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| OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 11 B 10.09 |
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§ 4 Abs 2 AZG, § 2 Abs 2 SOG BE, § 2 Abs 4 SOG BE, § 4 Abs 3 BBodSchG, § 10 Abs 1 S 1 BBodSchG
Bodenschutzrechtliche Anordnung zur Grundwassersanierung; Zuständigkeitsabgrenzung Senatsverwaltung - Bezirksamt; Grundsätze der Störerauswahl bei einer Sanierungsanordnung
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Art 67 Verf BE, § 2 AZG, § 3 AZG, § 4 AZG, § 2 SOG BE, Art 1 ASOGZuStKatOrdBest BE, § 4 UmwRG, § 3 VwVfG, § 46 VwVfG, § 114 VwGO
Bodenschutzrechtliche Anordnung zur Grundwassersanierung; Zuständigkeitsabgrenzung Senatsverwaltung - Bezirksamt, "örtliche Bedeutung"; (kein) untrennbarer Sachzusammenhang mit Freistellungsverfahren nach dem Umweltrahmengesetz, (keine) abweichende ... - rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin ist für den Erlass einer Anordnung über Maßnahmen zur Grundwassersanierung nicht zuständig; Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin für den Erlass einer Anordnung über Maßnahmen zur ...
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Kurzfassungen/Presse
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin ist für den Erlass einer Anordnung über Maßnahmen zur Grundwassersanierung nicht zuständig; Zuständigkeit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin für den Erlass einer Anordnung über Maßnahmen zur ...
Verfahrensgang
- VG Berlin, 29.06.2005 - 10 A 34.04
- OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 11 B 10.09
Wird zitiert von ... (41) Zitiert selbst (5)
- BVerwG, 04.07.1986 - 4 C 31.84
Zur Abgrenzung der Anwendungsbereiche des Bergrechts, des Baurechts und des …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 11 B 10.09
Rn. 36 Die in Nr. 10 Abs. 1 e) ZustKatOrd verwendete Formulierung "unbeschadet der Zuständigkeit der … Bezirksämter (Nr. 18 Abs. 8)" begründet aber auch keine gleichrangige Doppelzuständigkeit von Senatsverwaltung und Bezirksamt, sondern ist vielmehr dahin zu verstehen, dass eine Zuständigkeit der Senatsverwaltung dann nicht gegeben ist, wenn die in Bezug genommene Zuständigkeit der Bezirksämter aus Nr. 18 Abs. 8 einschlägig ist (ebenso zum Begriff "unbeschadet" in § 48 Abs. 2 BBergG: BVerwG, Urteil v. 4. Juli 1986 - 4 C 31.84 -, BVerwGE 74, 315 ff., hier zit. nach juris Rn 24, sowie zu § 8 Abs. 1 HENatG: HessVGH, Urteil v. 2. Dezember 2004 - 4 UE 2874/02 -, zit. nach juris Rn 37).Im Übrigen hat das Bundesverwaltungsgericht in der bereits zitierten Entscheidung (Urteil v. 4. Juli 1986 - 4 C 31.84 -, BVerwGE 74, 315 ff., hier zit. nach juris Rn 26) auch ausgeführt, dass die gebotene Bestimmtheit der gesetzlichen Zuständigkeitsordnung es ausschließe, dass verschiedene Behörden zur verbindlichen Regelung einer Frage nebeneinander zuständig seien.
