggebers, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 26.03.2012, Az. Verg 4/12, siehe auch 1. VK Sachsen, Beschluss vom 09.02.2009, Az. 1/SVK/071-08.
  • VK Sachsen, 05.12.2011 - 1/SVK/043-11

    Ausschluss der VOL/B: Vergabeverstoß?

    Maßstab der Regelung (§ 8 Abs. 1 VOL/A (alt)) ist, welche Risiken ein Auftragnehmer üblicherweise in der Branche zu tragen hat (VK Baden-Württemberg, B. v. 30.12.2008 - Az.: 1 VK 51/08; VK Lüneburg, B. v. 12.01.2007 - Az.: VgK-33/2006; 1. VK Sachsen, B. v. 09.02.2009, 1/SVK/071-08).
  • VK Sachsen, 24.09.2009 - 1/SVK/040-09

    Vergabe von Projektsteuerungsleistungen - Auslegung unklarer Bekanntmachung

    Unklarheiten in der Bekanntmachung oder den Verdingungsunterlagen gehen zu Lasten des Auftraggebers (vgl. in diesem Sinne OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.05.2005 - Az.: Verg 19/05, VK Nordbayern, Beschluss vom 12.05.2009 - 21.VK-3194-11/09, VK Sachsen, Beschluss vom 09.02.2009 - 1/SVK/071-08).

    Daher ist es einem Auftraggeber verwehrt, so auch im Ergebnis der gängigen vergaberechtlichen Spruchpraxis, Unklarheiten in der Bekanntmachung oder den Verdingungsunterlagen zu Lasten eines Bewerbers oder Bieters auszulegen (vgl. in diesem Sinne BayObLG, Beschluss vom 28.05.2003, Verg 06 / 03 OLG Düsseldorf, Beschluss vom 09.06.2004 - Verg 11/04, OLG Rostock, Beschluss vom 08.03.2006 - 17 Verg 16/05, VK Nordbayern, Beschluss vom 21.04.2009 - 21.VK-3194-10/09, VK Sachsen, Beschluss vom 18.06.2009 - 1/SVK/017-09, Beschluss vom 09.02.2009 - 1/SVK/071-08, Beschluss vom 07.08.2007 - 1/SVK/051-07).

  • VK Sachsen, 04.10.2011 - 1/SVK/037-11

    Ausschluss wegen unvollständiger Muster?

    In den Vertragsunterlagen kann er diese Anforderungen allenfalls dahingehend konkretisieren, ob und welche der in der Bekanntmachung angegebenen Unterlagen er mit dem Angebot beigebracht sehen will (1. VK Sachsen, B. v. 09.02.2009 - Az.: 1/SVK/071-08).
  • VK Schleswig-Holstein, 18.10.2012 - VK-SH 26/12

    Versicherungsvergabe: Gesamtschuldnerische Haftung i.d.R. unzulässig!

    Daraus folgt, dass dem Auftragnehmer grundsätzlich durchaus solche Wagnisse auferlegt werden dürfen, die auf Umständen und Ereignissen beruhen, auf die er einen Einfluss hat oder aber deren Auswirkung auf die Preise er abschätzen kann bzw. die zu seiner Sphäre gehören und die im Prinzip von ihm beherrschbar sind (OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.11.2009 - VII-Verg 19/09; Beschluss vom 19.10.2006 - VII - Verg 39/06; VK Niedersachsen, Beschluss vom 15.01.2010 - VgK-74/2009; VK Brandenburg, Beschluss vom 30.09.2008 - VK 30/08VK Baden-Württemberg, Beschluss vom 28.05.2009 - 1 VK 21/09; 1. VK Bund, Beschluss vom 20.01.2010 - VK 1 - 233/09; 2. VK Bund, Beschluss vom 14.09.2009 - VK 2 - 153/09; VgK-74/2009; 1. VK Sachsen, Beschluss vom 09.02.2009 - 1/SVK/071-08).
  • VK Thüringen, 18.04.2017 - 250-4002-3905/2017-N-006-NDH

    Unklare Ausschreibung geht zu Lasten des Auftraggebers!

    Unklarheiten und Widersprüche gehen zu Lasten des Auftraggebers, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 26.03.2012, Az. Verg 4/12, siehe auch 1. VK Sachsen, Beschluss vom 09.02.2009, Az. 1/SVK/071-08.
  • VK Sachsen, 19.05.2010 - 1/SVK/015-10

    Keine Toleranzgrenze im Vergaberecht! - Nichtoffenes Verfahren

    Der Beurteilungsspielraum des Auftraggebers darf mangels bestimmten oder bestimmbaren Beurteilungsmaßstabes nicht dazu führen, dass die vorgelegten Daten und Fakten eine Begründung in die eine oder andere Richtung erlauben (VK Sachsen, Beschluss vom 09.02.2009 - 1/SVK/071-08).
  • VK Sachsen, 27.06.2014 - 1/SVK/020-13

    Eignungsprüfung anhand von Konzepten: Mindestanforderungen sind mitzuteilen!

  • VK Baden-Württemberg, 29.06.2009 - 1 VK 27/09

    Antragsbefugnis trotz Aufhebung der Ausschreibung

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