- BVerwG, 09.03.2005 - 6 C 3.04
Landesamt für Verfassungsschutz; Scientology; informationelles …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 11 B 10.09
Rn. 42 c) Der danach vorliegende Verstoß gegen die sich aus § 2 Abs. 2 und 4 ASOG i.V.m. Nr. 18 Abs. 8 ZustKatOrd ergebende sachliche Zuständigkeit macht die erlassene Sanierungsanordnung formell rechtswidrig und damit ohne weiteres aufhebbar; eine etwaige materielle Rechtmäßigkeit würde daran nichts ändern (vgl. nur BVerwG, Urteil v. 9. März 2005 - 6 C 3.04 -, zit. nach juris Rn 26). - OVG Berlin-Brandenburg, 28.10.2010 - 11 B 29.08
Altlastenfreistellung; Freistellungsbescheid; Freistellungszweck; …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 11 B 10.09
Sie knüpft nicht etwa an das Vorliegen einer - gerade den Freistellungsantragsteller zur Beseitigung des Schadens heranziehenden - Sanierungsanordnung an, sondern ist vielmehr Ergebnis einer umfassenden Interessenabwägung, bei der zwar auch das Vorliegen eines Schadens und die Höhe etwaiger Sanierungskosten, daneben aber insbesondere das vorgelegte Investitionskonzept, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Investors und der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Wert des Investitionsvorhabens für die Allgemeinheit zu berücksichtigen sind (vgl. Urteile des Senats v. 26. Januar 2006 - 11 B 3.05 -, juris Rn 25, und v. 28. Oktober 2010 - 11 B 29.08 -, juris Rn 43). - VGH Hessen, 02.12.2004 - 4 UE 2874/02
Bergaufsicht; Naturschutzbehörde; Zuständigkeit; Zusammenhang mit bergbaulicher …
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 11 B 10.09
Rn. 36 Die in Nr. 10 Abs. 1 e) ZustKatOrd verwendete Formulierung "unbeschadet der Zuständigkeit der … Bezirksämter (Nr. 18 Abs. 8)" begründet aber auch keine gleichrangige Doppelzuständigkeit von Senatsverwaltung und Bezirksamt, sondern ist vielmehr dahin zu verstehen, dass eine Zuständigkeit der Senatsverwaltung dann nicht gegeben ist, wenn die in Bezug genommene Zuständigkeit der Bezirksämter aus Nr. 18 Abs. 8 einschlägig ist (ebenso zum Begriff "unbeschadet" in § 48 Abs. 2 BBergG: BVerwG, Urteil v. 4. Juli 1986 - 4 C 31.84 -, BVerwGE 74, 315 ff., hier zit. nach juris Rn 24, sowie zu § 8 Abs. 1 HENatG: HessVGH, Urteil v. 2. Dezember 2004 - 4 UE 2874/02 -, zit. nach juris Rn 37). - OVG Berlin-Brandenburg, 26.01.2006 - 11 B 3.05
Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 24.02.2011 - 11 B 10.09
Sie knüpft nicht etwa an das Vorliegen einer - gerade den Freistellungsantragsteller zur Beseitigung des Schadens heranziehenden - Sanierungsanordnung an, sondern ist vielmehr Ergebnis einer umfassenden Interessenabwägung, bei der zwar auch das Vorliegen eines Schadens und die Höhe etwaiger Sanierungskosten, daneben aber insbesondere das vorgelegte Investitionskonzept, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Investors und der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Wert des Investitionsvorhabens für die Allgemeinheit zu berücksichtigen sind (vgl. Urteile des Senats v. 26. Januar 2006 - 11 B 3.05 -, juris Rn 25, und v. 28. Oktober 2010 - 11 B 29.08 -, juris Rn 43).
- VG Düsseldorf, 29.07.2016 - 17 K 3089/15
Störerauswahl im Bodenschutzrecht kann sich nach Effektivität der …
Rn. 28 vgl. speziell zur Störerermittlung und Störerauswahl im Bereich des Bodenschutzrechts: OVG C. -Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 47; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 21. November 2012 - 16 A 85/09 -, juris Rn. 33 ff.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20. Mai 2015 - 16 A 1686/09 -, juris Rn. 96 ff., 182; Frenz, Bundes-Bodenschutzgesetz, § 10 BBodSchG, Rn. 30 f.; vgl. allgemein zur Störerermittlung und Störerauswahl im Bereich des (Sonder-)Ordnungsrechts: Versteyl, in: Versteyl/Mann/Schomerus, Kreislaufwirtschaftsgesetz, 3. Auflage 2012, § 62 KrWG, Rn. 6 ff., 10; Czychowski/Reinhardt, Wasserhaushaltsgesetz, 11. Auflage 2014, § 100 WHG, Rn. 59; Ruffert, in: Knack/Henneke, Verwaltungsverfahrensgesetz, 9. Auflage 2009, § 40 VwVfG, Rn. 52; Sachs, in: Stelkens/Bonk/Sachs, Verwaltungsverfahrensgesetz, 7. Auflage 2008, § 40 VwVfG, Rn. 224.Rn. 30 vgl. zu diesem Erfordernis: OVG C. -Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 44 f.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 21. November 2012 - 16 A 85/09 -, juris Rn. 33.
Rn. 32 vgl. OVG C. -Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 45; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 18. Dezember 2012 - 10 S 744/12 -, juris Rn. 36; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 20. Mai 2015 - 16 A 1686/09 -, juris Rn. 183 ff.
Rn. 36 vgl. OVG C. -Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 45.
Rn. 60 vgl. OVG C. -Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 47 f.
Rn. 62 vgl. BVerwG, Urteil vom 16. März 2006 - 7 C 3.05 -, juris Rn. 16 ff.; OVG C. -Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 48.
Rn. 84 vgl. OVG C. -Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 51; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 21. November 2012 - 16 A 85/09 -, juris Rn. 58.
- VGH Bayern, 30.01.2018 - 22 B 16.2099
Ermessensfehler bei Störerauswahl
Eine Begründung, die solche Erwägungen erstmals überhaupt enthält, geht über ein nach § 114 Satz 2 VwGO zulässiges Nachschieben weiterer Ermessensgründe hinaus (…in diese Richtung tendierend auch OVG NW, U.v. 21.11.2012 - 16 A 85/09 - juris Rn. 58 und 59; OVG Berlin-Bbg, U.v. 24.2.2011 - 11 B 10.09 - juris, Rn. 51). - VG Cottbus, 12.02.2019 - 3 L 680/18
Abfallbeseitigungsrecht
Die pflichtgemäße Auswahl im Rahmen des von § 62 KrWG eingeräumten Ermessens ("kann") setzt insoweit voraus, dass der entscheidungserhebliche Sachverhalt einschließlich aller in Betracht kommenden Verantwortlichen sowie deren Möglichkeit zur Beseitigung des abgelagerten Abfalls zutreffend und möglichst erschöpfend ermittelt und auf dieser Grundlage unter Ausübung sachgerechter Erwägungen derjenige Störer zur Beseitigung der Gefahr ausgewählt wird, der voraussichtlich am ehesten geeignet ist, der rechtswidrigen Abfallentsorgung zu begegnen (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2012 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 45).Bei der Ermessensausübung darf sich die zuständige Behörde vor allem von Effektivitätserwägungen leiten lassen und kann grundsätzlich auch dann, wenn ein Verhaltensstörer vorhanden ist, den Zustandsstörer in Anspruch nehmen, falls das Prinzip der schnellen und wirksamen Gefahrbekämpfung dies erfordert (vgl. OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 8. August 2005 - OVG 8 A 11910/04 -, juris Rn. 20; siehe auch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 45).
Dieser Rechtsauffassung hat sich auch das OVG Berlin-Brandenburg angeschlossen (Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 48, vgl. ferner OVG Schleswig-Holstein…, Urteil vom 23. August 2000 - OVG 2 L 29/99 -, juris Rn. 34).
Rn. 36 Es kann dahinstehen, ob insoweit überhaupt eine Ergänzung fehlender Ermessenserwägungen gemäß § 114 S. 2 VwGO möglich ist (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris Rn. 51), da die nachgeschobenen Erwägungen nicht den Anforderungen an eine ermessensfehlerfreie Entscheidung genügen.
- VG Cottbus, 07.07.2026 - 3 K 421/21
"Hineinzwingen in den Abfallbesitz", Auftragsverhältnis, Entsorgungsanordnung, …
Denn auch im Rahmen des § 24 Abs. 1 Satz 1 BbgAbfBodG steht der Behörde Ermessen zu, dessen pflichtgemäße Ausübung voraussetzt, dass die Behörde den entscheidungserheblichen Sachverhalt einschließlich aller in Betracht kommenden Störer und ihrer jeweiligen Verantwortlichkeit sowie deren Möglichkeit zur Gefahrenabwehr zutreffend und möglichst erschöpfend ermittelt und auf dieser Grundlage unter Ausübung sachgerechter Erwägungen denjenigen Störer zur Beseitigung der Gefahr auswählt, der voraussichtlich am Ehesten geeignet ist, der rechtswidrigen Abfallentsorgung zu begegnen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2012 - 11 B 10.09 -, juris Rn. 45; Beschluss vom 11. Mai 2026 - VG 3 L 346/23 -, S. 8 BA;… Beschluss der Kammer vom 12. Februar 2019 - VG 3 L 680/18 -, juris Rn. 16). - OVG Nordrhein-Westfalen, 21.11.2012 - 16 A 85/09
Vorliegen der tatbestandlichen Voraussetzungen für die Anordnung nach § 9 Abs. 2 …
Rn. 58 Vgl. in diesem Zusammenhang OVG Berlin-Bbg., Urteil vom 24. Februar 2011 11 B 10.09 , juris, Rdnr. 51. - VG Sigmaringen, 05.08.2021 - 5 K 3006/20
Sanierungsanordnung
Insoweit ist die Störerauswahl geprägt durch die in einem ersten Schritt vorzunehmende ordnungsgemäße Störerermittlung, d. h. die zutreffende Eruierung des entscheidungserheblichen Sachverhalts, und sodann durch die in einem zweiten Schritt vorzunehmende Auswahlentscheidung im engeren Sinne, d. h. die Reduzierung der Handlungs- und Zustandsverantwortlichkeit auf den- oder diejenigen, der oder die nach allgemeinen, im Polizei- und Ordnungsrecht seit langem anerkannten Grundsätzen der Gefahrenabwehr zu einer Beseitigung der Gefahr am ehesten in der Lage ist (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24.02.2011 - OVG 11 B 10.09 -, juris; OVG NRW, Urteil vom 20.05.2015 - 16 A 1686/09 -, juris; VG Düsseldorf, Urteil vom 29.07.2016 - 17 K 3089/15 -, juris). - VG Cottbus, 17.06.2021 - 3 K 368/16 Bei der Ermessensausübung darf sich die zuständige Behörde vor allem von Effektivitätserwägungen leiten lassen und kann grundsätzlich auch dann, wenn ein Verhaltensstörer vorhanden ist, den Zustandsstörer in Anspruch nehmen, falls das Prinzip der schnellen und wirksamen Gefahrbekämpfung dies erfordert (vgl. OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 8. August 2005 - OVG 8 A 11910/04 - juris Rn. 20; siehe auch OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 - juris Rn. 45).
- VG Cottbus, 12.12.2019 - 3 K 1828/15
Streitigkeiten nach dem Bundesbodenschutzgesetz
Die pflichtgemäße Ausübung des Ermessens setzt aber jedenfalls voraus, dass der entscheidungserhebliche Sachverhalt einschließlich aller in Betracht kommenden Störer und ihrer jeweiligen Verantwortlichkeit sowie deren Möglichkeiten zur Beseitigung der Verunreinigung zutreffend ermittelt und zur Grundlage der Störerauswahl gemacht werden (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 - juris Rn. 45).Denn angesichts der Dauer des Verwaltungsverfahrens (spätestens seit dem Gutachten der p... aus 2006, also etwa neun Jahre) ist nicht ersichtlich, dass eine Prüfung der Gesamtrechtsnachfolge der Aktiengesellschaft ernstlich zu einer weiteren Verzögerung der Untersuchungen geführt hätte (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 - juris Rn. 49).
In Bezug auf einen bisher nicht in die Auswahl einbezogenen "Störer" handelt es sich vorliegend um den - nach § 114 Satz 2 VwGO nicht gedeckten - Austausch der Begründung für die Störerauswahl (vgl. OVG Schleswig-Holstein…, Urteil vom 12. September 2000 - 4 L 87/00 - juris Rn. 47; VGH Bayern…, Urteil vom 30. Januar 2018 - 22 B 16.2099 - juris Rn. 46.; offen gelassen OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2011 - OVG 11 B 10.09 - juris Rn. 51).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 16.11.2015 - L 11 KA 42/15
Durchführung eines Nachbesetzungsverfahrens
Anderes mag dann gelten, wenn eine befristete Teilnahmeform im Streit steht (vgl. Senatsbeschlüsse vom 19.05.2009 - L 11 B 10/09 KA ER - und 27.05.2009 - L 11 KA 2/09 ER -). - VG Cottbus, 16.06.2026 - 3 K 1803/20
Hineinzwingen in den Abfallbesitz, Entsorgungsanordnung, Fehlerhafte …
Hinsichtlich der Störerauswahl setzt die pflichtgemäße Ausübung des behördlichen Ermessens voraus, dass die Behörde den entscheidungserheblichen Sachverhalt einschließlich aller in Betracht kommenden Störer und ihrer jeweiligen Verantwortlichkeit sowie deren Möglichkeit zur Gefahrenabwehr zutreffend und möglichst erschöpfend ermittelt und auf dieser Grundlage unter Ausübung sachgerechter Erwägungen denjenigen Störer zur Beseitigung der Gefahr auswählt, der voraussichtlich am Ehesten geeignet ist, der rechtswidrigen Abfallentsorgung zu begegnen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2012 11 B 10.09 , juris Rn. 45; Beschluss vom 11. Mai 2026 VG 3 L 346/23 , S. 8 BA;… Beschluss der Kammer vom 12. Februar 2019 VG 3 L 680/18 , juris Rn. 16).Zum anderen entbindet aber auch dies die Behörde nicht davon, zunächst zu ermitteln, welche Störer in Betracht kommen, in welchem Grad deren Verantwortlichkeit besteht und inwiefern sie jeweils über Möglichkeiten der Beseitigung verfügen (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 24. Februar 2012 11 B 10.09 , juris Rn. 45; Niedersächsisches OVG…, Beschluss vom 30. Januar 2024 4 ME 84/23 , juris Rn. 17).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 16.03.2011 - L 11 KA 96/10
Vertragsarztangelegenheiten
- OVG Niedersachsen, 30.01.2024 - 4 ME 84/23
Mehrere Verhaltens- oder Zustandsstörer bei Erlass einer naturschutzrechtlichen …
- VG Bremen, 02.02.2017 - 5 K 420/15
Anordnung wegen Grundwasserverunreinigung durch LHKW - Bundes-Bodenschutzgesetz; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.12.2010 - L 11 KA 71/10
Vertragsarztangelegenheiten
- OVG Bremen, 20.12.2017 - 1 LA 292/15
Boden- und Grundwasserverunreinigung - Erbbauberechtigter; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 27.07.2010 - L 11 B 16/09
Vertragsarztangelegenheiten
- OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2020 - 11 N 118.16
Ordnungsrecht: Klage gegen eine im Wege der Ersatzvornahme vollzogene Anordnung …
- VG Würzburg, 16.02.2016 - W 4 K 15.487
Erfolglose Klage einer Gemeinde gegen bodenschutzrechtliche Sanierungsanordnung …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 21.05.2010 - L 11 B 15/09
Vertragsarztangelegenheiten
- VG Cottbus, 27.02.2026 - 3 L 720/25
Baueinstellungsverfügung, einstweiliger Rechtschutz, Ermessensfehlerhafte …
- VG Karlsruhe, 10.04.2015 - 6 K 2584/14
Verdacht einer schädlichen Bodenveränderung; Ersatzvornahme
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.10.2017 - L 11 KA 30/17
Vertragsarztrecht; Beschwerde; Streitwertfestsetzung in …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2014 - L 11 KA 43/12
Vertragsarztrecht; Erfolgreicher (Dritt-)Widerspruch gegen eine Ermächtigung zur …
- VG Gelsenkirchen, 26.09.2014 - 9 L 1048/14
Sanierung; Sanierungszielwerte; Verhältnismäßigkeit der Inanspruchnahme als …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 07.09.2009 - L 11 B 6/09
Vertragsarztangelegenheiten
- LSG Nordrhein-Westfalen, 16.06.2011 - L 11 KA 106/10
Vertragsarztangelegenheiten
- LSG Nordrhein-Westfalen, 17.01.2011 - L 11 KA 87/10
Vertragsarztangelegenheiten
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.10.2017 - L 11 KA 31/17
- VG Halle, 02.07.2025 - 4 A 211/23
Abfallbeseitigungsrecht
- VG Ansbach, 12.02.2020 - AN 9 K 18.01359
Bodenschutzrechtliche Sanierungsanordnung, Sanierungsziel, fehlerhafte …
- VG Cottbus, 17.11.2025 - 3 L 630/25
Einstweiliger Rechtsschutz, Fehlerhafte Störerauswahl, Kosten einer …
- VG Cottbus, 29.11.2019 - 3 L 505/19
- VG Köln, 22.12.2023 - 9 K 1267/20
- VG Weimar, 06.01.2022 - 7 K 578/17
Anordnung einer Untersuchung zur Gefährdungsabschätzung nach § 9 Abs. 2 BBodSchG, …
- VG Gießen, 03.01.2024 - 6 K 2114/22
Verantwortung für Bodenverunreinigungen bleibt
- VG München, 06.11.2012 - M 2 K 11.5775
Bodenschutzrechtliche Untersuchungsanordnung; ermessensfehlerhafte Auswahl des …
- VG Augsburg, 04.09.2023 - Au 9 K 22.1567
Verpflichtung zur Durchführung von Detailuntersuchungsmaßnahmen, Unbestimmtheit, …
- VG Berlin, 11.06.2012 - 10 L 236.11
Vorliegen einer qualifizierten Altlast; gesteigerte Gefährlichkeit angesichts der …
- VGH Bayern, 10.05.2011 - 8 ZB 10.2921
Die Behörden der Bundeswehrverwaltung sind nach § 30 Abs. 2 Satz 4 LuftVG für den …
- VG Schleswig, 06.11.2024 - 8 A 183/21
Bauordnungsverfügung zwecks Vorlage prüffähiger Bauvorlagen
- VG Augsburg, 17.12.2021 - Au 9 S 21.1897
Vorläufiger Rechtsschutz, Altlastenverdachtsfläche, Auffüllung einer ehemaligen …
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